DE1066751B - Lagerung für umlaufende metallurgische Öfen - Google Patents
Lagerung für umlaufende metallurgische ÖfenInfo
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- C21—METALLURGY OF IRON
- C21C—PROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
- C21C5/00—Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
- C21C5/28—Manufacture of steel in the converter
- C21C5/42—Constructional features of converters
- C21C5/46—Details or accessories
- C21C5/50—Tilting mechanisms for converters
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- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
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Description
Die Erfindung betrifft eine Lagerung für einen Konverter, einen Drehofen oder einen sonstigen
metallurgischen Ofen oder ein dem Konverter ähnliches Gefäß, welches mit" Laufringen auf feststehenden
Rollen 'um seine Längsachse drehbar ist.
Zum Zwecke der Beschickung und der Entleerung sowie zum Einbringen und Ausbringen des Ofenfutters
werden solche öfen vielfach bis in die senkrechte Lage übergeführt oder um 360° drehbar gemacht.
Während das Ofengefäß im allgemeinen auf den Laufrollen aufliegt, versucht es, sich von einer
bestimmten Winkelstellung ab von diesen Laufrollen zu entfernen, muß also besonders gehalten
werden.
Dieses Abheben kann man verhindern, indem man Stützrollen etwa diametral gegenüber den Laufrollen
im Kippgerüst anordnet, so wie man etwa in einem Rollenlager eine Reihe von Rollen über den Umfang
verteilt anbringt.
j Dies bietet aber Schwierigkeiten insofern, als das (Gefäß sich unter dem Einfluß der Temperatur, des
j Bades und der Gase ausdehnt, so daß auf diese Weise Seine einwandfreie Lagerung nicht möglich ist, da sie
!beträchtliche Toleranzen aufweisen müßte, die zu !Schlägen führen müßten, sobald das Gefäß über die
senkrechte Lage hinaus gekippt wird und sich dann von den Laufrollen auf die Stützrollen verlagert.
Man könnte ferner daran denken, solche Laufrollen federnd auszubilden, um das Spiel zu überbrücken.
Solche Federn müßten aber entsprechend dem meist sehr hohen Gewicht des Ofengefäßes (bis 500 t und
mehr) sehr schwer ausfallen und sind daher kostspielig und kaum unterzubringen.
* Die Erfindung besteht nun darin, fest an die Lauf- ; ringe, gegebenenfalls auch an den Mantel des Ofenigefäßes
andrückbare Haltemittel anzuwenden, welche 'sich in dem Winkelbereich anlegen, in welchem mit
dem Abheben des Gefäßes gerechnet werden muß. Zweckmäßig werden solche Andrückmittel, die etwa
die Form von Anpreßbacken erhalten können, mit Hilfe einer kleinen elektrisch betriebenen Bewegungsvorrichtung in und außer Wirklage gebracht. Sie
können sogar selbsttätig bei Erreichung einer bestimmten Stellung des Gefäßes eingeschaltet werden.
Das Gefäß ist dann nicht weiter drehbar, dies ist aber auch nicht erforderlich, da zum Einfüllen von
Schmelzgut od. dgl. oder auch zum Erneuern der Ausmauerung die Drehbewegung nicht benötigt wird
oder sogar störend ist.
'' Die Erfindung bezieht sich weiter auf die besondere : Ausbildung der Bewegungseinrichtung für die Haltemittel.
Weitere Eigenheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung erläutert. In dieser gibt
Abb. 1- im Schema eine Stirnansicht, in
Abb. 1- im Schema eine Stirnansicht, in
Lagerung für umlaufende
metallurgische öfen
metallurgische öfen
Anmelder:
Demag Aktiengesellschaft,
Duisburg, Wolfgang-Reuter-Platz
Duisburg, Wolfgang-Reuter-Platz
Dipl.-Ing. Josef Stefanec, Duisburg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Abb. 2 eine Seitenansicht des kippbaren und drehbaren Ofengefäßes wieder;
ao Abb. 3 zeigt ein Schaltschema und Einzelheiten der Bewegungsvorrichtung.
Das Konvertergefäß 1 ist auf Rollen 2 gelagert, die in Traversen 3 eines Kippgestells 4 gehalten sind.
