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DE1777289C - Ziehpresse - Google Patents

Ziehpresse

Info

Publication number
DE1777289C
DE1777289C DE1777289C DE 1777289 C DE1777289 C DE 1777289C DE 1777289 C DE1777289 C DE 1777289C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
auxiliary
articulated
connecting rod
pair
eccentric
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ewald 7320 Göppingen Bergmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
L Schuler GmbH
Original Assignee
L Schuler GmbH
Publication date

Links

Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine Blechziehpresse, bei der bilden, sehr breit baut. Wollte man eine schmaler
der Antriebsexzenter mit dem Stößel durch einen bauende Maschine erreichen, so würde der Winkel
Pleuel und eine Druckstelze verbunden ist, die zu- zwischen Lenker und Verlängerung noch Deiner
sammeii ein Hauptknickstelzenpaar bilden, welches werden und die Belastungsverhältnisse würden noch quer zu der durch die Exzenterachse und die Stößel- 5 ungünstiger werden.
anlenkachse gegebenen Ebene durch ein Hilfsknick- Aufgabe der Erfindung ist es, bei einer Ziehpresse
stelzenpaar auslenkbar ist, wobei das Hilfsknick- mit günstigen Belastungsverhältnissen des Hilfsknick-
stelzenpaar, das sich im Stellungsbereich des Wirkens Stelzenpaares einen raumsparenderen Aufbau des
des Stößelarbeitsdruckes etwa in Strecklage befindet, Antriebssystems als bisher zu schaffen, ohne daß die
an einer im Maschinengestell im Abstand von der xo Exzenterwelle verlängert werden muß.
Exzenterwelle angeordneten Hilfsachse abgestützt Gelöst wird die Aufgabe gemäß der Erfindung da-
und durch einen Hüfspleuel pendelnd angetrieben ist durch, daß das Hilfsknickstelzenpaar unmittelbar an
und wobei sich die Hilfsachse bezüglich der durch die einer an sich bekannten Verlängerung des Pleuels des
Exzenterachse und die Stößelsanlenkachse gegebenen Hauptknickstelzenpaares angreift, die sich über den
Ebene auf derselben Seite befindet, nach der das 15 Anlenkpunkt des Pleuels am Antriebsexzenter hin-
HauptknicksteL/.-npaar ausschwenkt. aus erstreckt und mit dem Pleuel einen zweiarmigen
Eine derartige Ziehpresse ist durch die deutsche Hebel bildet.
Patentschrift !028 069 bekanntgeworden. Bei dieser Der besondere Vorteil der Erfindung liegt darin,
bekannten Maschine ist das freie Ende des Hufs- daß keine Verlängerung der Exzenterwelle und damit
knickstdzenpaares an einem Schwenkhebel angelenkt, ao Minderung der Preßkraft oder Verstärkung der
der um die Exzenterachse drehbar gelagert ist und an Exzenterwelle erforderlich ist. Außerdem baut die
dem ein weiterer Lenker gelenkig befestigt ist, dessen erfindungsgemäße Presse bei relativ großem Hub
freies Ende an dem Kniegelenk des Hauptknickstel- schmal. Die Belascungsverhältnisse des Knickstelzen-
zenpaares angreift. Nachteilig wird bei dieser bekann- paares im Arbeitsbereich des Stößels sind günstig,
ten Maschine einmal der zusätzliche Aufwand eines 35 Ein besonderer Vorteil der Erfindung liegt ferner
drehbar gelagerten Schwenkhebels und eines weiteren darin, daß es auch bei einer eng bauenden Ziehpresse
Lenkers empfuncjen, ebenso, daß wegen des um die mit großem Hub dem Konstrukteur möglich ist. die
Exzenterachse drehbaren Schwc ,khebels die Länge Lage der Hilfsachse und die Abmessungen des Hilfs-
cler Exzenterwelle vergröße-t werden muß, wodurch knickstelzenpaares verhältnismäßig rasch optimal
die Belastbarkeit einer gegebenen Maschine vermin- 30 festlegen zu können, weil durch die Wahl des Län-
dert wird oder wodurch der Erbauer einer derartigen genverhältnisses von Verlängerung zu Pleuel eine
Maschine gezwungen wird, die ohnedies hoch- Übersetzung der Auslenkbewegung des Kniegelenkes
belastete Exzenterwelle noch stärker auszulegen. des Hauptknickstelzenpaares erzielbar ist. Durch den
Außerdem ist diese bekannte Maschine durch die zusätzlich wählbaren Parameter i«t die Auslegung der
Vielzahl an Gelenken in der Herstellung relativ teuer. 35 Maschine erleichtert. Da es somit möglich ist, das
Im älteren Patent 1240 802 ist eine Blcch-Zieh- zweite Knickstelzenpaar kürzer auszubilden, kann presse beschrieben, bei der sich das Hilfsknickstelze:?- dieses Knickstelzenpaar auch leichter gebaut werden, paar im Arbeitsbereich des Stößels etwa in Streck- da kürzere Knickstelzen eine größere Sicherheit gegen lage befindet. Bei dieser Maschine befindet sich je- Ausknicken aufweisen. Es ist schließlich in vorteiltloch die Hilfsachse des Hilfsknickstelzenpaares auf 40 hafter Weise möglich, die Hilfsachse schräg oberhalb der einen Seite deir durch die Exzenterachse und die der Exzenterwelle anzuordnen, wodurch der Antrieb Stößclunlenkachsc gegebenen Ebene und das Knie- für die Querbewegung des Kniegelenkes des Hauptgelenk des Hauptknickstelzenpaares schwingt nach knickstelzenpaares in den freien Raum oberhalb der tier anderen Seite dieser Ebene aus. Dadurch ist der Exzenterwelle der Presse zu liegen kommt. Durch die bei der Verwirklichung dieses Antriebssystems be- 45 Gelenkverbindung zwischen der Hilfsachse und einer nötigte Raumbedarf nicht besonders gering. Verlängerung des Pleuels über den Anlenkpunkt an
