CH362038A - Zulaufeinrichtung für Niederdruck-Kaplanturbinen - Google Patents
Zulaufeinrichtung für Niederdruck-KaplanturbinenInfo
- Publication number
- CH362038A CH362038A CH362038DA CH362038A CH 362038 A CH362038 A CH 362038A CH 362038D A CH362038D A CH 362038DA CH 362038 A CH362038 A CH 362038A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- inlet
- spur
- inlet device
- dependent
- inlet chamber
- Prior art date
Links
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims description 13
- 230000007423 decrease Effects 0.000 claims description 6
- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 claims 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 2
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 description 2
- 238000009751 slip forming Methods 0.000 description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- BYXHQQCXAJARLQ-ZLUOBGJFSA-N Ala-Ala-Ala Chemical compound C[C@H](N)C(=O)N[C@@H](C)C(=O)N[C@@H](C)C(O)=O BYXHQQCXAJARLQ-ZLUOBGJFSA-N 0.000 description 1
- 208000037656 Respiratory Sounds Diseases 0.000 description 1
- 230000033228 biological regulation Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000004364 calculation method Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 206010037833 rales Diseases 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F03—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03B—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
- F03B3/00—Machines or engines of reaction type; Parts or details peculiar thereto
- F03B3/16—Stators
- F03B3/18—Stator blades; Guide conduits or vanes, e.g. adjustable
- F03B3/186—Spiral or volute casings
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
- Y02E10/00—Energy generation through renewable energy sources
- Y02E10/20—Hydro energy
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)
Description
Zulaufeinrichtung für Niederdruck-Kaplanturbinen Bei Kaplanturbinen wird die am Eintritt in die Einlaufkammer herrschende gleichförmige geradlinige Strömung mittels einer Leitvorrichtung in eine Drall strömung umgewandelt. Um dabei eine möglichst stationäre relative Umströmung der Laufradschaufeln zu erhalten, sollte diese Drallströmung vor dem Ein tritt in das Laufrad eine weitgehend vollständige Ro- tationssymmetric aufweisen.
Je stationärer die relative Umströmung der Laufradschaufeln ist, umso gleich- mässiger ist die Belastung bzw. Beaufschlagung aller Schaufeln, umso ruhiger der Gang der Turbine und umso besser der Wirkungsgrad bei relativ kleinen Hauptabmessungen.
Die Regulierung des Dralls in Abhängigkeit von der Leistung bzw. von der Durchflussmenge wird in der Regel mittels verstellbarer Leitschaufeln eines sogenannten Fink'schen Leitapparates erreicht.
Da diese Leitschaufeln zur Ermöglichung einer einfachen und billigen Konstruktion alle die gleiche Form und jeweils auch die gleiche Stellung (den gleichen An stellwinkel) aufweisen sollen, ergibt es sich von selbst, dass die obengenannte Forderung nach einer rota tionssymmetrischen Zuströmung schon am Eintritt in den Leitapparat erfüllt sein muss ; denn nur so kann bei gleicher Wirkung sämtlicher Leitschaufeln eine rotationssymmetrische Zuströmung zu den Laufrad schaufeln erzeugt werden.
Bei Kaplanturbinen mittlerer Leistung dient zur Umwandlung der gleichförmigen, geradlinigen Strö mung in der Einlaufkammer in eine rotationssymme trische Strömung unmittelbar vor dem Fink'schen Leitapparat eine Zulaufeinrichtung, die aus einem dem Durchmesser der Turbine entsprechend breiten Zulaufkanal (Einlaufkammer), einer an diesen Kanal sich anschliessenden Halbspirale, einem am hinteren Ende der Halbspirale zwischen dieser und dem Zu- Laufkanal liegenden Sporn und einer Anzahl von feststehenden achsparallelen Traversen besteht.
Diese Zulaufeinrichtungen erfüllen in ihrer herkömmlichen Gestaltung, und zwar hinsichtlich der Form und der Anordnung der Traversen, hinsichtlich der Ausbil dung des Sporns und der Halbspirale nicht die For derung nach einer vollständigen rotationssymmetri schen Zuströmung zum Leitapparat der Turbine. Da es nämlich bisher nicht möglich war, die komplizier ten Strömungsvorgänge mit genügender Genauigkeit rechnerisch zu erfassen, konnte man auch die For men und Abmessungen der Traversen, des Sporns und der Halbspirale selbst nicht richtig angeben.
