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DE1068357B - - Google Patents

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Publication number
DE1068357B
DE1068357B DENDAT1068357D DE1068357DA DE1068357B DE 1068357 B DE1068357 B DE 1068357B DE NDAT1068357 D DENDAT1068357 D DE NDAT1068357D DE 1068357D A DE1068357D A DE 1068357DA DE 1068357 B DE1068357 B DE 1068357B
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DE
Germany
Prior art keywords
machine according
shaft
rotor
axially movable
brake
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1068357D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1068357B publication Critical patent/DE1068357B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/10Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
    • H02K7/102Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with friction brakes
    • H02K7/1021Magnetically influenced friction brakes
    • H02K7/1026Magnetically influenced friction brakes using stray fields
    • H02K7/1028Magnetically influenced friction brakes using stray fields axially attracting the brake armature in the frontal area of the magnetic core

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Dynamoelektrische Maschine mit permanentmagnetischer Bremsenanordnung Es sind dynamoelektrische Maschinen bekannt, bei denen der den Rotor umgebende Stator über den Rotor übersteht und dadurch eine Kammer für einen auf der Rotorwelle axial beweglichen Teil einer Bremsenanordnung bildet, der sich an seinem einen Ende in die durch den Stator gebildete Kammer hinein erstreckt; der axial bewegliche Teil steht unter der Kraft einer auf der Rotorwelle vorgesehenen Schraubenfeder, und es wird der genannte Teil, wenn der Rotor läuft, durch das vom Stator erzeugte Magnetfeld gegen die Kraft der Schraubenfeder in die durch den überstehenden Teil des Stators gebildete Kammer hineingezogen. Die Bremswirkung beruht dabei auf der Entspannung der zuvor gespannten Schraubenfeder, wenn das Magnetfeld des Stators beim Abschalten des Motors zusammenbricht.
  • Es ist ferner bekannt, bei einer Anordnung der vorstehend erörterten Art die Rotorwelle hohl auszubilden und eine die Rotorwelle durchsetzende koaxiale Welle dadurch mit dem Rotor zu kuppeln, daß auf der Welle axial verschiebbare Kupplungs- bzw. Bremsscheiben vorgesehen sind, die elektromagnetisch durch Ringspulen gesteuert werden und entweder zur Berührung mit einer festen Bremsbelegung oder zur Berührung mit einer mit dem Rotor umlaufenden Kupplungsbelegung gebracht werden. Es übergreifen sich dabei die Felder des überhängenden Teiles der Statorwicklung und der einen Ringspule im Sinne der Erzielung einer Kupplungswirkung.
  • Eine weitere bekannte magnetische Bremsenanordnung für Elektromotoren sieht vor, daß ein eine Verlängerung der Rotorwelle umgebender ringförmiger Dauermagnet und ein ringförmiger Elektromagnet gemeinsam zur Steuerung der Bremse verwendet werden. Auf der Verlängerung der Rotorwelle ist eine Schraubenfeder vorgesehen, welche einen axial auf der verlängerten Rotorwelle verschiebbaren Bremsenteil von den Ringmagneten weg und in die Bremsfreigabestellung preßt. Die den Elektromagneten erregende Ringspule wirkt so, daß sie, wenn sie von Strom durchflossen wird, ein dem Dauermagneten entgegengesetztes Magnetfeld erzeugt und die Schraubenfeder dann die Bremsenanordnung löst. Als Erregerstrom für die Spule wird zweckmäßigerweise der Motorstrom verwendet,. so daß, wenn der Motorstrom abgeschaltet wird, nur mehr das magnetische Feld des ringförmigen Dauermagneten wirkt und den beweglichen Bremsenteil anzieht und dadurch eine Bremswirkung hervorruft. Es muß hierbei der Permanentmagnet verhältnismäßig stark bemessen sein, so daß er gegen die Kraft der Schraubenfeder den beweglichen Bremsenteil, wenn der Motorstrom abgeschaltet wird, anziehen kann.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine dynamoelektrische Maschine, bei welcher der den Rotor umgebende Stator über den Rotor übersteht und dadurch eine Kammer für einen auf der Rotorwelle axial beweglichen Teil einer Bremsenanordnung bildet, der sich an seinem einen Ende in die durch den Stator gebildete Kammer hinein erstreckt und in axialer Richtung unter der Kraft einer auf der Welle vorgesehenen Schraubenfeder und einer um die Welle herum vorgesehenen Permanentmagnetanordnung steht; die Erfindung kennzeichnet sich dabei dadurch, daß der axial bewegliche Teil der Bremsenanordnung sowohl durch die an ihm angreifende Feder als auch durch die Kraftwirkung der Permanentmagnetanordnung vom Rotor weg und in die Bremsstellung vorgespannt wird.
