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DE1067077B - Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen mit örtlicher Stromversorgung - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen mit örtlicher Stromversorgung

Info

Publication number
DE1067077B
DE1067077B DENDAT1067077D DE1067077DA DE1067077B DE 1067077 B DE1067077 B DE 1067077B DE NDAT1067077 D DENDAT1067077 D DE NDAT1067077D DE 1067077D A DE1067077D A DE 1067077DA DE 1067077 B DE1067077 B DE 1067077B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
exchange
extension
relay
switched
switching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1067077D
Other languages
English (en)
Inventor
Berlin Harry Loewen
Original Assignee
Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie Aktiengesellschaft, Berlin
Publication date
Publication of DE1067077B publication Critical patent/DE1067077B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems
    • H04M19/06Current supply arrangements for telephone systems in which current supply sources at subordinate switching centres are charged from the main exchange
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/42Systems providing special services or facilities to subscribers
    • H04M3/58Arrangements for transferring received calls from one subscriber to another; Arrangements affording interim conversations between either the calling or the called party and a third party

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen zur unmittelbaren Anschaltung einer als Hauptstelle geschalteten Nebenstelle an eine Amtsleitung bei Ausfall der örtlichen Stromversorgung (Netzspeisung) der Nebenstellenanlage.
Es ist in Nebenstellenanlagen bekannt, eine be stimmte, möglichst immer erreichbare Nebenstelle zu bestimmten Zeiten als Hauptstelle zu schalten. Außerhalb der allgemeinen Geschäftszeit (Nachtzeit) werden nach Ausführung einer Schaltmaßnahme (Betätigung des Nachtschalters) die Anschlußorgane dieser Stelle in einen solchen Zustand gebracht, daß ankommende Amtsverbindungen nur zu dieser Stelle gelangen. Es ist auch schon bekannt, diese fest als Hauptstelle geschaltete Nebenstelle bei Ausfall der örtlichen Stromversorgung, d. h. bei Störung der Netzspeisung unter Umgehung der internen Amtsvermittlungseinrichtung (Amtsübertragung) unmittelbar mit der bzw. einer Amtsleitung zu verbinden, um auch während der Dauer der Netzstörung die Aufrechterhaltung des Amtsverkehrs zu sichern.
Die Erfindung bezweckt, in Nebenstellenanlagen, in welchen einer Reihe von Nebenstellen mit Hilfe von Anschalteinrichtungen, die von Hand oder durch Stromstöße einstellbar sind, wahlweise die Funktion als Hauptstelle zugewiesen werden kann, bei Netzausfall in der Nebenstellenanlage den Verkehr mit dem Amt aufrechtzuerhalten, was dadurch erreicht wird, daß die wahlweise eine bestimmte von einer Mehrzahl von Nebenstellen als Hauptstelle schaltenden Schaltmittel bei Ausfall der Netzspeisung und Abschaltung der internen Amtsvermittlungseinrichtung jeweils die als Hauptstelle ausgewählte Nebenstelle unmittelbar mit der bzw. einer Amtsleitung verbinden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Alle nicht unbedingt zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Schaltelemente und Stromkreise sind der Einfachheit und Übersichtlichkeit halber fortgelassen worden.
Links in der Zeichnung sind Teilnehmerstellen 2Vl bis 2V6 dargestellt, die berechtigt bzw. dafür ausersehen sind, bedarfsweise die Tätigkeit als Hauptstelle (Nachtstelle) auszuüben. Es ist bereits bekannt, die Zuweisung der Funktion als Hauptstelle abhängig zu machen von der Einstellung einer Wahleinrichtung. Dies geschieht entweder mit Hilfe von Tasten oder anderen durch Hand bedienbaren Einstelleinrichtungen oder aber mit Hilfe einer Anschalteinrichtung, die durch von berechtigten Stellen ausgesandte Stromstöße ferneingestellt wird. Eine bekannte Anordnung der letzten Art (s. deutsche Auslegeschrift 1 023 492; bedient sich eines aus Haftrelais bestehenden Relais-Schaltungsanordnung
für Fernsprechnebenstellenanlagen
mit örtlicher Stromversorgung
Anmelder:
Deutsche Telephon werke
und Kabelindustrie Aktiengesellschaft,
Berlin SO 36, Zeughofstr.4-11
Harry Loewen, Berlin SW 61, Dudenstr. 32,
ist als Erfinder genannt worden
wählers, dessen Glieder je nach Wahl der als Hauptstelle gewünschten Teilnehmerstelle in unterschiedlicher Anzahl und Kombination betätigt werden und ohne Stromverbrauch bis zum Wirksamwerden eines Gegenmagnetisierungsvorganges betätigt bleiben. Dadurch werden die Anschlußorgane des gewählten Teilnehmers in einen derartigen Zustand versetzt, daß ankommende Amtsverbindungen nur zu diesem Teilnehmer gelangen, der seinerseits die Amtsverbindungen im Rückfrage- und Übernahmeverfahren zu anderen Teilnehmern weiterleiten kann.
