[go: up one dir, main page]

DE1074361B - Selbsthemmende Spanneinrichtung für Werkzeugmaschinen, insbesondere für Drehbänke - Google Patents

Selbsthemmende Spanneinrichtung für Werkzeugmaschinen, insbesondere für Drehbänke

Info

Publication number
DE1074361B
DE1074361B DENDAT1074361D DE1074361DA DE1074361B DE 1074361 B DE1074361 B DE 1074361B DE NDAT1074361 D DENDAT1074361 D DE NDAT1074361D DE 1074361D A DE1074361D A DE 1074361DA DE 1074361 B DE1074361 B DE 1074361B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
cylinder
locking
clamping
clamping device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1074361D
Other languages
English (en)
Inventor
Berlin-Nikolassee Ernst Studinger
Original Assignee
Carl Hasse & Wrede G.m.b.H., Berlin-Britz
Publication date
Publication of DE1074361B publication Critical patent/DE1074361B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/12Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
    • B23B31/16Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable moving radially
    • B23B31/16195Jaws movement actuated by levers moved by a coaxial control rod
    • B23B31/16216Jaws movement actuated by levers moved by a coaxial control rod using fluid-pressure means to actuate the gripping means
    • B23B31/1622Jaws movement actuated by levers moved by a coaxial control rod using fluid-pressure means to actuate the gripping means using mechanical transmission through the spindle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

  • Selbsthemmende Spanneinrichtung für Werkzeugmaschinen, insbesondere für Drehbänke Die Erfindung betrifft eine durch einen von einem gasförmigen oder flüssigen Medium beaufschlagten, in einem Zylinder geführten Kolben betätigte, selbsthemmende Spanneinrichtung, deren selbsthemmende Wirkung auf Reibschluß beruht, für Werkzeugmaschinen, insbesondere für Drehbänke.
  • Es sind pneumatische oder hydraulische Spanneinrichtungen bekannt, bei denen die Selbsthemmung durch Rückschlagventile bewirkt wird, die in den Zuleitungen zwischen der Zuführungsbuchse und dem Spannzylinder angeordnet sind. Infolge der möglicherweise nicht vollständig dichtenden Kolbendichtung des Spannzylinders besteht die Gefahr, daß beim Abfall des Mediumdruckes und trotz des Schließens der Rückschlagventile ein Druckausgleich von der heaufschlagten auf die unbeaufschlagte Kolbenseite erfolgen kann, so daß diese Bauart keine völlige Sicherheit gegen ein ungewolltes Öffnen der Futterbacken zu bieten vermag.
  • Bei den bisher bekanntgewordenen Einrichtungen, bei denen die Selbsthemmung nicht auf ein automatisches Schließen der Zuleitungen, sondern auf Reibschluß beruhen, sind die die Selbsthemmung bewirkenden Teile im allgemeinen in das Spannfutter einbezogen. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß Mittel zum Aufheben der Selbsthemmung dort nur schwer unterzubringen sind, so daß das Spannen und Lösen entgegen der Reibwirkung erfolgen muß, und die Einrichtung infolgedessen einen schlechten Wirkungsgrad aufweist.
  • Es ist auch bereits eine Bauart vorgeschlagen worden,- bei der die selbsthemmenden Mittel außerhalb des Futters, und zwar zwischen Spannzylinder und Futter angeordnet sind. Die Wirkungsweise beruht im wesentlichen darauf, daß die Längsbewegung des Spannkolbens vermittels eines Steilgewindes in eine Drehbewegung einer mit einem selbsthemmenden Gewinde versehenen Spindel übersetzt wird, wobei der selbsthemmende Teil der Spindel die Betätigung der Futterbacken durchführt. Diese Spanneinrichtung hat zwar gegenüber der zuerst genannten den Vorzug, daß die Sicherheit des Futters unabhängig ist von dem Druck in dem Spannzylinder, hat aber mit den vorgenannten anderen Einrichtungen den Nachteil gemeinsam, daß beispielsweise das Spannen bei einem schlechten Wirkungsgrad - für das Steilgewinde kann etwa 50`°/o, angesetzt werden - erfolgt. Derartige Verluste sind aber in der Fertigung von großen Teilen untragbar.
