DE1070560B - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F03—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03B—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
- F03B3/00—Machines or engines of reaction type; Parts or details peculiar thereto
- F03B3/16—Stators
- F03B3/18—Stator blades; Guide conduits or vanes, e.g. adjustable
- F03B3/186—Spiral or volute casings
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
- Y02E10/00—Energy generation through renewable energy sources
- Y02E10/20—Hydro energy
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- Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)
- Hydraulic Turbines (AREA)
Description
DEUTSCHES
Bei Kaplanturbinen wird die am Eintritt in die Einlaufkammer herrschende gleichförmige, geradlinige
Strömung mittels einer Leitvorrichtung in eine Drallströmung umgewandelt. Um dabei eine möglichst
stationäre relative Umströmung der Laufradschaufeln zu erhalten, sollte diese Drallströmung vor
dem Eintritt in das Laufrad eine weitgehend vollständige Rotationssymmetrie aufweisen. Je stationärer die
relative Umströmung der Laufradschaufeln ist, um so gleichmäßiger ist die Belastung bzw. Beaufschlagung
aller Schaufeln, um so ruhiger der Gang der Turbine und um so besser der Wirkungsgrad bei
relativ kleinen Hauptabmessungen
Die Regulierung des Dralls in Abhängigkeit von der Leistung bzw. von der Durchflnßmenge wird in
der Regel mittels verstellbarer Leitschaufeln eines sogenannten Finkschen Leitapparates erreicht. Da diese
Leitschaufeln zur Ermöglichung einer einfachen und billigen Konstruktion alle die gleiche Form und jeweils
auch die gleiche Stellung (den gleichen Anstellwinkel) aufweisen sollen, ergibt es sich von selbst, daß
die obengenannte Forderung nach einer rotationssymmetrischen Zuströmung schon am Eintritt in den
Leitapparat erfüllt sein muß; denn nur so kann bei gleicher Wirkung sämtlicher Leitschaufeln eine rotationssymmetrische
Zuströmung zu den Laufradschaufel erzeugt werden.
Bei Kaplanturbinen mittlerer Leistung dient zur Umwandlung der gleichförmigen, geradlinigen Strömung
in der Einlaufkammer in eine rotationssymmeirische Strömung unmittelbar vor dem Finkschen
Leitapparat eine insgesamt als Halbspirale bezeichnete Zulaufeinrichtung, die aus einem dem Durchmesser
der Turbine entsprechend breiten Zulaufkanal (Eimlaufkammer), einer an diesen Kanal sich anschließenden
halben Spirale, einem am hinteren Ende der Halbspirale zwischen dieser und dem Zulaufkanal
liegenden Sporn und einer Anzahl von feststehenden achsparallelen Vorleitschaufeln besteht. Diese Halbspiralen
erfüllen in ihrer herkömmlichen Gestaltung, und zwar hinsichtlich der Form und der Anordnung
der Stützschaufeln, hinsichtlich der Ausbildung des Sporns und der Halbspirale nicht die Forderung
nach einer vollständigen rotationssymmetrischen Zuströmung zum Leitapparat der Turbine. Da es nämlich
bisher nicht möglich war, die komplizierten Strömungsvorgänge mit genügender Genauigkeit rechnerisch zu
erfassen, konnte man auch die Formen und Abmessungen der Vorleitschaufeln, des Sporns und der Halbspirale
selbst nicht richtig angeben. Man war vielmehr stets auf gewisse Annahmen und Versuche angewiesen,
die nur eine gewisse Annäherung an die richtige Form bringen konnten.
Dem Erhnder ist es nunmehr aber gelungen, eine Halbspirale für Kaplanturbinen
Anmelder:
J. M. Voith G.m.b.H., Heidenheim/Brenz
Friedrichshafen (Bodensee), ist als Erfinder genannt worden
zwar schwierige, aber weitgehend exakte dreidimensionale Berechnungsmethode für solche Strömungen
zu finden, die es ermöglicht, die geometrischen Formen, einer solchen Halbspirale mit einer großen
Genauigkeit anzugeben. Der Erfinder ging dabei von der Erkenntnis aus, daß die in der Fachliteratur und
in der Praxis weitverbreitete Annahme falsch ist, daß die in Spiralgehäusen üblicher Ausführung sich bildende
Drallströmung mit ausreichender Genauigkeit den Drallsatz: C11 X r = konstant, erfüllt, also die Bedingung,
daß das Produkt aus Umfangsgeschwindigkeit mal Radius an allen Stellen angenähert gleich ist.
