DE1075100B - Verfahren zur Herstellung von fein verteiltem Natrium - Aluminiumsilicat - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von fein verteiltem Natrium - AluminiumsilicatInfo
- Publication number
- DE1075100B DE1075100B DENDAT1075100D DE1075100DA DE1075100B DE 1075100 B DE1075100 B DE 1075100B DE NDAT1075100 D DENDAT1075100 D DE NDAT1075100D DE 1075100D A DE1075100D A DE 1075100DA DE 1075100 B DE1075100 B DE 1075100B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sodium
- silicate
- solution
- finely divided
- aluminum silicate
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01B—NON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
- C01B33/00—Silicon; Compounds thereof
- C01B33/20—Silicates
- C01B33/36—Silicates having base-exchange properties but not having molecular sieve properties
- C01B33/38—Layered base-exchange silicates, e.g. clays, micas or alkali metal silicates of kenyaite or magadiite type
- C01B33/42—Micas ; Interstratified clay-mica products
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01B—NON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
- C01B33/00—Silicon; Compounds thereof
- C01B33/20—Silicates
- C01B33/26—Aluminium-containing silicates, i.e. silico-aluminates
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01B—NON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
- C01B33/00—Silicon; Compounds thereof
- C01B33/20—Silicates
- C01B33/36—Silicates having base-exchange properties but not having molecular sieve properties
- C01B33/38—Layered base-exchange silicates, e.g. clays, micas or alkali metal silicates of kenyaite or magadiite type
- C01B33/40—Clays
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01B—NON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
- C01B33/00—Silicon; Compounds thereof
- C01B33/20—Silicates
- C01B33/36—Silicates having base-exchange properties but not having molecular sieve properties
- C01B33/46—Amorphous silicates, e.g. so-called "amorphous zeolites"
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08K—Use of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
- C08K3/00—Use of inorganic substances as compounding ingredients
- C08K3/34—Silicon-containing compounds
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- C09C—TREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
- C09C1/00—Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
- C09C1/40—Compounds of aluminium
- C09C1/405—Compounds of aluminium containing combined silica, e.g. mica
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01P—INDEXING SCHEME RELATING TO STRUCTURAL AND PHYSICAL ASPECTS OF SOLID INORGANIC COMPOUNDS
- C01P2004/00—Particle morphology
- C01P2004/60—Particles characterised by their size
- C01P2004/64—Nanometer sized, i.e. from 1-100 nanometer
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Inorganic Chemistry (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Geology (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Dispersion Chemistry (AREA)
- Silicates, Zeolites, And Molecular Sieves (AREA)
- Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von feinverteilten mineralischen Füllstoffen, insbesondere
von komplexen Silicaten von Aluminium und Natrium.
Es ist bekannt, daß, wenn eine Lösung eines löslichen Silicats, beispielsweise eines Alkalimetallsilicate,
wie Natriumsilicat, mit einer Lösung eines Aluminiumsalzes, wie Aluminiumsulfat, oder einem
Aluminat, wie Natriumaluminat, behandelt wird, Sole und Gele gebildet werden, welche hauptsächlich aus
Aluminiumsilicat bestehen. Die Anteile an Aluminiumoxyd und Siliciumdioxyd in diesen Verbindungen
hängen von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem von dem Verhältnis von Siliciumdioxyd zu Alkalimetalloxyd
in dem Silicat und der Wasserstoffionenkonzentration der Reaktionsmischung. Im allgemeinen
wird zunächst ein gemischtes Natrium-Aluminium-Silicatsol gebildet, welches sich beim Stehenlassen in
ein Gel umwandelt, dessen Eigenschaften von der Art der Umsetzung abhängen. Die Art der Ausgangsstoffe,
die Konzentration der Reagenzien, die Reihenfolge des Zusatzes, 'das Ausmaß der Umsetzung und die Reaktionstemperatur
sind insbesondere wichtige Regelfaktoren. Einige dieser Gele können entwässert werden
um sehr feinverteilte Natrium-Aluminium-Silicate zu ergeben, bei anderen jedoch erfolgt durch die Entwässerung
eine Zusammenballung und es wird ein Produkt erhalten, das, obwohl es ein feines Pulver ist,
trotzdem zu grob für gewisse Anwendungszwecke ist, beispielsweise zur Anwendung als Gummifüllstoff.