  • Nach der Erfindung werden alle diese vorgenannten Mängel dadurch vermieden, daß zur Betätigung der hemmenden Elemente ein besonderer Hilfsantrieb vorgesehen ist. Hierdurch kann die Spannung der Spannbacken frei von hemmenden Einflüssen gehalten werden, so daß die Spannung fast voll mit der aufgewendeten Kraft erfolgen kann. Dieser Vorteil wirkt sich insbesondere bei großen Teilen und schwierigen Spannungen aus. Ein zweiter Vorteil ist die Möglichkeit des nachträglichen Anbaues an bereits vorhandene, nicht selbsthemmende Spanneinrichtungen.
  • Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist für einen in Sperrichtung beabsichtigten Reibschluß mindestens ein federndes, durch Hilfskolben lösbares Reibelement zwischen Kolben und Zylinder des Hilfsantriebes vorgesehen.
  • Eine andere einfache Ausführung der Erfindung besteht darin, daß zur Erzielung eines in Sperrichtung wirkenden Reibschlusses, mindestens ein durch Hilfskolben lösbares, mit einer Konusfläche oder einer schiefen Ebene zusammenwirkendes Reibelement zwischen Kolben und Zylinder des Hilfsantriebes vorgesehen ist.
  • Die beiden genannten Ausführungsbeispiele geben noch einer gewissen Gefahr Raum, daß bis zum endgültigen Reibschluß noch ein. geringes Nachdrücken des Spannkolbens erfolgen kann und bereits hierdurch die Spannkraft der Futterbacken nachläßt. Um auch in dieser Beziehung eine völlige Sicherheit zu gewährleisten, wird nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß eine Längsbewegung des Spannkolbens, beispielsweise vermittels eines Steilgewindes, in eine Drehbewegung einer Mutter umgewandelt wird, die in der beabsichtigten Sperrichtung durch ein Klemmgesperre gehemmt wird, das durch Verschiebung von vorzugsweise hydraulisch wirkenden Sperrkolben lösbar ist.
  • Es sei noch darauf hingewiesen:, daß sich die Erfindung nicht nur auf hydraulische Hilfsantriebe beschränkt, sondern auch mit pneumatischen, mechanischen oder elektrischen Mitteln durchführbar ist.
  • In den Fig.1 bis 6 der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 die Gesamtanlage zur Betätigung einer hydraulischen Spanneinrichtung, Fig. 2 Zylinder und Kolben zur Anlage gemäß Fig. 1, wobei die Selbsthemmung durch federnde Reibelemente erreicht wird, Fig. 3 Zylinder und Kolben zur Anlage gemäß Fig. 1, wobei in anderer Gestaltung die Selbsthemmung durch mit Konusflächen zusammenwirkende Reibelemente hergestellt wird, Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Selbsthemmung durch eine auf einem Gewinde angeordnete und durch zwei gegenläufige Klemmgesperre beeinflußte Mutter erreicht wird, Fig. 5 und 6 Einzelheiten der Ausführung nach Fig.4 im Schnitt.
