DE1067063B - Pulse-Code-Modulationssystem - Google Patents
Pulse-Code-ModulationssystemInfo
- Publication number
- DE1067063B DE1067063B DENDAT1067063D DE1067063DA DE1067063B DE 1067063 B DE1067063 B DE 1067063B DE NDAT1067063 D DENDAT1067063 D DE NDAT1067063D DE 1067063D A DE1067063D A DE 1067063DA DE 1067063 B DE1067063 B DE 1067063B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- binary
- signal
- code modulation
- numbers
- pulse code
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 1
- 230000009977 dual effect Effects 0.000 description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 238000013139 quantization Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03M—CODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
- H03M1/00—Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
- H03M1/12—Analogue/digital converters
- H03M1/60—Analogue/digital converters with intermediate conversion to frequency of pulses
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03M—CODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
- H03M1/00—Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
- H03M1/66—Digital/analogue converters
- H03M1/82—Digital/analogue converters with intermediate conversion to time interval
- H03M1/822—Digital/analogue converters with intermediate conversion to time interval using pulse width modulation
- H03M1/827—Digital/analogue converters with intermediate conversion to time interval using pulse width modulation in which the total pulse width is distributed over multiple shorter pulse widths
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Signal Processing For Digital Recording And Reproducing (AREA)
- Electron Beam Exposure (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
KL.21B1 36 ,
INTERNAT. KL. H 03 k
T 14852 VIII a/21a1
B EKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 15. O KTO B E R 1959
Es ist bekannt, daß ein Signal, das aus einer stetig verlaufenden Zeitfunktion besteht, z. B. ein Sprachsignal,
nach einer Amplituden- und Zeitquantisierung (Pulse-Code-Modulation) als eine Folge von Dualzahlen,
also als eine Folge von n-stelligen Gruppen binärer Schritte dargestellt werden kann. Ist ein solches
Signal z. B. in 2" Amplitudenstufen quantisiert worden, so wird jede dieser Amplitudenstufen durch
eine n-stellige Dualzahl' dargestellt. Bei der üblicherweise
verwandten Zuordnung entspricht jeder Amplitudenstufe genau die dazugehörige Dualzahl. Ein Beispiel
soll das erläutern. Bei einem achtstufig quantisierten Sprachsignal, d.h.»einem 23-stufigen Signal, entsprechen
den Amplitudenstufen 0, 1, 2 ... 7 genau die dreistelligen Dualzahlen.000, 0OL, OLO . .. LLL, und
zwar in der Zuordnung-so, daß etwa der Amplitudenstufe 5 genau die dual dargestellte Zahl 5 entspricht,
das ist LOL. Bei dieser, üblichen Art der Zuordnung trägt nun die erste Stelle der Dualzahl, d. h. die Stelle
mit der höchsten Wertigkeit (im vorstehenden Beispiel die Wertigkeit 22 = 4), den Hauptanteil der Information.
Aus der Kenntnis dieser Stelle heraus ist doch schon abzulesen, ob sich das Signal in der
unteren Hälfte oder in der oberen Hälfte des Wertevorrats befindet. Deutet man die Mitte des Signals,
bei diesem Beispiel die Stufe 3, als Nullinie, so ist aus der ersten Stelle der Dualzahl, aus dem ersten bit, die
Polarität des Signals abzulesen. Normiert man die Gesamtinformation eines mit n-stelligen Dualzahlen
in üblicher Weise codierten Signals auf Eins, so trägt der erste bit allein schon die Information
Z1=2"—V2n-1, und das ist für alle endlichen η schon
mehr als die Hälfte. Ein Sprachsignal, dessen Polarität man kennt und allein überträgt, ist aber praktisch
schon voll verständlich.
Nach einem bekannten Verfahren zur Codierung werden die Codezeichen einem nach Amplitudenstufen
geordneten Wertevorrat derart zugeordnet, daß bei Verlust eines Impulses die dadurch entstehende
Werteänderung möglichst gering ist. Das hat zur Folge, daß in einem solchen Codealphabet die Codezeichen
nach der Anzahl der darin enthaltenen Impulse geordnet sein müssen. Die Reihenfolge der einzelnen
Impulsgruppen ist durch die Aufgabenstellung zur Verringerung der Störanfälligkeit durch Ausgleich
der Ungleichwertigkeit der Impulse zwingend vorgeschrieben. Nur innerhalb der einzelnen Gruppen
können Umstellungen vorgenommen werden, ohne daß der maximal mögliche Fehler bei Verlust eines Impulses
wieder vergrößert wird.