Wenn nun ein sehr feinverteiltes Natrium-Aluminium-Silicat
erwünscht ist, ist es wesentlich, eine Umsetzungsart zu wählen, bei der ein Produkt in einer
derartigen fein verteil ten Form entsteht und dann den
Verlauf der Umsetzung so zu regeln, daß dieses Produkt in jedem Falle erreicht wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft nunmehr ein Verfahren zur Herstellung eines feinverteilten Komplexes
von Oxyden des Aluminiums, Natriums und Siliciums, welcher eine mittlere Teilchengröße von weniger als
50 mn besitzt. Einen solchen Komplex kann ein homogenes
Natrium-Aluminium-Silicat darstellen; es können jedoch in ihm auch Teilchen enthalten sein, die
aus feinverteilter Kieselsäure bestehen und welche je von einer Hülle von Natrium-Aluminium-Silicat umgeben
sind. * In der vorliegenden Erfindung werden sämtliche verschiedenen Kombinationen von Al2O3,
SiO2 und Na2O zweckmäßigerweise als Natrium-Aluminium-Silicate
beschrieben.
Es wurde nun gefunden, daß Umsetzungen zwischen Natriumsilicat, Ammoniumchlorid und Natriumaluminat
die besten Möglichkeiten darstellen, feinverteilte Natrium-Aluminium-Silicate zu erhalten, und es
wurde gefunden, daß es möglich ist, diese Umsetzungen derart zu leiten, daß Natrium-Aluminium-Silicate
Verfahren zur.Herstellung
von feinverteiltem Natrium-Aluminium-Silicat
von feinverteiltem Natrium-Aluminium-Silicat
Anmelder:
Imperial Chemical Industries Limited,
London
London
Vertreter: Dipl.-Ing. A. Bohr, München 5,
Dr.-Ing. H. Fincke., Berlin-Lichterfelde, Drakestr. 51,
und Dipl.-Ing. H. Bohr, München 5, Patentanwälte
Beansprudiie Priorität:
Großbritannien vom 3. Oktober 1956 und 16. September 1957
Großbritannien vom 3. Oktober 1956 und 16. September 1957
John Alan Gray, Northwich (Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
erhalten werden, welche eine Teilchengröße von 20 bis 50 ΐημ besitzen und überlegene physikalische Eigenschaften
haben, so daß diese Produkte wertvolle Füllstoffe für natürliche und synthetische Gummiarten
darstellen. Diese Produkte besitzen auch wertvolle Eigenschaften als Anstrichstreckmittel, Anstrichmattierungsmittel
und freifließende Zusatzstoffe.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von feinverteiltem Natrium-Aluminium-Silicat ist dadurch
gekennzeichnet, daß man eine Lösung eines Natriumsilicats mit einem Gehalt von 150 bis 270 g/l
SiO2 mit einer Lösung eines Ammoniumsalzes mit
einem Gehalt von 80 bis 130 g/l mischt, danach eine Natriumaluminatlösung mit einem Gehalt von 50 bis
200 g/l Al2O3 unter ständigem Rühren zusetzt und die
Temperatur des Gemisches während der Reaktion oberhalb 60° C hält, wobei die Menge an Ammoniumsalz
derart gewählt wird, daß am Ende der Umsetzung ein Überschuß desselben von 2 bis 10% vorliegt und
die Natriumaluminatmenge derart gewählt wird, daß ein Endprodukt mit 4 bis 20% Al2O3 und 65 bis 80%
SiO2 erhalten wird, wobei das Produkt abfiltriert, gewaschen
und das ausgefällte NatriumAluminium-Silicat getrocknet wird.
Bei der bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens wird die Temperatur der Mischung der drei Lösungen
bei etwa 85 bis 95° C gehalten. Als lösliches Silicat wird ein Natriumsilicat mit einem Molverhält-
909 729/396
■■·- .■* 3 4
uis von Na2O :SiÖ2 von .%■: 3,4, als lösliches Aluminat Das Vorhandensein geringer Mengen an Verunrei-
ein Natriumaluminat mit' einem Molverhältnis von nigungeri, die in löslichen Silicaten und Alutninaten
Na2O : Al2 O3 von etwa 2,2 :1 und als Ammoniumsalz zugegen sind, wie beispielsweise Eisenoxyd, ist zu-
Ammoniumchlorid verwendet. lässig.
