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DE1071140B - Einrichtung zur Rangierverdrahtung einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlage - Google Patents

Einrichtung zur Rangierverdrahtung einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlage

Info

Publication number
DE1071140B
DE1071140B DENDAT1071140D DE1071140DA DE1071140B DE 1071140 B DE1071140 B DE 1071140B DE NDAT1071140 D DENDAT1071140 D DE NDAT1071140D DE 1071140D A DE1071140D A DE 1071140DA DE 1071140 B DE1071140 B DE 1071140B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
distributor
connection
distributors
switching
bodies
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1071140D
Other languages
English (en)
Inventor
Straßlach bei München Hans Eder Werner Grosse Dipl.-Ing. Willy Lohs München Leo Pelzl Freising und Günter Thorn München Franz Brandl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date
Publication of DE1071140B publication Critical patent/DE1071140B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/02Constructional details
    • H04Q1/16Wiring arrangements for selector switches or relays in frames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)

Description

DEUTSCHES
KL.21a3 26/10
INTERNATIONALE KL.
PATENTAMT
S 58539 VIII a /21 a3
ANMELDETAG: 9. J U N I 1 9 5 8
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 17. DEZEMBER 1959
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Rangierverdrahtung einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlage.
Die Erfindung befweckTj, den für die Rangierung notwendigen Aufwand an Verteilern, Gestellen und Drähten zu verringern, den Aufbau und etwaige Änderungsarbeiten zu vereinfachen.
Unter Rangierung soll beispielsweise die beliebige Zuordnung einer größeren Zahl von Ausgängen einer Wahl- oder Schaltstufe zu einer kleineren Zahl von Eingängen einer nachgeordneten Schaltstufe verstanden sein. Auch die wahlweise Verbindung eines Anschlusses mit einem bestimmten Schaltpunkt in der Anlage fällt unter den Begriff »Rangieren«.
In Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen enden die Anschlüsse an sogenannten Anschlußverteilern, die auch in den Gestellen angeordnet sind, welche die Schaltmittelgruppen selbst aufnehmen. Zur Durchführung der Rangierung werden über mehrere Gestelle hinweg diese Anschlüsse durch Systemkabel an besondere in einem oder mehreren eigenen Gestellen untergebrachte Verteiler herangeführt. Diese sogenannten Rangierverteiler werden durch Rangierdrähte entsprechend miteinander verbunden.
Dieser Aufwand an Verteilern, Gestellen, Kabeln und Drähten wird gemäß der Erfindung dadurch wesentlich verringert, daß die Anschlüsse einer jeden Schaltmittelgruppe auf je einem ihr individuell zugeordneten Paar von zwei unter sich parallel verdrahteten Anschlußverteilern enden, dessen erster mit dem zweiten eines anderen für die Anschlüsse einer anderen Schaltmittelgruppe vorgesehenen Anschlußverteilerpaares mechanisch derart zusammengefügt wird, daß die einander entsprechenden Anschlußkontakte bzw. Lötösen der mit verschiedenen Schaltmittelgruppen verbundenen Verteiler in leitende Berührung miteinander gebracht werden können. )\
Damit wird erreicht, daß die Anschlußverteiler für die Schaltmittelgruppen als Rangierverteiler mitverwendet werden und die Anwendung von Rangierdrähten für die Rangierung in Fortfall kommt. Insoweit wird auch die Aufstellung besonderer Verteilergestelle in der Anlage vermieden. Die Trennung und Lötung bei den einzelnen gemäß der Erfindung mechanisch zusammengefügten Anschlußverteilern ist leichter durchzuführen als der Ausbau und Einbau von einzelnen Rangierdrähten bei einem Netz durcheinanderlaufender Drähte am Gestell.
Diese Vorteile fallen bei denjenigen Anlagen besonders ins Gewicht, bei denen die Schaltmittelgruppen in Gestellrahmen befestigt sind, welche mit ihren Breitseiten einander benachbart in einer Gestellreihe stehen. Bei diesen Anlagen liegen die Schaltmittelgruppen räumlich so dicht zusammen, daß die Anschlußverteiler,
