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DE1074333B - Drehschwingungsdämpfer für Maschinen - Google Patents

Drehschwingungsdämpfer für Maschinen

Info

Publication number
DE1074333B
DE1074333B DENDAT1074333D DE1074333DA DE1074333B DE 1074333 B DE1074333 B DE 1074333B DE NDAT1074333 D DENDAT1074333 D DE NDAT1074333D DE 1074333D A DE1074333D A DE 1074333DA DE 1074333 B DE1074333 B DE 1074333B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vibration damper
torsional vibration
rings
welding
elastic elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1074333D
Other languages
English (en)
Inventor
Köln-Kalk und Dipl.-Ing. Richard Krauland Köln-Merheim Dipl.-Ing. Johann Keylwert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Publication date
Publication of DE1074333B publication Critical patent/DE1074333B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/10Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system
    • F16F15/16Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using a fluid or pasty material
    • F16F15/167Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using a fluid or pasty material having an inertia member, e.g. ring

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)
  • Combined Devices Of Dampers And Springs (AREA)

Description

  • Drehschwingungsdämpfer für Maschinen Die Erfindung betrifft einen Drehschwingungsdämpfer für Maschinen, insbesondere Brennkraftmaschinen, bei dem eine flüssigkeitsgedämpfte Schwungmasse über ringförmige drehelastische Elemente, die gleichzeitig den Flüssigkeitsraum abdichten, mit einer auf der Welle sitzendem dünnen Scheibe verbunden ist.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Drehschwingungsdämpfer zu schaffen, der neben einer günstigen Bauart und geringem Verschleiß eine möglichst hohe Eigenschwingungszahl seines Antriebsteiles zusammen mit der Maschinenwelle gewährleistet. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Schwungmasse in zwei nebeneinanderliegende, am Außenrand fest verbundene Ringe aufgeteilt ist, zwischen denen die dünne Scheibe liegt, und daß die Flüssigkeit in Form von an sich bekannten dünnen Filmen zwischen der Scheibe und den Ringen liegt.
  • Für einen Drehschwingungsdämpfer der hier in Rede stehenden Art ist es sehr wichtig, daß die für die wirksame Funktion erforderlichen kleinen Laufspiele mit Sicherheit eingehalten werden können. Durch die äußere Verbindung der beiden Schwungmassen kann die dünne rotationssymmetrische Scheibe außen als Zentrierung für die Schwungmassen dienen. Eine solche äußere Zentrierung gibt ein Höchstmaß an Genauigkeit, wodurch die Gewähr gegeben ist, daß die dünnen Flüssigkeitsschichten mit Sicherheit erhalten bleiben. Innerhalb der Schwungmassen können dann die drehelastischen ringförmigen Elemente angeordnet werden, wodurch sich im Hinblick auf eine Schweißverbindung eine kurze Schweißnaht ergibt.
  • Bei einem mit Flüssigkeit arbeitenden Drehschwingungsdämpfer ist es an sich bekannt, die Schwungmasse über ringförmige drehelastische Elemente mit der Antriebswelle zu verbinden. Ebenfalls ist es bei einem mit Reibverbindung arbeitenden Drehschwingungsdämpfer bekannt, mit der Antriebswelle eine verhältnismäßig dünne rotationssymmetrische Scheibe zu kuppeln.
  • In der Zeichnung sind eine Ausführungsform der Erfindung und weitere Verbesserungen derselben beispielsweise dargestellt. Die Zeichnung zeigt in einem senkrechten Längsschnitt einen Drehschwingungsdämpfer, wie er insbesondere bei Brennkraftmaschinen Anwendung findet.
  • Der Drehschwingungsdämpfer hat einen Flansch 1, mit dem er an das vordere, vom Schwungrad abgewandte Ende der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine angeflanscht ist. In dem Flansch 1 befinden sich zu diesem Zweck auf seinem Umfang verteilte Löcher 2 zur Durchführung von Befestigungschrauben. Der mit der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine verbundene Flansch 1 ist zu einer verhältnismäßig dünnen rotationssymmetrischen Scheibe 3 vergrößert, zu deren beiden Seiten unter Zwischenschaltung einer dünnen Flüssigkeitsschicht 4 je eine ringförmige Schwungmasse 5 bzw. 6 angeordnet ist. Die beiden Schwungmassen 5 und 6 sind außen dichtend miteinander verbunden und innen mit der Scheibe 3 über drehelastische ringförmige Elemente gekuppelt. Die äußere Verbindung der beiden Schwungmassen 5 und 6 ist durch Schweißung an der mit 7 bezeichneten Schweißnaht vorgenommen. Die drehelastischen ringförmigen Kuppelelemente zwischen den Schwungmassen 5 und 6 und der Scheibe 3 sind mit 8 bezeichnet. Die Kuppelelemente 8 sind Gummiringe, die an der Scheibe 3 anvulkanisiert sind. Auf ihrer von der Scheibe 3 abgewandten Seite, also außen, tragen die Gummiringe 8 noch =vulkanisierte Metallringe 9. Die Metallringe 9 dienen als Schweißringe zum Zusammenbau des Drehschwingungsdämpfers. Zu diesem Zweck sind an den Schwungmassen 5 und 6, den Schweißringen 9 der drehelastischen Elemente 8 entsprechende Gegenschweißringe 10 befestigt, die also mit den Schweißringen 9 verschweißt werden. Dies geschieht durch eine Schweißnaht 11. Die Schweißringe 10 sind bei 12 mit den Schwungmassen 5 und 6 verschweißt. Die Schweißringe 9 und 10 sind so ausgebildet, daß vor und nach dem Zusammenschweißen zwischen ihnen ein isolierender Luftspalt 13 verbleibt. Der Luftspalt 13 hat die vorteilhafte Wirkung, daß beim Anbringen der Schweißnähte nicht unzulässig viel Wärme in die drehelastischen Kupplungselemente 8 hineinfließt.
