DE1066099B - Schnellspannemnchtung fur rotierende, spanabhebende Werkzeuge insbesondere Schleifwerkzeuge - Google Patents
Schnellspannemnchtung fur rotierende, spanabhebende Werkzeuge insbesondere SchleifwerkzeugeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B45/00—Means for securing grinding wheels on rotary arbors
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
Description
DEUTSCHES
Schnellspanneinrichtungen zum raschen Auswechseln rotierender Bearbeitungswerkzeuge sind in vielfacher
Form bekannt. So werden beispielsweise schwalbenschwanzartig hinterschnittene, gekrümmte
Teilflächen, die an einem Befestigungsflansch und an dem in entsprechender Weise ausgebildeten Gegenstück,
dem Werkzeug, angebracht sind, verwendet. Zum Festspannen bedarf es hierbei einer Drehung
von 90° und mehr.
Dadurch ist die Größe der der Kraftübertragung dienenden Berührungsfläche auf maximal 180° des
spannenden Umfanges beschränkt. Da es ferner häufig, insbesondere bei Topfscheiben, kaum möglich ist, die
senkrecht zur Rotationsachse liegenden Berührungsflächen von Flansch und Werkzeuggegenstück so einwandfrei
eben zu gestalten, daß eine vollkommene gegenseitige Anlage entsteht, neigen derart gespannte
Werkzeuge zum Flattern. Diesem Flattern wird fallweise durch Einstellschrauben entgegengewirkt. Die
Einstellung solcher Schrauben beansprucht jedoch einige Zeit und stellt, wenn sie ihrem Zweck entsprechen
soll, an die Sorgfalt und das Gefühl des Einstellenden erhebliche Anforderungen, weil ungleichmäßig
angezogene Stellschrauben das festzuspannende Werkzeuggegenstück schief drücken.
Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß die schwal1>enschwanzartig, hinterschnittene,
gekrümmte Spannfläche am Befestigungsflansch und am festzulegenden Gegenstück nach einer
Spirale verläuft. Dem Flattern wird nach der Erfindung dadurch entgegengetreten, daß die senkrecht zur
Rotationsachse Hegende Berührungsfläche zwischen Flansch und Gegenstück in drei um 120° gegeneinander
versetzte, relativ kleine Teilflächen aufgeteilt ist.
Bei Ausführung der hinterschnittenen gekrümmten Fläche in Form einer Spirale genügt eine Spannwendung
von maximal 30° zur Befestigung des Werkzeuges. Die kraftübertragende Berührungsfläche erstreckt
sich demnach über einen Bereich von 330° des spannenden Umfanges. Durch diese Steigerung des
spannenden Umfanges um 80%> wird das Schnellspannen spröderer und weicher Werkzeuge ermöglicht.
Die schwalbenschwanzartige Hinterschneidung im Zusammenwirken mit der spiraligen Spannfläche führt
zu einem guten gegenseitigen Anliegen der drei senkrecht zur Rotationsachse liegenden Teilflächen, wodurch
ein Flattern verhindert wird.
Schnell laufende Werkzeuge verlangen außerdem eine rotationssymmetrische Gewichtsverteilung, die in
bekannter Weise durch Aufteilung der hinterschnittenen gekrümmten Spannfläche in mehrere kongruente
Teilflächen erzielt wird.
Die kraftübertragende Gesamtberührungsfläche erstreckt sich bei zwei kongruenten Teilen über eine
Schnellspanneinrichtung für rotierende,
spanabhebende Werkzeuge,
insbesondere Schleifwerkzeuge
insbesondere Schleifwerkzeuge
Anmelder:
Hans Sebald & Söhne o.H.G.,
Marktredwitz (Bay.), Jean-Paul-Str. 1
Marktredwitz (Bay.), Jean-Paul-Str. 1
Josef Ehrenberger, Marktredwitz (Bay.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Ausdehnung von 300° des spannenden Umfanges und bei drei kongruenten Teilen über eine solche von 270°.
