DE1067039B - Verfahren zum Inbetriebsetzen eines Zwangdurchlauf dampf erzeugers - Google Patents
Verfahren zum Inbetriebsetzen eines Zwangdurchlauf dampf erzeugersInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B29/00—Steam boilers of forced-flow type
- F22B29/06—Steam boilers of forced-flow type of once-through type, i.e. built-up from tubes receiving water at one end and delivering superheated steam at the other end of the tubes
- F22B29/08—Steam boilers of forced-flow type of once-through type, i.e. built-up from tubes receiving water at one end and delivering superheated steam at the other end of the tubes operating with fixed point of final state of complete evaporation
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- Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)
Description
DEUTSCHES
kl. 13g 9
INTERNAT. KL. F 22 C
PATENTAMT
S57483Ia/13g
ANMELDETAG: 21. MÄ R Z 19 5 8
BEKANNTMACHUNG
DEK ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 15. O KTO B E R 1959
DEK ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 15. O KTO B E R 1959
Die Erfindung betrifft eine weitere Verbesserung des Verfahrens zum Inbetriebsetzen eines mit Zwangdurchlauf
des Arbeitsmittels beschriebenen Dampferzeugers nach dem Patentanspruch 1 des Patents
968 350. Das Verfahren nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Wasser zwischen dem
Verdampfer und einem vor dem Überhitzer angeordneten Nachverdampfer dem Rohrsystem zur Zurückführung
in den Behälter entnommen wird.
Die Merkmale des Erfindungsgegenstandes sind nachstehend an Hand eines Schaltbildes näher erläutert.
Die in der Zeichnung dargestellte Zwangdurchlaufdampferzeugeranlage
weist im wesentlichen einen Speisewasserbehälter 1, einen Vorwärmer 3, einen
Verdampfer 31, einen Nachverdampfer 32, einen Abscheider 4 und einen Überhitzer 6 auf. Das Arbeitsmittel
wird mittels der Speisepumpe 2 mit einem dem einzuhaltenden Betriebsdruck entsprechenden Förderdruck
durch das Rohrsystem 3, 31, 32, 6 gepreßt und hierbei durch die Feuerung 20 im Brennraum 21 und
durch die Rauchgase im Rauchgaszug 22 beheizt. Der hierbei entstehende überhitzte Dampf strömt durch
die Leitung 7 an nicht gezeichnete Verbrauchsstellen, aus denen das Arbeitsmittel in Form von Kondensat
wieder zum Speisewasserbehälter 1 zurückgeführt werden muß.
Während des Anheizens des beschriebenen Kessels ist das Ventil 5 mittels des Handrades 14 geschlossen,
so daß das durch die Speisepumpe 2 zugeführte Arbeitsmittel über das geöffnete Ventil 8 durch die Leitung
9 zunächst noch in Form von Wasser in den Speisewasserbehälter 1 zurückgeführt wird. Die Leitung
9 ist zwischen dem Verdampfer 31 und dem vor dem Überhitzer 6 angeordneten Nachverdampfer 32
an das Rohrsystem des Dampferzeugers angeschlossen. Es wird hierdurch erreicht, daß bei dem Anfahrumwälzvorgang
ein Teil des Rohrsystems nicht mehr in die Wasserumwälzung einbezogen werden muß, der
wiegen der konstruktiven Anordnung nicht mehr durch zu hohe Temperatur gefährdet ist.
Während des Zeitabschnittes dieser Arbeitsmittelumwälzung erwärmt sich der Wasserkreislauf mehr
und mehr. Nach einiger Zeit bildet sich an der Austrittssstelle zwischen dem Verdampfer 31 und dem
Nachverdampfer 32 ein Dampfwassergemisch, dessen Wassergehalt mehr und mehr abnimmt.
Wenn der Wassergehalt so weit abgenommen hat, daß die noch verbleibende Restmenge auch durch die
Leitung 10 aus dem Abscheider 9 abgeführt werden kann, kann zum normalen Dauerbetrieb übergegangen
werden. Vorerst wird das Ventil 5 geöffnet und um-Verfahren
zum Inbetriebsetzen eines Zwangdurchlaufdampferzeugers
Zusatz zum Patent 968 350
Anmelder:
Gebrüder Sulzer Aktiengesellschaft, Winterthur (Schweiz)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Marsch, Patentanwalt, Schwelm (Westf.), Drosselstr. 31
Beanspruchte Priorität: Schweiz vom 12. März 1958
gekehrt das Ventil 8 geschlossen, so daß der Dampf aus dem Verdampfer 31 in den Nach verdampf er 32
weitergelangt. Wird nun auch das Ventil 11 in der Abströmleitung 12 geschlossen, so kann der nun erzeugte
überhitzte Hochdruckdampf durch die Leitung 7 zu den Verbrauchsstellen gelangen.
Die beiden Ventile 5 und 8 wirken im normalen Betrieb als Überströmventile, welche durch den Druckimpulsgeber
13 so gesteuert werden, daß das Ventil 5 den Druck im Verdampfungsrohrsystem des Dampferzeugers
dem Betriebsdampfdruck entsprechend hält, während das Ventil 8 dann öffnet, wenn der Druck im
Verdampfungsrohrsystem den in diesem normalen Strömungsdruck um ein bestimmtes Maß übersteigt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zum Inbetriebsetzen eines mit Zwangdurchlauf des Arbeitsmittels betriebenen Dampferzeugers nach dem Patentanspruch 1 des Patents 968 350, bei welchem während des Anheizens Wasser aus dem Speisewasserbehälter durch einen Teil des Rohrsystems und zurück in den Behälter umgewälzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasser zwischen dem Verdampfer und einem vor dem Überhitzer angeordneten Nachverdampfer dem Rohrsystem zur Zurückführung in den Behälter entnommen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1067039B true DE1067039B (de) | 1959-10-15 |
Family
ID=593015
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1067039D Pending DE1067039B (de) | Verfahren zum Inbetriebsetzen eines Zwangdurchlauf dampf erzeugers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1067039B (de) |
-
0
- DE DENDAT1067039D patent/DE1067039B/de active Pending
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