[go: up one dir, main page]

DE1074799B - Verfahren und Vorrichtung zum Verbrennen eines heizwertarmen Gases - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verbrennen eines heizwertarmen Gases

Info

Publication number
DE1074799B
DE1074799B DENDAT1074799D DE1074799DA DE1074799B DE 1074799 B DE1074799 B DE 1074799B DE NDAT1074799 D DENDAT1074799 D DE NDAT1074799D DE 1074799D A DE1074799D A DE 1074799DA DE 1074799 B DE1074799 B DE 1074799B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
combustion chamber
pressure
gas
calorific value
flame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1074799D
Other languages
English (en)
Inventor
North Canton Ohio Ralph M. Hardgrove (V. St. A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Original Assignee
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Publication date
Publication of DE1074799B publication Critical patent/DE1074799B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/22Methods of steam generation characterised by form of heating method using combustion under pressure substantially exceeding atmospheric pressure
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B21/00Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically
    • F22B21/34Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically built-up from water tubes grouped in panel form surrounding the combustion chamber, i.e. radiation boilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Verbrennen eines heizwertarmen Gases Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verbrennen eines heizwertarnien Gases, das bei Verbrennung mit Luft bei atmosphärischem Druck nicht genügend Verbrennungswärme erzeugt, um die Zündung aufrechtzuerhalten und welchem daher ein heizwertreicher Brennstoff zugesetzt wird.
  • Um solche Gase, wie sie beim Crackverfahren in g crro ßen Mengen anfallen, nutzbar zu verbrennen, müssen große Mengen von hochwertigen Brennstoffen zugesetzt werden, wodurch der Gesamtwärmeanfall größer wird, als für die wirtschaftliche Nutzung erwünscht ist. Urn die Menge des Zusatzbrennstoffes zu begrenzen, wird gemäß der Erfindung die Verbrennung in einer Brennkammer vorgenommen, in welcher ein Druck von mehreren Atmosphären herrscht.
  • Durch diese Maßnahme wird zwar die Wärmemenge, die je Gewichtseinheit des Brennstoffes frei wird, nicht wesentlich verändert, sie wird jedoch auf einem Raume frei, dessen Größe umgekehrt proportional ist dem absoluten Druck. Daher kann in einer solchen Brennkammer eine entsprechend größere Menge von Luft und Gas verbrannt werden, wobei das kleinere spezifischeVolurnen dieFeuergasmischung und die Zündung verbessert. Die auffallendste Wirkung dieser Maßnahme ist eine entsprechende Erhöhung der Brennkammertemperatur, welche dadurch unterstützt wird, daß die Brennkammer im Flammenbereich wärmerückstrahlende Wandungen aufweist. Wichtig für die Zündung ist dabei, daß nicht das heizwertarme Gas, sondern der heizwertreiche Hilfsbrennstoff mit einem entsprechenden Strome von Überschußluft in die Brennkammer eingeführt wird, damit die Zündung und Verbrennung eingeleitet wird und das heizwertarme Gas der bereits brennenden Flamme beigemischt wird.
  • Zu diesem Zwecke wird das Brennstoff-Luft-Gemisch in an sich bekannter Weise in mehreren Strömen, vorzugsweise tangential an einen gedachten Kreiszylinder und gegebenenfalls in mehreren zur Brennkammerachse senkrechten Ebenen der Düsenachsen, in die Brennkammer eingeführt und das Arm-,aas neben diesem Flammenzylinder in gleicher Weise in die Brennkammer eingeführt.
  • Für die Ausführung des Verfahrens eignet sich besonders gut die bekannte, kreiszylindrische Brennkammerform, weil sie bei kleinem Rauminhalt eine gut beherrschbare Drehflamme zuläßt und außerdem leicht druckfest zu ummanteln ist. Dabei können die Räume zwischen Brennkammerwand und druckfestem Mantel als Wärmeschutz ausgebildet, gegebenenfalls in parallele Luft- und Gasräume unterteilt sein.
  • An die kreiszylindrische Brennkammer kann sich in an sich bekannter Weise gleichachsig eine kreiszylindrische Strahlungskammer anschließen.
  • Die Wände dieser beiden Kammern können in bekannter Weise aus Rohren des befeuerten Dampferzeugers gebildet sein, wobei in der Brennkammer diese Rohre feuerseitig mit feuerfester Masse in bekannter Weise verkleidet sein, wodurch die Wärmeabgabe der Brennkammer an die Wände verringert wird.
