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DE1072742B - Meß sonde fur sehr kurze elektromagnetische Wellen - Google Patents

Meß sonde fur sehr kurze elektromagnetische Wellen

Info

Publication number
DE1072742B
DE1072742B DENDAT1072742D DE1072742DA DE1072742B DE 1072742 B DE1072742 B DE 1072742B DE NDAT1072742 D DENDAT1072742 D DE NDAT1072742D DE 1072742D A DE1072742D A DE 1072742DA DE 1072742 B DE1072742 B DE 1072742B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
probe
sleeve
head
electromagnetic waves
probe head
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1072742D
Other languages
English (en)
Inventor
München Dipl -Ing Gunter Wyrowski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date
Publication of DE1072742B publication Critical patent/DE1072742B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
    • G01R19/28Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof adapted for measuring in circuits having distributed constants

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Leads Or Probes (AREA)

Description

  • Meßsonde für sehr kurze elektromagnetische Wellen Die Erfindung bezieht sich auf eine Sonde zur Messung der Spannung sehr kurzer elektromagnetischer Wellen.
  • Eine Sonde dieser Art besteht aus einem koaxialen Bauteil, das einen Gleichrichter mit seiner mechanischen Halterung und eine elektrische Schaltung in sich vereinigt. Zur Ankopplung an das zu messende Wellenfeld geht die Sonde an ihrem Fuß in ein Koppelglied über, das entweder aus einem leitenden Stift oder einer Leiterschleife besteht. Die über dieses Koppelglied der Gleichrichterschaltung der Sonde zugeführte Hochfrequenzspannung wird je nach Bemessung derselben entweder gleichgerichtet oder aber demoduliert, um anschließend in einem Gleichstrom- oder Wechselstrominstrument zur Anzeige gebracht zu werden. Als weitere Anwendungsmöglichkeit ist neuerdings auch ihre Verwendung als Hilfsmischer bekanntgeworden.
  • Entsprechend der Bedeutung der Spannungsmessung in der Höchstfrequenztechnik im allgemeinen und der Richtfunktechnik im besonderen wurden in der Vergangenheit eine ganze Reihe von Sondentypen entwickelt, die sich unter anderem bezüglich Betriebsart und Frequenzbereich unterscheiden. Diese beachtliche Zalil verschiedener Sondentypen bedeutet für die Sondenfertigung eine erhebliche BelaStung. Auch eignen sich die relativ großen Abmessungen der bekannten Sondentypen wenig für den Einbau in Anlagen räumlich gedrängter Bauweise.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sonde der ein]eitend beschriebenen Art dahingehend zu verbessern, daß sie sowohl innerhalb eines sehr großen Frequenzbereiches als auch für verschiedene Betriebsarten verwendet werden kann und andererseits Abmessungen besitzt, die gegenüber den Abmessungen der bekannten Sondentypen wesentlich geringer sind.
  • Gemäß der Erfindung wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine Sonde, die sich in einen Sondenkopf mit Kabelanschluß und einen Sondenfuß mit Koppelglied zerlegen läßt, austauschbare Teile besitzt, mit deren Hilfe ihre elektrische Schaltung sowohl an einzelne Teilbereiche innerhalb eines sehr großen Frequenzbereiches anpaßbar als auch für verschiedene Betriebsarten auslegbar ist, und daß die jeweils im Sondenkopf und im Sondenfuß vorgesehene Halterung für den Gleichrichter derart' ausgebildet ist, daß derselbe bei Abheben des Sondenkopfes vom Sondenfuß stets in seiner Halterung im Sondenkopf verbleibt.
