DE1065464B - Informationsspeichersystem· - Google Patents
Informationsspeichersystem·Info
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Classifications
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Description
Für die Aufzeichnung und die Wiedergabe von Informationen in Form von Impulsen sind verschiedene
Systeme bekannt. Typische Systeme dieser Art zeichnen Impulse als verschiedene unterschiedliche Signale
auf, von denen jedes eine Stirn- und eine Endkante aufweist. Die Aufzeichnung von binären Informationen,
z. B. Einsen, kann auf diese Weise durch die Anwesenheit eines Impulses wiedergegeben werden,
während Nullen durch die Abwesenheit eines Impulses dargestellt werden können. Solche Systeme
werden im allgemeinen »Zurück-nach-NulU-Systeme bezeichnet. Eine weitere bekannte Methode verwendet
eine Impulsumhüllungstechnik oder das sogenannte »Nicht-zurück-nach-Nulle-Verfahren, worin ein nach
Positiv verlaufender Übergang z. B. benutzt wird zur Identifizierung einer anschließenden Zeitspänne, welche
z. B. alle binären Einsen enthält. Ein anschließender nach Negativ verlaufender Übergang wird verwendet
zur Identifizierung einer weiteren Zeitspanne, welche alle binären Nullen enthält. Solche »Nicht-zurücknach-Nulk-Verfahren
oder Impulsumhüllungssysteme verwenden im allgemeinen ein Zeitsignal in Verbindung
mit der aufgezeichneten Impulsumhüllung, um dadurch einheitlich die Zahl der binären Einsen oder
Nullen zu bestimmen, welche in den betreffenden Zeitspannen vorliegen. Ein anderes. System zeichnet die
binären Einsen beispielsweise durch Impulse einer Polarität und die binären Nullen durch Impulse der
entgegengesetzten Polarität auf.
Die verschiedenen bekannten Systeme besitzen Vorteile und Nachteile. Im allgemeinen ist. jedoch
jedes dieser Systeme amplitudenabhängig. Infolgedessen müssen Ansprechstufen in den Rückkopplungsstromkreisen vorgesehen werden, so daß Geräusche,
die auf der Grundlinie der aufgezeichneten Information erscheinen, in den Taktperioden den Wiedergabekreis
nicht auslösen und dabei Fehler hervorrufen. Wenn die bekannten Systeme verwendet werden für
die Aufzeichnung von binären Einsen und Nullen, dann entsprechen aufgezeichnete Informationen, welche
für gewöhnlich eine willkürliche Reihe von Impulsen enthalten,- diesen binären Einsen und Nullen, und
dieser willkürliche Zug ist im allgemeinen unsymmetrisch in bezug auf die, Nullachse der aufgezeichneten
Information. Aus diesem Grund haben diese Systeme die weitere Eigenheit, daß der zwangsläufige
Ablauf der erzeugten Wellenformen für gewöhnlich so schwankt, daß die Grundlinie schwer zu bestimmen ist
bei dem Wiedergabe- oder Lesesignal. Diese Systeme besitzen ferner betriebliche Schwierigkeiten, die
primär durch mechanische Ungenauigkeiten hervorgerufen
werden und welche während der Aufzeichnung oder Wiedergabe von Informationen auftreten.
Solche mechanischen Ungenauigkeiten bringen es mit Informationsspeichersysteni
Anmelder:
Sperry Rand Corporation, New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: DipL-Ing. E. Weintraud, Patentanwalt,
Frankfurt/M., Mainzer Landstr. 136-142
Beanspruchte Priorität: V. St. v. Amerika vom 30. Juli 1956
John Presper Eckert jun., State Road Gladwyne, Pa., John Clark Sims, Spring House, Pa.,
und Herbert Frazex Welsh,, Philadelphia, Pa. (V. St. A.), sind als Erfinder genannt worden
sich, daß die Dichtigkeit der aufgezeichneten Impulse geringer wird als die optimale Dichtigkeit, die an sich
in dem Aufzeichnungsmedium hervorgerufen werden könnte.
Um die geschilderten-Schwierigkeiten zu vermeiden, sieht die Erfindung ein Informationsspeichersystem
vor, welches eine. Phasenmodulationstechnik
für die Unterscheidung' der Impulse der binären Einsen und binären Nullen verwendet. Gemäß der Erfindung
weisen bei einem Informationsspeichersystem mit einem die gespeicherten Signale abfühlenden
Wandler und einem mehrere Kennzeichen tragenden Aufzeichnungsmittel, die gegeneinander bewegt werden, wobei unterschiedliche binäre Iriformationssignale
durch Zeitimpulse identifiziert werden, die Informationssignale1 Impulse einer ersten für ein erstes
binäres Nachrichtenelement kennzeichnenden Phasenlage und Impulse einer zweiten für ein zweites binäres
Nachrichtenelement kennzeichnenden Phasenlage auf ;■ mit dem Wandler- verbundene Schaltmittel sprechen
zur Erzeugung einer Folge von in gleichmäßigen Abständen auftretenden Zeitimpulsen auf Informationssignale beider Phasenlagen an, und von diesen Zeitimpulsen
gesteuerte Prüf mittel greifen in gleichen, regelmäßig aufeinanderfolgenden Zeitintervallen Informationssignale
ab und prüfen sie auf ihre Phasenlage statt auf ihre Amplitude, so daß eine größere
Dichtigkeit der auf dem Aufzeichnungsträger gespeicherten Information ermöglicht wird und durch
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Schräglauf hervorgerufene Fehler korrigiert werden. Bei der Anordnung nach der Erfindung wird somit die
aufgezeichnete Information selbst dazu verwendet, um intern, Zeitimpulse zu erzeugen und -dadurch die gewünschte
Untersuchung der aufgezeichneten Information
während ihres Abgriffes zu ermöglichen. .' Für Informationsspeicher sind bereits Anordnungen
zur Herstellung von Zeitimpulsen vorgeschlagen worden, bei denen die Phasenlage eines Zeitimpuls-
gewünschten Untersuchungs- oder Zeitimpulse hervorrufen, wodurch die Wirksamkeit des Systems verbessert
wird.
Gemäß weiteren Merkmalen der Erfindung kann die 5 abgelesene Information einer Registereinrichtung zugeführt
werden, um die Information über eine größere Zeitperiode zu speichern, wobei eine gewünschte Übersetzung
zwischen dem verhältnismäßig langsam bewegten Band und einer verhältnismäßig schnell
gebers durch jeden auftretenden Angabenimpuls be- ίο arbeitenden Recheneinrichtung bewirkt werden, kann,
richtigt wird. Bei diesem Vorschlag ist ein auf Infor- Die Merkmale, Vorteile und Ausbildungen der Er-
mationsimpulse ansprechender binärer Zähler vorgesehen,
der wiederum zwei Schwingungserzeuger steuert, von denen je einer für jeden stabilen Betriebszustand
eingeschaltet wird und deren Ausgangsimpulse kombiniert werden zur Ableitung der Zeitimpulse.
Im Gegensatz'hierzu verwendet die Erfindung einen einzelnen Schwungradoszillator, der auf Impulse
beider Phasen anspricht, zur Erzeugung der Zeitimpulse.
