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DE1070865B - - Google Patents

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Publication number
DE1070865B
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DE
Germany
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potatoes
leg
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Application number
DENDAT1070865D
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English (en)
Publication date
Publication of DE1070865B publication Critical patent/DE1070865B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/02Man-driven ploughs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Das Arbeiten mit durch Gespann oder Schlepper gezogenen Bodenbearbeitungsgeräten ist häufig wegen zu kleiner Felder unwirtschaftlich oder aber überhaupt nicht möglich; dies trifft z. B. zu in größeren Privatgärten mit Kartoffel- und Gemüseanbau, im Hausgarten von Bauernhöfen, auf kleinen oder schmalen Parzellen wegen der Feld- und Wegeinfassungen oder wegen der Größe des Pfluggewendes, bei Bepflanzung mit Buschbäumen und in vielen anderen Fällen. ίο
Wenn z. B. der Abstand zwischen den Pflanzenreihen kleiner als 40 cm ist, beispielsweise — wie bei den meisten Früh- und Feingemüsen — nur 25 cm, dann ist eine Bearbeitung der Gassen zwischen den Pflanzenreihen auch mit einem Kleinschlepper nur sehr schwer möglich; dies insbesondere deshalb, weil es schwierig und bei AuftrefTen des Arbeitswerkzeuges auf einen Stein oder ein Loch praktisch unmöglich ist, den Schlepper genau in der Gasse zu halten, so daß der Schlepper allzu leicht seitlich in die Pflanzenreihe gedrückt wird und diese beschädigt. Wenn die Gassen zwischen den Reihen bereits zugewachsen sind, so muß der Kleinschlepper mit einem Blattheber und Blattabstreifer versehen werden. Wenn aber die Blätter, wie z. B. bei Kohl, Sellerie, Lauch, Spinat usw., flach auf dem Boden liegen, so ist die Abstreifwirkung häufig nur unvollkommen. Wenn die Stiele der Blätter spröde sind, wie z. B. bei Kohl, so bricht ein Te,il der Blätter ab.
Bei einer Verengung der Gassen kann der Kleinschlepper überhaupt nicht weiterarbeiten.
Wenn man den Kleinschlepper zur Unkrautbeseitigung in Verbindung mit rotierenden Hackmessern verwendet, so zerreißen diese tiefwurzelndes Unkraut, wie z. B. Quecken, in kurze Stücke, deren vollständiges Ablesen praktisch unmöglich ist. Jedes zurückbleibende Stückchen führt aber zur Ausbildung einer neuen Unkrautpflanze. In sehr dichtem Unkraut neigen rotierende Hackmesser im übrigen dazu, das Unkraut aufzuwickeln und dadurch arbeitsunfähig zu werden.
In solchen Fällen pflegt man Handgeräte zu benutzen, und zwar die verschiedensten Geräte wie Spaten, verschiedene Blatthacken, handgezogene Pflüge der verschiedensten Art, Kultivatoren u. dgl. Von diesen Geräten ist infolge der Verschiedenheit der anfallenden Arbeiten eine größere Anzahl erforderlich. Da üblicherweise jedes Gerät als für sich verwendbares, vollständiges Ganzes ausgebildet, z. B. jedes Gerät mit einem eigenen Stiel mit einem Quergriff, einer Verstellvorrichtung für Körpergröße und Arbeitswinkel und einer Gewichtsbelastung versehen sein muß, sind die Anschaffungskosten einer vollständigen Ausrüstung für alle Arbeiten recht hoch, und zwar immerhin etwa ein Fünftel des Preises eines Mehrzweck-Bodenbearbeitungsgerät für Handzug
Anmelder: Dipl.-Kfm. Dr. Ludwig Feist, Bad Godesberg, Venner Str. 7
Dipl.-Kfm. Dr. Ludwig Feist, Bad Godesberg, ist als Erfinder genannt worden
Kleinschleppers, und der Raumbedarf für ihre Unterbringung und ihren Transport sowie das zu transportierende Gewicht sind beträchtlich. Diese Nachteile fallen ins Gewicht, zumal gerade in solchen Betrieben, die mit Handgeräten arbeiten, in den meisten Fällen keine größeren Transportfahrzeuge und auch häufig nicht der Raum zur Unterbringung zur Verfügung stehen.
So ist beispielsweise ein handgezogener Wendepflug mit zwei Pflugscharen bekannt, bei dem jedoch keinerlei Vorsorge für eine Anpassung des Pfluges an die Körpergröße des Bedienungsmannes und für eine Veränderung des Arbeitswinkels zwecks Anpassung des Pfluges an die Bodenbeschaffenheit getroffen ist. Der Stiel ist gegenüber dem Pflugkörper zwar schwenkbar, aber nur in zwei Endlagen einstellbar, und zwar zwecks Einsatzes der einen oder anderen Pflugschar. In den beiden Endlagen legt sich ein am unteren Ende des Stiels angebrachter Schieber an eine der beiden Sohlen des Pflugkörpers an; dies hat den Nachteil, daß der Bedienungsmann keine Möglichkeit hat, eine ungewollte Vergrößerung des Arbeitswinkels des arbeitenden Pfluges, d. h. also ein unerwünscht tiefes Eindringen desselben in den Boden, zu verhindern, weil der Pflug sich in dieser Richtung völlig unabhängig von der Stielhaltung frei verschwenken kann.