In dem Ausführungsbeispiel sind die Relais El bis EZ des Relaiswählers nicht dargestellt, sondern nur zwei Kontaktgruppen dieser Relais, und zwar die links unten dargestellte Kontaktgruppe 35el und 36el, 31 e2 bis 34^2, 27e3 bis 3Oi?3, über die die als Hauptstelle geschaltete Nebenstelle bei Netzausfall unmittelbar mit der Amtsleitung verbunden wird, und die rechts oben dargestellte Kontaktgruppe 46el, 45<?2/48e2, 44<?3/47e3, über die bei Netzwiederkehr die Zurückschaltung der Hauptstelle auf die Amtsübertragung gesteuert wird. Dieselbe Kontaktgruppe dient dazu, ankommende Amtsverbindungen auf die als Hauptstelle geschaltete Nebenstelle zu leiten.
In diesen Kontaktgruppen sind, wie an Hand der Zeichnung leicht zu verfolgen ist, die einzelnen Teilnehmerstellen folgendermaßen gekennzeichnet:
909 «38/80
Nebenstelle ΛΤ1: keines der Relais £1 bis £3 in Arbeitsstellung.
Nebenstelle JV2: Relais £1 in Arbeitsstellung.
Nebenstelle ΛΓ3: Relais £2 in Arbeitsstellung.
Nebenstelle JV 4: Relais El und E2 in Arbeitsstellung.
Nebenstelle JV5: Relais EZ in Arbeitsstellung.
Nebenstelle JV"6: Relais £1 und £3 in Arbeitsstellung.
Der Zustand der örtlichen Stromversorgung der Nebenstellenanlage wird überwacht durch die Relais N, Nl, N 2, die bei nicht gestörter Netzspeisung in Ruhestromkreisen erregt sind, bei Ausfall des Netzes abfallen.
Die Haltestromkreise für diese Relais verlaufen über:
1. +, .... /V 2 (I), 55w2 (in gestrichelter Arbeitslage), N 2 (II), -.
2. +, . . ., JVl(I), 52nl (in gestrichelter Arbeitslage), ,Vl(II), -.
3. +, . . ., 5011 (in gestrichelter Arbeitslage),
JV(I1II), ~
y < >>
Die Kontakte 3m bis 6n, 7nl bis 10n\ und 11 «2 bis 14η2 sind daher während der Betriebsbereitschaft der örtlichen Stromversorgung betätigt, so daß die dargestellten Nebenstellen ΛΓ1 bis JV6 vorbereitend an individuelle Teilnehmerrelais (TIU), z.B. für die Nebenstelle JVl, Tl, Ul, angeschaltet sind.
Wird in ordnungsgemäßem Zustand der Anlage seitens finer Nebenstelle zum Zwecke der Verbindungsherstellung der Hörer abgenommen, so wird, wenn dies beispielsweise die Nebenstelle JVl ist, folgender Stromkreis hergestellt:
+ , Tl, 2ti, 16M1, 4w (in gestrichelter Arbeitslage), Teilnehmerstelle JVl, 3m (in gestricheltei Arbeitslage), 15μ 1, IiI, 171 (I), -.
