DE1073037B - Anordnung zur Regelung der Lautstärke von elektroakustischen Wiedergabesystemen in Geräten zur stereophonischen Klangwiedergabe - Google Patents
Anordnung zur Regelung der Lautstärke von elektroakustischen Wiedergabesystemen in Geräten zur stereophonischen KlangwiedergabeInfo
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-
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
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- H04R5/02—Spatial or constructional arrangements of loudspeakers
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Regelung der Lautstärke von elektroakustischen
Wiedergabesystemen in Geräten zur Stereophonischen Klangwiedergabe, insbesondere der Lautsprechersysteme
in Rundfunk- und Phonogeräten oder der in Musiktruhen eingebauten Kombinationen dieser Geräte,
bei denen beim Anschließen eines Außenlautsprechers der diesem entsprechende, fest eingebaute
Lautsprecher abgeschaltet wird.
Bekanntlich sind bei stereophonischen Wiedergaben die Basisabstände der Lautsprecher von entscheidendem
Einfluß. Auf Grund von Versuchen hat sich eingeben, daß große Abstände für eine optimale Stereowirkung
von ausschlaggebender Bedeutung sind. Die ermittelten Abstände für optimale Wirkung sind jedoch
so groß, daß sie in keinem Gerätegehäuse, auch nicht in Truhengehäusen, zu realisieren sind. Mau ist
deshalb gezwungen, die insbesondere für eine Stereowiedergabe, wichtigen Mittel- und Hochtonlautsprecher
in besonderen und vom Gerät getrennt aufstellbaren Boxen unterzubringen. Diese Boxen kann man dann
so im Hörraum aufstellen, daß die gewünschte gute Stereowiedergabe erzielt wird. Beim Anschließen einer
solchen Lautsprecherbox an das Gerät werden durch- WCg mittels eines besonderen Schalters oder auch eines
Klinkensteckers die entsprechenden Lautsprcchersysteme
im Gerät selbst abgeschaltet.
Zur Unterstützung einer möglichst naturgetreuen AViedergabe hat es sich dann außerdem als günstig
herausgestellt, wenn man die Abstrahlrichtung der getrennt aufgestellten Lautsprecher so wählt, daß sie.
vom Gerät und seinem in ihm in Betrieb verbliebenen Tieftonsystemen etwas abgewandt und, wenn möglich,
auf eine reflektierende Wand gerichtet ist. Durch dieses Verfahren wird bekanntlich erreicht, daß der
Stereoeindruck für den Zuhörer nicht nur in einer schmalen Zone der Raummitte, sondern im überwiegenden
Teil des Wiedergaberaumes wahrgenommen werden kann.
Voraussetzung ist dabei jedoch, daß die für die seitliehe Abstrahlung verwendeten Lautsprechersysteme
das für die Stereoübertragung wichtige Frequenzgebiet ab 300 Hz bis zur oberen Hörgrenze gleichmäßig
kugelförmig, d. h. mit einer den Aufnahmemikrophonen analogen Strahlcharakteristik, abstrahlen.
Diese Voraussetzung kann praktisch nur bei sehr großem Aufwand, nämlich bei Verwendung mehrerer,
vorzugsweise halbkugelförmig angeordneter Hochtonlautsprecher neben einem Mitteltonsystem in beiden
Seiteuboxen erfüllt werden. Wird beispielsweise auf jeder Seite nur ein übliches Breitband-Lautsprechersystem
verwendet, werden die hohen Frequenzen zunehmend keulenförmig abgestrahlt und reflektiert.
Der echte Stereoeindruck wird dadurch für den Zu-Anordnung
zur Regelung
der Lautstärke von elektroakustischen
der Lautstärke von elektroakustischen
Wiedergabesystemen in Geräten
zur stereophonischen Klangwiedergabe
zur stereophonischen Klangwiedergabe
Anmelder:
Norddeutsche Mende Rundfunk K. G.,
Bremen-Hemelingen,
Diedrich -Wilkens - Str. 39/45
Diedrich -Wilkens - Str. 39/45
Ulrich Prestin, Bremen-Schwachhausen,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
hörer gestört, weil der scheinbare Ort der Schallquelle eines Geräusches oder Tones für Grund- und
Öberschwingungen nicht zusammenfällt. Es ist möglich, daß durch dieses Aufspalten des Ortes der
scheinbaren Schallquelle der schön durch die Unzulänglichkeiten
der Aufnahraetechiiik verursachte >;Eckeneffekt«, d. h. die Konzentration der Eindrücke
der Schallquellen auf zwei Brennpunkte in Nähe der Basisenden, verstärkt wird.
Der Erfindung liegt nun die Erkenntnis zugrunde, daß sich die obengenannten Ortungsfehler bei diskutablem
Aufwand für die Seitenlautsprecher vermindern lassen, wenn man das oder die im Gerätegehäuse
verbleibenden, nach Einstecken der Außenlautsprecher sonst abgeschalteten Lautsprechersysteme mit minderter
und einstellbarer Lautstärke mit betreibt. Erfindungsgemäß ist das dadurch gelöst worden, daß das
den oder die eingebauten Lautsprecher vom Verstärker des Gerätes trennende Schaltorgan durch ein Regelglied,
vorzugsweise einen Regelwiderstand, überbrückt ist. Dabei ist dann dieses Regelglied in an sich bekannter
Weise, vorzugsweise von der Frontseite des Gerätes her, durch einen Bedienungsknopf verstellbar.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben.
