DE1065512B - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B19/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing insulators or insulating bodies
- H01B19/04—Treating the surfaces, e.g. applying coatings
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R15/00—Details of measuring arrangements of the types provided for in groups G01R17/00 - G01R29/00, G01R33/00 - G01R33/26 or G01R35/00
- G01R15/04—Voltage dividers
-
- H—ELECTRICITY
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- H01C—RESISTORS
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- H01C17/02—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing resistors adapted for manufacturing resistors with envelope or housing
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Description
DEUTSCHES Mrvdk PATENTAMT
«χ. 21 c 54/05
M36067Vmd/21c
BEKANNTMACHUNG
DEBANHELDDNG
DND AUSGABE DEH
AOSLEGESCHBIFT: 17. SEPTEMBER 195!»
Die Erfindung bezieht sich auf einen Hochspannungs-Hochohm widerstand, der aus einzelnen Widerstandseinheiten
aufgebaut ist, die durch Potentialbleche voneinander getrennt sind.
Bei den bekannten Höchspannungs-Hochohmwiderständen
ist nachteilig, daß das Isolationsmaterial, in das die Widerstände eingebettet sind, nicht aus einem
homogenen Material besteht. Wird z. B. öl als Isolationsmaterial
verwendet, so müssen das Gefäß und die Halterung der Widerstände aus festem Material bestehen.
Entlang der Trennflächen können Kriechstrompfade ausgebildet werden oder Oberflächerientladungen
auftreten, insbesondere bei merklichen Unterschieden in der Größe der Dielektrizitätskonstanten
der verschiedenen Materialien. Ferner ist bei diesen »5 Hochspannungs-Hochohmwiderständen nachteilig, daß
die Potentialbleche den Hochspannungs-Hochohmwiderstand nicht in einzelne Einheiten unterteilen,
sondern z. B. nur auf der Außenseite liegen, so daß auf der Innenseite der Wand des Isolationsgefäßes ao
Kriechströme bzw. Überschläge auftreten können. Andere Hochspannungswiderstände, bei denen die
Einzelwiderstände selbsttragend angeordnet sind, bei denen also zusätzliche Stützelemente vermieden werden,
sind so gebaut, daß das elektrische Potential- as
gefälle beim Anlegen elektrischer Spannung einen für Messung und Spannungsverteilung ungünstigen Verlauf
nimmt.
Die genannten Nachteile werden bei einem Verfahren zur Herstellung einer Einheit eines Hochspannungs-Hochohmwiderstandes,
bestehend aus einzelnen, in Gießharz eingebetteten Widerständen erfindungsgemäß
dadurch vermieden, daß in einer Gießform über geeignete Halter aus Gießharz eine Kette von Widerständen
in an sich bekannter Weise wendelförmig aufgewickelt wird und daß durch Auffüllen der Gießform
mit Gießharz gleicher Dielektrizitätskonstante die Widerstandskette in die Wand eines Hohlzylinders
aus Gießharz eingebettet wird.
Ein besonderer Vorteil der nach diesem Verfahren hergestellten Einheit eines Hochspannungs-Hochohmwiderstandes
besteht darin, daß durch die Anbringung von Haltern aus Gießharz mit gleicher Dielektrizitätskonstante
wie der des übrigen Einbettungsgießharzes Kriechströme und Gleitentladungen verhindert werden,
die andernfalls bei einem DK-Sprung auftreten. Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch eine nach diesem
Verfahren hergestellte Einheit eines Hochspannungs-Hochohmwiderstandes
entlang der Achse des Hohlzylinders 1 aus Gießharz.' Die einzelnen Widerstände2,
z. B. Kohleschichtwiderstände, sind zu einer Kette aneinandergereiht, die wendelförmig innerhalb der
Wand des Hohlzylinders 1 verläuft. Die beiden Enden der Widerstandskette sind, ,als Kontaktplättchen 10
Verfahren zur Herstellung
eines Hödispannungs-Hodiohm Widerstandes
eines Hödispannungs-Hodiohm Widerstandes
Anmelder:
Karl Müller & Co. o. H. C1.
