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DE1068979B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1068979B
DE1068979B DENDAT1068979D DE1068979DA DE1068979B DE 1068979 B DE1068979 B DE 1068979B DE NDAT1068979 D DENDAT1068979 D DE NDAT1068979D DE 1068979D A DE1068979D A DE 1068979DA DE 1068979 B DE1068979 B DE 1068979B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
disk
rotating
centrifugal
rotating disk
peeling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1068979D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1068979B publication Critical patent/DE1068979B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B3/00Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming
    • B02B3/02Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming by means of discs

Landscapes

  • Adjustment And Processing Of Grains (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Schälen von Gerste und anderem spelzenreichen Getreide. Sie soll insbesondere zur Herstellung von Flocken, die zur weiteren Verarbeitung als Rohfruchtanteil beim Brauen dienen, verwendet werden.
Es sind bereits Scheibenschälmaschinen bekannt, bei denen eine rotierende und eine feststehende Scheibe, beide mit rauhen Oberflächen, in einem Gehäuse angeordnet sind. Bei diesen Vorrichtungen erfolgt eine zentrale Beaufschlagung, wobei die Schälprodukte durch den Sog der rotierenden Scheibe und ein Schleuderelement (Schnecke oder Teller) zwischen die Reibelemente gelangt. Die Umfangsgeschwindigkeit dieser bekannten Scheiben liegt meist unter 20 m/s. Diese Geschwindigkeit reicht aus, um eine etwa 60°/oige Schälung herbeizuführen.
Dieser Effekt kann auch nicht durch Erhöhung der Umfangsgeschwindigkeit und Erreichung eines Pralleffektes vergrößert werden, da ein reiner Pralleffekt zur Zerstörung der Mehlkerne führt.
Weiterhin sind Schälmaschinen bekannt, bei denen die rotierende Schleuderscheibe zusätzliche Bauelemente aufweist, die das Getreide gegen die Ummantelung schleudern sollen.
Diese, insbesondere zum Putzen verwendete Ausführungsform kann zum Schälen im allgemeinen keine Verwendung finden, da die Schalenpartikel und die Körner bei dem Anprall an die Wandung sehr leicht zerstört werden. Außerdem besitzt diese Ausführung ebenfalls nur eine Geschwindigkeit von höchstens 20 m/s, welche nicht erhöht werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Schälen von Gerste und anderen spelzenreichen Getreidearten zu entwickeln, die bei kontinuierlichem Zu- und Ablauf des Schälproduktes einen wesentlich günstigeren Schäleffekt erzielt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß in einer an sich bekannten Scheibenschälmaschine mit zwei aus keramisch gebundenem Material oder Stahl bestehenden Schleuderscheiben, von denen eine feststeht und eine umläuft, der zwischen dem Umfang der Schleuderscheiben und der gezahnten Ummantelung liegende Ringraum als freier Wirbelraum ausgebildet ist und die rotierende Schleuderscheibe mit einer Umfangsgeschwindigkeit von mindestens 30 m/s umläuft. Durch diese Konstruktion wird im Wirbelraum eine erhöhte, schonende Schäl- und Polierwirkung erzielt.
Die gezahnte Ummantelung wird man je nach der Art des gewünschten Wirbeleffektes dreieckig, trapezoder wellenförmig ausbilden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird beschrieben. In der Zeichnung zeigt
Vorrichtung zum Schälen von Gerste
und anderen spelzenreichen Getreidearten
Anmelder:
VEB (K) Fanal Mühlenbauanstalt
und Maschinenfabrik Bad Frankenhausen1 Bad Frankenhausen Kyffhäuser
Dipl.-Br.-Ing. Hans Smola1 Artern,
Gerhard Oßwald, BadFrankenhausen Kyffhäuser, und Hans Söll, Berlin-Weißensee, sind als Erfinder genannt worden
Abb. 1 einen Schnitt des Gehäuses mit besonderem PIinweis auf die Gestaltung des Mantels,
Abb. 2 die Vorrichtung im Schnitt und
Abb. 3 den Weg des Schälgutes während des Schälvorganges.
In der Darstellung werden folgende Hauptteile der Vorrichtung gezeigt:
Eine Zuführungsschnecke 1 für die zentrale Beaufschlagung der Produkte, eine feststehende Scheibe 2, eine rotierende Scheibe 3 und einen die Scheiben 2 und 3 umschließenden Mantel 4, der in das gußeiserne Gehäuse 5 eingesetzt wird. Die Verzahnung 6 ist bei dem Ausführungsbeispiel dreieckig ausgebildet. Der gleiche Effekt kann jedoch auch bei einer trapezförmigen, ein ähnlicher Effekt bei einer wellenförmigen Ummantelung erzielt werden.
In der Abb. 3 wird die Arbeitsweise des Gerätes demonstriert. Die Schleuderscheiben 2 und 3 werden zentrisch beaufschlagt, wobei die Produkte teilweise durch den Sog der rotierenden Scheibe eingezogen werden. Weiter werden sie beschleunigt durch einen Schleuderteller 7. Die Produkte wandern in Form einer Spirale zwischen der feststehenden Scheibe 2 und rotierenden Scheibe 3 bis zu deren Umfang und werden auf diesem Wege von 0 bis auf die jeweils vorhandene Umfangsgeschwindigkeit beschleunigt. Das Schälprodukt wird nach Verlassen des Scheibenpaares in einen Wirbelraum 8 geschleudert. Durch die Verzahnung 6 des Mantels 4 erfolgt ein häufiges Zurückprallen und Zusammenprallen der Körner, wobei sich diese untereinander sehr intensiv scheuern, und dabei Spelzen und Bastschalen vom Mehlkern lösen. Der am
909- 648/31

