DE1073999B - FaIt und Stapelvor richtung fur Waschestucke - Google Patents
FaIt und Stapelvor richtung fur WaschestuckeInfo
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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Description
Die Erfindung betrifft eine FaIt- und Stapelvorrichtung
zur Herstellung von Längsfaltungen in schmiegsamen, flachen Wäschestücken, wie Handtüchern od. dgl.
Bekannte Vorrichtungen dieser Art sind mit einem Bandförderer und mit einer unter diesem angeordneten
und damit zusammenarbeitenden ebenen Faltplatte versehen, die zwei sich in Bewegungsrichtung des
Wäschestückes erstreckende parallele seitliche Kanten aufweist. Weiter war eine mit einer dieser Kanten zusammenarbeitende
abgewinkelte und im Abstand von der Faltplatte angeordnete, mit einer schrägen Auflaufkante
und mit einer waagerechten Umlegefläche versehene Schwenkplatte angeordnet. Bekannt ist es
auch, zwei solcher, und zwar untereinander angeordneter Schwenkplatten zu benutzen, von denen jede mit
einer Kante der Faltplatte zusammenwirkte. Bei Benutzung von zwei Schwenkplatten war es auch bekannt,
für die Faltvorgänge die Schwenkplatten in ihrem Abstand verstellbar zu machen.
Bei solchen Faltvorrichtungen bestimmte die Breite der Faltplatte den Abstand der Faltlinien. Dieser Abstand
war etwa ein Drittel der maximalen Breite des durch die Faltvorrichtung behandelten Artikels. So
betrug beispielsweise bei Anwendung einer Faltplatte von 178 mm Breite die maximale Breite des Artikels
etwa 510 mm und die minimale Breite etwa 355 mm. Schmalere oder breitere Artikel konnten in einer
solchen Maschine nicht gefaltet werden. Für sie waren eine oder mehrere zusätzliche Maschinen erforderlich.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer FaItvorrichtung
oben beschriebener Art, bei welcher die Anpassung der Vorrichtung an verschiedene Breiten
der zu faltenden Artikel möglich ist, und erfindungsgemäß ist zu diesem Zweck die Faltplatte der Länge
nach zweigeteilt. Der Abstand der beiden Faltplattenteile ist mittels einer Einstellvorrichtung veränderlich.
Mittels dieser Einstellvorrichtung ist gleichzeitig die Lage der Schwenkplatte oder gegebenenfalls zweier
Schwenkplatten so einstellbar, daß jeweils die freie Längskante des waagerechten Teiles, und zwar bei
Verwendung zweier Schwenkplatten die freie Längskante des waagerechten Teiles der obenliegenden
Schwenkplatte, innerhalb des Bereiches des über die entsprechende freie Kante des Faltplattenteiles frei
herabhängenden Wäschestückseitenteiles bleibt. Bei Verwendung von zwei Schwenkplatten greift ferner
die freie Seitenkante der waagerechten Umlegefläche der untenliegenden Schwenkplatte auch in der breitesten
Stelle der Faltplattenteile bis annähernd senkrecht unter der freien Seitenkante des darüberliegenden
freien Teiles. Vorteilhaft ist mittels der Einstellvorrichtung bei der Einstellung der Breite der Faltplattenteile
die obere Schwenkplatte auf Führungen waagerecht so verschiebbar, daß ihre freien Seitenkanten in
FaIt- und Stapelvorrichtung
für Wäschestücke
für Wäschestücke
Anmelder:
The American
The American
Laundry Machinery Company,
Cincinnati, Ohio (V. St. A.)
Cincinnati, Ohio (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. A. Kuhn, Patentanwalt,
Berlin-Dahlem, Wildpfad 3
Berlin-Dahlem, Wildpfad 3
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 5. Januar 1955
V. St. v. Amerika vom 5. Januar 1955
allen Stellungen annähernd senkrecht unterhalb und innerhalb der freien Seitenkante der darüberliegenden
Faltplattenhälfte zu liegen kommen. Die Einstellung der einzelnen FaIt- und Schwenkplatten auf ihre
gegenseitige Lage kann erfindungsgemäß über ein Hebelgetriebe über eine gemeinsame Hauptwelle mittels
eines weiteren in verschiedenen Stellungen einrastbaren Hebelgetriebes erfolgen. Wenn die Faltvorrichtung in
an sich bekannter \¥eise eine Stapelvorrichtung angeschlossen ist, die mit einem Bandförderer, mit einer
auf und ab bewegbaren Stapelplatte und durch diese durchgreifenden zurückziehbaren Haltefingern für den
Wäschestapel sowie mit seitlichen Führungen für den Wäschestapel versehen ist, ist der Erfindung gemäß
der freie Abstand der Stapelführungsflächen entsprechend der jeweiligen Faltplattenbreite verstellbar.
Zu diesem Zweck können die unteren Stapelführungsflächen an parallelogrammartig angeordneten Lenkern
befestigt sein, welche über ein Hebelgetriebe von der Hauptwelle aus verstellbar sind. Die oberen Stapelführungsflächen
werden dann vorteilhaft federnd entsprechend der Stapelbreite verstellbar gemacht, vorteilhaft
ist auch die seitliche Stapeleinlaufführung am Abgabeende in ihrem Abstand auf die jeweilige
Stapelbreite einstellbar.