  • Beim Einschalten des Statorfeldes wird bei der erfindungsgemäßen Anordnung der axial bewegliche Teil der Bremsenanordnung zuerst gegen die Kraft der Schraubenfeder und die Kraft der magnetischen Anordnung zurückgezogen und wird dann bei vollem Lauf der Maschine, wenn der Motorstrom herabgesunken ist, nur mehr gegen die Kraft der gespannten Schraubenfeder in der zurückgezogenen Stellung gehalten. Beim Ausschalten der Maschine und Nachlassen des Statorfeldes gelangt dann der axial bewegliche Bremsenteil unter der Kraft der sich entspannenden Schraubenfeder immer stärker in den Bereich der magnetischen Kräfte des Permanentmagneten, die um so stärker werden, je mehr sich der axial bewegliche Bremsenteil dem nicht verschiebbaren festen Bremsenteil nähert. Es findet dadurch eine sehr schnelle und doch stoßfreie Bremswirkung statt.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung und ihrer Wirkungsweise dienen die nachfolgende Beschreibung und die Zeichnungen, welche verschiedene Ausführungsformen erläutern. Von den Figuren zeigt: Fig. 1 einen in der Längsrichtung liegenden Vertikalschnitt, welcher die beweglichen Teile in der Bremsstellung zeigt, Fig. 2 einen entsprechenden Schnitt, bei welchem die beweglichen Teile in der Freigabestellung gezeigt sind, Fig. 3 einen Querschnitt durch die Magnetanordnung, Fig. 4 eine andere Ausführungsform der Erfindung in Schnittdarstellung, wobei die beweglichen Teile der Bremse in Freigabestellung gezeigt sind, Fig. 5 einen Schnitt der Bremsvorrichtung der Anordnung gemäß Fig. 4 allein, wobei jedoch die beweglichen Teile in Bremsstellung gezeigt sind, Fig. 6 eine Endansicht des Motors, und zwar von der linken Seite in Fig. 4 und 5 betrachtet, Fig. 7 eine teilweise gebrochene Ansicht des kolbenförmigen Teiles.
  • In Fig. 1 und 2 ist eine erfindungsgemäße Bremsenanordnung bei einem Induktionsmotor gezeigt, der einen Kurzschlußläufer und ein Gehäuse 1 besitzt, in welchem Stator und Rotor untergebracht sind. An der linken Seite ist ein Gehäusefortsatz 2 vorgesehen, der eine sich senkrecht zur Drehachse erstreckende Speichenanordnung 3 zeigt. Die Speichenanordnung 3 trägt einen sich in der Längsrichtung erstreckenden Flansch 4, welcher an gewissen im Abstand liegenden Stellen seines Umfanges durch radiale Rippen 4a verstärkt ist. Die glockenförmige Kappe 5 schließt das Gehäuse ab und besitzt nach außen eine Verschlußkappe 5a und nach innen einen Flanschring 5b, in welchem in üblicher Weise das Kugellager 6 gelagert ist.
