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DE1074362B - Längsgeschlitzte Innenspannhülse - Google Patents

Längsgeschlitzte Innenspannhülse

Info

Publication number
DE1074362B
DE1074362B DENDAT1074362D DE1074362DA DE1074362B DE 1074362 B DE1074362 B DE 1074362B DE NDAT1074362 D DENDAT1074362 D DE NDAT1074362D DE 1074362D A DE1074362D A DE 1074362DA DE 1074362 B DE1074362 B DE 1074362B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping sleeve
clamping
cone
sleeve
conical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1074362D
Other languages
English (en)
Inventor
Endorf Felix Kleinekathöfer (Obb.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Publication of DE1074362B publication Critical patent/DE1074362B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/40Expansion mandrels
    • B23B31/4006Gripping the work or tool by a split sleeve
    • B23B31/4033Gripping the work or tool by a split sleeve using mechanical transmission through the spindle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

  • Längsgeschlitzte Innenspannhülse Durch das deutsche Patent 1018 697 ist eine längsgeschlitzte Innenspannhülse bekanntgeworden, die mit einem sich gegen die Maschinenspindel abstützenden, kegeligen Teil und mit einem zwischen diesem und einer das freie Spannende begrenzenden Werkstückans.-hlagfläche angeordneten Stützglied versehen ist, durch das die auf den kegeligen Teil der Spannhülse wirkenden, radialen Druckkräfte in nach außen gerichtete Spannkräfte am freien Spannende umgewandelt werden.
  • Soll mit diesen Innenspannhülsen ein Werkstück eingespannt werden, so ist es erforderlich, die Innenspannhülse und damit das an der Werkstückanschlagfläche anliegende Werkstück axial zu verschieben, was in vielen Fällen unerwünscht ist, da sich das Werkstück mit der Spannhülse verschiebt, wodurch sich gegebenenfalls keine einheitlichen Längen der Werkstücke bei der Mexrgenfextigung erzielen lassen, da auf Grund der Toleranz der Werkstücksbohrungen auch bei gleichem Nennmaß keine gleichen Einziehtiefen in die Maschinenspindel möglich werden.
  • Zur Vermeidung der vorstehend aufgezeigten Nachteile der eingangs erwähnten Innenspannhülsen wird nunmehr erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Spannhülse axial unverschieblich zu gestalten und als Stützglied einen an sich bekannten kegeligen und axial verschiebbaren Spreizkörper vorzusehen. Es wird somit in Form einer Umkehrung des Arbeitsprinzips des Gegenstandes des Hauptpatents die Spannhülse festgehalten und das Stützglied verschiebbar angeordnet. Diese die Spreizung und somit das Spannen bewirkende, axiale Verschiebung kann sowohl durch axialen Druck wie durch Zug erfolgen.
  • Es sind bereits Innenspannhülsen mit feststehender Spannhülse und axial verschiebbarem Spreizglied bekanntgeworden. Bei diesen Innnenspannhülsen liegt aber der innere, das Spreizen der geschlitzten äußeren Spannflächen bewirkende Kegel im Bereich der Werkstücksbohrung, was zur Folge hat, daß sich der Werkstücl,zaufnahmezapfen vorn kegelig aufweitet und damit eine Spannung nur im vorderen Teil, also am freien Ende der Spannhülse erreicht wird. Somit können die Werkstücke nicht einwandfrei radial rundlaufen und lassen sich auch- nicht über die ganze Bohrunaslänge fest einspannen. Im Gegensatz hierzu wird bei dem Gegenstand der Prfindung bei aufgeschobenem Werkstück durch den Gegendruck der Werkstücksbohruna eine über die ganze Einspannlänge reichende, gleichmäßige zylindrische Verformung der federnden Spannhülsensegmente erzielt, wodurch das Werkstück in der ganzen Bohrungslänge genau und fest gespannt wird.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist eine Hilfsspannhülse von der Spindelstockseite her axial zwischen Spreizkörper und Spannhülse eingeschraubt, die bis kurz an die Spannzapfen reicht, wobei das an die Spannzapfen angrenzende, durch Axialschlitze federnd gestaltete Ende der Hilfsspannhülse außen kegelförmig und innen konisch ausgebildet ist.
