DE1066042B - - Google Patents
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- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F3/00—Input arrangements for transferring data to be processed into a form capable of being handled by the computer; Output arrangements for transferring data from processing unit to output unit, e.g. interface arrangements
- G06F3/002—Specific input/output arrangements not covered by G06F3/01 - G06F3/16
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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- Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)
Description
DEUTSCHES
kl. 43 a 41/03
INTERNAT. KL. G 06 k
PATENTAMT
D22650IX/43a
ANMELDETAG: 12.JULI1943
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 24. SEPTEMBER 1959
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 24. SEPTEMBER 1959
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Steuerung von Rechen-, Sortier-, Schreibund dergleichen Geräten, bei denen magnetisch gespeicherte
Signale S teuer funktionen für den Speichern nachgeschaltete Auswerteinrichtungen ausüben.
Es ist bereits bekannt, in statistischen Maschinen zu verarbeitende Angaben mit Magnetköpfen als
Magnetisierungen auf relativ zu diesen Köpfen bewegbare, magnetisierbare Flächen zu modulieren, abzufühlen
und gegebenenfalls zu löschen. Die magnetisierbaren Flächen sind hierbei entweder auf besonderen
Markierungsträgern, z. B. wie Lochkarten zu handhabenden Magnetkarten, vorgesehen, oder die
ntagnetisierbaren Flächen sind, beispielsweise als einzelne
Drähte innerhalb der Mantelfläche eines Hohlzylinders
nebeneinander angeordnet. Die Angabenträger bilden hier also keinen Bestandteil der Maschine,
sondern werden im Bedarfsfalle den Rechen-, Sortier-, Schreib- und dergleichen Geräten durch Einführen
zugeordnet oder im Falle des Anrufspeichers wahlweise belegt. Es erweist sich hierbei als nachteilig,
die einzuführenden Angaben geschlossen in vorgeordneten Geräten zu bearbeiten und zu speichern. Insbesondere
der Arbeitsablauf einzelner Funktionen wird hierdurch stark erschwert.
Erfindungsgemäß werden die Nachteile der bekannten Anordnungen dadurch vermieden, daß die
Signale in diesen Geräten vorgesehenen oder zusätzlichen, fest zugeordneten Magnetspeichern in fortlaufender
diskontinuierlicher oder kontinuierlicher Folge zugeführt werden, wobei die Auswertung dann
entweder ebenfalls diskontinuierlich oder kontinuierlich mit gleicher oder geänderter Geschwindigkeit
erfolgt. Es ist hierbei möglich, bei Verwendung mehrerer Speicher in einem von diesen Signale auf zuzeichnen
und währenddessen von einem anderen Speicher Signale abzufüblen, so daß Aufzeichnungen und
Abfühlungen bei einem Speicherpaar wechselweise erfolgen.
Zweckmäßig erfolgt die Zuführung bestimmter Signale zum Speichern mit einer Tastatur über eine
Verteileinrichtung; es kann auch ein besonderer, z. B. magnetisch oder optisch arbeitender Vorspeicher vorgesehen,
sein, auf dem die einzelnen einem bestimmten Zeichen zugeordneten Signale oder Signalgruppen an
einstellbaren Orten abfühlbar festgehalten sind. Ein großer Vorzug des Verfahrens nach der Erfindung ist
es, daß die in den Speichern eingegebenen Signalfolgen den zu ihrer stellen- bzw. spaltenrichtigen
Wiedergabe notwendigen Befehl für nachgeschaltete Auswerteinrichtungen auslösen.
Gemäß der Erfindung können die Speicher als Trommeln, Scheiben, Streifen oder Bänder ausgebildet
sein. Eine Vorrichtung zur Auswahl von im Verfahren und Vorrichtung
zur Steuerung von Rechen-, Sortier-, Schreib- und dergleichen Geräten
Anmelder:
Dr. Gerhard Dirks,
Frankfurt/M., Mörfeider Landstr. 44
Dr. Gerhard Dirks, Frankfurt/M., ist als Erfinder genannt worden
Vorspeicher an bestimmbaren Orten festgehaltenen Signalen für die Weitergabe an Auswerteinrichtungen
ist dem Speicher zugeordnet. Die Auswahlvorrichtung enthält bei. bevorzugten Ausführungsbeispielen eine
Relaisanordnung, wobei als Relais Röhrenrelais verwendbar sind.
