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DE1072987B - Verfahren zur Herstellung sulfonierter Alkarylkohlenwasserstoffe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung sulfonierter Alkarylkohlenwasserstoffe

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Publication number
DE1072987B
DE1072987B DENDAT1072987D DE1072987DA DE1072987B DE 1072987 B DE1072987 B DE 1072987B DE NDAT1072987 D DENDAT1072987 D DE NDAT1072987D DE 1072987D A DE1072987D A DE 1072987DA DE 1072987 B DE1072987 B DE 1072987B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hydrocarbons
parts
oleum
polydodecylbenzene
benzene
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1072987D
Other languages
English (en)
Inventor
Ponca OkIa. Roy C. Sias und Alfred Henry Stepan (V. St. A.)
Original Assignee
Continental Oil Company, Ponca, OkIa. (V. St. A.)
Publication date
Publication of DE1072987B publication Critical patent/DE1072987B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C303/00Preparation of esters or amides of sulfuric acids; Preparation of sulfonic acids or of their esters, halides, anhydrides or amides
    • C07C303/02Preparation of esters or amides of sulfuric acids; Preparation of sulfonic acids or of their esters, halides, anhydrides or amides of sulfonic acids or halides thereof
    • C07C303/04Preparation of esters or amides of sulfuric acids; Preparation of sulfonic acids or of their esters, halides, anhydrides or amides of sulfonic acids or halides thereof by substitution of hydrogen atoms by sulfo or halosulfonyl groups
    • C07C303/06Preparation of esters or amides of sulfuric acids; Preparation of sulfonic acids or of their esters, halides, anhydrides or amides of sulfonic acids or halides thereof by substitution of hydrogen atoms by sulfo or halosulfonyl groups by reaction with sulfuric acid or sulfur trioxide
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C309/00Sulfonic acids; Halides, esters, or anhydrides thereof
    • C07C309/01Sulfonic acids
    • C07C309/28Sulfonic acids having sulfo groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton
    • C07C309/29Sulfonic acids having sulfo groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton of non-condensed six-membered aromatic rings
    • C07C309/30Sulfonic acids having sulfo groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton of non-condensed six-membered aromatic rings of six-membered aromatic rings substituted by alkyl groups
    • C07C309/31Sulfonic acids having sulfo groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton of non-condensed six-membered aromatic rings of six-membered aromatic rings substituted by alkyl groups by alkyl groups containing at least three carbon atoms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Lubricants (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung sulfonierter Alkarylkohlenwasserstoffe Diese Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung sulfonierter Alkarylkohlenwasserstoffe, die praktisch frei von Schwefeldioxyd und Schwefelsäure sind.
  • Bei der Herstellung von Alkarylkohlenwasserstoffen-zur Verwendung als Zwischenprodukte bei der Erzeugung oberflächenaktiver Verbindungendurch Alkylierung von aromatischen Kohlenwasserstoffen mit einem Alkylierungsmittel wird gewöhnlich außer dem gewünschten Monoalkarylkohlenwasserstoff eine größere oder kleinere Menge einer Kohlenwasserstofffraktion erhalten, die oberhalb des Siedebereichs der gewünschten Verbindungen siedet. Diese höhersiedende Kohlenwasserstofffraktion besteht aus einem Gemisch von Kohlenwasserstoffen, von denen der größte Teil Mono-un Dialkarylkohlenwasserstaffe sind. Wenn z. B. Benzol mit einer einheitlich siedenden Dodecenfraktion alkyliert wird, setzt sich das erhaltene Rollprodukt aus (a) unumgesetztem Benzol, (b) niedrigeren Umsetzungsprodukten, die aus nicht aromatischen Verbindungen (Naphthenen und offenkettigen gesättigten Verbindungen) und C2-bis Cg-Alkylbenzol bestehen, (c) Dodecylbenzol