Einrichtung
zur Rangierverdrahtung einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlage
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München, München 2, Wittelsbacherplatz 2
Franz Brandl, Straßlach bei München, Hans Eder, Werner Grosse, Dipl.-Ing. Willy Lohs, München,
Leo Pelzl, Freising,
und Günter Thorn, München, sind als Erfinder genannt worden
2
welche gemäß der Erfindung als Rangierverteiler Verwendung finden, in einem einzigen Verteilerfeld untergebracht werden können, das an der von den Stirnflächen der Gestellrahmen gebildeten Seite der Gestellreihe angeordnet ist. Damit genügt eine einzige Gestellreihenseite zum Anschluß und zur Rangierung dieser Schaltmittelgruppen, und es entfallen besondere Systemkabel zwischen Anschluß- und Rangierverteiler.
Es ist bgkjmnt, zur Verbindung zweier nicht zu rangierender KabeTjedes der Kabel auf einem Körper aus Isolierstoff enden zu lassen und die beiden Körper so zusammenzustecken, daß die einander entsprechenden Lötösen oder Anschlußkontakte miteinander in leitende Verbindung gebracht werden. Die mit dieser Ausbildung des Verteilers erzielbare Ersparnis an Raum und an Anschlußarbeiten wird der Durchführung des Erfindungsgedankens dadurch nutzbar gemacht, daß die Parallelverdrahtung der zu einer Schaltmittelgruppe^
gehörenden Verteiler bzw. Körper unmittelbar durch / die vorzugsweise zu einem Bandkabel zusammengefaß- *■ ten Anschluß drähte der Schaltmittelgruppe erfolgt und daß die jeweils zusammenzufügenden Körper in an sich bekannter Weise als zusammensteckbare Isolierstoffkörper ausgebildet sind^Damit entfällt die Zwischen-' Schaltung von Vielfachdrähten, zwischen den zu einer Schaltmittelgruppe gehörenden Anschlußverteilern (Körpern), und die beiden zusammengesteckten Körper nehmen weniger Platz ein als zwei getrennt voneinan-
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der befestigte Verteiler. Eine einfache und sichere Montage wird gewährleistet.
Bei der bekannten Ausführung des Verteilers wird ein Körper "U-förmig ausgebildet und der andere von der Lötösenseite her eingeschoben. In einem weiteren Ausführungsbeispiel der bekannten Einrichtung ist der eine Körper als Rahmen ausgebildet mit seitlich nach innen ragenden Lötösen, während der andere Körper von der Rückseite her eingeschoben wird und Lötösen
Y parallel liegt. /(
Damit wird die Montage der Verteiler von einer der Lötösenseite gegenüberliegenden Seite der an einem Rahmen sitzenden Verteiler ermöglicht, eine einheit- 25 liehe und übersichtliche Stirnflächenebene auf der Lötösenseite des Verteilers erzielt und die freie Zugänglichkeit zu den Lötstellen gewährleistet.
Diese Anordnung der Lötösen im Vielfachfeld gestat-
4 hi
Verteiler an den vertikalen Tragschienen spiegelbild-! lieh übereinander liegend/Der Raum zwischen ihnen kann dann zur Führung einer größeren Zahl von Drähten oder zur Führung von umfangreicheren Kabeln 5 ausgenutzt werden.
Im folgenden ist der Gegenstand der Erfindung in beispielsweiser Ausführung beschrieben und in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Anordnung
aufweist, die sich senkrecht zu den erstgenannten er- 10 und Schaltung des Verteilers gemäß der Erfindung, strecken. Fig. 2 eine Draufsicht auf den aufnehmenden Körper
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung des Verteilers,
wird eine für die erfindungsgemäßen Zwecke geeignete Fig. 3 einen Querschnitt durch denselben,
Ausbildung der beiden Körper dadurch geschaffen, daß Fig. 4 einen Schnitt durch eine Tragschiene mit an-
f die Körper derart ausgebildet werden und ihre ArT- 15 gesetzten Verteilern,
Schlußkontakte derart an ihnen gelagert sind, daß der Fig. 5 die gleiche Tragschiene mit angesetzten Ver-
\ einsteckbare Körper von der den Lötösen gegenüber- teilern, jedoch mit anderer Ausführungsform der Ver-J liegenden Seite des aufnehmenden Körpers her einge- riegelungsvorrichtung,