Die Erfindung verwendet, wie gesagt, eine Phasenmodulationstechnik
zur Unterscheidung zwischen Informationen verschiedener Bedeutung. Dadurch läßt
sich ein verbessertes Verhältnis Signal zu Geräusch
erzielen, so daß Aufzeichnungsgeräusche ignoriert 25
werden können. Die Erfindung ermöglicht ferner eine
höhere Impulsdichte bei der Aufzeichnung von Informationen und ist im besonderen geeignet, die obere
Grenze der praktischen Auflösung beträchtlich hinauszuschieben, welche bei irgendeinem Aüfzeichnungs- 30 bestimmte Einrichtungen außer durch Bezugszeichen material erreichbar ist. ' durch für ihre Wirkungsweise bezeichnende Buch-
sich ein verbessertes Verhältnis Signal zu Geräusch
erzielen, so daß Aufzeichnungsgeräusche ignoriert 25
werden können. Die Erfindung ermöglicht ferner eine
höhere Impulsdichte bei der Aufzeichnung von Informationen und ist im besonderen geeignet, die obere
Grenze der praktischen Auflösung beträchtlich hinauszuschieben, welche bei irgendeinem Aüfzeichnungs- 30 bestimmte Einrichtungen außer durch Bezugszeichen material erreichbar ist. ' durch für ihre Wirkungsweise bezeichnende Buch-
Auch auf der Wiedergabeseite des Systems wird stäben gekennzeichnet. Dabei bedeutet
findung werden im einzelnen an Hand der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels erläutert, welches in
den Zeichnungen dargestellt ist. Es zeigen
Fig. 1A bis 11 ein Zeitdiagramm eines Aüfzeichnungs-
und Wiedergabesystems nach der Erfindung,
Fig. 2 ein Blpckdiagramm einer Steuereinrichtung,
die geeignet ist, selbst Zeitimpulse zu erzeugen und Informationen abzulesen,
Fig. 3 eine Schaltungsanordnung einer Untersuchungsschleuse,
wie sie in Verbindung mit der Erfindung verwendet wird, :
Fig. 4 eine Schaltungsanordnung eines Registereingangskreises,
Fig. 5 a und 5 b einen Registerausgangskreis,
Fig. 6 ein Registersystem, welches in Verbindung mit einem Mehrkanalaufzeichnungssystem. nach der
Erfindung gemäß Fig. 2 verwendet werden kann.
Zur besseren Verdeutlichung sind in den Figuren
eine Impulsmodulationstechnik für die Unterscheidung zwischen der empfangenen Information verschiedener
Bedeutung verwendet.. Im besonderen können die binären ■ Einsen angesehen werden als Impulse einer
ersten Polarität, welche auftreten in Zeitintervallen, die in Abstand voneinander liegen, während die
binären Nullen als Impulse einer entgegengesetzten
B = Puffer,
DF bzw. D = Verzögerungselemente, ...G = Impulsschleusen,
R = Gleichrichter. .
Informationsimpulse, die entweder eine binäre Eins
oder eine binäre Null darstellen, haben die Form von Polarität betrachtet werden können, die z. B. um 180° 40 Impulssignalen mit charakteristischen Phasen. Fig. IA
in der Phase gegenüber den Impulsen der binären stellt z. B. einen Zug von binären Einsen dar, und es
■Einsen verschoben ist und die in den in Abstand von- ist ersichtlich, daß jede binäre Eins durch eine: Rechteinander
liegenden Zeitintervallen auftreten. Züge eckkurve in einer ersten Phasenlage wiedergegeben
von solchen phasenmodulierten Impulsen, die entweder wird. Fig. IB kann betrachtet werden als Wiedergabe
binäre Einsen oder binäre Nullen, darstellen, können 45 eines Zuges von binären Nullen, und es ist wiederum
z.B. auf einem magnetischen Band aufgezeichnet wer- ersichtlich, daß jede binäre Null eine Rechteckkurve
den, welches einen Kanal oder mehrere Kanäle besitzt, ~~
lind die aufgezeichnete Information kann die Form
von in Abstand voneinander liegenden Blöcken von Informationen annehmen, wobei jeder dieser Blöcke
in Worte oder Unterteilungen von Informationen ■aufgeteilt ist. Wenn solch eine Blockform verwendet
wird für die Aufzeichnung von Informationen, dann können keine Informationen enthaltende Abstände
: zwischen den Blöcken im Aufzeichnungsmedium ver- 55 Die jeweilige Bestimmung kann mittels Rückkopplung
wendet werden, um Steuersignale zu speichern, z.B. durch Vergleich mit einem aufgezeichneten Signal
Anfangs- und Endimpulse, welche den Beginn und die irgendeines Standards oder durch Phasenvergleich des
Beendigung eines Informationsblockes kennzeichnen, aufgezeichneten Signals mit einem Zeitimpuls geoder'Synchronisationsimpulse,
troffen werden. Der erzeugte Zeitimpuls umfaßt
■ Ein vollständiges Informationsspeichersystem, wel- 60 seinerseits wiederum einen Zug von in regelmäßigen
ches mit in ihrer Phase aufgezeichneten Informationen 'Abständen auftretenden Impulsen, wie z. B. Fig. IF
und Steuersignalen der erörterten Art arbeitet, kann zeigt. Die Phase jedes dieser Impulszüge kann durch
ferner Mittel enthalten, die auf Signale auf einem einen Gedächtnisstromkreis bestimmt werden. In
Band ansprechen und Zeitimpulse erzeugen, und diese Übereinstimmung mit einem besonderen Merkmal der
, Zeitimpulse können wiederum verwendet werden, um 65 Erfindung, das später beschrieben wird, können die
die · aufgezeichnete Information während in Abstand vorgenannten Zeit-oder Untersuchungsimpulse intern
voneinander "regelmäßig auftretenden Zeitspannen zu erzeugt werden während des Ablesens der Infor-
■ untersuchen und hierbei das Ablesen der gespeicherten mation, wobei die jeweilige Phase der Zeitimpulse
Information zu bewirken. Durch solch eine Anord- direkt von dem zeitlichen Erscheinen der aufgezeich-
: nung kann die aufgezeichnete Information selbst die 70 neten Information abhängt.
der gleichen Ausbildung wie die der binären Einsen aufweist, jedoch um 180° in der Phase gegenüber der
Welle der binären Eins verschoben.
Solche Phasenmodulationsdarstellung sieht eindeutige Definitionen für die Anwesenheit oder Abwesenheit
einer binären Eins oder einer binären Null so vor, daß eine dargestellte Stelleneinheit bestimmt wird
durch die Phase des Signals, das aufgezeichnet ist.
. Fig. 1 C zeigt einen Zug von Iriformationsimpulsen,
welcher sowohl binäre Einsen, wie binäre Nullen enthält, die in der beschriebenen Weise durch ihre
Phasenlage wiedergegeben sind. Die Information, welche in dem Impulszug der Fig. 1 C niedergeschrieben
ist, ist in idealisierter Kurvenform dargestellt. Die aufgezeichnete und die empfangene Information nimmt
demgegenüber normalerweise die Form eines Zuges von verschliffehen Impulsen gemischter Phasenlage
ein, wobei die tatsächlich aufgezeichneten oder empfangenen Phasen dieser Impulse die Information bestimmen,
die aufgezeichnet wurde.