40
In diesem Stromkreis hat das £/l-Relais Fehlstrom. es spricht nur das Relais Tl an, das sich in einen nicht gezeigten Haltestromkreis legt und durch Umlegen der Kontakte IiI und 211 in die Arbeitslage den Haussatz HS anschaltet. Aus dem Haussatz erhält der Teilnehmer das Wählzeichen, worauf er durch Aussendung von Nummernstromstoßreihen die Verbindung zu einem gewünschten Hausteilnehmer herstellen kann. Zum Zwecke der Herstellung einer Amts verbindung betätigt der Teilnehmer nach Abheben des Hörers die Erdtaste Tl, wodurch in dem Haussatz ein Differenzrelais beeinflußt wird, das den Halte Stromkreis des Relais Tl auftrennt, so daß die Kontakte IiI und 2tl in die Ruhelage zurückfallen. Über die durch die Taste Tl angeschaltete direkte Erde spricht Relais U1 an, das sich in einem nicht gezeigten Haltestromkreis legt und durch Schließen der Arbeitskontakte 15 u 1 und 16 ul den Teilnehmer Nl zur Amtsübertragung AU durchschaltet. Es kommt dann folgender Stromkreis zustande:
+ , S(Ll), X(II). 16m1, 4« (in gestrichelter Arbeitslage), Teilnehmerschleife, 3w (in gestrichelter Arbeitslage), 15ul, X(I), S(I), —.
Das Relais 5" der Amtsübertragung spricht an, während Relais X, das in Abhängigkeit von der Tastenbetätigung zur Signalgabe und Rückfrage dient, nicht anspricht. Relais 5 ist Impuls- und Speiserelais, mit dessen Hilfe die zum Aufbau der Amts verbindung erforderlichen · Stromstoßreihen auf die über die Amtsübertragung AU erreichte Amtsleitung übertragen werden.
In gleicher Weise wie die Teilnehmerstelle JVl können auch die Teilnehmerstellen V2 bis JV6 interne \ erbindungen und mit Hilfe der Erdtasten T2 bis T6 Amtsverbindungen herstellen.
Es sei angenommen, daß der Nebenstelle JV4 die Funktion als Hauptstelle zugewiesen ist, d. h. daß nach entsprechender Beeinflussung des Relaiswählers £1 bis £3 sich die Relais £1 und £2 in Arbeitsstellung befinden.
Ankommende Amtsverbindungen gelangen nunmehr nur zu der Nebenstelle V4. Aus der ankommenden Amtsleitung wird ein Kriterium auf die Leitung £L gegeben, durch das die zweite Wicklung des der Hauptstelle individuellen [/-Relais, in diesem Falle also das ί/4-Relais, erregt wird:
-K LL, 46el, 48i>2, 41 i4, U4 (11), -.
Über die Kontakte 21i<4/22t<4 wird die Nebenstelle NA ζην Amtsübertragung AU durchgeschaltet.
Fällt in der Nebenstellenanlage die Netzspeisung aus, so werden, wie erwähnt, die Haltestromkreise füi die Relais ZV, JVl und JV 2 aufgehoben. Alle Kontakte dieser Relais fallen daher in die Ruhelage. Die Kontakte 3w bis 611, 7m 1 bis 10π 1 und 11 η2 bis 14μ2 schalten die Amtsübertragung AU von den Teilnehmerstelien ab. Nur die Anschlußleitung der als Nachtstelle geschalteten Nebenstelle V4 wird über die Kontakte der in Arbeitsstellung befindlichen Haftrelais £1 und £2 vorbereitend unter Umgehung der Amtsübertragung AU unmittelbar mit der Amtsleitung und damit mit der Amtsspeisung verbunden:
Anschlußleitung der Nebenstelle JV4, Ruhekontakte 9m1, 1OmI, Arbeitskontakte 32e2, 34<?2 und 35el, 36ρ 1, Amtsleitung AL.
Trotz des Ausfalls der Nebenstellenspeisung ist also der als Hauptstelle geschalteten Nebenstelle der ab gehende und ankommende Verkehr mit dem Amt ermöglicht. Alle anderen Nebenstellen können während der Dauer des Ausfalls der Nebenstellenspeisung nicht mit dem Amt verkehren.
Stellt sich der Strom in der Nebenstellenanlage wieder ein, so werden die Relais JV, JVl und JV2 wieder in den den normalen Betrieb ermöglichenden Arbeitszustand gebracht, was folgendermaßen geschieht: Es werden zunächst die Relais X und AZ erregt:
+ , . . ., 50« bzw. 5ImI bzw. 53m2, X(IIIi, AZ, - .
