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DE1127971B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von elektrischen Ein- oder Mehrleiteroelkabeln - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von elektrischen Ein- oder Mehrleiteroelkabeln

Info

Publication number
DE1127971B
DE1127971B DEL36325A DEL0036325A DE1127971B DE 1127971 B DE1127971 B DE 1127971B DE L36325 A DEL36325 A DE L36325A DE L0036325 A DEL0036325 A DE L0036325A DE 1127971 B DE1127971 B DE 1127971B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable
seal
membrane seal
membrane
press
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL36325A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Manfred Beyer
Hanns Eilenberg
Helmut Rink
Hanns-Joachim Walther
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Leybold Hochvakuum Anlagen GmbH
Original Assignee
Leybold Hochvakuum Anlagen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Leybold Hochvakuum Anlagen GmbH filed Critical Leybold Hochvakuum Anlagen GmbH
Priority to DEL36325A priority Critical patent/DE1127971B/de
Publication of DE1127971B publication Critical patent/DE1127971B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/30Drying; Impregnating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Processing Of Terminals (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von elektrischen Ein-oder Mehrleiterölkabeln Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung elektrischer Ein- oder Mehrleiterölkabeln, wobei die Kabelseele zunächst unter Vakuum getrocknet, dann mit entgastem flüssigem Öl imprägniert und schließlich unmittelbar aus dem Imprägnierkessel unter Zwischenschaltung einer Schleuse zur Mantelpresse zwecks Ummantelung geleitet wird. Außerdem werden Vorrichtungseinzelteile zur Durchführung des Verfahrens angegeben.
  • Bei der Herstellung von elektrischen Ein- oder Mehrleiterölkabeln ist man bestrebt, beim Imprägniervorgang Lufteinflüsse weitgehend zu vermeiden, weil diese im späteren Betrieb des Kabels unter hoher Spannung, die gleichmäßige Verteilung der elektrischen Feldstärke stören und durch Ozonbildung zur chemischen Zersetzung der Ölfüllung sowie zu überschlägen im Kabelinnem Anlaß geben können. Die Schwierigkeit bei der Herstellung dieser Kabel besteht vor allem darin, das in einem Imprägnierkessel unter Luftabschluß imprägnierte Einsatzgut aus diesem Imprägnierkessel auszubringen und einer Mantelpresse zuzuführen, ohne daß beim Transport zwischen dem Kesselmund und der Mantelpresse eine Beladung mit Luft erfolgen kann. Es ist daher bereits bekannt, den Kesselmund mit der Aufnahmeöffnung der Mantelpresse durch eine Zwischenschleuse zu verbinden, in die ebenfalls flüssiges Imprägniermittel eingefüllt worden ist. Bei einer solchen Vorrichtung erweist es sich als Nebenproblem von erheblicher Bedeutung, in welcher Weise die Abdichtung des Kabelendes im Kessehnund während des Imprägniervorganges ausgeführt wird, und wie man diese Abdichtung ohne Unterbrechung des Vakuums zur Ausschleusung des Kabels in zweckmäßiger Form aufheben kann.
  • Des weiteren ist bereits ein Herstellungsverfahren vorbekannt, bei dem die Enden der Kabelseele vor dem Ummanteln mit metallischen Endkappen versehen werden, welche nach der Ummantelung durch den auf sie einwirkenden Druck des Kabelmantels die Kabelenden selbsttätig abschließen, so daß gegebenenfalls nach Herstellung einer Lötverbindung zwischen Kabelmantel und Endkappe eine vollständige Abdichtung der Kabelseele erzielt werden kann. Dieses vorbekannte Verfahren besitzt jedoch Nachteile beim Ausschleusvorgang, die sich insbesondere darin ausdrücken, daß zunächst keine Abdichtung der Mantelpresse gegenüber einer eventuell vorhandenen Zwischenschleuse möglich ist, welche erst dann in Erscheinung tritt, wenn die Endkappe bis zur Aufnahmeöffnung der Mantelpresse vorgezogen worden ist. In der Zwischenzeit kann jedoch eine erneute Luftbeladung der Kabelseele eintreten. Das vorbekannte Verfahren ist insbesondere nicht geeignet, einen Transport der Kabelseele von dem Imprägnierkessel bis zur Mantelpresse ohne jede Unterbrechung des vorhandenen Vakuums und damit ohne die Möglichkeit einer nachträglichen Luftbeladung des entgasten Imprägniermittels durchzuführen.