Ferner ist ein handgezogener Kultivator bekannt, bei dem die Anpassung des Geräts an die Körpergröße des Bedienungsmanns durch Verschwenkung des Stiels um eine horizontale Querachse und Festlegung des Stiels in einem Lochsegment mittels Splint erfolgt. Dies hat den Nachteil, daß sich bei einer solchen Verstellung zwangläufig auch die Zugrichtung ändert, weil diese ja der Richtung des Stiels entsprechen muß, weil der Stiel keine Biegungsmomente in der vertikalen Ebene, sondern ausschließlich Zugkräfte übertragen kann. Infolgedessen ändert sich bei einer
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solchen Verstellung am Pflug auch das Verhältnis zwischen den beiden Kräften, in die die Zugkraft zerlegt wird, nämlich dem horizontalen, nach vorn gerichteten Zug und dem sogenannten »Hub«. Bei einem großen Bedienungsmann ist das Verhältnis des Hubes zum Zug größer als bei einem kleinen Bedienungsmann. Ein handgezogener Pflug muß aber in seiner Formgebung sehr genau auf eine ganz bestimmte Zugrichtung abgestellt werden, um mit der verhältnismäßig geringen, zur Verfügung stehenden Kraft eine optimale Arbeitsleistung ohne allzu große Ermüdung des Arbeitsmanns zu erzielen. Wird aber der Hub zu groß, so steigt der Pflug aus dem Boden heraus; ist der Hub dagegen zu klein, so ist die Reibung des Pfluges am Boden zu stark.
Es ist ferner ein Gerät zum Hacken von Rübenfeldern und ähnlichen Kulturen bekannt, das Arbeitswerkzeuge besitzt, die sich periodisch quer bzw. schräg zur Zugrichtung bewegen und auf diese Weise in die Zwischenräume zwischen den einzelnen Früchten gelangen sollen, ohne diese zu beschädigen. Eine Verstellmöglichkeit zwecks Anpassung an die Körpergröße des Bedienungsmanns sowie des Arbeitswinkels sowie eine Auswechselbarkeit der Werkzeuge ist bei diesem Gerät nicht vorhanden.
Bei einem anderen bekannten Gerät sind mehrere Werkzeuge an einem Querbalken lösbar befestigt, und der Zugstiel wird durch Verschwenkung um die Achse eines Stützräderpaars, d. h. also um eine horizontale Querachse, verschwenkt. Es handelt sich hier um einen Kultivator. Infolge des Vorhandenseins von Stützrädern ist hier eine Verstellung des Arbeitswinkels überhaupt nicht möglich, obgleich dies aus den weiter oben bereits geschilderten Gründen gerade bei handgezogenen Geräten unbedingt erforderlich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein handgezogenes Bodenbearbeitungsgerät mit größtmöglicher Vielseitigkeit, d. h. mit der Möglichkeit zur Durchführung praktisch aller auftretenden Arbeiten am Boden mit geringstem Bauaufwand und damit Herstellungspreis, kleinem Gewicht und Raumbedarf, absoluter Betriebssicherheit und einfacher und schneller Anpassungsfähigkeit an die meisten, wichtigsten und schwierigsten Arbeiten am Boden, zu schaffen.
Zur Lösung dieser Aufgabe erhält das erfindungsgemäße handgezogene Mehrzweck-Bodenbearbeitungsgerät einen mit einem Quergriff versehenen Stiel, der mit einem schwanenhalsförmigen Grindel zwecks Anpassung an die Körpergröße des Benutzers und Einstellung des gewünschten Arbeitswinkels (Winkel zwischen der Firstlinie der Schar und der Arbeitsebene) durch eine verdrehungs- und einknicksichere, verstellbare Schiebe-Klemm-Verbindung verbunden ist. Zwischen dem unteren Grindelende und beliebigen austauschbaren Zug-Arbeitswerkzeugen, wie Kehr-, Schäl-, Wühl- und Häufelpflügen, Meißelscharen u. dgl., ist eine ebenfalls verdrehungs- und einknicksichere Steckverbindung vorgesehen.
