DE1066320B - Registriergerät für die Bißnahme bei der Anfertigung künstlicher Gebisse - Google Patents
Registriergerät für die Bißnahme bei der Anfertigung künstlicher GebisseInfo
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Description
DEUTSCHES
κι. 30 b 11
IKTtMJMT. Kt. A 61 C
PATENTAMT
G 13807 VIITtI/30 b
ANHELDETAC: 19. J Λ N U Λ R 1956
BKKAXHTiUCHUNC
DEB ANMELDUNO
UNO AU9CABE DER
AUSLECKBCIlHirr·
I.OKTOBER 1959
Die Erfindung bezieht sich auf ein zahnärztliches
Gcfäl zur Registrierung des genauen Beißet» des
Patienten and üur richtigen HeziehunR der Οίκτ- und
Unterkiefer in Zentral- (Mittel-) Stellung, so wie er
sie zuvor bei seinen eigenen Zähnen hatte.
So ging der Zahnarzt, foils der Patient alle wine
Zahne verloren hatte und ein vollständig neuest Gebifi
benötigte, bisher in folgender Weise vor: Zuerst machte er einen Abdruck von den Kiefern des Patienten,
nach welchen* er dann ein aus Gips hergestellte« *o
Modell fertigte. Auf dieses Modell wurden provisorische Gaumenplatten aufgebracht, die aus Wachs,
Schellack oder ähnlichem Material hergestellt waren.
Diese provisorische» Gaumenplatte» wurden mit WachsroHcn vergehen. Der Fachausdruck for die
provisorische Gaumenplatte ist »Bißsctiablone«.
Um nun von dem jeweiligen Patienten die genaue
Beziehung des Ol»er- und Unterkiefers zueinander au
erhalten, kgtc der Zahnarzt die obere and untere BiB-schablone
in den Mund des Patienten und vcranlaßtc «·
den Patienten, den Mund zu schließen. Mit Hilfe cirecf. heißen Spachtels wurden nun die Wachsrollen
erweicht. Nachdem der Patient seinen Mund geschlosscn
hatte, kam die untere Bißschablone mit der I)IwTL-Ii Rifischahlane in Berührung, und die erweichten *J
WachsroHcn schmollen fest zusammen.
Der nächste Schritt Instand nun darin, dafl die
Modelle in di-ii BittschaMonen zusammengesetzt auf
einen Artikulator attfgc&itt und dann die Zähne si»
Billstellung in da* Wach* gesetzt worden. Der Zfihn- 3«
«rx( kontrollierte den richtigen Sitz der Zähne in dem
Munde des Patienten, um festzustellen. ob der Patient
auch mil den Bißschahtoiien richtig l>eißt. Es wird sofort
auffallen, daG die Zähne, in dem Munde des
Patienten nicht so zusammentreffen oder aneinander- »toticn. wie die Zähne etwa in dem Artikulator Jtusatnntciilwifleii.
Dadurch wird geprüft, wenn der Patient nicht in der richtigen Art l»eiflt. und der
falsche Biß wird sofort liemerkt. Dct Zahnarzt hatte
diese Handlung zu wiederholen, «m eine stweilc BiO- ♦»
registrierung von dem Patienten zu iKkommm. Der
Grnnd. weshalb die BiflscheMoncntechnik noch unvollständig
ist. ist der, daB die zusammenbeißenden Fliehen der Wachstollc nicht einmal in parallelen
Ebenen liegen. 4S
Wenn der Zahnarzt beispielsweise die oticre und
untere Bißsdiablonc in den Mund des Patienten einlegte, 30 konnte er feststellen, daß bei geschlossenem
Munde nur eine Seite der in BeiBstclUmg sich befindlichen
Schablonen in Berührung kam. während der 5«
Rest der BißRchablonen offen Wie*». Auch wenn dcT
Zahnarzt mit einem heißen Spachtel, die WachsroHcn
der Bißschabkwicn erweichte, bliet» dennoch das Ergebnis
nicht zufriedenstellend.
Registriergerät für die Bißnahme
bei der Anfertigung künstlicher Gebisse
bei der Anfertigung künstlicher Gebisse
Anmelder:
Eugene Glueck,
New York, N. Y. (V. St. A.)