Man war vielmehr stets auf gewisse Annahmen und Versuche angewiesen, die nur eine gewisse Annähe rung an die richtige Form bringen konnten.
Dem Erfinder ist es nunmehr aber gelungen, eine zwar schwierige, aber weitgehend exakte dreidimen sionale Berechnungsmethode für solche Strömungen zu finden, die es ermöglicht, die geometrischen For men einer solchen Zulaufeinrichtung mit einer grossen Genauigkeit anzugeben. Der Erfinder ging dabei von der Erkenntnis aus, dass die in der Fachliteratur und in der Praxis wehverbreitete Annahme falsch ist, dass die in Spiralgehäusen üblicher Ausführung sich bil dende Drallströmung mit ausreichender Genauigkeit den Drallsatz :
c," <I>- r</I> =konstant, erfüllt, also die Be dingung, dass. das Produkt aus Umfangsgeschwindig keit mal Radius an allen Stellen angenähert gleich ist. Es hat sich gezeigt, dass diese Bedingung bei bekannten Zulaufeinrichtungen bei weitem nicht er füllt ist, und dass bei der Formgebung der Zulauf einrichtung noch wesentlich stärker der hydrodyna mischen Wechselwirkung zwischen dem Betriebswas ser einerseits und den Wänden der Halbspirale und den Traversen andererseits Rechnung getragen wer den muss.
Die Erfindung besteht somit in der Angabe einer neuen Form der Zulaufeinrichtung die es gestattet, die obengenannte vollständige Rotationssymmetrie und damit die den vorgegebenen Verhältnissen entspre chend günstigste Turbinenform hinsichtlich Grösse, Wirkungsgrad und Laufruhe zu erhalten.
Sie betrifft eine Zulaufeinrichtung für Nieder druck-Kaplanturbinen, bestehend aus einer Einlauf- kammer, einer anschliessenden Halbspirale, einem zwischen Einlaufkammer und Halbspirale liegenden Sporn und einem Kranz von feststehenden Traversen.
Gemäss der Erfindung ist in erster Linie der Sporn, dessen Lage weitgehend durch die gegebenen Verhältnisse bestimmt wird, nicht als kurze keilför mige Nase, sondern im Gegensatz zu allen bisher bekannten. Formen als Zunge ausgebildet, die 10 bis 25 mal so lang wie ihre mittlere Dicke ist und aus- serdem über dem grössten Teil ihrer Länge angenä hert konstante Dicke aufweist. Gleichzeitig sind die auf der Einlaufseite dem Sporn benachbarten Tra versen so ausgebildet, dass sie eine starke Vergrösse rung der Umfangskomponente der Strömung ergeben.
Wenn die Länge des Sporns das Zehnfache der mittleren Dicke ist, lässt sich bereits eine wesentliche Verbesserung erzielen. Die Verhältnisse werden je doch noch günstiger, wenn der Sporn noch schlanker ist und zwar vorzugsweise mit einer Länge von etwa dem Zwanzigfachen der mittleren Dicke.
Zur Erzielung einer starken Vergrösserung der Umfangskomponente der Strömung durch die auf der Einlaufseite vor dem Sporn liegenden Traversen können ausser langen und stark ewölbten Schaufeln auch andere an sich bekannte- Mittel angewendet werden. So könnten die Traversen .etwa als Spaltflü gel oder als gestaffelte Profile ausgebildet werden.
Ferner ist es zweckmässig, zusätzlich zu den obengenannten Merkmalen auch dem Flächenverlauf der Halbspirale selbst bestimmte Formen zu geben, und zwar soll vorteilhaft die eigentliche Halbspirale in ihrer seitlichen Wandung so geformt werden, dass die mittlere Umfangsgeschwindigkeit der Strömung vom Eintrittsquerschnitt (Querebene durch die Tur binenachse) an bis zu dem etwa 90 (Umfangswinkel)
weiter hinten liegenden Querschnitt zunimmt, dann über einen Umfangsbereich von et#,va 450 allmählich um ein geringes Mass abnimmt, und dass dann im letzten Teil etwa im Umfangsbereich von 30 bis 450 nochmals eine wesentliche Beschleunigung eintritt.
