[go: up one dir, main page]

DE1069474B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1069474B
DE1069474B DENDAT1069474D DE1069474DA DE1069474B DE 1069474 B DE1069474 B DE 1069474B DE NDAT1069474 D DENDAT1069474 D DE NDAT1069474D DE 1069474D A DE1069474D A DE 1069474DA DE 1069474 B DE1069474 B DE 1069474B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wing
rotary
angle
trailing edge
jet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1069474D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1069474B publication Critical patent/DE1069474B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C27/00Rotorcraft; Rotors peculiar thereto
    • B64C27/04Helicopters
    • B64C27/12Rotor drives
    • B64C27/16Drive of rotors by means, e.g. propellers, mounted on rotor blades
    • B64C27/18Drive of rotors by means, e.g. propellers, mounted on rotor blades the means being jet-reaction apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Drehflügel mit Strahlflügeleffekt Druckgasgetriebene Drehflügel für Drehflügelflugzeuge sind bekannt. Die Vorteile dieser relativ neuen Antriebsart liegen im Fortfall des Getriebes zwischen Motor und Drehflügel und im Fortfall des Drehmomentenausgleiches. Unter anderem steht einer weiteren Verbreitung des Hubschraubers entgegen die noch verbleibende Kompliziertheit des hochbeanspruchten Rotorkopfes, der niedrige Antriebswirkungsgrad, die hohen Anforderungen an den Piloten wegen der Umschaltung auf Autorotation bei Ausfall des Triebwerkes und wegen einer prinzipiellen Eigenschaft von Drehflügeln, die zu dynamischer Instabilität führt.
  • Das zugrunde liegende Prinzip ist die Verwendung des Antriebsmittels (austretender Strahl) als Auftriebsvervielfacher und als Auftriebsveränderer. Hierzu tritt der Strahl in einem Längsschlitz längs eines Teiles der Blatthinterkante aus. In Abhängigkeit von Strahlreaktionskraft, Strahlaustrittsrichtung, zugehöriger Blattfläche und Geschwindigkeit der umgebenden Luft ändert sich der Auftriebsbeiwert des zugehörigen Blattabschnittes nach den Gesetzen des bekannten Strahlflügeleffektes.
  • Der Zweck der Erfindung ist die Beseitigung obengenannter Nachteile.
  • Hierzu wird der Strahl in bezug auf seinen Austrittswinkel, gegebenenfalls nach seiner Stärke, derart gesteuert, daß die Blatteinstellwinkelmechanik fortfällt und der Blatteinstellwinkel unveränderlich ist.
  • Es wird dadurch der Rotorkopf erheblich vereinfacht, so daß es konstruktiv möglich ist, in ihm große Querschnitte für die Luftleitung unterzubringen.
  • Dadurch kann eine große Luftmenge bei kleinem Druck als Antriebs- und Auftriebsmittel verwendet werden, wodurch sich ein günstiger Wirkungsgrad des Antriebes und eine gute Wirkung der Auftriebssteuerung auch in Autorotation ergibt. Das bedeutet, daß bei gewünschter Herabsetzung der Rotorumfangsgeschwindigkeit eine damit verbundene Wirkungsgradverschlechterung ausgeglichen werden kann.
  • Bei geeigneter Wahl von insbesondere fest eingestelltem Blattwinkel und der den Blattauftrieb in Autorotation mitbestimmenden Daten des Rotors und der Luftführungsquerschnitte ist bei Ausfall des Generators keine Steuerungsumstellung auf Auto rotationsverhältnisse erforderlich. Mit Ausbleiben des Generatordruckes ändern sich dabei die Auftriebsverhältnisse des mit der Düse versehenen Blattabschnittes in Abhängigkeit von den erwähnten Bedingungen auf die für Autorotation zuständigen Werte. Diese sind jedoch mit denen des Normalrotors schlecht vergleichbar, da ja der bei Autorotation auf Grund von Zentrifugalbeschleunigung im Blatt austretende Luftstrahl die Blattaerodynamik bestimmt (womit j a die Blattauftriebssteuerung durch Änderung des Strahlwinkels auch in Autorotation funktionsfähig bleibt).
  • Ein Problem heutiger Hubschrauber, die Umstellung auf Autorotationsblattanstellwinkel bei Versagen des Rotorantriebes fällt damit fort.
  • Durch die Wirkung des Strahles, der längs der Blatthinterkante ausströmt, wird der Profilwiderstand herabgesetzt und die Benutzung dicker Sonderprofile, z. B. auch elliptischer und sonstiger Formen, ermöglicht.
  • Die Steuerung des Strahles, insbesondere durch Änderung des Strahlwinkels, ermöglicht, die Steuerung auch von den Daten der anströmenden Luft, insbesondere Anströmwinkel und Anströmgeschwindigkeit, oder durch Massenwirkung von Steuerteilen bei Blattbeschleunigung vollziehen zu lassen.