Es hat sich weiterhin als vorteilhaft erwiesen, Vorrichtungen zur Ausführung des Verfahrens, beispielsweise
Schreib-Rechen-Einrichtungen od. dgl., so auszubilden, daß dieAufzeichnung der Signale in Magnetspeicher
und/oder im Vorspeicher und/oder deren Abfühlung in Abhängigkeit von der Bewegung eines
schrittweise fortgeschalteten Elementes der Einrichtung erfolgt. Auch die Weiterschaltung bzw. die Bewegung
des Speichers erfolgt zweckmäßig in Abhängigkeit von solchen Schaltschritten.
Die Betätigung eines mit der jeweiligen Tabulatoreinrichtung zusammenwirkenden Einstellelementes
wird durch die Zahl der in den Speicher eingegebenen, jeweils einen Stellenwert od. dgl. darstellenden Signale
oder Signalgruppen bestimmt. Die dem Speicher nachgeschaltete Auswerteinrichtung kann eine die
Signale in die Drehbewegung von Zählrädern umwandelnde, an sich bekannte Umsetzeinrichtung sein,
die gegeneinander versetzte Nocken oder Schlitze aufweist, welche jeweils nur die Betätigung eines entsprechenden
Betätigungselementes des darzustellenden Zeichens freigeben. Der Aufbau der Einrichtung ge^
maß der Erfindung wird besonders vereinfacht, wenn für die Aufzeichnng der Signale eine Spannungsquelle
ohne Röhrenverstärker Anwendung findet.
Eine als Buchungsmaschine mit Eintastvorrichtung ausgebildete Einrichtung gemäß der Erfindung erhält
zweckmäßig zum kontinuierlichen Eintasten von Zahlen einen Wechselspeicher zugeordnet. Es können bei-^
spielsweise Zählwertschienen od. dgl. eingestellt werden und in Abhängigkeit von den Steuerkasteneinstel-
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lungert Zählwerke ein- und ausgekuppelt werden. Zweckmäßig weisen solche" Buchungsmaschinen auch
von der Tastatur, dem Zwischenspeicher und/oder den Rechenwerkeinrichtungen steuerbare Glieder auf,
Welche: die S*chreibelemehte:der Schreibmaschine beeinflössen.-Es
kann hierbei eine Schreibmaschine üblicher Konstruktion verwendet werden; andererseits
kann -auch eine Schreibmaschine vorgesehen sein, die
nur Einrichtungen, zum Schreiben; yon Ziffern und Funktionszeichen besitzt. Die Betätigung solcher
Schreibmaschinen kann durch einen'Untersatz od. dgl.
erfolgen, welcher die Typen auf Grund zugeführter mechanischer Verstellungen, betätigt.
" Weitere Merkmale der Erfindung sind in denUnteränsprüchen enthalten. Ein Ausführungsbeispiel wird in der folgenden Beschreibung an Hand der Figur
" Weitere Merkmale der Erfindung sind in denUnteränsprüchen enthalten. Ein Ausführungsbeispiel wird in der folgenden Beschreibung an Hand der Figur
erläutert, die schematisch dargestellte Teile von
Rechen-, Schreib- und Speichereinrichtungen in beispielsweise
als Buchungsmaschine verwendeter Zusammenstellung zeigt. ■'·■-'■
·■- Zum Eintasten von Werten in eine in der Fig. in Teilen dargestellte Buchungsmaschine sind Tasten,
beispielsweise die Taste 1 -einer Zehnertastatur, vorgesehen. Wird diese Taste,. 1 gedrückt, so- wird entweder
die Taste selbst oder ein darunter befindlicher Hebt}.mittels der Nase des'.-.Sperrhebels 2 festgehalten.