  • Durch die Verwendung einer Sonde, die mit austauschbaren Teilen - Kondensatoren und Spulen -ausgestattet ist, wird erreicht, daß lediglich noch ein Sondentyp für einen bisher nur mit einer größeren Anzahl von Sondentypen erfaßbaren Frequenzbereich erforderlich ist. Ferner konnte durch geeignete Ausbildung der Halterung für den Gleichrichter sowie durch zweckmäßige Anordnung der austauschbaren Teile eine wesentliche Verringerung der Sondenabmessungen erzielt -werden. Die besondere Ausbildung der Halterung für den Gleichrichter gewährleistet einerseits ein leichtes Herausnehmen des Gleichrichters und ermöglicht andererseits, denselben zunächst in seine Halterung im Sondenkopf zu stecken und ihn dann in den Sondenfuß einzuführen. Diese Möglichkeit hat eine große praktische Bedeutung.
  • Steht nämlich der Sondenfuß unter Spannung und wird zunächst der Gleichrichter eingeführt, so findet eine Aufladung desselben statt, die leicht seine Zerstörung zur Folge haben kann, wenn durch Massenberührung seines Kopfkontaktes bei ungeschicktem Aufsetzen des Sondenkopfes auf den Sondenfuß ein Entladestrom ausgelöst wird.
  • An Hand zweier Ausführungsbeispiele soll die Erfindung im folgenden näher erläutert werden.
  • Die in Fig. 1 dargestellte, sich aus Sondenkopf 1 und Sondenfuß 2 zusammensetzende Sonde zeigt die für die Erfindung maßgebliche Anordnung und Ausbildung ihrer einzelnen Teile. Der Sondenkopf 1 besitzt zur Verschraubung mit dem Sondenfuß 2 eine überwurfmutter 3. Dadurch ist es möglich, den am oberen Ende des Sondenkopfes 1 seitlich angeordneten Kabelanschluß für die Koaxialleitung4 4 in jeder beliebigen Drehstellung zu fixieren. Axial zu dem aus einer Abstandshülse 5 und einer Uberwurfhülse 6 sich zusammensetzenden KabelanschIußist ein Durchführungskondensator 7 angeordnet, der mit seinem einen Ende in die Abstandshülse - 5 des Kabelanschlusses und mit seinem. andereri' Ende in eine Lötkammer 8 des Sondenkopfes 1 hineinragt. Der Durch führungskondensator7 ist~-mit seinem Gewinde 9 in einer entsprechenden Gewindebohrung der Trennwand 10 gehalten, die die eine exzentrische Bohrung im Sondenkopf 1 bildendeLötkammer 8 vom Kabelanschluß trennt. Die Abstandshülse 5 besitzt an ihrem dem Sondenkopf 1 zugewandten einen Ende ein Innengewinde, mit dessen Hilfe sie auf den Durchführungskondensator 7 nach Art einer Kontermutter sufgeschraubt ist. An ihrem anderen Ende geht die Abstandshülse 5 in einen Konus 11 über, dem sich eine Klemmscheibe 12 anschließt, die ihrerseits in der Uberwurfhülse 6 gehalten ist und auf ihrer der Abstandshülse 5 zugekehrten Seite eine dem Konus 11 zugeordnete Aussparung 13 besitzt. Zwischen den einander gegenüberstehenden Flächen des Konus 11 der Abstandshülse 5 und der konischen Aussparung 13 der Klemmscheibe 12 ist in üblicher Weise der aufgefiederte Schirm der Koaxialleitung 4 eingelegt und geklemmt. Das Klemmen erfolgt durch Verschrauben der Übenvurfhülse 6 mit dem Sondenkopf 1. Eine Drehbewegung der Klemmscheibe 12 beim Festschrauben der Überwurfhülse 6 ist dadurch verhindert, daß die Oberfläche ihrer konischen Aussparung 13 einerseits und die gegenüberstehende Fläche des Konus 11 andererseits eine radiale Rändelung tragen. Hierdurch wird vermieden, daß sich die aufgefiederten Schirmdrähte beim Klemmvorgang verlagern oder gar zusammenrutschen.
