DE1072218A1 - - Google Patents
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Description
DEUTSCH ES
? Es sind Mehrmainelbchälter in Form von isolierten Transportgefäßen od. dgl. bekannt, Ικ-i denen die
Mäntel mittels isolierender Stoffe, z. B. auch Schaumstoffe, miteinander verbunden sind, um höhere Festigkeiten bzw. bessere Tragfähigkeit und Stabilität gegen
Ausbeulen oder Falten zu erzielen. Insbesondere ist ein in dieser Weise aufgebautes Bier-. Wein- und Industriefaß bekannt, bei dem eine als isolierende Zwischenschicht dienende Bitumenklel>emasse zwischen
Innen- und Außenmantel aus Blech eine Verbindung herstellt, was eine Steigerung der Stabilität und der
Tragkraft sowie der Wurffestigkeit zur Folge haben soll. Soweit es sich bei den bekannten Mchrmantell>ehältern um Großraumbehälter handelt, ist der
Innenbehälter über besondere Konsolen an den Außenbehälter angeschlossen, so daß zur Isolierung eingebrachter Schaumstoff im wesentlichen nur eine Isolierfunktion und allenfalls zusätzlich eine Tragfunktion
erfüllt. Nachteilige Beanspruchungen, des InnenlH-hältcrs oder des Außenbehälters im Bereich der Konsolen »0
können die Folge sein. Tatsächlich hält man jedoch bei Großraumbehälter derartige tragende Konsolen vor
allem aus Montagegründen für erforderlich, um die Behälter mit Hilfe der Konsolen zunächst ineiiiandcrzusetzen und dann die Zwischenräume auszuschäumen.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Herstellung von Mehrmantelhehältern. vorzugsweise
Doppelmantel-Lagerbehältem oder -Druckkesseln, mit in den Mantelzwischenraum eingebrachter Schaumisolierstoffausfüllung zu vereinfachen und so zu gestalten, daß Such bei der Fertigung von Großbehältern
auf die beschriebenen Konsolen verzichtet werden kann.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung. von'Mehnnanterbehältern, vorzugsweise Doppel-
mantel-liagerbehaltern oder -Druckkesseln, mit in den Mantielzwischenraum eingebrachter Schaumisolierstoffausfüllühg und besteht darin. Böden und Mäntel
der Innen- und Außertbehälter in üblicher Weise getrennt voneinander herzustellen und gegebenenfalls
mit einer an sich bekannten Haftschicht aus aufgebrachten Kunststoffüberzügen zur Verbesserung der
Haftung der späteren Schaumisolierstoffausfüllung zu versehen, danach zuerst die Bodenteile jeder Seite miteinander durch die Isolierschicht kraftschlüssig zu verbinden, an die Bodenteile die Kumpfniantelteile anzuschweißen und danach deren Zwischenräume mit dem
Isolierstoff auszufüllen. Fine bevorzugte Ausführungs-Iorm der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dall
die Böden durch Isolierstofformstücke hinreichender Festigkeit in gewünschtem Abstand zusammengeklebt,
im Anschluß daran der Zwischenraum zwischen den ^**Jlhtfi mit Isolierstoff ausgefüllt und ferner an die .»o
Jüiijrewellten, einen Schweißkragen aufweisenden Mn
Verfahren zur Herstellung
von Mehrmantelbehältern, vorzugsweise von Doppelmantellagerbehältem
oder Druckkesseln,
mit Schaumisolierstoffausfüllung
Anmelder:
Grundstücksverwaltungsgesellschaft
Müller & Co. K.-G.,
Schwelm (Westf.)
Helmut Falkenheiner, Schwelm (Westf.),
ist als Erfinder genannt worden
deiiteile der Mehrniailtelbehälter zuerst der Inneiiinameiteil des Rumpfes einseitig an den Iniienboden
angeschweißt, der Innenmantelteil außen mit Isolierstofformstücken als Distanzstücken versehen und darauf der Außenmantel des" Rumpfteils aufgeschoben
und mit dem entsprechenden Boden verschweißt wird, sowie auf den so an einer Seite mit Boden versehenen
Rumpfteil das andere entsprechend dem ersten gefertigte Bodenteil aufgeschweißt und endlich der noch
freie Zwischenraum zwischen den Runipfmantelteilen mit Isolierstoff ausgefüllt wird. Im übrigen kann das
Ausfüllen mit Isolierstoff bei den crfindungsgcniäßcii Mehrmaiiielbehältern unter Druck oder auch ohne
Drutk ausgeführt werden. Beim Ausfüllen des Zwischenraumes zwischen den Bodenstfickeii mit Isolierstoff unter'. Druck, empfiehlt
es sich, die Form der Böden durch Anbringen hölzerner Formstücke od. dgl. zu gewährleisten. Im übrigen schlägt dir Erfindung
vor. beim Ausfüllen des Zwisclienraiiiiirs /.wischen zylindrischen Rumpfmantrlteileii unter Druck den
Innenbehälter unter entsprechenden Gegendruck zu setzen. z.B. mit Wasser unter Druck zu füllen, und
den AuBeiimaiitel zur Aufnahme dcü Ausfülldriickrs eiltsprechend zu dimensionieren, in eine Druckkaniiiirr
einzubringen oder abzustützen. Bei Behältern nicht zylindrischen Querschnitts Winnen brim Ausfüllen
unter Druck Abstützungen vorgenommen werden.
