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DE1067303B - In eine Kinokamera eingebauter fotoelektrischer Belichtungsmesser - Google Patents

In eine Kinokamera eingebauter fotoelektrischer Belichtungsmesser

Info

Publication number
DE1067303B
DE1067303B DENDAT1067303D DE1067303DA DE1067303B DE 1067303 B DE1067303 B DE 1067303B DE NDAT1067303 D DENDAT1067303 D DE NDAT1067303D DE 1067303D A DE1067303D A DE 1067303DA DE 1067303 B DE1067303 B DE 1067303B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
camera
switch
voltage
switched
photocurrent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1067303D
Other languages
English (en)
Inventor
Prag Josef Hataj
Original Assignee
Meopta, närodni podnik Pferov, Modrany (Tschechoslowakei)
Publication date
Publication of DE1067303B publication Critical patent/DE1067303B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/099Arrangement of photoelectric elements in or on the camera
    • G03B7/0993Arrangement of photoelectric elements in or on the camera in the camera

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT 1067
ANMELDETAG:
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
AUSGABE DER
PATENTSCHRIFT:
kl. 57 a 43
INTERNAT. KL. G 03 b 8. A U G U S T 1958
15.OKTOBEK 1959 7. APRIL 1960
stimmt Oberein mit auslegeschrift
1 067 303 (M 38564/ IX / 57 a)
Die Erfindung bezieht sich auf einen in eine Kinokamera eingebauten fotoelektrischen Belichtungsmesser.
Es sind Ausführungen von Kinokameras bekannt, bei welchen das Belichtungsmesser-Fotoelement an der Vorderwand der Kamera — gewöhnlich in der Nähe des Aufnahmeobjektivs — angebracht ist. Dabei ist das; Fotoelement in der Regel mit einer Diffusionsscheibe und einer Irisblende versehen und so angeordnet, daß es beim Filmen gleichzeitig mit dem Objektiv auf den Aufnahmegegenstand gerichtet wird. Die auf die empfindliche Schicht des Fotoelementes einfallende Lichtmenge wird entweder durch den Zeiger eines Meßwerkes in dem Sucherschacht angezeigt, oder sie wirkt auf einen Servomechanismus, der die Abblendung automatisch regelt. Die Irisblende des Objektivs und diejenige des Fotoelementes pflegen mechanisch gekuppelt zu sein, und zwar derart, daß je nach der Belichtungsintensität des Aufnahmegegenstandes gleichzeitiges Auf- oder Zuschließen beider Blenden erfolgt, wobei in der Regel sowohl die Filmempfindlichkeit als auch die gewählte Bildfrequenz berücksichtigt werden.
Diese Ausführungen weisen den Nachteil auf, daß sie viel Raum in Anspruch nehmen und somit eine Vergrößerung der Außenmaße der Kameras zur Folge ' haben. Außerdem erfordern diese Ausführungen eine besondere Blende für das Fotoelement und eine mechanische oder eine andere (z. B. elektrische) Kupplung zwischen der Objektivblende und der Fotoelementblende. Bei derartigen Kinokameras kann eine Auswechslung der Objetive mit normalem Bildwinkel gegen solche mit kleinem Bildwinkel, d. h. gegen Teleobjektive, nicht einfach vorgenommen werden. Weiter sind bei der Benutzung von Farbfiltern die mittels eines solchen Belichtungsmessers angezeigten Blendenwerte nur dann maßgebend, wenn man für das Fotoelement ein gleiches Filter wie für das Aufnahmeobjektiv benutzt.
Es sind bereits Vorschläge zur teilweisen Beseitigung der erwähnten Nachteile gemacht worden:
a) die fotoelektrische Schicht ist direkt im Linsensystem des Aufnahmeobjektivs angeordnet, eventuell wird sie auf einer der Linsenflächen hinter der Blende aufgebracht. Diese Lösung bringt jedoch eine Verschlechterung der Lichtdurchlässigkeit des Objektivs mit sich, im zweiten Fall stößt auch die Auftragung einer gehörig dünnen fotoelektrischen Schicht auf Schwierigkeiten. Bei Objektivwechsel muß auch das neu einzusetzende Objektiv mit einer fotoelektrischen Schicht versehen sein um die Möglichkeit gleichwertiger Belichtungsmesser zu haben.
b) Das Fotoelement ist innerhalb der Kamera hinter dem Aufnahmeobjektiv eingebaut und auf einem In eine Kinokamera eingebauter
fotoelektrischer Belichtungsmesser
Patentiert für:
Meopta, närodni podnik Prerov,
Modrany (Tschechoslowakei)
Josef Hataj, Prag,
ist als Erfinder genannt worden
