DE1074961B - Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von Kartonverstärkungen auf eine Bahn zum Herstellen von Zuschnitten für Tüten od. dgl. mit Trageinrichtung - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von Kartonverstärkungen auf eine Bahn zum Herstellen von Zuschnitten für Tüten od. dgl. mit TrageinrichtungInfo
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von Kartonverstärkungen auf eine Bahn zum Herstellen von Zuschnitten für Tüten od. dgl. mit Trageinrichtung Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Aufbringen von Kartonverstärkungen auf eine Bahn zum Herstellen von Zuschnitten für Tüten od. dgl. mit Trageinrichtung. -Bei der Herstellung von Tragfaschen werden vielfach Kartonverstärkungen, z. B. auf die Innenseiten der Tragtasche aufgebracht. Solche Kartonverstärkungen werden z. B. bei Tragfaschen am Einfüllrand dieser Tragfasche eingeklebt und hier mit Ausstanzungen versehen, um einen Traggriff für die Tragtasche zu erhalten. Es hat sich bei der Anbringung solcher Kartonverstärkungen als hinderlich herausgestellt, daß das Abtrennmesser für den vorbereiteten Tragtaschenzuschnitt sowohl die Kartonverstärkung als auch die Papierbahn durchschneiden muß. Zumal die Kartonverstärkung auf die Papierbahn oder auf eine sonstige Werkstoffbahn auf der ganzen Fläche aufgeklebt wird, weicht durch die Auftragung des Klebstoffes die Werkstoffbahn immerhin so weit auf, daß ein sauberer Schnitt durch die Papierbahn und durch die Kartonverstärkung oft nicht erreichbar ist; es bilden sich vielmehr kleine Risse, die unschön aussehen. Mit Hilfe der bekannten Einrichtungen ist es auch nicht ohne weiteres möglich, stärkere Kartonstücke einzukleben, da in diesem Fall das Scbneidmesser diese kräftiger gehaltenen Verstärkungen nicht mehr ordnungsgemäß durchschneidet.
- Diese Nachteile sollen nach der Erfindung vermieden werden. Mit Hilfe der Erfindung soll es auch möglich sein, stärkste Kartonstücke als- Verstärkung in die Tragfaschen, Beutel, Papiersäcke od. dgl. einzukleben, ohne daß irgendwelche Beschädigungen an den Schnittkanten dieser Taschen oder Beutel auftreten.
- Die Erfindung besteht demzufolge darin, daß auf die von der Rolle abgezogene Werkstoffbahn zum Herstellen von Zuschnitten für Tüten od. dgl. Kartonverstärkungen, die zuvor mit Ausstanzungen derart versehen werden, daß lediglich Stegverbindungen verbleiben, so aufgeklebt werden, daß die Trennlinie der Werkstoffbahn, an der die Unterteilung in einzelne Zuschnitte erfolgen soll, innerhalb des Bereiches der Ausstanzungen der Kartonverstärkung liegt.
- Ausstanzungen in Kartonteilen an Papierbeutel sind an sich bekannt, beispielsweise um ein Abreißen der Kartonstücke von einer zusammenhängenden Bahn oder das Falzen der Beutel an einer durch aufgeklebte Kartonteile verstärkten Stelle zu erleichtern. Bei dem Verfahren nach der Erfindung wird dagegen der eine von zwei miteinander verklebten Teilen - die Kartonverstärkung - mit Ausstanzungen versehen, um im anderen Teil - der Werkstoffbahn des Beutels, die aber selbst nicht ausgestanzt wird -einen sauberen maschinellen Schnitt zu erhalten.
- Zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung empfiehlt es sich, eine Vorrichtung heranzuziehen, bei welcher ein Zugwalzenpaar zum Abziehen der Kartonverstärkungsbahn von der Rolle und eine aus einem glasharten Körper bestehende Unterwalze, die mit einer ein federnd gelagertes Ausschnittmesser aufweisenden Oberwalze zusammenarbeitet, zum Anbringen der Ausstanzungen sowie zum Abschneiden eines Kartonverstärkungszuschnittes ein Obermesser und ein Untermesser vorgesehen sind und ein mit einer bekannten Klebstoff-Auftrageinrichtung zusammenarbeitendes Segment mit Gegenwalze zum Aufkleben dieses Zuschnittes und schließlich eine O_uerschneideinrichtung zum gemeinsamen Abschneiden an einer im Bereich der Ausstanzungen liegenden Trennlinie angeordnet sind.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben, aus dem sich weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben. Es zeigt Fig. 1 eine Vorrichtung zum Aufkleben von Kartonverstärkungen auf eine Werkstoffbahn in Seitenansicht, Fig.2 den auf die Werkstoffbahn aufgeklebten Kartonverstärkungszuschnitt. Von der Rolle 1 wird die Kartonverstärkung 2 durch das Zugwalzenpaar 6, 7 abgezogen. Hierbei werden die Ausstanzungen 15 vorgenommen durch die Unterwalze 4, die aus einem glasharten Körper besteht, und durch die Oberwalze 3, die federnd angeordnete Ausschnittmesser 5 aufweist. Diese Ausstanzungen werden also durch die federnd angeordneten Ausschnittmesser ausgepreßt. Die entsprechenden Abfallstücke werden durch ein nicht dargestelltes Absaugrohr abgesaugt. Das Abschneiden des mit Ausstanzungen 15 versehenen Kartonverstärkungszuschnittes 13 von der Kartonbahn 2 erfolgt durch das Obermesser 8 und das Untermesser 9.