Durch Schließen des Kontaktes (Doppelkontakt) 37 a- werden über Widerstand Wi die Relais 5' (Wicklung II) und AN eingeschaltet. Über Kontakte 56 j, 57a« und 58 ar wird Relais SE erregt, das durch Kontakt 54.?i? über Ruhekontakte 52nl und 55m2 die Wicklungen II der Relais Nl und JV2 erregt, während durch den Kontakt 49se die Wicklung I des Relais ΛΓ unter Strom gesetzt wird. Alle drei Relais sprechen an. Über Kontakte 50m, 52nl und 55?i2 (alle in gestrichelter Arbeitsstellung) \verden die normalen Haltestromkreise unter Einschaltung der zweiten Wicklungen hergestellt. Durch Erdabschaltung an den Kontakten 50m, 5ImI und 53m2 wird der Stromkreis für die Relais X und AZ unterbrochen, der Stromkreis für Relais SE damit aufgehoben und der Stromdurchgang durch die Wicklung II des Relais JV nach Öffnen des Kontaktes 49^f freigegeben. Auch die Relais Λ" und AN fallen ab. Über die Kontakte 3m
bis 6 η, 7η 1 bis 1OhI und lira2 bis 14»2 werden die Teilnehmerstellen wieder vorbereitend an die Amtsübertragung AU gelegt.
Zwar kommt kurzzeitig ein später genauer beschriebener Stromkreis für Relais UA (Wicklung II) zustande, jedoch ist die Bildung eines Haltestromkreises nur von kurzer Dauer, da dieser nur bei erregtem 5"-ReIais Bestand hat.
Fällt während eines Amtsgespräches der als Hauptstelle geschalteten Teilnehmerstelle TV4 die Netzspeisung aus (Relais S fällt ab), so wird, wie schon erwähnt, durch sofortigen Abfall der Relais N, Nl und N 2 die Nebenstelle N 4 von der Amtsübertragung AU abgeschaltet und über Arbeitskontakte der Relais -El und £2 direkt mit der Amtsleitung AL verbunden. Die Nebenstelle N 4t kann somit ohne Verzug und ohne wesentliche Störung das Amtsgespräch fortsetzen. Stellt sich während des Gespräches der Netzstrom wieder ein, so werden, wie vorher beschrieben, die Relais N, Nl und N2 wieder unter Strom gesetzt, und es wird für das Relais t/4 der als Hauptstelle geschalteten Teilnehmerstelle Ni folgender Stromkreis geschlossen:
+ ,..., 53η 2 bzw. 50w bzw. 51 η 1 (alle in Ruhestellung), Gr, 46el, 48 e 2, 4114, C/4(II), -.
Das Relais [74 spricht vor den Relais N, Nl und N2 an, da 174 sofort bei Wiederfließen des Netzstromes erregt wird, während die Relais AT, Nl und N2 erst nach Ansprechen der Relais X, S, AN und AZ durch Relais SE mit Verzögerung eingeschaltet werden. Die Nebenstelle Af 4, die dann wieder zu der internen Amtsübertragung AU durchgeschaltet ist, erhält normale Netzspeisung und damit auch wieder die normalen Verkehrsmöglichkeiten, wie Signali sierung, Rückfrage usw. Da das Relais S nun über die Teilnehmerschleife erregt bleibt, bindet sich £/4-Relais für die Dauer der Verbindung.
Wenn eine andere als die Nebenstelle Af 4 als Hauptstelle geschaltet ist, so ergeben sich hinsichtlich der Direktanschaltung an die Amtsleitung bei Netzausfall und Zurückschaltung über die Amtsübertragung bei Wiedererscheinen der Netzspannung analoge Vorgänge.
Ist ATl Hauptstelle (kein Relais des Relaiswählers El bis E3 in Arbeitsstellung), so erfolgt Direkt anschaltung an die Amtsleitung bei Netzausfall über Ruhekontakte 3 η14η und Ruhekontakte 27 e 3/29 <? 3, 31 e2/33e2, 35 el/36 el, während bei Wiederkehren der Netzspannung das der Nebenstelle N1 zugeordnete Relais Ul (Wicklung II) über Kontakte 46el, 45 e 2, 44 e 3, 38 fl eingeschaltet wird.
