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DE106818C - - Google Patents

Info

Publication number
DE106818C
DE106818C DENDAT106818D DE106818DA DE106818C DE 106818 C DE106818 C DE 106818C DE NDAT106818 D DENDAT106818 D DE NDAT106818D DE 106818D A DE106818D A DE 106818DA DE 106818 C DE106818 C DE 106818C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pedal
pawl
ratchet wheel
axis
pedal lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT106818D
Other languages
English (en)
Publication of DE106818C publication Critical patent/DE106818C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M1/00Rider propulsion of wheeled vehicles
    • B62M1/24Rider propulsion of wheeled vehicles with reciprocating levers, e.g. foot levers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

p»ä9*sg*«a*«s«>&«ji
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63 :/?Sattlerei, Wagenbau und Fahrräder.
OTTO GEHRKE in KIEL Trethebelantrieb mit Schaltklinken.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Oktober 1898 ab.
Die Erfindung betrifft eine besondere Ausbildung der bekannten Fahrrad-Antriebvorrichtungen, bei denen schwingende Trethebel mittelst Schaltklinken Schalträder drehen, und besteht darin, dafs die Achse der Trethebel aufserhalb der Achse des Schaltrades liegt und die Bahn der Schaltklinke den Umfang des Schaltrades unterhalb der Trethebelachse schneidet. Es wird dadurch ein selbsttätiges Einrücken der Schaltklinken erzielt, während die Ausrückung durch eine Feder erfolgt.
Ferner kann man dabei eine einfache und vorzüglich wirksame Bremse anbringen, welche von dem Trethebel aus bei stärkerem Druck des Fufses auf das Pedal in Thätigkeit gesetzt wird.
Beiliegende Zeichnung stellt in schematischer Weise eine Ausführungsform der Erfindung dar, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht eines Rades von rechts gesehen.
Fig. 2 ist ein Grundrifs des Triebwerkes.
Fig. 3, 4 und 5 sind Einzeldarstellungen des Endes des Trethebels.
Die beiden Scheiden der Hinterradgabel a sind durch eine Achse b mit einander verbunden. Auf dieser Achse b, die zweckmäfsig in Kugellagern drehbar ist, ist ein Paar Schalträder c c1 befestigt, die mit hakenförmigen Zähnen versehen sind. In die Zähne der Räder greift je eine Schaltklinke dd1 ein, die am kürzeren Ende der um die festen Achsen ppx drehbaren Trethebel e el angelenkt ist. Da die Kettenräder innerhalb und die Trethebel aufserhalb der Gabelscheiden sich befinden, erfolgt die Verbindung zwischen Schaltklinken und Trethebeln durch einen genügend langen Zapfen q. Die Achse ρ fällt nicht mit der Achse b zusammen. Beim Niedertreten des Fufstrittes, der am längeren Ende des Trethebels angebracht ist, greift die Schaltklinke in die Zähne des betreffenden Rades cc1 ein und dreht dies Schaltrad. Die Bewegung dieses Rades wird in beliebiger Weise, etwa mittelst Kettenräder g gl und Gelenkkette h, auf das Hinterrad übertragen. Wenn der Trethebel e oder e* in der tiefsten Stellung angelangt ist, wird er vom Fahrer freigegeben, so dafs eine Feder f in Wirksamkeit treten kann, die, auf der Achse q aufsitzend, mit ihrem freien Ende gegen die Schaltklinke drückt. Die Schaltklinke wird durch den Druck der Feder f vom Schaltrad abgeführt, so dafs sie, sobald der Trethebel nach aufwärts geführt wird, sich, ohne am Schaltrad zu gleiten, frei nach abwärts bewegen kann. Durch einen mit Gegenfeder verbundenen Anschlag /, welcher in einer sich über den Lagerpunkt der Schaltklinke hinaus erstreckenden Verlängerung des Trethebels vorgesehen ist, oder durch Anordnung eines Ansatzstückes am unteren Rand des Trethebels und eines entsprechenden Ausschnittes am rückwärtigen Rande der Schaltklinke oder auf sonst beliebige bekannte Weise wird die Begrenzung der Bewe-.' gung des Klinkarmes dL erreicht. Zur Zurückbewegung der Trethebel ' sind beide Trethebel in bekannter Weise durch eine Kette i verbunden, die über eine am Gestell befestigte Rolle k geführt ist. Beim Niederdrücken des einen Trethebels wird auf diese Weise der andere gehoben. Die Gabelscheiden α sind so
gebogen, dafs die Bewegung der Zapfen q nicht gehemmt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Trethebelantrieb mit Schaltklinken, dadurch gekennzeichnet, dafs jeder Trethebel um einen aufserhalb der Achse des Schaltrades (c) liegenden Punkt (p) schwingt und an seinem Ende eine Schaltklinke (d) derart trägt, dafs die Bahn der Schaltklinke den Umfang des Schaltrades unterhalb der Trethebelachse schneidet, so dafs beim Niedertreten des Trethebels die Klinke selbstthätig in das Schaltrad eingreift, bei der entgegengesetzten Bewegung des Trethebels aber die Klinke durch eine Feder (f) aus dem Schaltrad ausgerückt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT106818D Active DE106818C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE106818C true DE106818C (de)

Family

ID=376945

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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Country Status (1)

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DE (1) DE106818C (de)

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