  • Die dünne rotationssymmetrische Scheibe 3 dient außen bei 14 als Zentrierung für die Schwungmassen 5 und 6. Zu beiden Seiten in der Nähe der drehelastischen Elemente 8 weist die Scheibe 3 ringförmige Leisten 15 auf, an denen sich die Schwungmassen 5 und 6 seitlich führen und welche die seitlichen Abstände zwischen den Schwungmassen 5 und 6 und der Scheibe 3 zur Bildung der dünnen Flüssigkeitsschicht 4 herstellen. Damit die seitlichen Führungsflächen für die Schwungmassen 5 und 6 geschmiert werden, ist es zweckmäßig, in den Führungsleisten 15 radial gerichtete Rillen oder flache Vertiefungen vorzusehen.
  • Der Drehschwingungsdämpfer hat noch Füllöffnungen 16 und Entlüftungsöffnungen 17, die durch Zapfen 18 bzw. 19 verschließbar sind. Diese Öffnungen dienen zur Einführung der Flüssigkeit, die zwischen der rotationssymmetrischen Scheibe 3 und den Schwungmassen 5 und 6 zur Wirkung kommt. Diese Flüssigkeit ist in der Regel Siliconöl.
  • Die Ausbildung der mit der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine verbundenen Masse 3 als verhältnismäßig dünne rotationssymmetrische Scheibe gewährleistet, daß die Eigenschwingungszahl der Kurbelwelle durch den Dämpfer nicht wesentlich erniedrigt wird: Der Zusammenbau des Drehschwingungsdämpfers ist sehr einfach. Der Drehschwingungsdämpfer ist leicht nach außen abzudichten, so daß die Flüssigkeitsschichten 4 erhalten bleiben.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Drehschwingungsdämpfer für Maschinen, insbesondere Brennkraftmaschinen, bei dem eine flüssigkeitsgedämpfte Schwungmasse über ringförmige drehelastische Elemente, die gleichzeitig den Flüssigkeitsraum abdichten, mit einer auf der Welle sitzenden dünnen Scheibe verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwungmasse in zwei nebeneinanderliegende, am Außenrand fest verbundene Ringe (5, 6) aufgeteilt ist, zwischen denen die dünne Scheibe (3) liegt, und daß die Flüssigkeit in Form von an sich bekannten dünnen Filmen zwischen der Scheibe und den Ringen liegt.
  2. 2. Drehschwingungsdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dünne Scheibe (3) am Rand als Zentrierung für die Schwungmassen (5, 6) ausgebildet ist und zu beiden Seiten in der Nähe der drehelastischen Elemente ringförmige Leisten (15) von niedriger Höhe aufweist, an denen sich die Schwungmasse seitlich führt.
  3. 3. Drehschwingungsdämpfer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsleisten (15) radial gerichtete Rillen oder flache Vertiefungen aufweisen.
  4. 4. Drehschwingungsdämpfer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen drehelastischen Elemente (8) mit einem anvulkanisierten Metallring (9) versehen sind, der als Schweißring zum Zusammenbau des Drehschwingungsdämpfers dient. S. Drehschwingungsdämpfer nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schwungmasse (5, 6) den Schweißringen (9) der drehelastischen Elemente entsprechende Gegenschweißringe (1a) befestigt sind und daß nach dem Zusammenschweißen zwischen den Schweißringen ein isolierender Luftspalt (13) verbleibt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 748 416, 937 319.
DENDAT1074333D Drehschwingungsdämpfer für Maschinen Pending DE1074333B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1074333B true DE1074333B (de) 1960-01-28

Family

ID=598397

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1074333D Pending DE1074333B (de) Drehschwingungsdämpfer für Maschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1074333B (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1132387B (de) 1958-10-20 1962-06-28 Schwitzer Corp Torsionsschwingungsdaempfer
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DE1232408B (de) * 1963-08-09 1967-01-12 Daimler Benz Ag Drehschwingungsdaempfer fuer Maschinen, insbesondere Brennkraftmaschinen
DE1295287B (de) * 1965-01-21 1969-05-14 Wallace Murray Corp Drehschwingungsdaempfer fuer die Kurbelwelle einer Brennkraftmaschine
DE2151366A1 (de) * 1971-10-15 1973-04-19 Motoren Turbinen Union Drehschwingungsdaempfer
US4208928A (en) 1977-03-30 1980-06-24 Carl Hasse & Wrede Gmbh Torsional balancer device having viscous damping agent
DE3221987A1 (de) * 1982-06-11 1983-12-15 Carl Hasse & Wrede Gmbh, 1000 Berlin Drehschwingungsdaempfer mit viskosem daempfungsmedium

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DE748416C (de) * 1942-09-10 1944-11-02 Drehschwingungsdaempofer
DE937319C (de) * 1940-09-24 1956-01-05 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Schwingungsdaempfer

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