Bei dem Ablesen von Informationen, die mit Phasenmodulation aufgezeichnet sind, wie in den
Fig. 1A bis IC dargestellt ist, besitzen die Abfühleinrichtungen,
die für gewöhnlich verwendet werden, eine beschränkte Bandbreite sowohl wegen der Stabilität
wie wegen des Geräuschpegels. Daher wird die Information nicht genau in der gleichen Form, in der
sie aufgezeichnet wurde, wiedergegeben. Zum Beispiel ist es üblich, das untere Ende des Frequenzspektrums
zu beschneiden, so daß es in einer Form wiedergegeben werden kann, die keine Gleichstromkomponenten
enthält, weil eine Anhäufung solcher Gleichstromkomponenten tatsächlich die Grundlinie der
wiedergegebenen Information stark verschieben und dadurch Irrtümer beim Ablesen der Information hervorrufen
würde. Um solche Irrtümer zu vermeiden, verwenden die magnetischen Wiedergabesysteme eine
definierte untere Erequenzbegrenzung. Auch die optisehen Ablese- und Wiedergabesysteme haben ähnliche
Frequenzcharakteristiken. Darüber hinaus beschränken die Abfühlsysteme für die Wiedergabe von Informationen
in Form von Impulsen das obere Ende des Frequenzspektrums, so daß Geräuschsignale nicht zu
den mit der Abfühlapparatur verbundenen Entzifferungs- und Analysierungskreisen gelangen können.
Infolge der geschilderten Eigenschaften der Abfühleinrichtungen, z. B. der üblichen magnetischen
Wandler, nimmt die abgelesene und wiedergegebene Information im allgemeinen die Form einer Ableitung
der aufgezeichneten Signale an. Im Falle einer phasenmodulierten Aufzeichnung, wie sie in Fig. 1 C
wiedergegeben ist, hat die wiedergegebene Information die Form von positiven und negativen Spannungsstoßen,
die symmetrisch um eine Mittellinie angeordnet sind, wobei die Reihenfolge des Auftretens der
positiven und der negativen Spannungsstöße bestimmt wird dadurch, ob die aufgezeichnete Information die
Form eines positiv verlaufenden oder negativ verlaufenden
Impulses hatte. Fig. ID zeigt eine solche abgelesene Information entsprechend der Aufzeichnung
nach Fig. 1 C; sie umfaßt eine Reihe von in Abstand
voneinander angeordneten, nach der positiven oder nach der negativen Seite verlaufenden Impulsspitzen.
Die besondere Wellenform der Fig. ID ist in hohem
Maße idealisiert. Solche Signale können nur beobachtet werden, wenn das Aufzeichnungsmedium, z. B.
ein magnetisches Band, weit unterhalb seiner Auflösungsgrenze betrieben wird. Da jedoch die aufgezeichneten
Impulse so eng wie möglich aneinandergehäuft werden auf dem Aufzeichnungsmedium, werden
in der Praxis gewisse Abweichungen der Ableseoder Wiedergabecharakteristiken dieser Impulse beobachtet.
Nachdem bestimmte Grenzwerte der Auflösung erreicht sind, kann eine Aufzeichnung mit
höherer Impulsdichtigkeit vorgenommen werden, aber die Wiedergabesignale werden in ihrer Amplitude
vermindert. Diese Amplitudenverminderung kann natürlich nicht einfach durch die Verwendung eines
Wiedergabeverstärkers mit höherem Ausstoß geheilt werden, da alle ursprünglichen Geräuschquellen, in
dem System noch vorhanden sind. Darüber hinaus speichert auch das Aufzeichnungsmedium Geräusche
bzw. erzeugt Geräusche, z.B. auf Grund zufälliger Materialungleichmäßigkeiten. ,Übersprechen, nicht nur
zwischen Wiedergäbeeinheiten, sondern auch zwischen verschiedenen miteinander arbeitenden Stromkreisteilen,
wird mehr und mehr bemerkbar, und die Schwelle· für die Ausschaltung der erwähnten Geräusche
wird sehr kritisch. Infolgedessen sind die beschriebenen, von der Amplitude abhängigen Aufzeichnungsänordnungen
um so schlechter geeignet, je höher die Dichtigkeit "der aufgezeichneten Impulse ist, und
dieser Mangel wird vergrößert durch das Wandern der. wiedergegebenen Gründlinie infolge von ungelöschten
Gleichstromkomponenten, welche die Wirksamkeit des Schwellensystems zerstören, wodurch
Geräuschimpulse weitere Fehler hervorrufen können während der Wiedergabe der Information.
Die ideale Wellenform für langsame Signale, die in Fig. ID wiedergegeben ist, degeneriert für stark gehäufte Signale in eine Wellenform, wie sie in der
Fig. 1E gezeigt ist. Es muß aber bemerkt werden, daß das Phasenmodulationsverfahren, das bei der Erfindung
verwendet wird, die Nachteile, die den amplitudenabhängigen Systemen anhaften und die
vorstehend erläutert worden sind, nicht besitzt. Aus Fig. 1E ist zu entnehmen, daß positive Halbwellen
sofort von negativen Halbwellen bei dem Ablesen gefolgt sind. Die oberhalb und die unterhalb einer
Grundlinie auftretenden Halbwellen halten sich in
etwa die Waage, wenigstens innerhalb einer endlichen Zahl von Ableseimpulsen. Infolgedessen werden keine
Einrichtungen zum Zurückhalten von Gleichstrom notwendig während des Ablesens von phasenmodulierter
Information nach der Erfindung, sofern die Zeitkonstanten der verschiedenen Elemente des Ablesestromkreises
in geeigneter Weise bemessen sind.
Es muß ferner bemerkt werden, daß infolge des abwechselnden
Auftretens von positiven und negativen Amplituden der Ablesesignale nach Fig. IE es möglich
ist, ein Zeitsignal oder Untersuchungsimpulse direkt von der abgelesenen Information abzuleiten.
Demgegenüber muß normalerweise bei den vorstehend erörterten, amplitudenabhängigen Systemen eine unabhängige
äußere Zeitimpulsquelle vorgesehen sein, wobei jede zeitliche Nichtübereinstimmung zwischen
dem äußeren Takt- oder Zeitimpuls und der aufgezeichneten Information während des Abfühlens
oder Uesens der Information Fehler hervorrufen kann und häufig hervorruft. ; , . ■
Zeitimpulse nach Fig. IF können natürlich nicht
unmittelbar aus den in. Fig. 1E dargestellten Ablese-
-Signalen erzeugt werden. Daher sind Stromkreise vorgesehen, welche von der abgelesenen Information
(Fig. 1 E) gesteuert werden und die Zeitimpulse nach Fig. 1F erzeugen. Diese Stromkreise umfassen, wie
dies im einzelnen an Hand der Fig. 2 noch beschrieben wird, Mittel zur Differenzierung der Ablesesignale,
welche hierbei eine abgeleitete Wellenform erzeugen, wie sie z. B. in Fig. IG dargestellt ist. Das resultierende
.-abgeleitete Signal wird einem üblichen Verstärker und einem Impulsbildnerstromkreis zugeführt,
wodurch ein rechteckig geformter und in seiner Zeitdauer bemessener Impulszug nach Fig. IH erzeugt
wird. Das Signal nach Fig. 1 H wird wiederum differenziert und voll gleichgerichtet, so daß eine Reihe
von Impulsen nach Fig. 11 entsteht, welche ungefähr
den Spannungsspitzen der ursprünglich aufgezeichneten Information (Fig. 1 C) entsprechen.
