[go: up one dir, main page]

DE1066840B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1066840B
DE1066840B DENDAT1066840D DE1066840DA DE1066840B DE 1066840 B DE1066840 B DE 1066840B DE NDAT1066840 D DENDAT1066840 D DE NDAT1066840D DE 1066840D A DE1066840D A DE 1066840DA DE 1066840 B DE1066840 B DE 1066840B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
width
tool
web
tooth gap
gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1066840D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1066840B publication Critical patent/DE1066840B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F21/00Tools specially adapted for use in machines for manufacturing gear teeth

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein rotierend angetriebenes scheibenförmiges Werkzeug zum Entgraten der Zahnenden an der Stirnfläche von Zahnrädern, das nacheinander in je eine der aufeinanderfolgenden Zahnlücken des zu entgratenden Zahnrades eingreift, wobei die Rotationsebene des Werkzeuges die Zahnradachse enthält, und das mittels eines mit dem Werkzeug umlaufenden zwischen die Zähne des Zahnrades ragenden schraubenförmigen Gliedes das frei drehbare Zahnrad kontinuierlich antreibt.
Werkzeuge dieser Art sind bekannt, weisen jedoch einige Mängel auf, deren Beseitigung bisher nicht gelungen ist. Insbesondere ist ein scheibenförmiger Profilfräser zum Entgraten von Zahnrädern mit einem in die Verzahnung des Arbeitsstückes eingreifenden, teilweise schraubenförmigen Glied zum Weiterschalten des Arbeitsstückes bekanntgeworden, bei dem das schraubenförmige Glied als schraubenförmig abgebogener Sektor einer auf der Fräserwelle befestigten Ringscheibe ausgebildet ist, der eine entsprechende sektorartige Ausnehmung am Umfang des Fräsers ausfüllt und dessen Steigung der ein- oder mehrfachen Zahnteilung des Arbeitsstückes entspricht. Diese bekannten Entgratwerkzeuge sind in ihrem Aufbau zu kompliziert, daher in der Herstellung unwirtschaftlich und in der Verwendung verhältnismäßig empfindlich. Insbesondere lassen sie keine hohen Schnittgeschwindigkeiten zu, da dann leicht Beschädigungen eintreten, die die Güte der Arbeit beeinträchtigen und damit eine einwandfreie Entgratung verhindern. Weiter erfordert das Nachschleifen der Fräszähne der bekannten Werkzeuge einen beträchtlichen Zeitaufwand.
Diese Nachteile sollen nun durch die Erfindung beseitigt werden. Erreicht wird dieses dadurch, daß ein um den halben Umfang des runden scheibenförmigen Grundkörpers des Werkzeuges herumgeführter und mit dem Umfang des Grundkörpers verbundener Steg vorgesehen ist, dessen Seitenflächen und dessen Umfangsfläche scharfe Kanten, die als Schneiden wirken, miteinander bilden, während dessen Höhe in Drehrichtung allmählich zunimmt und seine Breite allmählich abnimmt. Man erhält auf diese Weise ein einfaches, billiges und robustes Werkzeug, mit dem ein einwandfreies Entgraten erfolgen kann, da es sich vom Zahnkopf bis zum Zahngrund einer jeden Zahnlücke hineinarbeitet, ganz gleichgültig, ob es sich um eine Zahnstange oder um ein Zahnrad handelt. Infolge seiner robusten Beschaffenheit läßt das Werkzeug hohe Schnittgeschwindigkeiten für das Entgraten zu, ohne Schaden zu erleiden. Eine Drehzahl von Umdr.-Min., d. h. also eine Entgratung von Zähnen pro Minute, ist ohne weiteres möglich. Das Nachschärfen kann auf einfachste Weise geschehen, indem man die scharfe Kante zwischen den
Rotierend angetriebenes scheibenförmiges Werkzeug zum Entgraten der Zahnräder an ihrer Stirnfläche
Anmelder: Rudolf Förster, Hamburg-Altona, Am Rathenau Park 1
Rudolf Förster, Hamburg-Altona,
ist als Erfinder genannt worden
Seitenflächen und der Umfangsfläche durch einfaches ao Nachschleifen der Seitenflächen und/oder der Umfangsfläche neu herstellt. Da durch das Nachschleifen die Breite des Werkzeuges nur in geringem Maße verkleinert werden darf, wird man vorteilhaft auch oder nur die Umfangsfläche nachschleifen, da dann die as Breite nur sehr wenig oder gar nicht verkleinert wird. Selbst bei größerer Verkleinerung der Werkzeugbreite ist aber das Werkzeug für kleinere Zahnlücken immer noch verwendbar.
Vorteilhaft ist die größte Breite des Werkzeugsteges der größten Zahnlückenweite des zu bearbeitenden Zahnrades und die kleinste Breite des Werkzeugsteges der Breite des Zahnlückengrundes annähernd gleich. Der Längenabschnitt der Umfangsfläche des Werkzeugsteges, der annähernd der Breite des Zahnlückengrundes gleich ist, trägt vorteilhaft eine feilenartige Riffelung der Oberfläche. Das schneckenförmige Glied zum Antreiben des Zahnrades stellt eine Verlängerung des Werkzeugsteges in Drehrichtung dar. Das schnekkenförmige Glied ist mit dem Werkzeugsteg verbunden und in axialer Richtung federnd nachgiebig.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt; es zeigt
Abb. 1 einen Längsschnitt durch das auf der Antriebsachse sitzende vollständige Werkzeug,
Abb. 2 einen Schnitt durch die Werkzeugscheibe,
Abb. 3 eine Ansicht auf das Werkzeug,
Abb. 4 eine Seitenansicht des Werkzeuges,
Abb. 5 die Arbeitsstellung des Werkzeuges in der Mitte einer Zahnlücke.
Das Werkzeug besteht aus einem in bekannter Weise auf einer Arbeitsachse angeordneten Grundkörper 1, auf dessen Umfangsfläche ein über den halben Umfang herumgeführter Steg 2 angeordnet und mit dem Grundkörper verbunden ist. Wie aus
909 637/129

