DE1067366B - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G21/00—Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors
- B65G21/02—Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors consisting essentially of struts, ties, or like structural elements
- B65G21/06—Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors consisting essentially of struts, ties, or like structural elements constructed to facilitate rapid assembly or dismantling
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Framework For Endless Conveyors (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
anmeldetag:
bekanntmachung
der anmeldung
und ausgabe der
auslege schrift:
ausgabe der
patentschrift:
kl. 81 e 15
internat. kl. B 65 g
27. MAI 1958
15.0KTOBER 1959 7. APRIL 1960
stimmt Oberein μγγ aüslegeschrift
1067 366 {G 2461? XI / 81 e)
Die Erfindung betrifft ein Traggerüst für Förderbänder mit Laufrollen, z. B. Stahlgliederbänder oder
Bandzugförderer, und hat die Aufgabe, ein solches Traggerüst den besonderen Anforderungen, die im
Untertagebetrieb gestellt werden, in besserer' Weise anzupassen, als es mit den bisher bekannten Traggerüsten
möglich ist. Insbesondere soll die Genauigkeit des Aneinanderstoßens der Schienenenden gesichert
werden, obwohl andererseits die Schüsse des Traggerüstes gegeneinander eine solche Beweglichkeit
haben sollen, wie sie zur Anpassung an Unebenheiten des Liegenden und geringfügige Richtungsänderungen
der Strecken, namentlich aber an die durch Gebirgsbewegungen bedingten Änderungen in der Führung
des Förderers erforderlich ist.
Um die Genauigkeit des Aneinanderstoßens der Schienenenden zu sichern, ist es bekannt, an den
Schienenenden gleichfalls aneinanderstoßende Ansätze, Lappen od. dgl. vorzusehen, die z. B. mit konischen
Flächen versehen und gemeinsam in eine Keiltasche des Tragbockes eingeführt sind oder planparallele
Flächen aufweisen und durch einen mit Nasen versehenen, eine gemeinsame Bohrung der Ansätze durch-,
dringenden Drehbolzen gegeneinander bzw. gegen ebensolche Flächen des Tragbockes verspannt werden.
Obwohl sich bei der Einführung in Keiltaschen die Schienenenden in ihrer Höhenlage gegeneinander versetzen
können, schließen diese Arten der Befestigung die Möglichkeit aus, den Schienen und ihren Ansätzen
Spiel gegeneinander zu geben. Es wird also ein völlig starres Traggerüst geschaffen. Will man eine gewisse
Beweglichkeit zulassen, so können sich Ansätze mit parallelen Flächen, die ihrerseits von parallelen am
Tragbock angeordneten Flächen eingeschlossen sind, nur dann um ihre Mittelachse drehen, wenn das gleiche
Spiel, das die Ansätze gegeneinander haben, noch einmal zwischen den Ansätzen und den Flächen des Tragbockes
gegeben ist. Ist das Gerüst gerade verlegt und liegen die Ansätze beiderseits ohne Spiel an den
Flächen der Tragböcke an, so ist also das Spiel, das die Ansätze — und damit auch die Schienenenden —
gegeneinander aufweisen, doppelt oder dreimal so groß, als es eigentlich sein sollte. Ein derart ausgebildetes
Traggerüst würde deshalb zwar die gewünschte Beweglichkeit aufweisen,, dafür aber geht die angestrebte Genauigkeit des Aneinanderstoßens der Schienenenden
wieder verloren.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Traggerüstes wird dies vermieden, indem die an den
Schienenenden angebfäheten Ansätze je zweier aufeinanderfolgender Schienen sich zu einem in der Ebene
des ■ Schienenstoßes geteilten, in Förderrichtung mit einer Bohrung versehenen Bolzen ergänzen, der in
eine ihn umgreifende, eine entsprechende Rundung Traggerüst für Förderbänder mit Laufrollen, insbesondere
Stahlgliederbänder
Patentiert für: Konrad Grebe, Wuppertal-Elberfeld
Konrad Grebe, Wuppertal-Elberfeld, und Klaus Lehmann, Leichlingen (Rhld.),
sind als Erfinder genannt worden
aufweisende am Tragbock angeordnete Halterung einsteckbar bzw. einlegbar und in dieser durch einen die
Bohrung der beiden Bolzenhälften und gegebenenfalls
as eine entsprechende Bohrung der Halterung durchdringenden Spannstift festlegbar ist
Die gegeneinanderstoßenden Flächen der Ansätze sind also zueinander parallel oder können mindestens
als parallele Flächen ausgebildet sein. Die voneinander abgekehrten Flächen der Ansätze dagegen sind
halbkreisförmig und werden durch eine entsprechende Rundung der am Tragbock angeordneten Gegenflächen
aufgenommen. Haben die an den Schienenenden angeordneten Ansätze ein gewisses Spiel gegeneinander,
so ist also eine entsprechende Abwinkelung der Schienen gegeneinander sowohl der Höhe nach als
auch zur Seite hin möglich. Um der Höhe nach ihre Richtung gegenüber dem Tragbock zu ändern, ist aber
keinerlei zusätzliches Spiel erforderlich, wie es bei
♦o planparallelen Flächen nötig wäre, denn die runden Außenflächen der Bolzenhälften drehen sich in den
entsprechenden Rundungen, in denen sie gelagert sind, auch dann ohne weiteres ab, wenn sie schließend anliegen.
