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DE1067750B - Rollenmeissel zur Erweiterung insbesondere von Untertage-Bohrungen mit einer Mehrzahl von Rollenkraenzen - Google Patents

Rollenmeissel zur Erweiterung insbesondere von Untertage-Bohrungen mit einer Mehrzahl von Rollenkraenzen

Info

Publication number
DE1067750B
DE1067750B DEE9556A DEE0009556A DE1067750B DE 1067750 B DE1067750 B DE 1067750B DE E9556 A DEE9556 A DE E9556A DE E0009556 A DEE0009556 A DE E0009556A DE 1067750 B DE1067750 B DE 1067750B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
cutting rollers
base body
roles
cutting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE9556A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Probst
Dipl-Ing Juergen Schuetza
Karl-Guenther Bechem
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Soeding & Halbach J C
Original Assignee
Soeding & Halbach J C
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Soeding & Halbach J C filed Critical Soeding & Halbach J C
Priority to DEE9556A priority Critical patent/DE1067750B/de
Publication of DE1067750B publication Critical patent/DE1067750B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/26Drill bits with leading portion, i.e. drill bits with a pilot cutter; Drill bits for enlarging the borehole, e.g. reamers
    • E21B10/28Drill bits with leading portion, i.e. drill bits with a pilot cutter; Drill bits for enlarging the borehole, e.g. reamers with non-expansible roller cutters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Rollenmeißel zur Erweiterung insbesondere von Untertage-Bohrungen für den Bergbau mit einer Mehrzahl von an einem Grundkörper in axialem Abstand voneinander angeordneten Rollenkränzen.
Es sind zahlreiche Ausführungsformen von Rollenmeißeln für diesen Zweck bekannt, denen gemeinsam ist, daß die Schneidrollen in axialer Richtung hintereinander und in radialem x\bstand voneinander in der Achsrichtung des Werkzeuges miteinander fluchtend angeordnet sind (z. B. USA.-Patentschrift 1 375 094).
Das hat zur Folge, daß das Bohrklein des vorhergehenden Schneidrollensatzes in den Arbeitsbereich der folgenden Schneidrollen gelangt, die dieses Bohrklein mit einem zusätzlichen Energieaufwand zerkleinern müssen. Durch die miteinander fluchtende Anordnung der Schneidwerkzeuge wird der Lauf dieser bekannten Vorrichtungen innerhalb der Bohrung unruhig, was zu Beschädigungen des die Schneidrollen tragenden Grundkörpers und des Bohrgestänges führen kann.
Durch die Erfindung werden diese Nachteile der bekannten Rollenmeißel beseitigt, nämlich die auftretenden Beanspruchungen vergleichmäßigt, hierdurch ein ruhigerer Lauf des Werkzeuges erzielt und vor allem der durch die zusätzliche, bisher erforderliche Zerkleinerungsarbeit bewirkte Energieaufwand vermieden.
Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Schneidrollen der aufeinanderfolgenden, auf Stufen des Grundkörpers angeordneten Rollenkränze in Umfangsrichtung gegeneinander versetzt, auf Luke zueinander stehend, angeordnet sind. Hierdurch wird erreicht, daß das Bohrklein des vorhergehenden Schneidrollensatzes in besonders vorteilhafter Weise jeweils zwischen den Schneidrollen des folgenden Satzes hindurch abgeführt wird, bevor es in den Arbeitsbereich der folgenden Schneidrollen gelangen kann, und es ergibt sich so der angestrebte ruhigere und gleichmäßigere Lauf des Werkzeuges.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Rollenmeißels, und zwar in
Fig. 1
Fig. 2 und in
Fig. 2 in Draufsicht dargestellt.
Der Grundkörper 1 trägt in seinem verjüngten Teil beispielsweise drei Zapfen 2, auf denen gegebenenfalls unter Verwendung von Rollenlagern 3 Schneidrollen 4 gelagert sind. Diese einen Schneidrollensatz bildenden Schneidrollen 4 weiten die Bohrung auf, die durch einen Vorschneidmeißel hergestellt ist.
Hinter diesem Schneidrollensatz 4 befinden sich am gleichen Grundkörper 1 weitere Schneidrollen 10, die auf Zapfen 11 gelagert sind, wobei ebenfalls wieder
im Längsschnitt nach der Linie A-B in Rollenmeißel zur Erweiterung
insbesondere von Untertage-Bohrungen
mit einer Mehrzahl von Rollenkränzen
Anmelder:
J. C. Söding & Halbach, Hagen (Westf.)
Wilhelm Probst, Dipl.-Ing. Jürgen Schütza
und Karl-Günther Bechern, Hagen (Westf.),
sind als Erfinder genannt worden
Rollenlager 3 Verwendung finden können. Diese Schneidrollen 10 erweitern die durch Schneidrollen 4
ao erzeugte Bohrung. Es entsteht also eine stufenförmige Aufbohrung der durch den Vorschneidmeißel hergestellten Bohrung.
Der Grundkörper ist mit einer Bohrung 8 versehen, die zu einer oder auch mehreren etwa radialen Bohrangen 9 führt, durch die das notwendige Spülmittel den einzelnen Schneidrollen 4 bzw. 10 zugeführt wird.
Der Grundkörper ist an seinem hinteren Ende mit einem Innengewinde 12 versehen, in das das Bohrgestänge eingeschraubt wird. Am vorderen Ende erhält der Grundkörper 1 eine weitere, gegebenenfalls kegelige Gewindebohrung 13, in der das Gestänge des Vorschneidmeißels angebracht werden kann. Dieser Vorschneidmeißel oder Zielbohrer wird in einem gewissen Abstand von dem Grundkörper 1 angeordnet. Beispielsweise können eine oder mehrere Bohrstangen, die mit Führungsrippen ausgerüstet sind, zwischen den Vorschneider und dem Grundkörper 1 angebracht werden. Die Länge der zwischengeschalteten Führungsstangen wird je nach der Härte der vorhandenen Gebirgsverhältnisse eingerichtet.
Das stufenförmige Aufbohrwerkzeug gemäß der Erfindung kann natürlich auch derart Verwendung finden, daß das Werkzeug von oben her durch eine
+3 Bohrung durchgezogen wird. In diesem Fall wird das Gestänge in dem Gewinde 13 befestigt. In das rückwärtige Gewinde 12 kann dann eine Öse od. dgl. eingeschraubt werden, um bei Bedarf das Werkzeug rückwärts aus der gefertigten Bohrung herausziehen zu können.
Beim Aufbohrwerkzeug nach der Erfindung ist die Lagerung der Schneidrollen so ausgeführt, daß bei einem Verschleiß diese Schneidrollen leicht ausgewechselt werden können. Die Schneidrollen eines
909 640/5

