DE1066287B - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G21—NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
- G21C—NUCLEAR REACTORS
- G21C21/00—Apparatus or processes specially adapted to the manufacture of reactors or parts thereof
- G21C21/02—Manufacture of fuel elements or breeder elements contained in non-active casings
- G21C21/08—Manufacture of fuel elements or breeder elements contained in non-active casings by a slip-fit cladding process by crimping the jacket around the fuel
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
- Y02E30/00—Energy generation of nuclear origin
- Y02E30/30—Nuclear fission reactors
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Description
4DQC
DEUTSCHES
(j 1. / C /
i£.21g 21/20
i£.21g 21/20
PATENTAMT
S 60663 VIII c/21g
BEKANNTMACHUNG
DER ANME LDDNG
UND AUSGABE DER
AUS LEG E S CB RIFT:
1. OKTOBER 1959
Bei Spaltstoffstäben für Kernreaktoren wird bekanntlich besonders großer Wert auf gute Wärmeübergangsverhältnisse
zwischen Spaltstoff und HüUen-I material (canning) gelegt. Die im Stab Vorhandenen
; Spalte und Hohlräume zwischen Spaltstoff und Hülle ' sollen möglichst mit gut wärmeleitenden Stoffen ausgefüllt
sein. Bei Spaltstoffstäben mit Spaltstoff in Tablettenform ist die Ausfüllung der Spalte mit
Helium bekannt.
Zum Einfüllen des Heliums und zum Verschließen der Hülle sind insgesamt vier Arbeitsgänge erforderlich,
nämlich die Evakuierung des gefüllten Stabes, die Einfüllung von Helium, das Aufbringen der Verschlußkappe
und das Verschweißen von Kappe und Hüllrohr. Alle Arbeitsgänge müssen unter Schutzgas,
im vorliegenden Falle Heliumatmosphäre, ausgeführt werden. Üblich ist, die Arbeitsgänge in einer Vakuumkammer
auszuführen. Die Kammer muß wegen der relativ großen Länge der Spaltstoffstäbe und der notwendigen
Arbeitsvorrichtungen entsprechend große Abmessungen aufweisen. Sie ist daher teuer und auch
kostspielig im Betrieb, besonders weil sie viel Helium benötigt. Schließlich ist das Arbeiten mit Vakuumkammern
allgemein lästig und zeitraubend.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Evakuieren, Gaseinfüllen und Verschließen von Spaltstorfstäben,
das ohne Vakuumkammer ausgeführt werden kann. Es beruht auf dem Gedanken," den sogenannten
Porogasschutz für die drei genannten Arbeitsgänge einzusetzen. Bei ihm wird innerhalb
eines von einer porösen Wand (Drahtgeflecht, Sinterwerkstoff od. dgl.) gebildeten, mit der Außenatmosphäre
unmittelbar in Verbindung stehenden (also offenen) Raumes eine wirbelfreie Schutzgaszone erzeugt,
in der die Schweißung stattfindet. Da eine Vermischung von Schutzgas und Außenluft mit Sicherheit
vermieden wird, kann auf die sonst erforderliche Schutzgaskammer verzichtet werden.
Gemäß der Erfindung wird nun bei der Herstellung von Spaltstoffelementen für Kernreaktoren in dem mit
Schutzgas beaufschlagten Raum des Porogasschutzes auch die Evakuierung, die Füllung des Stabes mit
Helium und das Aufsetzen des Stabverschlusses zum anschließenden Verschweißen vorgenommen. Dadurch
wird die Spaltstoffelementenherstellung unabhängig von der erwähnten Vakuumkammer.
Im einzelnen geht das Verfahren gemäß der Erfindung so vor sich, daß das mit Spaltstoff, z. B. UO2-Tabletten,
angefüllte, am Füllende noch offene Hüllrohr mit dem Füllende in den Schutzgasraum des vorerst
noch nicht eingeschalteten Porogasschutzes eingeführt wird, daß es dann durch Aufsetzen einer
Evakuierungsvorrichtung evakuiert wird, hierauf durch Einschalten des Porogasschutzes im Bereich des
Verfahren zum Evakuieren,
Gaseinfüllen und Verschließen
von Spaltstoffs täben für Kernreaktoren
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Dipl.-Met. Wolfgang Rößner, Nürnberg,
ist als Erfinder genannt worden
Füllendes unter Heliumatmosphäre gesetzt wird, sodann von der Evakuierungsvorrichtung gelöst wird,
nötigenfalls unter gleichzeitiger Einleitung von Helium zum Druckausgleich, und daß ihm schließlich im
Schutzgasraum nach Einströmen des Heliums aus dem Schutzgasraum die Verschlußkappe zum anschließenden
Verschweißen aufgesetzt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht schematisch den Porogasschutz mit Spaltstoffstab im Schnitt.