Eine weitere Verbesserung lässt sich erzielen, wenn die Einlaufkammer sowohl auf der in die Halb spiralenwand übergehenden Seite als auch auf der zum Sporn führenden Wand zunächst eine konvexe und dann eine konkave Krümmung aufweist.
Wie sich aus obigen Ausführungen ergibt, ist die Form des Sporns und der auf der Einlaufseite vor dem Sporn liegenden Traverse von ausschlaggebender Bedeutung für die Erzielung einer möglichst völlig rotationssymmetrischen Strömung. Dabei sind weitere Verbesserungen durch die richtige Formgebung der Seitenwände der Einlaufkarnmer und der Halbspirale zu erzielen. Schliesslich ist aber auch noch auf eine richtige Formgebung von Boden und Decke der Ein laufkammer zu achten.
Wenigstens der eine dieser beiden Teile ist zweckmässig so geformt, dass er zusammen mit dem andern dabei ebenen Teil einen für die Wirkung der Traversen vorteilhafte Einschnü- rung der Strömung bewirkt. Boden und Decke sollen also zusammen insbesondere im Bereich des Sporns bzw. richtiger im Zulaufbereich zur vorderen Sporn seite einen düsenartigen Einlauf zu dem Traversen raum ergeben, und zwar in der Weise, dass wenig stens eine der beiden Flächen, vorzugsweise aber beide vor den Traversen konvex ausgebildet sind. Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeich nung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen horizontalen Längsschnitt durch die Zulaufeinrichtung ; Fig. <I>1</I> a zeigt die Spornpartie in einem grösseren Masstab ; Fig. 2 vertikale Querschnitte durch die Halbspi rale und Fig. 3 einen vertikalen Schnitt entlang der Linie A-A-A in Fig. 1.
Die Einlaufkammer 1, in die das Betriebswasser in der durch den Pfeil 2 angedeuteten Richtung gleichförmig und geradlinig einströmt, weist beider seits im Bereich 3 und 4 zunächst eine konvexe Wan dung gegen die Strömung auf, an die sich auf der Sp:iralseite ein konkaver Wandteil 5 gegen die Strömung und auf der Spornseite ein konkaver Wandteil 6 gegen die Strömung mit starker Krüm- mung anschliesst.
Bei dem durch den Buchstaben i gekennzeichneten Querschnitt, welcher den Ein laufquerschnitt der Halbspirale bildet, schliesst sich an die Einlaufkammer der erste Teil der Halb spirale 7 an, der vom Querschnitt i bis etwa zum Querschnitt e (90") so geformt ist, dass sich eine Zunahme der mittleren Umfangsgeschwindigkeit ergibt. Im weiteren Verlauf ist die Halbspirale etwa vom Querschnitt e bis zum Querschnitt c (45 ) so geformt, dass sich in diesem Bereich eine allmähliche aber nicht wesentliche Abnahme der Umfangsge schwindigkeit ergibt, und in dem Bereich vom Quer schnitt c bis zum Querschnitt a so (45 ), dass dort eine rasche wesentliche Beschleunigung der Strömung eintritt.
Der zwischen Einlaufkammer und Halbspirale liegende Sporn 8 hat als Zunge, wie insbesondere die in grösserem Masstabe gezeichnete Fig. la erken nen lässt, eine über den grössten Teil seiner Länge angenähert konstante Dicke aufweisende sehr schlanke Form. In dem gezeigten Ausführungsbei spiel entspricht die Länge L des Sporns angenähert der 15-fachen mittleren Dicke s. Die eine der beiden Seitenflächen des Sporns geht in die Halbspirale über, während die andere Seitenfläche in eine scharfe Rundung des konkaven Teils 6 der Einlaufkammer übergeht.
Die Traversen sind, angefangen bei der ersten auf der Einlaufseite vor dem Sporn liegenden Tra- verse, fortlaufend mit 9 bis 20 numerie.rt. Der Sporn 8 sowie die Traversen 10 bis 20 sind mit ihren Aus trittskanten in gleichmässigen Abständen, d. h. mit gleicher Teilung auf den Umfang eines Kreises ver teilt angeordnet. Die Traverse 9 ist als Zwischen traverse in der ersten Teilung, d. h. zwischen dem Sporn 8 und der Traverse 10 angeordnet und zwar mit ihrer Austrittskante in der Mitte zwischen den Austrittskanten des Sporns 8 und der Traverse 10.