besonderen Träger angeordnet, der aus dem Wege der Lichtstrahlen ausgeschwenkt oder weggeschoben werden kann, damit beim Kameralauf die durch das Objektiv dringenden Lichtstrahlen zur lichtempfindlichen Schicht des Films gelangen können. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß eine besondere Einrichtung zum Ausschwenken bzw. Wegschieben des Fotoelementträgers erforderlich ist. Außerdem kann der Belichtungsmesser beim Kameralauf nicht benutzt werden.
c) Das Fotoelement ist innerhalb der Kamera eingebaut, z. B. in dem Sucherschacht, und zwar derart, daß die durch das Objektiv dringenden Lichtstrahlen mittels eines hinter dem Aufnahmeobjektiv angegeordneten Reflexspiegels zum Fotoelement reflektiert werden. Bei dieser Anordnung geht ein gewisser Teil des einfallenden Lichtes im Spiegel verloren. Außerdem ist eine besondere Anpassung der Kamera, z. B. eine Vorrichtung zum Aus- und Einschwenken des Spiegels, eventuell eine spezielle Anordnung des Umlaufverschlusses erforderlich, z. B. eine schräge Anordnung desselben in bezug auf die optische Achse; dies hat wieder die Vergrößerung der Außenmaße der Kamera zur Folge.
d) Das Fotoelement ist innerhalb der Kamera angeordnet, und zwar derart, daß der Umlaufverschluß auf seiner Fläche, die von Lichtstrahlen getroffen wird, mit einer fotoelektrischen Schicht bedeckt ist, ohne daß jedoch eine Einrichtung vorhanden ist," durch die der Unterschied zwischen dem Maximalwert des beim Stillstand der Kamera entstehenden Fotostromes bzw. der Spannung und dem Effektivwert des beim rotierenden Umlaufverschluß erzeugten Fotostromes bzw. der Spannung ausgeglichen wird. Diese Ausführung weist den Nachteil auf, daß die durch einen solchen Be-
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lichtungsmesser angezeigten Werte nicht ohne zusätzliche Korrekturen bzw. Nachrechnungen zur Bestimmung der richtigen Blendenwerte benutzt werden können, die nicht nur für den Stillstand der Kamera sondern auch für den Kameralauf gültig sind.
Der erfindungsgemäße Belichtungsmesser bezweckt, den geschilderten Nachteilen der bisherigen Ausführungsformen abzuhelfen. Die Erfindung geht von der bekannten Gestaltung aus, bei welcher der Umlaufverschluß der Kamera auf seiner von den Lichtstrahlen getroffenen Fläche mit einer fotoelektrischen Schicht zwecks Belichtungsmessung bedeckt ist. Das Neuebesteht darin, daß zur Kompensation ein, an-sich bekannter Widerstand bei stillstehender Kamera in dem Stromkreis eingeschaltet, während des Kameralaufes aber mittels eines Schalters kurzgeschlossen wird, so daß der Unterschied zwischen dem Maximalwert des Fotostromes bzw. der Spannung beim Stillstand der Kamera und dem Effektivwert des bei der Rotation des Verschlusses unter sonst gleichen Bedingungen entstehenden Fotostromes bzw. der Spannung ausgeglichen wird. Zweckmäßig ist der Schalter des Kompensationswiderstandes mit dem Kameraauslöseknopf gekuppelt, so daß er beim Auslösen der Kamera eingeschaltet und beim Loslassen des Auslöseknopfes ausgeschaltet wird.
Der Erfindungsgegenstand ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Kinokamera mit eingebautem Belichtungsmesser gemäß der Erfindung, wobei der Kameradeckel teilweise abgeschnitten ist,
Fig. 2 eine teilweise schematische und teilweise perspektivisch gehaltene Darstellung einer anderen Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
Bei den Ausführungsbei spielen ist der Umlauf Verschluß 2 der Kinokamera zwischen dem Aufnahmeobjektiv 3 und der Filmebenei7 angeordnet. Der Umlaufverschluß 2 ist an der Seite, die von Lichtstrahlen getroffen wird, mit einer fotoelektri sehen Schicht 4, z. B. mit einer Selenschicht, versehen. Während des Kameralaufes gelangen die durch das Aufnahmeobjektiv 3 dringenden Lichtstrahlen wechselweise auf den Teil 5 des rotierenden Umlaufversohlusses 2 und auf den fotografischen Schichtträger F. Beim Lichteinfall auf den Umlaufverschluß 2 wird in der auf ihm aufgebrachten fotoelektrischen Schicht ein Fotostrom erzeugt, der über Sammelring 7 und Kontaktbürste 8 nach vorheriger Verstärkung zu einem empfindlichen Meßinstrument 15 abgeleitet wird.
