DE1073870B - Steuervorrichtung zur Steuerung mehrerer einfach wirkender hydraulischer oder pneumatischer Arbeitszylinder, insbesondere der Arbeitszylinder von Feuerwehrleitern - Google Patents
Steuervorrichtung zur Steuerung mehrerer einfach wirkender hydraulischer oder pneumatischer Arbeitszylinder, insbesondere der Arbeitszylinder von FeuerwehrleiternInfo
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- E06C—LADDERS
- E06C5/00—Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles
- E06C5/02—Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members
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- E06C5/06—Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members capable of being elevated or extended ; Fastening means during transport, e.g. mechanical, hydraulic by piston and cylinder, or equivalent means, operated by a pressure medium
- E06C5/08—Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members capable of being elevated or extended ; Fastening means during transport, e.g. mechanical, hydraulic by piston and cylinder, or equivalent means, operated by a pressure medium derived directly from a pressure reservoir
- E06C5/10—Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members capable of being elevated or extended ; Fastening means during transport, e.g. mechanical, hydraulic by piston and cylinder, or equivalent means, operated by a pressure medium derived directly from a pressure reservoir charged by a pump or compressor driven by the motor of the vehicle or another motor on the vehicle
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Description
- Steuervorrichtung zur Steuerung mehrerer einfach wirkender hydraulischer oder pneumatischer Arbeitszylinder, insbesondere der Arbeitszylinder von Feuerwehrleitern Die Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung zur Steuerung mehrerer einfach wirkender hydraulischer oder pneumatischer Arbeitszylinder mittels einer einzigen Druckmittelpumpe, in deren Druckraum ein mit bestimmter Federkraft belastetes Abblaseventil angeordnet ist, wobei die Rücklaufbewegung der in den Arbeitszylindern geführten Kolben jeweils durch äußere Kräfte bewirkt wird, insbesondere zur Steuerung der Arbeitszylinder von Feuerwehrleitern.
- Bei bekannten Steuervorrichtungen dieser Art wird die Zuführung des Druckmittels von dem Druckraum der Pumpe nach den Arbeitszylindern durch in Zweigleitungen angeordnete Ventile gesteuert, und die überschüssige Fördermenge der Pumpe wird durch ein federbelastetes Abblaseventil abgelassen. Dies hat den Nachteil, daß ein erheblicher Teil der Energie in Wärme umgesetzt wird und daß sich bei Verwendung von Druckflüssigkeit Schaum bildet. Ein weiterer Nachteil der bekannten Steuervorrichtungen besteht darin, daß sich bei gleichzeitiger Betätigung mehrerer Arbeitszylinder die Bewegungen der einzelnen Kolben, insbesondere bei ungleichen Widerständen, nicht beherrschen lassen, so daß die Arbeitszylinder nur zeitlich nacheinander geschaltet werden können. Es wird also beispielsweise bei Verwendung der bekannten Steuervorrichtungen zur Steuerung von Feuerwehrleitern für die Einstellung der Leiter insgesamt eine verhältnismäßig lange Zeit benötigt.
- Bei einer Steuervorrichtung für pneumatisch betätigte Stützstempel von Feuerlöschfahrzeugen ist es bekannt, außer den von dem Druckraum der Druckmittelpumpe nach den Stützstempeln führenden Druckleitungen durch Gewindespindeln schaltbare Gesperre anzuordnen. Hierbei wird also jeder Stützstempel für sich betätigt. Eine gleichzeitige Steuerung der Stützstempel ist aber nicht vorgesehen.
- Die Erfindung bezweckt, die angeführten Nachteile der bekannten Steuervorrichtungen zu vermeiden und besteht darin, daß die von dem Druckraum der Druckmittelpumpe nach den einzelnen Arbeitszylindern hinführenden Druckleitungen jeweils eine Drosselstelle enthalten, hinter der ein Abzweig mit einem an sich bekannten, das Abströmen des Druckmittels regelnden Regelventil angeordnet ist. Hierdurch ist eine gleichzeitige und unabhängige Betätigung der einzelnen Arbeitszylinder möglich, da die in den Zweigleitungen vorgesehenen Drosselstellen und das Abblaseventil einen nahezu gleichbleibenden Staudruck vor den Zweigleitungen aufrechterhalten. Solange keine Betätigung der Arbeitszylinder erfolgt, stehen die Regelventile offen, und die Pumpe fördert nur gegen den durch die Drosselstellen bestimmten, verhältnismäßig geringen Staudruck, ohne daß das außerdem vorhandene Abblaseventil sich öffnet. Eine größereUmsetzung von Energie in Wärme sowie eine Schaumbildung werden dadurch vermieden.
- In der Zeichnung ist eine Steuervorrichtung nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
- Die Druckmittelpumpe 1 saugt das Druckmittel aus einem Sammelbehälter 2 an und fördert es in einen Druckraum 3, von dem einzelne zu den Arbeitszylindern 9, 10, 11, 12 führende Druckleitungen 4, 5, 6 abzweigen.
- Der Druckraum 3 der Pumpe 1 enthält ein Abblaseventil 7, das als einfaches, durch eine Feder 8 belastetes Überdruckventil ausgebildet ist und bei Betätigung eines oder mehrerer der Arbeitszylinder 9, 10, 11, 12 je nach der Größe der Druckmittelaufnahme eine mehr oder weniger große Flüssigkeitsmenge durch die Leitung 13 in den Sammelbehälter 2 zurückströmen läßt.