Claims (5)

Abb. 1 und 2 klar ersichtlich ist, bilden, die Seitenflächen 3 des Steges 2 mit der Umfangsfläche desselben scharfe Kanten 4, die das Entgraten besorgen. Die Höhe h des Steges nimmt in der Drehrichtung allmählich zu, die Breite & dagegen ab, um das Eindringen in die Zahnlücke zu ermöglichen. In Abb. 1 und 4 ist oben die größte Breite b des Steges 2, in Abb. 2 die Breite b beim Beginn des Entgratens, in Abb. 5 in etwa, der: mittleren Arbeitsstellung, d. h. in der Mitte der Zahnlücke, ersichtlich. Die kleinste Breite ist in Abb. 1 und 2 im unteren Teil zu finden. Die kleinste Höhe h ist in Abb. 1 oben, weitere Zwischenhöhen h sind in Abb. 2 und 5, die größte Höhe in Abb. 1 und 2 unten zu ersehen. Dabei entspricht die größte Breitet des Werkzeugsteges 2 etwa der größten Zahnlückenweite und die kleinste Breite b des Steges 2 der Breite des Zahnlückengrundes. Der Längenabschnitt 6 (Abb. 3) der Umfangsfläche des Steges 2, der annähernd der Breite des Zahnlückengrundes gleich ist, besitzt eine feilenartige Rif- ao feiung 6 der Oberfläche zur Bearbeitung des Zahnlückengrundes. Das schneckenförmige Glied 7 zum Antreiben des Zahnrades stellt eine Verlängerung des Werkzeugsteges 2 in Drehrichtung dar und ist in dem darge- stellten Beispiel mit dem Steg 2 verbunden. Das Glied 7 ist in axialer Richtung federnd nachgiebig. Patentansρβ CchΕ:
1. Rotierend angetriebenes scheibenförmiges Werkzeug zürn Entgraten der Zahnenden an der Stirnfläche von Zahnrädern, das nacheinander in je eine der aufeinanderfolgenden Zahnlücken des zu entgratenden Zahnrades eingreift, wobei die Rotätionsebene des Werkzeuges die Zahnradachse enthält, und das mittels eines mit dem Werkzeug umlaufenden, zwischen die Zähne des Zahnrades ragenden schraubenförmigen Gliedes das frei drehbare Zahnrad kontinuierlich antreibt, gekennzeichnet durch einen um den halben Umfang des runden scheibenförmigen Grundkörpers (1) des Werkzeuges herumgeführten und mit dem Umfang des Grundkörpers (1) verbundenen Steg (2), dessen Seitenflächen (3) und dessen Umfangsfläche scharfe Kanten (4) miteinander bilden, während dessen radiale Höhe (A) in Drehrichtung allmählich zunimmt und seine Breite (&) allmählich abnimmt.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die größte Breite (b) des Werkzeugsteges (2) der größten Zahrilückenweite des zu bearbeitenden Zahnrades und die kleinste Breite (6) des Werkzeugsteges (2) der Breite des Zahnlückengrundes annähernd gleich ist.
3. Werkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Längenabschnitt (5) der Umfangsfläche des Werkzeugsteges (2), der annähernd der Breite des Zahnlückengrundes gleich ist, eine feilenartige Riffelung (6) der Oberfläche trägt.
4. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das schneckenförmige Glied (7) zum Antreiben des Zahnrades eine Verlängerung des Werkzeugsteges (2) in Drehrichtung darstellt.
5. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das schneckenförmige Glied (7) mit dem Werkzeugsteg (2) verbunden und in axialer Richtung federnd nachgiebig ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 868 687. f /
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT1066840D Pending DE1066840B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1066840B true DE1066840B (de) 1959-10-08

