DE1502504C - Einrichtung zum Beistellen der Schleifscheibe und selbsttätigen Kompen sieren des beim Abrichten entstehenden Schleif Scheibenschwundes - Google Patents
Einrichtung zum Beistellen der Schleifscheibe und selbsttätigen Kompen sieren des beim Abrichten entstehenden Schleif ScheibenschwundesInfo
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung erwähnten Art bekannt, bei der der Ausgleich des
zum Beistellen der Schleifscheibe und selbsttätigen Schleifscheibenschwundcs dadurch erreicht wird,
Kompensieren des beim Abrichten entstehenden daß die Beistellspindel und die Abrichtspindel beide
Schleifscheibenschwundes an Schleifmaschinen, ins- mit unter der Wirkung je einer Spannfeder stehenden
besondere Gewindeschleifmaschinen, mit einer Bei- 5 Konuskupplung versehen sind, die, wenn sie einge-
stellspindel und einer drehbaren Beistellmutter für kuppelt sind, die Abricht- und Kompensations-
den Schleifschlitten sowie mit einer Abrichtspindel bewegungen gleichzeitig über eine gemeinsame
und Spindelmutter für den auf dem Schleifschlitten Schnecke auf beide Spindeln übertragen, während
gelagerten Abrichtschlitten, wobei die Beistellmutter auch jede dieser Spindeln einzeln antreibbar ist. Die
und die Beistellspindel wechselweise gegen Drehung 10 in dem Kompensationsantrieb vorhandenen beiden
blockierbar sind. Kupplungen auf der Beistellspindel und der Abricht-
Das Kompensieren des Schleifscheibenschwundes spindel können jedoch gleichfalls Anlaß zu Unge-
geht bekanntlich mit dem Abrichten der Schleif- nauigkeiten sein, da ein Spiel auftreten kann, das die
scheibe parallel, indem der das Abrichtwerkzeug Genauigkeit des Abrichtergebnisses und der Kompen-
tragende Abrichtschlitten bei seiner Abrichtbewegung 15 sation beeinträchtigen kann.
auf das Beistellgetriebe des Schleifspindelschlittens Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
wirkt und diesen um den gleichen Betrag nachstellt, die Einrichtung der eingangs erwähnten Art so zu
damit die Schleifscheibe vor und nach dem Abrichten verbessern, daß sie einen starren Getriebezug für die
auf dem genau gleichen Durchmesser am Werkstück Abricht- und Kompensationsbewegungen aufweist
ansteht. 20 und die erzielbare Genauigkeit beim Abrichten und
Es ist bereits eine Einrichtung der eingangs er- Kompensieren mit einfachen Mitteln wesentlich erwähnten
Art bekannt, welche eine einzige Spindel höht ist, so daß die Einschaltung in einen automamit
zwei gegenläufigen Gewindeabschnitten aufweist, tischen Arbeitszyklus ermöglicht ist.
von denen der eine der Beistellmutter und der andere Die Lösung dieser Aufgabe durch die Erfindung der dem Abrichtschlitten zugehörigen Spindelmutter 25 besteht darin, daß die im Schleifschlitten gelagerte zugeordnet ist. Demgemäß ist ein Handrad für den Beistellmuttcr mit der Abrichtspindel über ein an Abricht- und Kompensationsvorgang und ein weiteres dem Schleifschlitten gelagertes Zahnradgetriebe verHandrad für den Bcistellvorgang vorgesehen. Beide bunden ist und das mit der Beistellmutter fest verHandräder wirken über Schneckengetriebe auf die bundene Zahnrad durch eine hydraulische Bremse Spindel bzw. auf die im Maschinenbett drehbar ge- 30 und die Beistellspindel durch eine weitere hydrau-. lagerte ortsfeste Beistellmutter. lische Bremse oder durch einen an ihrem Drehantrieb
von denen der eine der Beistellmutter und der andere Die Lösung dieser Aufgabe durch die Erfindung der dem Abrichtschlitten zugehörigen Spindelmutter 25 besteht darin, daß die im Schleifschlitten gelagerte zugeordnet ist. Demgemäß ist ein Handrad für den Beistellmuttcr mit der Abrichtspindel über ein an Abricht- und Kompensationsvorgang und ein weiteres dem Schleifschlitten gelagertes Zahnradgetriebe verHandrad für den Bcistellvorgang vorgesehen. Beide bunden ist und das mit der Beistellmutter fest verHandräder wirken über Schneckengetriebe auf die bundene Zahnrad durch eine hydraulische Bremse Spindel bzw. auf die im Maschinenbett drehbar ge- 30 und die Beistellspindel durch eine weitere hydrau-. lagerte ortsfeste Beistellmutter. lische Bremse oder durch einen an ihrem Drehantrieb