Ein Vergleich der verschiedenen in Fig. 1 dargestellten
Kurvenformen zeigt, daß einige der zeitlich
abgestimmten Impulse in dem Zug der Fig. 11 fehlen.
Diese fehlenden Impulse sind durch punktierte Linien
angedeutet. Es ergibt sich ferner, daß einige der zeitlich abgestimmten Impulse zeitlich verschoben sind
von den Bestlagen infolge von Impulsanhäufungen, auf
abgestimmten Impulse in dem Zug der Fig. 11 fehlen.
Diese fehlenden Impulse sind durch punktierte Linien
angedeutet. Es ergibt sich ferner, daß einige der zeitlich abgestimmten Impulse zeitlich verschoben sind
von den Bestlagen infolge von Impulsanhäufungen, auf
radoszillators. Solche Oszillatoren sind an sich bekannt,
insbesondere in der Anwendung in Fernsehanordnungen.
Wenn ein Schwungradoszillator verwendet wird, 20:
kann dieser seine Frequenz- und Phaseneinstellung
von einem Signalzug erhalten, wie er in Fig. II dargestellt ist, d. h., der Oszillator wird synchronisiert
letztlich durch die wiedergegebene, aufgezeichnete Inglichen mit den Zeitkonstanten des Abfühlsystems. Wenn die Untersuchung durchgeführt wird mit einer Frequenz, die über der Bandgrenzfrequenz des Abfühlsystems liegt,'dann wird ein Geräusch in der Unter-S suchungszeitspanne unwirksam. In der Tat bewirken Geräusche nicht mehr eine Veränderung der Amplitude der empfangenen Signale, sondern nur noch eine geringfügige Verschiebung der Amplitudenspitze gegenüber dem idealen Untersuchungszeitpunkt. Da diese dem Aufzeichnungsmedium und infolge von Ge- 10: geringe Veränderung in dem Auftreten der Spitze der rauschen, die in dem System auftreten, insoweit solche Ablesesignale ' praktisch die Amplitude der unterüberlagerten Geräusche die Ursache sein können, daß suchten Signale nur sehr wenig verändert, nicht jein der verzerrten Wellenform die Spitzen früher oder doch die Polarität dieser Signale beeinflußt, werden später auftreten. Diese Abweichung von den idealen Fehler in' der Wiedergabe ganz unwahrscheinlich. Inzeitlichen Punkten der Signale nach Fig. 11 kann kor- 15 folgedessen können die Impulse mit wesentlich höherer rigiert werden durch die Verwendung eines Schwung- Dichtigkeit aufgezeichnet werden, und zwar wesentlich oberhalb der Auflösungsgrenze des ,Aufzeichnungsmaterials, ohne daß die Wahrscheinlichkeit von Ablesefehlern vergrößert wird.
kann dieser seine Frequenz- und Phaseneinstellung
von einem Signalzug erhalten, wie er in Fig. II dargestellt ist, d. h., der Oszillator wird synchronisiert
letztlich durch die wiedergegebene, aufgezeichnete Inglichen mit den Zeitkonstanten des Abfühlsystems. Wenn die Untersuchung durchgeführt wird mit einer Frequenz, die über der Bandgrenzfrequenz des Abfühlsystems liegt,'dann wird ein Geräusch in der Unter-S suchungszeitspanne unwirksam. In der Tat bewirken Geräusche nicht mehr eine Veränderung der Amplitude der empfangenen Signale, sondern nur noch eine geringfügige Verschiebung der Amplitudenspitze gegenüber dem idealen Untersuchungszeitpunkt. Da diese dem Aufzeichnungsmedium und infolge von Ge- 10: geringe Veränderung in dem Auftreten der Spitze der rauschen, die in dem System auftreten, insoweit solche Ablesesignale ' praktisch die Amplitude der unterüberlagerten Geräusche die Ursache sein können, daß suchten Signale nur sehr wenig verändert, nicht jein der verzerrten Wellenform die Spitzen früher oder doch die Polarität dieser Signale beeinflußt, werden später auftreten. Diese Abweichung von den idealen Fehler in' der Wiedergabe ganz unwahrscheinlich. Inzeitlichen Punkten der Signale nach Fig. 11 kann kor- 15 folgedessen können die Impulse mit wesentlich höherer rigiert werden durch die Verwendung eines Schwung- Dichtigkeit aufgezeichnet werden, und zwar wesentlich oberhalb der Auflösungsgrenze des ,Aufzeichnungsmaterials, ohne daß die Wahrscheinlichkeit von Ablesefehlern vergrößert wird.
Die Aufzeichnung von Informationen kann in Form von Informationsblöcken von geeigneter endlicher
Länge erfolgen, von denen jeder Block unterteilt ist in Worte oder Unterabteilungen von Informationen,
z. B. kann jedes aufgezeichnete Wort zwölf binäre formation. Bekanntlich ist dieser Oszillator unfähig, 25 Stellen enthalten, und jeder solche Informationsblock
seine Frequenz schnell zu ändern und sendet daher kann sechzig Worte oder zusammen siebenhundertund-Impulse
in annähernd aquidistanten Zeitpunkten aus zwanzig binäre Zahlenwerte enthalten. Eine Folge von
und nicht zu den jeweiligen Zeitpunkten der empfan- solchen Blöcken kann auf einem magnetischen Band
genen Synchronisierungssignale. Solch ein Schwung- oder Draht auf einem einzigen Kanal aufgezeichnet
radoszillator kann daher verwendet werden, um die 30 werden, und mehrere solche Blöcke können nebenein-Zeitimpulse
in ihrer zeitlichen Lage wieder auszu- ander in mehreren Kanälen des Aufzeichnungsrichten, so daß praktisch regelmäßig auftretende Im- mediums aufgezeichnet sein. Ein Abstand wird gepulse
nach Art der, in Fig. IF gezeigten erzeugt wohnlich zwischen jedem Informationsblock auf dem
werden können,. ■ Aufzeichnungsmedium vorgesehen, da es gewöhnlich
Die zeitlich abgestuften Impulse nach Fig. II treten 35 wünschenswert ist, das Aufzeichnungsmedium oder
mit der doppelten Frequenz der Untersuchungsimpulse das magnetische Band zu Beginn des Informationsnach
Fig. IF auf, weil zwei Impulse für jede Phasenlage
der Informationsimpulse in dem Aufzeichnungssystem möglich sind. Infolgedessen wird der Ausgang
des Schwungradoszillators einem binären Zähler zu- 40 muß. Die Länge des Abstandes, der zwischen den In-1
geführt, welcher auf jeweils zwei Eingangsimpulse formationsblöcken vorgesehen wird, ist in. erster-Linie
einen Ausgangsimpuls liefert. Da ein solcher binärer
Zähler willkürlich die geraden oder die ungeraden Impulse unterdrücken kann, sind Mittel vorgesehen, um
den binären Zähler in geeigneter Weise zu sperren, so 45 Unterbringung von Informationen für Steuerzwecke, daß er die gewünschte Impulsfolge erzeugt. Der resul- AVird ein Schwungradoszillator verwendet, um die
Zähler willkürlich die geraden oder die ungeraden Impulse unterdrücken kann, sind Mittel vorgesehen, um
den binären Zähler in geeigneter Weise zu sperren, so 45 Unterbringung von Informationen für Steuerzwecke, daß er die gewünschte Impulsfolge erzeugt. Der resul- AVird ein Schwungradoszillator verwendet, um die
tierende Ausgang eines solchen binären Zählers ist in gewünschten Zeit- öder Untersuchungsimpulse in