Auch ein weiteres bekanntes Verfahren zur Aufstellung redundanter Fernschreibcodes hat zum Ziel,
auftretende Fehler direkt erkennbar zu machen im Gegensatz zur vorherrschenden Problemstellung bei
Pulse-Code-Modulationssystem
Anmelder:
Telefunken G.m.b.H.,
Berlin NW 87, Sickingenstr.71
Berlin NW 87, Sickingenstr.71
Dr.-Ing. Wilhelm T. Runge, Dr. Horst Beger,
Dipl.-Ing. BeIa Betzenhammer
und Dipl.-Math. Ernst Henze, Ulm/Donau,
sind als Erfinder genannt worden
der Erfindung, den Informationsinhalt möglichst gleichmäßig auf die einzelnen Impulse des Binärcodes
zu verteilen, um eine einfache, möglichst sichere Geheimverschlüsselung zu gewährleisten.
Gemäß der Erfindung wird für ein Pulse-Code-Modulationssystem, bei dem jeder der 2" Amplitudenstufen
eines Signals eine n-stellige Binärzahl zugeordnet ist, vorgeschlagen, daß der Informationsinhalt des
Signals dadurch möglichst gleichmäßig auf die einzelnen Stellen der Binärzahl verteilt ist, daß alle
Binärzahlen mit einer geraden Anzahl von Nullen der ■einen Hälfte und alle Binärzahlen mit einer ungeraden
Anzahl von Nullen der anderen Hälfte des nach der Stufenhöhe geordneten Wertevorrats der Amplitudenstufen
zugeordnet sind. Um bei einer derartigen Zuordnung die Polarität des Signals zu erkennen, muß
man sämtliche Stellen jeder einzelnen Dualzahl kennen, so daß eine Decodierung durch Entschlüsselung
nur der ersten Stelle nicht mehr möglich ist.
Ein derartiges Verfahren ist besonders dann von großem Vorteil, wenn zusätzlich zur Codierung eine
Geheimverschlüsselung der Signale vorgenommen werden soll. Derartige Verschlüsselungen werden
z. B. durch die Addition von beliebigen Zahlenreihen zu den die codierte Nachricht darstellenden Dualzahlen
durchgeführt, und der unberufene Entzifferer könnte bei Verwendung der in üblicher Weise codierten
Sprache sich auf die Entschlüsselung jeweils nur der ersten Stelle jeder Binärzahl beschränken, um bereits
ein verständliches Signal zu erhalten. Bei der Codierung gemäß der Erfindung müssen bei der Entzifferung
jedoch sämtliche Stellen jeder Binärzahl entziffert werden, weil die Polarität des Signals erst nach
Entschlüsselung aller Dualstellen erkennbar ist.
Um die Unterschiede der erfindungsgemäßen Codierung gegenüber der üblichen Codierung klarer zu
erläutern, soll ein einfaches Beispiel für eine acht-
stufige Pulsc-Code-Modulation an Hand der nachstehenden
Tabelle näher betrachtet werden:
| Amplitudenstufen | Normale Codierung |
Vorgeschlagene Codierung |
| 7 | LLL | OLO |
| 6 | LLO | LLL |
| 5 | LOL | LOO |
| 4 | LOO | 0OL |
| 3 | OLL | OLL |
| 2 | OLO | LOL |
| 1 | 0OL | 000 |
| 0 | 000 | LLO |
In der ersten Spalte der Tabelle sind die acht Amplitudcnstufcii
von 0 bis 7 angegeben und in der zweiten Spalte die übliche Binärcodierung, wie sie
z. B. durch Verwendung einer an sich bekannten Codierungsröhre erzielt wird. Man sieht, daß schon
aus der ersten Binärstelle zu erkennen ist, ob die Amplitudenstufe zur oberen oder der unteren Hälfte
des Wertevorrats gehört.