  • Die Motorwelle 7 erstreckt sich durch das Gehäuse und den Gehäusefortsatz bis zu dem glockenförmigen Endteil, wo sie in dem Kugellager gelagert ist. Das Ende der Welle ist bei 7a abgesetzt, um den Innenring des Kugellagers aufzunehmen. Innerhalb des Gehäuses 1 trägt die Welle 7 den Rotor 8. Der Rotor 8 ist von dem Stator 9 umgeben, welcher, wie aus Fig. 1 zu ersehen, über das Ende des Rotors übersteht. Es bildet sich eine enge Kammer 11 von kreisförmiger Begrenzungsfläche, welche das dem Rotor zugewendete Ende des massiven axial beweglichen Teiles 12 aufzunehmen vermag. Der axial bewegliche Teil 12, der im nachfolgenden mit »Kolben« bezeichnet wird, besteht zweckmäßigerweise aus gewalztem Stahl, kann aber aus jedem beliebigen Material bestehen, welches man in Solenoiden als Anker benutzt. Der Außendurchmesser ist etwas geringer als der Innendurchmesser des Stators 9, so daß der Kolben sich in die Kammer 11 hineinbewegen und aus ihr herausbewegen kann, ohne durch den Stator behindert zu werden. Das Ende 12a des Kolbens 12, welches dem Rotor 8 zugewendet ist, besitzt eine zylindrische Höhlung 13, in welcher eine Schraubenfeder 14 angeordnet ist, die den Kolben 12 in die Bremsstellung, die in Fig. 1 gezeigt ist, rückt. Der Kolben 12 dreht sich auf der Welle 7, wobei eine Passung von etwa 1/l0 mm zwischen ihnen herrscht.
  • Am anderen Ende 12 b ist der Kolben 12 konisch und besitzt einen manschettenartigen Teil 15. Gegen das Außenende des manschettenartigen Teiles schließt ein Polstück 16 ab, welches die Form eines flachen Ringes besitzt und einen Durchmesser hat, der etwas geringer ist als der Innendurchmesser des Teiles 3. Das Polstück 16 kann aus einem beliebigen Material sein, vorzugsweise besteht es aus kalt gewalztem Stahl. Es ist an dem Kolben 12 mittels Schrauben 17 befestigt, welche in Schraublöcher 18 im Kolben 12 eingreifen. In Fig. 1 und 2 ist nur eine derartige Schraube gezeigt. Es werden jedoch in der Regel zwei oder mehr winkelmäßig im gleichen Abstand versetzte Schrauben um die Motorachse herum angeordnet sein. Zwischen dem Polstück 16 und dem Kolben 12, d. h. außen auf der Manschette 15, ist eine ringförmige Masse 19, aus Bremsmaterial bestehend, angeordnet. Es besteht aus üblichem Material und wird mittels des Polstückes 16 und der Schrauben 17, die es durchsetzen, gehalten.
  • Die äußere Oberfläche dieser Bremsmasse, die in Fig. 2 mit 21 bezeichnet ist, besitzt die Form eines Konusstumpfes. An der Innenseite der Flanschfläche 4 ist eine entsprechende konusstumpfförmige unter einem Winkel zur Rotationsachse des Motors verlaufende Fläche vorgesehen. Die konusstumpfförmige Fläche 22 des Flansches 4 bildet den festen Teil der Bremse. Der bewegliche Bremsenteil, nämlich die konusstumpfförmige Fläche 21 der Bremsmasse, wirkt in der Bremsstellung mit dem Flansch zusammen. In der Freigabestellung befindet sich, wie aus Fig. 2 zu ersehen, ein Zwischenraum 23 zwischen den konusstumpfförmigen Flächen 21 und 22. Es befindet sich ferner ein schmaler Zwischenraum 24 zwischen dem Rotor 8 und dem Kolben 12, der sich infolge der begrenzten Zusammenpreßbarkeit der Feder 14 ergibt.
  • Damit der Kolben 12 mit der Welle 7 zusammen umläuft, sind zwei sich nach hinten erstreckende Antriebsbolzen 25 in das Polstück 16 eingeschraubt, welches zu diesem Zweck Schraublöcher 25 a besitzt. Die freien Enden der Bolzen 25 ragen in lange schmale Bohrungen 26 eines Kopfstückes 27, welches auf der Welle einstellbar vorgesehen ist. Bei der vorliegenden Ausführungsform hat das Kopfstück die Form eines im wesentlichen zylindrischen Magneten, der an der Mantelfläche der Welle angeordnet ist.