In der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung soll diese unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der Faltvorrichtung mit einer Stapelvorrichtung; der den Apparat Bedienende
steht am linken Ende der dargestellten Vorrichtung,
909 727/100
Fig. 2, 3, 4 und 5 etwas größer dargestellte Querschnitte jeweils entsprechend den Linien 2-2, 3-3, 4-4
und 5-5, und zwar gesehen in der Richtung der eingezeichneten Pfeile,
Fig. 6 einen Querschnitt entsprechend der Linie 6-6 in Fig. 2,
Fig. 7 eine Draufsicht etwa aus der Stellung der Linie 7-7 in Fig. 3,
Fig. 8 einen Querschnitt entsprechend der Linie 8-8 in Fig. 6,
Fig. 9 einen senkrechten Schnitt des Kontrollhebels, der der Einstellung der Abmessungen der Faltplatte,
der Schwenkflügel- und der Stapelvorrichtung dient.
Es wird in der nachfolgenden Beschreibung zuerst in groben Zügen auf die wesentlichen Teile der FaIt-
und Stapelvorrichtung eingegangen und danach eine erfindungsgemäße Ausführungsform im einzelnen beschrieben.
Zunächst wird in der Hauptsache auf Fig. 1 Bezug genommen werden. Der Bedienende steht am linken
Ende neben einem sogenannten kompensierenden Zuführungstisch, der aus einem einen Stapel von
Arbeitsstücken 21 aufnehmenden Behälter 20 besteht. Es soll angenommen werden, daß Handtücher nach
dem Bügeln gefaltet werden sollen. Der Behälter 20 ist bei 22 an einem Rahmenbügel 23 befestigt. Die
tragenden Seitenarme 24 desselben sind bei 25 angelenkt. Das Ganze wird durch Federn 26 nach aufwärts
gedrückt. Die Last der Arbeitsstücke 21 nimmt allmählich ab, wenn der Bedienende die Handtücher
nacheinander auf die Förderbänder 27 auflegt. Infolge des Abnehmens der Last steigt der Stapel allmählich
entsprechend der Abnahme der Federbelastung aufwärts mit dem Ergebnis, daß das oberste Handtuch
sich immer in einer für den Bearbeitenden geeigneten Höhe befindet. Wenn die Zuführungsvorrichtung leer
ist, wird sie mittels eines mit einer Nut versehenen Armes 28, der mit einem geschlitzten Bügel 29 zusammenwirkt,
in ihrer Endlage gehalten. Sämtliche beschriebenen Teile werden von einem Rahmen getragen,
der aus einer Grundplatte 32, Endstücken 33 und 34,
aus den Zwischenträgern 35 und 36 mit den dazugehörigen Querstützen, Platten u. dgl. besteht.
Förderbänder 27 tragen das Handtuch zu einem mittleren Förderband 37 und von dort über ein Brükkenglied
38 in den Spalt zwischen einem obenliegenden Hauptförderer 39 und der oberen Fläche einer
Faltplatte 40. Der Hauptförderer 39 besteht aus einem Paar endloser Bänder, die am oberen Ende in der
Nähe des Bedienenden über eine Rolle 43 und eine am unteren rechten Ende angeordnete Rolle44 laufen;
letztere ist die Antriebsrolle und wird selbst durch eine große Scheibe 45 vom Motor 46 über Riemen 47
angetrieben. Die Spannung der Bänder des Hauptförderers 39 wird durch zusammenwirkende Spannrollen
48 und 49 aufrechterhalten.
Wenn das Handtuch das rechte Ende des Hauptförderers 39 erreicht hat, ist es durch im nachfolgenden
beschriebene Mittel längsgefaltet.
Während das Handtuch auf der oberen Fläche der Faltplatte 40 mit über die entsprechenden Faltplattenkanten
herabhängenden Seitenteilen entlanggleitet, kommt dessen vorauslaufendes Ende an der von dem
Bedienenden aus gesehen rechten Seite in Berührung mit einem winklig nach abwärts gebogenen Teil 52 a
der rechten Schwenkplatte 52 (Fig. 7) und wird dadurch allmählich wieder aufwärts unter die Faltplatte
40 geschwenkt, wobei dieser Teil durch den Teil der Schwenkplatte 52 unterstützt ist, der sich unter und
parallel zu der Faltplatte 40 (Fig. 3) erstreckt.
Die Einlaufseite 52 & der Schwenkplatte52 ist senkrecht
angeordnet und an ihrem vorderen Ende nach außen über den normalen Weg des Handtuches hinaus
abgewinkelt, um so das Handtuch auf dieser Seite, also rechts genau parallel zur Platte 52 zu führen. In
ähnlicher Weise berührt der links herabhängende Seitenteil des Handtuches eine linke Schwenkplatte
53, die unterhalb der rechten Schwenkplatte 52 und parallel zu ihr liegt. Diese linke Schwenkplatte 53 besitzt
eine Einlaufseite 53 b und einen abgerundeten Einlaufteil 53 c, der an einem Tragstreifen 53 d befestigt
ist und das Handtuch führt und ferner das Schwenken der linken vorderen Kante kontrolliert.
Dabei können die Schwenkplatten z. B. aus mehreren Teilen zusammengesetzt sein.