Die Erfindung macht sich die Erkenntnis zunutze, daß man bei sorgfältiger Anpassung der einzelnen Arbeitswerkzeuge an die verschiedenen Arbeitsarten und unterschiedlichen Pflanzen- und Bodenbeschaffenheiten zu einem Geräteprogramm gelangen kann, das die Durchführung praktisch aller vorkommenden Arbeiten ausschließlich mit handgezogenen Geräten möglich macht. Für alle Geräte wird erfindungsgemäß ein einziger Stiel mit einem einzigen Grindel verwendet, was die Kosten für einen vollständigen Gerätesatz auf ein Zehntel de.s Preises eines Kleinschleppers erniedrigt und den Raumbedarf und das Gewicht des gesamten Gerätebedarfs verringert. Allerdings müssen bei einem derartigen Kombinationswerkzeug einige Schwierigkeiten überwunden und einige Probleme gelöst werden, die sich aus den stark unterschiedlichen Arbeitswinkeln, die die verschiedenen Geräte und auch die wechselnde Bodenbeschaffenheit erfordern, aus den wechselnden Körpergrößen der Gerätebenutzer und insbesondere aus der ίο Forderung nach einem trotz der erforderlichen Verstell- und Auswechselbarkeit einfachen und betriebssicheren Aufbau ergeben, wobei die ungünstigen Betriebsbedingungen, denen solche Ackerbaugeräte ausgesetzt sind, wie Nässe, Schmutz, äußerst rauhe und häufig sogar unsachliche Behandlung, berücksichtigt werden müssen. Auch ist darauf zu achten, daß sämtliche Verbindungen den höheren Zugkräften, die man mit einem Stiel mit Quergriff im Vergleich zu einem Längsstiel aufbringen kann, gewachsen sein müssen.
ao Der Anpassung des Geräts an die Körpergröße des Benutzers und der Einstellung des gewünschten Arbeitswinkels dient die gemäß der Erfindung vorgesehene verdrehungs- und einknicksichere, verstellbare Schiebe-Klemm-Verbindung zwischen dem Stiel und dem schwanenhalsförmigen Grindel. Durch gegenseitige Längsverschiebung dieser beiden Teile ändert sich für einen bestimmten Benutzer der Arbeitswinkel des Geräts bzw. kann bei gleichbleibendem Arbeitswinkel das Gerät der Größe des Benutzers angepaßt werden. Bei einem größeren Bedienungsmann muß bei gleichem Arbeitswinkel der Stiel weiter ausgezogen werden als bei einem kleineren; zur Einstellung eines größeren Tiefganges, d. h. eines größeren Arbeitswinkels, wird der Stiel mehr ausgezogen, zur Verklei- nerung^ des Arbeitswinkels entsprechend mehr zusammengeschoben. Der Einstellbereich kann erfindungsgemäß dadurch noch vergrößert werden, daß am unteren Ende des Stiels für die Schiebe-Klemm-Verbindung eine über oder unter dem Stiel liegende Muffe mit einer rechteckigen Aufnahmeöffnung, deren Mittellinie parallel zur Stiel-Mittellinie verläuft, für den Grindel und einer Klemmschraube, durch die der Grindel gegen die eine Seitenwandfläche der Aufnahmeöffnung gedrückt wird, vorgesehen wird. Man kann dann durch eine Verdrehung des Stiels um seine eigene Achse um 180° den Grindel entweder über oder unter dem Stiel in die Muffe einführen. Hierdurch ergibt sich, zusammen mit der Längseinstellbarkeit, bei einer Maximallänge des vollständig ausgezogenen Stiels von etwa 1,80 m ein Arbeitswinkelbereich von etwa 0 bis 25°, der für alle Fälle ausreicht, bei einem Größenbereich der Benutzer von etwa 1,58 bis 2,00 m. Die Schiebe-Klemm-Verbindung in Form einer Muffe mit rechteckiger Aufnahmeöffnung für den Grindel und die gewählte schwanenhalsartige Form des Grindels ergeben eine sehr sichere Verbindung, weil diese Verbindung nicht auf der Geraden zwischen dem Widerstands-Mittelpunkt des Arbeitsgerätes im Boden (in Nähe der Scharspitze) und dem Angriffspunkt der Zugkraft (am Quexgriff), sondern darüber liegt. Das sich hierdurch ergebende Moment und die hierdurch bedingte Verkantung des Grindels in der Aufnahmeöffnung hat die Wirkung, daß die Klemmschraube von einem beträchtlichen Teil der Zugkraft entlastet wird und infolgedessen lediglich mit der Hand, d. h. ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen, die man erfahrungsgemäß oft vergißt mitzunehmen, angezogen und gelöst werden kann. Eine weitere Verbesserung dieser Verbindung ist dadurch erzielbar, daß die Übergänge zwischen der der Klemm-
schraube gegenüberliegenden Seitenwandfläche und der oberen und unteren Innenfläche der Aufnahmeöffnung in der am Stiel befestigten Muffe mit einem Radius von etwa 3 bis 6 mm abgerundet werden. Der Grindel wird mit seinen beiden, den abgerundeten Übergängen benachbarten Kanten zwischen diesen übergängen mit einer Art Keilwirkung eingeklemmt, und zwar auch bei Auftreten derjenigen Maßtoleranzen des Grindels, die sich aus der üblichen Verwendung von gezogenem Stangenmaterial für den Grindel ergeben.