  • Der Aufbau der Anlage gemäß Fig. 1 ist folgender: Auf der Arbeitsspindel 1, beispielsweise einer Drehbank, ist der Grundkörper 2 des Futters aufgeschraubt, auf dem mehrere Spannbacken 3 radial verschiebbar angeordnet sind. Bewegungen der Spannbacken 3 werden über einen Winkelhebel 4, der in dem Grundkörper des Futters gelagert ist, von einem Spannrohr 5 bewirkt, das mit einem Ende auf den Winkelhebel einwirkt und mit dem anderen Ende mit dem Kolben 6 fest verbunden ist. Der Kolben 6 ist in einem Zylinder 7 geführt und bildet mit diesem zusammen zwei Zylinderräume 8 und 9. Diese Zylinderräume können mittels der Leitungen 10, 11 bzw. 12, 13 über ein Magnetventil 14 von einer Pumpe 15 aus einem Vorratsbehälter 16 mit Öl gespeist werden. Der Zylinder 7 ist an der Arbeitsspindel 1 befestigt und läuft mit dieser um. Die Zuführung des Öles von den feststehenden Leitungen 11, 13 erfolgt durch eine Zuführungsbuchse 17, die drehbar aber nicht längs verschiebbar auf dem Zylinder 7 gelagert ist. Durch ein federbelastetes Überdruckventil 18 kann. der Öldruck der Spanneinrichtung gewählt werden.
  • Die Wirkungsweise der Gesamtanlage ist folgende: Sind die Magnete des Magnetventils 14 so erregt, daß der Steuerkolben 19 'gemäß Fig. 1 die linke Endlage einnimmt, so drückt die Pumpe 15 das Öl durch die Leitungen 13 und 12 in den Zylinderraum 8, gleichzeitig ist der Zylinderraum 9 über die Leitungen 10, 11 und den Steuerkolben 19 mit dem Rücklauf verbunden. Der Kolben 6 wird gemäß Fig. 1 nach rechts verschoben, überträgt seine Bewegung vermittels des Spannrohres 5 und Winkelhebel 4 so auf die Spannbacken 3, daß sie radial nach außen ausgelenkt werden und das Futter beispielsweise zum Einspannen eines Werkstückes öffnen. Wird jetzt durch Umschalten des Magnetventils 14 der Zylinderraum 9 mit Drucköl versorgt und Zylinderraum 8 mit dem Rücklauf verbunden, so verschiebt sich der Kolben gemäß Fig. 1 nach links und die Spannbacken schließen. Ist die Spanneinrichtung nicht selbsthemmend ausgebildet, so ist es möglich, daß beim Fortfall des Öldruckes, beispielsweise durch Versagen. der Pumpe 15, die Spannbacken unbeabsichtigt lösen, und ein Werkstück herausgeschleudert wird.
  • Fig.2 zeigt Zylinder und Kolben einer selbsthemmenden Spanneinrichtung, wie sie bei der Anlage nach Fig. 1 verwendet werden kann. Beiderseits des Kolbens 21 sind, je ein federndes Reibelement 22, 23, z. B. tellerartige Federn, so angeordnet, daß sie mit ihren Innendurchmessern zwischen Spannrohr 5 und Kölben@21 fest eingespannt sind und sich- vermöge ihrer Federkraft gegen den Innendurchmesser des Zylinders 7 legen. Wird. jetzt beispielsweise der Zylinderraum 8 mit Drucköl gefüllt, um den Kolben 21 mit dem Spannrohr 5 gemäß Fig. 2 nach rechts zu verschieben, so werden auch die in dem Kolben 21 angeordneten Bolzen 24 vom Zylinderraum 8 her von Öl beaufschlagt, so daß diese sich nach rechts bewegen und die Feder 22 von der Zylinderinnenwand abheben. So wird die Sperre für eine Bewegung nach rechts aufgehoben, während die weiterhin anliegende Feder 23 eine unbeabsichtigte Bewegung nach links verhindert. Sollen Kolben und Spannrohr eine Bewegung in der entgegengesetzten Richtung ausführen, so wird das