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DE1074220B - Für einen Lichtbogenofen bestimmter Tiegel, der einen metallischen Innenmantcl, einen metallischen Außenmantel und dazwischen eine Flüssigkeitskühlung aufweist - Google Patents

Für einen Lichtbogenofen bestimmter Tiegel, der einen metallischen Innenmantcl, einen metallischen Außenmantel und dazwischen eine Flüssigkeitskühlung aufweist

Info

Publication number
DE1074220B
DE1074220B DENDAT1074220D DE1074220DA DE1074220B DE 1074220 B DE1074220 B DE 1074220B DE NDAT1074220 D DENDAT1074220 D DE NDAT1074220D DE 1074220D A DE1074220D A DE 1074220DA DE 1074220 B DE1074220 B DE 1074220B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crucible
jacket
metallic
electric arc
arc furnace
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1074220D
Other languages
English (en)
Inventor
Las Vegas Nev. Robert John Krieger (V. St. A.)
Original Assignee
Continental Titanium Metals Corporation S. A., Luxemburg
Publication date
Publication of DE1074220B publication Critical patent/DE1074220B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B14/00Crucible or pot furnaces
    • F27B14/08Details specially adapted for crucible or pot furnaces
    • F27B14/10Crucibles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Crucibles And Fluidized-Bed Furnaces (AREA)