- Am Eingang der Druckleitungen 4, 5 ist je eine Drosselstelle 14 bzw. 15 angeordnet. Der Querschnitt der Drosselstellen 14, 15 kann unterschiedlich und gegebenenfalls auch einstellbar sein. Von den Druckleitungen 4, 5 zweigen Leitungen 16, 17 ab, in denen zur Steuerung der Arbeitszylinder 9, 10 jeweils ein Regclventi118 bzw. 19 angeordnet ist, das nach Belieben mehr oder weniger geöffnet oder geschlossen wird.
- Bei vollkommen geschlossenen Regelventilen 18, 19 ergibt sich in den Druckleitungen 4, 5 die größtmögliche Druckstauung, so daß die Kolben der Arbeitszylinder 9 und 10 verschoben werden. Durch teilweises Öffnen der Regelventile 18, 19 ist die Verschiebegeschwindigkeit der Kolben in den Arbeitszylindern, 9, 10 bis zum vollständigen Stillstand und bei weiterem Öffnen sogar auf eine rückläufige Bewegung regelbar. Die jeweilige Einstellung der Regelventile 18, 19 geschieht nach Beobachtung der Bewegung des von dem betreffenden Arbeitszylinder betätigten Geräteteiles, z. B. der Aufrichtebewegung und der Auszugbewegung einer Feuerwehrleiter.
- Die Druckleitung 6 ist nach den Arbeitszylindern 11 und 12, die beispielsweise zur Umsteuerung eines mechanischen Antriebes dienen, verzweigt und besitzt an der Stelle der Verzweigung ein Umsteuerorgan 20. Die Arbeitszylinder 11 und 12 können natürlich auch als ein einziger doppeltwirkender Arbeitszylinder ausgebildet sein, dessen Arbeitsräume durch das Umstenerorgan 20 wahlweise mit der Druckleitung 6 oder mit einer Rücklaufleitung 21 verbunden werden. Die Druckleitung 6 enthält keine Drosselstelle, da die Druckmittelaufnahme der Arbeitszylinder 11, 12 bei Umsteuerung des mechanischen Antriebes nur verhältnismäßig gering ist.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Steuervorrichtung zur Steuerung mehrerer einfach wirkender hydraulischer oder pneumatischer Arbeitszylinder mittels einer einzigen Druckmittelpumpe, in deren Druckraum ein mit bestimmter- Federkraft belastetes Abblaseventil angeordnet ist, wobei die Rücklaufbewegung der in den Arbeitszylindern geführten Kolben jeweils durch äußere Kräfte bewirkt wird, insbesondere zur Steuerung der Arbeitszylinder von Feuerwehrleitern, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Druckraum (3) der Druckmittelpumpe (1) nach den einzelnen Arbeitszylindern (9, 10) hinführenden Druckleitungen (4, 5) jeweils eine Drosselstelle (14 bzw. 15) enthalten, hinter der ein Abzweig (16 bzw. 17) mit einem an sich bekannten, das Abströmen des Druckmittels regelnden Regelventil (18 bzw. 19) angeordnet ist.
- 2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Drosselstellen (14, 15) entsprechend den erforderlichen Arbeitsdrücken und -geschwindigkeiten einen unterschiedlichen Ouerschnitt haben. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift _NN r. 712 237; britische Patentschrift N r, 188 680; USA.-Patentschriften Nr. 2 114 262, 2 599 991, 1 136604.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1073870B true DE1073870B (de) | 1960-01-21 |
Family
ID=598043
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1073870D Pending DE1073870B (de) | Steuervorrichtung zur Steuerung mehrerer einfach wirkender hydraulischer oder pneumatischer Arbeitszylinder, insbesondere der Arbeitszylinder von Feuerwehrleitern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1073870B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1136604A (en) * | 1913-02-10 | 1915-04-20 | Ludger L Heureux | Tower for fire-fighting purposes. |
| GB188680A (en) * | 1921-05-12 | 1922-11-13 | Gilbert Gilkes And Company Ltd | Improvements in servo-motors and the like control gear |
| US2114262A (en) * | 1935-04-23 | 1938-04-12 | Seagrave Corp | Ladder truck |
| DE712237C (de) * | 1935-11-16 | 1941-10-22 | Carl Metz Feuerwehrgeraetefabr | Kraftfahrdrehleiter mit vom Fahrmotor betaetigten Leitergetrieben |
| US2599991A (en) * | 1950-10-26 | 1952-06-10 | Ole I Hegre | Hydraulic hoist |
-
0
- DE DENDAT1073870D patent/DE1073870B/de active Pending
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1136604A (en) * | 1913-02-10 | 1915-04-20 | Ludger L Heureux | Tower for fire-fighting purposes. |
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| DE712237C (de) * | 1935-11-16 | 1941-10-22 | Carl Metz Feuerwehrgeraetefabr | Kraftfahrdrehleiter mit vom Fahrmotor betaetigten Leitergetrieben |
| US2599991A (en) * | 1950-10-26 | 1952-06-10 | Ole I Hegre | Hydraulic hoist |
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