  • Die Kühlrohre der kreiszylindrischen Kammern können bei lotrechter Zylinderachse nach oben durchgeführt und an dem Traggerüst aufgehängt werden, so daß Brennkammer und Strahlungsraum in im Dampferzeugerbau bekannter Weise in dem Traggerüst hängen und sich frei nach unten ausdehnen können.
  • Die Verbrennung bei Überdruck ist bekannt, besonders dort, wo die thermische Kompression der Feuergase unmittelbar in Expansionsarbeit umgesetzt wird, wie etwa bei den Verbrennungsmotoren. Bei der Verbrennung von Brennstoffen mit anschließender Wärmeübertragung in Wärmeaustauschern wird dagegen höherer Druck nur so weit angewandt, als damit die Strömungswiderstände in den Heizflächen überwunden werden. Die Verbrennung bei einem Druck von mehreren Atmosphären wäre in diesen Fällen unwirtschaftlich. Sie erscheint jedoch wirtschaftlich ' wenn dadurch an Zusatzbrennstoff gespart werden kann, und ist dann besonders wirtschaftlich, wenn der minderwertige Brennstoff als Abfallprodukt eines vorgeschalteten Fabrikationsganges bereits mit dem gewünschten oder einem höheren Überdruck zur Verfügung steht, so daß für ihn die Kom'Pressionsarbeit gespart wird, wie es bei Crackanlagen der Fall ist.
  • Zur Erläuterung der Arbeitsweise der Gasfeuerung nach der Erfindung dienen die Zeichnungen mit den Abb. 1 bis 8.
  • Abb. 1 zeigt einen Vertikalschnitt einer Anlage mit Gasfeuerung nach der Erfindung zur Erzeugung von Wasserdampf; Abb. 2, 3 und 4 stellen Horizontalschnitte hierzu, und zwar entlang der Linien A-A, B-B und C-C der Abb. 1, dar; Abb. 5 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt der Abb. 4, an der Stelle D, und Abb. 6 zeigt einen Vertikalschnitt entlang der Linie.D-D der Abb. 5; Abb. 7 zeigt einen Längsschnitt der ähnlichen Anlage für Dampferzeugung, jedoch gegenüber Abb. 1 einfacher konstruiert, und Abb. 9 zeigt den Horizontalschnitt entlang der Linie E-E.
  • Bei der Anlage zur Dampferzeugung nach Abb. 1 bis 6 ist an der Stützkonstruktion, die aus den Vertikalstützen 1 und den Doppel-T-Trägern 2, 3 und 4 besteht, mittels Stangen oder Bolzen 5 bis 7 die ganze Anlage zur Dampferzeugung frei aufgehängt. Das ergibt den Vorteil, daß Wärmedehnungen ungehindert stattfinden können, ohne Anlaß zur Entstehung von ungewollten Spannungen zu geben. Die zu verbrennenden Armgase treten durch drei Rohrleitungen 8 in den Ringraum 9 ein und können von hier aus je nach Stellung der von außen betätigbaren Klappen 10 in den segmentförmig unterteilten Ringraum 11, der die Brennkanimer 12 mantelartig umgibt, eintreten. Das Heizöl gelangt durch die Rohre 69 zu den Brennern 13, mischt sich hier mit Frischluft, die in das Rohr 14 zur Anlage dazu getreten ist und die, den Boden 15 der Brennkammer 12 bespülend und sich dabei anwärmend, zu den Brennern 13 gelangen kann. Das Heizöl oder ein hochwertiges Gas mischt sich in den Brennern 13 mit der Frischluft und tritt von hier in einem kegelförmig sich nach der Brennkammer 12 erweiternden Strahl in die Brennkammer 12 horizontal, jedoch außermittig so ein, daß die Längsachse der Verbrennungskegel einen zentrischen Kreis 16 tangiert, wie in Abb. 4 ersichtlich. Hierbei verbrennt das Heizöl vollständig und erzeugt eine hohe Temperatur. Die-Brenner 13 sind in mehreren, z. B. in zwei Ringen, deren jeder z. B. vier Brenner enthält, in der Brennkammer 12 übereinander angeordnet. Zwischen und unter diesen Ringen mit den Brennern 13 befinden sich mehrere, Z. B. zwei, Ringe mit z. B. je acht Eintrittsschlitzen 17 für den Zutritt der armen Gase. Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, die Eintrittsschlitze 17 gegenüber den Öff- nungen für den Brenner 13 treppenförmig versetzt anzuordnen, da hierdurch die innige Mischung noch verstärkt wird.
  • Die Eintrittsschlitze 17 sind ebenfalls horizontal angeordnet, und das arme Gas strömt in die Brennkammer 12 so ein, daß es einen Kreis 18 (in Abb. 4 ersichtlich) tangiert. Dadurch wird erreicht, daß das Heizöl oder das reiche Gas mit der zugehörigen Frischluft vollständig verbrennt, daß aber deren Verbrennungsprodukte mit dem armen Gas und der zugeführten weiteren Frischluft höchst innig vermengt werden, so daß nun das arme Gas infolge der direkten Strahlung und der Wärmeübertragung durch Konvektion von Molekül zu Molekül seinerseits so hoch erhitzt wird, daß dessen Oxydation ungestört vor sich gehen kann.