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. phi). O- Gadomer, Patentanwalt,
München 22, Zweibriidcenalr. 8
München 22, Zweibriidcenalr. 8
Bc^ntprudite Priorität:
V. St. v. Arnerik« vom 25. Oktober 1855
V. St. v. Arnerik« vom 25. Oktober 1855
Eugesnc auedc, New York, N. Y. (V. St A.),
1st als Erfinder genannt worden
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung an ztihnärztlichen
Geräten für den Gebrauch Uei der Anfertigung von künstlichen Gebissen. Durch die Erfindung
ist as dem Zahnarzt muglich, ständig den richtigen
Biß des Patienten m überwachen.
Bei einem Gerät Kur unmittelbaren Registrierung
für die Biunalime liei der Herstellung künstlicher Gebix&e.
bestehend aus je einer Rm Ober- und am UnterkiefeT
anzusetzenden, aus Metall, Plastik od. dgl. bestehenden Dci6hÄlfte, ist crmidungsgemäB die obere
Reiflhälfte aus zwei Platten zusammengesetzt, deren
untere eine vorzugsweise glatte Oberfläche aufweist
und drei nach außen zu offene Aussparungen zur Aufnahme
von Wachs. Gips od. dgl. für Zapfeneiudruck
sowie einem zentralen Schlitz für die Befestigungsschraube der OlKrplattc l»t und die untere Beiflhälfte
aus einer halbkreisförmigen Platte besteht, welche vorxußsweise fünf Zapfen aufweist, und jtwjir je jtwci
an den Seiten und einen Zapfen in dcT Mitte, wobei die beiden äußeren Zapfcnpaarc Schraubenfedern
tragen und als Führung für zwei mit Lochern versehene nierenfönnige Xfetallplatten dienen, welche bei
offener Mumjhtellung die Zapfenpaare abdecken und
deren Dicke so !»emeäsen ist, daß bei der Bifls(elluiu|
die Zapfen aus der voreng$w«ise. glatten Oberfläche
Iterausrag^Ti und in dem Wactti od. dgl. in den offenen
Aussparungen der Platte einen Eindruck bewirken.
Die halbkreisförmige Platte kann auch nur drei Zapfen, umi zwar je einen Zapfen an den beiden Seiten und
einen dritten Zapfen in der Mitte haben. Es ist ferner zweckmäßig Sein, wenn, wie weiter unten genauer aus-
geführt wird, die beiden Beißhälften eine Zähnung aufweisen. Die obere Beißhälfte kann aus nur einem
Stück bestehen, das an der Gaumenplatte durch eine Schraube od. dgl. befestigt ist.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung können die auf den Zapfen sitzenden Federn überdies durch
Hülsen abgedeckt sein.
Das Gerät ist aus Metall hergestellt, beispielsweise aus Aluminium oder aber Plastik od. dgl. Die untere
Platte der oberen Beißhälfte hat eine glatte Oberfläche. Die Oberfläche der nierenförmigen Platten der unteren
Beißfläche ist ebenfalls glatt.
Eine bevorzugte Ausführungsform nach der Erfindung ist im folgenden beschrieben und in den Zeichnungen
dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Frontansicht des Gerätes; der Artikulator ist hierbei etwas geöffnet;
Fig. 2 zeigt die linke Seitenansicht des Gerätes mit dem Artikulator in Bißstellung;
Fig. 3 stellt eine perspektivische Ansicht der oberen auseinandergenommenen Bißhälfte dar;
Fig. 4 betrifft einen Querschnitt durch die zusammengesetzten Teile der unteren Bißhälfte;
Fig. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht der unteren auseinandergenommenen Bißhälfte;
Fig. 6 stellt eine vergrößerte perspektivische Ansicht der nierenförmigen Metallteile der unteren
Bißhälfte dar, die eine Verzahnung aufweist;
Fig. 7 zeigt perspektivisch die obere Bißhälfte zusammengesetzt.
Fig. J zeigt schematisch eine Nachbildung des Kiefergelenks (Artikulators) des Patienten bei geöffneter
Mundstellung sowie untere zusammengesetzte Beißhälfte. Die Figur zeigt die Lage der oberen und
unteren Beißhälfte, den Kopfteil 1, den oberen Kopfteil 3, den Oberkiefer 6, die provisorische Gaumenplatte
5, die gleichzeitig ein Verbindungsglied zu der oberen Platte. 13 der oberen Beißhälfte bildet, ferner
zeigt sie die untere Platte 15 der oberen Beißhälfte, den offenen Schlitz (Aussparung), in dem sich das
Wachs 17 befindet, sowie die Mutter 16. Die untere Beißhälfte 2 sitzt auf dem Unterkiefer 6' mit Hilfe der
provisorischen Gaumenplatte 5', die gleichzeitig ein Verbindungsglied zu der oberen Platte 13 der oberen
Beißhälfte ist, die Zapfen 9, Federn 10 sowie die nierenförmigen Platten 11.
