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DE1068428B - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von oxygeniertrm Blut - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von oxygeniertrm Blut

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Publication number
DE1068428B
DE1068428B DE1957J0013243 DEJ0013243A DE1068428B DE 1068428 B DE1068428 B DE 1068428B DE 1957J0013243 DE1957J0013243 DE 1957J0013243 DE J0013243 A DEJ0013243 A DE J0013243A DE 1068428 B DE1068428 B DE 1068428B
Authority
DE
Germany
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vessel
blood
treatment
quartz burner
liquid
Prior art date
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Granted
Application number
DE1957J0013243
Other languages
English (en)
Other versions
DE1068428C2 (de
Inventor
Radevormwald und Dr -Ing Felix W. Müller Essen-Werden Dr. med. Hermann Jentjens
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FELIX W MUELLER DR ING
HERMANN JENTJENS DR MED
Original Assignee
FELIX W MUELLER DR ING
HERMANN JENTJENS DR MED
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Filing date
Publication date
Application filed by FELIX W MUELLER DR ING, HERMANN JENTJENS DR MED filed Critical FELIX W MUELLER DR ING
Priority to DE1957J0013243 priority Critical patent/DE1068428C2/de
Publication of DE1068428B publication Critical patent/DE1068428B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1068428C2 publication Critical patent/DE1068428C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/0033Heating devices using lamps
    • H05B3/0038Heating devices using lamps for industrial applications
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J19/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
    • B01J19/08Processes employing the direct application of electric or wave energy, or particle radiation; Apparatus therefor
    • B01J19/12Processes employing the direct application of electric or wave energy, or particle radiation; Apparatus therefor employing electromagnetic waves
    • B01J19/122Incoherent waves
    • B01J19/128Infrared light