  • Zur überwindung dieser Nachteile wird gemäß der Erfindung ein Verfahren vorgeschlagen, welches das Ausschleusen des Kabels ohne jede Unterbrechung des Vakuums ermöglicht. Der Vorteil des neuen Verfahrens ist vor allem in einer Verbesserung der Imprägnierung unter weitgehendem Ausschluß schädlicher Lufteinschlüsse zu sehen. Das Verfahren wird durch die Nacheinanderfolge verschiedener Verfahrensschritte gekennzeichnet, und zwar: a) Isolation auf eine bestimmte Länge entfernen und mindestens einen Kabelleiter in einem Tragestück verankern, b) Tragestück mit einer Mernbrandichtung luftdicht in den Kesselmund einspannen und Imprägniervorgang im Imprägnierkessel in an sich bekannter Weise ausführen, c) Dichtungsbolzen in die Mantelpresse derart einführen, daß durch den vorgefertigten Kabelmantel ein vakuumdichter Abschluß nach der Schleuse entsteht, d) Tragestück und Dichtungsbolzen durch ein Zugelement verbinden, e) Evakuierung der Schleuse, wobei vorzugsweise eine Füllung mit einem flüssigen Imprägniermittel angeschlossen wird, f) Durchtrennen der Membrandichtung und Ausschleusen des Kabels durch die Mantelpresse, wobei die Meinbrandichtung entgegen der Zugrichtung des Kabels umgelegt wird und als Unterlage für den Kabelmantel dient, g) Abtrennen des vorgefertigten Kabelteiles, welcher den Dichtungsbolzen und das Zugelement enthält im Bereich der Auflage der Meinbrandichtung, vorzugsweise unter Verlötung von Membrandichtung und Kabelmantel.
  • Zur Durchführung des Verfahrens sind verschiedene neuartige Vorrichtungselemente zweckmäßig. Man kann als Auflage für die Membrandichtung beim Ausschleusen am Tragestück ein Paßstück vorsehen, welches Zylinderform aufweist und dessen äußerer Durchmesser dem Durchmesser der Papierisolation des Kabels abzüglich der doppelten Wandstärke der Membrandichtung entspricht. Es kann außerdem vorteilhaft sein, in der zwischen Kessehnund des' Imprägnierkessels und Aufnahmeöffnung der Mantelpresse eingeschalteten Schleuse ein von außen betätigbares, gegen die in den Kesselmund eingespannte Membran bewegbares Trennelement vorzusehen, mit dessen Hilfe die Abdichtung des Kesselmundes vor Beginn des Ausschleusens, vorzugsweise längs einer Kreislinie, durchtrennt wird. Die Betätigung des Trennelementes kann über elektrische, mechanische oder hydraulische Zwischenglieder erfolgen, wobei lediglich zu beachten ist, daß keine Verbindung mit der Außenluft entsteht, und die zum Durchtrennen der Membrandichtung erforderlichen Schneidkfäfte aufgebracht werden können. Zweckmäßig wird das Trenneleinent entgegen der Zugrichtung beim Ausschleusen an die Mernbrandichtung herangeführt, wobei diese vorteilhaft beim oder nach dem Durchtrennen unter Verwendung des Trennelementes in der angegebenen Weise umgelegt werden kann.
