DE1075182B - Durchführung, die einen mit einem Isolierstoffmantel überzogenen Durchführungsbolzen und einen auswechselbaren Porzellanüberwurf besitzt - Google Patents
Durchführung, die einen mit einem Isolierstoffmantel überzogenen Durchführungsbolzen und einen auswechselbaren Porzellanüberwurf besitztInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B17/00—Insulators or insulating bodies characterised by their form
- H01B17/26—Lead-in insulators; Lead-through insulators
- H01B17/30—Sealing
- H01B17/303—Sealing of leads to lead-through insulators
- H01B17/308—Sealing of leads to lead-through insulators by compressing packing material
Landscapes
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Description
DEUTSCHES
Die üblichen Durchführungen für elektrische Apparate, z. B. Kondensatoren und Transformatoren, die in
einem mit einem flüssigen oder gasförmigen Isoliermittel gefüllten Gehäuse untergebracht sind, bestehen
aus einem Isolierkörper, zumeist aus Porzellan, der in seinem Innern den Durchführungsbolzen trägt und an
seinem oberen Ende geschlossen, am unteren Ende aber zumeist offen ist. Auf diese Weise steht der
Innenraum des Isolierkörpers mit dem Gehäuse in Verbindung und ist daher gleichfalls mit Isoliermittel
gefüllt. Wird der aus dem Gehäuse herausragende Teil z. B. durch mechanische Einwirkung von außen beschädigt,
so tritt das Isoliermittel unter mehr oder weniger Druck aus der beschädigten Durchführung
aus, wovon in der Nähe befindliche Apparate betroffen werden können. Es besteht auch Brandgefahr, wenn es
sich um öl oder andere entflammbare Isoliermittel handelt.
Man hat deshalb schon Durchführungen verwendet, die aus zwei übereinandergesetzten Porzellanisolierkörpern
bestehen, von denen der innere zur Abdichtung des Gehäuses dient, während der äußere Isolierkörper
darübergesetzt und gesondert am Deckel befestigt ist. Er weist infolgedessen einen sehr großen
Durchmesser auf. Bei dieser Anordnung besitzt der innere Isolierkörper eine etwa nur halb so große
Schlagweite wie der äußere, so daß der Zwischenraum mit einem Isoliermittel ausgefüllt werden muß.
Die Erfindung betrifft eine Durchführung, die einen mit einem Isolierstoffmantel überzogenen Durchführungsbolzen
und einen auswechselbaren Porzellanüberwurf besitzt und für elektrische Apparate gedacht ist,
die in einem mit einem flüssigen oder gasförmigen· Isoliermittel gefüllten Gehäuse untergebracht sind. Sie
schlägt zur Vermeidung der oben geschilderten Gefahren und Nachteile vor, daß der in an sich bekannter
Weise aus Gießharz bestehende Isolierstoffmantel im Bereich der Durchführungsstelle in einen becherförmigen
Ringflansch übergeht, der einerseits den Durchführungsbolzen am Gehäuse haltert, andererseits
den Abschluß des Gehäuseinnern nach außen an der Durchführungsstelle und den Abschluß des zwischen
Isolierstoffmantel und Porzellanüberwurf befindlichen Hohlraumes an dieser Stelle bewirkt. Ein weiterer
Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Becherform des Flansches derart gestaltet werden kann, daß
ein genormter Durchführungskörper als Porzellanüberwurf verwendbar ist. Vorzugsweise ragt hierbei
der von dem Becher umschlossene Teil des Porzellankörpers in das Innere des Gehäuses hinein.
Es sind schon Durchführungsbolzen, insbesondere von Kondensatordurchführungen, bekannt, die mit
einer vorzugsweise aus Papier bestehenden Isolation überzogen und mit Porzellanüberwürfen versehen sind,
Durchführung,
die einen mit einem Isölierstoffmantel
überzogenen Durchführungsbolzen
und einen auswechselbaren
Porzellanüberwurf besitzt
Anmelder:
Koch & Sterzel Kommanditgesellschaft,
Essen, Kruppstr. 92-96
Essen, Kruppstr. 92-96
Dr.-Ing. Willi Reiche, Essen,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
jedoch dienen diese bekannten Durchführungsformen nicht zur Lösung des beim Erfindungsgegenstand gestellten
Problems. Außerdem sind sie komplizierter und teurer und können nicht so raumsparend ausgeführt
werden wie der Erfindungsgegenstand. Die Anwendung einer genormten Durchführung als Porzellanüberwurf
ist dabei nicht möglich. Die Isolation kann nicht so einfach, gegebenenfalls einstückig in einen
becherförmigen Ringflansch übergeleitet werden wie beim Erfindungsgegenstand.
In den Abbildungen sind zwei verschiedene Ausführungsbeispiele für die Erfindung teilweise im Längsschnitt
dargestellt.