Durch die USA.-Patentschrift 2781015 ist eine der Exzenterwelle hinaus wird eine wesentliche ein-
2ichpresse bekanntgeworden, die ein Hauptknick- fächere Anordnung erreicht als bei der bekannten
»telzcnpaar aufweist, das aus einem Pleuel und einer Ziehpresse, bei der die Kraft in das Kniegelenk des
Ikimit gelenkig verbundenen Druckstelze besteht. Der 50 Hauptknickstelzenpaares eingeleitet wird, ohne daß
Pleuel ist iibcr seinen Anlenkpunkt am Exzenter hin- dabei die Nachteile der bekannten Presse mit Pleuel-
eus verlängert und diese Verlängerung schließt mit Verlängerung, wie ungünstige Belastungsverhältnissc,
Ilen Pleuel einen stumpfen Winkel ein. Am Ende der in Kauf genommen werden müßten.
Verlängerung ist ein Lenker gelenkig befestigt, dessen Bei einer bevorzugten Ausfuhrungsform der Erfin-
andercs Ende um ein maschinenfestes Lager schwenk- 35 dung bildet der Pleuel mit seiner Verlängerung in an
bar ist. Die Verlängerung und der an der Verlange- sich bekannter Weise einen Winkel. Dadurch ist es in
rung gelenkig befestigte Lenker schließen zueinander vorteilhafter Weise möglich, durch Verändern des
stets einen Winkel ein, der nicht sehr stark von einem Winkels zwischen Pleuel und Verlängerung die Lage
rechten Winkel abweicht. Das hat zur Folge, daß im der Hilfsachse und die Abmessungen des zweiten
Stcllungsbcreichdes Wirkens des Stößelarbeitulruckcs 60 Knickstelzenpaares weiter variieren zu können, wie
ungünstige Belastungsverhältnissc auftreten, da sich es den für den jeweils vorliegenden Fall vorgegebenen
Lenker und Verlängerung nicht in Strecklage befin- Randbedingungen optimal entspricht,
den. Die Rclastungsvcrhähnissc erzwingen hierdurch Bei einer AusfUhrungsform der Erfindung ist an
eine sehr massive und schwere Gestaltung dieser Bau- der Verlängerung des Pleuels in an sich bekannter
elemente. Der Anlenkpunkt für den Lenker befindet 65 Weise ein Lenker und an diesem ein Arm eines um
j.i'/Ji etwa auf gleicher Höhe wie die Exzenterwelle, so die Hilfsachse schwenkbaren Doppelhobels angelenkt,
Jic Maschine, obwohl der Lenker und die Ver- wobei der Lenker und der eine Arm des Doppel-
einen etwa rechten Winkel miteinander hebeis das Hilfsknickstelzenpaar bilden. Dabei kann
in weiterer Ausbildung vorgesehen sein, daß am anderen Arm des Doppelhebels der Hilfspleuel angeienkt ist, der mit einem Exzenter verbunden ist, der von der gleichen Antriebswelle angetrieben ist wie der Exzenter des Pleuels des Hauptknickstelzenpaares. Diese Merkmale, ausgenommen die Verlängerung, finden sich schon in der deutschen Patentschrift 1 028 069 und werden deshalb nur in echten Unteransprüchen beansprucht. Man erhält auf diese Weise einen Aufbau der erfindungsgemäß ausgebildeten m Maschine, der die gewünschte Kinematik aufweist und bei dem keine unerwünscht ungünstigen Belastungsverhältnisse auftreten, so daß eine relativ leichte und wenig aufwendige Gestaltung insbesondere des Hilfsknickstelzenpaares möglich ist.
In der Zeichnung sind die zum Verständnis der Erfindung notwendigen Teile einer Ausführungsform der Erfindung schemaüsch dargestellt.
Bei der dargestellten Ausführungsform weist die Presse einen Tisch 1 und ein Kopfstück 2 auf, das von einem Ständer 3 getragen wird. In dem Ständer 3 ist ein Stößel 4 auf- und abbewegbar geführt. Der Stößel ist mit einer Druckstelze 5 an einem Stößelanlenkpunkt gelenkig verbunden, die an ihrem anderen Ende unter Bildung eines Kniegelenkes 7 mit einem Pleuel 6 verbunden ist. Die Druckstelze 5 und der Pleuel 6 bilden zusammen ein Hauptknickstelzenpaar 5.6. Der Pleuel 6 ist an seinem dem Kniegelenk 7 abgewandten Ende an einem Antriebsexzenter 8 in einem Anlenkpunkt 9 angelenkt. Der Antriebsexzenter 8 ist von einer Antriebswelle angetrieben. Der Pleuel 6 ist über seinen Anlenkpunkt 9 hinaus verlängert; seine Verlängerung 10 bildet zusammen mit dem Pleuel 6 einen Winkelhebel. Am Ende der Verlängerung 10 ist ein Lenker 11 angelenkt, dessen anderes Ende an einem Arm 12 eines Winkelhebels 12, 13 angelenkt ist, der um eine ttiaschinenfeste Hilfsachse 14 schwenkbar gelagert ist, die im Kopfstück 2 der Presse untergebracht ist. Die Teile 11 und 12 sind das Hilfsknickstelzenpaar. Der Arm 13 d?s Winkelhebels 12, 13 ist über einen Hilfspleuel 15 mit einem Exzenter 16 verbunden, der von der gleichen Antriebswelle angetrieben wird wie der Exzenter 8. Die Hilfsachse 14 befindet sich außerhalb der Lager der Antriebswelle.
Die beweglichen Teile der Maschine sind in der Zeichnung lediglich durch Striche schematisch angedeutet, wogegen es «ich in Wirklichkeit um große Und teilweise recht erhebliche Kräfte übertragende Stangen und Platten handelt. Da durch die Erfindung die Hilfsachse 14 oberhalb der Antriebswelle im Kopfstück 2 der Presse untergebracht werden kann, ist es möglich, auf diese Weise eine relativ e μ bauende Presse mit großem Hub zu erhalten.

