DE1073579B - Kontaktschieber - Google Patents
KontaktschieberInfo
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Description
DEUTSCHES
In der Elektrotechnik benutzt man häufig Kontaktschieber, die aus zwei zueinander verstellbaren Gruppen
von Kontakten bestehen, nämlich aus ortsfesten und aus beweglichen Kontakten.
Um hierbei einen guten elektrischen Kontakt zu gewährleisten, müssen die jeweils in Berührung miteinander
stehenden Pole einen ausreichenden Druck aufeinander ausüben. Dies hat beim Verschieben der beweglichen
Kontakte eine erhebliche Reibung zur Folge, so daß die Schaltbewegungen verhältnismäßig große
Kräfte erfordern und einen großen. Verschleiß an Kontaktmaterial verursachen. Der erhöhte Leistungsbedarf beim Schalten verkörpert zugleich einen
schwerwiegenden Nachteil in solchen Fällen, in denen die zum Schalten zur Verfugung stehende Gesamtleistung
begrenzt ist.
Man konnte diese Schwierigkeiten in an sich bekannter Weise dadurch beseitigen, daß man beim
Einstellvorgang die Kontakte voneinander abhebt, etwa mittels einer Federkraft, die während des
Schaltvorgangs durch einen Andrückmagneten überwunden wird. Derartige Andrückmagneten sind jedoch
kompliziert, da zusätzliche indianische und elektromagnetische Mittel für das Abheben und Andrücken
der Kontakte erforderlich sind. Daneben gibt es auch Kontaktschieber, bei denen der bewegliche Kontaktträger
gegenüber dem feststehenden durch eine mechanische Vorrichtung verstellt wird, die z. B, durch
einen Elektromagneten gesteuert werden kann. Es ist endlich auch bereits bekannt, Relais zu verwenden, bei
denen der Anker selbst als Kontaktstück dient.
Es ist auch schon an sich bekannt, Kontakte aus magnetischem Material zu fertigen und diese mit
einer Edelmetallauflage zu versehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Kontaktschieber dear beschriebenen Art möglichst
alle zusätzlichen Hilfsmittel zu vermeiden. Man macht bei der Lösung dieser Aufgabe von dem Umstand
Gebrauch, daß bei Schaltern für Momentschaltung die Kontaktstücke ganz oder teilweise aus
magnetischem Material bestehen, die mindestens teilweise mit einem Edelmetall, wie z. B, Silber, bedeckt
sind.
Die Erfindung geht demgemäß von einem Kontaktschieber
mit zwei zueinander verstellbaren Trägern aus, die je eine Gruppe von. Kontakten, aufweisen,
wovon mindestens die Kontakte der einen Gruppe aus magnetischem Werkstoff mit Edelmetallauflage bestehen.
Das wesentliche Merkmal der Erfindung hierbei besteht darin, daß die Kontakte der einen Gruppe
aus magnetischem Werkstoff von eines- elektrischen Spule umgeben sind, die beim Stillstand des einen
Trägers gegenüber dem anderen erregt wird und so eine starke Anziehungskraft zwischen den einander
Kontaktschieber
Anmelder:
EL-RE-MA S. A.
per Io sfruttameiito di brevetti,
Lugano (Schweiz)
Vertreter: Dr.-Ing. F. Mayer, Patentanwalt,
Berlin-Dahlem, Hüttenweg 15
Berlin-Dahlem, Hüttenweg 15
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 6. Dezember 1952
Schweiz vom 6. Dezember 1952
Dr. Walter Hoppe, Zürich (Schweiz],
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
gegenüberliegenden Kontakten beider Gruppen ausübt,
dagegen abgeschaltet wird, während die Träger gegeneinander verschoben werden.
Hierdurch werden mechanische Küpplufigsglieder
zwischen Andrückmagnet und Kontakten völlig vermieden. Durch die doppelte Funktion des Kontaktes
als Kontaktglied und Bestandteil eines magnetischen Kreises wird der zusätzliche Aufwand sehr verriflgert,
Zugleich wird es nach einem weiteren Erfindüngfsgedanken
auch möglich, die Kontaktberührung äri zwei Kontaktpunkten erfolgen zu lassen und damit
die Vorteile der Doppelkontaktbildurig in den Eotij
taktgebern auszunutzen. Außerdem ergeben sich bei
dem Kontaktschieber nach der Erfindung sehr kleine tind leichte Bauformen, weil sehr kurze Eiseilwege
und kleine Amperewindungszahlen für die Erzielung ausreichender Kontaktdrücke infolge Fehlens von
streuenden Luftspalten gegeben sind.