Das um die Faltplatte 40 herum zweimal längsgefaltete Handtuch bewegt sich unter dem Einfluß des
Hauptförderers 39 weiter vorwärts, überquert einen Spalt 200 (Fig. 1) und gleitet auf eine geneigte Platte
54 hinab. Bei der Vorwärtsbewegung hebt die vordere Kante des Handtuches einen Abtastfinger 55 und betätigt
damit einen Schalter 56, wodurch eine nicht dargestellte Schaltvorrichtung in Gang gesetzt wird,
welche gegebenenfalls die Betätigung eines Querfaltblattes 57 bewirkt, welches durch den Spalt 200 hindurchschwingt
und die Faltzone des Handtuches in den Spalt zwischen Rollen 44 und 58 einführt. Die
Betätigung des Faltblattes wird durch Erregung eines Schaltmagneten 59 bewirkt, welcher eine übliche Ein-Umdrehungskupplung
60 in Gang setzt, die mittels eines Kettenantriebes 61, 62 einen Steuernocken 63
der Querfaltvorrichtung in Drehung versetzt. Gleichzeitig wird ein Stapelvorgang auf das unmittelbar
vorauslaufende Handtuch durch Drehung des Stapelnockens 64 ausgelöst. Das gefaltete Handtuch gleitet
um eine gewölbte Führungsplatte 66 (Fig. 1 itnd 4) nach aufwärts und auf einen anderen Satz von Förderbändern
67j die um eine Rolle 68 in der Nähe der Stapelvorrichtung laufen. Die beiden innersten Bänder
67 a laufen durch eine Aussparung in einem Brückenglied 69, das schwenkbar mit dem Förderrand der
Stapelplatte 70 verbunden ist. Ein schmales mittleres Band 67 b läuft zu der Stapelvorrichtung hin und wird
durch eine Rolle 71 am Stapelrand gestützt. Dieses Stapelband ist zwecks Einstellung in bezug auf die
obere Fläche der Stapelplatte70 verstellbar, indem die Rolle 71 senkrecht mittels eines Stellknopfes 72
(Fig. 1) einstellbar ist. Weiter ist eine vordere Höheneinstellung vorgesehen, die aus einem schwach gewölbten
Schuh 73 (Fig. 5) besteht, der die untere Fläche des Bandes 67 δ berührt. Dieser Schuh befindet
sich an einem Arm 73 a, der an einer Welle 74 befestigt ist. Letztere ist in am Rahmen angeordneten
Bügeln gelagert und durch Hebelverbindung mittels einer Druckstange 75 auf und ab bewegbar. Wenn das
gefaltete Handtuch sich auf der Stapelplatte 70 unter Wirkung des mittleren Bandes 76 b bewegt, läuft es
gegen ein Hauptstoppglied 78 (Fig. 1 und 4) an. Bei einer üblichen Ausführungsform veranlaßt eine nicht
im einzelnen dargestellte Zählvorrichtung das Stoppglied 78, sich in Intervallen unter die Ebene der
Stapelplatte zu senken, so daß das nächste Handtuch sich etwas weiter in Berührung mit einem zweiten
Anschlag 79 fortbewegen kann. Wenn dieses folgende Handtuch sich aufwärts gegen den Hauptstapel bewegt,
ragt es etwas aus ihm heraus und markiert so das Ende einer gezählten Gruppe. Der wachsende
Stapel wird durch einstellbare Mittel geführt und gehalten. Metallplattenformstücke 80 verhindern ein
Kippen des Stapels nach hinten.
Nachdem oben die grundsätzliche Wirkungsweise in Augen 103 und 104 der Endplatte 105 an Rahmender
bekanten FaIt- und Stapelmittel beschrieben wor- gliedern 33 gelagert.
den ist, um das Verständnis der der Erfindung ent- Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, hängt diese Plattensprechenden Verbesserungen zu erleichtern, werden anordnung nach rechts über die Achsen 102 und 102 α
nachfolgend die Einzelheiten der erfindungsgemäßen 5 über; deshalb tragen die unteren Enden der Bügel 98,
Faltvorrichtung beschrieben werden. 99 Rollen 106, die auf Schienen 107 an der Endplatte
T-v-TT . . - i_ ii 105 laufen.
Die Hauptantriebswelle Die Bügd und ihre Rahmenhälften werden gleich-
Sämtliche Einstellvorgänge werden durch eine mäßig und gleichzeitig in folgender Weise bewegt:
Hauptwelle 83 bewirkt, die sich über die ganze io An den Buchsen 100 und 101 sind Lenker 110, 111
Maschinenlänge erstreckt und in Lagern 84 im angelenkt, die mit ihren anderen Enden an einem
Maschinenrahmen an dessen vorderem und hinterem Schwinghebel 112 angreifen, der mittels einer Hülse
Ende gelagert ist. Sie erscheint im Schnitt in den 112 a schwenkbar auf einem Achsstumpf 113 gelagert
Fig. 2, 3 und 5 und ist in Fig. 1 gestrichelt dargestellt. ist. Der Achsstumpf 113 ist an der Rahmenplatte 105
Die Hauptwelle 83 führt bei den erforderlichen Ein- 15 (Fig. 6) befestigt. Der Schwinghebel 112 wird mittels
Stellungen Schwenkbewegungen aus und wird mittels des an der Hülse 112a befestigten Kurbelarmes 114
eines Hebelwerkes durch den Stellhebel 85 eingestellt, betätigt, welcher durch den Lenker 115 mit einem
der an einer Rahmenseitenplatte bei 86 (Fig. 2) ange- Ende des Schwenkhebels 91 auf der Hauptwelle 83
lenkt ist und eine mit seinem unteren Ende verbun- verbunden ist.