- Mittels des Zugwalzenpaares 10, 11 wird der abgetrennte Kartonverstärkungszuschnitt 13 dem Segment 12 zugeführt. Dieses Segment klebt in Verbindung mit der Gegenwalze 12a und einer nicht dargestellten Klebstoff-Auftrageinrichtung den Zuschnitt 13 auf die Papierbahn 14.
- Die Fig.2 der Zeichnung -zeigt, daß dieser Zuschnitt 13 mit Ausstanzungen 15 so versehen ist, daß lediglich Stegverbindungen 17 verbleiben. Die Aufklebung dieses Zuschnittes 13 auf die Werkstoffbahn 14 ist so erfolgt, daß die Trennlinie 18 für die Werkstoffbahn 14 sich im Bereich der Ausstanzungen 15 befindet. Das Abschneidmesser für den Trennschnitt 18 hat also lediglich die Papierbahn 14 zur Schaffung eines einzelnen Tragtaschenzuschnittes und die als Haftpunkte dienenden Stegverbindungen 17 zu durchschneiden. Unabhängig von der Materialdicke der Kartonverstärkung 13 wird also durch die Abschneideinrichtung an der Trennlinie 18 in jedem Fall ein klarer und sauberer Schnitt vorgenommen.
- Die Ausstanzungen 15 in der Kartonbahn. 13 können jede beliebige Gestaltung aufweisen. Man kann diese Ausstanzungen auch mit Hilfe rotierender Stanzwerkzeuge oder mit Hilfe von intermittierenden Stanzwerkzeugen in einer absatzweise laufenden Werkzeugbahn herstellen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Aufbringen von Kartonverstärkungen auf eine Bahn zum Herstellen von Zuschnitten für Tüten od. dgl. mit Trageinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß auf die von der Rolle abgezogene Werkstoffbahn (14) zum Herstellen von Zuschnitten für Tüten od. dgl. Kartonverstärkungen (13), die zuvor mit Ausstanzungen (15) derart versehen werden, daß lediglich Stegverbindungen (17) verbleiben, so aufgeklebt werden, da.ß die Trennlinie (18) der Werkstoffbahn (14), an der die Unterteilung in einzelne Zuschnitte erfolgen soll, innerhalb des Bereiches der Ausstanzungen (15) der Kartonverstärkung (13) liegt.
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zugwalzenpaar (6, 7) zum Abziehen der Kartonverstärkungsbahn (2) von der Rolle (1) und eine aus einem glasharten Körper bestehende Unterwalze (4), die mit einer ein federnd gelagertes Ausschnittmesser (5) aufweisenden Oberwalze (3) zusammenarbeitet, zum Anbringen der Ausstanzungen (15) sowie zum Abschneiden ein-es Kartonverstärkungszuschnittes (13) ein Obermesser (8) und ein Untermesser (9) vorgesehen sind und ein mit einer bekannten Klebstoff-Auftrageinrichtung zusammenarbeitendes Segment (12) mit Gegenwalze (12 a.) zum Aufkleben dieses Zuschnittes (13) und schließlich eine 0uerschneideinrichtung zum gemeinsamen Abschneiden an einer im Bereich der Ausstanzungen liegenden Trennlinie (18) angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1732 308: USA.-Patentschrift Nr. 2 259 878.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1074961B true DE1074961B (de) | 1960-02-04 |
Family
ID=598904
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1074961D Pending DE1074961B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von Kartonverstärkungen auf eine Bahn zum Herstellen von Zuschnitten für Tüten od. dgl. mit Trageinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1074961B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1228502B (de) | 1962-06-29 | 1966-11-10 | Honsel Karl Heinz | Verfahren zum Herstellen eines Kreuzbodensackes, vorzugsweise als Staffelsack mit Innenriegel |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2259878A (en) * | 1940-04-10 | 1941-10-21 | Roderick S Clancy | Apparatus for making and securing bag handles |
| DE1732308U (de) * | 1956-03-10 | 1956-10-18 | Carl Honsel | Als tragtasche ausgebildeter seitenfaltenbeutel. |
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- DE DENDAT1074961D patent/DE1074961B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2259878A (en) * | 1940-04-10 | 1941-10-21 | Roderick S Clancy | Apparatus for making and securing bag handles |
| DE1732308U (de) * | 1956-03-10 | 1956-10-18 | Carl Honsel | Als tragtasche ausgebildeter seitenfaltenbeutel. |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1228502B (de) | 1962-06-29 | 1966-11-10 | Honsel Karl Heinz | Verfahren zum Herstellen eines Kreuzbodensackes, vorzugsweise als Staffelsack mit Innenriegel |
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