und (d) praktisch destillierbaren Bodenfraktionen (ASTM-Siedebereich bei etwa 315 bis 410° C) zusammen, die allgemein als » Polydodecylbenzole « bezeichnet werden. Obwohl dieser Ausdruck etwas ungen, au ist, wird er in der Beschreibung und den Patentansprüchen benutzt. Tatsächlich besteht dieses Polydodecylbenzol vorwiegend aus hochmolekularen, verzweigtkettigen Alkylbenzolen, deren hauptsächliche Bestandteile dialkylierte Benzole mit einer Alkvlkettenlänge von Cg bis C15 (sowohl p-als auch m-Isomere) oder höher und Mono-CL5-bis C24-Benzole sind ; die Zunahme gegenüber dem eingesetzten Dodecen von Cj2 auf C, s ergibt sich aus Disproportionierungsreaktionen, die während des Alkylierungsverfahrens auftreten. Die Menge an Polydodecylbenzol-Bodenfraktionen und die relativen Anteile an den angegebenen Komponenten sind etwas von dem bei der Alkylierung verwendeten Verhältnis von Benzol zu Dodecen abhängig ; in gleicher Weise kann das Molekulargewicht zwischen etwa 325 und 450 schwanken. Diese Veränderungen in der Beschaffenheit wurden hauptsächlich für Verhältnisse von Benzol zu C3-polymerem Olefin von etwa 4 : 1 bis zu etwa 10 : 1 beobachtet. Es ist nicht anzunehmen, daß die Natur der Polydodecylbenzol-Bodenfraktionen beträchtlich von der obenerwähnten abweicht, wenn C3-Polymerisate innerhalb des Bereichs von etwa C9-bis Ci8-Olefinen bei der Alkylierung mit Benzol verwendet werden.
  • Aus den oben beschriebenen hochsiedenden Gemischen hergestellte Sulfonate sind für eine Anzahl von Zwecken wertvoll, so z. B. für Schmiermittel- reinigungsmittel und Korrosionsschutzmittel., Wenn jedoch Kohlenwasserstoffe sulfoniert werden, die sowohl Mono-als auch Dialkarylkohlenwasserstoffe enthalten, ist die Reaktion durch Nebenreaktionen gekennzeichnet, z. B. Abspaltung des Alkylrestes von dem aromatischen Kern und Oxydation des Kohlenwasserstoffs unter Bildung von Schwefeldioxyd. Da Dialkarylkohlenwasserstoffe schwieriger zu sulfonieren sind, werden große Mengen des Sulfonierungsmittels benötigt, was eine hohe Konzentration der Schwefelsäure in dem Endprodukt verursacht.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist deshalb ein Verfahren zur Sulfonierung von Gemischen aus Alkarylkohlenwasserstoffen, das die Nachteile der bisherigen Arbeitsweise vermeidet. Das sulfonierte Produkt kann in hohen Ausbeuten erhalten werden und ist praktisch frei von anorganischen Verunreinigungen.
  • Die vorliegende Erfindung schlägt ein Verfahren zur Herstellung sulfonierter Alkarylkohlenwasserstoffe, die praktisch frei von Schwefeldioxyd und Schwefelsäure sind, vor, bei dem : (a) ein durch Alkylierung von Benzol mit Propylentetrameren und nachfolgender fraktionierter Destillation gewonnenes, oberhalb 216° C/20 mm siedendes Polydodecylbenzol, das aus 25 bis. 90°/o Monoalkarylkohlenwasserstoffen und 75 bis 10°/o Dialkarylkohlenwasserstoffen besteht, mit 10-bis 50°/oigem Oleum sulfoniert wird, wobei die Gewichtsmenge X des zur Sulfonierung verwendeten Oleums je Gewichtsteil eingesetzten Polydodecylbenzols durch die Gleichung X=12, 6y-°. ss 0, 05 ausgedrückt werden kann, in der y der prozentuale Gewichtsanteil des Monoalkarylkohlenwasserstoffs im eingesetzten Polydodecylbenzol ist, (b) das Reaktionsgemisch mit 0,5 bis 2,0, vorzugsweise 0,9 bis 1, 1 Gewichtsteilen spezifisch leichter, von sulfonierbaren Anteilen befreiten Erdölschmieröle, je Gewichtsteil Polydodecylbenzol und 0,05 bis 0,2, vorzugsweise 0,09 bis 0,125 Gewichtsteilen Wasser je Gewichtsteil des in (a) verwendeten Oleums abgeschreckt wird, (c) das abgeschreckte Reaktionsgemisch in üblicher Weise in zwei Phasen getrennt wird, die abgetrennte organische Phase mit einem flüchtigen aromatischen Kohlenwasserstoff, vorzugsweise Benzol, verdünnt wird, wobei das Volumen des Verdünnungsmittels dem 1,5- bis 9fachen des Volumens des eingesetzten Polydodecylbenzols entspricht, und daß der so verdünnte Ansatz in üblicher Weise auf sulfoniertes Polydodecylbenzol aufgearbeitet wird.
