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DE1071300B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1071300B
DE1071300B DENDAT1071300D DE1071300DA DE1071300B DE 1071300 B DE1071300 B DE 1071300B DE NDAT1071300 D DENDAT1071300 D DE NDAT1071300D DE 1071300D A DE1071300D A DE 1071300DA DE 1071300 B DE1071300 B DE 1071300B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
flanges
ceramics
casting resin
pipe ends
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1071300D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1071300B publication Critical patent/DE1071300B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C27/00Joining pieces of glass to pieces of other inorganic material; Joining glass to glass other than by fusing

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Verbindungsflanschen für Rohre aus Glas und Keramik.
Die Verbindung von Rohren aus Glas und Keramik bereitet oft Schwierigkeiten, da normale metallische Flansche wegen der unvermeidlichen Spannungen, die in dem spröden Material auftreten, nicht oder nur schwer Verwendung finden können.
Durch die Erfindung wird nun ein Verfahren geschaffen, durch welches diesem Mangel abgeholfen wird.
Das Verfahren zur Herstellung von Verbindungsflanschen für Rohre aus Glas und Keramik ist dadurch gekennzeichnet, daß auf die Rohrenden Kunststoffflansche aufgeschrumpft wenden. Vorteilhaft ist es, als Werkstoff für 'die Flansche ein Gießharz zu verwenden, welches durch seinen natürlichen Schwund eine1 innige Verbindung mit den Rohrenden bewirkt. An Hand der Zeichnung, in welcher Ausführungsbeispiele schematisch dargestellt sind, wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Glasrohr, welches für die Verbindung vorbereitet wird,
Fig. 2 eine Form zur Herstellung und Anbringung des Verbinidungsflansches in Seitenansicht im Schnitt.
Das Glasrohr 1 wird, wie üblich, in eine Form eingeblasen und mit einer Erweiterung 2 ausgestattet. Im größten Durchmesser der Erweiterung wird dann das Glasrohr abgesprengt. Man erhält auf diese Weise zwei Rohrstücke, die an ihren Enden etwas konisch erweitert sind. Dieses Glasrohr 1 wird dann mit dem erweiterten Ende in eine Form 3 gestellt. Die Form wird mit Glasfasergewebeschichten 4, die dicht aufcinandergeschichtet werden, ausgefüllt. Sodann wird der zweiteilige Formteil 6 aufgesetzt und durch die obere öffnung ein Gießharz, vorzugsweise Polyester-Gießharz, eingegossen. Dem Gießharz wird zweckmäßig zur Streckung Quarzmehl zugefügt. Sodann wird 'die Form mit dem zweiteiligen Deckel 5 geschlossen und kurz erwärmt. Die erforderliche Temperatur richtet sich nach dem verwendeten Gießharz. Gegebenenfalls können auch kalt härtende Gießharze Verwendung fimden. Nach erfolgter Polymerisation wird die Form geöffnet und das Glasrohr 1 aus der Form herausgenommen. Infolge des natürlichen Verfahren zum Herstellen
von Verbindungsflanschen für Rohre
aus Glas und Keramik
Anmelder:
Jenaer Glaswerk Schott & Gen.,
Mainz, Hattenbergstr. 10
Dr.-Ing. Hans Weber, Mainz-Gonsenheim, ist als Erfinder genannt worden
Schwundes des Gießharzes ist auf dem Ende des Glasrohres ein mit Glasfasern armierter Flanschring fest aufgeschrumpft. Es hat sich gezeigt, daß Polyesterharze Schrumpfungen bis zu 8 Volumprozent aufweisen, so daß eine innige, unlösbare Verbindung zwischen dem Glas und dem Flansch hergestellt ist. Die Schraubenverbindungslöcher des Flansches können schon bei der Formgebung durch Einsetzen konischer Zapfen 7 hergestellt werden, so daß keine nachträglichen Bohrungen nötig sind.
Der einzige Arbeitsvorgang, der noch zu erfolgen hat, besteht aus dem Planschleifen des Rohres einschließlich des Flansches an der zu verbindenden Fläche.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zum Herstellen von Verbindungsflanschen für Rohre aus Glas und Keramik, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Rohrenden Kunststoffflansche aufgeschrumpft werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Gießharzes als Werkstoff für die Flansche, welches durch seinen natürlichen Schwund während des Aushärtens die feste Verbindung mit den Rohrenden bewirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT1071300D Pending DE1071300B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1071300B true DE1071300B (de) 1959-12-17

Family

ID=596010

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1071300D Pending DE1071300B (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1071300B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4501633A (en) * 1981-03-27 1985-02-26 Jagenberg Ag Process for forming a damping connection between two structural elements

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4501633A (en) * 1981-03-27 1985-02-26 Jagenberg Ag Process for forming a damping connection between two structural elements

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