  • Gemäß einer Weiterbildung einer Vorrichtung nach der Erfindung kann in dem Tragestück eine mit dem Hohlraum mindestens eines Kabelleiters in Verbindung stehende Ausnehmung vorgesehen sein, welche durch ein Abschlußelement zeitweise abgeschlossen werden kann. Es mag im allgemeinen vorteilhaft sein, die Membrandichtung vor dem Durchtrennen als Dichtungsscheibe zu gestalten und zwischen Dichtungselementen im Bereich des Kesselmundes einzuspannen. Da bei den bekannten Herstellungsverfahren eine Beheizung des Kabels gewünscht wird, erscheint es zweckmäßig, die Membrandichtung im Kessehnund elektrisch isoliert einzusetzen, so daß über den Kabelleiter eine Spannungszuführung in an sich bekannter Weise erfolgen kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung in zwei Betriebslagen dargestellt; es zeigt Fig. 1 ein in ein Tragestück nach der Erfindung emgespanntes und durch eine Mernbrandichtung am Kessehnund abgedichtetes Kabelende, Fig. 2 eine Ansicht.der Gesamtanlage, Fig. 3 ein mit einer Vorrichtung nach Fig 1 ausgebrachtes, ummanteltes Kabelstück.
  • In Fig. 1 ist der Kesselmund eines Imprägnierkessels mit 1 bezeichnet, wobei eine flanschförnüge Auflagefläche 2 vorgesehen ist. Auf diese flanschförmige Auflagefläche 2 stützt sich ein innenzentrierter Isolierring 3, welcher in entsprechenden Ausnehmungen 4 elastische Dichtungselemente 5 aufnimmt, die an der Oberfläche einer Membrandichtung 6 einseitig aufliegen. An die Meinbrandichtung 6 ist eine Zwischenschleuse 7 ebenfalls unter Verwendung eines weiteren innenzentrierten Isoherringes 8 an einem Flanschring 46 angesetzt, wobei dieser weitere Isolieri ring 8 ebenfalls in entsprechenden Ausnehmungen 9 weitere gummielastische Dichtungselemente 10 aufnimmt, die auf der Oberfläche der scheibenförmigen Membrandichtung 6 aufliegen. Im Hohlrauin des Kessehnundes erkennt man eine Kabelseele 11, deren Kabelleiter 12 über ein Zwischenstück 13 durch eine Schraubverbindung 14 mit einem Innenkonus 47 in ein Tragestück 15 eingespannt ist. Auf dem Tragestück 15 ist ein Paßstück 16 vorgesehen, dessen Außenfläche beim Ausschleusen als Auflage für die entgegen der Zugrichtung umgebogene Membrandichtung 6 dient. Die Membrandichtung 6 ist durch eine Halteschraube 17 gegen eine Schulter 18 am Tragestück 15 gepreßt und fixiert gleichzeitig das Paßstück 16 in seiner Lage.
  • Im Innern des Tragestückes 15 ist eine zylinderförmige Ausnehmung 19 vorgesehen, welche über eine Bohrung 48 des Innenkonus 47 mit einem Hohlraum 20 im Inneren des Kabelleiters 12 kommuniziert und an ihrem offenen Ende durch einen Verschlußbolzen 21 verschlossen werden kann. An dem Tragestück 15 befindet sich außerdem zwischen Schraubringen 22,23 eine Stromzuführung 24, welche in nicht gezeichneter Weise mit entsprechenden elektrischen Verbindungsteilen in an sich bekannter Weise verbunden sind. Auf das Tragestück 15 ist außerdem ein Zuganker 25 aufgeschraubt, welcher über eine Halteöse 26 mit einem Zugseil 27 in Verbindung steht. Das Zugseil 27 durchquert den freien Innenraum der Zwischenschleuse 7 sowie eines weiteren Zwischenstückes 28, welches über einen Flansch 29 mit einem Abdichtring 30 unmittelbar an die Aufnahmeseite der Mantelpresse 32 vakuumdicht angeschlossen ist. In der Aufnahmeöffnung der Mantelpresse 32 ist ein Dichtungsbolzen 33 vorgesehen, dessen Außendurchmesser der Kabelseele entspricht. über eine Befestigungsöse 34 steht dieser Dichtungsbolzen 33 mit dem Zugseil 27 in Verbindung.
