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DE1066085B - Zuschnittvereinzelungs und Zuführvorrichtung für Anleimmaschinen - Google Patents

Zuschnittvereinzelungs und Zuführvorrichtung für Anleimmaschinen

Info

Publication number
DE1066085B
DE1066085B DE1957J0013948 DEJ0013948A DE1066085B DE 1066085 B DE1066085 B DE 1066085B DE 1957J0013948 DE1957J0013948 DE 1957J0013948 DE J0013948 A DEJ0013948 A DE J0013948A DE 1066085 B DE1066085 B DE 1066085B
Authority
DE
Germany
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stack
stacking
stacking container
blank
blanks
Prior art date
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Granted
Application number
DE1957J0013948
Other languages
English (en)
Other versions
DE1066085C2 (de
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jagenberg Werke AG
Original Assignee
Jagenberg Werke AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Jagenberg Werke AG filed Critical Jagenberg Werke AG
Publication of DE1066085B publication Critical patent/DE1066085B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1066085C2 publication Critical patent/DE1066085C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/02Separating articles from piles using friction forces between articles and separator
    • B65H3/06Rollers or like rotary separators
    • B65H3/0653Rollers or like rotary separators for separating substantially vertically stacked articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
KL.54d 6/06
INTERNAT. KL. B 31 f
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT 1066 085
J13948VII/54d
ANMELDETAG·. 9. NOVEMBER 1957
BEKANNTMACHUNG OER ANMELDUNG UND AUSGABE DER AUSLEGESCHKIFT: 24. SEPTEMBER 1959
Die Erfindung bezieht sich atrf eine Vorrichtung zum Entnehmen von Blättern, Etiketten und anderen Zuschnitten aus einem Stapel, die miteinander und einzeln der Behandlungsstation einer Papierverarbeitungsmaschine, beispielsweise der Auftragswalze einer Anleimmaschine zugeführt werden müssen. Hierbei erfolgt die Entnahme des vordersten Zuschnittes mit einem zu einer Entnahmewalze hin- und. von dieser zurückbewegbaren Stapelbehälter.
B'eim Arbeiten mit Anleimmaschinen, in denen Blätter, Etiketten oder andere Zuschnitte mit einem Klebstoffauftrag versehen und anschließend von Hand auf den zu beklebenden Gegenstand aufgebracht werden, hat sich die Einzeleinlage der zu beleimenden Zuschnitte in die Maschine als umständlich und zeitraubend erwiesen. Auch hat sich die Verwendung von Vereinzelungs- und Zuführvorrichtungen, die in gleichmäßigem Arbeitstakt die Zuführung eines Zuschnittes bewirken, als unzweckmäßig erwiesen, da der den Beleimvorgang sich anschließende Handarbeitsgang arbeitszeitmäßig unterschiedlich ist. Darüber hinaus ist der Konstruktionsmittelaufwand für eine derartige Vorrichtung in Verbindung mit einer verhältnismäßig einfachen Anleimmaschine zu groß.