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Electromagnetism (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicines Containing Material From Animals Or Micro-Organisms (AREA)
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Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von oxygeniertem Blut Es ist I,ekannt, für die hämatogene Oxydationstherapie menschliches oder tierisches Blut nach Zusatz eines Stabilisierungsmittels gegen Gerinnen mit Luft unter Belichtung mit ultravioletter Strahlung zu behandeln, wobei das Blut durch den zugeführten Luftstrom in einen innerhalb einer Ultraviolettstrahlung sich bewegenden Schaum umgewandelt wird, der anschließend unter Zuriickbildung einer Flüssigkeit zerstört wird. Das so behandelte oxygenierte Blut kann intramuskulär oder intravenös eingespritzt werden.
  • Das in der beschriebenen Weise oxygenierte Blut löst jedoch unter gewissen, noch nicht näher erforschten Umständen Schockwirkungen aus, welche die hämatogene Oxydationstherapie erschweren. Die Störungen können mit dem Zufall von Erythrozyten, erkennbar an einem üblen Geruch der Reaktionsmedien, bei der Einwirkung von Sauerstoff auf ver-- schäumtes Blut zusammenhängen.
  • Demgegenüber wird nach der Erfindung menschliches oder tierisches Blut nach der Stabilisierung mit Ozon bzw. ozonangereichertem Sauerstoff unter Erwärmung auf vorteilhaft etwa 450 C und unter gleichzeitiger Bestrahlung mit ultraviolettem Licht behandelt, wobei das Ozon enthaltende Gas durch eine Fliissigkeitssäule hindurchgeleitet wird, derart, daß eine Verschäumung des Blutes oder der sonstigen Flüssigkeit nicht eintritt. Ein derart behandeltes Blut läßt sich, wie gefunden wurde, für die hämatogene Oxydationstherapie verwenden, ohne daß die bisher beobachteten Schockwirkungen auftreten.
  • Dies dürfte damit zusammenhängen, daß bei der Ozonhehandlung des Blutes in einer Flüssigkeitssäule ohne Verschäumung andere Sauerstoffverbindungen, insbesondere Peroxyde entstehen, welche als Katalysatoren die Ausnutzbarkeit des im Blut kreisenden Sauerstoffs verbessern. Hierbei spielt auch die wesentlich geringere Reaktionszeit bei der Blutoxygenierung mit Ozon eine Rolle. Während man bei der OO-Oxygenierung etwa 2 Stunden Einwirkungszeit benötigt, dauert die Eehandlung bei dem erfindungsgemäßen Verfahren nur etwa 15 bis 20 Minuten. Dadurch werden offenbar die empfindlichen Erythrozyten geschont. Vorteilhaft ist schließlich, daß man für die Therapie mit O3-oxygeniertem Blut nur etwa t/4 bis lis der Menge gebraucht, die bei der bekannten OO-Oxygenierung erfahrungsgemäß erforderlich sind.
  • Bekannt ist zwar an sich die Behandlung von Blut mit \Vasserstoffsuperoxyd. Hierbei tritt jedoch, ahgesehen von der Unbestimmtheit der dabei vor sich elenden Umwandlungen. eine fiir die hiimatogene ()xvdatiollstllerapie nachteilige Vcrrliinnung (ies Blutes auf. Dieser Nachteil liegt beim Erfindung gegenstand nicht vor.
  • Die zur Herstellung des oxygenierten Blutes gemäß der Erfindung verwendete Einrichtung umfaßt ein für Ultraviolettstrahlung durchlässiges, etwa aus Bergkristallglas bestehendes Behandlungsgefäß, welches sich zweckmäßig nach oben erweitert und die zu behandelnde Flüssigkeit aufnimmt. Dieses Behandlungsgefäß ist von einem schraubenlinienartig gebogenen Niederdruck-Quarzroh rbrenner umgeben, dem zum Zwecke der Zuführung der Wärme durch Infrarotstrahlung ein in einem elektrischen Stromkreis liegendes Drahtwendel zugeordnet ist. In den Flüssigkeitsraum des Behandlungsgefäßes ragt von oben bis annähernd an den Gefäßboden ein Zuleitungsrohr für Ozon hinein, das mit einer einen Niederdruck-Quarzbrenner enthaltenden Özonisierungskammer verbunden ist, welcher vorteilhaft reiner Sauerstoff zugeführt wird. Mit der erfindungsgemäßen Apparatur ergibt sich eine starke Durchwirbelung der Flüssigkeit in dem Behandlungsgefäß durch das zugeführte Ozongas, ohne daß eine wesentliche Schaumbildung stattfindet. Die Dauer der Oxygenierung beträgt nur etwa 5 bis 10 Minuten, was wesentlich ist, da die kurze Behandlung der Bildung von Nebenreaktionen entgegenwirkt.
  • Das erfindungsgemäß behandelte Blut kann unmittelbar nach der Behandlung intramuskulär oder intravenös eingespritzt werden. Man kann das behandelte Blut aber auch als nlutkonserve in geeignetell flefäßen verschließen, um es nach Bedarf therapeutisch zu verwenden.
  • Bei der Behandlung der Flüssigkeit mit Ozon wird vorteilhaft zunächst normale Körpertemperatur (etwa 36 bis 380 C) eingehalten und die Temperatur de, Flüssigkeit bis zum Ende der Behandlung langsam auf die Endtemperatur von etwa 450 C gesteigert.
  • PATENTANSPII liCH E 1. Verfahren zur Herstellung von oxygeniertem Blut, dadurch gekennzeichnet, daß man durch eine zusammenhängende Flüssigkeitssäule von stabilisiertem venösem Blut Ozon im Bereich einer Ultraviolettstrahlung derart durchleitet, daß eine wesentliche Schaumbildung nicht eintritt, wobei die Temperatur während der Behandlung allmählich bis auf etwa 450 C gesteigert wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einem sich nach oben vorteilhaft erweiternden Gefäß aus einem für Ultraviolettstrahlung durchlässigen Material ein schraubenlinienartig gewundener Quarzbrenner und eine infrarote Strahlung auf das Gefäß aussendende, in einem elektrischen Stromkreis liegende Heizdrahtwendel zugeordnet ist, wobei in das Behandlungsgefäß bis nahe an dessen Boden ein Zufiihrungsrohr hineinragt, welches außerhalb des Gefäßes an eine Ozonisierungskammer angeschlossen ist, in welcher ein Niederdruck-Quarzhrenner angeordnet ist. der den in die Kammer eingeführten Sauerstoff ozonisiert.
    In Betracht gezogene Druckschriften: »Auszüge deutscher Patentanmeldungen«. \ oil. 6.
    1948, S. 867. Anmeldung D 89460).
DE1957J0013243 1957-05-21 1957-05-21 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von oxygeniertrm Blut Expired DE1068428C2 (de)

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DE (1) DE1068428C2 (de)

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US7273586B2 (en) 1999-09-16 2007-09-25 Vasogen Ireland Limited Apparatus and process for conditioning mammalian blood

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DE1068428C2 (de) 1960-04-21

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