Description

  • Für einen LicltCoogenofen bestimmter Tiegel, der einen metallischen Innenmantel, einen metallischen Außenmantel und dazwischen eine Flüssigkeitskühlung aufweist Die Erfindung betrifft einen gekühlten Tiegel für das Schmelzen von Metallen in Lichtbogenöfen. Solche Tiegel, die unter dem Namen »Cold mold« bekannt sind, dienen zur Herstellung von Barren oder Gußstücken unmittelbar im Elektrolichtbogenofen und bestehen aus einem vorzugsweise aus Kupfer hergestellten Tiegelgefäß, welches mit einem Kühlmantel umgeben ist. Durch den Raum zwischen Tiegelgefäß und Kühlmantel wird eine Kühlflüssigkeit, normalerweise Wasser, geleitet. In Tiegeln dieser Art können hochschmelzende Metalle, wie Titan oder Zirkon, geschmolzen werden. Das Kühlmittel sorgt dafür, daß die vom Tiegel aufgenommene Wärme in ausreichendem Maße abgeführt wird, so daß es nicht zu einem Schmelzen des Tiegelwerkstoffes kommt. Für das Schmelzen der genannten Metalle werden sowohl selbstverzehrende wie auch nicht selbstverzehrende, sogenannte permamente Elektroden verwendet. Da hierbei bekanntlich der Tiegel mit einem Pol der Stromquelle verbunden ist und die Elektrode mit dem anderen Pol, besteht die Gefahr, daß beim Betrieb eines solchen Ofens ein Kur zschluß entsteht und/oder der Lichtbogen von der Elektrode statt auf das geschmolzene Metall im Schmelztiegel auf die Wand desselben überspringt. Hierdurch ist es möglich, daß die Tiegelwand infolge der großen Hitze des Lichtbogens aufgeschmolzen wird, so daß Wasser aus dem Kühlmantel des Tiegels in die Schmelzzone eindringt und mit dem geschmolzenen Metall in Berührung kommt. Je nach der Menge des eindringenden Wassers tritt eine leichte bis explosionsartige Dampfentwicklung ein. In jedem Fall wird- der herzustellende Barren infolge der bei der hohen Temperatur leicht eintretenden Oxydation praktisch unbrauchbar; bei Barren aus wertvollen Metallen sind damit beträchtliche Verluste verbunden. Bei Lichtbogenöfen, welche unter Vakuum arbeiten, ist die Gefahr eines Kurzschlusses oder eines Überspringens des Lichtbogens noch größer, da sich der Lichtbogen in solchen Öfen schwieriger einstellen läßt. Hinzu kommt, daß sich das eindringende Wasser infolge des Druckunterschiedes noch schneller in das geschmolzene Metall ergießt, so daß auch die hierdurch auftretenden Schäden noch größer sind.
  • Die Erfindung bezweckt nun die Nachteile der bekannten Schmelztiegel auszuschalten und damit einen Elektrolichtbogenofen bzw. einen Vakuum-Elektrolichtbogenofen zu schaffen, welcher praktisch völlig betriebssicher arbeitet. Insbesondere bezweckt die Erfindung einen Tiegel für derartige Öfen zu schaffen, bei welchem die Kühlflüssigkeit nicht in die Schmelzzone eindringen kann, wenn der Lichtbogen zur Wand des Schmelztiegels überspringt und diese beschädigt. Die Lösung der vorliegenden Aufgabe ergibt sich aus der folgenden Beschreibung und den Zeichnungen. In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schmelztiegels als Beispiel veranschaulicht.
  • Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch den erfindungsgemäßen Tiegel, Fig. 2 ein horizontaler Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1, und Fig. 3 gibt dieAusbildung des Schmelztiegelmantels in genauerer Darstellung wieder.
  • Der in Fig. 1 dargestellte Schmelztiegel ist von einem Außenmantel 10 umgeben, welcher am unteren Ende durch eine Platte 12 verschlossen ist. Am oberen Ende des Mantels ist zwechmäßigerweise ein nach außen gehender Flansch 14 vorgesehen, mit dem der Boden des eigentlichen Ofens 16 durch Bolzen 18 verbunden sein kann.
  • Der unten durch eine Platte 22 abgeschlossene und konzentrisch zum Außenmantel 10 angeordnete rohrförmige metallische Innenmantel des Tiegels besteht aus den beiden eng aneinanderliegenden Rohrstücken 20 und 34. Dieser Innenmantel, in dem sich während des Schmelzens das Metall befindet, ist aus einem verhältnismäßig dicken Rohrkörper hergestellt. In die nicht mit der Metallschmelze in Berührung kommende Seite dieses Rohres sind Nuten eingearbeitet, durch welche ein inertes Gas geführt werden kann. Bei der in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsform haben diese Nuten die Form eines schraubenartigen Kanals 24. Ein über das Rohrstück 34 geschobenes Kupferrohr 20 wird an den zwischen den Windungen des schraubenförmigen Kanals verbleibenden Flächen 28 angelötet. Am oberen und unteren Ende dieses Kanals sind Rohrstutzen 30 und 32 vorgesehen. Diese Rohrstutzen reichen durch den Außenmantel 10 und sind mit Leitungen zum Einführen von inertem Gas in den Kanal 24 verbunden.
  • Am oberen Ende des Innenmantels ist ein nach außen gerichteter Flansch vorgesehen, der mit dem Außenmantel 10 verlötet oder verschweißt ist, wodurch um den Innenmantel die Kühlzone 36 gebildet wird. Der Einlaßstutzen 38 und der Auslaßstutzen 40 dienen zur Kühlwasserzu- und -abfuhr. Sowohl das Kühlwasser wie auch das durch den Kanal 24 geleitete inerte Gas kann hierbei in einem geschlossenen Kreislauf geführt werden, wobei Mittel vorzusehen sind, um die zirkulierenden Kühlmittel, welche sich im Innern der Vorrichtung erwärmt haben, wieder abzukühlen.
  • Als inertes Gas, welches beim Schmelzen durch den Kanal 24 geleitet wird, kommt beispielsweise Argon oder Helium in Frage. Da diejenigen Stellen der Innenfläche des Tiegels, welche seitlich neben dem Kanal 24 liegen, eine schlechtere Wärmeableitung aufweisen als die übrigen Stellen der Innenfläche des Tiegels, werden diese Stellen etwas wärmer sein als die anderen. Wie bekannt, tritt ein Kurzschluß durch einen Lichtbogen häufiger mit den heißeren als den kühleren Teilen der Tiegelinnenfläche ein, so daß, hierdurch bedingt, der Lichtbogen - wenn er schon infolge schlechter Führung der Elektrode oder durch andere Ursachen auf den Innenmantel des Tiegels überspringt - stets zu bestimmten Stellen der Tiegelinnenwandung gelenkt wird. Tritt an diesen Stellen eine Beschädigung der Tiegelinnenwandung ein, die so weit geht, daß die Tiegelwand durchlöchert wird, so tritt keine Kühlflüssigkeit in das Innere des Tiegels ein, sondern lediglich inertes Gas. Eine Explosion ist durch diese Maßnahme mit Sicherheit vermieden. Weiter wird aber erreicht, daß infolge des in das Ofeninnere eindringenden Gases der Druck etwa in einem Vakuum-Lichtbogenofen sofort erhöht wird, wodurch das Bedienungspersonal in die Lage versetzt ist, den Schaden sogleich zu erkennen und den Ofen abzuschalten.
  • Wie bereits gesagt, wird als inertes Gas vorzugsweise Helium benutzt. Ionisations-Unterdruckmesser, bei welchen a-Teilchen als Ionisationsquelle verwendet werden, sind gegen Helium sehr empfindlich. Bei Verwendung eines solchen Meßgerätes wird in der Ofenatmosphäre anwesendes Helium und damit eine Undichtigkeit in dem Innenmantel ebenfalls sofort angezeigt. Der Ofen kann dann unverzüglich abgestellt und so Schaden vermieden werden. Für den Betrieb des Tiegels wird eine ausreichende Menge Kühlflüssigkeit, vorzugsweise Wasser, durch den Kühlmantel geleitet, um die Tiegelinnenfläche auf einer Temperatur von ungefähr 200° C oder niedriger zu halten. Die Geschwindigkeit, mit der das obenerwähnte inerte Gas, durch welches das geschmolzene Metall nicht verunreinigt wird und das keine Explosionsgefahr bedingt, wenn es mit dem geschmolzenen Metall in Berührung kommt, etwa Helium, im Kreislauf umgeführt wird, ist weitgehend von der Größe und den Betriebsbedingungen des Ofens abhängig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Für einen Lichtbogenofen bestimmter Tiegel, der einen metallischen Innenmantel, einen metallischen Außenmantel und dazwischen eine Flüssigkeitskühlung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß in seinem metallischen Innenmantel ein vorzugsweise schraubenförmig verlaufender Kanal für inertes Gas angeordnet ist.
DENDAT1074220D Für einen Lichtbogenofen bestimmter Tiegel, der einen metallischen Innenmantcl, einen metallischen Außenmantel und dazwischen eine Flüssigkeitskühlung aufweist Pending DE1074220B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1074220B true DE1074220B (de) 1960-01-28

Family

ID=598319

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1074220D Pending DE1074220B (de) Für einen Lichtbogenofen bestimmter Tiegel, der einen metallischen Innenmantcl, einen metallischen Außenmantel und dazwischen eine Flüssigkeitskühlung aufweist

Country Status (1)

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DE (1) DE1074220B (de)

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