dene Stange 87 in deren Längsrichtung bewegt, um so 20 Aus den Fig. 2 und 9 wird die Wirkungsweise der
einen Stellhebel 88 zu verschwenken. Hebel 88 schwingt Faltplattenbreiteneinstellvorrichtung ersichtlich. Wenn
um Bolzen 89 in einem Lager 90 der Maschinengrund- bei der in ausgezogenen Linien gezeichneten Lage der
platte. An seinem freien Ende ist er bei 88 a gegabelt. Teile, bei welcher die Plattenteile 40 α und 40 & ein-In
die Gabel greift eine an einem kleineren Schwenk- ander berühren, der Knopf 85 e gedrückt wird und
hebel 91 angeordnete Rolle ein. Der Hebel 91 ist auf 25 der Hebel 85 entgegen dem Sinne des Uhrzeigers verder
Hauptwelle 83 befestigt. Die Endstellungen der schwenkt wird (Fig. 9), unter Abwärtsbewegung des
Welle 83 sind in ausgezogenen und in gestrichelten Stabes 87 und Schwenken des Schwenkhebels 88 entLinien
in Fig. 5 dargestellt. gegen dem Sinne des Uhrzeigers (Fig. 2) und damit Der von Hand bediente Stellhebel 85, der den so- unter Schwenken des Schwenkhebels 91 im Sinne des
eben beschriebenen Hebelmechanismus betätigt, ist im 30 Uhrzeigers, wird der Lenker 115 nach abwärts beeinzelnen
in Fig. 9 dargestellt. Er weist einen stab- wegt, die Schwenkhebel 114 und 112 im Sinne des
förmigen Teil 85 a auf, der in einer Bohrung des Uhrzeigers gedreht, so daß die Lenker 110 und 111
Haupthebels längsverschiebbar ist und einen Stift nach auswärts gedrückt und infolgedessen die FaIt-85
& trägt. Dieser ist in einem Schlitz der Wandung plattenteile 40 α und 40 & voneinander weg nach außen
des Haupthebels bewegbar und begrenzt die Vor- 35 in die in den Fig. 2 und 7 gestrichelt gezeichnete Lage
wärts- und Rückwärtsbewegung des stabf örmigen bewegt werden. Diese Lage ist in ausgezogenen Linien
Teiles 85 a. Der stabförmige Teil 85 α trägt einen Ring in Fig. 8 dargestellt.
mit einer Schulter 85 c, auf dem sich eine Feder 85 d Aus den Fig. 6 und 7 ist ersichtlich, daß der Abtastabstützt,
die den Stab 85 a innerhalb der durch den finger 55 durch einen Ausschnitt zwischen den FaIt-Stift85&
bestimmten Grenzen nach auswärts drückt. 40 platten 40 α und 40 & sich nach unten erstreckt und auf
Die Schulter 85 c liegt gegen die innere gewölbte die durchlaufenden Arbeitsstücke einen leichten, nach
Wandung eines mit einer Skala versehenen Gehäuses unten gerichteten Druck ausübt. Da in allen Stellun-94
an. Aus Fig. 9 ist ersichtlich, daß nach Eindrücken gen der Plattenhälfte, mit Ausnahme der engsten, sich
des Knopfes 85 e die Hebelkombination in dem Schlitz zwischen ihnen ein Zwischenraum befindet, ist zwides
Gehäuses 94 auf- und abwärts geschwenkt werden 45 sehen den Plattenhälften in der Nähe des Meßfingers
kann; dabei kann die Schulter jeweils in eine im ein Tragglied angeordnet. Dieses Tragglied besteht
Schlitz vorgesehene Erweiterung 94a einrasten. Jede aus einer langen Stange 116, die sich in der Hauptder
Rasten 94a entspricht 12,7 mm Zunahme der ge- sache unterhalb der Faltplatte 40 erstreckt und bei
falteten Handtuchbreite. Die schmälste Einstellung 117 in einem Auge 11 einer Rahmenplatte 105
entspricht der Einstellung am oberen Ende des Bogens. 50 schwenkbar gelagert ist. Das Ende 116 a (Fig. 7) der
Stange 116 ist gegabelt und umfaßt den Finger 55. Faltplattenbreiteneinstellung Die Gabelung erstreckt sich so weit nach aufwärts,
um bündig mit der oberen Fläche der Faltplattenteile
Die nachfolgende Beschreibung nimmt in der 40 a und 40 & zu liegen. Die Höhenlage der Gabelung
Hauptsache auf die Fig. 2, 6, 7 und 8 Bezug. Die bis- 55 ist mittels einer Stellschraube 119 am Ende 116 b der
her als Einheit behandelte Faltplatte 40 ist längs- Stange 116 einstellbar. Eine zusätzliche Stütze ist
geteilt in zwei Teile 40 α und 40 b. Die Verstellung spreizenartig an der winkelförmig gebogenen Stange
der Gesamtplattenbreite wird durch Auseinander- oder 116 angeordnet, so daß sie einen Punkt in der Nähe
Gegeneinanderbewegung der beiden Teile 40 α und 40 b des freien Endes der Stange mit einem Punkt in der
bewirkt. Die Auseinanderbewegung beträgt z. B. im 60 Nähe ihres Gelenkes 117 verbindet. Diese Stütze kann
Maximum 76 mm, und der Bereich der Gesamtbreite auch dazu benutzt werden, die Stange 116 zu biegen,
der Platten liegt damit zwischen 140 und 216 mm. indem genügend Kraft auf die zur Längeneinstellung
Dies gestattet eine Behandlung von Artikeln im dienende Mutter 121 ausgeübt wird.