  • Die Magnetanordnung besteht aus einem Zylinderring 28 aus ferromagnetischem Material, zu dem verschiedene andere Bauteile gehören, von denen das Polstück als eines angesehen werden kann. Sie wird mittels einer Schraube 29, deren inneres Ende gegen eine abgeflachte Fläche 7 b der Welle 7 wirkt, auf derselben festgehalten. Dadurch, daß die Schraube 29 auf der flachen Fläche 7 b eingestellt werden kann, ist die Magnetanordnung 27 auf der Welle 7 axial beweglich, so daß zwischen der Magnetanordnung und dem benachbarten Ende des Polstückes 16 ein größerer oder kleinerer Abstand 30 erzielt werden kann.
  • Der ringförmige Teil 28 besitzt eine ringförmige Höhlung 22', in welcher ein Ringmagnet 31 aus stark magnetischem Material angeordnet ist; der Ringmagnet kann beispielsweise aus einer Legierung aus Eisen, Nickel, Kobalt, Kupfer und Aluminium bestehen, die eine vergütete gehärtete Legierung ist. Der Magnet 31 ist an seinen Seitenwandungen durch nichtmagnetisches Material, beispielsweise ausgehärtetem Harz, bekleidet. Es sind eine Reihe geeigneter Harze in monomerer Form auf dem Markt. Das Harz wird in flüssiger Form zwischen den Seitenwandungen des Magneten 31 und den entsprechenden Flächen des Hohlringkörpers 28 vorgesehen, mit Hilfe eines flüssigen Katalyten ausgehärtet, so daß es sich zu einer Manschette 32 formt, welche den Magneten 31 festhält und zugleich eine magnetische Isolation bildet, insofern es verhindert, daß das magnetische Feld die betreffenden Teile des Ringkörpers 28 erreicht.
  • Nachdem der Magnet 31 in den ringförmigen Körper 28 in der genannten Weise eingebaut ist, wird die gesamte Anordnung unter Ausschluß der Bolzen 25 in einem starken magnetischen Feld magnetisiert. Dementsprechend wird der Magnet 31 der eine der beiden Magnetpole der Magnetanordnung 27. Der ringförmige Körper 28 wird der andere Pol. Wenn die Magnetanordnung 27 mittels der Einstellschraube 29 auf der Welle 7 angeordnet ist, übt sie eine starke magnetische Anziehung auf das Polstück 16 aus. In der in Fig. 1 dargestellter Bremsstellung bewirken die so erzeugten magnetischen Kräfte, unterstützt durch die Feder 14, daß der feste und der bewegliche Bremsenteil fest gegeneinandergezogen werden. Dieser Zustand herrscht vor, bis der Motor mit Strom gespeist wird.
  • Bei Erregung des Motors entwickelt sich ein starkes magnetisches Feld im Stator 9. Der Teil des Stators, welcher über den Rotor 8 übersteht und die Kammer 11 bildet, übt eine starke Anziehung auf den Kolben 12 aus, welcher, wie bereits erwähnt, drehbar auf der Welle 7 angeordnet ist. Die anziehende Kraft ist besonders stark am Anfang, wenn der Rotor 8 und die Welle 7 sich zu drehen beginnen. Wenn sich die Anziehungskräfte ausbilden, wird der Kolben 12 zurückgezogen, und das bewegliche Bremsenelement 19 verläßt seine Bremsstellung ungeachtet der Vorspannung durch die Feder 14 und der magnetischen Kräfte, die durch die Magnetordnung 27 auf das Polstück ausgeübt werden. Nachdem der Motor sich in volle Bewegung gesetzt hat, nimmt die Anziehungskraft erheblich ab; indessen bleibt sie nach wie vor wirksam, insofern der Kolben 12 weiter angezogen wird.
