DE1073270B - Verfahren zum elektrolytischen Atzen von Druckstocken - Google Patents
Verfahren zum elektrolytischen Atzen von DruckstockenInfo
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Classifications
-
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Druckstöcken nach dem- elektrolytischen Ätzverfahren
in einer aus einem Salz eine organische Säure bestehenden alkalischen Lösung, die dauernd
mittels Druckluft durchgerührt wird. Bekanntlich werden die nicht zu ätzenden Teile solcher Platten mit
einem Isoliermittel überzogen und dann in eine mit einem Elektrolyt gefüllten Wanne eingebracht, wo die
freiliegenden Teile des Metalls vom Elektrolyten angegriffen werden.
Ganz allgemein gestatten alle anorganischen Salze das elektrolytische Ätzen des Zinks, das dann als lösliche
Anode dient. Mit solchen Salzen, die sehr gute Stromleiter sind, wirkt der Strom zu rasch und zu
stark auf die kleinen Flächen des freiliegenden Metalls ein, die kaum angegriffen werden sollen, wogegen
gleichzeitig die größeren Flächen, die tiefer ausgespart werden sollen, in ungenügendem Maßstab angegriffen
werden. Ferner werden die Aussparungen nicht nur in Richtung des Bodens, sondern im gleichen Maßstab
auch an den Rändern angegriffen, so daß das Metall auch unterhalb der Schutzschicht entfernt wird.
Es ist aus der deutschen Patentschrift 748 265 bekannt, zur Gewinnung besserer Resultate die Salze der
Mineralsäuren durch Salze solcher organischen Säuren zu ersetzen, die höchstens 4 Kohlenstoff atome aufweisen,
von denen nur eines eine saure Funktion besitzt. Die hierdurch erzielten Niederschläge weisen
eine nur relativ schwache Haftfestigkeit auf; die oben geschilderten Mängel bei Verwendung mineralsaurer
Salze fehlen nur scheinbar. Weiterhin kann in diesem bekannten Verfahren der Elektrolyt nicht bei der üblichen
Temperatur verwendet werden, sondern muß bei einer Temperatur von 50 bis 70° C gehalten werden.
Es ist auch aus der deutschen Patentschrift 384 286 bekannt, den Elektrolyt dauernd durch einen Strom
von Druckluft zu bewegen. Dieser Luftstrom bewirkt eine Waschung der anzugreifenden entblößten Metallteile,
und der Verlauf des Metallangriffs wird reguliert durch diese Waschung, da durch sie die Niederschläge
gemäß ihrer Bildung entfernt werden.
Die Erfindung betrifft nun ein die obengenannten Nachteile beseitigendes Verfahren zum elektrolytischen
Ätzen von Metalldruckstöcken, insbesondere Zinkplatten, in alkalischer Lösung mit einer organischen
Säure, wobei die Lösung dauernd durch komprimierte Luft bewegt wird. Es wurde überraschenderweise gefunden,
daß diese Nachteile bei einem Verfahren der vorgenannten Art dann in einfacher Weise überwunden
werden können, wenn man eine ein Citrat enthaltende Lösung verwendet und der elektrische Strom
periodisch unterbrochen wird.
Die Anwendung dieses Verfahrens ist einfach, da es unter Verwendung eines Bades von etwa 20° C, z. B.
Verfahren zum elektrorytischen Ätzen
von Druckstöcken
von Druckstöcken
Anmelder:
S. E. P. A. G. Societe d'Etudes
pour le Perfectionnement des Arts
Graphiques (S. ä. R. L.),
Paris
Vertreter: Dr. M. Eule, Patentanwalt,
München 13, Kurfürstenplatz 2
München 13, Kurfürstenplatz 2
Beanspruchte Priorität:
Frankreich, vom 8. März 1956
Frankreich, vom 8. März 1956
Pierre Bertrand, Paris,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
22° C, und eines elektrischen Stromes von etwa 200 Watt, 16 A/dm2 und 2VoIt unbedeckter Metalloberfläche
durchgeführt wird. Weiterhin wird durch die Anwendung eines Citrates, welches in seiner
Struktur 6 Kohlenstoffatome, davon drei mit saurer Funktion, besitzt, auf den nicht abgedeckten Teilen
des zu ätzenden Druckstockes ein zunächst festhaftender Niederschlag gebildet, welcher vor allem die
Ränder der nicht abgedeckten Teile des Druckstockes schützt.
Die Fortdauer des Einleitens der Druckluft auch während der Unterbrechungsperioden des elektrischen
Stromes, d. h. während der Unterbrechung der elektrolytischen Ätzwirkung, gewährleistet dank des ausreichenden
Wascheffekts eine vollständige Entfernung der Niederschläge zumindest von den Mittelteilen aller
eine gewisse Mindestoberfläche besitzenden Metallteilen. Diese Unterbrechungsperioden des Stromes
können z. B. V2 Minute nach jedem 1 Minute andauernden
Stromdurchgang betragen.
Die besondere Wirkung des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt also darin, daß in einem solchen Elektrolyten
der Strom das Bestreben hat, die größeren freiliegenden Metallflächen anzugreifen, die dadurch
stärker als die engen freiliegenden Metallflächen geätzt werden.
■ 909 709/405
Mit Vorteil wird zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ein Bad verwendet, das aus einer
alkalischen Lösung von Natriumcitrat oder ammoniakalischem Eisencitrat besteht.
Sobald nun das Ätzen der Metallfläche beginnt, er- ■ folgt das Blankputzen nicht mehr in gleichmäßiger
Weise. Es findet wirksamer in breiteren Höhlen als in engeren Höhlen statt, welch letztere die Oxydniederschläge
in größerem Maßstab zurückhalten. Da diese Niederschlage eine gewisse Isolierfähigkeit haben,
sind die engeren Höhlen während der Ätzperioden besser geschützt als die breiteren. Die gewünschte Verbesserung
wird dadurch verstärkt.
In allen Höhlen, die ein Blankputzen erfahren, wirkt dieses stärker auf den Boden als auf die Randteile ein,
welche die Oxydniederschläge fester zurückhalten. Diese Randteile werden dadurch verhältnismäßig geschützt,
und das Ätzen erfolgt besser in Richtung der Tiefe als nach den Seiten hin. Das Metall wird ausgegraben,
ohne wesentlich unterschnitten zu werden, wodurch die Ergebnisse weiter verbessert werden.
Claims (2)
1. Verfahren zum elektrolytischen Ätzen von Druckstöcken aus Metall in einer aus einem Salz
einer organischen Säure bestehenden alkalischen Lösung, die dauernd mittels Druckluft durchgerührt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine citrathaltige Lösung verwendet und der elektrische
Strom periodisch unterbrochen wird.
2. Bad zur Durchführung des Verfahrens zum elektrolytischen Ätzen von Druckstöcken aus Metall
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einer alkalischen Lösung von Natriumcitrat
oder ammoniakalischem Eisencitrat besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 787 149.
Französische Patentschrift Nr. 787 149.
© 90Ϊ 709/405 1.60
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| FR1146889T | 1956-03-08 |
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1956
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