In der dritten Spalte der Tabelle ist eine mögliche
Codierung gemäß der Erfindung dargestellt, bei der sämtliche Dualzahlen mit einer ungeraden Anzahl von
Nullen der unteren Hälfte des Werfevorrats und die Dualzahlen mit einer geraden Anzahl von Nullen der
oberen Hälfte des Wertevorrats zugeordnet sind.
Eine Lochplatte für eine an sich bekannte Codierungsröhre würde etwa die in der Zeichnung dargestellte Form besitzen. Wie bekannt, streicht über eine
solche Lochplatte ein Kathodenstrahl hinweg, der in der y-Richtung, entsprechend der momentan darzustellenden
Amplitudenstufe, abgelenkt ist und in der jf-Richtung z. B. durch eine sägezahnförmige Spannung
periodisch über die Platte geführt wird. Hinter der Platte befindet sich eine Auffangelektrode, an der
die die Codierung darstellenden Binärzahlen in Form von dreistelligen Impulskombinationen auftreten. Man
erkennt, daß bei der in der Zeichnung dargestellten Lochkombinntion gerade die in Spalte 3 der Tabelle
wiedergegebenen Impulskombinationen für die einzelnen Amplitudenstufen auftreten, wobei eine Eins (L)
jeweils dem Auftreten eines Stromimpulses, eine Null (0) dem Fehlen eines Stromimpulses entspricht.
Um die vorgeschlagene Zuordnung für eine n-stelligo
Dualcodierung herzustellen, geht man folgendermaßen vor:
Bekanntlich gibt es bei den 2" »-stelligen
zahlen (1O) = 1 mit nur binären Nullen, (ϊ) mit je einer
binären Eins, (3) mit je zwei binären Einsen, allgemein (J) mit je k binären Einsen und n — k binären
Nullen. Diese Anzahlen machen gerade die «.-te Zeile
des bekannten Pascalschen Zahlendreiecks aus. Schreibt man diese hin, so lautet sie:
/l.\. ln\. l»\.
In \. lii\. Iu \.
. In \. In\
Um nun die allein nötige Einteilung in die obere oder untere Hälfte des Zuordnungsschemas vorzunehmen,
hat man nur jede zweite der Zahlen herauszustreichen. Die stehengebliebenen Zahlen bedeuten
Anzahlen von Dualzahlen (J) mit je k binären Einsen.
Diese hat man z. B. in die obere Hälfte des Zuordnungsschemas zu setzen, die vorhin fortgestrichenen
Anzahlen von Dualzahlen in die untere Hälfte. Bis auf die Vertauschung der oberen und unteren Hälfte
ao bzw. die je (2""··1)! Permutation der Dualzahlen in
jeder der beiden Hälften ist die Aufstellung der gewünschten Zuordnung eindeutig. In jeder Halbspalte
der Aufstellung sind gleich viele binäre Nullen und Einsen vorhanden, und die Änderung irgendeines bits
führt von einer Dualzahl in einer Hälfte zu einer Dualzahl in der anderen Hälfte der Aufstellung.
Claims (2)
1. Pulse-Code-Modulationssystem, bei dem jeder der 2" Amplitudenstufen eines Signals eine ra-stellige
Binärzahl zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Informationsinhalt des Signals
dadurch möglichst gleichmäßig auf die einzelnen Stellen der Binärzahlen verteilt ist, daß alle Binärzahlen
mit einer geraden Anzahl von Nullen der einen Hälfte und alle Binärzahlen mit einer ungeraden
Anzahl von Nullen der anderen Hälfte des nach der Stufenhöhe geordneten Werte\'orrats
der Amplitudenstufen zugeordnet sind.
2. Pulse-Code-Modulationssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Information
über die Polarität des Signals gleichmäßig auf alle η Dualstellen der 2" Binäfzahlen verteilt
ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Archiv für elektr. Übertragung, 1954, S. 132 bis 136; SEG-Nachrichten, 1956, Heft 4, S. 174 bis 180.