Abb. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem der aus dem Apparategehäuse herausragende Teil des mit
dem vorzugsweise aus einem härtbaren Gießharz bestehenden Isolierstoffmantel 12 versehenen Bolzens 11
von einem vorzugsweise aus Porzellan bestehenden Überwurf 20 umhüllt ist. Der Isolierstoffmantel 12
liegt so dicht an dem Durchführungsbolzen 11 an, daß das in dem Gehäuse befindliche Isoliermittel nicht etwa
zwischen Bolzen und Mantel nach außen gelangen kann. Das läßt sich ohne Schwierigkeiten erreichen,
wenn der Mantel aus Gießharz hergestellt wird. Der mit dem Mantel 12 verbundene Flansch 13 weist einen
becherförmigen Ansatz 16 auf, der in einem gewissen Abstand den rohrförmigen Mantel 12 umgibt, und besitzt
einen Innenrand 17, mit dem der Flansch auf den Isolierstoffmantel 12 aufgeschoben wird und an diesem
ringsherum anliegt. Der Zwischenraum zwischen dem Becher 16 und dem Isolierstoffmantel 12 wird mit
einem härtbaren Gießharz 18 gefüllt, so daß eine dielektrisch dichte und mechanisch feste Verbindung
909 729/317
zwischen dem Isolierstoffmantel-12.und dem Flansch
13 hergestellt wird. Selbstverständlich kann der Flansch 13 auch direkt bei der Herstellung des Isolierstoffmantels
12 im selben Arbeitsgang mitangegossen werden, so daß Isolierstoffmantel 12 und Flansch 13 einstückig sind. Der Flansch 13 dient nicht
nur zur Halterung der eigentlichen Durchführung 11,
12 an dem Deckel 15 des Apparategehäuses, sondern bildet gleichzeitig den Abschluß des zwischen der
Durchführung 11, 12 und dem Überwurf 20 befindlichen Hohlraumes. Der Flansch 13 ist unter Zwischenlage
einer Dichtung 14 auf dem Deckel 15 befestigt. Der Uberwurfisolator 20 wird unter Zwischenfügung
einer Dichtung oder elastischen Zwischenschicht 21 auf dem Flansch 13 befestigt. Die Befestigungsmittel
sind in der Zeichnung der Einfachheit halber nicht dargestellt. Sie sind so ausgebildet, daß der Überwurf
20 entfernt bzw. ausgewechselt werden kann, ohne daß die Durchführung 11, 12 mit dem Flansch 13 von dem
Apparategehäuse getrennt zu werden braucht. Dadurch wird der wesentliche Vorteil erzielt, daß es nicht
notwendig ist, beim Auswechseln des gegebenenfalls beschädigten Überwurfisolators 20 die im Innern des
Apparategehäuses liegende elektrische Verbindung zwischen dem Durchführungsbolzen und dem Apparat
zu lösen.
Bei dem in Abb. 2 gezeichneten Ausführungsbeispiel, welches im Prinzip ebenso wie das in Abb. 1 dargestellte
aufgebaut ist, ist der Flansch 13 derart becherförmig ausgebildet, daß sein zylindrischer Teil 22 in
einem gewissen Abstand die Durchführung 11, 12 umgibt. In den dadurch entstehenden ringförmigen Hohlraum
ragt eine Verlängerung 23 des Überwurfes 24 hinein, der im übrigen ebenso wie der Überwurf 20
bei dem in Abb. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel über eine elastische Zwischenlage 21 auf dem Flansch
13 aufliegt. Die aus Abb. 2 ersichtliche Gestaltung des
: ■ Flansches ermöglicht die Verwendung eines genormten
Porzellan-Durchführungskörpers als Überwurf 24. Im übrigen hat diese Ausführungsform der Erfindung
die gleichen Vorteile wie die in Abb. 1 dargestellte.
Claims (2)
1. Durchführung, die einen mit einem Isolierstoffmantel überzogenen Durchführungsbolzen und
einen auswechselbaren Porzellanüberwurf besitzt,
ίο für elektrische Apparate, die in einem mit einem
flüssigen oder gasförmigen Isoliermittel gefüllten Gehäuse untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet,
daß der in an sich bekannter Weise aus Gießharz bestehende Isolierstoffmantel (12) im Bereich
der Durchführungsstelle in einen becherförmigen Ringflansch (13) übergeht, der einerseits den
Durchführungsbolzen (11) am Gehäuse (15) haltert, andererseits den Abschluß des Gehäuseinnern
nach außen an der Durchführungsstelle und den Abschluß des zwischen Isolierstoffmantel (12) und
Porzellanüberwurf (20) befindlichen Hohlraumes an dieser Stelle bewirkt.
2. Durchführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Becherform des Flansches
(13) derart gestaltet ist, daß ein genormter Durchführungskörper (24) als Porzellanüberwurf verwendbar
ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 902 869, 606 386, 431367;
Deutsche Patentschriften Nr. 902 869, 606 386, 431367;
deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 732 555, 1 683 610; schweizerische Patentschriften Nr. 106 880, 141404,
065;
britische Patentschriften Nr. 725 143, 358 354;
britische Patentschriften Nr. 725 143, 358 354;
USA.-Patentschriften Nr. 2 748187, 1983 370,
089.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1075182B true DE1075182B (de) | 1960-02-11 |
Family
ID=599078
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1075182D Pending DE1075182B (de) | Durchführung, die einen mit einem Isolierstoffmantel überzogenen Durchführungsbolzen und einen auswechselbaren Porzellanüberwurf besitzt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1075182B (de) |
Citations (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1683610A1 (de) * | 1966-10-10 | 1969-12-11 | Schenker Storen Maschf | Lamellenstore mit vertikalen Lamellen |
-
0
- DE DENDAT1075182D patent/DE1075182B/de active Pending
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