Vom Schaltschloß 3 aus werden die Tabulatoreinstellschiene 4 und der Magnetstfeifen.5 angetrieben. Über
ein Getriebe; 6 steht das Schaltschloß 3 mit dem Verteiler 7 in Verbindung. -,. ■ ■
Als Verteiler kann ein einfacher rotierender mechanischer Verteiler vorgesehen sein, der je nach Wahl
der zur Darstellung der Zeichen verwandten Kombination vier-·,., fünf-, sechs-,--„zehn- oder fünfzigteilig
ausgebildet-ist. Die einzelnen Felder des Verteilers
sind; mit einer entsprechenden Anzahl von Kontaktieisten
verbunden, die im.V^Trkungsbereich der Tasten
vorgesehen sind. Die unter den Tasten befindlichen Hebel oder, im dargestellten Ausführungsbeispiel, die
Tasten 1 selbst weisen Nocken 81 bis 85 auf, welche in
ihrer Anordnung die abzugebende Kombination darstellen und entsprechend dieser Anordnung die KontäktVder
zugeordneten Koijtaktleisten wirksam bzw. ifn'ivirksäm halten. ..'.,'.
'Wird nun, wie oben besehrieben, zum Eintasten
eines Wertes die Taste 1. betätigt, so bleibt sie, durch
Sperrhebel 2 gehalten, niedergedrückt. Der Rotor des Verteilers schließt nacheinander die den einzelnen
Vefteilfeldern zugeordneten Stromkreise.
Vpn den Kontaktleisten führt Leitung 9 zur Batterie 10 und über den Modulationsmagneten 11 zurück
zum""Verteiler 7. Die Spannungsquelle, z. B. die Batterie 10, ist dabei so gehalten, daß ohne Röhrenverstärkung
der Magnet die Modulation unmittelbar vornimmt,-, wenn entsprechende . Ströme über den Verteiler"
7 durch Nocken 81 bis 85 ausgelöst über die Kontaktleisten der Tastatur fließen. Durch die mittels
des'Verteilers 7 und die Nocken 81 bis 83 ausgelösten
Strpmimpulse in Verbindung mit der — während der
Auslösung der Impulskombination ·—■ stetigen Bewegung des· Magnetstreifens 5 wird schrittweise jeweils
beim Eintasten einer Ziffer oder eines Buchstabens eine entsprechende Modulierung des Magnetstreifens
vorgenommen. Bei der Einführung von Werten wird zunächst also nur die Impulsgabe auf einen Magnetspeicher
für die einzelnen einzugebenden Buchstaben und !Ziffern bewirkt. ..- -■ 'V, ■
Während des Fortschreitens des Eintastvorganges
bzw.; nach seiner" Beendigung wird festgestellt, wieviel
Stellen die betreffende Zahl oder das betreffende Wort enthält und daraufhin das Rechenwerk bzw. der
Wagen der Schreibmaschine im Stellenwert richtig eingestellt. Die Einführung der Werte in das Rechenbzw.
Schreibwerk wird sodann aus dem Speicher vorgenommen. Beim Eintasten der Werte wird mit der
Bewegung des Schaltschlosses 3 gleichzeitig die Tabulatoreinstellschiene 4 vorgeschoben, die einen Nocken
12 aufweist. Nach Beendigung des Eintastvorganges der Ziffern wird die dem gewünschten Maschinengang
ίο entsprechende Funktionstaste betätigt. Hierbei wird
zunächst die entsprechende Tabulatoreinstellung bewirkt, indem Schiene 13 in Richtung der Pfeile 14
gegen die Tabulatorschiene 4 vorrückt und mittels des Nockens 12 den dieser gegenüberstehenden Tabulatorstop
15 verschiebt. Nach Auslösen der Tabulatorsperre 16 werden hierdurch Schreib- und Rechenwerk
in die richtige Ausgangsstellung gebracht. Der Schreibmaschinenwagen
bzw. der Stellenschieber 17 wird freigegeben und wird unter Einwirkung einer nicht dargestellten
Feder in Richtung des Pfeiles verschoben, . bis sein Ende gegen den angehobenen Tabulatorstop
15 aufläuft. Dieser Einstellvorgang bewirkt eine relative Verschiebung der Gabel 18 mit dem Einstellrad
19 gegen das Rechenwerk 20, so daß nun Maschinenwagen der Schreibmaschine und Einstellrad des
Rechenwerkes für die Überführung des eingetasteten Wortes stellenrichtig stehen.