Λ steckt werden kann und im zusammengesteckten Zu- Fig. 6 eine Draufsicht auf den einzusteckenden Kör-
\\ stand jeder Anschlußkontakt des einen Körpers dem 20 per des Verteilers, J entsprechenden Anschlußkontakt des anderen Körpers Fig. 7 eine Seitenansicht desselben,
Fig. 8 zwei Verteiler gemäß der Erfindung in schematischer Darstellung im Schnitt an einer vertikalen
Tragschiene.
An Hand des in JFig^jJ dargestellten Schemas wird die Erfindung näher erläutert. In vier Gestellrahmen A bis D sitzen die Schaltmittelgruppen einer Stufe, welche insgesamt z.B. zwölf vieradrige Ausgängen bis m besitzen. Je drei dieser Ausgänge sind zu einem
tet es auch, den Verteiler als Trennverteiler in einfacher 30 Bandkabel zusammengefaßt, das die betreffenden Aus-Weise auszubilden. Dies wird gemäß einer weiteren gänge der Schaltmittel mit den beiden Teilen 1, 2 des Ausbildung der Erfindung dadurch erreicht, daß einem jeweils zugehörigen Anschlußverteilerpaares verbindet, (oder mehreren zusammengesteckten Verteilern eine Die zwölf Ausgänge α bis m sollen über diese Verteiler J Nockenwelle zugeordnet wird, welche mit den An- 1, 2 an die Eingänge der nächsten Wahlstufe geschaltet \ schlußkontakten des eingesteckten Körpers in Eingriff 35 werden, wobei aber z.B. nur sechs Eingänge I bis VI \ gebracht werden kann. zur Verfügung stehen.
Eine zusätzliche Vereinfachung der Montage der Es sei angenommen, daß z. B. die Ausgänge b, I
Verteiler gemäß der'Erfindung kann dadurch erzielt und m stark belastete und die Ausgänge e und h weniger /werden, daß. der aufnehmende Körper an seinen beiden belastete Leitungen sind, während die restlichen Aus-Stirnflächen derart profiliert ist, daß er in Führungs- 40 gänge a, c, d, f, g, i und k in schwach belasteten Stromschlitze von vertikalen Tragschienen eingeschoben und kreisen liegen. Man muß deshalb von den sechs zur I an ihnen verriegelt werden kann.//Damit wird der Auf- Verfügung stehenden Eingängen I bis VI der nächsten bau oder der Umbau eines mit solchen Tragschienen Wahlstufe durch Rangierung den Ausgängen b, I und m aufgebauten Verteilerfeldes vereinfacht. Die Montage je einen eigenen Eingang zur Verfügung stellen, wäherfolgt von der gleichen Seite des Verteilerfeldes, wie 45 rend man die Ausganges und h auf einen Eingang gedas Zusammenstecken der Körper der einzelnen Ver- meinsam legen kann und die übrigen auf die zwei restteiler. liehen Eingänge verteilen muß. Diese Rangierung wird
Zweckmäßigerweise kann man die Verriegelung der nun gemäß der Erfindung mit den an sich sowieso vor- Γ Verteiler im Verteilerfeld dadurch bewirken, daß an handenen, zum Anschluß dienenden Anschlußvertei- \ dem aufnehmenden Körper des Verteilers Schnapp- 50 lern 1, 2 ermöglicht. Zu diesem Zweck sind die An-I federn angeordnet sind, welche den Verteiler an den schlußverteiler \, 2 in einen einsteckbaren Körper 1 und (jTragschienen verriegelnliDadurch wird es möglich, den in einen aufnehmenden Körper 2 aufgegliedert. Die entaufnehmenden Körper und damit den Verteiler zwi- sprechenden Anschlußkontakte an den jeweils einer sehen den Tragschienen zu verriegeln, ohne zusätzlich Schaltmittelgruppe zugeordneten beiden Körpern sind, Riegel anbringen zu müssen. Durch einfaches Ausein- 55 wie in der Fig. 1 gestrichelt bzw. in Fig. 8 unter 8 daranderdrücken der Schnappfedern läßt sich der Verteiler gestellt, vielfachverdrahtet, so daß an ihnen die Anleicht wieder aus den Tragschienen herausziehen. Schlüsse der jeweiligen Schaltmittelgruppe enden, denen Da auch der einsteckbare Körper in dem aufnehmen- das jeweilige Körperpaar zugeordnet ist. Die Vielfachden Körper in seiner Lage verriegelt werden muß, kann verdrahtung wird dabei von den zu einem Bandkabel eine Vereinfachung gemäß der Erfindung dadurch er- 60 zusammengefaßten Anschluß drähten für die Schalt-
