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DE1072501B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1072501B
DE1072501B DENDAT1072501D DE1072501DA DE1072501B DE 1072501 B DE1072501 B DE 1072501B DE NDAT1072501 D DENDAT1072501 D DE NDAT1072501D DE 1072501D A DE1072501D A DE 1072501DA DE 1072501 B DE1072501 B DE 1072501B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drill
bolt
locking
locking bolt
rotated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1072501D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1072501B publication Critical patent/DE1072501B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/24Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of drills
    • B24B3/247Supports for drills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Spiralbohrerschleifvorrichtung, bei der der Werkstückhalter in einem Arm angeordnet ist, der, horizontal schwenkbar, in einem auf einem Kreuzsupport um eine vertikale Achse drehbaren Bock gelagert ist.
Bei den bekannten Vorrichtungen zum Schleifen von Spiralbohrern wird das Schleifen entweder nach dem Prinzip des Kegelmantelschliffes oder nach dem des Schraubenflächenschliffes ausgeführt.
Zweck der Erfindung ist, eine einfache, universelle Vorrichtung zu schaffen, auf der beide Verfahren zum Schleifen von Spiralbohrern ausgeführt werden können und die zusätzlich noch das Prüfen, Messen und Ausspitzen der geschliffenen Bohrer in ein und derselben Aufspannung ohne wiederholtes Ausspannen und Wiedereinsetzen des Bohrers, ermöglicht.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Bohrerhalter im Schwenkarm drehbar und durch eine am Schwenkarm angebrachte Schubkurve längsverschiebbar gelagert ist und zwei um 180° gegeneinander versetzte Nuten hat, wobei ein im Stellarm angebrachtes und in vier Raststellungen einstellbares Stellglied vorgesehen ist, das eine Nase zum Eingriff in die Nuten und eine exzentrische Fläche hat, durch die über einen Bolzen der Werkstückhalter je nach Stellung des Stellgliedes unbeeinflußt bleibt, oder außer Eingriff mit der Schubkurve bringbar, oder in jeder Winkellage durch selbsthemmende Verspannung feststellbar ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Abb. 1 eine Seitenansicht des Erfindungsgegenstandes,
Abb. 2 eine Draufsicht dazu, teilweise im Schnitt, Abb. 3 eine Abwicklung der Hülse 8 in Abb. 2. Auf einem Kreuzsupport 1 sitzt ein um eine lotrechte Achse drehbarer Bock 2. Dieser trägt einen um eine horizontale Achse schwenkbaren Arm 3. Im Schwenkarm 3 ist eine Buchse 4 angeordnet, die an ihrer Stirnseite eine Hubkurve 4' hat. In der Buchse 4 sitzt der Bohrfutterflansch 5. Im Futterflansch 5 sind zwei Stifte 6, 6' angeordnet, die zeitweise mit der Hubkurve 4' zusammenwirken. Der Flansch 5 hat noch zwei um 180° gegeneinander versetzte Rastnuten 7,7'.
Die Buchse 4 steht mit einer radial zu ihr im Lagerarm angeordneten Hülse 8 in Verbindung. In der Hülse 8 ist ein Rastbolzen 9 dreh- und längsverschiebbar gelagert. Die Hülse 8 hat eine Ausnehmung 10 (Abb. 3), die vier StellungenTij R, M und S festlegt, in die ein am Rastbolzen 9 angeordneter Stift 11 einrasten kann. Der Rastbolzen 9 hat einen kolbenartigen Teil 12. An diesem stützt sich eine in der Hülse 8 angeordnete Feder 13 ab. Außerdem hat der Spiralbohrerschleifvorrichtung
Anmelder:
VEB Werkzeugfabrik Königsee,
Königsee (Thür.)
Louis Schindhelm,
Birkenfeld bei Hildburghausen,
und Werner Grimm, Unterweißbach (Thür.),
sind als Erfinder genannt worden
Rastbolzen noch einen exzentrischen Teil 14, der mit einem im Arm 3 senkrecht zum Rastbolzen 9 angeordneten, längsverschiebbar gelagerten Überbrückungsbolzen 15 in Wirkverbindung steht. Das Ende9' (Nase) des Rastbolzens 9 ist als Gegenstück zu den Rastnuten 7, T ausgebildet.
Am Arm 3 kann zweckmäßig noch eine Abrichtvorrichtung 16 vorgesehen werden, die gemäß dem zu schleifenden Spitzenwinkel des Werkstückes durch Verstellen des Kreuzsupportes 1 mit der Schleifscheibe 17 in Eingriff gebracht werden kann.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist wie folgt: Zum Schleifen der Schneiden eines Spiralbohrers nach dem Prinzip des Kegelmantelschliffes wird der Arm 3 mit dem im Futter 5 eingespannten Bohrer um die Achse 2' des Lagerbockes 2 geschwenkt und der Bohrer durch Verstellen des. Kreuzsupportes 1 mit der Schleifscheibe 17 in Eingriff gebracht. Sodann wird der Rastbolzen 9 angehoben und der in ihm vorgesehene Stift 11 in die axiale Schaltnut R der Hülse 8 eingeschwenkt. Damit ist die Lage des Rastbolzens 9 festgelegt. Nunmehr wird durch Drehen des Futterflansches 5 der Rastbolzen 9 in einer der beiden Nuten 7, T eingerastet und darin durch die Feder 13 gehalten. In dieser Lage wird die eine Schneide des Bohrers durch Schwenken des Armes 3 geschärft und sodann, nach Drehen des Futters um 180°, die andere Bohrerschneide. Die Gleichheit der beiden Schneidlippen wird durch die Zustellung des Kreuzsupportes 1 geregelt.
Für das Schleifen von Guß- und Stufenbohrern nach dem Prinzip des Schraubenflächenschliffes wird zunächst der Schwenkarm 3 in die horizontale Lage gebracht. Dabei wird der Rastbolzen 9 angehoben und so weit gedreht, daß der an ihm angeordnete Stift 11
909 107/31