In der Fig. 2 sind beide Beißhälften in Bißstellung. Die beiden Zapfen 9 sind unter Bißdruck und treten
in die Aussparung 21 der oberen Beißhälfte ein. Die nierenförmige glatte Platte 11 ist in Berührung mit
der glatten, gegenüberliegenden Platte 15 des Artikulators 7. Der obere Kopfteil 3, der Oberkiefer 6, die
provisorische Gaumenplatte 5, die Platte 13 der oberen Beißhälfte sind mittels Wachs verbunden. Der
untere Teil 4, der Unterkiefer 6' und die provisorische Gaumenplatte 5' sind mit der Bodenplatte 8 der
unteren Beißhälfte verbunden. Die Federn 10 liegen zum Teil in den nierenförmigen Platten 11. Die untere
Beißhälfte kann auch nur drei Zapfen aufweisen, und zwar einen Zapfen in der Mitte der oberen Platte und
je einen Zapfen an jeder Seite der Platte; die Federn werden durch die Zapfen gehalten und durch die erweiterten
Bohrungen 18 in den nierenförmigen Teilen 11 verdeckt, wodurch das Sterilisieren erleichtert wird.
Die Federn können auch durch Hülsen verkleidet werden.
Wie in Fig. 3 dargestellt, besteht die obere Beißhälfte aus zwei Platten. Die obere Platte 13 der oberen
Beißhälfte hat etwa der Oberkieferform entsprechend eine dreieckige Gestalt. Sie zeigt einen hervorstehenden
Befestigungsbolzen 14. Die untere Platte 15 der oberen Beißhälfte wird fest mit der oberen Platte
durch eine Mutter 16 zusammengehalten. Die untere Platte 15 ist mit drei nach außen zu offenen Aussparungen
versehen, nämlich den beiden seitlichen Aussparungen 21 und dem kleinen, mittleren Schlitz
20. Diese Aussparungen sind zur Aufnahme des Wachses vorgesehen, um damit den Biß registrieren
zu können. Der mittlere Schlitz 19 ist größer und
ίο breiter als der Befestigungsbolzen 14, und zwar deswegen,
um dem Zahnarzt eine genaue Einstellung der unteren Platte durch Seitwärts-, Rückwärts- und Vorwärtsverschiebung
zu ermöglichen, nachdem die Mutter 16 gelöst ist.
Die Teilung der beiden Platten der oberen Beißhälfte hat einen anderen Vorteil, nämlich, um, falls
dies gewünscht wird, einen Zwischenraum zwischen den beiden Platten zu schaffen, um damit die vertikale
Höhe einzurichten. Man löst die Mutter 16 und legt Zwischenplatten oder Unterlagsscheiben unter die
Befestigungsschraube 14, bis der gewünschte Zwischenraum erreicht ist. Dann wird die untere Platte
15 der oberen Beißhälfte daraufgesetzt und die Mutter
16 wieder angezogen.
Fig. 4 betrifft einen Schnitt der zusammengefügten Teile der unteren Beißhälfte und zeigt die halbkreisförmige
Platte 8, die Zapfen 9, welche die Federn 10 halten, die wiederum die nierenförmige Platte 11
tragen. Die Federn 10 sitzen in dem unten erweiterten Teil 18 des Loches 12. Das kleinere Loch 12 dient
dazu, die Zapfen in der nierenförmigen Metallplatte zu führen. Dadurch wird dem Patienten ermöglicht,
bevor er Bißdruck gibt, eine Seitwärts- oder Vorwärtsbewegung des Unterkiefers zu machen, wenn der
Zahnarzt die Unterkieferbewegung prüfen will.
Fig. 5 stellt eine Ansicht der unteren auseinandergenommenen Beißhälfte dar, die aus drei Metallplatten
besteht, nämlich der halbkreisförmigen Platte 8 die eine dem Unterkiefer ähnliche Form hat, den Markierungszapfen
9, von denen je zwei an den beiden äußeren Seiten und eine in der Mitte der halbkreisförmigen
Platte angebracht sind, und den Zapfen, die die Federn 10 halten. Die nierenförmigen Metallplatten 11 ruhen auf den Federn 10. Der Beißdruck
drückt die nierenförmigen Platten so lange nieder, bis die Markierungszapfen 9 durch die öffnungen 12 hindurchgehen
und über die Oberfläche der nierenförmigen Platte hinausragen. Da diese Zapfen den Aussparungen
der oberen Beißhälfte gegenüberliegen und da die Aussparungen 21 verhältnismäßig groß sind,
haben die Zapfen einen genügend großen Spielraum in den Aussparungen 21.