Claims (3)

unteren Teil des Gehäuses 5 befindliche Auslauf 9 wird so schmal, wie es die gewünschte Leistung des Aggregates zuläßt, gehalten. Die rotierende Scheibe 3 arbeitet zusammen mit der feststehenden Scheibe2. Um bei Umfangsgeschwindigkeiten zwischen 30 und 40 m/s eine eingehende Reibwirkung zu erzielen, ist die rotierende Scheibe 3 grobkörniger und um zwei Grad (nach Nortons Skala) härter als die feststehende Scheibe 2. Bei höheren Umfangsgeschwindigkeiten wird als rotierende Scheibe eine Stahlscheibe verwendet, deren Oberfläche dem gewünschten Effekt entsprechend ausgebildet ist. Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Schälen von Gerste und anderen spelzenreichen Getreidearten mittels zweier von einer gezahnten Ummantelung umgebenen Schleuderscheiben, von denen die eine umläuft und
die andere feststeht, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen dem Umfang der Schleuderscheiben (2, 3) und der gezahnten Ummantelung (4, 6) liegende Ringraum (8) als freier Wirbelraum ausgebildet ist und die rotierende Schleuderscheibe (3) mit einer Umfangsgeschwindigkeit von mindestens 30 m/s umläuft.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzahnung (6) vorzugsweise dreieckig, trapez- oder wellenförmig ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die rotierende Schleuderscheibe (3) aus keramisch gebundenem Material oder aus Stahl besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 637 761;
österreichische Patentschrift Nr. 6992.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT1068979D Pending DE1068979B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1068979B true DE1068979B (de) 1959-11-12

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ID=594205

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1068979D Pending DE1068979B (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1068979B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2397878A1 (fr) * 1977-07-18 1979-02-16 Commw Scient Ind Res Org Decortiqueur a percussion

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT6992B (de) * 1901-04-25 1902-03-10 Albert Odstrcil Putzvorrichtung für Getreide, Hülsenfrüchte und dergl.
DE637761C (de) * 1935-07-19 1936-11-04 Fabrikation Kuenstlicher Gerbmuehl- und Schaelstein

Patent Citations (2)

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Cited By (1)

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