Breitenbereich von 254 bis 610 mm. .
Jede Plattenhälfte 40 α, 40 & ist mit einem stabilen 65 Schwenkplatteneinstellung
Metalltragglied 96, 97 verbunden. Diese Glieder wer- Wenn die beiden Faltplattenteile 40 α und 40 & ge-
den wieder von Bügeln 98, 99 getragen. Jeder Bügel geneinander- oder auseinanderbewegt werden, müssen
besitzt eine Buchse 100, 101 mit Längsbohrungen, so auch die mit ihnen zusammenwirkenden Schwenkdaß
erstere gegen- und voneinander auf Querachsen platten in ihrer Einstellung geändert werden, um ein
102 und 102a verschiebbar sind. Die Querachsen sind 70 richtiges Zusammenarbeiten zwischen den freien
äußeren seitlichen Kanten der Faltplattenteile und den zugehörigen Schwenkplatten zu gewährleisten.
Wenn zu diesem Zweck auch beide Schwenkplatten bewegt werden könnten, wird nachfolgend eine Anordnung
gezeigt, bei welcher die Bewegung einer einzigen Schwenkplatte ausreicht. Wesentlich dabei
ist, daß die richtige Lage der parallelen Teile der Schwenkplatten 52 und 53 unterhalb der Faltplatte in
jeder Einstellage der Faltplattenteile gewährleistet ist. Die entsprechende Vorrichtung wird nachfolgend
unter Bezugnahme auf die Fig. 3 und 7 beschrieben.
In Fig. 7 zeigen die ausgezogenen Linien die Lage der Faltplatten 40 a und 40 & Und der rechten und der
linken Schwenkplatten 52 und 53 für die engste Faltung. Gesehen vom linken Ende der Fig. 7 berührt
der rechte herabhängende Teil des Handtuches den untenliegenden geneigten Schwenkplatten teil 52 ft zuerst
und danach den horizontalen Schwenkplattenteil 52, so daß der Handtuchseitenteil nach aufwärts
unter die rechte Faltplattenhälfte 40 & gefaltet wird. Die freie Seitenkante der obenliegenden rechten
Schwenkplatte 52, die mit 201 bezeichnet ist, liegt dabei dicht bei der linken freien Kante des linken
Faltplattenteiies40c. Infolgedessen wird beim Falten
des breitesten Arbeitsstückes, für den Fall, daß die Faltplattenteile 40 α und 40 b aneinanderliegen, die
durch die rechte Schwenkplatte 52 umgeschlagene rechte Seitenkante des Handtuches vollständig durch
die rechte Schwenkplatte 52 getragen. Die linke Schwenkplatte 53 berührt die links von der Außenkante
der linken Faltplattenhälfte 40 & herabhängende Kante des Handtuches und schwenkt sie aufwärts und
einwärts. Der so aufwärts gefaltete linke Handtuchteil liegt danach auf dem Schwenkplattenteil 53 auf.
Die freie Seitenkante 202 der linken Schwenkplatte 53 liegt rechts außerhalb der freien Seitenkante des
rechten Faltplattenteiles 40 b, so daß der linke Seitenteil des breitesten Arbeitsstückes volle Auflage in der
ganzen Breite findet. Die linke Schwenkplatte 53 ist derart befestigt, daß bei der engsten Einstellung der
Faltplattenteile 40 c, 40 & genügend Raum entlang der
freien Seitenkante 202 vorhanden ist.
Wenn die Faltplattenteile 40 a und 40 b am weitesten auseinandergerückt sind, befindet sich die
linke freie Kante des Faltplattenteiles 40 a bei 203 und die rechte freie Kante des Faltplattenteiles 40 b
bei dem Punkt 204. Die freie Seitenkante 202 der festen linken Schwenkplatte 53 befindet sich dabei
annähernd unterhalb der freien Seitenkante 204 des rechten Faltplattenteiles 40 b, die auch jetzt dem aufwärts
gefalteten linken Seitenteil des Handtuches volle Unterstützung gewährt. Die Schwenkplatte 52
ist bei der Einstellung der Faltplattenbreite nach innen verschoben worden, so daß ihre linke Kante, die
früher mit 201 bezeichnet wurde, sich nun bei 205 befindet. Die Verstellung der Platten 40a, 40& und 52
erfolgt so, daß die freie Seitenkante 205 der oberen Schwenkplatte 52 wieder annähernd senkrecht unterhalb
und innerhalb der linken freien Seitenkante 203 des Faltplattenteiles 40 a liegt, weil beide Kanten
nach links verschoben wurden. Diese gegenseitige Lage der linken Kanten der Glieder 40a und 52 wird
bei allen Einstellungen aufrechterhalten, da die Einstellbewegungen von einer gemeinsamen Hauptsteuerwelle
83 aus erfolgen. Die Breiten der Schwenkplatten 52 und 53 sind derart bemessen, daß bei der Einstellung
auf Behandlung des breitesten Artikels die nach aufwärts gebogenen Flansche 52c und 53 c
(Fig. 3) genügend Abstand von den äußeren Seitenkanten der Faltplattenteile 40 a und 40 b haben.