Damit ein Schneckenradgetriebe gegen Rück- angebrachten Begrenzungsanschlag blockierbar sind,
drehung selbsthemmcnd ist, muß die Steigung der Hierdurch wird erreicht, daß die Blockierung der
Schnecke bekanntermaßen für stillstehenden Betrieb Beistellmutter sowie der Beistellspindel auf kürzestem
gleich oder kleiner als 3 bis 3,5° sein. Die Erfüllung 35 Wege erfolgt und somit für die hier in Frage stehen-
dieser Forderung ergibt eine große Untersetzung an den Verstellkräfte starr ist. Durch die Erfindung wird
den beiden Handrädern im vorliegenden Falle, die auch die Abrichtgenauigkeit und die Beistellgenauig-
für den Beistell- und Abrichtvorgang außerordentlich keit mit verhältnismäßig einfachen Mitteln wesentlich
nachteilig ist. Durch die große Untersetzung ergeben verbessert und der Vorteil erzielt, daß für die Bei-
sich nämlich große Zustellbewcgungen an den Hand- 40 stellung und für das Abrichten nur kurze Zustellwege
rädern, worunter die Ablesbarkeit leidet. erforderlich sind. Dabei erfolgt die Blockierung nicht
Die bekannte Einrichtung zeigt also den Nachteil, über ein Schneckenradgetriebe, so daß man nicht
daß man an bestimmte Übersetzungsverhältnisse mehr an ein bestimmtes Übersetzungsverhältnis gegebunden
ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, bunden ist.
daß die bekannte Blockierung durch Selbsthemmung 45 Für die normale Beistellung der Schleifscheibe ist
in der Regel zu weich ist, um die heute gestellten die Beistellmuter wie üblich drehfest im Schleif-Anforderungen
an die Genauigkeit beim Beistellen schlitten angeordnet. Die Beistellung erfolgt dann wie
und Abrichten zu erfüllen. Beispielsweise lassen sich üblich über die mit der Beistellmutter zusammen-Gcnauigkeiten
von Vuoo mm mit dieser bekannten arbeitende Beistellspindel, die um den entsprechen-Einrichtung
nicht erreichen. Schließlich kommt auch 50 den Beistellbetrag gedreht wird. Wird die Schleifnoch
hinzu, daß diese bekannte Einrichtung sich an scheibe abgerichtet und die Abrichtspindel um den
einer Schleifmaschine der meist üblichen Bauart mit Abrichtbetrag gedreht, so wird die bisherige Beistelleiner
Bcistcllspindel und einer Abrichtspindel nicht spindel wirkungsmäßig zur Kompensationsspindel,
anwenden läßt. indem sie gegen Drehung blockiert wird und die
Bei einer anderen bekannten Einrichtung dieser 55 Drehverstellung der Abrichtspindel auf die Beistell-Art
erfolgen die Beistell- und Kompensationsbewe- mutter übertragen wird, welche sich nunmehr auf
gungen durch Hebelübertragung, wozu ein doppcl- der Beispiellspindel um den Kompensationsbetrag
armiger Hebel benutzt wird, der in die Spindelmutter verstellt und den mit ihr verbundenen Schleifschlitten
eingreift und in dieser gelagert ist und über Lang- mitnimmt. Dabei ist selbstverständlich vorausgesetzt,
löcher und Zapfen mit dem Hauplbeistellschlitten Go daß die Steigungen der Abrichtspindel und der Bei-
und dem Abrichtschlitten gelenkig verbunden ist. Die stcilspindel die gleichen sind oder, wenn nicht, daß
hierbei möglichen Ungenauigkeiten und Abnutzungen der Steigungsunterschied durch das Zwischengetriebe
können als Summenfehlcr in Erscheinung treten. ausgeglichen ist. Die durch die Erfindung erzielbare
Hebelübertragungcn haben sich daher an Kompen- sehr hohe Genauigkeit der Kompensationseinrichtung
sationseinrichlungcn nicht bewährt, denn sic ge- 65 ist auf den starren Getriebezug zurückzuführen,
nügen den hohen erwähnten Anforderungen an die In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorGenauigkeit nicht. gesehen, daß die Bcistcllmutter als Teil der hydrau-