Fig. IF dargestellt und kann als Quelle der ge- einem phasenmodulierten System der beschriebenen
wünschten intern erzeugten Zeitimpulse betrachtet Art zu erzeugen, dann muß dieser Oszillator in der
werden. Er ergibt eine Reihe von Untersuchungs- 50 Regel in, derselben Frequenz, arbeiten wie die aufimpulsen,
welche an der Amplitudenspitze der Ab- gezeichneten Signale. Ein Schwungradoszillator erlesesignale
oder nahe dieser Amplitudenspitze auf- fordert jedoch eine gewisse Mindestanzahl von Syntreten,
wie in Fig. IE gezeigt ist. Diese Zeitimpulse chronisierungsimpulsen, um seihe Frequenz und seine
treten tatsächlich in der Nähe der positiven Ampli- Phase nach diesen einzustellen. Solche Synchronisietudenspitze
der Signale auf, die eine binäre Null 55 rungsimpulse können in den Abständen zwischen den
wiedergeben, und in der Nähe der negativen Ampli- Informationsblöcken angeordnet sein. Steuerimpulse
tudenspitze der Signale, die eine binäre Eins wieder- zwischen den aufgezeichneten Informationsblöcken
geben. können- auch dafür verwendet werden, um die richtige
Ein System, welches solche intern erzeugten Zeit- Einstellung des binären Zählers zu erzwingen, damit
impulse verwendet; ist in der Tat weniger anfällig auf 60 er in richtiger Phase mit dem Zeitimpulssystem
Geräuschimpulse als ein amplitudenabhängiges System, arbeitet, so daß der binäre Zähler bereits in der richwelches
vorher beschrieben worden war. Dies folgt tiefen Phasenlage zu dem eintreffenden Signal steht,
daraus, daß die zu untersuchende Ausgangswelle nach bevor die Untersuchung des Signals beginnt. Ferner
Fig. IE nur periodisch analysiert werden muß, um zu kann der Abstand zwischen den Informationsblöcken
-bestimmen, ob sie positives oder negatives Potential 65 verwendet werden, um Begrenzungsimpulse zu überführt,
damit der Abieisekreis bestimmen kann, ob eine tragen, welche den Beginn und das Ende von Inforbinäre
Null oder eine binäre Eins vorliegt. Die Breite mationsblöcken wiedergeben, wobei das ganze System
der Untersuchungsimpulse' (Fig. IF) kann willkür- zur Verwirklichung bestimmter Eigenschaften in Ablich
schmal gemacht werden, wobei die Untersuchung . hängigkeit vort dem Auftreten' solcher Begrenzungsineiner
Zeit vorgenommen wird, welche kurz ist ver- 70 impulse ausgelegt werden kann und hierdurch die
blocks anzulassen und zwischen den Informationsblöcken anzuhalten, wobei ein Abstand für die Beschleunigung
oder Verlangsamung vorgesehen werden
durch die Eigenschaften des Bandbewegungssystems bestimmt. Diese Abstände zwischen den Informationsblöcken können aber auch verwendet werden für die
9 10
Möglichkeit von Fehlern während der Ablesung ver- einander verbunden sind. Eine Vorspannung wird
ringert werden kann. durch eine etwas negative Spannung —e gebildet, die
Bei der in Fig. 2 dargestellten Anordnung ist ein an den Verbindungspunkt 104 der beiden Sekundärmagnetisches Band 10 in der Nähe eines Wandlers 16 wicklungen gelegt wird. Die ganze Anordnung arbeitet
für die Wiedergabe der auf dem Band 10 aufgezeich- 5 vermittels der Dioden 105 und 106 so, daß negative
neten Signale angeordnet. Die aufgezeichneten und positive Spannungsspitzen, welche die Schwellen-Signale
bestehen aus einer ersten Gruppe von Steuer- vorspannung an der Klemme 104 übersteigen, durch
impulsen, welche aus einem Zug von binären Nullen die Transformatoren 107 und 108 geleitet werden.
11 (Fig. IB) gebildet wird und die unmittelbar ge- Die Zeitimpulse, welche an. der Leitung 27 (Fig. 2)
folgt sind durch eine Begrenzungsstelle 12 in der io auftreten, werden dem Untersuchungsschleusenstrom-.
Form einer binären Eins. Die Signale 11 und 12 sind kreis an dem Anschluß 109 zugeführt. Positive Einnatürlich in dem erwähnten Zwischenraum zwischen gänge an der Transformatorwicklung 100, d. h. wenn
Informationsblöcken angeordnet. Der Begrenzungs- das untere Ende der Wicklung 100 positiv gegenüber
stelle 12 folgt auf dem Band 10 ein Zug von Infor- dem oberen Ende der Wicklung ist, rufen einen Ausmationsimpulsen
13 (ähnlich der Fig. 1 C), an dessen 15 gang an der Klemme 110 über die Diode 106 und den
Ende eine weitere Begrenzungsstelle 14, die wieder Transformator 108 hervor. In entsprechender Weise
,aus einer binären Eins besteht (Fig. 1 A), folgt. Wei- veranlassen negative Eingangssignale von dem Vertere
Steuerimpulse oder binäre Nullen 15 schließen stärker 17 und der Wicklung 100, bei denen also das
sich in dem nächsten Abstand zwischen den Informa- obere Ende der Wicklung 100 positiv gegenüber dem
tionsblöcken an. 20 unteren Ende der Wicklung ist, daß an der Klemme . Die in dieser Weise auf dem Band 10 aufgezeichne- 111 ein Ausgang erscheint. Diese Ausgänge an den
ten Signale werden durch den Wandler 16 abgefühlt, Klemmen 110 und 111 erscheinen natürlich nur, wenn
und die abgefühlten Signale, die im allgemeinen eine die Eingangssignale an der Wicklung 100 genügend
Form nach der Darstellung in Fig. 1E besitzen, wer- groß sind, um die Vorspannung an der Klemme 104
den durch einen Verstärker 17 verstärkt, wonach sie 25 zu übersteigen. Der Ausgangsklemme 110 entspricht
einer Untersuchungsschleuse 18 und einem Diffe- der Ausgang 34 für binäre Nullen der Fig. 2 und der
rentiator 19 zugefügt werden. Der Ausgang des Diffe- Ausgang 111 der Ausgangsleitung 35 für binäre
.rentiators 19 entspricht im allgemeinen der-Wellen- Einsen in Fig. 2.
form, wie sie in Fig. 1G dargestellt ist. Dieser Aus- Es sei angenommen, daß die in Fig. 2 dargestellte
gang wird wiederum einem Impulsverstärker und 30 Anordnung sich im Ruhezustand befindet und daß der
Impulsformerstromkreis 20 zugefügt, wodurch ein Vvandler 16 unter einer Stelle des Bandes 10 liegt,
rechteckiger Ausgang nach Fig. 1H erzeugt wird. Der welche keinen Informationsblock führt. Auf Grund
Ausgang des Kreises 20 wird hiernach durch einen eines Startsignals, das an das System gegeben wird,
Differentiator 21 differenziert, und der differenzierte wird ein Antriebsmotor eingeschaltet, um das Band
Ausgang wird durch einen Vollweggleichrichter 22 35 10 über den Wandler 16 zu bewegen. Dieses Startgleichgerichtet, wodurch eine Folge von gleichgerich- signal kann auch der Ableseeinrichtung über die
teten Impulsen derart, wie sie in Fig. II dargestellt Leitung 29 zugefügt werden. Das Auftreten eines
ist, an dem Ausgang des Gleichrichters 22 auftreten. Startsignals auf der Leitung 29 betätigt ein Verzöge-.