Die Einstellbarkeit der oberen Schwenkplatte 52 ist nötig; denn wenn die obere Schwenkplatte 52 fest
wäre und die gezeichnete Breite aufwiese, so würde beim Auseinanderverstellen der Faltplattenteile 40 a
und 4Qb für einen breiteren Faltvorgang die obenliegende freie Schwenkplattenkante 201 (Fig. 7) beträchtlich
innerhalb der Faltplattenkante 203 liegen, so daß dann die äußersten Teile eines breiten Werkstückes,
nämlich dessen rechts von der Faltplattenkante frei herabhängender Teil, der nach links innen
geschwenkt werden muß, ungestützt wäre. Oder wenn Platte 52 fest, aber entsprechend breiter wäre, so daß
ihre linke Kante sich über den Punkt 205 erstreckt, um so den soeben erwähnten Mißstand zu vermeiden,
dann würde bei Einstellung auf engere Faltung der linke Handtuchteil nicht um die freie Kante des Faltplattenteiles
40 a gefaltet werden können, weil die Schwenkplatte 52 sich zu weit nach links erstrecken
würde und infolgedessen das Falten um die freie Kante der Faltplatte 40 α verhindern würde.
Die Einstellvorrichtung zur Ausführung der Einstellung der Faltplattenteile 40 a, 40 & und der
Schwenkplatte 52 ist wie folgt, wobei gleichfalls auf Fig. 3 und 7 Bezug genommen wird.
Zur Verstellung der Schwenkplatte 52 unter Aufrechterhaltung ihrer Parallellage zur Faltplatte 40
und zur anderen Schwenkplatte 53 dient ein parallelogrammartig ausgeführter Träger, dessen vier Gelenkpunkte
ihre Entfernung voneinander beibehalten. Die Platte 52 ist an Trägern 124 mit U-förmigem Querschnitt
an ihrer Unterseite befestigt. Die äußeren freien Enden der Träger 124 sind mit einem Verbindungsstück
125 verbunden. Der horizontale Flansch des Verbindungsstückes 125 ist an mehreren Stellen
ausgeschnitten, um Raum für Gelenke 123 zu schaffen. Mit den Gelenken und mit dem Verbindungsstück 125
sind zwei Kniestücke 126 fest verbunden, die mit Augen 127 versehen sind. Je ein äußerer Lenker 128
ist mit jedem Gelenk verbunden, und je ein innerer Lenker 129 ist bei 129 a an jedem Auge angelenkt.
Am unteren Ende besitzen die Lenker 128 ringförmige Teile, welche eine Welle 130 umfassen, die in einem
Lager 131 auf der Grundfläche gelagert ist. Die Lenker 129 sind mit einer Gabel 129 & versehen,
welche die Augen 131 α umfassen. Die Lenker 128 und 129 sind verhältnismäßig lang und liegen verhältnismäßig
nahe beieinander; obwohl die Lenker gemäß Fig. 3 nicht parallel liegen, ergibt die Anordnung
eine echte Parallelogrammgelenkbewegung, da die Drehpunkte die Gelenkpunkte 130, 123 a, 129 a und
129 c (Fig. 3) sind und diese die Ecken eines Parallelogramms bilden. Deshalb behält die von dem
Parallelogramm getragene obere Schwenkplatte 52, wenn sie durch Drehen der Welle 83 und 130 einwärts
oder auswärts bewegt wird, ihre Parallellage zur Faltplatte 40 und zur feststehenden Schwenkplatte
53 bei.
Zur Verschiebung der Platte 52 wird die Welle 130 durch einen an der Welle 130 befestigten Arm 134 gedreht,
der durch einen Lenker 135 mit einem Kurbelarm 136 auf der Hauptwelle 83 verbunden ist.
Zwischen den Wellen ist genügend Raum vorgesehen, um die erwähnte Winkelbewegung zuzulassen. Demzufolge
bewegt die Hauptwelle 83, wenn sie zur Einstellung der Faltplattenteile 40 a und 40 & gedreht
wird, auch die Schwenkplatte 52 entsprechend mit.
Die Stapeleinrichtung
An eine Faltmaschine wird im allgemeinen eine Stapeleinrichtung angeschlossen. Dabei ist es aber er-
ι
forderlich, daß bei einer Veränderung der Faltbreite auch die Stapelbreite entsprechend eingestellt werden
muß.
Vorausgehend wurde auf das USA.-Patent 2 488 674
Bezug genommen, welches eine FaIt- und Stapeleinrichtung zum Gegenstand hat. Die Wirkungsweise
dieser FaIt- und Stapeleinrichtung ist bereits beschrieben
worden.
Wie oben erwähnt, kommt ein Werkstück, das bereits längs- und gegebenenfalls quergefaltet ist, unter
Wirkung der Förderbänder 67 und 67 a und zuletzt des mittleren Förderbandes 67 b bei der Stapelplatte
70 an. Die senkrecht auf- und abwärts bewegbare Stapelplatte 70 wird unter dem Einfluß eines im
einzelnen nicht dargestellten Nockens gehoben, um jedes neu ankommende gefaltete Handtuch gegen die
untere Fläche des bereits vorhandenen Handtuchstapels zu bringen, der auf zwei Sätzen von Fingern
139 ruht. Diese Finger 139 werden, wenn die Stapelplatte
70 mit dem neuen Handtuch sich dem Boden des bestehenden Stapels genähert hat, seitlich zurückgezogen.