  • Eine Ausführungsart zeigen Abb. 1 bis 3. Das mit dem Rotorkopf 5 bei Freihaltung großer Luftführungsquerschnitte verbundene Flügelblatt 6 ist auf die Länge 7 mit einer schlitzförmigen Düse versehen. Das vom Rotorkopf herkommende Druckgas strömt durch diese Düse und wird dabei von dem an der Düse drehbar gelagerten Teil 1 im Winkel O gesteuert. Diese Steuerung wird von zwei Stellen vorgenommen:
    1. Der Pilot steuert den Einstellwinkel 01 mit dem
    Gestänge 4 und dem drehelastischen Stab 3.
    2. Die hilf sflügelartige Platte 2 sitzt mit Hebel 8 an
    einer Stelle des Teiles 1, wodurch dieser zusätzlich
    durch Verdrehen gesteuert wird in Abhängigkeit
    von der beim Vorwärtsflug je nach dem Blatt-
    umlaufwinkel in verschiedener Richtung und Ge-
    schwindigkeit anströmenden Außenluft.
    Der hierauf beruhende Einstellwinkel 02 addiert sich zu 01, wobei der Stab 3 als Drehfeder wirkt.
  • Es kann bei der hier wichtigen selbsttätigen Steuerung eines Winkels 02 in Abhängigkeit von den Anströmdaten auch eine andere Kopplung mit der Einstellung O1 als die beschriebene vorgenommen werden. Beisielweise eine Längsverschiebung des Stabes 3, bewirkt eine Anstellwinkeländerung der Platte 2, womit sich der O1 entsprechende Mittelwert des meist periodischen Winkels O2 ändert. Zur Beeinflussung der Abhängigkeit zwischen Anströmdaten und O2 kann zusätzlich eine Staudruckplatte 9 einwirken, die wie die Platte 2 an dem Teil 1 angebracht ist. Mit der Lage des Schwerpunktes der Vorrichtung nach Abb. 3, mit einem Ablenkkörper im Düsenstrahl, mit der Variation der Lage der Vorrichtungselemente zur Drehflügelachse und eventueller Aufteilung des Teiles 1 in verschiedene Funktionsbereiche lassen sich Kennlinien dieser Vorrichtung erzielen, die neben den einfacheren Forderungen auch automatischer zyklischer Steuerung auch die komplizierteren der Eigenstabilität erfüllen. Für bestimmte Fälle ist die Verwendung einer Klappe an der Flügelhinterkante statt des Stabes 3 von Vorteil (Abb.4).
  • Um dem Piloten die mit der Gashebelsteuerung des Gasgenerators im wesentlichen gleichlaufende Steuerung des Winkels O1 zu ersparen und das Gestänge 4 im Rotorkopf 5 weglassen zu können, läßt sich diese Funktion durch ein Organ im Flügelblatt oder Rotorkopf ausüben, welches auf den Gasdruck oder die Gasgeschwindigkeit reagiert. Hierzu eignen sich z. B. eine Druckdose, die den Stab 3 verdreht oder verschiebt, oder ein im Gasstrom liegender Hebel mit Profilplatte, der an dem Stab 3 befestigt ist und gegen eine Feder arbeitet.
  • Außer der Blattauftriebssteuerung durch Variation von O ist auch die Steuerung durch die Strahlintensität oder die Kombination von beiden möglich. So kann z. B. mit der Steuerung des Winkels O eine Änderung des Strahlaustrittsquerschnittes verbunden sein. Ein einfaches Mittel, die Blätter in Abhängigkeit vom Umlaufwinkel verschieden mit Gas zu beaufschlagen, ist ein im Rotorkopf liegender, verschiebbarer Verdrängungskörper.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Drehflügel mit Antrieb durch Druckgas, das aus einem schlitzförmigen Spalt längs der Drehflügelhinterkante in Richtung und (oder) Stärke steuerbar austritt, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zur Steuerung der Richtung und (oder) Stärke des austretenden Strahles, die auf den Druck und bzw. oder auf die Geschwindigkeit des Druckgases reagiert.
  2. 2. Drehflügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung des Strahles zusätzlich durch eine am Flügel angebrachte Vorrichtung erfolgt, die auf Anblasgeschwindigkeit und (oder) Anblasrichtung und (oder) Blattbeschleunigung reagiert.
  3. 3. Drehflügel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht mit dem Düsenspalt versehene Flügelteil eine gesteuerte Klappe an der Flügelhinterkante besitzt, die in fester oder federnder Verbindung mit einem Teil steht, der zur Änderung der Richtung und (oder) der Stärke des Strahles dient.
  4. 4. Drehflügel mit Antrieb durch Druckgas, das aus einem schlitzförmigen Spalt längs der Drehflügelhinterkante hinsichtlich seiner Richtung steuerbar austritt, insbesondere nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anstellwinkel der einzelnen Drehflügel fest eingestellt ist, so daß er weder zyklisch noch kollektiv verstellbar ist.
  5. 5. Drehflügel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der fest eingestellte Anstellwinkel des Blattes die Größe besitzt, die bei Ausfall des Triebwerkes bei Berücksichtigung des Strahlflügeleffektes für Autorotationsflug zuständig ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 443 936; französische Patentschrift Nr. 1010 024.
DENDAT1069474D Pending DE1069474B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1069474B true DE1069474B (de) 1959-11-19