  • Zur Evakuierung des Innenraumes der Zwischenschleuse 7 und des weiteren Verbindungsstückes 28 ist an diesem ein Anschlußflanschstück 35 zum Anschluß einer in Fig. 1 nicht gezeichneten Evakuierungsvorrichtung vorgesehen. Da die Zwischenschleuse 7 und das weitere Verbindungsstück 28 nach der Evakuierung mit entgastem Isolieröl gefüllt werden sollen, ist an der Zwsichenschleuse.7 eine Einfüllöffnung 36 vorhanden, durch die über an sich bekannte Förderelemente nach der Evakuierung entgastes IsolierÖl eingefüllt werden kann. Die Verbindung zwischen der Zwischenschleuse 7 und dem weiteren Verbindungsstück 28 erfolgt über Flanschteile 37, 38, zwischen denen eine Ringdichtung 39 eingelegt ist.
  • im Inneren der Zwischenschleuse 7 ist eine rohrförmige Trennhülse 40 in einem Gleitring 41 verschiebbar angeordnet, wobei diese Trennhülse 40 durch eine Betätigungsstange42 zum Durchtrennen gegen die Membrandichtung6 vorgeschoben werden kann. Die Abdichtung der Betätigungsstange 42 gegenüber dem Gehäuse der Zwischenschleuse 7 erfolgt über einen metallischen Faltenbalg43. Zur Ermöglichung des Bewegungsvorganges weist das Gehäuse der Zwischenschleuse 7 eine Längsausnehmung 44 auf, ebenso ist der Gleitring 41 entsprechend geschlitzt. An der Betätigungsstange 42 ist ein Betätigungshandgriff 45 vorgesehen. Im Inneren der Trennhülse 40 befindet sich ein Preßstück 49, welches die durchtrennte Meinbrandichtung 6 über das Paßstück 16 topfartig umlegt. Die Betätigung des Trennelementes 40 erfolgt vorteilhaft hydraulisch, da auf diese Weise jedes Verkanten vermieden werden kann, und die Membrandichtung 6 ohne schädliche Spanbildung stanzenartig durchtrennt wird. Dabei wird das Trennelement 40 zweckmäßig als hydraulisch bewegbarer Hohlkolben in an sich bekannter Weise ausgebildet.
  • Nachdem der Imprägniervorgang in üblicher Weise bei dem in der Stellung nach Fig. 1 eingespannten Kabelende durchgeführt worden ist, wird durch Betätigung der Betätigungsstange 42 die Trennhülse 40 gegen die Membrandichtung 6 vorgeschoben, diese dabei kreisfönnig durchtrennt und zur Auflage auf dem Paßstück 16 in Richtung auf den Kabelleiter umgebogen. In der Darstellung nach Fig. 3 hat dieser Bearbeitungsvorgang bereits stattgefunden, und der Kabelanfang liegt außerhalb der Mantelpresse. Man erkennt die vorgefertigte Kabellänge mit Zugseil 27 und Dichtungsbolzen 33, wobei zur Herstellung des fertigen Kabels nunmehr eine Abtrennung im Bereich der Dichtungsmembran 6 erfolgen muß (gestrichelt angedeutet). Zur Erlangung einer dichten Verbindung ist die umgebogene Membran 6 mit dem Kabelmantel, welcher üblicherweise aus Blei oder Aluminium besteht, zu verlöten. Danach werden der Zuganker 25 sowie die Schraubringe 22, 23 zusammen mit der Stromzuführung 24 vom Tragestück 15 abgenommen.
  • In der Gesamtansicht nach Fig. 2 ist die gegenseitige Lage des Imprägnierkessels 50 und der Mantelpresse 51 dargestellt. Das ausgestoßene Kabel wird auf eine Kabeltrommel 52 aufgewickelt. Das Zwischenstück 28 besitzt einen Federbalgteil 53, mit dessen Hilfe eine gewisse Beweglichkeit der Einzelteile zum Einrichten der Vorrichtung gegeben ist. Zur Nachfüllung des Isolieröles in die Zwischenschleuse 7 ist eine Fördereinrichtung 54 vorgesehen. Die Evakuierung des Zwischenstückes 28 und der Zwischenschleuse 7 erfolgt durch ein Vakuumpumpaggregat 55.