Die so erzeugten zeitlich abgestimmten Impulse an rungsflop 30 oder einen Impulsmultivibrator, wodurch
dem Ausgang des Gleichrichters 22 werden dem Ein- 40 ein zeitlich begrenztes Ausgangssignal sofort auf der
gang eines Schwungradoszillators 23 zugeführt und Leitung 31 auftritt, das eine Schleuse 32a auftastet,
dienen dazu, eine zeitliche Einstellung bzw. Phasen- so daß alle binären Einsenausgänge, die auf der Leieinstellung
des wechselnden Ausgangs des Oszillators tung 35 an dem Ausgang der Untersuchungsschleuse
23 hervorzurufen, wodurch dieser Oszillator 23 regel- 18 erscheinen, über die Schleuse 32 a· und ein Vermäßig
in Abstand auftretende Impulse- über die Lei- 45 zögerungsglied 32 zu einem Eingang des binären
tung 24 zu dem binären Zähler 25 aussendet. Die auf Zählers 25 gelangen können. Das Verzögerungsflop 30
der Leitung 24 erscheinenden Signale besitzen die ist so eingestellt, daß es eine Zeitkonstante ausreichendoppelte
Frequenz der gewünschten. Untersuchungs- der Größe besitzt, so daß das Band 10 auf volle Ge-•
oder Zeitimpulse, und der binäre Zähler 25 dient dazu, schwindigkeit gelangt, wobei eine Synchronisierung
einen Ausgangsimpuls für je zwei Eingängsimpulse 50 des Schwungradoszillators 23 und des binären Zählers
zu erzeugen. Die Impulse des binären Zählers werden 25 während dieser Arbeitsperiode des Verzögerungsüber
die. Leitung 26 und einen Impulsformer 28 der flops 30 durchgeführt wird.
Leitung 27 zugefügt, wobei der Impulsformer 28 um- Eine Folge 11 von binären Nullen . ist in dem
geformte, regelmäßig auftretende Zeitimpulse (Fig. IF) Zwischenraum zwischen Informationsblöcken aufgeliefert.
Die auf der Leitung 27 auftretenden Impulse 55 zeichnet. Die von dem Wandler 16 abgefühlten Signale
sind die intern erzeugten Zeitimpulse, die vorher er- werden, nachdem das Band auf Geschwindigkeit gewähnt
wurden, und diese Zeitimpulse werden ihrer- kommen ist, als binäre Nullen' erkannt. Wenn der
■ seits dazu verwendet, um die gewünschte Unter- Schwungradoszillator 23 in Synchronismus mit den
suchung der Information, die von dem Wandler 16 ab- ankommenden Signalen läuft, dann beginnt der Ausgefühlt
und vom Verstärker 17 verstärkt wurde, 60 gang des Schwungradoszillators den binären Zähler
durchzuführen. Die Zeitimpulse der Leitung 27 wer- 25 in geeigneter Geschwindigkeit zu steuern. Der
den der Untersuchungsschleuse 18 zugeführt und er- Zähler kann entweder in die richtige oder in eine unscheinen
zusammen mit den verstärkten Impulsen an richtige Phasenlage in bezug auf die Abfühlzeiten des
dem Ausgang des Verstärkers 17. Systems fallen. Wenn der Zähler 25 in die unrichtige
Die Untersuchungsschleuse 18 kann nach Art der 65 Phasenlage springt, dann veranlassen die von dem
in Fig. 3 dargestellten Anordnung ausgebildet sein. Impulsformer 28 auf die Leitung 27 gelieferten Im-Die
an dem Ausgang des Verstärkers 17 auftretenden pulse, daß die Ausgänge aus der Untersuchungs-Signale,
die untersucht werden sollen, werden einer schleuse 18 an der Ausgangsleitung 35 für binäre
Primärwicklung 100 eines Transformators 101 zu- Einsen auftreten. Das Auftreten von Eisenausgängen
geführt, dessen Sekundärwicklungen 102 und 103 mit- 70 verursacht einen Impuls über die Leitung 35/ die
dieses Signal zu dem Anschluß 46. Das' Auf treten
eines Signals am Anschluß 46 bedeutet, daß das Ablesesignal so schwach ist, daß weder ein Eins-Ausgang
noch ein Null-Ausgang auf den Leitungen 35 5 und 34 erzeugt wird, mit anderen Worten, daß nichts
in einem Zeitpunkt empfangen wurde, in. dem entweder ein positives oder ein negatives Signal anwesend
sein sollte. Das Signal am Anschluß 46 gibt daher eine Anzeige für ein Fehlersignal.
Das Band 10 wird weiter an dem Wandler 16 vorbeibewegt, wodurch Informationsimpulse 13 von dem
Wandler 16 abgefühlt werden und untersuchte Impulse an dem Ableseanschluß 43 auftreten. Während
dieser Ablesetätigkeit werden Impulse von den Lei-
Schieuse 32 a und das Verzögerungsglied 32 zu dem
Eingang ,des binären.Zählers 25, und dieser Eingangsimpuls tritt zusätzlich1 zu den Impulsen auf der Leitung
24 auf, die von dem Ausgang des Schwungradosziliators 23 kommen, wodurch der binäre Zähler
veranlaßt .wird, einen zusätzlichen Schritt auszuführen.
Dieser zusätzliche Schritt dient dazu, den binären Zähler in die richtige Phasenlage einzustellen,
so daß weitere Ausgangsimpulse der Untersuchungsschleuse 18 in der Phase zwischen dem Abfühlen io
zweier Informationsblöcke an der Ausgangsleitung 34 für.binäre Nullen auftreten, entsprechend dem Abfühlen
von binären Nullen auf dem Teil 11 des Bandes "in dem Zwischenblockabschnitt. Auf diese Weise sind
am.Ende der. Tätigkeit des Verzögerungsflops 30 der 15 tungen 34 und 35 über den Puffer 41 und über die
'Schwungradoszillator 23 und der binäre Zähler 25 im Schleuse 39 an den Zähler 42 gelegt. Diese Impulse
richtigen Phasenschritt. veranlassen eine Fortschaltung des Zählers bei jedem
Wenn das Verzögerungsflop 30 zurückschaltet, wird Auftreten einer Null oder eines Einsenimpulses in
ein Signal längs der Leitung 52 zu einem Zähler 42 dem Informationszug 13. Tatsächlich wird der Zähler
ausgesandt und zu einer Schleuse 33. Das Signal auf 20 42 zur Fortschaltung durch das Auftreten der Zeitder
Leitung 52 stellt den Zähler 42 auf Null, so daß impulse auf der Leitung 27 veranlaßt. Nachdem eine
;er bereit ist, eine Zahl von Impulsen zu zählen, die Gesamtzahl von siebenhundertundzwanzig Impulsen
;den binären Stellensignalen entspricht, welche ein von dem Zähler 42 aufgenommen worden ist (wobei
Block von Informationen enthält. Das Signal von dem die Zahl von siebenhundertundzwanzig Impulsen will-•Verzögerungsflop
30, welches an die Schleuse 33 ge- 25 kürlich zur Bestimmung eines Blockes von Informabracht
wird, öffnet diese Schleuse, so daß der nächste tionen gewählt worden ist), sendet der Zähler 42 einen
Einsenausgang der Untersuchungsschleuse 18 auf der Impuls auf die Leitung 47, welcher mit dem Zahl-Leitung
35 über die Leitung 36 und über die geöffnete schritt siebenhundertundzwanzig übereinstimmt. Dieser
Schleuse 33 zu einem Flip-Flop 37 gelangt und das Impuls auf der Leitung 47 wird dem Anschluß 48 zuFlip-Flop
37 in eine Lage verstellt, in der es einen 30 geführt, welcher äußeren Stromkreisen anzeigt, daß
;»a«-Ausgang erzeugt. Ein Einsenausgang von der ein Block von Informationen abgelesen worden ist.