Family

ID=592851

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1066840D Pending DE1066840B (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1066840B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4012990A (en) * 1974-11-28 1977-03-22 Regie Nationale Des Usines Renault Device for trimming and bevelling gear teeth

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4012990A (en) * 1974-11-28 1977-03-22 Regie Nationale Des Usines Renault Device for trimming and bevelling gear teeth

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69104729T2 (de) Werkzeug zum herstellen von kronrädern, sowie verfahren zur herstellung eines derartigen werkzeuges.
EP0328482A2 (de) Scheibenförmiges, rotierendes Werkzeug zum Profilieren von zylindrischen Schleifschnecken zum Schleifen von Zahnrädern
WO1983002581A1 (fr) Aiguiseur de couteaux roulant
CH676940A5 (de)
DE1960258A1 (de) Werkzeug zum Fertigwalzen von Zahnraedern
DE69005454T2 (de) Wälzfräser zur herstellung eines planrades.
DE1066840B (de)
DE560568C (de) Verfahren zum genauen Fertigbearbeiten roh vorgearbeiteter Zahnraeder
DE1146330B (de) Stirnmesserkopf fuer Verzahnungsmaschinen
DE1184184B (de) Kegeliger Waelzfraeser
DE2307548C3 (de) Vorrichtung zum zahnärztlichen Behandeln von Zähnen, insbesondere zum Schneiden, Bohren und Schleifen der Zähne
DE868687C (de) Scheibenfoermiger Profilfraeser zum Entgraten von Zahnraedern od. dgl.
DE19639453B4 (de) Schleifvorrichtung
DE2534574A1 (de) Vorrichtung zum entgraten oder brechen der stirnkanten von zahnraedern
DE1272686B (de) Schneidwerkzeug zum Herstellen und zum Abrichten von Profil-Schleifschnecken, einschliesslich Globoidschnecken
DE915642C (de) Verfahren und Maschine zur Herstellung von Kegelraedern mit nach zyklischen Kurven gekruemmten Zahnlaengslinien
DE638474C (de) Maschine zum Schleifen der Zahnflanken von Schraubenraedern nach dem Abwaelzverfahren mittels tellerfoermiger Schleifscheiben
DE410382C (de) Werkzeugscheibe mit radial einstellbaren Schneidzaehnen zur Herstellung von Kegelraedern mit bogenfoermigen Zaehnen
DE1924067A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Verzahnungen an Zahnraedern,Vielnutwellen,kerbverzahnten Wellen od.dgl. durch Abrollwerkzeuge
DE535409C (de) Verfahren zum Schleifen von Fraesern, insbesondere Abwaelzfraesern, auf Profil und Teilung
DE398184C (de) Gewindeschneidkopf
DE569494C (de) Schraubenfoermiger, quer zur Achse in zwei Teile unterteilter Abwaelzfraeser
AT227061B (de) Messerkopf für Plandrehmaschinen u. dgl.
DE2032759C (de) Vorrichtung zum Entgraten bzw. Kantenbrechen von Zahnrädern
DE1527121C (de) Wälzfräser fur Verzahnungen mit sich verjungendem Anschnittbereich