Die zwischen dem unteren Grindelende und den verschiedenen, austauschbaren Zug- oder Druck-Arbeitswerkzeugen vorgesehene Verbindung kann die Form einer am unteren Grindelende befestigten Muffe mit rechteckiger oder quadratischer Aufnahmeöffnung für die Halter der Arbeitswerkzeuge aufweisen. Die Einschiebebewegung des Halters in die Muffe, kann durch einen am Halter vorgesehenen Körnerschlag oder eine sonstige spanlose Verformung, die zu einer örtlichen Verdickung des Halters führt, oder aber mittels eines Splints, der durch entsprechende Ouerbohrungen des Grindels und der Muffe gesteckt wird, begrenzt werden. An Stelle eines Splints kann auch eine in entsprechender Weise angeordnete Schraube verwendet werden. In beiden Fällen kann sowohl die Herstellung als auch das Lösen dieser Verbindungen ohne Zuhilfenahme eines Werkzeuges erfolgen. Die Herstellung der Verbindung erfolgt entweder durch einfaches Einschieben bis zum Wirksam werden der Verdickung oder durch Einschieben des Splints in die Querbohrungen der Muffe und des Grindels und die Lösung der Verbindung durch einen leichten Schlag mit einem Stein oder einem unempfindlichen 'feil eines der anderen Werkzeuge auf das hintere, freie Ende des Halters des gerade eingesetzten Werkzeuges bzw. durch Herausziehen des Splints und anschließend des Halters aus der Muffe. Im Falle der Verwendung einer Schraube an dieser Verbindungsstelle kann deren Festziehen und Lösen aus den gleichen Gründen, die im Zusammenhang mit der Verbindung zwischen Stiel und Grindel bereits weiter oben beschrieben wurden, mit der Hand ohne Zuhilfenahme eines Werkzeuges erfolgen.
Der erfindungsgemäß vorgesehene Ouerstiel muß, wenn er den vorgesehenen Zweck einer Erhöhung der Zugkraft wirksam erfüllen soll, eine Länge von etwa 50 bis 60 cm aufweisen. Bei einer solchen Länge kann der Benutzer den Stiel mit beiden Händen bei parallel zueinander ausgestreckten Armen erfassen. Hierdurch ergibt sich eine bequeme Haltung und auch eine größere Sicherheit für einen geradlinigen Zug des Geräts. Eine solche Länge des Querstiels würde aber beim Arbeiten dicht an Zäunen, Mauern, Bohnenstangen sowie beim Arbeiten in engstehenden Beeren- und Obstbüschen die Arbeit behindern oder unmöglich machen. Der Stiel ist aus diesem Grunde in weiterer Ausbildung der Erfindung in ein am oberen Ende des Gerätestiels befestigtes Querrohr eingeschoben und mittels mindestens einer Klemmschraube in diesem Querrohr festgestellt. Infolgedessen kann der Querstiel in beiden Richtungen seitlich beliebig verstellt werden. Um auch ein Arbeiten in engstehenden Beeren- und Obstbüschen zu ermöglichen, ist die Länge des Querrohres erfindungsgemäß etwa gleich zwei Handbreiten, so daß es notfalls nach Herausnehmen des Querstiels als hilfsweiser Quergriff Verwendung finden kann. Der Querstiel wird zweckmäßig aus Holz, vorzugsweise Eschenholz, hergestellt, weil ein aus Metall bestehender Stiel bei kalter Witterung
sehr unangenehm mit den nackten Händen anzufassen ist. Das Ouerrohr kann seine Funktion als NotgriflF erfüllen, wenn es eine Länge von etwa 10 bis 20 cm aufweist. — Da der Ouerstiel sowohl zum Ziehen des Geräts, beispielsweise beim Einsatz von Kultivatoren, Pflügen u. dgl., als auch zum Stoßen des Geräts, wie beispielsweise beim Einsatz von Krümlern, geeignet sein soll, wird erfindungsgemäß die Mittellinie der Klemmschraube bzw. -schrauben so angeordnet, daß sie mit der durch die Querstiel-Mittellinie, gehenden vertikalen Ebene bei einer einem Arbeitswinkel von etwa 8° entsprechenden Stielhaltung einen Winkel von etwa 30° einschließt. In diesem Falle behindern die Schrauben weder das Ziehen noch das Stoßen des Geräts und wird eine örtliche Überbeanspruchung des Querstiels durch die Klemmschraube bzw. -schrauben vermieden.