Claims (4)

Palentansprüche:
1. Blechziehpresse, bei der der Antriebsexzenter mit dem Stößel durch einen Pleuel und eine Druckstelze verhunden ist, die zusammen ein Hauptknickstelzenpaar bilden, welches quer zu der durch die Exzenterachse und die Stößelanlenkachse gegebenen Ebene durch ein Hilfsknickstelzenpaar auslenkbar ist, wobei das Hilfsknickstelzenpaar. das sich im Stellungsbereich des Wukens des Stößelarbeitsdruckcs etwa in Strecklage befindet, an einer \i. Maschinengestell i,n Abstand von der Exzenterwelle angeordneten Hilfsachse abgestützt und durch einen Hilfspleuel pendelnd angetrieben ist und wobei skh die Hilfsachse bezüglich der durch die Exzenterachse und die Stößelanlenkachse gegebenen Ebene auf derselben Seite befindet, nach der das Hauptknickstelzenpaar ausschwenkt, dadurch gekennzeichnet, daß das Hiifsknickstelzenpaar (11, 12) unmittelbar an einer an sich bekannten Verlängerung (10) des Pleuels (6) des Hauptknickstelzenpaares (5, (1) angreift, die sich über den Anlenkpunkt (9) des Pleuels (6) am Antriebsexzenter (8) hinaus erstreckt und mit dem Pleuel (6) einen zweiarmigen Hebel (6, 10) bildet.
2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Pleuel (6) mit seiner Verlängerung (10) in an sich bekannter Weise einen Winkel bildet.
3. Presse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Verlängerung (10) in an sich bekannter Weise ein Lenker (11) und an diesem ein Arm (112) eines um die Hilfsachse (14) schwenkbaren bekannten Doppelhebds (12, 13) angelenkt ist, wobei der Lenker (11) und der eine Arm (12) des Doppelhebels (12, 13) das Hilfsknickstelzenpaar bilden.
4. Presse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise am anderen Arm (13) des Doppclhebels (12,13) der Hilfspleuel (15) angelenkt isl, der mit einem Exzenter (16) verbunden ist, der von der gleichen Antriebswelle angetrieben ist v/ie der Kurbelzapfen (9), wie ebenfalls bekannt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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