  • Trotz der beträchtlichen Masse des Kolbens 12 ist die Wirkung sehr prompt, und es ergibt sich ein praktisch sofortiges Lösen der Bremse. Solange der Motor läuft, ist die Kraft der Feder 14 und des Polstückes 12 nicht hinreichend und zieht den Kolben nicht in Bremsstellung, in Anbetracht der vom Stator entwickelten Anziehungskraft. Diese Kraft herrscht weiter vor, wenn auch in verringertem Maße, selbst wenn sich der Motor unter Vollast dreht. Wenn indessen der Motor abgeschaltet wird, so verschwindet die Anziehungskraft sehr schnell, worauf die Feder 14 sich auswirken kann und die Rückwärtsbewegung des Kolbens die Bremsstellung einleitet.
  • Wenn diese Bewegung einsetzt, nähert sich das Polstück 16 am äußeren Ende des Kolbens 12 der Magnetanordnung 27. Letztere ist, wie bereits erwähnt, einstellbar auf der Welle 7 angeordnet. Ist sie geeignet eingestellt, so beginnt die Anziehung auf das Polstück 16, sich bald bemerkbar zu machen, und es findet eine Beschleunigung des Kolbens in die Bremsstellung statt. Es erfolgt also ebenso wie die Freigabe auch der Übergang in die Bremsstellung sehr prompt, ungeachtet der Masse und der Trägheit des Kolbens.
  • Die Erfindung beschreibt demgemäß für eine dynamoelektrische Maschine, beispielsweise einen Motor, eine sehr einfache, robuste und vollständig narrensichere Bremse. Sie ist leicht herstellbar, die Teile sind nicht kostspielig, und auch der Zusammenbau ist einfach. Die Bremswirkung ist insofern bemerkenswert, als der Kolben den jeweiligen Bedürfnissen, sei es Übergang in die Bremsstellung oder umgekehrt, sehr schnell folgt. Dementsprechend kann ein unter Vollast laufender Motor in nur wenigen Sekunden zum Halten gebracht werden.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 und 5 besitzt der Körper 3 einen sich in Längsrichtung erstreckenden Flansch 4, die radialen Rippen 4a entfallen jedoch. In Fig. 4 ist auch das andere Ende des Motors gezeigt, und dieses Ende besitzt eine Verschlußkappe 5' und eine Kugellageranordnung 6', welche der Kappe 5 und der Lageranordnung 6 ähnlich sind.
  • Im nachstehenden sind Teile, die in ähnlicher Weise wirken, aber von verschiedener Ausgestaltung sind, mit Bezugszeichen über 100 versehen. Innerhalb des Gehäuses 1 ist auf der Welle 7 der Rotor 108 angeordnet, welcher in diesem Fall einen Kernteil 208a besitzt. Der Stator 9 umgibt den Rotor 108 und ragt zum Teil über denselben hinaus. Ein Teil des Stators 9 wird durch eine unsymmetrisch angeordnete Feldwicklung 10 gebildet. An dem linken Ende ragt der Stator nicht nur über den Rotor hinaus, sondern erstreckt sich weit bis in den Gehäuseansatz 2 in der in Fig. 4 und 5 ersichtlichen Form hinein. Innerhalb des überstehenden Teiles ist die ziemlich tiefe Kammer 111 gebildet, welche im wesentlichen eine ringförmige Gestaltung besitzt und nicht nur das benachbarte Ende, sondern einen wesentlichen Teil des metallischen Kolbens aufnimmt.
  • Der Kolben 112 ist am besten in Fig. 4 zu sehen; er besteht vorzugsweise aus Gußeisen, kann aber aus jedem beliebigen für Solenoidanker brauchbaren Material bestehen; er ist, wie aus Fig. 5 zu sehen, in seine Bremsstellung gleitfähig ausgebildet.
  • Bei dieser Ausführungsform ist eine zweite in Form eines Konusstumpfes zulaufende Fläche komplementärer Formgebung an der Innenseite des Längsflansches 4 vorgesehen. Die Innenfläche ist, wie durch Bezugsziffer 215 angedeutet, durch vier Bremsbeläge üblicher Art gebildet, die vier im wesentlichen trapezförmige Segmente sind, die in umgekehrter Anordnung zueinander vorgesehen sind. Sie sind auf ihren Sitzflächen mit üblichem Harz angekittet. Es können die Flanschfläche 4 oder die Belegung 25 oder auch beide als fester Bremsenteil betrachtet werden.