  • Mit Hilfe dieseroHilfsspannhülse wird eine Innenspannhülse geschaffen, bei der es nichterforderlich ist, die Spannzapfen zum Einschrauben des Stützkörpers zu durchbohren. Somit können auch relativ kleine und kleinste Spannzapfen, die trotzdem stabil genug sind, inVerbindung mit der erfindungsgemäßenInnenspannhülse hergestellt werden.
  • Die Zeichnungen zeigen Beispiele für die Ausführung der erfindungsgemäßen Innenspannhülse, und zwar zeigt Fig. 1 einenLängsschnitt durch dieInnenspannhülse mit einer von hinten eingeschraubten Hilfsspreizhülse und mit im Bereich des Federkörpers liegendem Spannkegel, -Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine Innenspannhülse mit im Bereich des Federkörpers liegendem, von vorn in die Zugstange eingeschraubtem Kegel, Fig. 3 eine Vorderansicht der in der Fig. I- dargestellten Innenspannhülse,- - _ Fig. 4@eine Vorderansicht der Innenspannhülse nach Fig:2, _ Die erfindungsgemäge Innenspannhülse weist an ihrem vorderen Ende einen --oder -mehrere - Spannzapfen 1 zur Aufnahme der Werkstücke auf. Zwischen diesen und den Maschinenkonus eingeschaltet liegt der durch beispielsweise drei Axialschlitze, nach Fig. 1 und 2 bis zum Kegel 3, in Segmente geteilte federnde Körper 2. Der dahinterliegende, in die Maschine hineinragende Teil mit Kegel 3 und Zylinderschaft 4 ist analog einer üblichen Spannzange, jedoch ungeschlitzt, gefertigt. Dabei befindet sich am zylindrischen Teil 4 in bekannter Weise eine Mitnehmernut 5 zur Aufnahme des Mitnehmerstiftes 6 der Maschinenspindel 18.
  • Um eine Spreizung des vorderen Teiles herbeiführen zu können, ist nach Fig. 1 die Innenspannhülse von hinten bis dicht an die Spannzapfen 1 hohlgebohrt, wobei diese Bohrung in einem sich verjüngenden Konus 7 endet. In diese Bohrung ist eine Hilfsspannhülse 8 mittels Gewindes 9 eingeschraubt, die an ihrem vorderen Teil mit einem Kegel 10 versehen ist und deren vorderer Teil ebenfalls durch drei Axialschlitze federnd gestaltet ist. Diese Hilfsspannhülse wird im eingeschraubten Zustand, wenn sich deren Schlitze mit denen des federnden Körpers 2 decken, mittels eines Gewindestiftes 11 und Nut 12 gegen Verdrehen gesichert. Die Hilfsspannhülse 8 ist ebenfalls axial durchbohrt und enthält die Zugstange 13, die an ihrem vorderen Ende mit einem Zugkegel 14 und am hinteren Ende mit einem Schraubengewinde 15 versehen ist, auf welches das Gewindestück 16 aufgeschraubt ist. Auf dieses Gewindestück 16 wird das zur Schnellspanneinrichtung der Maschine gehörende Zugrohr 17 aufgeschraubt. Das Gewindestück 16 ist durch einen Sicherungsstift 19 gesichert, der in einem Teil fest und in dem anderen Teil lose sitzt, so daß eine axiale Bewegung der Zugstange 13 möglich bleibt.
  • Die Wirkungsweise ist wie folgt: Der Befestigungsteil der Innenspannhülse sitzt einschließlich des Kegels 3 in der Maschinenhauptspindel 18 und ist nach hinten durch das Zugrohr 17 mit der Schnellspanneinrichtung verbunden. Wird mittels des Zugrohres 17 eine Axialbewegung in Richtung A durchgeführt, so zieht die Zugstange 13 mit Hilfe des Kegels 14 zunächst die Innenspannhülse bis zur Anlage des Kegels 3 am Konus der Maschinenspindel 18 in die Maschinenspindel hinein. Bei weiterer axialer Bewegung in Richtung A spreizt der Zugkegel 14 die Hilfsspannhülse 8 an deren kegeligem Ende 10 und spreizt somit auch den federnden Körper 2 und somit auch den oder die Spannzapfen 1. Die Spreizung erfolgt zunächst am freien Ende des Spannzapfens und setzt sich bis zum vorderen Anlagebund 0 des federnden Körpers 2 weiterhin fort. Die die Toleranzen der Werkstücksbohrungen ausgleichende, geringfügige weitere Spreizung bis zur Verriegelung des Zugrohres der Schnellspanneinrichtung nimmt der federndeKörper 2 auf. Da diese Ausführung innerhalb der der Werkstücksbefestigung dienenden Spannzapfen keine Bohrung, sondern nur die axialen Trennschlitze braucht, können Spannzapfen bis zu relativ kleinsten Durchmessern angebracht werden.