Je nach Einrichtung der Schreib- bzw. Rechenmaschine kann die Tabulatoreinstellschiene an Stelle
eine,s Nockens je um eine Stelle nacheinander versetzte
Schlitze aufweisen, in welche die Tabulatorstops einfallen können.
Zur Überführung der Werte an Schreib- und Rechenwerk wird der Magnetstreifen 5 durch den Abfühlmagneten
21 abgefühlt. Die im Abfühlmagneten induzierten Impulse werden über den Verstärker 22
dem Relais 23 zugeführt, das vermittels seiner Stoßklinke 24 und der Zahnstange 25 die Einstellung für
Schreib- und Rechenvorgänge sowie die Umsetzung vornimmt.
Zweckmäßig ist der Magnetstreifen 5 als Wechselmagnetstreifen ausgebildet, d. h., es sind mindestens
zwei Magnetstreifen vorgesehen, die wechselseitig moduliert und abgefühlt werden; der zweite Magnetstreifen
ist hinter dem ersten angeordnet und aus Gründen der Vereinfachung nicht mitgezeichnet. An
Stelle der Magnetstreifen können auch Magnetscheiben, Magnettrommeln od. dgl. vorgesehen sein.
Bei einem abgewandelten Ausführungsbeispiel sind die Buchstaben, Zeichen und dergleichen symbolisierenden Impulsfolgen, z. B. fünfzigteilige Impulsfolgen bei Spiralschreibern, an bestimmten Stellen beispielsweise als Helligkeitsunterschiede in definierten Bahnen einer Trommel oder Scheibe aufgebracht. Die einzelnen Stellen sind durch Magneten oder optische Markierungen, wie z. B. helle Umfangsteile, gekennzeichnet. Die Markierungen sind gegeneinander. versetzt angeordnet. Sind optische Markierungen auf einer Scheibe oder Trommel vorgesehen, so kann die Auswertung der gespeicherten Signale beispielsweise dadurch bewirkt werden, daß eine Blende mechanisch in Abhängigkeit von der Betätigung der Tastatur auf die Höhe einer optischen Markierung eingestellt wird und diese fotoabgetastet ein Relais, beispielsweise ein Röhrenrelais, steuert. Über das Röhrenrelais werden nur die Impulsfolgen weitergeleitet, die sich an Stellen befinden, in denen die vorgesehene Einstellung der Blende den ■ Relaisstromkreis schließt. ■ ■'■
Bei einem abgewandelten Ausführungsbeispiel sind die Buchstaben, Zeichen und dergleichen symbolisierenden Impulsfolgen, z. B. fünfzigteilige Impulsfolgen bei Spiralschreibern, an bestimmten Stellen beispielsweise als Helligkeitsunterschiede in definierten Bahnen einer Trommel oder Scheibe aufgebracht. Die einzelnen Stellen sind durch Magneten oder optische Markierungen, wie z. B. helle Umfangsteile, gekennzeichnet. Die Markierungen sind gegeneinander. versetzt angeordnet. Sind optische Markierungen auf einer Scheibe oder Trommel vorgesehen, so kann die Auswertung der gespeicherten Signale beispielsweise dadurch bewirkt werden, daß eine Blende mechanisch in Abhängigkeit von der Betätigung der Tastatur auf die Höhe einer optischen Markierung eingestellt wird und diese fotoabgetastet ein Relais, beispielsweise ein Röhrenrelais, steuert. Über das Röhrenrelais werden nur die Impulsfolgen weitergeleitet, die sich an Stellen befinden, in denen die vorgesehene Einstellung der Blende den ■ Relaisstromkreis schließt. ■ ■'■
Weiter sei eine Einrichtung beschrieben, bei;weleher
die Rechen- von den Schreibvorgängen abge-
trennt sind und die Verbindung zwischen. Schreibmaschine und Rechenwerk durch eine unter der
Schreibmaschine umlaufende Umsetzer welle 26 vorgenommen wird. Die Umsetzerwelle ist als Zählrädwelle
ausgebildet und trägt Zählräder 27, die um die dem Zählwert entsprechende Zähnezahl gedreht werden.