Sobald der Zahnarzt bereit ist, die Bißregistrierung vorzunehmen, füllt er die Aussparungen mit Wachs
und weist den Patienten an, zusammenzubeißen. Die obere Beißhälfte drückt die nierenförmigen Platten
nach unten, und die Federn 10 geben dabei so lange nach, bis die Spitzen der Markierungszapfen 9 oben
aus den Löchern der nierenförmigen Platte herauskommen und sich in das Wachs eindrücken. Dies ist
dann die Registrierung.
Der Vorteil dieser fünf Markierungszapfen, die sich in das Wachs eindrücken, ist, zu verhüten, daß der
Unterkiefer sich nach vorn oder seitlich verschiebt.
Die Verwendung der beiden Federn auf jeder Seite ist deshalb von Wichtigkeit, weil damit ein günstiges
Ergebnis der Registrierung für die Bißnahme erfolgen kann.
Der Bißdruck ist bet jeder einzelnen Person verschieden, beispielsweise verfügt der eine Mensch über
einen Druck von etwa 20 Pfund, während ein anderer Mensch über einen Druck von mehr als 40 Pfund verfügt.
Der Zahnarzt wird den richtigen Beißdruck, den jeweils der Patient aufbringt, sofort feststellen, wenn
die nierenförmige Platte der unteren Beißhälfte nicht weit genug hinuntergedrückt wird, so daß die Markierungszapfen
sich in das Wachs hineindrücken können, um den Biß zu registrieren. In einem solchen Falle
wird der Zahnarzt eine Feder auf jeder Seite verstellen, um dadurch die gewünschte Registrierung zu
erhalten. Im Falle eines kräftigen Bisses bleiben die beiden Federn an jeder Seite unverändert. Jedoch
können an der unteren Beißhälfte nur drei Zapfen vorhanden sein, wobei einer in der Mitte der oberen
Platte und je ein Zapfen an den beiden äußeren Seiten angebracht ist. In einem solchen Fall müssen zweckmäßigerweise
auch die Federn drei verschiedene Stärken aufweisen, eine schwache, ein stärkere und
eine starke, um eine genaue Registrierung zu erhalten.
Fig. 6 zeigt die Oberfläche 11' der nierenförmigen
Platten, die mit einer Zahnung versehen ist. Die untere Platte 15 der oberen Bißhälfte, die mit Aussparungen
versehen ist, weist auch Zahnungen auf. Der Zweck hierfür ist, sicherzugehen, daß die geringste
Bewegung des Unterkiefers in vorstoßender oder seitlicher Richtung verhütet wird, da die Oberflächen
beider Bißhälften in Berührung sind und, sich gegenüberliegend, fest verzahnt sind und somit dem
Patienten nur Beißbewegungen in Mittelstellung erlauben.
Fig. 7 zeigt die obere zusammengesetzte Bißhälfte in der Perspektive. Die obere Bißhälfte kann auch aus
einem Stück hergestellt sein, nämlich aus der oberen Platte 13, der Befestigungsschraube 14, der unteren
Platte 15, den seitlichen Aussparungen 21, der mittleren Aussparung 20, dem mittleren Schlitz 19 und
der Mutter 16. Falls die obere Bißhälfte aus einem Stück hergestellt ist, ist diese eine Platte mit mittleren
Schlitzen 19 versehen, um damit jede Richtung einstellen zu können. Diese aus einem Stück bestehende
Platte ist mit der Gaumenplatte 5 durch den Bolzen 14 und durch die Mutter 16 fest verbunden.
