DE1075504B - Verfahren und Vorrichtung zum Waschen des Siebes in einer Schnecken Siebzentrifuge - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Waschen des Siebes in einer Schnecken SiebzentrifugeInfo
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Waschen des Siebes in einer Schnecken-Siebzentrifuge Bei den bekannten kontinuierlich nach dem Elmore-Prinzip arbeitenden Schnecken-Siebzentrifugen ist es ein großer Nachteil, daß sich beim Schleudern von faserigen oder leicht auskristallisierenden Feststoffen die Offnungen der Siebe nach einer gewissen Zeit zusetzen. Ein Weiterarbeiten mit einem verstopften Sieb ist nicht möglich, und das Sieb muß aus der Zentrifuge ausgebaut werden, um es reinigen zu können Da das Sieb bei einer Siebzentrifuge bekanntlich in der Siebtrommel, die sich unterhalb der Haube der Zentrifuge befindet, eingelegt ist, muß hierzu jedesmal die Zuführleitung des Aufgabegutes entfernt und die Siebtrommel ausgebaut werden. Erst dann kann das verstopfte Sieb gereinigt und anschließend wieder in die Zentrifuge eingebaut werden.
- Es sind bereits verschiedene Verfahren bekannt, um einen Siebmantel wieder zu reinigen, ohne denselben aus der Zentrifuge herausnehmen zu müssen.
- Diese sehen die Reinigung des Siebes derart vor, daß durch eine sich um den Siebmantel bildende Flüssigkeitssäule das Sieb wieder ausgewaschen wird oder daß mittels einer fest angeordneten Abblasevofrichtung oder eines Flüssigkeitstrahles der rotierende Siebmantel von außen nach innen durchgeblasen oder ausgewaschen wird. Derartige Verfahren können aber nur bei langsam umlaufenden Siebtrommeln oder bei diskontinuierlich arbeitenden Zentrifugen Anwendung finden, wobei die Siebreinigung gegen die Koniztät der Sieböffnungen, d. h. von der äußeren, größeren zur inneren, kleineren Sieböffnung ausgeführt und dabei die gesamte Ablagerung in der größeren Sieb öffnung durch die kleinere Sieböffnung nach innen durchgebracht werden muß.
- Die nachstehend beschriebene Erfindung beseitigt den genannten Nachteil beim Reinigen eines verstopften Siebes in einer Schnecken-Siebzentrifuge dadurch, daß das Sieb bei weiter umlaufender Schleudertrommel in dieser selbst gewaschen wird.
- Die Erfindung besteht darin, daß nach dem Ab stellen der Zufuhr des Schlendergutes eine Waschllüssigkeit in den inneren Teil des konischen Scbeckenkörpers geleitet wird und durch Führungsrippen, Rillen oder Kanäle, zwangläufig auf die ganze innere Fläche des Siebes verteilt, austritt und dadurch die Verstopfungen des Siebes auswäscht. Da die Waschflüssigkeit in einem glatten Innenraum der Schnecice beim Erreichen der obersten Austrittöffnungen durch den Zentrifugaldruck nur aus diesen Öffnungen austreten würde, ist die Verteilung der Waschflüssigkeit aus dem Innenraum der Schnecke über die ganze Fläche des Siebes nur über Führungsrippen, Rillen oder Kanäle im konischen Innenteil der Schnecke möglich, weil die Waschflüssigkeit infolge des Zentrifugaldruckes sich vor den einzelnen Fü.h- rungsrippen staut und an diesen entlang oder in den einzelnen Rillen, Kanälen nach unten zu den jeweiligen Austrittöffnungen fließt.
- In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen lotrechten Mittelschnitt durch die Schleudertrommel und die Schnecke, Fig. 2 eine schaubildliche Darstellung des Schneckenkörpers mit den Schneckengängen und den in der Höhe der Schnecke verteilten Austrittöffnungen der Waschflüssigkeit, Fig. 3 eine Innenansicht des Schneckenkörpers ohne Befestigungsnabe mit den Führungsrippen und den Austrittöffnungen und Fig. 4 einen lotrechten Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 3.
- Die Waschflüssigkeit tritt durch ein Rohr 1 in den Raum 2 und wird auf der Nabe 3 durch Rotation auf den größten Durchmesser in Raum 2 verteilt. Aus dem Raum 2 fließt die Waschflüssigkeit durch die auf den Umfang der Nabe verteilten Kanäle 4 in den Raum 5 des Schneckenträgers.
- Aus dem Raum 5 verteilt sich die Waschflüssigkeit zwischen die einzelnen Führungsleisten6, welche in der Drehrichtung der Schleudertrommel verlaufen, infolge der Zentrifugalkraft zwangläufig bis zu den vor den einzelnen Führungsleisten in verschiedener Höhe vorgesehenen Austrittöffnungen 7.
- Aus den Austrittöffnungen 7 wird die Waschflüssigkeit gegen das Sieb 8 geschleudert und be streicht durch den Drehzahlunterschied zwischen der Schleudertrommel 9 und der Schnecke 10 den ganzen Umfang der Innenfläche des Siebes 8 und löst dadurch die Verstopfungen im Sieb 8 auf.
Claims (3)
- PATENTANSPRtSCHE 1. Verfahren zum Waschen des Siebes in einer Schnecken Siebzentrifuge, dadurch gekennzeichnet, daß eine Waschflüssigkeit in den konischen Innenraum des Schneckenträgers geleitet wird und sich von hier zwangläufig über die gesamte Siebfläche verteilt.
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum des Schneckenträgers mit Führungsleisten (6). Rillen oder Kanälen versehen ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Führungsleiste (6) in jeder Rille oder in jedem Kanal eine Austrittöffnung (7) für die Waschflüssigkeit in einer bestimmten Höhe der Schnecke (10) vorge sehen ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 151 591, 266 997, 859 429; deutsche Patentanmeldung S29128II1/82b (bekanntgemacht am 17. 12. 1953); französische Patentschrift Nr. 637 280.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1075504T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1075504B true DE1075504B (de) | 1960-02-11 |
Family
ID=7720270
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1075504D Pending DE1075504B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Waschen des Siebes in einer Schnecken Siebzentrifuge |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1075504B (de) |
| NL (2) | NL106728C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1277760B (de) * | 1965-07-27 | 1968-09-12 | Ernst Heinkel Maschb G M B H | Anordnung von Leitblechen an einer Siebzentrifuge |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE266997A (de) * | ||||
| DE151591C (de) * | ||||
| FR637280A (fr) * | 1926-11-05 | 1928-04-26 | Dispositif pour l'évacuation du produit essoré dans une turbine essoreuse | |
| DE859429C (de) * | 1950-12-19 | 1952-12-15 | Trenntechnik G M B H | Siebschleuder |
-
0
- NL NL203417D patent/NL203417A/xx unknown
- NL NL106728D patent/NL106728C/xx active
- DE DENDAT1075504D patent/DE1075504B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE266997A (de) * | ||||
| DE151591C (de) * | ||||
| FR637280A (fr) * | 1926-11-05 | 1928-04-26 | Dispositif pour l'évacuation du produit essoré dans une turbine essoreuse | |
| DE859429C (de) * | 1950-12-19 | 1952-12-15 | Trenntechnik G M B H | Siebschleuder |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1277760B (de) * | 1965-07-27 | 1968-09-12 | Ernst Heinkel Maschb G M B H | Anordnung von Leitblechen an einer Siebzentrifuge |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL203417A (de) | |
| NL106728C (de) |
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