Die Zählräder weisen gegeneinander versetzte Nocken 28 bzw. Schlitze auf, die sich jeweils nur
unter einem Typenhebel befinden. Bei Betätigung der Typenhebel ergibt sich bei einer bestimmten Einstellung
der Zählräder nur für einen Typenhebel die Möglichkeit, in die Schlitze einzufallen und die:,ent-' ;.
sprechende Type zum Abdruck zu bringen. Es besteht so die Möglichkeit, in sehr einfacher Form in
ihrer Größe den jeweiligen Aufgaben anzupassende Buchungsmaschinen oder auch Kle.inaddiermaschinen
zu schaffen. Durch Unterbau eines derartigen Werkes wird 'eine normale Schreibmaschine zur Buchungsmaschine
ausgebaut. Bei diesem nur jeweils einstelligen Rechnen an Stelle von gleichzeitigem, beispielsweise
zehnstelligem Rechnen kann die gleichzeitige Betätigung vieler durch magnetisch gesteuertes Ein-
und Auskuppeln beliebig anrufbarer Werke in mechanisch einfacher Weise bewirkt werden, indem die den
einzelnen Werken zugeordneten Zählräder, z. B. Zählrad 27, steuerbar in Eingriff mit der Zahnstange 25
gebracht werden. Es lassen sich so mit den Verteilern der Vortabulierung ■ und des Volltextes bewegliche
große Buchungsmaschinen herstellen, die durch Auswechseln von Steuerkästen auf beliebige Programme
schnell umstellbar sind.
Wird an Stelle einer Ziffer- und Buchstabenschreibmaschine eine Ziffernschreibmaschine mit nur wenigen
Typen verwendet, so entstehen schreibende Kleinstaddiermaschinen, die ebenfalls die Vorteile automa- 35'
tischer Tabulierung aufweisen. Bei Verwendung von Wechselmagnetstreifen 5 oder entsprechenden Wechselmagnetscheiben
lassen sich sehr hohe Arbeitsgeschwindigkeiten erzielen, da pausenlos eingetastet
und geschrieben werden kann. In solchen Fällen werden vorteilhaft an Stelle einer Umsetzersymbolisierung
für die Ziffern einfache Impulsfolgen gewählt, die sich in der Anzahl der Impulse mit der jeweiligen
Ziffer decken. Insbesondere in diesem Falle kann der Umsetzer durch die einfache Relaisklinke 24 in Verbindung
mit der Schaltzahnstange 25 ersetzt werden.
Claims (18)
1. Verfahren zur Steuerung von Rechen-, Sortier-, Schreib- und dergleichen Geräten, bei denen
magnetisch gespeicherte Signale S teuer funktionen für den Speichern nachgeschaltete Auswerteinrichtungen
ausüben, dadurch gekennzeichnet, daß die Signale in diesen Geräten vorgesehenen oder
zusätzlichen, fest zugeordneten Magnetspeichern in fortlaufender diskontinuierlicher oder kontinuierlicher
Folge zugeführt werden, wobei die Auswertung dann entweder ebenfalls diskontinuierlich
oder kontinuierlich mit gleicher oder geänderter Geschwindigkeit erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung mehrerer Speicher
in einem von diesen Signale aufgezeichnet und währenddessen von einem anderen Speicher Signale
abgefühlt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzeichnungen und Abführungen
bei einem Speicherpaar wechselweise erfolgen.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3',; dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung der beispielsweise
durch eine Tastatur ■ ausgewählten Signale zum Speicher über eine Verteileinrichtung
oder direkt von einem besonderen, z.B. magnetisch oder optisch arbeitenden Vorspeicher, erfolgt,
auf dem die einzelnen einem bestimmten Zeichen zugeordneten Signale oder Signalgruppen an einstellbaren
Orten abfühlbar festgehalten sind. o.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Speicher
eingegebene Signalfolge den zu ihrer stellen- bzw. spaltenrichtigen Wiedergabe notwendigen Befehl
für die nachgeschaltete Auswerteinrichtung auslöst.
6. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß als Speicher Trommeln, Scheiben, Streifen oder Bänder verwendet werden.
7. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Speicher eine Vorrichtung zur Auswahl von an bestimmbaren Orten des Speichers
festgehaltenen, zur Weitergabe an die Auswerteinrichtung vorgesehenen Signalen zugeordnet
ist.
8. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auswahlvorrichtung eine Relaisanordnung, insbesondere Röhrenrelais, enthält.
9. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5 bei einer Schreib-, Recheneinrichtung od. dgl., dadurch
gekennzeichnet, daß die Aufzeichnung der Signale im Magnetspeicher und/oder im Vorspeicher
und/oder deren Abfühlung in Abhängigkeit von der Bewegung eines schrittweise fortgeschalteten
Elementes der Einrichtung erfolgt.
10. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 5 und 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Weiterschaltung bzw. die Bewegung des Speichers in Abhängigkeit von solchen
Schaltschritten erfolgt.
11. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Betätigung eines mit der jeweiligen Tabulationseinrichtung zusammenwirkenden Einstellelementes
durch die Zahl der in den Speicher eingegebenen jeweils einen Stellenwert oder dergleichen darstellenden
Signale oder Signalgruppen bestimmt wird.
12. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
dem Speicher nachgeschaltete Auswerteinrichtung eine die Signale in die Drehbewegung von Zählrädern
umwandelnde, an sich bekannte Umsetzeinrichtung ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzeinrichtung den
Zählwerten entsprechend gegeneinander versetzte Nocken oder Schlitze aufweist, die jeweils nur die
Betätigung eines entsprechenden Betätigungselementes des darzustellenden Zeichens freigeben.
14. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß bei
Aufzeichnung der Signale eine Spannungsquelle ohne Röhrenverstärker Anwendung findet.
15. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6, 7, 8, 10, 11, 12, 13 und 14, dadurch gekennzeichnet,
daß bei einer Ausbildung als Buchungsmaschine Zähl wertschienen od. dgl. eingestellt werden, in
die in Abhängigkeit von Steuerkasteneinstellungen Zählwerke ein- und ausgekuppelt werden können,
und daß sie von der Tastatur, dem Zwischenspeicher und/oder den Rechenwerkeinrichtungen
steuerbare Glieder aufweist, welche die Schreibelemente der Schreibmaschine beeinflussen.
16. Buchungsmaschine nach den Ansprüchen 8 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schreibmaschine
üblicher Konstruktion verwendet wird.
17. Buchungsmaschine nach den Ansprüchen 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibmaschine
nur Einrichtungen zum Schreiben von Ziffern und Funktionszeichen besitzt.
18. Buchungsmaschine nach den Ansprüchen 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Schreibmaschine
ein Untersatz oder dergleichen zugeordnet ist, welcher die Typen auf Grund mechanischer
Verstellungen betätigt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED0022650 | 1943-07-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1066042B true DE1066042B (de) | 1959-09-24 |
Family
ID=7037526
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1066042D Pending DE1066042B (de) | 1943-07-12 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1066042B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1205870B (de) * | 1962-11-09 | 1965-11-25 | Landis & Gyr Ag | Einrichtung zur Fernmessung elektrischer Arbeit mittels Sendezaehlern |
-
0
- DE DENDAT1066042D patent/DE1066042B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1205870B (de) * | 1962-11-09 | 1965-11-25 | Landis & Gyr Ag | Einrichtung zur Fernmessung elektrischer Arbeit mittels Sendezaehlern |
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