Die Wölbung der Traversen 9 und 10 und die Aus rundung, mit der die Wand der Einlaufkammer in den Sporn übergeht, sind dabei so aufeinander abge stimmt, dass die zwischen dieser Ausrundung und der Traverse 9 sowie die zwischen der Traverse 9 und der Traverse 10 gebildeten Kanäle sich von der Eintrittsseite zur Austrittsseite hin düsenartig verjün gen.
Bei grösseren Fallhöhen und bei grösseren Wer ten der Eintrittsgeschwindigkeit in der Einlaufkam- mer kann es zweckmässig sein, zwischen den Tra versen 10 und 11, also in der zweiten Teilung, eine zusätzliche Traverse als weitere Zwischentraverse an zuordnen, um damit die Rotationssymmetrie der Zu strömung zu den innerhalb der Traversen angeordne ten Leitschaufeln zu verbessern.
Die auf der Seite der Einlaufkammer liegenden Traversen 9 bis 13 weisen im Querschnitt eine posi tive Wölbung auf, d. h. sie sind so gewölbt, dass sie die Umfangskomponente der Strömungsgeschwindib keit vergrössern ; sie stellen also sogenannte Pumpen traversen dar. Angefangen von der Traverse 9 sind die Traversen im Querschnitt fortlaufend bis zur Tra verse 13 mit geringerer Länge ausgebildet, und zwar die Traverse 9 mit einer Länge, die etwa dem 3-fa- chen der Länge der Traverse 13 entspricht. Ausser- dem sind die Traversen 9 bis 13 fortlaufend mit ge ringerer Wölbung ausgebildet.
Im Vergleich zur Tra verse 12 und insbesondere zur Traverse 13, die nur noch eine sehr kleine positive Wölbung aufweist, sind die Traversen 9 bis 11 jedoch verhältnismässig stark gewölbt, um mit ihnen eine starke Vergrösserung der Umfangskomponente der Strömungsgeschwindigkeit zu erzielen. Die zunächst am Sporn liegende Traverse 9 mit der grössten Länge und der stärksten Wölbung trägt also die grösste hydrodynamische Belastung, da gegen trägt die letzte Pumpentraverse 13 nur noch eine geringe hydrodynamische Belastung, die unter Um ständen bis auf Null vermindert werden kann. Die Form der Mittellinie des, Profils der Traverse 13 ent spricht daher auch ungefähr der Form der örtlichen Stromlinie der von dieser Traverse nicht gestörten Strömung.
Um ein eventuelles Ablösen der Strömung von den auf der Einlaufseite am Sporn liegenden hydro dynamisch stark belasteten Traversen zu verhindern, können diese als sogenannte Spalt- oder Schlitzflügel, also in der Weise ausgebildet werden, dass vor dem eintrittsseitigen Ende der eigentlichen Traverse ein kleiner Hilfsflügel angeordnet ist, wobei der zwischen der Traverse und dem Hilfsflügel liegende Spalt sich von der Druck- zur Saugseite hin düsenförmig ver- engt.
Ein eventuelles Ablösen der Strömung von den genannten Traversen kann aber auch dadurch ver mieden werden, dass diese als sogenannte gestaffelte Profile oder unterteilte Traversen ausgebildet werden. Hierbei ist das Profil jeder dieser Traversen durch eine Gruppe von kleineren Teilprofilen ersetzt, deren gemeinsame Umhüllende etwa der Umrisslinie der Traverse entspricht.
Die auf der Seite der Halbspirale liegenden Tra versen 14 bis 20 weisen eine negative Wölbung auf, d. h. sie sind so gewölbt, dass sie die Umfangskom ponente der Strömungsgeschwindigkeit verringern ; es sind sogenannte Turbinentraversen. Angefangen bei der Traverse 14 sind die Traversen fortlaufend bis zur Traverse 20 mit zunehmend stärkerer, jedoch im Vergleich zu den Traversen 9 bis 11 verhältnismässig geringer Wölbung ausgebildet, da sie eine wesentlich geringere hydrodynamische Belastung zu tragen ha ben als diese.
In Fig. 2 sind die vertikalen Querschnitte an den mit<I>a</I> bis<I>i</I> bezeichneten Stellen der Halbspirale der Fig. 1 dargestellt.
Fig. 3 zeigt die Ausbildung des Bodens 21 und der Decke 22, die vor dem Traversenraum je eine konvexe Form aufweisen und so einen düsenförmigen Zulauf zum Traversenraum ergeben.