  • Die folgende Beschreibung gibt bestimmte typische Durchführungsformen an, die für das vorliegende Verfahren kennzeichnend sind.
  • Ehe spezifische, diese Erfindung erläuternde Beispiele gebracht werden, sollen die Art und die Mengen der verschiedenen, bei diesem Verfahren erforderlichen Substanzen beschrieben werden.
  • Geeignete Alkarylkohlenwasserstoffe können aus verschiedenen Gemischen von Mono-und Dialkarylkohlenwasserstoffen innerhalb des oben angegebenen Konzentrationsbereichs bestehen.
  • Die in der Sulfonierungsstufe je Teil des verwendeten Polydodecylbenzols verwendete Menge (X) an Oleum kann durch die Gleichung X = 12, 6y-o, 5s + 0 05 ausgedrückt werden, wobei y der Menge des Monoalkarylkohlenwasserstoffs in Gewichtsprozent im eingesetzten Polydodecylbenzol entspricht. Es wurde gefunden, daß die obige Gleichung in bezug auf die Menge an Oleum für Oleumkonzentration von 10 bis 50°lo gültig ist. Die Verwendung größerer Oleummengen ist unzweckmäßig, da dies die Kosten des Verfahrens, Nebenreaktionen und die Menge an Schwefelsäure und Schwefeldioxyd in der Sulfonsäure erhöht. Die Sulfonierungsstufe wird unter Sulfonierungsbedingungen hinsichtlich Zeit und Temperatur durchgeführt, die dem Fachmann bekannt sind und deshalb hier nicht weiter erläutert zu werden brauchen.
  • Nach Vervollständigung der Oleumzugabe wird die Sulfonierungsreaktion 1 Stunde lang fortgesetzt, wonach ein Volumen an spezifisch leichtem, von sulfonierbaren Anteilen befreites Erdölschmieröl zugesetzt wird, das zwischen 0,5 und 2 Teilen 01 je Teil des zugesetzten Polydodecylbenzols liegen kann. Bevorzugt werden 0,9 bis 1,1 Teile des Cils je Teil des Alkarylkohlenwasserstoffs zugegeben. Geeignete Ole sind leichteErdöle, die entweder nach einem Lösungsmittel-oder einem chemischen Verfahren, z. B. Behandlung mit konzentrierter Schwefelsäure, zwecks Entfernung von ungesättigten und aromatischen Bestandteilen aus dem 01 gereinigt worden sind, um dieses praktisch unsulfonierbar zu machen. Es wurde gefunden, daB die als weiße Mineralöle oder einfach xWeißöle « bekannten Produkte besonders wertvoll für das Verfahren dieser Erfindung sind. Weitere geeignete Öle sind die unter der Bezeichnung » BlaBöle « (pale oils) bekannten Produkte. » Blaßöle « (pale oils) leiten sich wie Weißöle von Erdölkohlenwasserstoffen ab. Es sind helle, mit Hilfe von Lösungsmitteln gereinigte, paraffinbasische Ole mit geeignetem Fließpunkt. Das erfindungsgemäß vorzugsweiseverwendete » Blaßöl « weist eine Viskosität von 170 bis 180 SSU bei 37, 8° C auf, besitzt eine API-Dichte von 31 bis 33, einen Flammpunkt von 210 bis 215° C, einen Brenn- (Entzündungs-) Punkt von 243 bis 249° C, einen Fließpunkt von-15, 00° C und einen Viskositätsindex von 98.
  • Die genannten Ole werden als bloße Verdünnungsmittel zugesetzt ; ihre tatsächliche Viskosität ist also ziemlich unwichtig. Geeignete und bevorzugte Viskositäten dieser Öle schwanken zwischen 80 und 170 bzw. zwischen 100 und 125 SSU bei 37,8° C. Die Menge des in der Abschreckstufe zugesetzten Wassers soll ausreichen, um die Konzentration der-Säure in der Schicht der verbrauchten Säure auf 65 bis 78°/o, als Schwefelsäure berechnet, zu bringen. Die Wassermenge beträgt erfindungsgemäß 0,05 bis 0,2 bzw. 0,09 bis 0,125 Teile je Teil Oleum, das in der Sulfonierungsstufe verwendet worden war..