Die Zeichnung veranschaulicht sehematisch und beispielhaft zwei Ausführttngsforlnen des Erfmdungsgegenstandes.
Fig, 1 ist eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform;
Fig. 2 verkörpert einen Schnitt riaich Linie H-II der
Fig. 1;
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf eine zweite Attsführungsform;
Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach Linie IV-I\r der
Fig. 3.
909 710/40+
Der in Fig. 1 und 2 dargestellte Schalter weist eine weglassen. Die letzteren wurden dann dauernd auf
Gruppe von neun festen Kontakten 1, die in einen den Kontakten 1 aufruhen, aber infolge ihres gerin-Isolierkörper
3 eingebettet sind, und von drei beweg- gen Gewichtes wäre die hierdurch verursachte Reilichen
Kontakten 2 auf, welch letztere in Ausnehmun- bung außerordentlich schwach. Allerdings ließ sich
gen eines Isolierkörpers 4 sitzen. Der letztere ist 5 eine solche Anordnung nur bei einer Montage verdtrrch
zwei Federringe 6 mit zwei Stangen 5 verbun- wenden, deren Funktion nicht dadurch beeinträchtigt
den, die in Bohrungen des Isolierkörpers 3 gleiten. wird, daß während der seitlichen Verschiebung der
Der Isolierkörper 4 und damit die Kontakte 2 sind beweglichen Kontakte zwischen letzteren und den
also gegenüber den Kontakten 1 des Körpers 3 ver- festen Kontakten eine Berührung stattfindet. Die Einstellbar,
indem man die Stangen 5 in Längsrichtung io richtung nach Fig. 1 und 2 könnte auch so ausgebildet
bewegt. sein, daß sich die Kontakte 2 unter den Kontakten 1
Jeder der beweglichen Kontakte 2 weist einen den befinden. Auf diese Weise ließen sich die Federn 8
Isolierkörper 4 durchdringenden Teil 7 auf, der am ebenfalls erübrigen, weil hierbei die Kontakte 2 von
Ende mit einer Ringnut 10 versehen ist. Das obere den Kontakten 1 durch-ihr eigenes Gewicht im Ab-
Ende des Teiles 7 ragt durch eine Feder 8, die sich 15 stand gehalten werden.
zwischen dem Isolierkörper 4 und einem in der Ring- In den Fig. 3 und 4 ist eine Ausführungsform darnut
10 sitzenden Federring abstützt. Die Aufgabe gestellt, bei der als bewegliche Kontakte dünne Ladieser
Feder 8 besteht darin, den beweglichen Kon- mellen 14 aus magnetischem Material dienen, die
takt 2 im Abstand vom festen Kontakt 1 zu halten. strahlenförmig auf einem isolierenden Segment 15 an-
Aus Fig. 2 ersieht man, daß die festen Kontakte 1 20 geordnet sind, welches sich um eine Achse 16 drehen
aus U-förmigen Lamellen bestehen, die in den Isolier- kann.
körper 3 eingebettet sind. Diese Lamellen bestehen Die Stromzufuhr zu diesen Lamellen 14 erfolgt
aus magnetischem Material und werden von einer über nicht dargestellte, biegsame Drähte. Die festen
elektrischen Spule 12 umgeben. Jede Lamelle 1 bildet Kontakte bestehen je aus zwei U-förmigen Teilen 17,
somit einen Teil eines magnetischen Kreises für die 25 von denen jedes wieder am Ende einer Blattfeder 18
Spule 12 und dient gleichzeitig als elektrischer Kon- sitzt. Diese Federlamellen 18 sind an einem aus Isotakt. Die beweglichen Kontakte 2 haben die allge- lierstoff bestehenden Block 19 befestigt und durch
meine Form einer Lamelle und sind ebenfalls aus einen Niet 21 leitend miteinander verbunden. Die
magnetischem Werkstoff, derart, daß jede Einheit aus Stromzufuhr zu den Teilen 17 erfolgt vorteilhaft dafestern
und beweglichem Kontakt einen elementaren 30 durch, daß man einen Verbindungsdraht an eine der
magnetischen Kreis mit zwei Luftspalten darstellt. Lamellen 18 anlegt. Die Teile 17 werden durch die
Wenn die Spule 12 nicht an Spannung liegt, werden Federlamellen 18 derart gehalten, daß sich die Enden
die beweglichen Kontakte 2 durch die Federn 8 von ihrer Schenkel gegenüberliegen und zwischen sich
den Kontakten 1 weggehalten. Man kann also den zwei Luftspalte bilden. Die Lamellen 14 können in
Körper 4 mit den Kontakten 2 gegenüber den Kon- 35 einen der Luftspalte eingeführt werden, während die