Es ragt das mit den Spaltstofftabletten 1 angefüllte offene Hüllrohr 2 mit dem Füllende bis etwa in die
Mitte des Gasraumes 3 des zylindrischen Porogasschutzes 4 hinein. Dabei ist das Rohr drehbar um seine
Längsachse gelagert. Der Porogasschutz besteht im einzelnen aus der gasdurchlässigen Wand 5 und dem
darumgelegten Ringraum 6 mit Versorgungsleitung 7. Gestrichelt eingezeichnet ist das Saugrohr 8 der
Evakuierungsvorrichtung mit Gummidichtung 9, Dreiwegehahn 10 und Heliumhilfspeiseleitung 11. Der
hauptsächliche Füllraum des Spaltstoffstabes ist mit 12 bezeichnet.
Im ersten Arbeitsgang gemäß der Erfindung wird (Porogasschutz noch nicht eingeschaltet) das Saugrohr
8 auf das Hüllrohrende aufgesetzt und die Hülle evakuiert. Anschließend wird der Porogasschutz eingeschaltet,
und Helium strömt in den Gasraum 3.
Als nächstes ist zweierlei möglich. Läßt sich das Saugrohr 8 ohne weiteres von der Hülle abheben, füllt
sich das Helium des Gasraumes 3 in das Hüllrohr ein. Läßt sich das Saugrohr nicht abheben, schaltet man
mit dem Dreiwegehahn 10 die Hilfsleitung 11 ein, und besonders Helium füllt unter Druckausgleich die Hülle
909 630/267
Claims (4)
1. Verfahren zum Evakuieren, Gaseinfüllen und Verschließen von Spaltstoffstäben für Kernreaktoren,
dadurch gekennzeichnet, daß in dem mit Schutzgas beaufschlagten Raum eines Porogasschutzes die
Evakuierung, die Füllung des Stabes mit Helium und das Aufsetzen des Stabverschlusses zum anschließenden
Verschweißen vorgenommen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Reihenfolge der Arbeitsgänge:
Evakuieren, Einfüllen und Verschließen, daß im Endzustand keinerlei Lufteinschlüsse in der Spaltstoffhülle
enthalten sind.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von nicht luftfangenden
Abschlußkappen das mit Spaltstoff, z. B. UO2-Tabletten, angefüllte, am Füllende noch
offene Hüllrohr mit dem Füllende in den Schutzgasraum des vorerst noch nicht eingeschalteten
Porogasschutzes eingeführt wird, daß es dann durch Aufsetzen einer Evakuierungsvorrichtung
evakuiert wird, daß es hierauf durch Einschalten des Porogasschutzes im Bereich des Füllendes
unter Heliumatmosphäre gesetzt wird, daß es dann von der Evakuierungsvorrichtung gelöst wird,
nötigenfalls unter gleichzeitiger Einleitung von Helium zum Druckausgleich, und daß ihm schließlich
im Schutzgasraum nach Einströmen des Heliums aus dem Schutzgasraum die Verschlußkappe
zum anschließenden Verschweißen aufgesetzt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von luftfangenden
Abschlußkappen eine Bohrung in der einzelnen Kappe vorgesehen ist und die Arbeitsgänge vorzugsweise
in der Reihenfolge Aufsetzen, Evakuieren, Einfüllen und Zuschweißen ablaufen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© yutf 630/267 9.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1066287B true DE1066287B (de) | 1959-10-01 |
Family
ID=592421
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1066287D Pending DE1066287B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1066287B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1133046B (de) | 1959-07-24 | 1962-07-12 | Atomic Energy Authority Uk | Verfahren zur Herstellung eines Kernreaktor-Brennstoffelementes |
| DE1220942B (de) * | 1962-03-09 | 1966-07-14 | Fulcrum Aktiebolag | Kernreaktor-Brennelement |
| DE1293922B (de) * | 1961-07-14 | 1969-04-30 | Sigri Elektrographit Gmbh | Verfahren zur Herstellung eines Hochtemperaturkernreaktor-Brennstoffelementes mit einer Graphithuelle |
-
0
- DE DENDAT1066287D patent/DE1066287B/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1133046B (de) | 1959-07-24 | 1962-07-12 | Atomic Energy Authority Uk | Verfahren zur Herstellung eines Kernreaktor-Brennstoffelementes |
| DE1293922B (de) * | 1961-07-14 | 1969-04-30 | Sigri Elektrographit Gmbh | Verfahren zur Herstellung eines Hochtemperaturkernreaktor-Brennstoffelementes mit einer Graphithuelle |
| DE1220942B (de) * | 1962-03-09 | 1966-07-14 | Fulcrum Aktiebolag | Kernreaktor-Brennelement |
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