• Es. können auch" Nätflumsilicate mit! anderen 5 · Die Erfindung ist in den folgenden Beispielen er-Na2O-:
Si O2-Verhältnissen- verwendet werden, bei- läutert, ohne darauf beschränkt zu sein,
spieleweise mit irgendwelchen Molverhältnissen innerhalb des Bereiches von 1:2 bis 1:4. Natriumalumi- Be-s ' Il
nate mit anderen.Na2 O :AlgO3~Verfiältnissen können P1
spieleweise mit irgendwelchen Molverhältnissen innerhalb des Bereiches von 1:2 bis 1:4. Natriumalumi- Be-s ' Il
nate mit anderen.Na2 O :AlgO3~Verfiältnissen können P1
ebenfalls verwendet werden^ beispielsweise solche mit io Zu 20,05 1 einer Ammoniumchloridlösung, welche
den Molverhältnissen von £3:3,0. Es ist auch mög- etwas freies Ammoniak und 100 g NH4Cl im Liter
lieh, Ammoniumchloridlösujrigen zu verwenden, welche enthielt und dei bei 90° C gehalten wurde, wurden
freies ^Ammoniak .und andere-Chloride, enthalten. Der- 14,25 1 einer Natriumsilicatlösung (Molverhältnis von
artige Lösungen können beispielsweise aus verschie- SiO2: Na2O = 3,4:1), welche 200 g SiO2 im Liter
denen Laugen eines Ammoniak-Soda-Verfahrens er- 15' enthielt, unter kräftigem Rühren bei 20° C innerhalb
halten werden. . .. von 30 Minuten zugesetzt. Nachdem der Zusatz der
Wenn auch die Konzentration der Lösung von Na- Natriumsilicatlösung beendet war, wurde die Mischung
triumsilicat, ausgedrückt durch den Gehalt an Kiesel- weitere 5 Minuten lang gerührt und dann im Verlauf
säure, von 150 bis 270 g/l betragen kann, so wird doch von 12 Minuten 0,93 1 einer Natriumaluminatlosung
eine Lösung, die 200 g/l enthält, vorgezogen. 20 (Molverhältnis von Na2O :A12O3 = 2,3 :1), die 140g
Bei der Konzentration der Lösung des Natrium- a Al2O3 im Liter enthielt, zugesetzt. Das ausgefällte
aluminate wird innerhalb des Bereiches von 50 bis J Produkt wurde gewaschen, getrocknet und gemahlen.
200 g/l eine solche von 140 g Al2O3 im Liter vorge- Es bestand aus einem feinen weißen Pulver, das. eine
zogen. mittlere Teilchengröße von weniger als 50 πιμ besaß.
Schließlich kann die Ammoniumchloridlösung von 25 Die Analyse ergab einen Gehalt an SiO2 von 77,6%,
80 bis 130 g NH4Cl im Liter, vorzugsweise 100 g im ,. Al2O3 von 5,4%, Na2O 3,6% mit einem Glühverlust
Liter, enthalten. * von 12,9%.
Ein Überschuß eines der Reaktionsstoffe gegenüber
dem anderen bis zu 20% in der endgültigen Reaktions- B ei s ρ ie 1 2
mischung beeinträchtigt die Reaktion nicht. Wenn die 30
mischung beeinträchtigt die Reaktion nicht. Wenn die 30
Reaktion . mit einem Überschuß an Natriumsilicat Zu 2,0 m3 einer Ammoniumchloridlösung, welche
durchgeführt wird, so ist, wenn das erzeugte Natrium- ;* freies Ammoniak und 100 g NH4Cl im Liter enthielt
Aluminium-Silicat einer Gummimischung einverleibt und die bei 95° C gehalten wurde, wurden 1,7 m3 einer
wird, eine kürzere optimale Vulkanisierungszeit er- Natriumsilicatlösung von 20° C zugesetzt, welche
förderlich. Wenn die Reaktion mit einem Überschuß 35 200 g Si O2 im Liter enthielt und die ein Molverhältan
Ammoniumchlorid durchgeführt wird, und das er- nis von SiO2 : Na2O = 3,4 :-l besaß. Die Zugabe erzeugte
Natrium-Aluminium-Silicat einer Gummi- folgte im Verlauf von 30 Minuten unter ständigem
mischung einverleibt wird, so besitzt diese sehr gute Rühren. Das Rühren wurde weitere 5 Minuten lang
Verstärkungseigenschaften. fortgesetzt, und dann wurden .0,2 m3 einer Natrium-Vorausgesetzt,
daß die Temperatur der Mischung 40 aluminatlösung der Zusammensetzung Na2O 16,3%,
der Lösungen nicht unter 60° C sinkt und Vorzugs- Al2 O3 12,4%, (d. h. mit einem Molverhältnis von
weise etwa 90° C beträgt, ist es unwesentlich, ob heiße Na2O : Al2O3 = 2,16 :1) unter ständigem Rühren zu-
oder kalte Natriumsilicat- und Natriumaluminat- laufen gelassen. Das Produkt bestand nach dem
lösungen der erwähnten Ammoniumchloridlösung zu- Waschen, Trocknen und Mahlen aus einem feinen
gesetzt werden. Es ist zweckmäßig, erwärmte Ammo- 45 weißen Pulver mit einer mittleren Teilchengröße von
niumchloridlösungen zu verwenden, wenn derartige weniger als 50 ηϊμ, und die Analyse ergab einen Ge-Lösungen
schon heiß aus den Laugen eines Ammo- halt an SiO2 von 67,9%, Al2O3 16,1%, Na2O 1,8%
niak-Soda-Verfahrens verfügbar sind. Die Reaktions- und einen Glühverlust von 14,1%.