Drucköl in den Zylinderraum 9 geleitet, die Bolzen 24 heben die Feder 23 ab, so daß diese jetzt gelöst wird, und die Feder 22 sich anlegt. Jetzt ist die Bewegung gemäß Fig. 2 nach links freigegeben und eine unbeabsichtigte Bewegung nach rechts verhindert. Fällt der Öldruck in beiden Zylinderräumen unter ein bestimmtes Maß, so legen sich beide Federn gegen den Zylinder und sperren die Bewegung in beide Richtungen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist der Kolben 30 mit Konusflächen oder schiefen Ebenen 31, 32 versehen, auf denen Reibelemente 34, 35 so angeordnet sind, daß sie sich unter Wirkung von Druckfedern 33 gegen die Innenfläche des Zylinders 7 legen. Zu jeder Reibelementengruppe gehören Abhebekolhen 36, 37, die durch Leitungen 38, 39 von den Zylinderräumen 8; 9 aus mit Öl beaufschlagt werden können. Soll beispielsweise der Kolben 30 mit dem Spannrohr 5 gemäß Fig. 3 nach rechts geschoben werden, so wird der Zylinderraum 8 mit Drucköl beschickt. Durch die Leitungen 38 wird Öl auch hinter die Kolben 37 geleitet, so daß diese gemäß Fig. 3 nach rechts verschoben werden, und die Reibelementengruppe 35 gegen den Druck der Federn 33 von der Innenwand des Zylinders gelöst werden. Der Kolben ist jetzt in der Lage, sich nach rechts zu bewegen, während er durch die Reibelementengruppe 34, die als Klemmgesperre wirkt, an einem unbeabsichtigten Ausweichen nach links gehindert wird. Im umgekehrten Falle wird Zylinderraum 9 mit Drucköl versorgt, Zylinderraum 8 mit der Rücklaufleitung verbunden, die Abhebekolben 36 mit Drucköl beaufschlagt und die Reibelemente 34 gelöst.
  • Bei dem weiteren Ausführungsbeispiel von Zylinder und Kalben. nach Fig. 4 ist der Zylinder 7 innen mit einem Rohransatz 41 versehen, der fast die ganze Länge des Zylinders einnimmt, so daß zwischen Rohransatz 41 und Zylinderinnenwand ein Ringraum entsteht, der den Kolben und die dazugehörigen Teile aufnimmt. Der Rohransatz ist an seinem äußeren Umfang mit einem Steilgewinde 40 versehen, auf dem eine Mutter 42 angeordnet ist. Durch die Drucklager 43 und den Deckel 44 bzw. das Spannrohr 45 ist die Mutter innerhalb eines Spannkolbens 50 in Längsrichtung festgelegt. Das Spannrohr 45 ist gegen Drehung gegenüber der Arbeitsspindel gesichert, so daß der Spannkolben 50 zwar längs verschiebbar aber nicht drehbar ist. Die Mutter 42 ist an ihrem Außenumfang so ausgebildet, daß sie als Stern für zwei in entgegengesetzter Richtung arbeitende Klemmgesperre 46, 47 wirken kann. Die Außenringe 48, 49 dieser Klemmgesperre sind an ihrem Außendurchmesser konisch ausgebildet, so daß sie jeweils in die konischen Gegenflächen eines Sperrkolbens 51 bzw. 52 passen. Die Sperrkolben 51, 52 bilden mit dem Spannkolben 50 ringförmige Zylinderräume 53, 54 und werden von Drückfedern 55 so belastet, daß die genannten konischen Flächen aufeinandergedrückt werden. Der ringförmige Zylinderraum 53 ist durch eine Leitung 58 mit dem Zylinderraum 9 verbunden, während eine Leitung 57 vom Zylinderraum 8 zum ringförmigen Zylinderraum 54 führt. Durch Stifte 56 sind die Sperrkolben 51 bzw. 52 in bezug auf den Spannkolben 50 gegen Drehung gesichert. Einzelteile der Klemmgesperre 46, 47 sind in den Fig. 5 und 6 gezeigt.