Die Steigerung gegenüber den bekannten, über 180° des Umfanges sich erstreckenden Spannflächen beträgt
demnach 662/s bzw. 50°/».
Selbst wenn bei spröden Körpern Teile der Spiralspannfläche ausbröckeln, z. B. durch Beschädigung,
bleibt infolge der großen Spannfläche eine überlegene Spannmöglichkeit bestehen.
Die Anzahl der das Flattern verhindernden senkrecht zur Werkzeugachse liegenden Flächenstücke
bleibt auch bei rotationssymmetrischer Ausführung, d. h. Aufteilung der gekrümmten spiraligen Spannflächen
in kongruente Teile unverändert drei.
Für besondere Topfschleifscheiben, deren Korn und/oder Bindung aus Festigkeitsgründen eventuell
keine unmittelbare Anordnung der spiraligen hinterschnittenen Flächen am Schleifkörper gestattet, kann
ein Zwischenstück angeordnet werden, in das der Schleifkörper in bekannter Weise eingekittet wird.
Das Zwischenstück kann auch die Funktion eines Reduzierstückes erhalten, dessen spiralige Spannfläche
als Gegenstück einheitlich zum vorhandenen Befestigungsflansch ausgeführt ist, während auf dem
Reduzierstück verschieden große Werkzeuge befestigt werden können.
Die Zeichnung stellt die Erfindung in zwei Ausführungsformen dar:
Fig. 1 zeigt das Werkzeug im Schnitt längs der Linie A-B der Fig. 2;
Fig. 2 zeigt die Draufsicht auf das Werkzeug;
909 629/93
Claims (4)
1. Schnellspanneinrichtung für rotierende, spanabhebende Werkzeuge, insbesondere Schleifwerkzeuge,
die an einem Flansch mit Hilfe von ineinandergreifenden, schwalbenschwanzartig hinterschnittenen,
gekrümmten Flächen befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die hinterschnittene,
gekrümmte Spannfläche (1 und 2) am Werkzeug und am Flansch nach einer Spirale verläuft.
2. Schnellspanneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hinterschnittene
spiralige Fläche (1 und 2) zur Erzielung1 einer gleichmäßigen Gewichtsverteilung sowohl am
Werkzeug als auch am Flansch in bei bekannten, gekrümmten Spannflächen üblicherweise in mehrere
kongruente Teile (8) unterteilt ist.
3. Schnellspanneinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
senkrecht zur Rotationsachse liegende Auflagefläche am Flansch aus drei im Winkel von 120°
zueinander angeordneten, kleineren vorstehenden Auflageflächen (5) und am Werkzeug aus einer
geschlossenen Ringfläche (6) besteht.
4. Schnellspanneinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Werkzeug in an sich bekannter Weise mit einem Zwischenstück verbunden ist, das die dem Flansch
entsprechende Spiralfläche aufweist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 833 577;
britische Patentschrift Nr. 383 518;
USA.-Patentschriften Nr. 1 661 861, 1 856 321.
Deutsche Patentschrift Nr. 833 577;
britische Patentschrift Nr. 383 518;
USA.-Patentschriften Nr. 1 661 861, 1 856 321.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 629/93 9.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1066099B true DE1066099B (de) | 1959-09-24 |
Family
ID=592268
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1066099D Pending DE1066099B (de) | Schnellspannemnchtung fur rotierende, spanabhebende Werkzeuge insbesondere Schleifwerkzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1066099B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3405556C1 (de) * | 1984-02-16 | 1985-09-05 | Erwin 7611 Nordrach Junker | Spannvorrichtung für einen Schleifring |
-
0
- DE DENDAT1066099D patent/DE1066099B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3405556C1 (de) * | 1984-02-16 | 1985-09-05 | Erwin 7611 Nordrach Junker | Spannvorrichtung für einen Schleifring |
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