stoffe können in beliebiger Reihenfolge gemischt werden, aufeinanderfolgend oder gleichzeitig, jedoch be- 50 Beispiel 3
steht das bevorzugte Verfahren der Erfindung darin,
stoffe können in beliebiger Reihenfolge gemischt werden, aufeinanderfolgend oder gleichzeitig, jedoch be- 50 Beispiel 3
steht das bevorzugte Verfahren der Erfindung darin,
daß die Natriumsilicatlösung einer Ammoniumchlorid- Dieses Beispiel gibt die Daten für eine mittlere Verlosung
zugesetzt wird und dann die Natriumaluminat- wertung des bevorzugten Produktes in einer Gummilösung
zugegeben wird, wobei schließlich ein Über- mischung an:
schuß an Ammoniumchorid von 2 bis 10% entsteht. 55 Gewichtsteile
Hierdurch wird ein Füllstoff erhalten, der ein beson- Rohgummi (geräucherter Kautschuk) 100
ders gutes Verstärkungsmittel für Gummi darstellt. Vulkanisationsmittel 1,5
Die Anteile an Natriumsilicat und Natriumaluminat Natrium-Aluminium-Silicat 34,2
können verändert werden, um die Anteile an SiO2 Stearinsäure 3,0
und Al2 O3 in dem Endprodukt zu verändern. Der Be- 60 Zinkoxyd 5,0
reich der Zusammensetzung liegt bei einem Al2 O3- Schwefel , 2,5
Gehalt zwischen 4 und 20% und einem SiO2-Gehalt
zwischen 65 und 80%. Die Mischung wurde bei 141° C vulkanisiert, und
Es ist wichtig, die Lösungen bei dem Vermengen das Produkt besaß folgende Eigenschaften:
zu verrühren. Die Vermengungszeit kann sich inner- 65
zu verrühren. Die Vermengungszeit kann sich inner- 65
halb weiter Grenzen ändern, und zwar von nur 3 Mi- Zugfestigkeit 216 kg/cm2
nuten bis zu 2 Stunden. Es ist bisweilen zweckmäßig, Bruchdehnung 691%
die Reaktion in weniger als 1 Stunde durchzuführen Modul (300%) 48 kg/cm2
und dann die Reaktionsprodukte einige Stunden lang Harte (engl. Härteeinheiten) ... 60
bei der Reaktionstemperatur zu halten. 70 Reißfestigkeit 125kg/cm2
Claims (5)
1. Verfahren zur Herstellung von feinverteiltem Natrium-AIuminium-Silicat, dadurch gekennzeichnet,
daß man eine Lösung eines Natriümsilicates mit einem Gehalt von 150 bis 270 g/l SiO2 mit
einer Lösung eines Ammoniumsalzes mit einem Gehalt von 80 bis 130 g/l mischt, danach eine Natriumaluminatlösung
mit einem Gehalt von 50 bis 200 g/l Al2O3 unter ständigem Rühren zusetzt und
die Temperatur des Gemisches während der Reaktion oberhalb 60° C hält, wobei die Menge an Ammoniumsalz
derart gewählt wird, daß am Ende der Umsetzung ein Überschuß desselben von 2 bis
10% vorliegt und die Natriumaluminatmenge derart gewählt wird, daß ein Endprodukt mit 4 bis
20% Al2O3 und 65.bis 80% SiO2 erhalten wird,
wobei das Produkt abfiltriert, gewaschen und das ausgefällte Natrium-AIuminium-Silicat getrocknet
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischung der drei Lösungen
zwischen etwa 85 und 95° C gehalten wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Natriumsilicat das Molverhältnis
von Na2O: Si O2 etwa 1:3,4 und
im Natriumaluminat das Molverhältnis von Na2O : Al2O3 etwa 2,2 :1 beträgt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Ammoniumsalz
Ammoniumchlorid benutzt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Ammoniumchloridlösung die
Laugen eines Ammoniak-Soda-Verfahrens zur Anwendung kommen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 342 968;
österreichische Patentschrift Nr. 86 032.
Deutsche Patentschrift Nr. 342 968;
österreichische Patentschrift Nr. 86 032.