nügen den hohen erwähnten Anforderungen an die In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorGenauigkeit nicht. gesehen, daß die Bcistcllmutter als Teil der hydrau-
Schließlich ist auch noch eine Einrichtung der tischen Bremse ausgebildet ist und einen in dem
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Schleifschlitten angeordneten Zylinderraum durch- bleibt aber dabei mit dem entsprechend breiteren
greift und endseitig einen Kolben und auf der diesem Zahnrad 32 im ZahneingrilF, das auf der das Beistellgegenüberliegenden
Seite das Zahnrad des Getriebes handrad 33 tragenden Welle 34 befestigt ist. Das Beiträgt,
das durch den auf den Kolben wirkenden Öl- Stellhandrad 33 hat einen Begrenzungsanschlag 35
druck gegen die Stirnwand bzw. eine in sie einge- 5 für die Schleifscheibenbeistellung, der, wenn diese
legte Bremsscheibe mit seiner dieser anliegenden erfolgt ist, gegen den am Bett befestigten ortsfesten
Seitenfläche anprei3bar ist. Dadurch ist die Beistell- Anschlagknaggen 36 gemäß der gestrichelt gczeichmutter
mit dem Schleifschlittcn auf dem kürzesten neten Stellung anliegt.
Weg in sich verspannt, und daher wird der jeweilige Für den Spielausgleich hat die Beistellmutter 22
Kompensationsweg mit hoher Genauigkeit auf den io einen unter dem Druck der Feder 37 stehenden Ein-
Schleifschlitten übertragen satz 38, der ebenfalls das Innengewinde wie die Bci-
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung . Stellmutter 22 trägt. Dieser Muttereinsatz 38 ist durch
ergeben sich aus der nun folgenden Beschreibung die Gleitfeder 39 der Beistellmutter 22 gegenüber
eines Ausführungsbeispiels unter Hinweis auf die gegen Drehung gesichert und nur axial bis zur
Zeichnung, in deren einziger Figur die erfindungs- 15 Flankenanlage verschiebbar,
gemäße Einrichtung im Schnitt veranschaulicht ist. Die bis jetzt beschriebenen Einrichtungen sind an
Das Maschinenbett 1 der Schleifmaschine trägt auf Schleifmaschinen an sich bekannt.
Längsführungen 2 den Werkstückschlitten oder Die Kompensationseinrichtung, auf die sich die
Tisch 3, der mit einem Längsbewegungsantrieb 4, Erfindung bezieht, wird nachfolgend beschrieben,
beispielsweise einem hydraulischen Antrieb oder auch 20 Die Beistellmutter 22 steht durch ein Zwischeneiner
Zug- oder Leitspindel, zusammenarbeitet, um getriebe, das insgesamt mit 40 bezeichnet ist, undem
Werkstück 5 auf dem Werkstückdorn 6 die er- mittelbar mit der Abrichtspinde] 16 gctricblich in
forderliche Längsbewegung beim Schleifen zu er- Verbindung. Dieses Zwischengetriebe besteht in dem
teilen. dargestellten Ausführungsbeispiel aus den drei Zalin-
Die Schleifscheibe 7, die eine beliebige Profilierung 25 rädern 41, 42, 43, von denen das Zahnrad 41 mit
haben kann, ist auf dem Schleifschlitten 8 gelagert, dem Handrad 17 aus einem Stück besteht, das ZaImder
in Querfiihrungen 9 des · Maschinenbettes 1 ge- rad 42 als Zwischenrad an dem Schleifschlitten geführt
und quer zur Werkstückachse verschieblich ist. lagert ist und das Zahnrad 43 mit der Beistellmiitter
Der Schleifschlitten 8 trägt den Antriebsmotor 10 für 22 fest verbunden ist. Nach dem Ausführungsbeispiel
die Schleifscheibe 7 und hat auf seiner Oberseite 30 hat das Zwischengetriebe 40 eine Übersetzung von
quer zur. Schleifscheibenachse stehende Führungen 1:1, so daß die Gewindesteigung der Spindeln 16
11 für einen Abrichtschütten 12. Dieser trägt an und 21 die gleiche ist. Das Zwischengetriebe 40 kann
einem Halter 13 das Abrichtwerkzeug 14, das bei- in anderen Fällen selbstverständlich etwaigen Steispielsweise
ein Diamantabzieher oder ein Einroll- gungsunterschieden dieser Spindeln angepaßt werden,
werkzeug, z. B. eine Profilrolle, sein kann. Der an- 35 damit der Kompensationsweg, den der Beistellgenommene
Abrichtbetrag ist mit α bezeichnet. Der schlitten 8 ausführt, dem Abrichtbetrag genau entDurchmesser
der Schleifscheibe 7 mindert sich also spricht.