Untersuchungsschleuse 18 erscheint jedoch so lange
nicht, als ein Begrenzungsimpuls 12 von dem Wandler 16 ermittelt wird. Daher wird das Flip-Flop 37 in
die Lage, in der es einen »««-Ausgang erzeugt, durch 35
das Abfiihlen des Begrenzungsimpulses 12 eingestellt,
der den Beginn eines Blockes 13 von Informationen
anzeigt. AVenn das Flip-Flop 37 in die den »a«-Ausgang erzeugende Lage umgeschaltet wird, erregt es
nicht, als ein Begrenzungsimpuls 12 von dem Wandler 16 ermittelt wird. Daher wird das Flip-Flop 37 in
die Lage, in der es einen »««-Ausgang erzeugt, durch 35
das Abfiihlen des Begrenzungsimpulses 12 eingestellt,
der den Beginn eines Blockes 13 von Informationen
anzeigt. AVenn das Flip-Flop 37 in die den »a«-Ausgang erzeugende Lage umgeschaltet wird, erregt es
die Leitungen 38, um die. Schleuse 40 und über den 40 47 a an den Puffer 49 und über diesen Puffer an der
Puffer. 49 die Schleuse 39 zu öffnen. Die öffnung der Schleuse 39, wodurch die Schleuse 39 geöffnet bleibt
Schleuse 39 macht es möglich, daß Impulse von dem während des Zählvorgangs siebenhundertundzwanzig.
Puffer 41 über die Schleuse zu dem Impulszähler 42 Die nächstfolgende Stelle, die durch den Kopf 16 abgelangen.
Der Puffer 41 empfängt sowohl Einsen- wie gefühlt wird, sendet entweder eine Eins oder eine Null
Nullenimpulse von der Untersuchungsschleuse 18 über 45 an den Puffer 41, und infolgedessen läuft ein weiterer
die Leitungen 34 und 35. Anschließend an das Auf- Impuls zu dem Zähler 42 über die Schleuse 39, welche
treten des Begrenzungsimpulses 12 schalten Nullen den Zähler 42 in die Zählstellung siebenhundertein-
und Einsen, die von dem Wandler 16 abgefühlt und undzwanzig schaltet. Durch diesen weiteren Schritt
von der Untersuchungsschleuse 18 ermittelt werden, des Zählers 42 wird der Impuls von der Leitung 47
den Zähler 42. Der Zähler 42 ist geeignet, die z. B. 50 weggenommen, und ein Signal erscheint auf der Lei-'
siebenhunderteinundzwanzig. Impulse eines Informa- tung 50, welches den Zählvorgang siebenhunderteintionsblockes
aufzunehmen. undzwanzig anzeigt.
Die Einsenausgänge auf. der Leitung 35 werden der Dieses letztere Signal wird wieder dem Puffer 49
Klemme 43 zugeführt, welche den Signalausgang des über eine Leitung 50a zugeführt, um die Schleuse 39
Ablesesystems darstellt, und dieser Ausgang 43 kann 55 während des siebenhunderteinundzwanzigsten Im-'
mit weiteren Verwendungsstromkreisen oder Registern pulses geöffnet zu halten, der durch den Begrenr
gekoppelt sein. Der Ausgang 43 ist ferner mit einer zungsimpuls gebildet werden kann, welcher das Ende
weiteren Schleuse 44 verbunden, deren Wirkungsweise des Blocks 13 von Informationen anzeigt. Der auf
später erläutert wird. . der Leitung 50 erscheinende Impuls für die sieben-
Die Leitungen 34 und 35, welche die möglichen 60 hunderteinundzwanzigste Zählung wird auch der
Ausgänge der Untersuchungsschleuse 18 darstellen, Schleuse 44 angelegt. Insoweit der zweite Eingang
sind mit zwei Sperranschlüssen einer Schleuse 45 dieser Schleuse 44 von dem Ableseanschluß 43 und
verbunden., Ein weiterer Eingang dieser Schleuse 45 letztlich von ~der Einsen-Ausgangs-Leitung 35 der
ist an die. Leitung 27 angeschlossen, welche Zeit- Untersuchungsschleuse 18 einen Impuls erhält, sendet
: impulse führt. In Abwesenheit eines Einganges 1 oder 65 diese Schleuse 44 einen Ausgang an den Anschluß 44a
eines Einganges 0 in einem Zeitpunkt, in dem ein während der Zählung des siebenhunderteinundzwanzig-'
Zeitimpuls auf der Leitung 27 liegt, läuft ein Ausgangssignal von der Schleuse 45 zu der Schleuse 40.
Da die Schleuse 40 durch das Flip-Flop 37 in seiner
Da die Schleuse 40 durch das Flip-Flop 37 in seiner
Der Impuls auf der Leitung 47 wird ferner mit der »&«-Seite des Flip-Flops 37 verbunden und veranlaßt
die Rückstellung des Flip-Flops 37.
Wenn das Flip-Flop 37 zurückgestellt ist, sperrt die Schleuse 40. Ferner ist das Signal von der Leitung
38 weggenommen, welches über den Puffer 49 der Schleuse 39 zugeführt worden war. Das Signal an der
Leitung 47 bleibt jedoch angelegt über die Leitung
sten Impulses durch den Zähler 42, jedoch nur wenn eine Eins auf der Leitung 35 während dieses siebenhunderteinundzwanzigsten
Impulses erscheint. Die
: »G«-Ausgangslage die Schleuse 40 auftastet, fließt '70' Schleuse 44 dient daher dazu, eine Einstellprüfung
13 14
vorzunehmen, und das Auftreten eines Ausgangs an des Oszillators 23 und. des binären Zählers 25/kann;
dem Anschluß 44a zeigt an, daß die richtige Anzahl,, auch verwendet werden,: um :die Stromkreise für. eine
d. h. siebenhundertundzwanzig Informationsimpulse automatische Steuerung des Verstärkungsgrades in
von dem Wandler 10 abgefühlt wurden, die von einem dem Verstärker 17 wirksam zu machen. Dies ist sehr
siebenhunderteinundzwanzigsten Begrenzungsimpuls 5 wünschenswert, weil dies es ermöglicht, den Verstär-
oder dem Einsen-Impuls 14 begrenzt wurden. ■ kungsgrad des Ableseverstärkers 17 vor dem Ein-
. Das Block-Prüfsignal, das an dem Anschluß 44 a treffen der· Informationssignale auf den richtigen Wert
erscheint, kann dem Bandantriebsmechanismus züge- einzustellen. Die Möglichkeit einer solchen automati-
führt werden und somit als Anhaltesignal verwendet sehen Verstärkungsgradeinstellung bedeutet . einen
werden, um die weitere Bewegung des Bandes gegen- io weiteren Vorteil der Erfindung.