Dabei ermöglicht der die gemeinsame Bohrung der Bolzenhälften durchdringende Spannstift zwar
eine Richtungsänderung der aufeinanderfolgenden Schienen, erlaubt aber nicht, daß die aneinanderstoßenden
Schienenenden sich in ihrer Höhenlage gegeneinander versetzen.
Die Halterungen werden ringförmig oder als u-förmige Bügel ausgebildet, wobei die innere Rundung des
Ringes bzw. u-Bügels der äußeren Rundung der Bolzenhälften entspricht. In ringförmige Halterungen werden
die Bolzenhälften von der Seite her eingesteckt, zweck-
909 746/282
Claims (6)
1. Traggerüst für Förderbänder mit Laufrollen, insbesondere Stahlgliederbänder, dessen Schienen
auf der Außenseite an ihren Enden mit sich-einander anlegenden ihrer gegenseitigen Kupplung und
ihrer Verbindung mit den Tragböcken dienenden Ansätzen versehen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ansätze (6) je zweier aufeinanderfolgender Schienen sich zu einem in der Ebene des
Schienenstoßes geteilten, inFörderrichtung miteiner Bohrung versehenen Bolzen ergänzen, der in eine
ihn umgreifende, eine entsprechende Rundung aufweisende am Tragbock angeordnete Halterung (2,
3, 5) einsteckbar bzw. einlegbar und in dieser durch einen die Bohrung der beiden Bolzenhälften
und gegebenenfalls eine entsprechende Bohrung der Halterung durchdringenden Spannstift (8) festlegbar
ist.
2. Traggerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen ringförmig (5) bzw.
als U-förmige Bügel (2, 3) ausgebildet und an den Enden vertikaler Streben (1, 4) des Tragbockes
angeordnet sind.
3. Traggerüst nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalen Streben
des Tragbockes aus je zwei aneinanderliegenden, an ihren Enden voneinander abgebogenen und derart
die U-förmigen Bügel (2) bildenden Flacheisen (1) gebildet sind.
4. Traggerüst nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontale Strebe
des Tragbockes aus zwei in Förderrichtung hintereinanderliegenden, die vertikalen Streben sowie
die Füße des Bockes zwischen sich einschließenden Profileisen (9) besteht.
5. Traggerüst nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch zwischen den Böcken angeord-
nete entsprechend ausgebildete, aber nicht mit Füßen versehene Spurhalter, deren Halterungen
ungeteilte, an der Außenseite der Schienen angeordnete Bolzen (7) umgreifen.
6. Traggerüst nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienenstöße des
Obertrums und des Untertrums gegeneinander versetzt sind, wobei die an den Tragböcken und an
den Spurhaltern angeordneten Halterungen wahlweise jeweils im einen Trum die an einer Stoß-
stelle angeordneten geteilten Bolzen (6) und im anderen Trum die an der Außenseite der Schienen
angeordneten ungeteilten Bolzen (7) aufnehmen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 804 540;
deutsche Patentanmeldung G 1077 XI /81 e
kanntgemacht am 24. 2. 1952);
ίο deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 698 296.
Deutsche Patentschrift Nr. 804 540;
deutsche Patentanmeldung G 1077 XI /81 e
kanntgemacht am 24. 2. 1952);
ίο deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 698 296.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
& 909 638/224 10.59 lon« iMm? τ am
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1067366B true DE1067366B (de) | 1959-10-15 |
Family
ID=593262
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1067366D Pending DE1067366B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1067366B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3820884A1 (de) * | 1988-06-21 | 1989-12-28 | Fahrion Otmar | Tragelement, insbesondere fuer endlosfoerderer |
| DE19840394A1 (de) * | 1998-09-04 | 2000-03-16 | Crown Simplimatic Maschinentec | Vorrichtung zum Bewegen von Flaschen oder Gebinden mit einer Stecktraverse |
-
0
- DE DENDAT1067366D patent/DE1067366B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3820884A1 (de) * | 1988-06-21 | 1989-12-28 | Fahrion Otmar | Tragelement, insbesondere fuer endlosfoerderer |
| DE19840394A1 (de) * | 1998-09-04 | 2000-03-16 | Crown Simplimatic Maschinentec | Vorrichtung zum Bewegen von Flaschen oder Gebinden mit einer Stecktraverse |
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