  • Das neue Verfahren kann sowohl bei Einleiter- als auch bei Mehrleiterkabeln Anwendung finden. Für Mehrleiterkabel ist eine entsprechende Abänderung der Befestigungsteile im Haltestück erforderlich.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von elektrischen Ein- oder Mehrleiterölkabeln, wobei die Kabelseele zunächst unter Vakuum getrocknet, dann mit entgastem flüssigem öl imprägniert und schließlich umnittelbar aus dem Imprägnierkessel unter Zwischenschaltung einer Schleuse zur Mantelpresse zwecks Ummantelung geleitet wird, gekennzeichnet durch eine Aufeinanderfolge der nachstehend angeführten Verfahrensschritte: a) Isolation auf eine bestimmte Länge entfernen und mindestens einen Kabelleiter in einem Tragestück verankern, b) Tragestück mit einer Membrandichtung luftdicht in den Kesselmund einspannen und Imprägnierungsvorgang im Imprägnierkessel in an sich bekannter Weise durchführen, c) Dichtungsbolzen indie Mantelpresse derart einführen, daß durch den vorgefertigten Kabelmantel ein vakuumdichter Abschluß nach der Schleuse hin entsteht, d) Tragestück und Dichtungsbolzen durch ein Zugelement verbinden, e) Evakuierung der Schleuse, wobei vorzugsweise eine Füllung mit einem flüssigen Imprägniermittel angeschlossen wird, f) Durchtrennen der Merabrandichtung und Ausschleusen des Kabels durch die Mantelpresse, wobei die Membrandichtung entgegen der Zugrichtung des Kabels umgelegt wird und als Unterlage für den Kabelmantel dient, g) Abtrennen des vorgefertigten Kabelteils, welches den Dichtungsbolzen und das Zugelement enthält im Bereich der Auflage der Membrandichtung, vorzugsweise unter Verlötung von Membrandichtung und Kabelmantel.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Auflage für die Membrandichtung (6) beim Ausschleusen am Tragestück (15) ein Paßstück (16) vorgesehen ist, dessen äußerer Durchmesser dem Durchmesser der Papierisolation (11) des Kabels abzüglich der doppelten Wandstärke der Membrandichtung (6) entspricht. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der zwischen Kesselmund (1) und Aufnahmeöffnung der Mantelpresse (32) eingeschalteten Schleuse (7) ein von außen betätigbares, gegen die in den Kesselmund (1) eingespannte Membran bewegbares Trennelement (40) vorgesehen ist, welches die Membran (6) vorzugsweise längs einer Kreislinie durchtrennt. 4. Vorrichtung nach, Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennelement (40) zum Durchtrennen der Membrandichtung (6) entgegen der Zugrichtung des Kabels bewegbar ausgebildet ist, und daß das Umlegen der Membrandichtung mit Hilfe dieses Trennelementes (40) erfolgt. 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Traggestück (15) -eine mit dem Hohlraum (20) mindestens eines Kabelleiters (12) in Verbindung stehende Ausnehmung (19) vorgesehen ist, welche durch ein Abschlußelement (21) zeitweise abgeschlossen werden kann. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Membrandichtung (6) vor dem Durchtrennen scheibenförmig gestaltet und in Dichtungselemente (5, 10) im Bereich des Kessehnundes (1) eingespannt ist. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Membrandichtung (6) im Kesselmund (1) elektrisch isoliert eingesetzt ist. 8. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennelernent (40) eine verschiebbare Rohrhülse ist, in deren Innenraum ein Preßstück (49) befestigt ist. 9. Vorrichtung nach Ansprach 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennelement (40) mit einem in an sich bekannter Weise hydraulisch betätigbaren Verschiebekolben in Verbindung steht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegesehrift Nr. 1067 902; französische Patentschrift Nr. 1194 617.
DEL36325A 1960-06-07 1960-06-07 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von elektrischen Ein- oder Mehrleiteroelkabeln Pending DE1127971B (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1194473B (de) * 1963-05-13 1965-06-10 Furukawa Electric Co Ltd Vorrichtung zur Herstellung von elektrischen Kabeln, insbesondere OElkabeln
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