Claims (1)

  1. oder auch mehrerer Schneidrollensätze können mit Hartmetall versehen werden, um eine entsprechend lange Lebensdauer zu erreichen.
    Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt; so könnte der Grundkörper statt mit zwei auch mit drei oder mehr stufenförmig angeordneten Schneidrollensätzen ausgerüstet werden. Jeder Rollensatz braucht nicht, wie dargestellt, aus drei Rollen zu bestehen, es kann auch jede Stufe nur eine oder zwei oder auch mehr als drei Rollen erhalten. Die Lagerung und Befestigung der Schneidrollen kann natürlich in jeder beliebigen Weise vorgenommen werden.
    Patentanspruch:
    Rollenmeißel zur Erweiterung insbesondere von Untertage-Bohrungen für den Bergbau mit einer
    Mehrzahl von an einem Grundkörper im axialen Abstand voneinander angeordneten Rollenkränzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidrollen (4, 10) der aufeinanderfolgenden, auf Stufen des Grundkörpers (1) angeordneten Rollenkränze in der Umfangsrichtung gegeneinander versetzt, auf Luke zueinander stehend, angeordnet sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 240 868;
    USA.-Patentschriften Nr. 1 333 491, 1 375 094, 058 628, 2 703 698;
    Zeitschrift »Schlägel und Eisen«, 1951, S. 97;
    Zeitschrift »öl und Kohle«, 15. 4. 1942, S. 398;
    Werbeheft der »Widia-Fabrik« in Essen: »Hartmetalle und Hartlegierungen für Tiefbohrwerkzeuge«. Kennummer 80, 20, insbesondere S. 18ff.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 909 640/5 10.59
DEE9556A 1954-09-18 1954-09-18 Rollenmeissel zur Erweiterung insbesondere von Untertage-Bohrungen mit einer Mehrzahl von Rollenkraenzen Pending DE1067750B (de)

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DE1067750B true DE1067750B (de) 1959-10-29

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ID=7067639

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DE (1) DE1067750B (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE240868C (de) *
US1333491A (en) * 1918-06-24 1920-03-09 Howard R Hughes Tunneling-machine
US1375094A (en) * 1921-04-19 humason
US2058698A (en) * 1934-08-17 1936-10-27 Warren Tool Corp Method of and apparatus for forging and shaping metal articles
US2703698A (en) * 1951-09-17 1955-03-08 William J B Westerman Counterboring rotary drill

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