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DE1073075B - Verfahren zur Kontrolle der Registerhaltung von Mehl farben-Rotationsdruckmaschmen - Google Patents

Verfahren zur Kontrolle der Registerhaltung von Mehl farben-Rotationsdruckmaschmen

Info

Publication number
DE1073075B
DE1073075B DENDAT1073075D DE1073075DA DE1073075B DE 1073075 B DE1073075 B DE 1073075B DE NDAT1073075 D DENDAT1073075 D DE NDAT1073075D DE 1073075D A DE1073075D A DE 1073075DA DE 1073075 B DE1073075 B DE 1073075B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
registration
controlling
rail
rotary printing
procedure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1073075D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Durag-Apparatebau GmbH, Hamburg-Niendorf
Publication date
Publication of DE1073075B publication Critical patent/DE1073075B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/02Conveying or guiding webs through presses or machines
    • B41F13/025Registering devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

  • Verfahren zur Kontrolle der Registerhaltung von Mehrfarben-Rotationsdruckmaschinen Beim Mehrfarben-Rotationsdruck müssen die von den einzelnen Formzylindern gedruckten Farbauszüge genau aufeinanderliegen, um einen einwandfreien Mehrfarbendruck zu erreichen. Bei größeren Anlagen und hohen Ansprüchen an die Druckqualität wird daher die Druckmaschine automatisch geregelt. Das geschieht in der Weise, daß jeder Farbauszug am Rand des Druckbildes eine sogenannte Registermarke mitdruckt. Diese Marken werden lichtelektrisch abgetastet und ihr gegenseitiger Abstand elektronisch gemessen. Ändert sich der Abstand gegenüber einem Sollwert, so wird ein Signal gegeben, das einen Stellmotor in Bewegung setzt, der den aufgetretenen Fehler korrigiert. Dieses Verfahren, bei dem auf der Bahn liegende Marken verglichen werden, heißt Bahn-Bahn-Verfahren.
  • Es ist auch möglich, die Stellung des Formzylinders relativ zu einer Marke auf der Bahn zu vergleichen. In diesem Fall wird vom Formzylinder in einer bestimmten Stellung über einen sogenannten Magnetschalter ein Signal gegeben, das mit einem Signal von der Markenabtastung auf der Bahn verglichen wird. Man spricht dann vom Bahn-Zylinder-Verfahren.
  • Derartige Regelanlagen bedingen einen großen elektronischen Aufwand und sind für viele Druckmaschinen wirtschaftlich nicht vertretbar. Auf der anderen Seite ist aber während des Druckvorganges eine Kontrolle des Druckerzeugnisses erforderlich, um eventuelle Fehler durch Handverstellung korrigieren zu können. Bei Anlagen ohne automatische Regelung geschieht dies meist durch Prüfung des Endproduktes durch den Drucker, der dann die erforderlichen Korrekturen an der Maschine vornimmt. Bei dieser Kontrollart ist der Makulaturanfall wegen der meist hohen Druckgeschwindigkeiten bereits erheblich. Wesentlich ungünstiger werden die Verhältnisse, wenn von Rolle auf Rolle gedruckt wird, also keine Beobachtungsmöglichkeit des Druckerzeugnisses besteht. Speziell beim Verpackungsdruck wird oft in dieser Weise gearbeitet. Eine Kontrolle des Druckerzeugnisses kann dann erst bei der Weiterverarbeitung erfolgen, so daß keinerlei Möglichkeit vorhanden ist, aufgetretene Fehler im Druck zu korrigieren.
  • Erfindungsgemäß wird für Fälle, in denen eine automatische Regelung der Druckmaschine wirtschaftlich nicht vertretbar erscheint, unter Verwendung der aus der automatischen Regelung bekannten Mittel ein Verfahren vorgeschlagen, das einen wesentlich geringeren elektronischen Aufwand ermöglicht und bis auf die fehlende automatische Verstellvorrichtung das gleiche Ergebnis liefert. Es ist gekennzeichnet durch eine von Hand oder automatisch zu betätigende Umschaltung eines einzigen elektronischen Meßverstärkers auf die Abtaststellen für die einzelnen Farben und eine optische oder akustische Anzeige des gemessenen Fehlers. Nachfolgend wird das erfindungsgemäße Verfahren ausführlich beschrieben.