um den Betrag 2a. Damit die Schleifscheibe am glei- Die Beistellmutter 22 ist Teil einer hydraulischen
chen Durchmesser des Werkstückes 5 ansteht, muß Bremse, deren Zylinder mit 44 und deren Kolben mit
der Schleifschlitten 8 um den Abrichtbetrag a, wie 40 45 bezeichnet ist. Die Beistellmutter 22 trägt diesen
auf der rechten Seite der Schleifscheibe angedeutet Kolben 45 gemäß der Zeichnung an ihrem rechten
ist, gegen das Werkstück nachgestellt werden, damit Ende und auf der gegenüberliegenden Seite das Zahn-
der Schleifscheibenschwund kompensiert wird. rad 43 des Zwischengetriebes 40. Die Beistellmutter
In dem Abrichtschlitten 12 sitzt die Spindelmutter 22 ist außen zylindrisch und in einer Bohrung 46
15 der Abrichtspindel 16, die mit dem Handrad 17 45 des Schleifschlittens 8 geführt und zugleich drehbar,
drehfest verbunden ist. Für die maschinelle Zustel- Diese Bohrung 46 ist konzentrisch zu dem Zylinder-
lung des Abrichtwerkzeuges 14 ist ein hydraulisches raum 44 angeordnet. Der Bremsschluß tritt durch
Schaltkolbengetriebe 18 vorhanden, das mit einer einen auf den Kolben 45 wirkenden Öldruck zwischen
Zahnstangenprofilierung 19 in eine Rundverzahnung der Stirnwand 47 bzw. einer in sie eingelegten Brems-20
der Abrichtspindel eingreift. 50 scheibe 48 und der an dieser anliegenden Seitenfläche
Das Beistellgetriebe besteht aus der axial verschieb- 49 des Zahnrades 43 auf. Den Öldruck für den
liehen Beistellspindel 21 und der Beistellmutter 22. Bremsschluß erzeugt die Pumpe 29, die über die
Für die Schnellbeistellung ist ein hydraulischer Leitung 50 mit dem Zylinderraum 44 in Verbindung
Kolben 23 am rechten Ende der Beistellspindel fest steht, die über das Handventil 51 geführt ist. Je nach
mit dieser verbunden. Er befindet sich in dem 55 der Stellung des Handventils 51 ist der Zylinderraum
Zylinder 24, der durch den Zylinderdeckel 25 abge- 44 entweder drucklos oder er steht unter Druck. An
schlossen ist und durch die Rohrleitungen 26 und 27 Stelle des Handventils 51 können auch die Magnct-
mit Magnetventilen 28 in Verbindung steht, welche ventile 28 diese Steuerung übernehmen. Durch Vcr-
die Hydraulik an der Schleifmaschine steuern. Das schieben des Zahnrades 41 durch Handrad 17 nach
Drucköl wird durch die Pumpe 29 erzeugt, die das 60 links kann die Kompensation abgeschaltet werden,
öl aus dem ölsammelbehälter 30 ansaugt und über und es ist dann ein Abrichten der Schleifscheibe ohne
die entsprechend gesteuerten Magnetventile 28 zu Kompensation möglich,
den Vcrbrauchsstellen drückt. Von dem Handventil 51 führt ferner eine Leitung
Wenn der Kolben 23 bei seiner Bewegung von der zu einer weiteren hydraulischen Bremse 52, die eine
gezeichneten rechten in die linke Endstellung den 65 Blockierungscinrichtung für die Bcistellspindel 21
Eilhub zurück für den Schleifschlitten 8 ausführt, so darstellt.