  • Geeignete flüchtige aromatische Kohlenwasserstoffverdünnungsmittel sind diejenigen, deren Siedepunkt unterhalb der Zersetzungstemperatur der Sulfonsäure liegt. Lösungsmittel dieser Art sind flüchtige aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol und die Xylole. Die zugesetzten aromatischen Kohlenwasserstoffe dienen zwei Zwecken : Sie unterstützen die weitere Entfernung von anorganischen sauren Substanzen und die Entfernung von unerwünschten sauren Substanzen als Schlamm, der sich absetzt, wenn die Lösung aus Sulfonsäure und Weißöl mit der aromatischen Verbindung verdünnt wird. Die Menge des verwendeten flüchtigen aromatischen Kohlenwasserstofiverdünnungsmittels liegt zwischen dem 1,5- und 9fachen des Volumens des eingesetzten Polydodecylbenzols.
  • Die nach diesem Verfahren hergestellten Sulfonate sind besonders als Olzusätze wertvoll, da sie, wie auch diejenigen, deren Kation ein Erdalkalimetall ist, mit 01 verträglich sind. Ihre spezielle Wirksamkeit als Schmiermittelzusätze beruht im besonderen darauf, daß ihr Gehalt an anorganischen Salzen äußerst gering ist. Weiterhin können die erfindungsgemäßen Verfahrensprodukte als Reinigungsmittel in Waschpulvern Anwendung finden.
  • Um die vorliegende Erfindung näher zu erläutern, werden die folgenden Ausführungsbeispiele gebracht, in denen Teile Gewichtsteile bedeuten.
  • Beispiel 1 Ein Reaktionsgefäß wurde mit 445 Teilen Benzol, 0,1 Teil Wasser und 8 Teilen handelsüblichen wasserfreien Aluminiumchlorids beschickt. Zu diesem Gemisch wurden dann innerhalb von 30 Minuten 252 Teile Propylentetramere und in Abständen von 15 Minuten 4 Teile Aluminiumchlorid zugesetzt.
  • Während der Zugabe stieg die Temperatur von 26 auf 55 bis 60° C. Das Gemisch wurde 15 Minuten lang gerührt und dann mit 100 Teilen 5°/oigen Natriumhydroxyds behandelt. Der rohe organische Teil wurde abgetrennt und dann in-einer Kolonne mit neun theoretischen Böden fraktioniert. Dabei wurden 335 Teile Benzol, 44 Teile einer bei 60 bis 121° C/ 20 mm siedenden Fraction, 211 Teile Dodecylbenzol mit einem Siedepunkt von 121 bis 216° C/20 mm und 71 Teile Destillierrückstand (Polydodecylbenzol) erlzalten, der die folgenden Eigenschaften hatte : ASTM D-158 Engler Siedepunkt, ° C Anfangssiedepunlst 342 5%........................... 361 50%.......................... 380 90%.......................... 405 95%.......................... 413 Endsiedepunkt.................. 415 Spezifisches Gewicht (23° C).......... 0, 8649 Scheinbares Molekulargewicht........ 365 Bromzahl........................... 0,5 Anilinpunkt,°C.....................69 Brechungsindex (23° C) 1, 4900 Flammpunkt, ° C.................... 194 Viskosität, SSU 93,4° C.............. 57 Aromatische Bestandteile, °/o.......... 99 Monoalkylaromatische Bestandteile, °/o 31 Beispiele 2 bis 4 Das Verfahren von Beispiel 1 wurde wiederholt, nur wurde die Menge des verwendeten Benzols verändert. Die Menge an Benzol und die Molprozent Monoalkylarylkohlenwasserstoff in dem Produkt sind in Tabelle 1 angegeben.