(zielt werden, daß die Schnappfeder gabelförmig ausge- mittelgruppe bewirkt. Jeder Körper 1 einer Schaltmitbildet ist und mit einem Schenkel mit der Tragschiene telgruppe (B) kann nun in den aufnehmenden Körper 2 und mit dem anderen Schenkel mit dem eingesteckten einer anderen Schaltmittelgruppe (C) so eingesteckt Körper im Eingriff stehtJIDamit dient das gleiche Ver- werden, daß die einander entsprechenden Lötösen einriegelungselement der Verriegelung sowohl der beiden 65 ander gegenüberliegen und zwischen ihnen die Verbin-Körper untereinander wie des von ihnen gebildeten zu- dung hergestellt werden kann, mit Ausnahme der in sammengesteckten Verteilers an den Tragschienen. Fig. 1 durch einen Kreis gekennzeichneten Anschlüsse.
Eine platzsparende Führung weiterer zwischen den dadurch erreicht werden, daß. die zusammengesteckten
Bei den bisher bekannten Rangiereinrichtungen sitzen die in Fig. 1 an den Ausgängen der ersten Wahl-
Verteilern verlaufender Kabel und Drahtenden kann 70 stufe angeschlossenen Anschluß verteiler mit den Schalt-
mitteln ihrer Gruppe zusammen in einem Gestellrahmen. Mittels eines Vielfachkabels mußten diese Anschlußverteiler an Rangierverteiler auf einem zweiten eigens für die Rangierung vorgesehenen Verteilergestell angeschlossen werden. Auf diesem Verteilergestell waren auch die Rangierverteiler für die Eingänge der nächsten Wahlstufe untergebracht. Die Rangierung wurde dann mittels Einzeldrähten zwischen den beiden auf dem Rangierverteilergestell befestigten Rangierverteilergruppen vorgenommen.
Wie aus dem Schema nach Fig. 1 ersichtlich ist, werden durch die Erfindung die Rangierverteiler für die Eingänge völlig erspart, und außerdem wird die Zahl der für die Anschlüsse und Rangierung notwendigen Lötstellen derart verringert, daß sie auf dem gleichen Gestellrahmen wie die Schaltmittelgruppe selbst untergebracht werden können, so daß ein besonderes Rangierverteilergestell in Fortfall kommt. Die Rangierverdrahtung erfolgt auf dem kürzesten Weg. Über mehrere Gestelle führende Vielfachkabel (Systemkabel) kornmen in Fortfall.
jFig. 2!zeigt den aufnehmenden Körper 2 des Verteilers der Rangiereinrichtung nach der Erfindung. In Fig. 3 ist dieser im Schnitt dargestellt. Der aufnehmende Körper 2 besteht aus einem rahmenartigen Isolierstoffkörper 3, welcher in Nuten Anschlußkontakte 4 aufnimmt, die beispielsweise in einer Doppelreihe untereinander angeordnet sein können und durch Kröpfungen 5 und ausgespreizte Lappen 6 in ihrer Lage an dem Isolierstoffkörper 3 gesichert sind. Ihre der Kontakt- oder Lötösenseite gegenüberliegenden Enden 7 dienen zum Lötanschluß der sie querenden, z. B. als Bandkabel ausgebildeten Viel fach verdrahtung und können, wie dies aus den Figuren ersichtlich ist, so lang ausgestaltet werden, daß sie gleichzeitig zur Lagerung der Vielfachverdrahtung 8 [(Fig. §)) dienen. Die Enden7 werden dabei zweckmäßigerweise mit Verjüngungen oder Schultern 9 versehen, welche der Festlegung eines Befestigungsmittels, z. B. einer Schlaufe 10 (Fig. 8) zur Halterung des Bandkabels dienen. Der Isolierstoffkörper 3 setzt sich in dachförmige Verlängerungen 11 fort, die mit öffnungen 12 versehen sind und als Führungsleisten für ggf. außerdem anzuschließende Drähte dienen. An den Stirnflächen ist der Isolierstoffkörper 3 mit Profilierungen 13 ausgestattet, welche das Einsetzen des Körpers 2 an vertikalen Tragschienen 14 gestatten (Fig. 4 und 5). Die Fig. 4 zeigt im Schnitt die vertikale Tragschiene 14, die mit Durchbrüchen 15 und Ausschnitten 16 versehen ist, in welche die aufnehmenden Körper 2 mit ihren Profilierungen 13 eingeschoben sind. Zur Verriegelung der aufnehmenden Körper 2 an den Tragschienen 14 wird in der entsprechenden Aussparung eine Platte 17 von oben eingeschoben.
JFig. 5 [zeigt eine andere Ausführungsform der Verriegelung.