  • Die Wirkungsweise des Ausführungsbeipieles nach Fig. 4 bis 6 ist folgende: Wird durch Leitung 12 der Zylinderraum 8 mit Drucköl gefüllt und wird gleichzeitig durch Leitung 57 Drucköl in den ringförmigen Zylinderraum 54 geleitet, so wird der Sperrkolben 52 von dem Außenring 49 des Klemmgesperres 47 abgehoben, das somit beide Drehrichtungen der Mutter 42 freigibt. Durch den Druck im Zylinderraum 8 wird der Spannkolben 50 und mit ihm das Spannrohr 45 gemäß Fig. 4 nach rechts verschoben, wodurch die Mutter 42 infolge des Steilgewindes in Drehung versetzt wird. In dieser Drehrichtung klemmt das Gesperre 46 nicht. Würde der Druck im Zylinderraum 8 unter ein bestimmtes Maß fallen, so könnte der Kolben nicht nach links ausweichen, weil das Klemmgesperre 46 in der entgegengesetzten Drehrichtung die Mutter 42 sperren und sich der Außenring 48 über die konischen Flächen und über den. Sperrkolben 51 mittels des Stiftes 56 am Kolben abstützen würde. Sollen Spannrohr 45 und. Spannkolben 50 im Sinne der Fig'. 4 nach links verschoben werden, so wird Zylinderraum 9 mit Drucköl gefüllt und der Zylinderraum 8 mit der Rücklaufleitung verbunden. Gleichzeitig mit dem Zylinderraum 9 erhält über die Leitung 58 auch der ringförmige Zylinderraum 53 Drucköl, so daß die konische Fläche des Sperrkolbens 51 von dem Außenring des Klemmgesperres 48 abgehoben wird und dieses weder in der einen noch in der anderen Richtung hemmend wirken kann. Dagegen ist der -ringförmige Zylinderraum 54 über Leitung 57 und Zylinderraum 8 drucklos gemacht, so daß der Sperrkolben 52 durch Druckfedern 55 gegen die konische Fläche des Außenringes des Klemmgesperres 47 gedrückt wird. Dieses Gesperre hemmt zwar eine Drehung der Mutter 42 bei einem ungewollten Zurückweichen des .Spannkolbens 50 nach rechts, gibt die Drehung aber frei in der gewünschten Bewegungsrichtung nach links.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Durch einen von einem gasförmigen oder flüssigen Medium beaufschlagten, in, einem Zylinder geführten Kolben betätigte selbsthemmende Spanneinrichtung, deren selbsthemmende Wirkung auf Reibschluß beruht, für Werkzeugmaschinen, insbesondere für Drehbänke, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung der hemmenden Reib elemente ein besonderer Hilfsantrieb vorgesehen: ist.
  2. 2. Spanneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für einen in Sperrichtung beabsichtigten Reibschluß mindestens ein federndes, durch Hilfskolben (24) lösbares Reibelement (22, 23) zwischen Kolben (21) und Zylinder (7) vorgesehen ist.
  3. 3. Spanneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines in Sperrrichtung wirkenden Reibschlusses mindestens ein durch Hilfskolben (36, 37) lösbares, mit einer Konusfläche (31, 32) oder einer schiefen Ebene zusammenwirkendes Reibelement (34, 35) zwischen Kolben (30) und Zylinder (7) vorgesehen ist.
  4. 4. Spanneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Längsbewegung des Spannkolbens (50), beispielsweise vermittels eines Steilgewindes (40), in eine Drehbewegung einer Mutter (42) umgewandelt wird, die in der beabsichtigten Sperrichtung durch ein Klemmgesperre (46, 47) gehemmt wird, das durch Verschiebung von vorzugsweise hydraulischen beaufschlagten Sperrkolben (51, 52) lösbar ist.
  5. 5. Spanneinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Bewegungsrichtung ein besonderes Klemmgesperre vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 488 843. In Betracht gezogene ältere Patente.: Deutsches Patent Nr. 1006 236.