  • Tabelle 1 Zusammensetzung des Produktes für verschiedene Molverhältnisse von Benzol zu Dodecen
    Zusammensetzung
    Benzol-des Produktes,
    Beispiel von Benzol Molprozent Mono-
    menge zu Dodecen alkylarylkohlen-
    wasserstoff
    1 445 3,8 : 1 31
    2 515 4,4 : 1 42
    3 760 6,5 : 1 54
    4 1170 10 : 1 78
    Beispiele 5 bis 28 In einer Reihe von Umsetzungen wurden die Kolonnenbodenrückstände der Beispiele 1, 2,3 und 4, die oberhalb 216° C/20 mm sieden (entsprechend 360° C/at), mit verschiedenen Mengen 20°/oigen Oleums sulfoniert. Das Oleum wurde innerhalb von 30 Minuten zugesetzt, wobei die Temperatur auf 60° C gehalten wurde. Das Gemisch wurde dann eine weitere Stunde bei 60° C gerührt. Dann wurden 1,75 Teile Weißöl zugegeben, um die Reaktion abzuschrecken. Das Rühren wurde unterbrochen und das Gemisch zum Absitzen 72 Stunden bei 45° C stehengelassen. Die untere Säureschicht wurde abgezogen und die obere Schicht aus roher Sulfonsäure mit 700 Teilen Benzol verdünnt. Das erhaltene Gemisch wurde zum Vermischen gerührt und dann zum Absitzen 18 Stunden lang stehengelassen. Die abgetrennte Säureschicht wurde abgezogen, und aus der oberen Benzolschicht wurde das Benzol durch Abdestillieren entfernt. Tabelle 2 gibt die Wirksamkeit Tabelle 2 Sulfonierung von Alkylarylkohlenwasserstoffen, die verschiedene Mengen von Monoalkylarylkohlenwassertoff enthalten, mit 20°/oigem Oleum-
    °/o des in dem Kohlen-Teile Oleum Konzentration Verhältnis von Schwefel-
    wasserstoff sulfonierten der Sulfonsaure in des
    Monoalkylarylkohlen-Produkt
    wasserstoffs wasserstoff mliq. lg in dem Produkt X 100
    5 31 1, 00 0, 89 5, 0
    6 31 1, 25 1, Q0 5, 1
    7 31 1, 50 1, 06 5, 5
    8 31 1, 70 1, 12 6, 0
    9 31 2, 00 1, 14 6, 5
    10 31 2, 25 1, 15 7, 0
    11 42 1, 00 0, 95 5, 4
    12 42 1, 25 1, 09 7, 2
    13 42 1, 50 1, 15 6, 6
    14 42 1, 75 1, 19 7, 0
    15 42 2, 00 1, 20 11, 6
    16 42 2, 25 1, 21 13, 3
    17 54 1, 00 1, 00 7, 5
    18 54 1, 25 1, 13 8, 5
    19 54 1, 50 1, 19 9, 0
    20 54 1, 75 1, 21 10, 5
    21 54 2, 00 1, 22 12, 0
    22 54 2, 25 1, 22 12, 3
    23 78 0,50 0,74 5, 2
    24 78 0, 75 1, 03 6, 0
    25 78 1, 00 1, 17 7, 0
    26 78 1, 25 1, 24 10, 3
    27 78 1, 50 1, 28 13, 5
    28 78 1, 75 1, 29 14, 0
    *) Gesamte anorganische Azidität des Produktes, ausgedrückt als Schwefelsäure. der Sulfonierung für verschiedene Mengen von Oleum an, indem die Konzentration der Sulfonsäure in dem Sulfonierungsgemisch bestimmt wurde.
  • Aus diesen Angaben geht hervor, daß Höchstausbeuten an Sulfonsäure bei der Sulfonierung von Gemischen aus Alkylarylkohlenwasserstoffen mit den folgenden Mengen an 20°/oigem Oleum je nach Konzentration des Monoalkylarylkohlenwasserstoffs in dem Gemisch erhalten werden.
  • Tabelle 3
    Konzentration des Mono-Menge des zur optimalen
    alkylarylkohlenwasserstoffs
    in dem Kohlenwasserstoff-
    gemisch
    Ausbeute von Sulfonsäure
    erforderlichen 20%igen
    Oleums
    Teile 20%iges Oleum/Teile
    °/o Mono-des Kohlenwasserstoffs
    31 2,00
    42 1,75
    54 1, 50
    78 1,25
    Die Daten der Tabelle 3 können durch die Beziehung X=12, 6y-o-5s0, 05 ausgedrückt werden, wobei X und y die oben angegebene Bedeutung haben.