Wie aus der Abbildung der teilweise im Schnitt dargestellten Profilierung 13 ersichtlich, ist dem aufnehmenden Körper 2 eine Schnappfeder 18 zugeordnet, so daß der Körper von der der Lötösenseite entgegengesetzten Seite her eingeschoben werden kann. Nach dem Einschieben schnappt die Feder 18 vor den Träger 14 und verriegelt den aufnehmenden Körper 2. Die Feder 18 ist dabei gabelförmig ausgebildet, wobei der eine Schenkel 19 die Verriegelung des aufnehmenden Körpers 2 am Träger 14 vornimmt, während der Schenkel 20 die Verriegelung des eingesteckten Körpers 1 am aufnehmenden Körper 2 bewirkt, indem er nach dem Einschieben vor einen entsprechenden Ansatz am einsteckbaren Körper 1 schnappt. Die Feder 18 wird zweckmäßigerweise an ihrer Wurzel mit einem kleinen Hebel versehen. Durch Verbiegen des Hebels nach der einen oder der anderen Seite kann die Entsperrung bewirkt werden.
[Fig. 6[ zeigt den einsteckbaren Körper 1 in Draufsicht" und Fig. 7 zeigt ihn in Seitenansicht. Der einsteckbare Körper 1 kann aus einem Stück bestehen oder aus geschichteten Isolierstoffplatten. Er nimmt zwei Reihen von Lötösen oder Anschlußkontakten 21 auf, die an ihren der Lötösenseite gegenüberliegenden Enden 22 wie die Anschlußkontakte 4 des aufnehmenden Körpers 2 ausgebildet sind und ebenfalls Kröpfungen 23 und ausgespreizte Lappen 24 aufweisen für ihre Sicherung an dem einsteckbaren Körper 1.
Der einsteckbare Körper 1 wird von der der Lötösenseite gegenüberliegenden Seite des aufnehmenden Körpers 2 her eingeschoben, wobei die entsprechenden Anschlußkontakte 4 und 21 parallel zueinander zu liegen kommen. Dabei können ihre Federn so vorgespannt sein, daß beim Einschieben eine leitende Berührung zwischen den Anschlußkontakten 4 und 21 zustande kommt, die außerdem insgesamt z. B. durch Tauchlötung miteinander verbunden werden können. Sollen ein oder mehrere Anschlußkontaktpaare 4/21 elektrisch getrennt bleiben, so kann, wie dies in Fig. 8 beim oberen Verteiler dargestellt ist, durch einfaches Überschieben eines isolierenden Röhrchens 25 der Stromkreis unterbrochen gehalten werden.
Die Anschlußkontakte 4 und 21 können aber auch nach dem Zusammenstecken der Körper 1 und 2 ohne sich zu berühren untereinanderliegen und dann durch eine einfache Vorrichtung zwecks Verlötung zusammengebogen werden, wobei die nicht zu verlötenden Kontaktfedern in ihrer ursprünglichen Lage belassen werden. Die letztgenannte Ausführung ermöglicht es, dem Lötösenverteiler auch die Funktion eines Trenn-A^erteilers zu geben, indem zwischen den Lötösen 21 des einsteckbaren Körpers 1 eine Nockenwelle 26 angeordnet wird, durch deren Verdrehen die Federn der Anschlußkontakte 21 gegen die Federn der Anschlußkontakte 4 gedrückt werden. Die Nockenwelle 26 ist in Fig. 8 beirnoberen Verteiler angedeutet.
AusJFig. 8]ist ersichtlich, daß die zusammengesteckten Verteiler 1, 2 spiegelbildlich übereinander angeordnet sind, so daß in dem dadurch entstehenden Zwischenraum 27 zu beiden Seiten der von den Tragschienen 14 gebildeten Ebene eine Vielzahl von Drähten oder umfangreicheren Kabeln geführt werden kann. Mit der Ausbildung und Anordnung des Verteilers wird erreicht, daß die Montage des Verteilers 1, 2 und seine Befestigung an den Tragschienen 14 von der gleichen Seite aus erfolgen können, während die zu verlötenden und während des Betriebes umzuändernden Anschlußkontakte 4 und 21 auf die andere Seite des Verteilerfeldes zu liegen kommen. Dabei ist durch die Gabelfeder 18 eine besonders einfache Sicherung des einzuschiebenden Körpers 1 an dem aufnehmenden Körper 2 und gleichzeitig die Sicherung des aufnehmenden Körpers 1 an der Tragschiene 14 erreicht. Auf der Lötösenseite entstehen glatte, übersichtliche Stirnflächen bzw. eine Lötstellenanordnung, die in der gleichen Ebene liegt und leicht zugänglich ist. Durch die spiegelbildliche Anordnung der zusammengesteckten Verteiler 1, 2 untereinander kann die sie verbindende, z. B. als Bandkabel ausgebildete Vielfachverdrahtung 8 zusammen mit etwaigen weiteren Kabeln in dem Zwischenraum 27 so untergebracht werden, daß sie die Zugänglichkeit der Lötstellen zwischen den Anschlußkontakten 4 und 21 nicht behindert. Die parallele Lage aller Federn der Anschlußkontakte 4 und 21 zueinander ermöglicht es, sie durch eine Nockenwelle 26 zu betätigen und damit