Nachdem die Stapelplatte 70 die Ebene der Finger 139 passiert hat, bewegen diese sich wiederum
nach einwärts unter den angehobenen Stapel. Die Stapelplatte 70 wird dann wieder gesenkt, so daß sie
sich von dem nun von- den Fingern 139 getragenen Stapel nach unten abhebt. Die Stapelplatte 70 ist, wie
rechts in der Fig. 4 dargestellt ist, für den Durchtritt der Finger 139 geschlitzt. Dieser Durchtritt ist
natürlich nicht möglich, solange noch ein Handtuch auf der Stapelplatte 70 liegt. Aus diesem Grunde
werden die Finger 139 bei der Aufwärtsbewegung der Stapelplatte 70 zurückgezogen. Die Aufwärtsbewegung
der Stapelplatte 70 muß infolgedessen notwendigerweise synchron mit der Zurückziehung der Finger 139 ZS
erfolgen. Die Stapeltragfmger 139- sind deshalb; wie
links in Fig. 5 in vollen Linien gezeigt, an Armen
140 befestigt, die starr mit den Wellen 141 verbunden
sind, von denen eine an jeder Seite angeordnet ist. Diese Wellen sind durch Arme, die in bekannter
Weise auf Nocken reiten, schwenkbar.
Die Wellen 141 tragen außerdem Führungseinstellarme 144 und 144 α (Fig. 5). Diese Arme sind
frei auf den Wellen 141 drehbar gelagert; zwei Führungseinstellarme 144 sind an der linken Seite und
zwei Führungseinstellarme 144 α in der rechten Seite im Längsabstand voneinander angeordnet. Die Arme
144 tragen ein Winkelstück 145 und die Arme 144 a ein Winkelstück 145 a. Es sei nur die linke Seite betrachtet,
weil beide Seiten gleichgestaltet sind und gleich arbeiten. Das Winkelstück 145 trägt ein Gelenkepaar
146, an welchem ein langes Führungsglied 147 angeordnet ist, das mit einer Serie sich nach einwärts
erstreckender Finger ausgestattet ist, die aufwärts gerichtete Führungsflächen 148 tragen. Diese
Finger greifen zwischen lange und kurze Finger 70 σ und 70 b der Stapelplatte 70 ein. Die längeren Finger
sind mit Rücksicht auf die erforderliche Breite der Stapeloberfläche vorgesehen für den Fall, daß die
Maschine für breitere Faltung eingestellt wird.
Die aufwärts gerichteten Führungsflächen 148 sind in einem geringen Winkel einwärts zur Längsmittellinie
geneigt. Außerdem sind die links und rechts angeordneten Führungsflächen der ersten Paare etwas
weiter voneinander entfernt als die Führungsflächen 6g der nachfolgenden Paare, damit die Rückseite des
Handtuches in den Stapel eingeführt werden kann, ohne durch diese Führungsflächen behindert zu
werden. In einem geringen Abstand von dem vorderen Ende sind zwei Führungsplatten 149 an den End-
flächen 148" befestigt. Diese Führungsplatten 149 haben
am Boden Ausschnitte.
Diese Führungsplatten 149 wirken mit Stapelführungsstangen 150 zusammen, indem sie durch
schmale Blattfedern 151 federnd an den Stangen 150 gehalten werden. Oben tragen die Stangen 150 einen
langen Stift 152 mit Gewinde, der durch eine Bohrung in dem Ständer 153 durchgeführt und durch eine
Mutter 154 befestigt ist. Eine Druckfeder 155 drückt die Stangen 150 nach innen. Dadurch wird zusammen
mit der Federung der Platten 149 genügend Druck auf den Stapel ausgeübt, um ihn festzuhalten. Bei Ausführung
einer breiteren Faltung werden die Führungsglieder von unten nach oben auseinandergedrückt.
Beim Waschen des Stapels bewegt er die Stangen 150 weiter auseinander unter Zusammenpressen der
Federn 155.
Bei Änderung der Breite der Werkstücke wird zur Voreinstellung der Stapelführung eine parallele Gelenkvorrichtung
benutzt. Die Führung 147 besitzt eine rückwärtige Verlängerung 147 a, die durch einen Stab
156 an einem Auge 157 am Rahmen angelenkt ist. Der Stab 156 ist gelenkig an seinem oberen Ende 156 a
mit 147 α und an seinem unteren Ende 156 b mit dem
Auge 157 verbunden. Die Parallelogrammgelenke sind dementsprechend 156 a, 156 b, Gelenkmittelpunkt 146
und Welle 141.
Ein Blick auf Fig. 5 zeigt die Art und Weise, in welcher die Verstellung der Führungen des Staplers
erfolgt. Die an der Hauptwelle 83 befestigte Kurbel
158 ist durch den Lenker 159 mit dem Hebelarm 144 b
verbunden, der mit dem Arm 144 α aus einem Stück besteht. Über den die beiden Arme 144 und 144 a verbindenden
Lenker 160· erfolgt gleichzeitig die Betätigung der die Führung tragenden Arme 144 und
144 a. Es sei darauf hingewiesen, daß die Betätigung der Hauptwelle 83 zur Verstellung der Führungen
des Staplers nach innen oder außen gleichzeitig die Faltplattenbreite und die Einstellung eines Schwenkflügels
in bezug auf den anderen Schwenkflügel und in bezug auf die Faltplattenteile einstellt.