  • Um bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 eine Spreizung des vorderen Spannteiles herbeiführen zu können, ist die Innenspannhülse von hinten ebenfalls wie bei Fig. 1 bis dicht an den Spannzapfen 1 axial durchbohrt und in diese Bohrung eine Zugstange 20 eingeführt, die an ihrem hinteren Ende mit einem Gewinde 21 analog dem Gewinde des Zugrohres 17 versehen ist. Diese Zugstange 20 ist an ihrem vorderen Teil mit einem Innengewinde 22 versehen. Weiterhin ist die Innenspannhülse auch von vorn durch den Spannzapfen 1 axial durchbohrt. Diese Bohrung endet in einem sich verjüngenden Konus 23, in den eine Kegelschraube 24 eingesetzt ist, deren Gewindeteil in das Innengewinde 22 der Zugstange 20 eingeschraubt ist. Die Zugstange 20 wird durch einen Gewindestift 11 und eine Nut 12 gegen radiale Verdrehung gesichert, wobei die Nut 12 eine axiale Bewegung ermöglicht.
  • Die Wirkungsweise ist wie folgt: Die gesamte Innenspannhülse sitzt einschließlich des Kegels 3 in der Maschinenhauptspinde118 und ist nach hinten durch das Zugrohr 17 mit der Schnellspanneinrichtung verbunden. Wird mittels des Zugrohres eine Axialbewegung in Richtung A durchgeführt, so zieht die Zugstange 20 mit Hilfe der Kegelschraube 24 zunächst die Innenspannhülse bis zur Anlage des Kegels 3 der Innenspannhülse am Konus der Maschinenspindel 18 in die Maschinenspindel hinein. Bei weiterer Axialbewegung in Richtung A spreizt die Kegelschraube 24 den federnden Körper 2, somit auch den oder die Spannzapfen 1. Auch diese Spreizung erfolgt zunächst am freien Ende des Spannzapfens und weiterhin sich fortsetzend bis zum vorderen Anlagebund 0 des federnden Körpers 2. Die die Toleranzen der Werkstücksbohrungen ausgleichende, geringfügige weitere Spreizung bis zur Verriegelung des Zugrohres der Schnellspanneinrichtung nimmt hierbei ebenfalls der federnde Körper 2 auf.
  • Wird der Kegel 3 mittels einer Überwurfmutter auf der Maschinenspindel 18 eingeschraubt und festgehalten, dann kann das Spreizmittel 24 auch in umgekehrter Anordnung durch axialen Druck betätigt werden, wodurch die gleiche vorbeschriebene Wirkung erzielt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Längsgeschlitzte Innenspannhülse mit einem sich gegen die Maschinenspindel abstützenden kegeligen Teil und mit einem zwischen diesem und einer das freieSpannendebegrenzendenWerkstückanschlagfläche angeordneten Stützglied, durch das die auf den kegeligen Teil der Spannhülse wirkenden radialen Druckkräfte in nach außen gerichtete Spannkräfte am freien Spannende umgewandelt werden, nach Patent 10'18 697, dadurch gekennzeichnet, daß als Stützglied für die axial unverschiebliche Spannhülse (3) ein an sich bekannter kegeliger und axial verschiebbarer Spreizkörper (14, 24) vorgesehen ist.
  2. 2. Innenspannhülse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine von der Spindelstockseite her in die Spannhülse (3) eingeschraubte Hilfsspannhülse (8), deren durch Axialschlitze federnd gestaltetes Ende (10) außen kegelförmig und innen konisch ausgebildet ist, wobei der äußere Kegel in einem entsprechenden inneren Konus der Spannhülse anliegt, und der innere Konus zur Aufnahme des Spreizkörpers (14) dient. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 279 712; französische Patentschrift Nr. 484 653.
DENDAT1074362D Längsgeschlitzte Innenspannhülse Pending DE1074362B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1074362B true DE1074362B (de) 1960-01-28

Family

ID=598421

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1074362D Pending DE1074362B (de) Längsgeschlitzte Innenspannhülse

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1074362B (de)

Cited By (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4486954A (en) * 1981-07-27 1984-12-11 Mock William L Hole angularity inspection device
WO2004020131A1 (en) * 2002-08-30 2004-03-11 Hardinge Inc. Expanding collet assembly for pick-off spindle

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FR484653A (fr) * 1916-05-05 1917-10-30 Adrien Jeannet Nagle Dispositif de commande pour mandrins extensibles de tour
CH279712A (de) * 1948-07-15 1951-12-15 Hayden Westberg Johan Eric Expansibler Dorn.

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