DE563455C - Einrichtung zum Reinigen der in Siebtrommeln vorgesehenen Siebeinlage - Google Patents
Einrichtung zum Reinigen der in Siebtrommeln vorgesehenen SiebeinlageInfo
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- DE563455C DE563455C DEM109313D DEM0109313D DE563455C DE 563455 C DE563455 C DE 563455C DE M109313 D DEM109313 D DE M109313D DE M0109313 D DEM0109313 D DE M0109313D DE 563455 C DE563455 C DE 563455C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B15/00—Other accessories for centrifuges
- B04B15/06—Other accessories for centrifuges for cleaning bowls, filters, sieves, inserts, or the like
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
- Einrichtung zum Reinigen der in Siebtrommeln vorgesehenen Siebeinlage Bei der Behandlung von feinkristallinischen, amorphen oder kolloidalen Massen in Sieb- oder Filterschleudern tritt der Übelstand auf, daß die :Maschen und Poren des Filtertuches durch die sehr kleinen festen Teilchen -der zu behandelnden. Masse verstopft werden und dadurch die Filterfläche wirkungslos wird.
- Man hat bereits vorgeschlagen, eine Reinigung der Sieb- bzw. Filterflächen dadurch vorzunehmen, daß man Spülmittel irgendwelcher Art, also Gase, Dämpfe oder Flüssigkeiten, von außen gegen die Siebtrommel und die Siebeinlage unter Druck wirken läßt. Bei den bekannten Einrichtungen zur Ausübung dieser Verfahren wird das Spülmittel durch Einzeldüsen oder Düsenreihen, die dicht an der Siebtrommel feststehend oder beweglich angeordnet sind, gegen die Siebfläche geleitet. Da hierbei aber ein Zwischenraum zwischen der Düsenöffnung und der Siebfläche nicht zu vermeiden ist und auch die Düsenöffnungen nicht immer den öffnungen der Siebfläche gegenüberstehen, so wird mit diesen Einrichtungen .bei großem Verbrauch an Spülmittel nur eine geringe Wirkung erzielt.
- Diese Nachteile sind bei der Einrichtung nach der Erfindung vermieden. Das Neue besteht darin, daß das Spülmittel in einen in bekannter Weise die Siebtrommel mit Abstand umgebenden und gegen sie oben und unten abgedichteten Mantel eingeführt wird, und zwar durch ein gegen die ruhende Trommel vorführbares Spülmittelmundstück, das mit einer Öffnung des Mantels in Verbindung tritt. Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht in einer sich von innen federnd gegen die Siebeinlage legende Drahtschraube, welche sich auf die ganze Höhe der Trommel erstreckt.
- Auf der Zeichnung ist die neue Einrichtung beispielsweise dargestellt.
- Abb. i zeigt eine Schleuder mit der Einrichtung im senkrechten Schnitt.
- Abb.2 zeigt einen dazugehörigen Waagerechten Teilschnitt.
- Um den Siebmantel i der Schleuder ist mit Zwischenraum ein gleichachsiger geschlossener Mantel 2 angeordnet, so daß zwischen beiden ein Ringraum 3 gebildet wird. Der Mantel 2 ist an seinem unteren Ende mit einer Austrittsöffnung d. für die abgeschleuderte Flüssigkeit versehen. Am Gehäuse 5 der Schleuder ist der Eckhahn 6 der Zuführungsleitung 7 für das Spülmittel angebracht. An die Austrittsöffnung des Eckhahnes 6 ist das hakenförmige Rohrstück 8 angeschlossen, daß bei Drehung- des Hahnkükens mitgeschwenkt wird und in .der Offenstellung des Hahnes mit seiner konischen Austrittsöffnung in die Offnung :4 des Außenmantels 2 eintritt. Die Bewegung des Hahnkükens mit dem Rohr 8 wird durch den Handhebel 9 bewirkt, der ein Gegengewicht io trägt, das in der Betriebsstellung das Rohrstück 8 fest gegen die Austrittsöffnung 4 anordnet. In der Schlußstellung des Hahnkükens ist das Rohrstück 8 in eine Nische i i des. Gehäuses 5 eingeschwenkt.