Die Vielseitigkeit des erfindungsgemäßen Geräts kann in weiterer Ausbildung der Erfindung noch vergrößert werden, indem auf dem Grindel eine verschiebbare und mittels einer Klemmschraube feststellbare Schiebemuffe zur Befestigung eines Spurzeigers und/oder eines Häufelkörpers, der auf einem am Grindel befestigten Schälpflug (Pfeilschar) aufgesetzt ist, und/oder eines an der Pflugschar lösbar zu befestigenden Messersechs vorgesehen wird. Zur Verwendung in Verbindung mit dem erfindungsgemäßen Gerät kann auch ein selbst mit einem Messersech versehener Pflug verwendet werden, wobei dann gemäß der Erfindung das obere, freie Ende des Messersechs gabelförmig ausgebildet wird, derart, daß es beim Einsetzen des Pflugs in den Grindel von unten auf den Grindel aufgeschoben wird und somit eine Abstützung nach hinten sowie quer zur Zugrichtung erhält.
Der Stiel des erfindungsgemäßen Mehrzweck-Arbeitsgeräts kann auch für die Anbringung eines Krümlers oder Kultivators Verwendung finden. In diesem Falle ist kein schwanenhalsförmiger Grindel erforderlich. Es ist in diesen Fällen vielmehr zweckmäßig, Krümler oder Kultivatoren zu verwenden, die einen Vierkantstab von etwa 30 bis 50 cm Länge besitzen, der zweckmäßig mit dem Gerät fest verbunden, beispielsweise verschweißt ist und in die vom Stiel des Geräts getragene Muffe eingeschoben und in dieser mittels der Klemmschraube festgeklemmt wird. Der Querschnitt dieses Stabes muß dem Querschnitt des sonst verwendeten schwanenhalsförmigen Grindels entsprechen.
Das Belastungsgewicht des Arbeitswerkzeugs kann erfindungsgemäß den verschiedenen Bodenbeschaffenheiten und den verschiedenen verwendeten Arbeitsgeräten durch Aufschieben der erforderlichen Anzahl von Belastungsgewichten auf einen vom unteren Ende des Grindels getragenen, lotrecht oder schräg nach oben gerichteten Zapfen erfolgen.
Mit dem erfindungsgemäßen Mehrzweck-Bodenbearbeitungsgerät können durch Einsetzen des jeweils richtig ausgewählten Arbeitsgeräts alle Hack- und Jätarbeiten auch unter ungünstigsten Umständen, z. B. zentimeterdicke Verkrustung, vollständige Überwucherung, durchgeführt werden, wobei ohne Überanstrengung des Benutzers bei ganztägiger Dauerarbeit auf schwerem Boden eine Flächenleistung erzielt werden kann, die der Hälfte der Flächenleistung eines Kleinschleppers und mehr entspricht. Beim Einsatz von Pfeilscharen kann tiefwurzelndes Unkraut unterfaßt und derart gelockert werden, daß es in langen Schnüren ausgeharkt und sodann praktisch vollständig abgelesen werden kann. Durch Einsetzen von meißeiförmigen Scharen ist es möglich, Wurzelgemüse und
Kartoffeln zu roden, wobei der Anteil der beschädigten Früchte äußerst gering ist. Das Gerät gemäß der Erfindung ergänzt den Kleinschlepper im Gewerbebetrieb und macht ihn im Heimgarten entbehrlich.
Die Erfindung wird an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben und erläutert, wobei gleichzeitig einige der Anwendungsmöglichkeiten des Geräts geschildert \verden.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des vollständigen Geräts mit einem eingesetzten einscharigen Kehrpflug mit festem Messersech;
Fig. 2 zeigt eine Teilansicht des oberen Stielendes in Richtung des in Fig. 1 eingetragenen Pfeils II,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Verbindung zwischen Stiel und Grindel in anderer Einstellung;
Fig. 4 zeigt, gegenüber den Fig. 1 bis 3 auf das Doppelte vergrößert, einen Schnitt nach der in Fig. 1 eingetragenen Linie IV-IV;
Fig. 5 und 6 zeigen in der Seitenansicht bzw. in der Vorderansicht in Richtung des in Fig. 5 eingetragenen Pfeils VI eine in das Gerät eingesetzte Pfeilschar mit Häufelkörper und Spurzeiger;
Fig. 7 und 8 zeigen in der Seitenansicht bzw. in der Draufsicht eine in das Gerät eingesetzte Winkelschar mit Messersech;
Fig. 9 zeigt in der Draufsicht eine andere, in Verbindung mit dem erfindungsgemäßen Gerät verwendbare Pfeilschar,
Fig. 10 in Seitenansicht eine Meißelschar.