Mit 1 ist das Gehäuse einer Musiktruhe bezeichnet,
die zur zweikanaligen oder stereophonischen Klaugwiedergabe
eingerichtet ist. Eingebaut in diese Truhe ist ein Tieftonlautsprecher2, der an beide Wiedergabekanäle
angeschlossen ist. Es können aber auch zwei derartige Lautsprecher, d. h. für jeden Wiedergabe-
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kanal einer, vorgesehen sein. Ferner sind zwei Lautsprecher oder Lautsprechergruppen für die mittleren
und hohen Tonfrequenzen angeordnet, und zwar für jeden Wiedergabekanal getrennt je einer oder eine
Gruppe, von denen hier nur der Lautsprecher 3 des einen Kanals dargestellt ist. Zwischen diesem Lautsprecher
und seinem Verstärker, zu dem die Leitung 4 führt, ist ein Schalter 5 angeordnet. Wird nun mittels
des Steckers 6 ein dem Lautsprecher 3 entsprechender, aber in einer vom Truhengehäuse 1 getrennt aufstellbaren
Schallbox 7 eingebauter Lautsprecher 8 an den betreffenden Wiedergabekanal des Gerätes angeschlossen,
so wird durch den einen Steckerstift 6a der Schalter 5 geöffnet und der eingebaute Lautsprecher 3
dadurch aus dem Hauptübertragungsweg ausgeschaltet. Er steht jedoch nach öffnen des Schalters 5 noch
über den Regelwiderstand 9 mit dem Verstärker des betreffenden Wiedergabekanals in Verbindung, so daß
er nach dem Anschluß des Außenlautsprechers 8 zwar nicht abgeschaltet ist, aber bedeutend schwächer erregt
wird als dieser. Durch Verstellen des Regelwiderstandes 9 mittels der Handhabe 10 läßt sich nun
die geschwächte Lautstärke des Lautsprechers 3 jeweils immer so einregeln, daß in Verbindung mit der
Schallabstrahlung des Außenlautsprechers 8 der optimale Stereoeffekt einstellbar ist. Der durch dieses Verfahren
auftretende Anpassungsfehler hält sich bei entsprechender Dimensionierung in tragbaren Grenzen.
Entsprechend der akustischen und elektrischen Ausstattung des Stereowiedergabegerätes ist es erfindungsgemäß
außerdem noch möglich, an Stelle der galvanischen Verbindung zusätzlich einen hier strichliert
gezeichneten Kondensator 11 in Serie zum Regelglied 9 zu schalten. Dieser Kondensator 11 ist so zu dimensionieren,
daß der oder die im Gerät verbleibenden Lautsprechers nur im Bereich der oberen Hörfrequenzen
mitstrahlen. Die untere Frequenzgrenze ist dann zweckmäßig so festzulegen, daß gerade der Mangel
an kugelförmiger Strahkharakteristik der Basisendlautsprecher
3 ausgeglichen wird.
Das gemäß der Erfindung vorgeschlagene Verfahren gewinnt an Bedeutung, wenn man bedenkt, daß sich
hiermit räumliche Schwierigkeiten, wie Unsymmetrie des Raumes, Ungleichheit der Wandreflexionen rechts
und links durch Wandbehänge, Gardinen usw., individuell und besser ausgleichen lassen. In der Praxis
ίο kann so außerdem Zeitaufwand für das Umstellen von Schallboxen durch die bequemere mit dem Regelglied
vorzunehmende Anpassung an die räumlichen Unterschiede vermieden werden.
Claims (2)
1. Auordnung zur Regelung der Lautstärke von elektroakustischen Wiedergabesystemen in Geräten
zur stereophonischen Klangwiedergabe, insbesondere der Lautsprechersysteme in Rundfunk- und
so Phonogeräten oder der in Musiktruhen eingebauten
Kombinationen dieser Geräte, bei denen beim Anschließen eines Außenlautsprechers der diesem
entsprechende fest eingebaute Lautsprecher abgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schalter (5), welcher den oder die im Gerät fest eingebauten Lautsprecher (3) vom Verstärker des
Gerätes trennt, durch ein Regelglied, vorzugsweise einen Regelwiderstand (9), überbrückt ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich ein frequenzbestimmendes
Schaltglied, vorzugsweise ein Kondensator (11), in Serie zum Regelglied (9) geschaltet ist.
'3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Regelglied (9) in an sich bekannter Weise, Vorzugs weise von der Frontseite
des Gerätes her, durch einen Bedienungsknopf (10) verstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1073037B true DE1073037B (de) | 1960-01-14 |
Family
ID=597385
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1073037D Pending DE1073037B (de) | Anordnung zur Regelung der Lautstärke von elektroakustischen Wiedergabesystemen in Geräten zur stereophonischen Klangwiedergabe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1073037B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2203250A1 (de) * | 1972-10-13 | 1974-05-10 | Sony Corp |
-
0
- DE DENDAT1073037D patent/DE1073037B/de active Pending
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|---|---|---|---|---|
| FR2203250A1 (de) * | 1972-10-13 | 1974-05-10 | Sony Corp |
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