Die Einlaufkammer besitzt vor dem düsenartigen Einlauf 30 zu dem Traversenraum eine zusätzliche Einschnürung 31, derart, dass der Boden 21, und die Decke 22 eine konvexe Form 31, 32 zur Strömung aufweisen. Es könnte eine solche konvexe Form auch nur an der Decke oder am Boden vorgesehen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Zulaufeinrichtung für Niederdruck-Kaplanturbi- nen, bestehend aus einer Einlaufkammer, einer an- schliessenden Halbspirale, einem zwischen Einlauf- kammer und Halbspirale liegenden Sporn und einem Kranz von feststehenden Traversen, dadurch gekenn zeichnet, dass der Sporn (8) als Zunge mit einer Länge von 10 bis 25 mal ihrer mittleren Dicke (s)und mit einer über den grössten Teil ihrer Länge sich erstreckenden angenähert konstanten Dicke aus gebildet ist, und dass ausserdem die auf der Einlauf- seite dem Sporn benachbarten Traversen (9 bis 11) so ausgebildet sind, dass sie eine starke Vergrösse- rung der Umfangskomponente der Strömung ergeben.UNTERANSPRÜCHE 1. Zulaufeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Querschnitt die Tra versen (9 bis 13) vom Sporn an aufeinanderfolgend in ihrer Länge abnehmen, wobei die Länge der dem Sporn _(8) zunächst liegenden Traverse (9) etwa drei mal grösser ist als die der neutralen Traverse (13). 2. Zulaufeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wölbung der drei auf der Einlaufseite dem Sporn benachbarten Traversen (9 bis 11) vom Sporn an allmählich abnimmt.3. Zulaufeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wölbung der drei auf der Einlaufseite dem Sporn benachbarten Traversen (9 bis 11) vom Sporn an allmählich abnimmt. 4. Zulaufeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die auf der Einlaufseite dem Sporn benachbarten Traversen als Spaltflügel ausgebildet sind.5. Zulaufeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die auf der Einlaufseite dem Sporn benachbarten Traversen als unterteilte Traversen ausgebildet sind. 6. Zulaufeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Sporn gegen das hin tere Ende der Halbspirale zu konvex gekrümmt ist.7. Zulaufeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Aussenseiten des Sporns in die Wand der Halbspirale und in eine Aus rundung in der Wand der Einlaufkammer übergehen. B. Zulaufeinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass die hinter der neutralen Traverse (13) l@ie- genden weiteren Traversen (14 bis 20) mit negativer Wölbung ausgebildet sind.9. Zulaufeinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeich net, dass die erste auf der Einlaufseite vor dem Sporn liegende Traverse (9) als Zwischentraverse in der ersten Teilung angeordnet ist.10. Zulaufeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Halbspirale (7) in ihrer seitlichen Wandung so geformt ist, dass die mittlere Umfangsgeschwindigkeit der Strömung vom Eintrittsquerschnitt (a) durch die Turbinenachse an bis zu einem etwa 900 Umfangswinkel weiter hinten liegenden Querschnitt (e) zunimmt, dann über einen Winkelbereich von weiteren etwa 45 Umfangswin kel (e bis c) allmählich abnimmt, und dass sie dann im letzten Viertel der Halbspirale (c bis a), nochmals zunimmt.11. Zulaufeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (21) der Einlaufkammer so geformt ist, dass er zusammen mit der ebenen Decke der Einlaufkam- mer einen düsenartigen Einlauf zu dem Traversen raum in der Nähe des Sporns ergibt.12. Zulaufeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Decke (22) der Einlaufkammer so geformt ist, dass sie zusammen mit dem ebenen Boden der Einlaufkammer einen düsenartigen Einlauf zu dem Traversenraum in der Nähe des Sporns ergibt. 13. Zulaufeinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 10 bis 12, dadurch gekenn zeichnet, dass der Boden (21) und die Decke (22) der Einlaufkammer so geformt sind, dass sie zusam men einen düsenartigen Einlauf zu dem Traversen raum in der Nähe des Sporns ergeben.14. Zulaufeinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 10 bis 13, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einlaufkammer vor dem düsenar tigen Einlauf zu dem Traversenraum eine zusätzliche Einschnürung aufweist, derart, dass der Boden (21) der Einlaufkammer eine konvexe Form zur Strö mung hin aufweist.15. Zulaufeinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 10 bis 14, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einlaufkammer vor dem düsenar tigen Einlauf zu dem Traversenraum eine zusätzliche Einschnürung aufweist, derart, dass die Decke (22) der Einlaufkammer eine konvexe Form zur Strömung hin aufweist.16. Zulaufeinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 10 bis 14, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einlaufkammer vor dem düsenarti gen Einlauf zu dem Traversenraum eine zusätzliche Einschnürung aufweist, derart, dass der Boden (21) und die Decke (22) der Einlaufkammer konvexe Form zur Strömung hin aufweisen.17. Zulaufeinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 10 bis 14, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einlaufkammer auf der in die Halbspiralenwand übergehenden Seitenwand zunächst eine konvexe Krümmung (3) und dann eine konkave Krümmung (5) zur Strömung aufweist. 18. Zulaufeinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 10 bis 14, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einlaufkammer auf der zum Sporn führenden Seitenwand zunächst eine konvexe Krüm mung (4) und dann eine konkave Krümmung (6) zur Strömung aufweist.19. Zulaufeinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 10 bis 14, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einlaufkammer auf der in die Halbspiralenwand übergehenden Seitenwand und auf der zum Sporn führenden Seitenwand je zunächst eine konvexe Krümmung (3, 4) und dann eine kon kave Krümmung (5, 6) zur Strömung aufweisen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE362038X | 1956-04-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH362038A true CH362038A (de) | 1962-05-15 |
Family
ID=6303191
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH362038D CH362038A (de) | 1956-04-30 | 1957-04-24 | Zulaufeinrichtung für Niederdruck-Kaplanturbinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH362038A (de) |
-
1957
- 1957-04-24 CH CH362038D patent/CH362038A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2002348C3 (de) | Laufschaufelkranz für eine Axialströmungsturbine | |
| DE3202855C1 (de) | Einrichtung zur Verminderung von Sekundaerstroemungsverlusten in einem beschaufelten Stroemungskanal | |
| DE69519480T2 (de) | Tauchgiessrohr | |
| DE4112423C2 (de) | 90 DEG -Umlenkstück für pneumatische Förderleitungen | |
| DE3105183C2 (de) | Einrichtung zur Verminderung des Strömungswiderstandes von von Gasen wie Luft oder dergl. umströmten Flügeln | |
| DE1628237A1 (de) | UEberschallgitter | |
| DE2439683C2 (de) | ||
| CH362038A (de) | Zulaufeinrichtung für Niederdruck-Kaplanturbinen | |
| DE102017116516B3 (de) | Propeller für ein Wasserfahrzeug | |
| DE973164C (de) | Vorrichtung zum Ablenken eines aus einer Leitung austretenden Strahles | |
| DE102020130637A1 (de) | Übergangskanal für eine Strömungsmaschine sowie Strömungsmaschine | |
| AT200081B (de) | Spiralgehäuse für Niederdruck-Kaplanturbinen | |
| DE897801C (de) | Laufrad fuer Kreiselpumpen | |
| DE3702830C1 (en) | Demister for separating off droplets from a gas flow | |
| DE1070560B (de) | ||
| DE3836673C2 (de) | ||
| DE1285960B (de) | Zulaufeinrichtung fuer Kaplan- und Francisturbinen | |
| DE1126250B (de) | Kreiselpumpe mit einem Laufrad, dessen Schaufelkanaele nach dem Umfang hin in ihrer lichten Weite abnehmen | |
| DE4212880A1 (de) | Verstellbares leitgitter | |
| DE2217213A1 (de) | Verbesserung an Kreiselverdichtern | |
| DE1187559B (de) | Laufrad einer Propellerturbine mit einer den zwischen den Schaufeln gelegenen Stroemungsraum umgehenden hydraulischen Verbindung zwischen Druckseite und Saugseite der Schaufelung | |
| DE600534C (de) | Schrauben- oder Fluegelventilator | |
| DE587107C (de) | Spalte zwischen Gebieten verschiedenen Druckes fuer tropfbare Fluessigkeiten mit quer zur Stroemungsrichtung waehrend des Betriebes sich nicht veraenderndem Abstand der Spaltwaende | |
| DE569423C (de) | Strahlsauger | |
| DE326920C (de) | Laufrad fuer Wasserturbinen mit fluegelartigen Schaufeln |