An das obere Ende des Stiels 1 ist ein Querrohr 2 angeschweißt, in das ein aus Holz bestehender Querstiel 3 eingeschoben und mittels der Klemmschraube 4 festgeklemmt ist. Die Länge des Querrohrs 2, das als Notgriff bei herausgenommenem Holzstiel 3 dienen kann, ist etwa gleich 10 bis 20 cm. Die Mittellinie 5 der Klemmschrauben 4 schließt, wie Fig. 1 zeigt, mit der durch die Mittellinie des Querstiels 3 gehenden vertikalen Ebene 6 bei einer Haltung des Stiels 1, die einem Arbeitswinkel des an diesem befestigten Arbeitsgeräts von etwa 8° entspricht, einen Winkel 7 von etwa 30° ein. Dadurch ermöglicht der Quergriff sowohl ein unbehindertes Ziehen als auch Stoßen des Arbeitsgeräts.
Am unteren Ende des Stiels 1, der zweckmäßig aus Metallrohr hergestellt wird, ist eine Muffe 8 angeschweißt, die gemäß Fig. 4 aus einem U-förmig gebogenen Blech 8 a und einem an dieses angeschweißten Deckblech 8 b besteht. Die Aufnahmeöffnung 9 der Muffe 8 liegt parallel zu der Mittellinie des Stiels 1 und dient zum Einschieben eines Grindels 10 mit rechteckigem Querschnitt. Der Grindel ist in Fig. 4 aus Gründen der Deutlichkeit nicht eingezeichnet. Die Übergänge 11 zwischen der der Klemmschraube 12 gegenüberliegenden Seitenwandfiache 13 und der oberen und unteren Innenfläche 14 bzw. 15 der Aufnahmeöffnung 9 sind mit einem Radius von etwa 3 bis 6 mm abgerundet, so daß der in die Aufnahmeöffnung 9 eingeschobene GrindellO auch bei Auftreten gewisser Maßtoleranzen zwischen diesen Rundungen mit Keilwirkung eingeklemmt wird, wenn, die Klemmschraube 12 angezogen wird.
Am unteren Ende des Grindels 10 ist eine Muffe mit rechteckiger oder quadratischer Aufnahmeöffnung 17 für den Halter 18 des einscharigen Kehrpfluges (Beetpfluges) 19 befestigt, vorzugsweise angeschweißt. Die Einschiebebewegung des Halters 18 in die Muffe 16 wird bei dem dargestellten Beispiel durch eine Verdickung begrenzt, die durch einen Körnerschlag hervorgerufen ist. Die Schar des Pfluges 19 ist mit 21, der Riester mit 22 und das der Verbesserung des
Pfluges im Boden dienende Führungsschwert mit 23 bezeichnet. Der Arbeitswinkel 24 des Pfluges, d. h. der Winkel zwischen der Arbeitsebene 25 und der Firstlinie 26 des Pfluges, beträgt bei der in Fig. 1 dargestellten Einstellung etwa 8°. Das am Pflugkörper 21 befestigte Messersech 26' ist an seinem oberen Ende 27 gabelförmig ausgebildet, derart, daß es beim Einschieben des Halters 18 in die Muffe 16 von unten auf den Grindel 10 aufgeschoben wird, so daß es eine ίο Seitenführung und eine Abstützung der von vorn auf das Messersech 26 wirkenden Kräfte erhält.
Am unteren Ende des Grindels 10 ist ein schräg nach oben gerichteter Zapfen 28 befestigt, auf dem plattenförmige Belastungsgewichte 29 der erforderliehen Anzahl aufgelegt werden können.
Auf dem GrindellO ist eine verschiebbare Schiebemuffe 30 vorgesehen, die mittels einer Klemmschraube 31 feststellbar ist und gemäß den Fig. 5 und 6 zur Befestigung eines Spurzeigers 32 sowie eines Häufelkörpers 33, der auf einen am Grindel 10 befestigten Schälpflug 34 (Pfeilschar) mit Führungsschwert 35 aufgesetzt ist, dient. Zur lösbaren Verbindung des Häufelkörpers 33 mit dem Schälpflug 34 kann in letzterem, zweckmäßig in dessen Firstlinie, eine kleine Bohrung und am Häufelkörper 33 ein kurzer, beim Aufsetzen sich in diese Bohrung einschiebender Zapfen vorgesehen sein. Wie Fig. 7 zeigt, kann die Schiebemuffe 30 auch zur Befestigung eines lösbaren Älessersechs 36 auf einer Pfeilschar 34 dienen. Auch in diesem Falle weist die Pflugschar 34 zweckmäßig auf ihrer Firstlinie eine kleine Bohrung zur Aufnahme eines vom unteren Ende des Messersechs 36 getragenen Zapfens auf.