Ist N2 Hauptstelle (Relais £1 des Relaiswählers in Arbeitsstellung), so erfolgt Direktanschaltung an die Amtsleitung bei Netzausfall über Ruhekontakte Sn/6n, Ruhekontakte 28e3/30e3, 32e2/34e2 und Arbeitskontakte 35el/36el, während bei Wiederkehren der Netzspannung das der Nebenstelle Af 2 zugeordnete Relais U2 (Wicklung II) über Arbeitskontakt 46el und Ruhekontakte 48e2, 47 e 3, 39 ί 2 eingeschaltet wird.
Ist AT 3 Hauptstelle (Relais £2 des Relaiswählers in Arbeitsstellung), so verläuft die Direktanschaltung an die Amtsleitung AL bei Netzausfall über Ruhekontakte 7η 1/8« 1, Arbeitskontakte 31 e2/33e2 und Ruhekontakte 35el/36el, während bei Wiedererscheinen der Netzspannung das der Nebenstelle N 3 zugeordnete Relais U 3 (Wicklung II) über Ruhekontakt 46 el, Arbeitskontakt 45 e 2 und Ruhekontakt 4Oi 3 eingeschaltet wird.
Ist N 5 Hauptstellc (Relais £3 des Relaiswählers in Arbeitsstellung), so verläuft die Direktanschaltung an die Amtsleitung bei Netzausfall über Ruhekontakte Iln2/12n2, Arbeitskontakte 27e3/29e3 und Ruhekontakte 31 e 2 /33 e 2, 35 el/36 el. während bei Wiederkehren der Netzspannung das der Nebenstelle N 5 zugeordnete Relais U 5 (Wicklung II) über Ruhe kontakte 46 el, 45 e 2, Arbeitskontakt 44 e 3 und Ruhekontakt 4215 eingeschaltet wird.
Ist N 6 Hauptstelle (Relais £1 und £3 des Relaiswählers in Arbeitsstellung), so verläuft die Direktanschaltung an die Amtsleitung bei Netzausfall über Ruhekontakte 13 η 2 /14« 2 und Arbeitskontakte 28e3/30e3, Ruhekontakte 32e2/34e2, Arbeitskontakte 35e 1/36el, während bei Wiederkehren der Netzspannung das der Nebenstelle N 6 zugeordnete Relais Uf) (Wicklung II) über Arbeitskontakt 46el, Ruhekontakt 48 e 2, Arbeitskontakt 47 e 3, Ruhekontakt ί 6 eingeschaltet wird.

Claims (3)

P A TENT A N SPRt! CHE.
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen zur unmittelbaren Anschaltung einer als Hauptstelle geschalteten Nebenstelle an eine Amtsleitung bei Ausfall der örtlichen Stromversorgung (Netzspeisung) der Nebenstellenanlage, dadurch gekennzeichnet, daß die wahlweise eine bestimmte von einer Mehrzahl von Neben stellen als Hauptstelle schaltenden Schaltmittel (£1 bis £3) bei Ausfall der Netzspeisung und Abschaltung der internen Amtsvermittlungseinrichtung (AU) jeweils die als Hauptstelle ausgewählte Nebenstelle unmittelbar mit der bzw. einer Amtsleitung verbinden.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel ([/-Relais), die im abgehenden und ankommenden Amtsverkehr Nebenstellenanschlußleitungen zur internen Amtsvermittlungseinrichtung (AU) durchschalten, derart unter dem Einfluß der die Nebenstellen als Hauptstellen schaltenden Schaltmittel (£1 bis £3) stehen, daß nach Unterbrechung der Netzspannung nur das Durchschalterelais der als Hauptstelle gekennzeichneten Nebenstelle vor bereitend angeschaltet ist (über Wicklung II), so daß, wenn während eines Amtsgespräches dieser Stelle die Netzspeisung wiederkehrt, der Amtsverbindungsweg unter Aufhebung der direkten Anschaltung der Amtsleitung wieder über die interne Amtsvermittlungseinrichtung (AU) hergestellt ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Wiederkehr der Netzspeisung zunächst das Amtsanschalterelais (U) der als Hauptstelle geschalteten Nebenstelle die interne Amtsvermittlungseinrichtung (AU) anschaltet und erst danach durch die die Netzspeisung überwachenden Schaltmittel die Durchschaltung zum internen Amtsverbindungsweg unterbrechungslos vollendet wird.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 826 315.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 638/80 10.
DENDAT1067077D Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen mit örtlicher Stromversorgung Pending DE1067077B (de)

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