DE1065695B - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C1/00—Crushing or disintegrating by reciprocating members
- B02C1/02—Jaw crushers or pulverisers
- B02C1/06—Jaw crushers or pulverisers with double-acting jaws
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C1/00—Crushing or disintegrating by reciprocating members
- B02C1/02—Jaw crushers or pulverisers
- B02C1/04—Jaw crushers or pulverisers with single-acting jaws
- B02C1/043—Jaw crushers or pulverisers with single-acting jaws with cooperating single acting jaws
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Backenbrecher mit senkrechtem Brechspalt. Es ist bereits ein Doppelschwingenbrecher
bekannt, bei dem die beiden gegeneinander schwingenden Brechschwingen an ihrem oberen Teil durch etwa waagerechte Lenker geführt
und an ihrem unteren Teil von miteinander gekuppelten und spiegelbildlich gleichlaufenden Exzentern
angetrieben werden. Bei einer solchen Bauart bewegt sich jede Brechschwinge an ihrem unteren Teil auf
einer Kreisbahn, wobei sie um ihre obere Aufhängung auf und ab schwingt. Das zu zerkleinernde Gut wird
somit lediglich einer drückenden und reibenden Wirkung ausgesetzt. Der Brechspalt behält dabei während
einer Exzenterumdrehung stets eine sich nach oben erweiternde, keilförmige Gestalt.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß bei mit hoher Schlaggeschwindigkeit bewegten Brechschwingen
die waagerechten Lenker an diesen etwa in Höhe zwischen dem ersten und zweiten Viertel ihrer
Länge angreifen, daß der engste Brechspalt auf der Verbindungslinie der Mittelpunkte der beiden Exzenter
liegt und daß die Brechschwingen nach unten über die Verbindungslinie der Exzenter derart hinausragen,
daß sich eine Wiedererweiterung des Brechspaltes ergibt.
Auf diese Weise wird im oberen Teil des Brechspaltes durch das Einwärtsschwingen des Teiles der
Brechschwinge, der oberhalb des Lenkers liegt, eine Zangenbewegung bewirkt, durch die größere Gutstücke
im Einlauf des Brechspaltes kurzzeitig festgehalten werden, während kleinere Stücke bereits nach
unten durchfallen können. Es findet also eine Art Vorsortierung bzw. selektive Ausscheidung des Feingutes
statt, was sich günstig auf die Güte der Zerkleinerung auswirkt und Rückdrücke und Stauungen im Brechspalt
vermeidet. Ferner wird hier dadurch, daß der engste Brechspalt auf der Verbindungslinie der
Mittelpunkte der beiden Exzenter liegt, bei der hohen zur Anwendung kommenden Schlaggeschwindigkeit
das Gut nur auf Druck beansprucht, und es tritt eine Wirkung ein, die etwa der Zerkleinerung in einem
Walzenbrecher entspricht. Die Verlängerung der Brechschwingen nach unten und die Wiedererweiterung
des Brechspaltes hat außerdem eine Verbesserung der Ausstoßwirkimg aus dem Brechspalt zur
Folge. In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist es ferner vorteilhaft, die Druckflächen
der Stützlenker, gegen welche die Brechschwingen mit Hilfe von abgefederten Zugstangen gespannt werden,
konkav und die zugeordneten Auflager im Gehäuse bzw. an den Brechschwingen konvex zu gestalten, da
auf diese Weise die Schmierung der Gelenkstellen nicht erforderlich ist. Um den Brecher gegen Zerstörung
beim Eintritt unzerbrechlicher Stücke in den
Anmelder:
Westfalia Dinnendahl Groppel
Aktiengesellschaft,
Bochum
Dipl.-Ing. Heinz Rühl, Bochum,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Brechspalt zu schützen, ist die eine Exzenterwelle ortsfest im Brecher gelagert, während die andere Exzenterwelle
nach rückwärts ausweichen kann. Diese zweite Welle ist außerdem einstellbar, um damit die
Spaltweite festlegen zu können. Der Antrieb erfolgt in der Weise, daß die ortsfeste Welle mit einem Antriebsaggregat
in Verbindung steht, während die zweite Welle von der ersteren über ein Zahnradgetriebe
bewegt wird, das auch beim Ausweichen der nachgiebigen Welle die kraftschlüssige Verbindung
aufrechterhält.