Die in den Fig. 5 bis 8 gezeigte Pfeilschar ist etwa 20 cm breit und weist einen Spitzenwinkel von etwa 50° auf. Diese Schar dringt verhältnismäßig tief in den Boden ein; die im lehmigen Boden erreichbare Arbeitstiefe beträgt 15 cm und darüber. Das Gerät ist besonders zweckmäßig zur Vernichtung tiefwurzelnden Unkrauts und zur Lockerung von Jungpflanzen zwecks anschließenden Aushebens derselben zusammen mit den Wurzeln. Auch bei der Vernichtung von Quecken läßt sich dieses Gerät gut verwenden; hierbei werden die Wurzeln unterfaßt, angehoben und zusammen mit dem Boden so weit gelockert, daß sie abgeharkt oder als lange Schnüre abgelesen werden können. Eine Zerstückelung der Quecken mit den bereits geschilderten nachteiligen Wirkungen tritt hierbei nicht ein. Auch Hahnenfuß kann auf die gleiche Weise entfernt werden. Auch kann das Gerät zum Lockern junger Erdbeeren verwendet werden. Nach dem Abranken derselben können die Erdbeeren mit den vollen Wurzelballen aus der Erde gehoben werden. Die Stundenleistung beträgt hierbei bis 250 qm. Beim Hacken besonders stark verunkrauteter Felder kann zusätzlich zu der Pfeilschar ein aufgesetztes Messersech 36 gemäß Fig. 7 verwendet werden. Dieses Messersech schneidet dem Grindel den Weg frei, so daß eine Verstopfung des Geräts durch das Unkraut vermieden wird. Hierbei beträgt die Stundenleistung bis zu 200 qm.
Durch Aufsetzen des in den Fig. 5 und 6 dargestellten Häufelkörpers 33, der Verbreiterungsschare aufweist, kann das Gerät zum Häufeln von Kartoffeln mit einer Standweite bis zu 70 cm verwendet werden. Die aufgesetzten Spurzeiger 32 ermöglichen das Ziehen von Furchen in genau gleichen Abständen zum Einlegen von Kartoffeln, Bohnen, Kompost usw., wobei die Anbringung einer Setzleine sowie das zeitraubende Umstecken der Setzleine vermieden wird. Außerdem

Claims (9)

1 kann das so ergänzte Gerät zum Auswerfen von Kartoffeln, die mit der Meißelschar gemäß Fig. 10 vorgelockert worden sind, herangezogen werden. Der Kraftaufwand für diese Arbeit ist äußerst gering. Anschließend liegen die Kartoffeln oben auf und können leicht gelesen werden. Der Anteil der verletzten oder beim Ablesen übersehenen Kartoffeln ist äußerst gering, und die Stundenleistung des Geräts beträgt bei dieser Arbeitsweise bis zu 700 qm. Die in Fig. 9 dargestellte Pfeilschar 37 entspricht der Pfeilschar 34 im wesentlichen, weist aber eine größere Breite von etwa 40 cm auf. Dieses Werkzeug dient zum Hacken und Jäten von besonders breiten Reihen, insbesondere bei Kohl. Das Gerät ist auch dann, wenn das Hacken des Feldes so lange unterblieben ist, daß es vollständig mit Unkraut durchsetzt ist, noch verwendbar, solange die Füße des Arbiters sich noch zwischen den Blättern hindurchschieben können. Eine Beschädigung der Blätter ist trotz deren Sprödigkeit ausgeschlossen. Die Stundenleistung bei dieser Arbeit beträgt bis zu 700 qm. Rechteckschare verschiedener Breite, wie beispielsweise die in Fig. 8 strichpunktiert eingezeichnete Schar 38, die einen Spitzenwinkel von etwa 90° aufweisen, dienen zum Hacken und Jäten von freien Flächen sowie zur Vernichtung von flachwurzelndem Unkraut. Sie sind besonders zur Pflege von frühem Feingemüse und von jungen Salatpflanzen geeignet. Der Boden wird gebröckelt, flach gelegt und gelangt genau an die Stelle zurück, von der er weggenommen wurde. Eine Furchenbildung tritt hierbei nicht ein; nur der etwa 12 mm dicke Grindel hinterläßt eine ganz schmale Spur im Boden. Dieses Gerät läßt sich mit Sicherheit zentimetergenau an den Reihen entlang führen. In einem einzigen Durchgang wird der Boden zwischen den Reihen gehackt und gleichzeitig der Boden zwischen den Pflanzen in den Reihen gelockert. Die Stundenleistung beträgt 400 bis 500 qm. Das Gerät ist außerdem besonders zum Hacken von Erdbeeren, Erbsen, Bohnen, Gurken, Schwarzwurzeln, Sellerie, Endivien, Rüben, Kartoffeln u. dgl. geeignet. Ein Anwendungsgebiet der in Fig. 10 dargestellten Meißelschar 39, nämlich das Lockern von Kartoffeln, wurde bereits erwähnt. Die Meißelschar kann außerdem zum Lockern besonders harter Stellen, wie z. B. festgetretener Wege, zum Vorbereiten von Beeten für Tiefwurzeln wie z. B. Schwarzwurzeln und Möhren, zum Roden von