  • Durch diese tangentiale Einspritzung mit verschiedener Neigung gegenüber der Längsachse der Brennkammer wird erreicht, daß das innige Gemisch von verbrennenden und noch unverbrannten Gasen die Brennkammer 12 nach oben schneckenartig durchwirbelnd durchströmt, durch die Einschnürung 19 schließlich in die Strahlungskammer 20 zu gelangen. Hier findet nur noch eine geringe Nachverbrennting statt, und die heißen Abgase werden infolge der Feuerbrücke 21 nach links gedrängt und gelangen somit in den Berührungszug 22. Hier geben sie durch Konvektion ihre Wärme erst an das Bündel 23 mit den Überhitzungsrohren, dann an das Bündel 24 mit den Dampferzeugungsrohren und schließlich an das Bündel 25 mit weiteren Dampferzeugungsrohren ab, um verhältnismäßig kalt durch das Abzugsrohr 26 in das Freie oder an eine Stelle zu gelangen, wo ihnen noch die Restwärme entzogen wird.
  • Die Wände 27 der Brennkammer 12 und die Wand 28 der Einschnürung 19 ist, wie bei Kesselbauten üblicherArt, aus senkrechtenWasserrohren29 und 29' gebildet, die entweder sich seitlich berühren oder auch einen gewissen Abstand haben, wobei aber dann ihr Zwischenraum mit einer feuerfesten Masse 30 ausgefüllt ist, die möglichst hohe Wärmerückstrahlfähigkeit besitzt. Ebenso wird die äußere Wand 31 des segmentförmig unterteilten Ringraumes 11 durch die Wasserrohre 29' gebildet (Abb. 5 und 6), jedoch ist diese außerdem durch druckfeste Bleche 32 umschlossen. Die gleichen druckfesten Bleche umschließen auch die Wand 33 der Strahlungskammer 20 und 34 des Berührungszuges 22. Durch diese druckfesten Bleche 32, die aber durch die davor gelagerten Wasserrohre 29 und 29' vor zu hoher Temperatur geschützt werden, wird die Feuerung und Verbrennung unter Überdruck ermöglicht. Die druckfesten Bleche 32 sind miteinander durch U-förnlige Verbindungsbleche 35 durch Verschweißung, wie in Abb. 6 dargestellt, so verbunden, daß sie die Wärmedehnung ungehindert durch die anders verlaufende Wärmedehnung der Rohre 29 und 29' ausführen können. Die Rohre 29 und 29' werden durch Bunde 36 zusammengehalten, die sich innerhalb der U-förmigen Bleche 35 befinden. Auf diese Art wird eine feste Aufhängung erzielt, die durch Schwankungen der Längen infolge Wärmedehnung nicht gestört wird.
  • Die senkrechten Wasserrohre 29 und 29** erhalten ihre Wasserfüllung durch die außerhalb der Anlage befindlichen senkrechten Fallrohre 37 mittels der an diese angeschlossenen Ringrohre 38 und 39.
  • Das Wasser gelangt in die Fallrohre 37 aus der oberen Trommel 40, die auch zur Dampfabscheidung dient und von wo der Sattdampf durch die Rohre 41 in das Sammelrohr 42 für den überhitzer mit dem Rohrbündel 23 gelangt. Die senkrechten Rohre 29 und 29' sind ebenfalls mit der oberen Trommel 40 verbunden, nur diejenigen von ihnen, die an der Feuerbrücke 21 entlang laufen, münden in die untere Trommel 43.
  • Im Berührungszug fällt das kalte Wasser durch die äußeren Rohrbündel 25 aus der oberen Trommel 40 in die untere Trommel 43 und gelangt dann durch die heißeren inneren Rohre der Rohrbündel 24 und 25, in denen sich auch der Dampf bildet, in die obere Trommel 40 zurück.
  • Die Rohrbündel 24 und 25 sowie die Bündel 23 der Überhitzungsrohre bestehen aus senkrechten Rohrreihen mit einem gewissen Abstand quer zur Richtung der Abgasströmung, wie in Abb. 2 dargestellt.
  • Der segmentförmig unterteilte Ringraum 11 ist durch Bleche 44 in konzentrische, senkrechte Segmente eingeteilt, in denen sich abwechselnd die Frischluft für das Heizöl, nämlich in den Segmenten 45, und das Armgas, nämlich in den größeren Segmenten 46, wie in Abb. 3 dargestellt, befindet.
  • Zwecks Wärmeisolation nach außen sind die druckfesten Bleche 32 durch die Isolationsschicht 47 (Abb. 5 und 6) nach außen geschützt. Diese Isolationsschicht 47 wird in üblicher Art durch Drahtnetze 48 nach innen gedrückt und gehalten. Die Drahtnetze 48 werden durch die Schraubenbolzen 49 gehalten. Die ganze Anlage wird schließlich nach außen durch die Mantelbleche 50 abgedeckt.