Es hat sich gezeigt, daß diese Bedingung bei bekannten Halbspiralen bei weitem nicht erfüllt ist und daß bei
der Formgebung der Halbspirale noch wesentlich stärker der hydrodynamischen Wechselwirkung
zwischen dem Betriebswasser einerseits und den Wänden der Halbspirale und den Vorleitschaufeln
andererseits Rechnung getragen werden muß.
Die Erfindung besteht somit in der Angabe einer neuen Halbspiralenform, die es gestattet, die obengenannte
vollständige Rotationssymmetrie und damit die den vorgegebenen Verhältnissen entsprechend
günstigste Turbinenform hinsichtlich Größe, Wirkungsgrad und Laufruhe zu erhalten.
Gemäß der Erfindung wird für eine Halbspirale für Niederdruck-Kaplanturbinen, bestehend aus einer
Einlaufkammer, einer anschließenden Halbspirale, einem zwischen Einlaufkammer und Halbspirale
liegenden Sporn und einem Kranz von feststehenden Vorleitschaufeln vorgeschlagen, den Sporn als
schlanken Dorn mit einer Länge von 10- bis 25-, vorzugsweise 20mal seiner mittleren Dicke 5 und mit einer
über den größten Teil seiner Länge sich erstreckenden angenäherten konstanten Dicke auszubilden und außerdem
die auf der Einlaufseite am Sporn liegenden Vorleitschaufeln in an sich bekannter AVeise so auszu-
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bilden, daß sie eine starke Vergrößerung der Umfangskomponente der Strömung ergeben.
Die Angabe, daß die Länge des Sporns mindestens IOmal der mittleren Dicke sein soll, stellt dabei etwa
die untere Grenze dar, mit der sich bereits eine wesentliche Verbesserung erzielen läßt. Die Verhältnisse
werden jedoch noch günstiger, wenn der Sporn noch schlanker, und zwar mit einer Länge bis zu maximal
etwa 25 x s, vorzugsweise mit einer Länge von etwa 20 x j ausgebildet wird. Dabei ist der Sporn, wie an
sich bekannt^ gegen die Halbspirale zu etwas konvex gekrümmt. Außerdem geht er auf seiner Außenseite
mit einer Ausrundung, die außerhalb der genannten Länge von (10 bis 25) x s liegt, in die Wand der Einlaufkammer
über.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung sind die auf der Einlauf seite am Sporn liegenden Vorleitschaufeln
mit einer wesentlich größeren Länge als die übrigen Vorleitschaufeln auszuführen, und zwar
mit einer 2- bis 3fachen Länge. Eine andere Ausführungsmöglichkeit besteht darin, die auf der Einlaufseite
am Sporn liegenden Vorleitschaufeln mit wesentlich stärkerer Wölbung auszuführen als die übrigen,
wobei ihre Wölbung vom Sporn an allmählich abnimmt. Dabei soll die Wölbung wenigstens der beiden,
vom Sporn aus gesehen, ersten Vorleitschaufeln so stark wie bei sogenannten Hakenschaufeln gewählt
werden. Dabei wird in an sich bekannter Weise der Abstand zwischen dem Sporn und der ersten auf der
Einlaufseite vor dem Sporn liegenden Vorleitschaufel sowie der Abstand zwischen dieser ersten und der
zweiten Vorleitschaufel halb so groß ausgebildet wie der Abstand zwischen je einander benachbarten
übrigen Vorleitschaufeln.
Die Wölbung der ersten vor dem Sporn liegenden Vorleitschaufel und die Abrundung, mit der die Einlaufkammer
in den Sporn übergeht, sind dabei so aufeinander abzustimmen, daß sich zwischen dieser
Ausrundung und der ersten Vorleitschaufel und entsprechend zwischen dieser und der nächsten VorIeitschaufel
allmählich verjüngende, düsenartige Kanäle ergeben.
Besonders günstige Verhältnisse lassen sich erzielen, wenn die auf der Einlaufseite am Sporn
liegenden Vorleitschaufeln sowohl mit größerer Länge als auch mit größerer Wölbung als die übrigen Vorleitschaufeln
ausgebildet werden und wenn nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung die Vorleitschaufeln
vom Sporn an in ihrer Länge und in ihrer Wölbung allmählich bis zu der in der Fig. 1 der Zeichnung
etwas rechts von der vertikalen Mittelebene liegenden, also nur mit ganz schwacher Wölbung ausgeführten Vorleitschaufel abnehmen. Von hier an
kann die Wölbung in der entgegengesetzten Richtung wieder etwas zunehmen, so daß die spiralseitig angeordneten
Vorleitschaufeln eine Wölbung zur seitlichen Wand der Spirale hin aufweisen (Turbinenvorleitschaufeln).