  • Der Innenleiter 14 des Durchführungskondensators 7 ist an seinem einen Ende mit dem Innenleiter 15 der Koaxialleitung 4 durch eine Löthülse 16 verbunden. Sein anderes in die Lötkammer 8 hineinragendes Ende ist dort mit einer Lötfahne 17 verlötet, die über eine Hülse 18 mit einer Kronenfeder 19 in leitender Verbindung steht. Hülse 18 und Kronenfeder 19 sind zueinander konzentrisch in einer unterhalb der Lötkammer 8 vorgesehenen Aussparung 20 angeordnet. Die Aussparung 20, die - konzentrisch im zylinderförmigen Gehäuse des Sondenkopfes 1 angeordnet ist, besitzt ein Innengewinde zur Aufnahme einer Gewindebuchse 21, durch die die Hulse 18 und die Kronenfeder 19 im Sondenkopf 1 gehalten sind.
  • Die Innenwandung der Gewindebuchse 21 ist mit einer dünnen Schicht 22 aus dielektrischem Material ausgekleidet. Außerdem trägt die Gewindebuchse 21 an ihrem oberen Ende einen Isolierring 23, so daß die Hülse 18 wie auch die Kronenfeder 19 gegen das Gehäuse des Sondenkopfes 1 isoliert sirid. Der Isolierring 23 besitzt eine radiale Aussparung 24, in die ein im Gehäuse des Sondenkopfes 1 gehaltener Stift 25 hineinragt. Der Stift 25, sichert die mit dem Isolierring 23 fest verbundene Hülse 18 gegen Verdrehen.
  • In den Sondenfuß 2 ist nach Art eines Einsatzes ein topfförmig ausgebildeter Spulenkörper 26 aus nichtleitendem Material angeordnet. Er trägt an seinem Rand einen mit einem Gewinde versehenen Metallring 27, mit dessen Hilfe er in den Sondenfuß 2 derart eingeschraubt ist, daß seiu Boden die untere Öffnung des SondenfuBes 2 verschließt. In den Boden des Spulenkörpers 26 ist zur kapazitiven Ankopplung der Sonde an das zu messende Wellenfeld ein Koppelstift 28 eingelassen, dessen eines in den Spulenkörper 26 hineinragendes Ende in eine Tulpenfeder 29 übergeht. Die Tulpenfeder 29 einerseits und die Kronenfeder 19 andererseits sind zur Halterung des Gleichrichters 30 in seinem Fuß,kontaktstift 31 bzw, seinem Kopfkontakt 32 verwendet. Während die Tulpenfeder 29 vier Federlamellen aufweist, hat die Kronen' feder' 19 acht solcher Federlamellen, deren gröBere Kontaktfiäche sowie deren erhöhter Kontaktdruck gewährleisten, daß der Gleichrichter 30 bei Abheben dçs Sondenkopfes 1 vom Sondenfuß 2 stets in seiner Halterung im Sondenkopf 1 verbleibt.
  • In der Außenwandung des Spulenkörpers 29 ist eine Spiralnut 33 vorgesehen, die die Wicklung 34 aufnimmt. Das eine Ende der Wicklung 34 ist in den Metallring 27 eingelötet, während sein anderes Ende mit dem Koppelstift 28 in leitender Verbindung steht.
  • Zur Montage der Sonde trägt das untere Ende des Sondenkopfes 2 ein Außengewinde 35. Eine im Außengewinde 35 geführte Kontermutter 36 ermöglicht die Fixierung der gewünschten Eintauchtiefe des Koppelstiftes 28 in das Wellenfeld.
  • Die Befestigung des Durchführungskondensators 7 mit seinem Gewinde 9 im Sondenkopf 1 ermöglicht ein leichtes Auswechseln desselben gegen Durchführungskondensatoren gleicher geometrischer Abmessungen aber verschiedener Kapazitätswerte. Das gleiche gilt auch für den mit seinem Metallring 27 im Sondenfuß 2 befestigten Spulenkörper 26, dessen Wicklung 34 dem Meßbereich entsprechend ausgelegt werden kann.