verschiebt sich das auf der Beistellspindel 21 sitzende Die Wirkungsweise ist kurz folgende: Für den
Zahnrad 31 in die gestrichelte Stellung nach links, normalen Schleifbetrieb steht der Zylinderraum 44
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unter dem von der Pumpe 29 gegebenen Öldruck. Die Bcistellmutter 22 ist daher gegen jegliche Drehung
blockiert, und die Beistcllung erfolgt in der üblichen Weise durch entsprechendes Drehen am
Handrad 33. Der Begrenzungsanschlag 35 ist auf die Beistelltiefc eingestellt. Ist diese erreicht, so wird der
ortsfeste Anschlagknaggcn 36 von dem Bcgrcnzungsanschlag 35 des Handrades beaufschlagt. Nach dieser
Schlcifoperation kann erforderlichenfalls abgerichtet werden. Hierzu erfolgt das Abrichten der Schleifscheibe
entweder durch Zustellung von Hand am Handrad 17 oder über das Schaltkolbengctriebc 18
selbsttätig. Vorher ist der Zylinderraum 44, der bislang unter Druck stand, drucklos gemacht. Der Öldruck
ist entweder über die entsprechende Einstellung des Handventils 51 oder über Magnetventile 28 fortgcnommen.
Mit der Drehvcrstellung des Handrades 17 der Abrichtspindel 16 wird die Beistcllmutter 22
ebenfalls gedreht und schraubt auf der jetzt feststehenden Bcistcllspindel 21, die'durch den den ortsfesten
Anschlagknaggen 36 beaufschlagenden Begrenzungsanschlag 35 zur Zeit in der Beistellrichtung
blockiert ist. Unter der Voraussetzung, daß die Steigung der beiden Spindeln 16 und 21 gleich oder über
das Zwischengetriebe 40 angeglichen sind, führt der Beistcllschlitten 8 jetzt die Kompensationsbewegung
in gleicher Größe und in gleicher Richtung, wie die Bewegung des Abrichters erfolgt, aus.
Nach dem Abrichten wird die Beistellmutter 22 wieder durch erneuten Öldruck blockiert.
Außer durch den erwähnten Begrenzungsanschlag 35 kann die Beistellspindel 21 auch durch die erwähnte
weitere hydraulische Bremse 52 blockiert werden.
Claims (2)
1. Einrichtung zum Beistellen der Schleifscheibe und selbsttätigen Kompensieren des beim
Abrichten entstehenden Schleifscheibenschwundes an Schleifmaschinen, insbesondere Gewindeschlcifmaschinen,
mit einer Beistellspindel und einer drehbaren Beistellmutter für den Schleifschlitten
sowie mit einer Abrichtspindel und Spindelmutter für den auf dem Schleifschlitten
gelagerten Abrichtschlitten, wobei die Beistellmutter und die Beistellspindel wechselweise gegen
Drehung blockierbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die im Schleifschlitten (8) gelagerte Beistellmuttcr (22) mit der Abrichtspindel
(16) über ein an dem Schleifschlitten (8) gelagertes Zahnradgetriebe (41, 42, 43) verbunden ist
und das mit der Beistellmutter fest verbundene Zahnrad (43) durch eine hydraulische Bremse
(44, 45) und die Beistellspindel (21) durch eine weitere hydraulische Bremse (52) oder durch
einen an ihrem Drehantrieb (33, 34) angebrachten Begrenzungsanschlag (35) blockierbar sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beistellmuttcr (22) als Teil
der hydraulischen Bremse ausgebildet ist und einen in dem Schleifschlitten (8) angeordneten
Zylinderraum (44) durchgreift und endseitig einen Kolben (45) und auf der diesem gegenüberliegenden
Seite das Zahnrad (43) des Getriebes (41, 42, 43) trägt, das durch den auf den Kolben
(45) wirkenden Öldruck gegen die Stirnwand (47) bzw. eine in sie eingelegte Bremsscheibe (48) mit
seiner dieser anliegenden Seitenfläche (49) anpreßbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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