Der Fotostrom wird zum Sammelring 7 mittels eines leitfähigen Rähmchens 6 zugeleitet, das auf der fotoelektrisohen Schicht 4 angebracht ist. Der Sammelring 7 und die Kontaktbürste 8 sind sowohl gegen das Kameragehäuse 1 als auch gegen die Verschlußachse 10 durch Isolierhülsen 9 a, 9 b isoliert. .
Der bei der Rotation des Umlaufverschlusses 2 entstehende Fotostrom weist eine Pulsationscharakteristik auf, deren einzelne Impulse in bezug auf die Zeitbasislinie trapezähnliche Form haben. Der Effektivwert des Fotostromverlaufs wird durch einen Verstärker mit Transistor 11 verstärkt und mit einem elekromagnetischen Meßinstrument 15 gemessen, dessen Anzeige vorteilhaft in dem Sucherschacht der Kamera erfolgen kann. Der Unterschied zwischen dem Maximalwert des Fotostromes bzw. der Spannung beim Stillstand der Kamera und dem Effektivwert des Fotostromes bzw. der Spannung, der bei der Rotation des Verschlusses 2 entsteht, wird mit Hilfe eines Kompensationswiderstandes 12 ausgeglichen.
ίο Dieser Widerstand 12 wird bei stillstehender Kamera in den Stromkreis eingeschaltet, während des Kameralaufes mittels· eines Schalters 13 aber kurzgeschlossen. Es ist vorteilhaft, den Schalte^ 13 mit dem Kameraauslöseknopf 14 zu verbinden, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist. Die Anwendung des Kompensationswiderstandes 12 soll ermöglichen, daß- das Meßinstrument 15 die effektiven Mittelwerte der Belichtung der fotografischen Schicht anzeigt, welche von Lichtstrahlen getroffen wird, die vom Aufnahmegegenstand durch das Objektiv 3 dringen.
Die Einflüsse der verschiedenen Filmempfindliohkeiten und der Belichtungszeitänderungen bei verschiedenen Bildfrequenzen werden mittels eines Regulierwiderstandes 16 eliminiert, der für einzelne Filmempfindlidhkeiten und für einzelne Bildfrequenzen ■ geeicht ist. Der Transistorverstärker 11 wird von der Batterie 17 gespeist, die sich beim Stillstand der Kamera mittels eines Schalters 18 ausschalten läßt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. In eine Kinokamera eingebauter fotoelektrischer Belichtungsmesser mit einem hinter dem Aufnahmeobjektiv angeordnetenFotoelement, einem den Fotostrom bzw. die Spannung anzeigenden Meßinstrument sowie mit einem die Einflüsse der verschiedenen Filmempfindlichkeiten und der Belichtungszeitänderungen bei verschiedenen Bildfrequenzen eliminierenden Regulierwiderstand, wobei der Umlaufverschluß der Kamera auf seiner von den Lichtstrahlen getroffenen Fläche mit einer fotoelektrischen Schicht bedeckt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kompensation ein an sich bekannter Widerstand (12) bei stillstehender Kamera in den Stromkreis eingeschaltet, während des Kameralaufes aber mittels eines Schalters (13) kurzgeschlossen ■ wird, so daß der Unterschied zwischen dem Maximalwert des Fotostromes bzw. der Spannung beim Stillstand der Kamera und dem Effektivwert des bei der Rotation des Verschlusses (2) unter sonst gleichen Bedingungen entstehenden Fotostromes bzw. der Spannung ausgeglichen wird.
2. Belichtungsmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (13) des Kompensiationswiderstandes (12) mit dem Kameraauslöseknopf (14) gekuppelt ist, so daß dieser Sahalter (13) beim Auslösen der Kamera eingeschaltet und beim Loslassen des Auslöseknopfes (14) ausgeschaltet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT1067303D In eine Kinokamera eingebauter fotoelektrischer Belichtungsmesser Pending DE1067303B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1067303B true DE1067303B (de) 1960-03-17

Family

ID=593212

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1067303D Pending DE1067303B (de) In eine Kinokamera eingebauter fotoelektrischer Belichtungsmesser

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1067303B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1988465U (de) 1966-08-27 1968-06-27 Bosch Elektronik Photokino Kinokamera.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1988465U (de) 1966-08-27 1968-06-27 Bosch Elektronik Photokino Kinokamera.

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