  • Der bewegliche Bremsenteil, nämlich die konusförmige Außenfläche des Kolbenteiles 112 tritt mit den Bremsbelägen 215 in Wechselwirkung, wenn sich die Teile in der in Fig. 2 dargestellten Bremslage befinden. Wenn die Teile sich in Freigabestellung befinden, wie es Fig. 1 zeigt, befindet sich ein Spalt 216 zwischen dem Bremsbelag 215 und dem äußeren Ende 12 b des Kolbens. Unter diesen Verhältnissen ist ein verhältnismäßig nur geringer Abstand 217 zwischen dem Rotor 108 und der Stirnfläche des Kolbens 112 in Anbetracht der Tatsache, daß ein ringförmiger Anschlag 12 c am Ende 12 a des Kolbens 112 sich befindet, wie in Fig. 5 und 7 gezeigt ist.
  • Damit sich der Kolben 112 zusammen mit dem Rotor 108 dreht, besitzt der letztere zwei aus Metall bestehende, sich nach außen hin erstreckende Bolzen 118. Die festen Enden der Bolzen sind im Rotor 108 eingekittet. Die freien Enden stecken in langen zylindrischen Bohrungen des Kolbens 112. Es drehen sich daher die Bolzen 118 zusammen mit dem Rotor und der Welle 7. Dabei kann der Kolben 112 auf der Oberfläche der Welle hin- und hergleiten.
  • Am inneren Ende des Kolbens 112 befindet sich eine Ringnut 220, die mit einem Teil 8a des Kernes des Rotors 108 zusammenwirkt, wie das. aus Fig. 4 zu ersehen ist. Mit dem anderen Ende des Kolbens 112 hängt ein ringförmiger Teil 128 zusammen, der eine Ringnut 122' besitzt, in welcher ein Ringmagnet 131 aus ferromagnetischem Material, wie zuvor beschrieben wurde, eingefügt ist. Der Ringmagnet 131 besitzt Überzüge, die den zuvor mit 32 bezeichneten Überzugsmanschetten entsprechen. Die Stirnfläche 224 des Kolbens und die Stirnfläche des Ringmagneten 131 schließen, wie Fig. 7 dies erkennen läßt, bündig miteinander ab. Der Ringmagnet 131 wirkt als der eine Pol und der Kolben mit seinem eingesetzten Ringteil 128 als der andere Pol des Permanentmagneten, wenn der Kolben 112 zusammengesetzt und magnetisiert ist. Die magnetischen Kräfte werden durch eine Feder 114 unterstützt, die in einer Ringnut 113 des Kolbens vorgesehen ist; auf diese Weise werden, wie noch näher erörtert wird, in der Bremsstellung die Teile zusammengehalten.
  • In der Nähe, gegenüber dem anderen Ende des Kolbens 112, befindet sich das ringförmige, aus Gußeisen bestehende Polstück 226. Das Polstück 226 ist mittels zweier Stellschrauben 227 an der Endkappe 5 befestigt. Diese Schrauben treten in Fig. 4 nicht in Erscheinung, da Fig. 4 und 5 Vertikalschnitte durch die Bremsenanordnung darstellen, sind aber in Fig. 6 zu erkennen. Die Schrauben 227, welche durch geeignete Öffnungen in dem Endteil s hindurchragen, gestatten, das Polstück 226 in jeder gewünschten Stellung relativ zu dem Teil 3 festzulegen. Normalerweise befindet sich ein ringförmiger Zwischenraum 228 zwischen dem Polstück 226 und der Welle 7 sowie ein Zwischenraum 229 zwischen dem Polstück 226 und der linken Stirnseite des speichenförmigen Teiles 3.