  • Die auf die Bahn gedruckten Registermarken werden durch lichtelektrische Abtastköpfe an jedem Farbwerk mit Ausnahme des ersten kontrolliert. Ein elektronischer Meßverstärker registriert den Abstand dieser Marken und liefert eine Anzeige, aus der die Größe eines aufgetretenen Fehlers abgelesen werden kann. Außerdem liefert er ein Signal, sobald der Fehler einen einstellbaren Betrag übersteigt. Um nicht für jede Abtaststelle auf der Bahn einen Meßverstärker einsetzen zu müssen, wird ein Meßverstärker automatisch von Abtaststelle zu Abtaststelle umgeschaltet und verbleibt für eine bestimmte Meßzeit auf dieser Abtaststelle. Wird in dieser Zeit kein Fehler festgestellt, so wird der Meßverstärker auf die nächste Abtaststelle umgeschaltet, usw. Wird ;ein Fehler festgestellt, so verbleibt der Meßverstärker auf der Abtaststelle, und es wird ein Signal gegeben, das je nach Wahl optisch oder akustisch sein kann. Die jeweilige Stellung des Meßverstärkers wird durch aufleuchtende Signallampen angezeigt. Dadurch wird das Bedienungspersonal auf einen aufgetretenen Fehler aufmerksam gemacht und kann die erforderlichen Korrekturen ausführen.
  • Neben der automatischen fortlaufenden Kontrolle der einzelnen Farben ist die Möglichkeit vorhanden, den Meßverstärker durch Tastdruck auf eine bestimmte Farbe einzustellen. Das Bedienungspersonal kann also auch die Farben in einer beliebig gewünschten Reihenfolge kontrollieren.
  • Dieses Verfahren wurde am Beispiel des Bahn-Bahn-Verfahrens erläutert. Es ist durch einen einfachen Schalter auf Bahn-Zylinder-Verfahren umschaltbar. Die Funktionsweise ist dann völlig identisch mit der oben beschriebenen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Kontrolle der Registerhaltung von Mehrfarben-Rotationsdruckmaschinen mittels aus der automatischen Regelung derartiger Maschinen an sich bekannter lichtelektrischer und elektronischer Meßgeräte, gekennzeichnet durch eine von Hand oder automatisch zu betätigende Umschaltung eines einzigen elektronischen Meßverstärkers auf die Abtaststellen für die einzelnen-Farben und- eine optische oder akustische Anzeige des gemessenen Fehlers.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei automatischer Weiterschaltung des Meßverstärkers der Verstärker auf derjenigen Meßstelle stehenbleibt, die einen Fehler aufweist und ein Signal auslöst.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Stellung des Meßverstärkers durch aufleuchtende Signallampen angezeigt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Umschaltmöglichkeit von Bahn-Bahn- auf Bahn-Zylinder-Verfahren.
DENDAT1073075D Verfahren zur Kontrolle der Registerhaltung von Mehl farben-Rotationsdruckmaschmen Pending DE1073075B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1073075B true DE1073075B (de) 1960-01-14

Family

ID=597410

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1073075D Pending DE1073075B (de) Verfahren zur Kontrolle der Registerhaltung von Mehl farben-Rotationsdruckmaschmen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1073075B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1217488B (de) * 1960-05-14 1966-05-26 Cea Perego S P A Anordnung zur Kontrolle der Registerhaltung von Mehrfarben-Rotationsdruckmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1217488B (de) * 1960-05-14 1966-05-26 Cea Perego S P A Anordnung zur Kontrolle der Registerhaltung von Mehrfarben-Rotationsdruckmaschinen

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