In der Zeichnung ist ein Brecher gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
Abb. 1 zeigt den Brecher zur Hälfte im Schnitt, zur Hälfte in Ansicht;
Abb. 2 zeigt den die Antriebswellen verbindenden Zahntrieb.
Die Brechschwingen 1 und 2 sind an ihren unteren Enden auf den Exzenterwellen 3 und 4 gelagert. Die
oberen Enden der Brechschwingen 1 und 2 stützen sich an Lenkern 5 ab, die ihrerseits unter Vermittlung
von einstellbaren Keilen 6 am Brechergehäuse gelagert sind. Die Brechschwingen 1 und 2 werden mit Hilfe
der abgefederten Zugstangen 7 gegen die Lenker 5 gespannt. Von den beiden Exzenterwellen 3 und 4 ist die
Welle 3 ortsfest im Brechergehäuse gelagert, während die Welle 4 mit Hilfe der Spannschraube 8 in ihrem
Abstand gegenüber der anderen Brechschwinge eingestellt werden kann, wobei sie sich nachgiebig am
Brechergehäuse abstützt. Die beiden Exzenterwellen 3 und 4 sind, wie Abb. 2 zeigt, durch einen Zahntrieb
miteinander verbunden. Auf der Welle 3 sitzt das Zahnrad 9 und auf der Welle 4 das Zahnrad 10. In das
Zahnrad 9 greift ein Zwischenzahnrad 11 ein, dessen Welle ortsfest gelagert ist. Die Verbindung zwischen
den Zahnrädern 11 und 10 wird durch ein weiteres
909 628/221
Claims (5)
1. Backenbrecher mit senkrechtem Brechspalt, bei dem die beiden gegeneinander schwingenden
Brechschwingen an ihrem oberen Teil durch etwa waagerechte Lenker geführt und an ihrem unteren
Teil von miteinander gekuppelten und spiegelbildlich gleichlaufenden Exzentern angetrieben
werden, dadurch gekennzeichnet, daß bei mit hoher Schlaggeschwindigkeit bewegten Brechschwingen
(1, 2) die waagerechten Lenker (5) an diesen etwa in Höhe zwischen dem ersten und zweiten Viertel
ihrer Länge angreifen, daß der engste Brechspalt auf der Verbindungslinie der Mittelpunkte der
beiden Exzenter (3, 4) liegt und daß die Brech-
schwingen nach unten über die Verbindungslinie der Exzenter derart hinausragen, daß sich eine
Wiedererweiterung des Brechspaltes ergibt.
2. Backenbrecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützflächen der Stützlenker
(5) konkav ausgebildet sind, während die zugeordneten Auflager im Gehäuse bzw. an der
Brechschwinge konvexe Gestalt haben.
3. Backenbrecher nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Stützlenker
(5) unter Einschaltung eines einstellbaren Keiles (6) am Gehäuse abstützt.
4. Backenbrecher nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Exzenter (3)
ortsfest und der zweite Exzenter (4) einstellbar gelagert ist.
5. Backenbrecher nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Exzenter (3)
angetrieben wird und der andere Exzenter (4) mit diesem durch Zwischenräder (11, 12) verbunden
ist, von denen das in die antreibende Welle eingreifende Zahnrad ortsfest im Gehäuse gelagert
ist, während die Achse des anderen Zwischenrades (12) durch Lenker (13) sowohl mit der Achse des
ersten Zwischenrades (11) als auch mit der Achse des getriebenen Zahnrades (10) in Verbindung
steht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 627 435, 306 017;
österreichische Patentschrift Nr. 13 025.
Deutsche Patentschriften Nr. 627 435, 306 017;
österreichische Patentschrift Nr. 13 025.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 628/221 9,59
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE1117967X | 1954-01-23 | ||
| DE776621X | 1954-01-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1065695B true DE1065695B (de) | 1959-09-17 |
Family
ID=27623689
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1065695D Pending DE1065695B (de) | 1954-01-23 |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1065695B (de) |
| FR (1) | FR1117967A (de) |
| GB (1) | GB776621A (de) |
Families Citing this family (2)
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- DE DENDAT1065695D patent/DE1065695B/de active Pending
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1955
- 1955-01-18 GB GB1477/55A patent/GB776621A/en not_active Expired
- 1955-01-18 FR FR1117967D patent/FR1117967A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB776621A (en) | 1957-06-12 |
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