Claims (1)

  1. an der radialen Schaltnut 10 der Hülsen 8 anschlägt und nach Drehung des Rastbolzens 9 in die Raste H einrastet. Der Drehexzenter 14 des Rastbolzens 9 steht dabei in seiner niedrigsten StcHung, in der der Uberbrückungsbolzen 13 lose zwischen dem Rastbolzen 9 und dem Futterflansch 5 liegt. In dieser Stellung kann das Futter 6 frei gedreht werden, wobei durch die Kurve 4' der Buchse 4, auf welcher die beiden im Futterflansch 5 gelagerten Stifte 6, 6' gleiten, zwei axiale Hubbewegungen ausgeführt werden, die ein Schärfen der beiden Bohrerschneiden im Schraubenflächenschliffverfahren ermöglichen.
    Um den Hinterschlifr der Bohrerspitze sowie die Gleichmäßigkeit der beiden Schleifkanten zu messen, wird der Rastbolzen 9 wieder angehoben und so weit gedreht, bis der Stift 11 in die Raststellung M gelangt ist. In dieser Stellung hebt der Drehexzenter 14 über den Uberbrückungsbolzen 15 den auf der Hubkurve 4' sitzenden Futterflansch 5 an. Dadurch ist der in Drehung versetzte Futterflansch 5 hublos, und der geschliffene Bohrer kann frei durchgedreht werden, so daß er mittels einer Meßuhr 18 geprüft werden kann.
    Zum Ausspitzen des Bohrers wird der Rastbolzen 9 aus der letzten Schaltlage ausgehoben und gedreht, bis er in die Schaltstellung S gelangt. Dabei wird durch den Drehexzenter 14 des Rastbolzens 9 und über den Überbrückungsbolzen 15 der Futterflansch 5 mit der im Schwenkarm 3 festsitzenden Lagerbundbuchse 4 selbsthemmend verspannt, so daß der Bohrer in jeder Winkellage festgestellt und ausgespitzt werden kann.
    Patentanspruch:
    Spiralbohrerschleifvorrichtung, bei der der Werkstückhalter in einem Arm angeordnet ist,
    ίο der, horizontal schwenkbar, in einem auf einem Kreuzsupport um eine vertikale Achse drehbaren Bock gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrerhalter (5) im Schwenkarm (3) drehbar und durch eine am Schwenkarm (3) angebrachte Schubkurve (4') längsverschiebbar gelagert ist und zwei um 180° gegeneinander versetzte Nuten (7, 7') hat, wobei ein im Stellarm (3) angebrachtes und in vier Raststellungen einstellbares Stellglied (9) vorgesehen ist, das eine Nase (9') zum Eingriff in die Nuten (7, 7')' und eine exzentrische Fläche (14) hat, durch die über einen Bolzen (15) der Werkstückhalter je nach Stellung des Stellgliedes (9) unbeeinflußt bleibt, oder außer Eingriff mit der Schubkurve (4') bringbar, oder in jeder Winkellage durch selbsthemmende Verspannung feststellbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 909 707/31 12.59
DENDAT1072501D Pending DE1072501B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1072501B true DE1072501B (de) 1959-12-31

Family

ID=596951

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1072501D Pending DE1072501B (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1072501B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3197924A (en) * 1963-05-09 1965-08-03 Ebb V Mitchell Twist drill sharpener
DE3202362A1 (de) * 1982-01-26 1983-08-04 Fa. Gottlieb Gühring, 7470 Ebingen Vorrichtung zum anschleifen, insbesondere zum ausspitzen eines wendelbohrers

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3197924A (en) * 1963-05-09 1965-08-03 Ebb V Mitchell Twist drill sharpener
DE3202362A1 (de) * 1982-01-26 1983-08-04 Fa. Gottlieb Gühring, 7470 Ebingen Vorrichtung zum anschleifen, insbesondere zum ausspitzen eines wendelbohrers
US4642942A (en) * 1982-01-26 1987-02-17 Gottlieb Guhring Method and apparatus for grinding the tip of a twist drill

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