Archiv für elektr. Übertragung, 1954, S. 132 bis 136; SEG-Nachrichten, 1956, Heft 4, S. 174 bis 180.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2970281X | 1958-03-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1067063B true DE1067063B (de) | 1959-10-15 |
Family
ID=8036116
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1067063D Pending DE1067063B (de) | 1958-03-07 | Pulse-Code-Modulationssystem |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2970281A (de) |
| DE (1) | DE1067063B (de) |
| FR (1) | FR1218272A (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20060288713A1 (en) * | 2005-06-23 | 2006-12-28 | York International Corporation | Method and system for dehumidification and refrigerant pressure control |
| US7845185B2 (en) * | 2004-12-29 | 2010-12-07 | York International Corporation | Method and apparatus for dehumidification |
| US7559207B2 (en) * | 2005-06-23 | 2009-07-14 | York International Corporation | Method for refrigerant pressure control in refrigeration systems |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2463535A (en) * | 1946-03-22 | 1949-03-08 | Bell Telephone Labor Inc | Electron discharge device |
| US2543116A (en) * | 1946-07-08 | 1951-02-27 | Bell Telephone Labor Inc | Means and method for the secret transmission of message intelligence |
-
0
- DE DENDAT1067063D patent/DE1067063B/de active Pending
-
1959
- 1959-03-02 US US796381A patent/US2970281A/en not_active Expired - Lifetime
- 1959-03-06 FR FR788564A patent/FR1218272A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US2970281A (en) | 1961-01-31 |
| FR1218272A (fr) | 1960-05-10 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2652459A1 (de) | Umsetz-vorrichtung | |
| DE2558599A1 (de) | Numerische mehrfrequenz-zeitmultiplexvermittlungsanlage | |
| DE1103982B (de) | Schaltungsanordnung zur elektrischen Steuerung von in Wechselwirkung zueinander stehenden elektrischen Schaltvorgaengen vermittels gespeicherter Informationen fuer Vermittlungseinrichtungen in Fernmeldeanlagen | |
| DE1272373B (de) | Vorrichtung zur UEbertragung von Daten | |
| DE1537549A1 (de) | UEbertragungssystem fuer bipolare Impulse | |
| DE1067063B (de) | Pulse-Code-Modulationssystem | |
| DE1154657B (de) | Verfahren zur Datenuebertragung | |
| DE1188838B (de) | Schaltungsanordnung zur Errechnung von Pruefzeichen und Kontrolle von Datengruppen mit anhaengendem Pruefzeichen auf Fehler | |
| DE2605066A1 (de) | Kanalzuordnungsschaltung zur herstellung einer zeitvielfach-breitbandverbindung | |
| DE1487540C3 (de) | Verfahren für Analyse und Synthese von elektrischen Akustiksignalen | |
| DE1146912B (de) | Verfahren zur Fehlererkennung von blockweise uebertragenen Telegrafienachrichten | |
| DE2812435A1 (de) | System zum uebertragen zusaetzlicher zeichen in einem fernsehsystem (teletext- system) | |
| DE1172453B (de) | Codewandler zur Umsetzung von Informationszeichen binaer-dezimaler Darstellung in Informationszeichen binaerer Darstellung | |
| DE1061378B (de) | Telephonteilnehmerstation mit einer Einrichtung zur Voreinstellung von mehrstelligen Zeichenkombinationen | |
| EP0103248A2 (de) | Pulscodemodulationssystem | |
| DE1562124C3 (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Feststellung von Schaltzustandsänderungen von Teilnehmeranschlüssen | |
| DE1211245B (de) | Anordnung fuer UEbertragung von Datenbloecken variabler Laenge im Halb-Duplex-System | |
| DE1287623B (de) | ||
| DE1437351C3 (de) | Telegrafensystem mit Telegrafiezeichen, die ein konstantes Verhältnis zwischen Schritten der einen und der anderen Art aufweisen | |
| DE2517100C3 (de) | Bildtelefonsystem | |
| DE1154838B (de) | Verfahren zum Empfang von tonfrequenten Codezeichen | |
| DE1249909B (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Fehlerkorrektur von übertragenen Datenwortern nach der Art der Ahnlichkeitsdecodierung mit einem Kodewortervorrat | |
| DE2252746A1 (de) | Verfahren zur laufenden uebermittlung der uhrzeit | |
| DE2502685A1 (de) | Anordnung zur zweiseitigen uebertragung zwischen einer zentralstation und datenstationen | |
| DE1187265B (de) | Verfahren zur Datenuebertragung |