Wie aus den vorstehenden Ausführungen hervorgeht, handelt es sich bei dem Gerät nach der Erfindung
um ein Bißregistriergerät, nicht aber um einen Zeichenapparat, wie er bereits bekannt ist. Bei den
bekannten Geräten war es vielmehr notwendig, die Angaben des Gerätes auf die tatsächlichen Verhältnisse
zu übersetzen. Mit dem Gerät nach der Erfindung werden die tatsächlichen Bißbewegungen registriert,
wie sie der Patient stets beim Tragen des Gebisses ausführt. Nach dem Einsetzen des Gerätes
in den Mund hat der Patient den Mund zu schließen. Wichtig ist jetzt, daß der Patient frei beißen kann,
da die Elastizität der Federn 10, auf denen die nierenförmigen Metallplatten 11 sitzen, dem Patienten gestatten,
den Mund ungehindert zu schließen, wobei, und das ist von besonderer Wichtigkeit, der Unterkiefer
während des Bißdruckes in seiner zentrischen Lage verbleibt. Hierbei dringen wie beschrieben die
Alarkierungsstifte 9 durch die nierenförmigen Platten 11 bzw. deren Bohrungen 12 hindurch und stechen bei
und 20 in das Wachs ein, so daß tatsächlich eine Bißregistrierung erfolgt, die den tatsächlichen Beißverhältnissen
entspricht. Der besondere Vorteil des neuen Gerätes liegt in der unmittelbaren Registrierung,
wodurch jegliche Übertragungsfehler vermieden werden, die bei den bekannten Geräten unvermeidlich
waren. Selbstverständlich ist es möglich, nach Vornahme der im vorstehenden angegebenen Registrierung
den oberen und den unteren Teil des Gerätes einschließlich der Gipsmodelle zusammen zu befestigen
und dann in den eigentlichen Artikulator einzusetzen.
Claims (5)
1. Gerät zur unmittelbaren Registrierung für die Bißnahme bei der Herstellung künstlicher Gebisse,
bestehend aus je einer am Ober- und am Unterkiefer anzusetzenden, aus Metall, Plastik
od. dgl. bestehenden Beißhälfte, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Beißhälfte aus zwei Platten
(15, 13) zusammengesetzt ist, deren untere (15) eine vorzugsweise glatte Oberfläche aufweist und
drei nach außen zu offene Aussparungen (20, 21) zur Aufnahme von Wachs, Gips od. dgl. für
Zapfeneindruck sowie einem zentralen Schlitz (19) für die Befestigungsschraube (14) der Oberplatte
(13) hat, und daß die untere Beißhälfte aus einer halbkreisförmigen Platte (8) besteht, welche vorzugsweise
fünf Zapfen (9) aufweist, und zwar je zwei an den Seiten und einen Zapfen in der Mitte,
wobei die beiden äußeren Zapfenpaare Schraubenfedern (10) tragen und als Führung für zwei mit
Löchern (12, 18) versehene nierenförmige Metallplatten (11) dienen, welche bei offener Mundstellung
die Zapfenpaare (9) abdecken und deren Dicke so bemessen ist, daß bei der Bißstellung die
Zapfen aus der vorzugsweise glatten Oberfläche herausragen und in dem Wachs od. dgl. in den
offenen Aussparungen (20, 21) der Platte (15) einen Eindruck bewirken.
2. Registriergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die halbkreisförmige Platte (8)
nur drei Zapfen (9) aufweist, und zwar je einen Zapfen an den beiden Seiten und einen dritten
Zapfen in der Mitte.
3. Registriergerät nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammengehenden
Oberflächen (H' und 15) der beiden Beißhälften eine Zahnung aufweisen.
4. Registriergerät nach Anspruch 1 und/oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die obere
Beißhälfte aus nur einem Stück besteht, das an der Gaumenplatte durch eine Schraube od. dgl. befestigt
ist.
5. Registriergerät nach Anspruch 1 und/oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn
(10) auf den Zapfen (9) durch Hülsen abgedeckt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 282 961;
USA.-Patentschriften Nr. 1 669 335, 1 669 336.
Deutsche Patentschrift Nr. 282 961;
USA.-Patentschriften Nr. 1 669 335, 1 669 336.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
909 630/15 9.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1066320B true DE1066320B (de) | 1959-10-01 |
Family
ID=592442
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1066320D Pending DE1066320B (de) | Registriergerät für die Bißnahme bei der Anfertigung künstlicher Gebisse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1066320B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0382118A1 (de) * | 1989-02-05 | 1990-08-16 | Josephus Prof. Schreinemakers | Verfahren zur Vorbereitunng der Beseitigung eines Artikulationsfehlers an einem bezahnten menschlichen Kiefer eines Patienten |
-
0
- DE DENDAT1066320D patent/DE1066320B/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0382118A1 (de) * | 1989-02-05 | 1990-08-16 | Josephus Prof. Schreinemakers | Verfahren zur Vorbereitunng der Beseitigung eines Artikulationsfehlers an einem bezahnten menschlichen Kiefer eines Patienten |
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