Stuttgart-Feuerbach, Leobener Str. 71
Stuttgart-Feuerbach, Leobener Str. 71
Dr. Heinz Maier-Leibnitz, München,
Dipl.-Ing. Karl Maurer, Stuttgart-Weil im Dorf,
und Dipl.-Ing. Rudolf Kneuer, München,
sind als Erfinder genannt worden
ausgebildet, so daß beim Zusammenbau der einzelnen Einheiten durch dazwischenliegende Potentialbleche
der elektrisch leitende Kontakt hergestellt wird.
Fig. 2 zeigt einen Hochspannungs-Hochohmwiderstand, der aus den in Fig. 1 dargestellten Einheiten 1
und dazwischenliegenden Potentialblechen 3 aufgebaut ist. Die in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung
angebrachten Potentialbleche 3 sind in Bezug auf die Achse 4 rotationssymmetrisch und aus zwei Teilen
S, 6 zusammengesetzt. Im mittleren Teil 7 der Potentialbleche können — im Ausführungsbeispiel nicht
dargestellte — Erhöhungen bzw. Vertiefungen vorgesehen werden, durch welche die Potentialbleche nach
ihrem Zusammenlegen gegen eine Verdrehung und Verschiebung gesichert werden.
Durch diese vorteilhafte Ausführungsform der Potentialbleche 3 werden ferner die Einheiten 1 beim
Zusammensetzen des Hochspannungs-Hochohmwiderstandes in ihrer Lage fixiert. Der Oberteil 5 und der
Unterteil 6 jedes Potentialbleches sind zweckmäßig federnd ausgebildet, insbesondere der ringförmige
Innenwulst 9 und der ringförmige Außenwulst 8. Dadurch wird ermöglicht, daß der Hochspannungs-Hochohmwiderstand
in eine Halterung geschoben und dort federnd befestigt werden kann. Ein besonderer Vorteil
bei der Herstellung der Potentialbleche 5 ist ferner darin zu sehen, daß die beiden Teile 5, 6 aus jeweils
einem Blech in einem Arbeitsgang gepreßt werden können. Die Krümmung der Wulstringe wird
zweckmäßig entsprechend den Erfordernissen der gewüschten elektrischen Spannungsfestigkeit gewählt.
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung einer Einheit eines Hochspannungs - Hochohmwiderstandes, bestehend
aus einzelnen, in Gießharz eingebetteten Widerständen, dadurch gekennzeichnet, daß in einer
Gießform (30, 31) über geeignete Halter (32) aus Gießharz eine Kette von Widerständen in an sich
bekannter Weise wendelförmig aufgewickelt wird und daß durch Auffüllen der Gießform mit Gießharz
gleicher Dielektrizitätskonstante die Widerstandskette in. die Wand eines Hohlzylinders aus
Gießharz eingebettet wird.
2. Hochspannungs-Hochohmwiderstand, der aus nach Anspruch 1 hergestellten Einheiten mit
zwischen diesen Einheiten liegenden Potentialblechen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß jedes
Potentialblech (3) aus zwei spiegelbildlich gleichen Teilen (5, 6) besteht, die entlang der Innenwand
und der Außenwand der hohlzylindrischen Einheiten ringförmige Wülste (8, 9) bilden.
3. Hochspannungs-Hochohmwiderstand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden Teile (S, 6), aus denen ein Potentialblech besteht, federnd ausgebildet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentanmeldungen L11405 VIIId/21c
(bekanntgemacht am 4. 11. 1954); J4480 VIIId/21c
(bekanntgemacht am 8. 10. 1953).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
·.£■'■■:■■■
Qi 909 628/316 9.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1065512B true DE1065512B (de) |
Family
ID=591835
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1065512D Pending DE1065512B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1065512B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1763486B1 (de) * | 1967-06-09 | 1971-11-18 | Comp Generale Electricite | Gleichstrom hochspannungsanlage |
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- DE DENDAT1065512D patent/DE1065512B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1763486B1 (de) * | 1967-06-09 | 1971-11-18 | Comp Generale Electricite | Gleichstrom hochspannungsanlage |
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