Die Aufgabe der Erfindung liegt nun in der Schaffu-ng einer Vorrichtung zum Entnehmen einzelner Blätter, Etiketten und anderer Zuschnitte aus einem Stapel, die sich durch besondere Einfachheit auszeichnet und die es der Bedienungsperson gestattet, die Zuführfolge unter Abstimmung auf den sich anschließend'en Handarbeitsgang selbst zu bestimmen. Der Stapelbehälter ist zu diesem Zweck verschiebbar auf dem Maschinengestell angeordnet. Zur Vorbewegung des Stapelbehälters ist ein von Hand zu betätigender, die Rückbewegung des Stapelbehälters nach der Entnähme des Zuschnittes selbsttätig auslösendes Hebelgestänge vorgesehen. Um die Zuführung des Zuschnittes zu sichern, ist eine mit der Entnahmewalze zusammenwirkende Gegenwalze angeordnet. Die Anordnung ist so getroffen, daß zwischen Stapelbehälter und Maschinengestell eine Feder angeordnet ist, so daß sich der Stapelbehälter entgegen der Kraft dieser Feder kraftschlüssig in Richtung auf die Vorzugswalze bewegt und der zu entnehmende Zuschnitt gegen die Vorzugwalze angelegt wird, wonach sich unter Aufhebung des Kraftschlusses der Stapelbehälter unter der Einwirkung der Federkraft selbsttätig in seine Ausgangslage zurückbewegt. Die Vor- und .Rückbewegung wird dabei durch ein Klinkwerk geregelt.
Das die Vorbewegung· des Stapelbehälters bewirkende Hebelgestänge bildet einen Teil dieses Klinkwerkes, das mit einer Nase versehen und so an dem Hebelgestänge angeordnet ist, das sie am Ende seines Schwenkbereiches gegen einen am Maschinengestell Zuschnittvereinzelungsund Zuführvorrichtung
für Anleimmaschinen
Anmelder:
Jagenberg-Werke Akt.-Ges.,
Düsseldorf, Himmelgeister Str. 107
Beanspruchte Priorität:
Schaustellung auf der am 28. September 1957 eröffneten
ANUGA — Allgemeine Nahrungs- und Genußmittel-
Ausstellung in Köln
vorgesehenen Anschlag stößt und damit die Freigabe des unter Federdruck stehenden Stapelbehälters herbeiführt.
Um ein sicheres Einführen der Vorderkante des zu entnehmenden Zuschnittes in den durch dieEntnahmewalz'c und die Gegenwalze gebildeten Spalt zu gewährleisten, ist die den Zuschnittstapel tragende Platte des verschiebbaren Stapelbehälters im Entnahmebereich mit einer über die vordere Stapelkante hinausragenden, derart geformten Verlängerung versehen, daß die Unterkante des zu entnehmenden Zuschnittes von der vorgesehenen Bewegungsrichtung abgelenkt und zwangläufig in den Einlaufbereich der Entnahme- und der Gegenwalze gebracht wird.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand des mit den Zeichnungen veranschaulichten Ausführungsbeispiels beschrieben.
Fig. 1 bis 3 zeigen eine Seitenansicht der Vorrichtung in verschiedenen Arbeitsstellungen;
Fig. 4 zeigt eine Draufsicht der Vorrichtung.
Die Anleimmaschine besteht in bekannter Weise aus dem Vorratsbehälter 1 für dien Klebstoff, aus der Schöpfwalze 2, der Auftragwalze 3, den Vorzugwalzen 4, 5 und den gegen die Umfangsfläche der Auftragwalze 3 anliegenden Abstreifern 6. Der Anleimmaschine ist die mit den Figuren dargestellte Entnahme- und Zuführvorrichtung für die zu beleimenden Zuschnitte vorgeschaltet. Diese Vorrichtung besteht aus dem am Maschinengestell befestigten Halter 7 mit der Führungsbahn 8 für den verschiebbaren Stapelbehälter. Der Stapelbehälter wird durch