takten 1 verschieben, ohne eine Reibung zwischen den den anderen Luftspalt bildenden Schenkel der Teile 17
Kontakten der beiden Gruppen überwinden zu müssen. von eine Spule 20 umgeben sind. Ist letzterer vom
Die zur Verschiebung erforderliche Energie ist dem- Strom durchflossen, so werden die Teile 17 durch das
gemäß so gering als möglich. Sind die beweglichen entstehende magnetische Feld gegeneinandergezogen,
Kontakte 2 vor die gewünschten festen Kontakte 1 40 und die Lamelle 14 wird auf diese Weise zwischen den
geführt, so setzt man die Spule 12 unter Spannung, Teilen 17 festgeklemmt. Es ergibt sich so ein ausge-
worauf das entstehende magnetische Feld eine An- zeichneter elektrischer Kontakt zwischen den Teilen
ziehüng der Kontakte 2 parallel zu ihrer Hauptebene 17 und der Lamelle 14. Ist die Spule 20 nicht unter
gegen, die Kontakte 1 hin hervorruft. Der erzielte Spannung, so entfernen sich die Teile 17 voneinander,
elektrische Kontakt zwischen den beweglichen und 45 und man kann nunmehr die beweglichen Kontakte 14
festen Kontakten ist stabil und dauert an, solange die durch Schwenkung um die Achse 16 zwischen den
Spule 12 erregt ist. Teilen 17 der festen Kontakte nach Wunsch verstellen.
Die Berührungsflächen der Kontakte sind mit Auch bei diesem Beispiel sind die miteinander in
einem Überzug aus unmagnetischem, aber gut strom- Berührung kommenden Flächen mit einem gut stromleitendem
Material, z. B. Silber, versehen, um einen 50 leitenden Material, wie z. B. Silber, überzogen. Die
guten Kontakt zu gewährleisten und die magnetische Lamellen 14 könnten aus unmagnetischem, aber gut
Remanenz zu verringern. Ein solcher Überzug kann leitendem Werkstoff, z. B. Kupfer, bestehen,
beispielsweise durch Elektrolyse, durch Zerstäubung Die beschriebenen Ausführungsformen haben vor oder durch Schweißung aufgebracht werden. Auch allem den Vorzug, daß die Verstellung der bewegkann die Kontaktfläche gewisser Kontakte, z. B. der 55 liehen Kontakte keinen anderen Kraftaufwand als die beweglichen, leicht gewölbt sein, wie in Fig. 1 bei 13 Überwindung der Reibung in ihren Trägern und der angedeutet, um so eine Konzentration des magneti- Trägheitskraft erfordert. Die Reibungskräfte der besehen Kraftlinienflusses und damit eine Erhöhung des weglichen Kontakte gegenüber festen Kontakten, wie Kontaktdruckes zu erzeugen. sie gewöhnlich bei bekannten Kontaktgebern auftreten,
beispielsweise durch Elektrolyse, durch Zerstäubung Die beschriebenen Ausführungsformen haben vor oder durch Schweißung aufgebracht werden. Auch allem den Vorzug, daß die Verstellung der bewegkann die Kontaktfläche gewisser Kontakte, z. B. der 55 liehen Kontakte keinen anderen Kraftaufwand als die beweglichen, leicht gewölbt sein, wie in Fig. 1 bei 13 Überwindung der Reibung in ihren Trägern und der angedeutet, um so eine Konzentration des magneti- Trägheitskraft erfordert. Die Reibungskräfte der besehen Kraftlinienflusses und damit eine Erhöhung des weglichen Kontakte gegenüber festen Kontakten, wie Kontaktdruckes zu erzeugen. sie gewöhnlich bei bekannten Kontaktgebern auftreten,
Eine Variante bestünde darin, daß die beweglichen 60 werden durch die Erfindung praktisch ausgeschaltet.
Kontakte in den Isolierkörper 4 eingebettet sind, Zugleich wird der Verschleiß der Berührungsflächen,
während die festen Kontakte in Ausnehmungen des wie er infolge der Reibung beim Verstellen auftritt,
Körpers 3 angeordnet sind. Bei der Erregung der verhütet. Die Zuverlässigkeit der Kontaktgebung ist
Spule 12 würden sich dann die festen Kontakte gegen sehr groß, weil in jedem Falle ein doppelter Kontakt
die beweglichen hin verstellen. Die festen Kontakte 65 gegeben ist und erhöhter Berührungsdruck auftritt,
können dabei von den beweglichen durch ein oder Letzterer entspricht dem magnetischen Anzug, der
mehrere elastische Elemente oder einfach durch ihr lediglich durch die klein bemeßbare Rückholkraft der
Eigengewicht im Abstand gehalten werden. Federn vermindert wird.