DENDAT1074361D Selbsthemmende Spanneinrichtung für Werkzeugmaschinen, insbesondere für Drehbänke Pending DE1074361B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1074361B true DE1074361B (de) 1960-01-28

Family

ID=598420

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1074361D Pending DE1074361B (de) Selbsthemmende Spanneinrichtung für Werkzeugmaschinen, insbesondere für Drehbänke

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1074361B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1240366B (de) 1959-01-10 1967-05-11 Westinghouse Bremsen Apparate Druckluftbetaetigte, nicht umlaufende Werkstueckspanneinrichtung

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE488843C (de) * 1928-06-29 1930-01-10 Samsonwerk G M B H Spannfutter mit Druckkolbenantrieb
DE1006236B (de) 1956-04-06 1957-04-11 Forkardt Paul Kg Umlaufender Pressluftzylinder fuer Spanneinrichtungen an Werkzeugmaschinen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE488843C (de) * 1928-06-29 1930-01-10 Samsonwerk G M B H Spannfutter mit Druckkolbenantrieb
DE1006236B (de) 1956-04-06 1957-04-11 Forkardt Paul Kg Umlaufender Pressluftzylinder fuer Spanneinrichtungen an Werkzeugmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1240366B (de) 1959-01-10 1967-05-11 Westinghouse Bremsen Apparate Druckluftbetaetigte, nicht umlaufende Werkstueckspanneinrichtung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1950721A1 (de) Werkstueckspanner
DE2741166A1 (de) Vorrichtung zur betaetigung eines spannkopfs
DE8633885U1 (de) Sicherheitskupplung zum drehfesten Verbinden zweier koaxial ineinander angeordneter Bauteile
EP0245629B1 (de) Spanneinrichtung an Drehspindeln von Drehmaschinen für kraftbetätigte Werkstückhalter, insbesondere Spannfutter
DE1477357B2 (de) Vorrichtung zum spannen und loesen von in der spindel eines bohr und fraeswerks aufgenommenen werkzeugen
DE7113157U (de) Pneumatischecoder hydraulischer Kolbenantneb, insbesondere zum Einspannen von Werkstucken, mit einer Vorrichtung zur Verriegelung in der Arbeitsstellung
DE2215846C3 (de) Rohrzange
DE3725714C1 (de)
DE1098325B (de) Mehrspindeldrehautomat
DE2909451A1 (de) Spanneinrichtung, insbesondere maschinenschraubstock
EP1170512B1 (de) Druckmittelbetriebener Arbeitszylinder mit mechanischer Wegsperrung im drucklosen Zustand
DE1074361B (de) Selbsthemmende Spanneinrichtung für Werkzeugmaschinen, insbesondere für Drehbänke
DE488843C (de) Spannfutter mit Druckkolbenantrieb
DE3615743A1 (de) Spannzangen-spannstock fuer hohe spannkraefte
DE10207415A1 (de) Hydraulischer oder pneumatischer Antrieb für einen Werkzeugspanner
DE1959770A1 (de) Gewindeschneidvorrichtung
DE962034C (de) Schnellwechselfutter
DE2549291C3 (de) Spannvorrichtung, insbesondere für Mehrwege-Drehautomaten
DE1141157B (de) Hydraulisch betaetigtes Spannfutter
DE2002709B2 (de) Vorrichtung zum einspannen von in ein umformwerkzeug insbe sondere in die matrize einer ziehbank einzustossender werk stuecke
DE738876C (de) Verstellstrebe, insbesondere zur Betaetigung von Flugzeugbauteilen, z.B. einziehbaren Fahrwerken
DE2223831C3 (de) In eine Gewindeschneidmaschine oder einen Ratschenhebel einsetzbarer Gewindeschneidkopf
DE970591C (de) Klemmring fuer Pinolenklemmung an Werkzeugmaschinen, insbesondere Fraesmaschinen
DE2151684A1 (de) Spannfutter
DE1502504C (de) Einrichtung zum Beistellen der Schleifscheibe und selbsttätigen Kompen sieren des beim Abrichten entstehenden Schleif Scheibenschwundes