  • In Fig. 2 ist ein elektrisches Ersatzschaltbild- der Sonde angegeben, an Hand dessen kurz der Einfluß der Anderung der Kapazität Ca des Durchführungskondensators 7 sowie der im wesentlichen von der Wicklung 34 bestimmten wirksamen Induktivität auf das elektrische Verhalten derselben erläutert werden soll.
  • Wie das Ersatzschaltbild zeigt, ist die Eingangsschaltung der Sonde durch einen gedämpften Schwingkreis gekennzeichnet, der von der wirksamen Induktivität L zusammen mit der wirksamen Kapazität Ce der Eingangsschaltung sowie einem hier wirksamen Verlustwiderstand R bestimmt ist. Zur Linearisierung des Frequenzganges der Sonde ist nun mit Rücksicht auf die kapazitive Ankopplung die obere Flanke dieses Schwingkreises venvendef. Eine Verschiebung seiner Resonanzfrequenz durch Änderung der Windungszahl, der Drahtstärke sowie des Drahtmaterials als auch der räumlichen Anordnung der Wicklung 34 auf dem Spulenkörper 26 gestattet demnach, die Sonde an einzelne Teilfrequenzbereiche innerhalb eines sehr großen Frequenzbereiches anzupassen. Die Kapazität Ca des Durchführungskondensators 7 ist dagegen in erster Linie für die Betriebsart wichtig. Sofern diese Betriebsart in der gewöhrilichen Gleichrichtung der ausgekoppelten Hochfrequenzspannung besteht, ist der Wert von Ca weitgehend vom ATerbraucherwiderstand des anzeigenden Instrumentes bestimmt. Wird dagegen die Sonde zur Demodulation einer modulierten Hochfrequenzwechselspannung verwendet, so bestimmt sich der Wert von Ca zusätzlich durch das von der Träger- sowievon der Modulationsfrequenz abhängige günstigste Zeitkonstantenverhältnis ihrer Gleichrichterschaltung.
  • Die im Ersatzschaltbild der Fig. 2 parallel zu Kapazität Ca geschaltete Kapazität Cb ergibt sich, wie aus Fig. 1 ersichtlich, durch die dünne Schicht 22 aus dielektrischem Material, die die Hülse 18 gegen die Gewindebuchse 21 isoliert. Diese Kapazität Cb ist für die obere Grenzfrequenz der Sonde von ausschlaggebender Bedeutung, weil sie die elektrische Weglänge der Zurückführung der am Kopfkontakt des Gleichrichters 30 auftretenden hochfrequenten Ströme wesentlich verkürzt. Die Größe der Kapazität Cb ist durch die - Wahl des dielektrischen Materials - der Schicht 22 und dessen-Dicke in gewissen Grenzen festlegbar.
  • Ein zweites Ausführungsbeispiel, das die erfindungsgemäße Sonde gerade hinsichtlic,h e'iner weiteren Ver-
DENDAT1072742D Meß sonde fur sehr kurze elektromagnetische Wellen Pending DE1072742B (de)

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DE1072742B true DE1072742B (de) 1960-01-07

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DENDAT1072742D Pending DE1072742B (de) Meß sonde fur sehr kurze elektromagnetische Wellen

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DE (1) DE1072742B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4360865A (en) * 1981-02-24 1982-11-23 Pacific Measurements, Inc. Broad band microwave detector
EP0351601A1 (de) * 1988-07-19 1990-01-24 Siemens-Albis Aktiengesellschaft Schaltung zur Detektierung von hochfrequenten Signalen kleiner Amplitude

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4360865A (en) * 1981-02-24 1982-11-23 Pacific Measurements, Inc. Broad band microwave detector
EP0351601A1 (de) * 1988-07-19 1990-01-24 Siemens-Albis Aktiengesellschaft Schaltung zur Detektierung von hochfrequenten Signalen kleiner Amplitude

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