Im Falle der Anordnung nach Fig. 1 und 2 könnte Naturgemäß könnte die Zahl der Kontakte anders
man die Rückholfedern 8 für die Kontakte 2 auch 70 als in den Zeichnungsbeispielen gewählt werden; ins-
besondere könnte man gegenüber einer Mehrzahl fester Kontakte einen einzigen beweglichen Kontakt
vorsehen.
Claims (7)
1. Kontaktschieber mit zwei zueinander verstellbaren Trägern, die je eine Gruppe von Kontakten
aufweisen, wovon mindestens die Kontakte der einen Gruppe aus magnetischem Werkstoff mit
Edelmetallauflage bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte der einen Gruppe aus magnetischem
Werkstoff von einer elektrischen Spule umgeben sind, die beim Stillstand des einen
Trägers gegenüber dem anderen erregt wird und so eine starke Anziehungskraft zwischen den
einander gegenüberliegenden Kontakten beider Gruppen ausübt, dagegen abgeschaltet wird,
während die Träger gegeneinander verschoben werden.
2. Kontaktschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Ruhestellung die Kontakte
(2, 17) der einen Gruppe im Abstand von denen der anderen Gruppe gehalten werden, wogegen bei
Erregung der Spule (12, 20) die erstgenannten Kontakte gegen die ihnen gegenüberliegenden
Kontakte der zweiten Gruppe bewegt werden.
3. Kontaktschieber nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die festen Kontakte (1)
von der Spule (12) umgebene U-förmige Lamellen aus magnetischem Material darstellen, die, in
einen Isolierkörper (3) eingebettet, mit den Enden ihrer Schenkel die beweglichen Kontakte (2) berühren
können.
4. Kontaktschieber nach Anspruch 1 oder Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen
Kontakte (2) aus magnetischen Lamellen bestehen, die in Ausnehmungen eines Isolierkörpers
(4) untergebracht sind und in diesen parallel zu ihrer Hauptebene gegen die festen Kontakte
(1) hin gleiten können, wenn die Spule (12) von einem Strom durchflossen wird, wobei das
entstehende magnetische Feld durch die magnetischen Kreise läuft, die je durch einen festen
U-förmigen Kontakt und einen, beweglichen Kontakt (2) gebildet werden, welcher von einem
U-Schenkel zum anderen reicht.
5. Kontaktschieber nach Anspruch 1 oder Unter-' ansprächen, dadurch gekennzeichnet, daß die bebeweglichen
Kontakte (2) durch ein elastisches Organ (8) im Abstand von den festen Kontakten
(1) gehalten sind.
6. Kontaktschieber nach Anspruch 1 oder Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der die
beweglichen Kontakte (2) tragende Isolierkörper (4) mit zwei Stangen (5) verbunden ist, die in
dem Isolierkörper (3) für die festen Kontakte gleiten können, um die Verstellung der beweglichen
Kontakte zu bewirken.
7. Kontaktschieber nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die festen Kontakte jeweils
aus zwei Teilen (17) bestehen, die U-förmig gestaltet sind, aus magnetischem Material bestehen
und elastisch so gehaltert sind, daß die Enden ihrer Schenkel einander gegenüberliegen und auf
diese Weise zwischen sich zwei Luftspalte bilden, während andererseits die beweglichen Kontakte
(14) aus leitenden Lamellen gebildet sind, die zwischen den den einen Luftspalt begrenzenden
Schenkeln verstellbar sind, während die Spule (20) die den anderen Luftspalt bildenden Schenkel der
Teile (17) umgibt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 327 208, 1 981 934;
schweizerische Patentschrift Nr. 279 079;
deutsche Patentschrift Nr. 857 252.
USA.-Patentschriften Nr. 2 327 208, 1 981 934;
schweizerische Patentschrift Nr. 279 079;
deutsche Patentschrift Nr. 857 252.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 710/404 1.60
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH732636X | 1952-12-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1073579B true DE1073579B (de) | 1960-01-21 |
Family
ID=4532475
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1073579D Pending DE1073579B (de) | 1952-12-06 | Kontaktschieber |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2854541A (de) |
| CH (1) | CH306768A (de) |
| DE (1) | DE1073579B (de) |
| FR (1) | FR1088678A (de) |
| GB (1) | GB732636A (de) |
| NL (1) | NL87446C (de) |
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