  • Bei der Einstellung des Polstückes 226 werden die Schrauben 227 so lange im Gegenuhrzeigersinn gedreht, bis das Polstück 226 den Teil 3 berührt. Die Schrauben 227 werden dann im Uhrzeigersinn gedreht, bis die Köpfe der Schrauben in dem glockenförmigen Gehäuseteil s festsitzen. Weiteres Drehen der Schrauben 227 im Uhrzeigersinn bewirkt eine nach außen gehende Bewegung des Polstückes 226 und die Bildung eines Zwischenraumes, welcher so groß oder so klein wie gewünscht sein kann, je nachdem wie stark die Schrauben 227 im Uhrzeigersinn gedreht werden.
  • Um das Polstück 226 in der gewünschten Stellung festzulegen, sind in der Endfläche des Teiles 5 zwei Öffnungen 230 vorgesehen, und zwei Justierschrauben 231, die in Fig. 4 und 5 zu sehen sind, dienen diesem Zweck. Bei Drehen der Schrauben 231, was durch die Öffnungen 230 hindurch geschehen kann, kann das Polstück 226 zurückgerückt werden, indem die Schrauben 231 herausgedreht werden, bis sie gegen die Innenfläche des Verschlußteiles 5 anstoßen. Es wird dann das Polstück 226 in dieser Lage festgelegt. Wenn man die Schrauben 231 löst, kann das Polstück 226 durch weitere Betätigung der Schrauben 227 gelöst werden. Auf diese Weise ist eine sehr einfache Einstellungsmöglichkeit und Befestigung des Polstückes 226 gewährleistet.
  • Zwischen dem Kolben 112 und dem Polstück 226 ergibt sich eine sehr starke gegenseitige Anziehung infolge des Magnetringes 131 und der nachfolgenden Magnetisierung. Das Polstück 226 kann sich nicht frei bewegen, da es durch die Schrauben 227 und 231 gehalten wird. Es kann sich daher die Anziehung des Kolbens 112 und des Polstückes 226 nur in einer Bewegung des Kolbens, d. h. in einer Bremswirkung äußern. Die Bremsteile nehmen die Freigabestellung, die in Fig. 4 gezeigt ist, nur an, wenn der Motor erregt wird. Wird die Motorwicklung nicht erregt, so hält die magnetische Anziehung zwischen Polstück 226 und Kolben 112, unterstützt durch die Wirkung der Feder 114, den Kolben in Bremsstellung.
  • Wenn der Motor erregt wird, ergibt sich ein starkes magnetisches Feld im Stator 9. Der Teil des Stators, welcher über den Rotor 108 hinausragt, übt eine starke Anziehungskraft auf den Kolben 112 aus. Die anziehende Kraft ist besonders beim Anlaufen besonders stark, wenn sich Rotor 8 und Welle 7 erst zu drehen beginnen. Wenn die Anziehungskraft sich ausbildet, zieht sie den Kolben 112 in die Freigabestellung ungeachtet der Anziehungskraft der Feder 114 und der magnetischen Anziehung zwischen Kolben 112 und Polstück 226. Wenn der Motor unter Vollast läuft, nimmt die anfängliche Anziehungskraft erheblich ab; die Kraft bleibt indessen stark genug, so daß der Kolben 112 weiter angezogen bleibt.
  • Die Bremsenfreigabe ist sehr prompt, es wird praktisch ohne Verzug der Kolben 112 aus seiner Bremsstellung herausgerückt. Solange der Motor läuft, ist die von der Feder 114 auf den Kolben 112 ausgeübte Kraft nicht hinreichend groß, um entgegen der Anziehungskraft des Stators 9 eine Bremswirkung auszuüben. Diese Kraft dauert an, wenn auch nicht mit so großer Stärke, solange der Motor unter Vollast läuft. Wenn der Motor abgeschaltet wird, so verschwindet die anziehende Kraft des Stators sehr schnell, es leitet dann die Feder 114 die Rückwärtsbewegung in die Bremsstellung ein.