Eine weitere Führung für die Werkstücke dient dazu, das gefaltete Stück nach der Mitte des Staplerweges,
unabhängig von der Breite des Werkstückes, zu führen. Hierzu dient ein Paar biegsamer Metallblechstreifen
161, die in der Nähe der Kanten unmittelbar über den Förderbändern 67 angeordnet sind
(Fig. 4). Die vorderen Enden (links in Fig. 4) sind mit weitem Abstand voneinander befestigt. Die
hinteren Enden werden von Bolzen 162 getragen, die quer zum Stapelplattenzugang beweglich sind. Sie
sind durch Bohrungen der Maschinenseitenplatten hindurchgeführt, und ihre äußeren Enden sind bei
162 a gelenkig mit Ansätzen an der Verlängerung 147 a verbunden. An diesen Enden der Streifen 161
entspricht ihr Abstand bei allen Breiteneinstellungen der Eingangsweite der Führungsflächen 148 des
Staplers. Im allgemeinen werden zwar die gefalteten Werkstücke bereits zentrisch liegen, wenn sie die
Führungsstreifen 161 erreichen, wegen der zentralen Lage der Längsfaltmittel.
Claims (7)
1. Faltvorrichtung zur Herstellung von Längsfaltungen in schmiegsamen, flachen Wäschestücken,
wie Handtüchern u. dgl., mit einem Bandförderer und mit einer unter diesem angeordneten
und damit zusammenarbeitenden ebenen FaIt-
909 727/100
ι υ
platte, mit zwei sich in Bewegungsrichtung des Wäschestückes erstreckenden parallelen seitlichen
Kanten und mit einer mit einer dieser Kanten zusammenarbeitenden abgewinkelten und in Abstand
von der Faltplatte angeordneten, mit einer schrägen Auf lauf kante und mit einer waagerechten
Umlegefläche versehenen Schwenkplatte oder mit zwei solchen untereinander angeordneten Schwenkplatten,
von denen jede mit einer Kante der Faltplatte zusammemvirkt zum Umlegen der über die
freien Kanten der Faltplatten herunterhängenden Längsseitenteile des Wäschestückes, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Faltplatte (40) der Länge nach zweigeteilt ist, wobei der Abstand der beiden
Faltplattenteile (40 a, 4.0 b) mittels einer Einstellvorrichtung
(85, 87, 88, 83, 91, 115, 114, 110, 11, 98, 99) veränderlich ist und wobei gleichzeitig die
Lage einer oder beider Schwenkplatten (52, 53) so einstellbar ist, daß jeweils die freie Längskante
(201) des waagerechten Teiles der bei Verwendung" zweier Schwenkplatten obenliegenden Schwenkplatte
(52) innerhalb des Bereiches des über die entsprechende freie Kante des Faltplattenteiles
(40 a) frei herabhängenden Wäschestückseitenteiles
bleibt, wobei bei Verwendung zweier Schwenkplatten ferner die freie Seitenkante (202) der
waagerechten Umlegefläche der untenliegenden Schwenkplatte auch in der breitesten Stellung der
Faltplattenteile (40a, 40 V) bis annähernd senkrecht unter die freie Seitenkante (204) des darüberliegenden
Faltplattenteiles (40 V) greift.
2. Faltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mittels der Einstellvorrichtung
bei der Einstellung der Breite der Faltplattenteile (40 a, 40 V) die obere Schwenkplatte auf Führungen
waagerecht so verschiebbar ist, daß ihre freie Seitenkante (201, 205) in allen Stellungen
annähernd senkrecht unterhalb und innerhalb der
freien Seitenkante (203) der darüberliegenden Faltplattenhälfte (40 a) zu liegen kommt.
3. Faltvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der
einzelnen FaIt- und Schwenkplatten (40 a, 40 b,
52) auf ihre gegenseitige Lage über ein Hebelgetriebe von einer gemeinsamen Hauptwelle
mittels eines weiteren, in verschiedene Stellungen einrastbaren Hebelgetriebes erfolgt.
4. Faltvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 mit einer angeschlossenen Stapelvorrichtung mit
einem Bandförderer, mit einer auf und ab bewegbaren Stapelplatte mit durch diese durchgreifenden
zurückziehbaren Haltefmgern für den Wäschestapel und mit seitlichen Führungen für
den Wäschestapel, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Abstand der Stapelführungsflächen (148,
149) entsprechend der jeweiligen Faltplattenbreite verstellbar ist.
5. Stapelvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Stapelführungsflächen
(148) an parallelogrammartig angeordneten Lenkern (144, 156) befestigt sind, welche über ein
Hebelgetriebe (140, 1446, 159, 158) von der Hauptwelle (83) aus verstellbar sind.
6. Stapelvorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen
Stapelführungsflächen (149, 150) federnd entsprechend der Stapelbreite verstellbar sind.
7. Stapelvorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die seitliche
Stapeleinlaufführung (161) am Abgabeende in ihrem Abstand auf die jeweilige Stapelbreite einstellbar
ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 1960404, 2135 880,
540 844, 2 488 674, 2 488 675, 2 579 746.
USA.-Patentschriften Nr. 1960404, 2135 880,
540 844, 2 488 674, 2 488 675, 2 579 746.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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Publications (1)
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|---|---|
| DE1073999B true DE1073999B (de) | 1960-01-28 |
Family
ID=23905840
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1073999D Pending DE1073999B (de) | 1955-01-05 | FaIt und Stapelvor richtung fur Waschestucke |
Country Status (4)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1073999B (de) |
| FR (1) | FR1145999A (de) |
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