Claims (8)

den Anschluß- und Rangierverteiler auch als Trennverteiler in besonders einfacher Weise auszubilden. Patentansprüche:
1. Einrichtung zur Rangierverdrahtung von Schaltmittelgruppen einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlage, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlüsse (a bis c) einer jeden Schaltmittelgruppe auf je einem ihr individuell zugeordneten Paar von zwei unter sich parallel verdrahteten Anschlußverteilern (Körper 1 und 2)
' enden, dessen erster (Körper 1) mit dem zweiten (Körper 2) eines anderen für die Anschlüsse (d bis /) einer anderen Schaltmittelgruppe vorgesehenen Anschlußverteilerpaares mechanisch derart zusammengefügt wird, daß die einander entsprechenden Anschlußkontakte bzw. Lötösen (4,21) der mit verschiedenen Schaltmittelgruppen verbundenen Verteiler (Körper 1 bzw. 2) in leitende Berührung miteinander gebracht werden können.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Parallelverdrahtung der zu einer Schaltmittelgruppe gehörenden Verteiler . (Körper 1, 2) unmittelbar durch die vorzugsweise zu einem Bandkabel zusammengefaßten Anschlußdrähte der Schaltmittelgruppe erfolgt und daß die jeweils zusammenzufügenden Körper (1, 2) in an sich bekannter Weise als zusammensteckbare Isolierstoffkörper ausgebildet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Körper (1 und 2) derart ausgebildet und die Anschluß kontakte (4 bzw. 21) an ihnen derart gelagert sind, daß der einsteckbare Körper (1) von der den Lötösen (4 und 21) gegenüberliegenden Seite des aufnehmenden Körpers (2) he^eingesteckt werden kann und daß im zusammengesteckten Zustand jeder Anschlußkontakt (4) des einen Körpers (2) zu dem entsprechenden Anschlußkontakt (21) des anderen Körpers (1) parallel liegt.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß einem oder mehreren zusammengesteckten Verteilern (1, 2) eine Nockenwelle (26) zugeordnet ist, welche mit den Anschlußkontakten (21) des eingesteckten Körpers (1) in Eingriff gebracht werden kann.
5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der aufnehmende Körper (2) an seinen beiden Stirnflächen derart profiliert ist, daß er in Führungsschlitze (15,16) von vertikalen Tragschienen (14) eingeschoben und an ihnen verriegelt werden kann.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem aufnehmenden Körper (2) des Verteilers Schnappfedern (18) angeordnet sind, welche den Verteiler (1, 2) an den Tragschienen (14) verriegeln.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnappfeder (18) gabelförmig ausgebildet ist und mit einem Schenkel (19) mit der Tragschiene (14) und mit dem anderen Schenkel (20) mit dem eingesteckten Körper (1) im Eingriff steht.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammengesteckten Verteiler (1, 2) an den vertikalen Tragschienen (14) spiegelbildlich übereinanderliegen.
DENDAT1071140D Einrichtung zur Rangierverdrahtung einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlage Pending DE1071140B (de)

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DE1071140B true DE1071140B (de) 1959-12-17

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ID=595892

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1071140D Pending DE1071140B (de) Einrichtung zur Rangierverdrahtung einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlage

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DE (1) DE1071140B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1165094B (de) 1961-08-18 1964-03-12 Siemens Ag Einrichtung zur Rangierverdrahtung von in einem Gestell angeordneten Bauelementegruppen fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1165094B (de) 1961-08-18 1964-03-12 Siemens Ag Einrichtung zur Rangierverdrahtung von in einem Gestell angeordneten Bauelementegruppen fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen

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