Wurzelgemüsen und zum tiefen Nachlockern von Stücken, deren Oberfläche z. B. mit einer Rechteckschar gesäubert worden ist, dienen. Beim Roden von Wurzelgemüsen wird die Meißelschar etwa zwei bis drei Fingerbreiten neben einer Reihe von beispielsweise Möhren entlanggezogen. DerBoden wird so gelockert, daß die Möhren anschließend einfach aufgehoben werden können. Die Möhren werden nicht beschädigt, und der erforderliche Zeitaufwand beträgt etwa ein Viertel gegenüber dem Arbeiten mit dem Spaten. In gleicher Weise können Rettiche, Karotten, Schwarzwurzeln, Sellerie, Zwiebeln und ähnliche Wurzelgemüse mit einer Stundenleistung bis 450 qm ausgehoben werden. Beim Lockern von Kartoffeln wird das Gerät einfach mitten in der KartofFelreihe entlanggeführt. Die Meißelschar unterfaßt die einzelnen Nester, hebt sie hoch und lockert den Boden um sie herum. Ein Verletzen der Kartoffeln ist dabei praktisch ausgeschlossen. Anschließend können die Kartoffeln, wie bereits erwähnt, mit einer Pfeilschar mit aufgesetztem Häufelkörper ausgeworfen werden. Beim Lockern von Kartoffeln mit der Meißelschar lassen sich Stundenleistungen bis 600 qm erzielen. 865 Aus vorstehendem ergibt sich die große Vielseitigkeit des erfindungsgemäßen Mehrzweck-Bodenbearbeitungsgeräts. Die mit handgezogenen Geräten der erfindungsgemäßen Bauweise durchführbaren Arbeiten umfassen praktisch sämtliche in kleineren Betrieben und Gärten auftretenden Arbeitsaufgaben. Patentansprüche-.
1. Mehrzweck-Bodenbearbeitungsgerät für Handzug, mit einem mit einem Quergriff versehenen Stiel, dadurch gekennzeichnet, daß der den Quergriff (3) tragende Stiel (1) mit einem schwanenhalsförmigen Grindel (10) zwecks Anpassung an die Körpergröße des Benutzers und Einstellung des gewünschten Arbeitswinkels (Winkel zwischen der Firstlinie 26 der Schar und der Arbeitsebene 25) durch eine verdrehungs- und einknicksichere, verstellbare Schiebe-Klemm-Verbindung verbunden ist, und durch eine ebenfalls verdrehungs- und einknicksichere Steckverbindung zwischen dem unteren Grindelende und l>eliebigen. austauschbaren Zug-Arbeitswerkzeugen, wie Kehr-, Schäl-, Wühl- und Häufelpflüge, Meißelschare u. dgl.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende des Stiels (1) eine über oder unter dem Stiel (1) liegende Muffe (8) mit einer rechteckigen Aufnahmeöffnung (9), deren Mittellinie parallel zur Stiel-Mittellinie verläuft, für den Grindel (10) und einer Klemmschraube (12), durch die der Grindel (10) gegen die eine Seitenwandfläche (13) der Aufnahmeöffnung (9) gedrückt wird, vorgesehen ist.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergänge (11) zwischen der der Klemmschraube (12) gegenüberliegenden Seitenwandfläche (13) und der oberen und unteren Innenfläche (14, 15) der Aufnahmeöffnung (9) mit einem Radius von etwa 3 bis 6 mm abgerundet sind.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende des Grindels (10) eine Muffe (16) mit rechteckiger oder quadratischer Aufnahmeöffnung (17) für die Halter (18) der Arbeitswerkzeuge vorgesehen ist.
5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halter (18) der Arbeitsgeräte eine die Einschiebebewegung begrenzende, durch einenKörnerschlag (20) oder eine sonstige spanlose Verformung erzeugte Verdickung aufweisen.
6. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung der Einschiebebewegung des Halters (18) in die Muffe (17) ein durch entsprechende Querbohrungen dieser Teile geschobener Splint oder eine Schraube vorgesehen ist.
7. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch ein am oberen Stielende befestigtes Querrohr (2), dessen Länge etwa zwei Handbreiten entspricht und in das ein vorzugsweise aus Holz bestehender Querstiel (3) eingeschoben und mittels mindestens einer Klemmschraube (4) festgestellt werden kann.
8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittellinie (5) der Klemmschraube (4) bzw. -schrauben mit der durch die QuerstielMittellinie gehenden vertikalen Ebene (6) bei einer einem Arbeitswinkel (24) von etwa 8° entsprechenden Stielhaltung einen Winkel (7) von etwa 30° einschließt.
9. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine auf dem Grindel (10) ver-
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