Dir durch die Erfinilung erreichten Vorteile sind vor allem darin zu sehen, daß erfiiidtiiigsgemiiB Mehrniailtelbehälter und sogar Druckkrssrl auf einfachste
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Claims (7)
- Wrisc inner Verziclit ;mf die Jiishcr zwischen Innen- und AuUcnniantcI vorgesehenen Konsolen hergestellt werden können.Im folgenden wird die Krliiulung au Hand einer lediglich ein Ausführungsbei:,piel darstellenden Zeichinnig ausführlicher erläutert; es zeigtFig. I in Seitenansicht einen Hirrtransportwageii mit im Längsschnitt' dargestelltem, nach der Krlindung aufgebautem Rehälter undFig. 2 in der linken Hälfte einen Schnitt nach der Linie A-A durch den Gegenstand nach Fig. I. in-der rechten Hälfte eine Ansicht von hinten.Der in den Figuren dargestellte Behälter 1 ist als Hiertankwageii ausgebildet, der in üblicher Weise mit Fahrgestell 2 und Kadern 3 versehen ist. die im cinzelneu nicht beschrieben sind. Der Innenbehhlterlo ist an seiner Oberfläche schwimmend in der Isolierschicht 11 gelagert, die von dem AuBenmantcl 1 6 umgeben ist. Die Isolierschicht 11 besteht aus Schaumkunststoff hinreichender Elastizität und Festigkeit. Die Haft- ao festigkeit der Isolierschicht 11 an den Behälterwäiiden I«, 1 6 ist größer als die Zerreißfestigkeit des Iso licrmaterials. Die Fahrwerkanschlüsse 4 und 5 sind lediglich am Außenbehälter 1 h angeschlossen. Iiis auf Durchführung der I^eitungen 6 und dom Maniilocln er as schluß 7 innerhalb des Armatureiisclirankes 8 bestehen keine metallischen Verbindungen zwischen Innen- und .Außenbehälter, die bei anderen Bauweisen die hauptsächlichen Wärmebrücken bilden. Die Bodenstücke 9a und 9/» des Behälters sind im ersten Arbeitsgang ineinandergesetzt und im Zwischenraum ausgescliäumt worden, dann sind die zylindrischen Mantelstücke 10« und 10/) angeschweißt worden, deren Zwiscliciirauni in einem anschließenden Arbeitsgang mit dem Isolierstoff ausgescliäumt worden ist.Xeben der dargestellten sind weitere Anwendungsmöglichkciten: Tankwagen für Milch, F"lüssiggas. tiefgekühltes Flüssiggas. Bitumentransportwagen usw.Patentansprüche: *°I. Verfahren zur Herstellung von Mehrmantclbehältern, vorzugsweise Doppelmantel-Lagerbehältern oder -Druckkesseln. mit in den Mantel-Zwischenraum eingebrachter Schaumisolierstoffaiisfüllung, dadurch gekennzeichnet, daß Böden (9a, 9/0 und Mäntel (10a, 106) der Behälter (1) in üblicher Weise getrennt hergestellt und gegebenenfalls mit einer Haftschicht aus aufgebrachten Kuiiststoffüberzügen versehen, danach zuerst die Bixlcnteile (9a, 9/0 jeder Seite miteinander durch eine Isolierschicht (11) kraftschlüssig miteinander verbunden, an die Bodenteile (9a, 9b) die Runipfniantelteile (10a, 10/0 angeschweißt und danachderen Zwischenräume mit dem Isolierstoff (11) ausgefüllt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Böden (9a, 9b) durch Isolieistofformstücke hinreichender Festigkeit in gewünschtem Abstand zusammengeklebt, im An schluß daran der Zwischenraum zwischen den Böden mit Isolierstoff (11) ausgefüllt und ferner an die so hergestellten, einen Schweißkragen aufweisenden Bodenteile der Mehrmantelbehälter zu erst der Innenmantelteil (IOo) des Rumpfes einseitig an den Innenboden (9a) angeschweißt, der Innenmantelteil(IOa) außen mit Isolierstofformstücken als Distanzstucken versehen und darauf der Außenmantel (IOa) des Rumpfteils aufgeschoben und mit dem entsprechenden Boden (9 h) verschweißt wird sowie auf den so an einer Seite mit Boden (9a, 9b) versehenen Rumpfteil (10a, 106) das andere entsprechend dem ersten gefertigten Bcxlenteil (9a, 96) aufgeschweißt und endlich der noch freie Zwischenraum zwischen den Rumpfmantelteilen mit Isolierstoff (11) ausgefüllt wird.
- 3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausfüllen mit Isolierstoff unter Druck vorgenommen wird.
- 4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß beim Ausfüllen des Zwischenraumes zwischen den Bodenstücken mit Isolierstoff unter Druck die Form der Böden (9a, 96; durch Anbringen z. B. hölzerner Formstücke gewährleistet wird.
- 5. A erfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß Ix'im Ausfüllen des Zwischenraumes zwischen zylindrischen Rumpfmantelteilen mit Isolierstoff unter Druck der Innenbehälter unter entsprechendem Gegendruck gesetzt, z. B. mit Wasser unter Druck gefüllt und der AuBcnmantel zur Aufnahme des Ausfülldruckes entsprechend dimensioniert, in eine Druckkammer eingebracht oder abgestützt wird.
- 6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Behältern nicht zylindrischen Querschnitts beim Ausfüllen mit Isolierschicht unter Druck Abstützungen vorgenommen werden.
- 7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausfüllen mit Isoliermitteiii drucklos erfolgt.In Betracht gezogene Druckschriften; Deutsche Fatentschriften Xr. 823 278, 803 758.In Betracht gezogene ältere Fatenti;: Deutsches Patent Xr. 933 198.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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