Zur Erzielung einer starken Vergrößerung der Umfangskomponente der Strömung durch die auf der Einlaufseite
vor dem Sporn liegenden Vorleitschaufeln können außer langen und stark gewölbten Schaufeln
auch andere an sich bekannte Mittel angewendet werden. So könnten die Vorleitschaufeln etwa als
Spaltflügel oder als gestaffelte Profile ausgebildet werden.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung, für den kein selbständiger Schutz beansprucht wird, ist es
zweckmäßig, zusätzlich zu den obengenannten Merkmalen auch dem Flächenverlaiif der Halbspirale selbst
bestimmte Formen zu geben, und zwar soll die Seitenwand der eigentlichen Halbspirale so geformt werden,
daß die mittlere Umfangsgeschwindigkeit der Strömung vom Eintrittsquerschnitt (von der Ouerebene
durch die Turbinenachse) an bis zu dem etwa 90° weiter stromabwärts liegenden Querschnitt zunimmt,
dann über einen Winkelbereich von etwa 45° allmählich um ein geringes Maß abnimmt, und daß dann im
letzten Teil, also in einem weiteren Bereich von etwa ίο 30 bis 45°, nochmals eine wesentliche Beschleunigung
eintritt.
Eine weitere Verbesserung, für die ebenfalls kein selbständiger Schutz beansprucht wird, läßt sich erzielen,
wenn die Einlaufkammer sowohl auf der in die Halbspiralenwand übergehenden Seitenwand als auch
auf der zum Sporn führenden Seitenwand zunächst eine konvexe und dann eine konkave Krümmung zur
Strömung hin aufweist.
Wie sich aus obigen Ausführungen ergibt, ist die Form des Sporns und der auf der Einlaufseite vor
dem Sporn liegenden Vorleitschaufel von ausschlaggebender Bedeutung für die Erzielung einer möglichst
völlig rotationssymmetrischen Strömung. Dabei sind weitere Verbesserungen durch die richtige Formgebung
der Seitenwände der Einlaufkammer und der Halbspirale zu erzielen. Schließlich ist aber auch
noch auf eine richtige Formgebung von Boden und Decke der Einlaufkammer zu achten. Diese sollen
nach einem weiteren Verbesserungsvorschlag der Erfindung so geformt sein, daß sich eine für die Wirkung
der Vorleitschaufeln genügende Einschnürung der Strömung ergibt. Boden und Decke sollen also
zusammen insbesondere im Bereich des Sporns bzw. richtiger im Zulaufbereich zur vorderen Spornseite
einen düsenartigen Einlauf zu dem Vorleitschaufelraum ergeben, und zwar in der Weise, daß wenigstens
eine der beiden Flächen, vorzugsweise aber beide vor den Vorleitschaufeln konvex zur Strömung hin ausgebildet
sind.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen horizontalen Längsschnitt durch die gesamte Halbspirale einschließlich Einlaufkammer,
Fig. 2 vertikale Querschnitte durch die eigentliche Halbspirale und
Fig. 3 einen vertikalen Schnitt entlang der Linie A-A-A in Fig. 1.
Die Einlaufkammer 1, in die das Betriebswasser in der durch den Pfeil 2 angedeuteten Richtung gleichförmig
und geradlinig einströmt, weist beiderseits in den Bereichen 3 und 4 zunächst eine konvexe Wand
auf, an die sich auf der Spiralseite ein konkaver Wandteil 5 und auf der Spornseite ein konkaver
Wandteil 6 mit starker Krümmung anschließen. Bei dem durch den Buchstaben i gekennzeichneten Querschnitt
schließt sich an die Einlaufkammer der erste Teil der eigentlichen Halbspirale 7 an, der vom
Querschnitt i bis etwa zum Querschnitt e so geformt ist, daß sich eine Zunahme der mittleren Umfangsgeschwindigkeit
ergibt. Im weiteren Verlauf ist die IIalbspirale etwa vom Querschnitt e bis zum Querschnitt
c so geformt, daß sich in diesem Bereich eine allmähliche, aber nicht wesentliche Abnahme der Umfangsgeschwindigkeit
ergibt, und in dem Bereich vom Querschnitt c bis zum Querschnitt a so, daß dort eine
rasche wesentliche Beschleunigung der Strömung eintritt.