Claims (5)

den Rahmen 9 gebildet, an dem die Führungsrollen 10 befestigt sind und der mit seiner geneigten Stapelplatte 11 den Zuschnittstapel 12 trägt. An einer Verlängerung 13 des Rahmens 9 sind Halteleisten 14 befestigt, die sich gegen die Stirnseite des Zuschnittstapeis 12 anlegen und diesen stützen. Gegen die Rückseite des Zuschnittstapels 12 liegt eine Beschwererplatte 15 an, die mit Führungsstiften 16 in einen Schlitz 17 der Stapelplatte 11 gleitet und den Zuschnittstapel 12 hält. Der am Maschinengestell befestigte Halter 7 trägt einen um einen feststehenden Drehpunkt schwenkbaren Winkclhebel 18, der unter dem Einfluß d.er Zugfeder 19 gegen den Anschlagstift 20 gelegt wird. Der Schenkel 21 des Winkelhebels 18 trägt eine unter dem Einfluß der Zugfeder 22 stehende Klinke 23, die einen Ansatz 24 des Rahmens 9 des Stapelbehälters hiiiterfaßt. Die Klinke 23 ist mit einer Nase 25 versehen, die durch den feststehenden einstellbaren Anschlag 26 beaufschlagt wird. An dem Rahmen 9 ist weiterhin ein Widerlager 27 für eine Druckfeder 28 vorgesehen, die sich mit ihrem anderen Ende gegen einen Festpunkt am Maschinengestell abstützt. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Ausgehend von der mit Fig. 1 gezeigten Stellung bewcgt sich durch Fingerdruck auf den Winkelhebel 18 der Stapelbehälter auf der Führungsbahn 8 in Richtung auf die Vorzugswalze 4, wobei bei zusammengepreßter Druckfeder 28 d'er vorderste Zuschnitt des Stapels 12 gegen die Vorzugswalze 4 gelegt und durch deren Drehung nach unten von der Stapelebene abgezogen wird.. Die über die vordere Stapelebene hinausragende Verlängerung 29 der Stapelplatte 11 bewirkt, wie mit Fig. 2 veranschaulicht, die Einführung der Zuschnittvorderkante in den durch die beiden Vorzugwalzen 4 und 5 gebildeten Walzenspalt. Gleichzeitig berührt am Ende der Vorbewegung des Stapelbehälters die Nase 25 der Klinke 23 den feststehenden Anschlag 26, wodurch, wie mit Fig. 3 gezeigt, die Klinke 23 den Ansatz 24 des Rahmens 9 freigibt, so daß der gesamte Stapelbehälter unter dem Einfluß der frei werdenden Kraft der Druckfeder 28 sich wieder in seine Ausgangslage zurückbewegt. Mit der Weiterdrehung der Vorzugwalzen 4, 5 gelangt der Zuschnitt in den Bereich der Auftragwalze 3 und wird von deren Umfangsfläche durch die Abstreifer 6 abgeschält. P A T Ii N T ANSPBOCHE:
1. Vorrichtung zum Entnehmen von Zuschnitten aus einem Stapel und Zuführen derselben, insbesondere zu Anleimmaschinen, mit einem zu einer Entnahmewalze hin- und von dieser zurückbewegbaren Stapelbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß zur Hinbewegung des Stapelbehälters ein von Hand betätigbares, die Rückbewegung des Stapelbehälters nach der Entnahme des Zuschnitts selbsttätig auslösendes Hebelgestänge vorgesehen und zum Zuführen des Zuschnitts eine mit der Entnahmewalze zusammenwirkende Gegenwalze angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Hin- und Rückbewegung des Stapelbehälters ein Klinkwerk (23 bis 25) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Stapelbehälter und Maschinengestell eine bei der Vorbewegung des Stapels sich spannende Feder (28) angeordnet ist.'
4. Vorrichtung nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (23) mit einer Nase (25) versehen und so an dem die Hinbewegung des Stapelbehälters herbeiführenden Winkel hebel (18) angeordnet ist, daß sie am Ende seines Schwenkbereiches gegen einen am Maschinengestell vorgesehenen Anschlag (26) stößt und damit die Freigabe des unter Federdruck stehenden Stapelbehälters herbeiführt.
5. Vorrichtung nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Zuschnittstapel (12) tragende Platte (11) des verschiebbaren Stapelbehälters (9) im Entnahmebereich mit einer über die vordere Stapelkante hinausragenden Verlängerung (29) versehen ist, die die Unterkante des zu entnehmenden Zuschnitts von der anfänglichen Bewegungsrichtung ablenkt und in den Einlaufbereich des Vorzugwalzenpaares (4, 5) bringt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 1 741 451.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 629/89 9.59
DE1957J0013948 1957-11-09 1957-11-09 Zuschnittvereinzelungs und Zuführvorrichtung für Anleimmaschinen Expired DE1066085C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1066085 1957-11-09

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1066085B true DE1066085B (de) 1959-09-24
DE1066085C2 DE1066085C2 (de) 1960-03-10

Family

ID=33035611

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1957J0013948 Expired DE1066085C2 (de) 1957-11-09 1957-11-09 Zuschnittvereinzelungs und Zuführvorrichtung für Anleimmaschinen

Country Status (1)

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DE (1) DE1066085C2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5316284A (en) * 1991-07-03 1994-05-31 Minnesota Mining And Manufacturing Company Device for feeding single sheets out of a stack of film sheets

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1741451A (en) * 1927-07-23 1929-12-31 Davidson Mfg Company Feeding mechanism

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DE1066085C2 (de) 1960-03-10

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