■©909 729/396 2.60
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1196849X | 1956-10-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1075100B true DE1075100B (de) | 1960-02-01 |
Family
ID=10881563
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1075100D Pending DE1075100B (de) | 1956-10-03 | Verfahren zur Herstellung von fein verteiltem Natrium - Aluminiumsilicat |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE561307A (de) |
| DE (1) | DE1075100B (de) |
| FR (1) | FR1196849A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3160871A (en) * | 1962-04-02 | 1964-12-08 | Gen Cable Corp | Tap-proof security communications cable |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3920466A1 (de) * | 1989-06-22 | 1991-01-03 | Bayer Ag | Hitzebestaendige kautschukmassen auf basis von hydriertem nitrilkautschuk |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE342968C (de) * | ||||
| AT86032B (de) * | 1913-09-23 | 1921-10-25 | Permutit Ag | Verfahren zur Herstellung von basenaustauschenden Stoffen, sogenannten Metallatsilikaten. |
-
0
- DE DENDAT1075100D patent/DE1075100B/de active Pending
- BE BE561307D patent/BE561307A/xx unknown
-
1957
- 1957-10-03 FR FR1196849D patent/FR1196849A/fr not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE342968C (de) * | ||||
| AT86032B (de) * | 1913-09-23 | 1921-10-25 | Permutit Ag | Verfahren zur Herstellung von basenaustauschenden Stoffen, sogenannten Metallatsilikaten. |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3160871A (en) * | 1962-04-02 | 1964-12-08 | Gen Cable Corp | Tap-proof security communications cable |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1196849A (fr) | 1959-11-26 |
| BE561307A (de) |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1925868C3 (de) | Verfahren zum Herstellen von feinteiligem Natriumaluminiumsilikat und seine Verwendung als Füllstoff | |
| DE1592830A1 (de) | Verfahren zum UEberziehen von Metalloxydpigmentteilchen | |
| DE3347191C2 (de) | ||
| CH495413A (de) | Verfahren zur Herstellung eines Rutil-Pigments mit hoher Kreidungsresistenz und Glanzhaltung | |
| DE69003798T2 (de) | Fungizide und korrosionshemmende Anstrichfarbepigmente. | |
| DE2029300A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Eisenoxid- und Eisenoxidhydratpigmenten | |
| DE2342713C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von gefällter amorpher Kieselsäure | |
| DE1075100B (de) | Verfahren zur Herstellung von fein verteiltem Natrium - Aluminiumsilicat | |
| DE1467130A1 (de) | Pigmente und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE3116418A1 (de) | Verfahren zur herstellung von sphaerischem aluminiumoxid aus gibbsit | |
| DE1900066A1 (de) | Verfahren zum Herstellen von Alkalimetallsilikaten | |
| DE1160416B (de) | Verfahren zur Herstellung Metalloxyde enthaltender Kieselsaeure | |
| DE1253384C2 (de) | Verfahren zur herstellung von gegen schweflige saeure bestaendigen molybdatrotbzw. molybdatorange-pigmenten | |
| DE3419089A1 (de) | Verfahren zur herstellung von kupfer-ii-hydroxid | |
| DE2030172B2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Mischungen aus natürlichem oder synthetischem Kautschuk und gefällter Kieselsäure | |
| DE971237C (de) | Verfahren zur Herstellung von als hochaktiver Fuellstoff fuer Kautschuk und andere Elastomere geeigneten Erdalkali- oder Erdmetallsilicaten | |
| AT235438B (de) | Verfahren zur Stabilisierung von Zinksulfid-Pigmenten | |
| DE766151C (de) | Verfahren zur Polymerisation von Kohlenwasserstoffen | |
| DE607395C (de) | Verfahren zur Herstellung von Titansaeure bzw. Titanpigmenten | |
| DE974305C (de) | Verfahren zur Herstellung hochdisperser kieselsaeurehaltiger Produkte | |
| DE946888C (de) | Verfahren zur Herstellung hochdisperser Kieselsaeure bzw. Kieselsaeure enthaltender Gemische | |
| DE569697C (de) | Herstellung einer als Farbstoff geeigneten Titan-Phosphorsaeureverbindung | |
| AT232164B (de) | Verfahren zur Erhöhung der Benetzbarkeit von anorganischen Pigmenten | |
| AT76780B (de) | Verfahren zur Herstellung von Doppelverbindungen von Aluminiumfluorid und Natriumfluorid und zur gleichzeitigen Gewinnung von colloidaler Kieselsäure. | |
| DE956534C (de) | Verfahren zur Umwandlung von Kaolin oder kaolinitischem Ton in ein feines Pigmentmaterial |