  • In einer weiteren Reihe von Reaktionen wurden die Kolonnenbodenfraktionen der Beispiele 1, 2,3 und 4 mit einem Siedepunkt oberhalb 216° C/20 mm mit verschiedenen Mengen 20°/oigen Oleums, wie in den Beispielen 5 bis 28 beschrieben, sulfoniert. Die Produkte dieser Sulfonierungen wurden jedoch mit verschiedenen Mengen Wasser zusätzlich zu den 1, 75 Teilen Weißöl abgeschreckt. Die in dem Produkt zurückbleibende Menge an Schwefelsäure verringerte sich bei Steigerung der Wassermengen bis zu 0,125 Teilen Wasser je Teil Oleum. Wenn mehr als 0,125 Teile Wasser verwendet werden, wird die Abtrennung der verbrauchten Säure schwierig und umständlich.
  • Das Verfahren der Beispiele 5 bis 28 wurde wiederholt, nur daß an Stelle von 1,75 Teilen Weißöl 1,75 Teile Blaßöl mit 170 SSU bei 37,8° C verwendet wurden. Die damit erhaltenen Ergebnisse glichen denen, die in den Beispielen 5 bis 28 erhalten worden waren.
  • PATENTANSPROCHE : 1. Verfahren zur Herstellung sulfonierter Alkarylkohlenwasserstoffe, die praktisch frei von Schwefeldioxyd und Schwefelsäure sind, dadurch gekennzeichnet,daß (a) ein durch Alkylierung von Benzol mit Propylentetrameren und nachfolgender fraktionierter Destillation gewonnenes, oberhalb 216° C/ 20 mm siedendes Polydodecylbenzol, das aus 25 bis 90"/o MonoalkarylkohlenwasserstoSen und 75 bis 10°/o Dialkarylkohlenwasserstoffen besteht, mit 10-bis 50°/oigem Oleum sulfoniert wird, wobei die Gewichtsmenge X des zur Sulfonierung verwendeten Oleums je Gewichtsteil eingesetzten Polydodecylbenzols durch die Gleichung Z==12, 6y-o'53 0, 05 ausgedrückt werden kann, in der y der prozentuale Gewichtsanteil des Monoalkarylkohlenwasserstoffs im eingesetzten Polydodecylbenzol ist, (b) das Reaktionsgemisch mit 0,5 bis 2,0, vorzugsweise 0,9 bis 1,1 Gewichtsteilen spezifisch leichter, von sulfonierbaren Anteilen befreiten Erdölschmieröle je Gewichtsteil Polydodecylbenzol und 0, 05 bis 0,2, vorzugsweise 0,09 bis 0, 125 Gewichtsteilen Wasser je Gewichtsteil des in (a) verwendeten Oleums abgeschreckt wird, (c) das abgeschreckte Reaktionsgemisch in üblicher Weise in zwei Phasen getrennt wird, die abgetrennte organische Phase mit einem flüchtigen aromatischen Kohlenwasserstoff, vorzugsweise Benzol, verdünnt wird, wobei das Volumen des Verdünnungsmittels dem 1, 5- bis 9fachen Volumen des eingesetzten Polydodecylbenzols entspricht, und der so verdünnte Ansatz in üblicher Weise auf sulfoniertes Polydodecylbenzol aufgearbeitet wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als unsulfonierbares Erdölschmieröl ein Erdölschmieröl mit einer Viskosität von 170 bis 180 SSU bei 37,8° C und einer API-Dichte von 31 bis 33 verwendet wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften : USA.-Patentschrift Nr. 2 477 383.
DENDAT1072987D Verfahren zur Herstellung sulfonierter Alkarylkohlenwasserstoffe Pending DE1072987B (de)

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Publication Number Publication Date
DE1072987B true DE1072987B (de) 1960-01-14

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1178844B (de) * 1960-02-03 1964-10-01 Continental Oil Co Verfahren zur Gewinnung oelloeslicher Alkylbenzolsulfonate

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2477383A (en) * 1946-12-26 1949-07-26 California Research Corp Sulfonated detergent and its method of preparation

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