  • Die Anlage nach Abb. 7 und 8 unterscheidet sich von der beschriebenen Anlage vor allem dadurch, daß der segmentförmig unterteilte Ringraum 11 fortfällt und die Armgase statt dessen durch Rohrleitungen 51 der Brennkammer direkt zugeführt werden. Auch hier tritt die Frischluft von unten durch eine Leitung 52 zu, umspült den Boden 53 der Brennkammer 54 und tritt dann zu den Brennern 13. Auch hier sind die Brenner in Ringen angeordnet, die den Ringen mit den ovalen Gasschlitzen 55 zwischengelagert sind. Bei dieser einfacheren Ausführung ist jedoch die Brennkammer 54 nicht durch Wasserrohre gekühlt, sondern besteht aus einer feuerfesten, Wärme rückstrahlenden Wand 56, die auch möglichst druckfest nach irgendeiner an sich bekannten Art ausgeführt ist. Auch bei dieser Anlage schließt sich an die Brennkammer 54 nach oben ein verengter Raum 70 an, der in eine größere Strahlungskammer 57 übergeht, dessen Wände durch senkrechte Rohre 58 und durch erst horizontale und dann senkrechte Rohrbündel 59 gebildet werden, in denen die hauptsächliche Dampferzeugung vor sich geht. Auch hier liegen zwischen einer oberen Trommel 3 60 und einer unteren Trommel 61 die Rohrbündel 62, 63 und 64, zwischen denen durch den Berührungszug 65 die Gase aus der Strahlungskammer 57 in das Abzugsrohr 66 austreten.
  • Auch bei dieser Anlage gelangen die Armgase, wie Abb. 8 zeigt, in tangentialer Eintrittsrichtung vermischt mit dem Heizöl, dessen Strahlrichtung 67 einen kleineren Kreis 68 als die Armgase tangiert, wirbelnd nach oben, und auch bei dieser einfacheren Anlage können in gleicher Weise darum Armgase verbrannt werden, deren eigener Heizwert sie für sich allein zur Verbrennung noch nicht befähigt.
  • Durch die beschriebene Anlage ist die gestellte Aufgabe gelöst, da es dadurch ermöglicht wird, extrem arme Gase zu verbrennen und zur Dampferzeugung oder einer ähnlich gebauten Flüssigkeitserhitzung heranzuziehen und nutzbar zu machen.
  • Die beschriebenen Anlagen stellen somit nicht nur einen wesentlichen technischen und wirtschaftlichen Fortschritt dar, sondern sind auch kleinräumig und darum verhältnismäßig billig, weil ja die unter Druck angelieferten Gase auch unter Druck verbrannt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Verbrennen eines heizwertarmen Gases, das bei Verbrennung mit Luft bei atmosphärischem Druck nicht genügend Verbrennungswärnie erzeugt, um die Zündung aufrechtzuerhalten, mit Hilfe eines heizwertreichen Brennstoffes, dadurch gekennzeichnet, daß in einer im Flammenbereich wärmerückstrahlende Wandungen aufweisenden Brennkammer ein Überdruck von mehreren Atmosphären herrscht, in welche der heizwertreiche Brennstoff mit Überschußluft von entsprechendem Überdruck in zur Bildung einer Flamme geeigneter Weise eingeführt und das heizwertarme Gas, ebenfalls mit entsprechendem Überdruck, der Flamme beigemischt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Brennstoff-Luft-Gemisch in mehreren Strömen, vorzugsweise tangential an einen gedachten Kreiszylinder (16) und gegebenenfalls in mehreren zur Brennkammerachse senkrechten Ebenen der Düsenachsen und das Armgas neben diesem Flammenzylinder in gleicher Weise in die Brennkamiher (12 bzw. 54) eingeführt wird. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, bestehend aus einer druckfest ummantelten Brennkammer (12) kreiszylindrischer Form, welche gegebenenfalls von einem druckfest ummantelten Ringraum (11) umgeben ist, der in parallele Luft- und Gasräume (45, 46) unterteilt ist. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennkammer (12) und gegebenenfalls der Ringraum (11) als gleichachsige lotrechte Kreiszylinder ausgebildet sind und sich an die Brennkammer (12) nach oben ein gleichachsiger druckfester Strahlungsraum (20) anschließt, welche am oberen Ende des Traggerüstes aufgehängt sind. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die druckfesten Wände auf der Innenseite mit Wasserrohren des befeuerten Dampferzeugers belegt und in der Brennkammer feuerseitig durch feuerfeste Masse gegen starke Wärmeaufnahme geschützt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 917 759; britische Patentschriften Nr. 119 526, 698 939; schweizerische Patentschrift Nr. 267 498.
DENDAT1074799D Verfahren und Vorrichtung zum Verbrennen eines heizwertarmen Gases Pending DE1074799B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1074799B true DE1074799B (de) 1960-02-04