Family

ID=594581

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1069474D Pending DE1069474B (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1069474B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1273333B (de) * 1960-01-07 1968-07-18 Power Jets Res & Dev Ltd Kombinationsflugschrauber

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2443936A (en) * 1943-11-08 1948-06-22 Edward A Stalker Helicopter with jet-driven lift rotor employing boundary layer air
FR1010024A (fr) * 1948-07-22 1952-06-06 Onera (Off Nat Aerospatiale) Perfectionnements apportés aux aérodynes à propulsion par réaction

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2443936A (en) * 1943-11-08 1948-06-22 Edward A Stalker Helicopter with jet-driven lift rotor employing boundary layer air
FR1010024A (fr) * 1948-07-22 1952-06-06 Onera (Off Nat Aerospatiale) Perfectionnements apportés aux aérodynes à propulsion par réaction

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1273333B (de) * 1960-01-07 1968-07-18 Power Jets Res & Dev Ltd Kombinationsflugschrauber

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3906109A1 (de) Drehfluegelflugzeug
DE3010903C2 (de)
DE1481524A1 (de) Stabilisierungseinrichtung fuer schnellfliegenden,entlasteten Drehfluegel-Rotor
DE2658917C2 (de) Drehflügel-Flugzeug
DE102012216804A1 (de) Dämpfungssystem und Rotorblatt
DE1069474B (de)
DE1092311B (de) Luftfahrzeug, insbesondere senkrecht startendes und landendes Luftfahrzeug
EP0103042B1 (de) Ventilator mit zur Vermeidung unerwünschter Drehzahlen selbsttätig um eine Längsachse verdrehbaren Flügeln
DE567584C (de) Hubschrauber
EP0790181A1 (de) Drehflügel-Luftfahrzeug
DE3221422A1 (de) Einblatt-windturbine mit fliehkraftregelung
AT203876B (de) Hubschrauber
DE1136580B (de) Drehfluegelflugzeug
DE102022200010B4 (de) Luftfahrtantrieb für ein Luftfahrzeug, sowie Luftfahrzeug mit einem entsprechenden Luftfahrtantrieb und Verfahren zum Betreiben eines Luftfahrtantriebs
DE1960389C3 (de) Drehflügelflugzeug mit schlag- und schwenkgelenklosem Rotorblattanschluß
DE1506613C (de) Einrichtung zur Steuerung eines Hub schraubers mit zwei gegenläufigen Auftriebs rotoren
DE1123919B (de) Vorrichtung zur Stabilisierung und Steuerung von lotrecht startenden und landenden Luftfahrzeugen
DE732536C (de) Vorrichtung zur Erhoehung der Wirksamkeit von Flugzeugrudern mit Ausblaseeinrichtung
DE19541954C2 (de) Verstellvorrichtung für Propeller von Flugzeugen
DE1481601C (de) Einrichtung zum Regeln der kollektiven und zyklischen Verstellung der Einstell winkel von schlag und schwenkgeienklosen Rotorblattern eines Hubschraubers mit fest stehenden Tragflachen
DE1914227C3 (de) Einrichtung zum automatischen Ausgleich des Rotordrehmomentes und der Unsymmetrie des Auftriebes bei einem Hubschrauber mit einem angetriebenen Rotor
CH631634A5 (en) Adjustable pitch propeller, especially for model aircraft and ventilators.
DE1481524C (de) Stabilisierungseinrichtung für den im Schnellflug entlasteten Rotor eines Drehflügelflugzeuges
DE1251662B (de) Mechanisch angetriebene Luftschraube für senkrecht startende und landende Flugzeuge
DE483041C (de) Steuervorrichtung fuer Luftfahrzeuge