- Zur Benutzung dieser Vorrichtung wird die Schleuder stillgesetzt und so eingestellt, daß die Austrittsöffnung 4 dem Rohrstück 8 gegenüberliegt. Nun wird durch den Handhebel g das Hahnküken des Eckhahnes 6 geöffnet und dabei gleichzeitig das Rohrstück 8 nach unten geschwenkt, bis dessen Mündung in die Austrittsöffnung 4 eintritt. Das Spülmittel strömt dann in den Ringraum 3 hinein und tritt von hier aus durch den Siebmantel, das Siebgewebe und -das Filtertuch in das Innere der Schleuder. Hierbei werden die Teilchen, die sich in der Richtung von innen nach außen in das Filtertuch gesetzt haben, auf dem umgekehrten Wege wieder entfernt und dadurch die Filterfläche wieder freigemacht.
- Anstatt .nur einer Austrittsöffnung 4 können derer auch mehrere vorgesehen sein. Dann sind auch entsprechend viele Anschlußeinrichtungen 6 und 8 bis i i angeordnet.
- Um ein Abklappen des Filtertuches von dem Siebmantel der Schleuder infolge des von außen nach innen wirkenden Druckes des Spülmittels zu verhindern, ist in die Schleudertrommel ein Sprengring 18 eingesetzt, der erfindungsgemäß in schraubenförmigen Windungen über die ganze Höhe des Siebmantels reicht. Durch diesen Sprengring wird das Filtertuch von innen federnd gegen den Siebmantel gedrückt und festgehalten.
- Als Spülmittel soll vorzugsweise Wasserdampf di--nen. Es können aber auch andere Gase oder Flüssigkeiten als Spülmittel verwendet werden.
- Bei der Einrichtung nach der Erfindung wird das gesamte zugeführte Spülmittel mit seinem vollen Druck zur Wirkung gebracht und dadurch bei geringem Spülmittelverbrauch eine gute Wirkung erzielt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Reinigen der in Siebtrommeln vorgesehenen Siebeinlage, bei welcher Spülmittel (Gase, Dämpfe oder Flüssigkeiten) von außen gegen die Siebtrommel und die Siebeinlage unter Druck zugeführt werden, -gekennzeichnet durch ein gegen die ruhende Trommel vorführbares Spülmittelmundstück (8), das mit einer Öffnung (4) eines in bekannter Weise die Siebtrommel in Abstand umgebenden und gegen die oben und unten abgedichteten Mantels (2) in Verbindung tritt.
- 2. Siebtrommel, die durch eine Einrichtung nach Anspruch i gereinigt wird, gekennzeichnet durch eine sich von innen federnd gegen die Siebeinlage legende Drahtschraube (i8), welche sich auf die ganze Höhe der Trommel erstreckt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM109313D DE563455C (de) | 1929-03-19 | 1929-03-19 | Einrichtung zum Reinigen der in Siebtrommeln vorgesehenen Siebeinlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM109313D DE563455C (de) | 1929-03-19 | 1929-03-19 | Einrichtung zum Reinigen der in Siebtrommeln vorgesehenen Siebeinlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE563455C true DE563455C (de) | 1932-11-05 |
Family
ID=7326679
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM109313D Expired DE563455C (de) | 1929-03-19 | 1929-03-19 | Einrichtung zum Reinigen der in Siebtrommeln vorgesehenen Siebeinlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE563455C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2829574A1 (de) * | 1977-07-07 | 1979-01-25 | Gerardus Theodorus A Wientjens | Verfahren und vorrichtung zum reinigen von fluessigkeit |
-
1929
- 1929-03-19 DE DEM109313D patent/DE563455C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2829574A1 (de) * | 1977-07-07 | 1979-01-25 | Gerardus Theodorus A Wientjens | Verfahren und vorrichtung zum reinigen von fluessigkeit |
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