  • Bei der Rückwärtsbewegung gelangt der Kolben 112 in größere Nähe zum Polstück 226. Wenn die gegenseitige Anziehung zwischen den beiden sich bemerkbar macht, ergibt sich eine schnelle Beschleunigung des Kolbens in die Bremsstellung. Der Bremsvorgang ebenso wie der Freigabevorgang aus der Bremsstellung erfolgt daher durch schnelle Bewegung des Kolbens, ungeachtet dessen beträchtlicher Masse und der Überwindung erheblicher Trägheitskräfte. Zum gewissen Teil sind diese Erscheinungen durch die Anwendung des ringförmigen Hohlraumes 220, in welche der Teil 208a des Stators 8 hineinragen kann, verringert.
  • Der Kolben kann von verschiedener Ausführungsform sein und in verschiedenster Weise auf der Welle befestigt sein. Entsprechendes trifft für das Polstück zu. Auch die Einstellmittel für das letztere können verschiedener Art sein. An dem äußeren Ende des Motors kann die Magnetanordnung, falls gewünscht, an dem kappenförmigen Endteil des Gehäuses vorgesehen sein, so daß keine Notwendigkeit besteht, den Magneten auf der Motorwelle anzuordnen. Der Magnet kann auch aus einer Mehrzahl symmetrisch zur Achse angeordneter Einzelmagnete ausgebildet sein, auch der Kolben kann von abweichender Ausgestaltung sein.

Claims (11)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Dynamoelektrische Maschine, bei welcher der den Rotor umgebende Stator über den Rotor übersteht und dadurch eine Kammer für einen auf der Rotorwelle axial beweglichen Teil einer Bremsenanordnung bildet, der sich an seinem einen Ende in die durch den Stator gebildete Kammer hinein erstreckt und in axialer Richtung unter der Kraft einer auf der Welle vorgesehenen Schraubenfeder und einer um die Welle herum vorgesehenen Permanentmagnetanordnung steht, dadurch gekennzeichnet, daß der axial bewegliche Teil der Bremsenanordnung sowohl durch die an ihm angreifende Feder als auch durch die Kraftwirkung der Permanentmagnetanordnung vom Rotor weg und in die Bremsstellung vorgespannt wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Permanentmagnet an dem axial beweglichen Teil der Bremsenanordnung angeordnet ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Permanentmagnet fest auf der Welle angeordnet ist.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet ein Ringmagnet ist.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringmagnet in einer Ringnut aus magnetischem Material angeordnet ist und in derselben von einer nichtmagnetischen Manschette umgeben ist.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Magneten symmetrisch zur Längsachse des axial beweglichen Teiles der Bremsenanordnung angeordnet sind.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der axial bewegliche Bremsenteil gleitfähig und formschlüssig in bezug auf Drehbewegung mit der Rotorwelle verbunden und auf derselben angeordnet ist. B.
  8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß Bolzen und Bolzenlöcher an dem beweglichen Bremsenteil bzw. an dem die Drehbewegung auf denselben übertragenden Teil der Welle vorgesehen sind.
  9. 9. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen an dem axial beweglichen Bremsenteil vorgesehen sind.
  10. 10. Maschine nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der axial bewegliche Bremsenteil eine Mehrzahl axialer Bolzen besitzt und daß auf der Welle ein Gegenstück mit einer entsprechenden Anzahl Bohrungen vorgesehen ist.
  11. 11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetvorrichtung aus einem oder mehreren Magneten besteht, welche in einer Fassung angeordnet sind, deren Symmetrieachse eine Verlängerung der Längsachse des axial beweglichen Bremsenteiles bildet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 584 535, 666 658, 745 501; USA.-Patentschriften Nr. 1948 037, 2 659 830; deutsche Auslegeschrift B 21278 VIIIb/21 d1 (bekanntgemacht am B. 3. 1956).
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1180040B (de) * 1963-02-05 1964-10-22 Helin Hagener Elek Zitaets Ind Selbsttaetige Bremseinrichtung an Induktions-motoren mit zylindrischem, ueber die gesamte Statorlaenge aktivem Kurzschlusslaeufer

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