Gegen axiale Bewegungen ist die Trommel durch die am Balancier 5 gelagerten Rollen 6 geschützt. Das
Kippgestell 4 besteht aus zwei Scheiben, die wiederum auf Stützrollen, und zwar ortsfesten Stützrollen 8, in
Böcken 9 gelagert sind.
Solange sich das Gefäß 1 in der Lage nach Abb. 2 befindet, ruht es auf den Rollen 2 und 6. Seine Stellung
ist damit eindeutig festgelegt. Wird es nun in die senkrechte Lage oder etwas über diese Lage
hinaus übergeführt, so hat es die Neigung, sich von den Rollen 2 abzuheben. Ehe dies geschieht, wird
beim Kippen mit Hilfe eines am Kippgestell bei 10 angeordneten Nockens (Abb. 3) und einer Rolle 11
ein Schalter 12 betätigt, der über das Relais 13 den Schalter 14 für einen Motor 15 einschaltet. Dieser
Motor bewegt über ein Triebwerk, das durch die Spindel 16 und die Mutter 17 symbolisiert ist, einen
Keil 18, der eine Haltebacke 19 gegen den Laufring 7 drückt. Die Trommel ist daher zwischen dieser
Haltebacke 19 und den gegenüberliegenden Laufrollen 2 eindeutig gehalten.
Der Keil 18, welcher die Haltebacke 19 gegen den Laufring 7 preßt, findet sein Widerlager in einer
Stütze 20. Die Backe 19 und die Stütze 20 sind durch eine Feder 21 gekoppelt, welche beim Rückzug des
Keiles 18 diese beiden Teile gegeneinanderbewegt und so die Backe 19 vom Ring 7 abhebt.
Will man das Gefäß zum Entleeren oder zum Neuzustellen auf den Kopf stellen, so hat es die
Neigung, sich von den Rollen 6 abzuheben. Aus diesem Grunde sind auch gegenüber den Rollen 6 Halte-
909 637/341
Claims (6)
1. Lagerung für um die Längsachse umlaufende, mit Laufringen auf Rollen gelagerte und kippbare
metallurgische öfen, Konverter oder sonstige Gefäße, gekennzeichnet durch fest an die Laufringe
(7) oder an den Mantel des Gefäßes (1) andrückbare, den Laufrollen (2) gegenüberliegende
Haltemittel, insbesondere in Form von Haltebacken (19), welche das Gefäß beim Kippen in
seiner Lage gegenüber den Laufrollen (2) halten.
2. Lagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel (19) gegen verschiebbare
Anpreßkeile abgestützt sind.
3. Lagerung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen mechanischen Antrieb
für die Anpreßkeile und eine selbsttätige Rückzugsvorrichtung (21) für die Haltemittel beim
Rückzug der Keile (18).
4. Lagerung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (32) zur
Begrenzung des Drehmomentes bzw. des Anpreßdruckes der Haltemittel gegen die Laufringe.
5. Lagerung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Schaltmittel, z. B. Nocken oder Anschläge
(10) am Kippgestell (4), welche bei Eintritt des Kippgestells in den Gefahrenbereich die Antriebsvorrichtung
für die Haltemittel selbsttätig schaltet.
6. Lagerung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch die
Anwendung auf die Abstützung in axialer Rich-^ tung der Trommel.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 637/341 9.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1066751B true DE1066751B (de) | 1959-10-08 |
Family
ID=592772
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1066751D Pending DE1066751B (de) | Lagerung für umlaufende metallurgische Öfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1066751B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1230054B (de) * | 1963-11-26 | 1966-12-08 | Demag Ag | Schuettelkonverter |
| US3400922A (en) * | 1965-04-12 | 1968-09-10 | Demag Ag | Metallurgical vessel construction |
| DE1283859B (de) * | 1961-06-29 | 1968-11-28 | Demag Ag | Metallurgischer Drehofen |
-
0
- DE DENDAT1066751D patent/DE1066751B/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1283859B (de) * | 1961-06-29 | 1968-11-28 | Demag Ag | Metallurgischer Drehofen |
| DE1230054B (de) * | 1963-11-26 | 1966-12-08 | Demag Ag | Schuettelkonverter |
| US3400922A (en) * | 1965-04-12 | 1968-09-10 | Demag Ag | Metallurgical vessel construction |
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