Der Sporn 8 hat, wie die Abbildung erkennen läßt, eine sehr schlanke Form, die eine über ihre wesentliehe
Länge angenähert konstante Dickes aufweist,
Claims (12)
1. Halbspirale für Niederdruck-Kaplanturbinen, bestehend aus einer Einlaufkammer, einer anschließenden
Halbspirale, einem zwischen Einlaufkammer und Halbspirale liegenden Sporn und einem Kranz von feststehenden Vorleitschaufeln.
dadurch gekennzeichnet, daß der Sporn (8) als schlanker Dorn ausgebildet ist mit einer Länge
von 10- bis 25-, vorzugsweise etwa 20mal seiner mittleren Dicke (s) und mit einer über den. größten
Teil seiner Länge sich erstreckenden angenähert konstanten Dicke, (s) und daß die auf der Einlaufseite
am Sporn (8) liegenden Vorleitschaufeln (9 bis 11) in an sich bekannter Weise so gewölbt
sind, daß sie eine starke Vergrößerung der Umfangskomponente der Strömung ergeben.
2. Halbspirale nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Einlaufseite am
Sporn (8) liegenden Vorleitschaufeln (9, 10) eine
wesentlich größere Länge als die übrigen Vorleitschaufeln aufweisen (bis zum Dreifachen der
Länge) und daß die Vorleitschaufeln (9 bis 13), vom Sporn an aufeinanderfolgend, in ihrer Länge
allmählich abnehmen.
3. Halbspirale nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen dem
Sporn (8) und der ersten auf der Einlaufseite vor dem Sporn liegenden Vorleitschaufel (9) und
zwischen der ersten und zweiten auf der Einlaufseite vor dem Sporn liegenden Vorleitschaufel (10)
in an sich bekannter Weise halb so groß ist wie der Abstand zwischen je zwei einander benachbarten
übrigen Vorleitschaufeln.
4. Halbspirale nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens auch noch der Abstand
zwischen der zweiten (10) und dritten (11) auf der Einlaufseite, vor dem Sporn (8) liegenden
Vorleitschaufel halb so groß ist wie der Abstand zwischen je zwei einander benachbarten übrigen
Vorleitschaufeln.
5. Halbspirale nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wölbung der auf
der Einlaufseite am Sporn (8) liegenden Vorleitschaufeln (9 bis 11) in an sich bekannter Weise
vom Sporn an allmählich abnimmt.
6. Halbspirale nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Ein-;
laufseite am Sporn (8) liegenden Vorleitschaufeln (9 bis 11), wie bei Strömungsmaschinen an sich bekannt,
als Spaltflügel oder als gestaffelte Profile ausgebildet sind.
7. Halbspirale nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Sporn (8) gegen
die Halbspirale (7) zu, wie an sich bekannt, konvex gekrümmt ist.
8. Halbspirale nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die der Einlaufkammer
(1) zugekehrte Seite des Sporns außerhalb der Länge von (10 bis 25) X s mittels
einer Ausrundung in die Wand der Einlaufkammer übergeht.
9. Halbspirale nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand
der eigentlichen Halbspirale (7) so geformt ist, daß die mittlere Umfangsgeschwindigkeit der
Strömung vom Eintrittsquerschnitt (i) (von der Querebene durch die Turbinenachse) an bis zu
einem etwa 90° (Umfangswinkel) weiter stromabwärts liegenden Querschnitt (e) zunimmt, dann
über einen Winkelbereich von etwa 45° (e bis c) allmählich um ein Geringes abnimmt, und daß sie
dann im letzten Viertel der Halbspirale (c bis a), also in einem weiteren Bereich von etwa 30 bis 45°,
nochmals eine starke Beschleunigung erfährt.
10. Halbspirale nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (21)
und/oder die Decke (22) der Einlaufkammer (1) in an sich bekannter Weise geformt sind, daß sie
einen düsenartigen Einlauf zu dem Vorleitschaufelraum in der Nähe des Sporns (8) ergeben.
11. Halbspirale nach einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbspirale (7) vor dem düsenförmigen Eintritt in den Vorleitschaufelring
eine zusätzliche Einschnürung aufweist, derart, daß Boden (21) und/oder Decke
(22) der Einlaufkammer (1) konvexe Form zur Strömung hin aufweisen.
12. Halbspirale nach einem der Ansprüche 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaufkam-
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1070560B true DE1070560B (de) | 1959-12-03 |
Family
ID=595433
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1070560D Pending DE1070560B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1070560B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1285960B (de) * | 1962-05-22 | 1968-12-19 | Voith Gmbh J M | Zulaufeinrichtung fuer Kaplan- und Francisturbinen |
-
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- DE DENDAT1070560D patent/DE1070560B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1285960B (de) * | 1962-05-22 | 1968-12-19 | Voith Gmbh J M | Zulaufeinrichtung fuer Kaplan- und Francisturbinen |
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