Family

ID=598769

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1074799D Pending DE1074799B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verbrennen eines heizwertarmen Gases

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1074799B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB119526A (en) * 1918-03-27 1918-10-10 Thomas Lewis Improved Means for the Consumption of Smoke.
CH267498A (de) * 1948-11-26 1950-03-31 Simmering Graz Pauker Ag Gasturbinenanlage mit Schmelzkammerbetrieb.
GB698939A (en) * 1951-08-09 1953-10-28 Babcock & Willcox Ltd Improvements in or relating to tubulous vapour generators
DE917759C (de) * 1941-03-29 1954-09-09 Rateau Sa Soc Verfahren zur Regelung der in die Gasturbinen einer Gasturbinenanlage eingefuehrten Waermemenge gemaess der Belastung

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB119526A (en) * 1918-03-27 1918-10-10 Thomas Lewis Improved Means for the Consumption of Smoke.
DE917759C (de) * 1941-03-29 1954-09-09 Rateau Sa Soc Verfahren zur Regelung der in die Gasturbinen einer Gasturbinenanlage eingefuehrten Waermemenge gemaess der Belastung
CH267498A (de) * 1948-11-26 1950-03-31 Simmering Graz Pauker Ag Gasturbinenanlage mit Schmelzkammerbetrieb.
GB698939A (en) * 1951-08-09 1953-10-28 Babcock & Willcox Ltd Improvements in or relating to tubulous vapour generators

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3043855A1 (de) Heissgaskuehler zu einer kohlevergasungsanlage
DE3780656T2 (de) Heizkessel.
DE1074799B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verbrennen eines heizwertarmen Gases
DE3218724A1 (de) Dampferzeuger mit wirbelschichtfeuerung
DE1284027B (de) Ofen zur Erzeugung von Brenngasen
DE2754643C2 (de)
DE1753198C3 (de) Liegender Wasserheizkessel für Gas- oder Ölfeuerung
DE1264447B (de) Dampferzeuger mit Bandagen fuer die von Rohren verkleideten Waende
DE196241C (de)
AT391191B (de) Vorrichtung zur kuehlung eines laenglichen brenners
DE484998C (de) Innengefeuerter Strahlungsdampferzeuger fuer fluessigen, gas- oder staubfoermigen Brennstoff
DE827990C (de) Zweitluftzufuehrung in Generatorgasfeuerungen
DE456228C (de) Feuerraumkessel mit Beheizung mit fein verteiltem Brennstoff, insbesondere mit Kohlenstaub
DE1949963A1 (de) Dampfkessel mit einem Wasserraum
DE3701364A1 (de) Flammrohrkessel
DE586516C (de) Dampfkessel
DE356415C (de) OElbefeuerter Wasserroehrenkessel
CH159498A (de) Dampferzeugungsanlage.
DE3806193A1 (de) Abluftanlage fuer textilveredelungsmaschinen
DE949125C (de) Stehender Heizkessel
DE597926C (de) Zweistufiger UEberhitzer fuer Lokomotivkessel o. dgl.
DE174499C (de)
DE821789C (de) Wasserrohradampfkessel
DE625936C (de) Rostfeuerung mit senkrechtem Brennstoffzufuehrungsschacht, welcher ueber dem Scheiteleines dachfoermigen Schraegrostes aufgehaengt ist
DE2115522C3 (de) Durchlauferhitzer mit einem Brenner