über dem Wandler 16 zu unterbrechen. Da ein solches . Bei dem beschriebenen Ablesevorgang eines einAnhalten
nicht schlagartig erfolgt infolge der Trag- zigen Kanals auf dem Aufzeichnungsmaterial 10 ist
heit des Antriebsmechanismus, wird der in Fig. 2 das Wiederholungsverhältnis der Signale, die von dem
dargestellten Apparatur eine Anzahl von Zwischen- Ablesestromkreis ausgesandt werden, bestimmt durch
block-Nullsignalen eingespeist. Der erste Zwischen- 15 die Impulsdichtigkeit der Informationen auf dem
block-Nullimpuls 15 verläuft wie vorher über den Band 10 und von der Bandgeschwindigkeit. Schwan-Puffer
41 und die Schleuse 39 zu dem Zähler 42, wo- kungen in der Bandgeschwindigkeit verändern dembei
dieser Zähler einen weiteren Schritt ausführt und entsprechend das AViederholungsverhältnis der anhierdurch
das Signal von der Leitung 50 abtrennt. kommenden Signale, die von dem Wandler 16 abge-Von
diesem Augenblick an sind alle Eingänge des 20 fühlt werden. Die meisten Recheneinrichtungen oder
Puffers 49 aberregt und die Schleuse 39 sperrt, wo- Steuerstromkreise, haben ihr eigenes Optimum .für
durch eine weitere Fortschaltung des Zählers 42 ver- Wiederholungsverhältnisse, welche von dem Optimum
hindert wird. Weitere Signale, die von dem Wandler des Bandes 10 abweichen können, und in den meisten
16 abgefühlt werden, sind daher ohne Wirkung, bis Fällen werden die elektronischen Einrichtungen, die
ein neues Startsignal auf die Leitung 29 zu dem Ver- 25 an den. Ausgang 43 angeschlossen sind und die die abzögerungsflop
30 gesendet wird. Bei dem Auftreten gelesenen Signale verarbeiten, mit einem höheren
eines solchen weiteren Startsignals auf der Leitung 29 Wiederholungsverhältnis arbeiten als die Bandsignale,
wird die Einrichtung erneut in der beschriebenen Es ist daher notwendig,. eine Eingangssynchronisier-Weise
angelassen, wodurch das Band 10 seine Be- einrichtung vorzusehen, um die Information von dem
wegung ■ beginnt, der Schwungradoszillator und der 30 verhältnismäßig langsamen Band 10 zu den verhältnisbinäre.
Zähler richtig eingestellt werden und der mäßig schnell arbeitenden Auswerteinrichtungen
Zähler 42 auf Null zurückgestellt wird, so> daß er für wirksam zu übertragen, die an den Ableseausgang 43
die Aufnahme der in dem Block von Informationen angeschlossen sind, z.B. an die Recheneinrichtung,
enthaltenen Impulse bereit ist. In einem Aufzeichnungssystem mit einem einzigen
enthaltenen Impulse bereit ist. In einem Aufzeichnungssystem mit einem einzigen
Bei der Anordnung nach der Erfindung wird somit 35 Kanal ist es ausreichend, ein Register für ein Bit,
eine erste Gruppe von Impulsen, welche keine Infor- z.B. ein Flip-Flop, vorzusehen, welches durch einen
mation darstellen, abgelesen aus dem Aufzeichnungs- Eingangsstromkreis wie den Anschluß 43 geladen
abschnitt, der zwischen Informationsblöcken liegt, werden kann und das sich in den Rechenstromkreis
und diese Impulse werden verwendet, um sowohl die entlädt. Wenn Systeme mit mehreren Kanälen verPhase
als auch die Frequenz des Schwungradoszilla- 40 wendet werden, dann ist es notwendig, nicht nur eine
tors einzustellen. Diese Impulse werden, ferner ver- Übersetzung von der langsamen Geschwindigkeit des
wendet, um die richtige Arbeitsweise eines binären Bandsystems zu der hohen Geschwindigkeit des
Zählers einzustellen, wobei der binäre Zähler dann als Rechensystems vorzunehmen, sondern zusätzlich auch
Taktgeber für den Informationskanal dient, der ab- diese Übertragungen in entsprechenden Gruppen von
gelesen wird. Die. Beendigung der keine Information 45 Impulsen der zusammenarbeitenden Kanäle des Bandarstellenden
Signale oder des Steuerabschnittes der des zu bewirken. Ein komplizierteres Registersystem
Aufzeichnung wird durch einen Begrenzungsimpuls ist daher für gewöhnlich notwendig. In Übereinstimangezeigt,
der die Form eines Impulses umgekehrter mung mit einem besonderen Merkmal der Erfindung
Phase besitzt, und dieser Begrenzungsimpuls dient sind zwei Register mit jedem Kanal des Bandes 10
dazu, die Anordnung für die anschließende Aufnahme. 50 für die selektive Speicherung von Informationsimpulder
Informationsimpulse geeignet zu machen. Der sen vorgesehen, z.B. Verschieberegister. Schaltmittel
Block von Informationen wird dann abgelesen, unter- kennen vorgesehen sein, die es ermöglichen, daß ansucht
und interpretiert durch die vorerwähnten Steuer- kommende Informationsimpulse abwechselnd dem
oder Zeitimpulse, und ein Zähler wird verwendet, um einen und dem anderen dieser beiden Register zugedas
Ausmaß von Informationen, das in jedem Block 55 führt werden, die einem bestimmten Informationsabzufühlen
ist, zu bestimmen, wobei die Beendigung signal zugeordnet sind. Weitere Schaltmittel können
•der Information wieder durch einen Begrenzungs- vorgesehen sein, um abwechselnd die Information aus
impuls angezeigt wird. Dieser Begrenzungsimpuls diesen Registern auf einen Ausgangskreis, z. B. einen
wird verwendet, um die Übereinstimmung mit einem Rechenapparat, zu leiten. Diese Schaltmittel für die
vorbestimmten Zählergebnis des Zählers zu prüfen. 60 Überführung der abgefühlten Information in Register
Bei Abwesenheit dieser Übereinstimmung wird ein und für die Entladung der gespeicherten Information
Fehlersignal erzeugt, welches anzeigt, daß der Ab- aus den Registern in den Rechenstromkreis sind in
lesevorgang in irgendeiner Weise fehlerhaft war. Die Fig. 4 und 5 dargestellt. Die in diesen Figuren wiedernach
dem Auftreten des zweiten Begrenzungsimpulses gegebenen Register und Schaltsysteme können z, B. an
abgefühlten Impulse sind Impulse, die keine Infor- 65 den Anschluß 43 der Fig. 2 angeschlossen sein,
mation darstellen, und das System weist diese Im- Die in Fig. 4 dargestellte Anordnung geht davon pulse ab. . ■ aus, daß ein Register X und ein Register Y vorgesehen
mation darstellen, und das System weist diese Im- Die in Fig. 4 dargestellte Anordnung geht davon pulse ab. . ■ aus, daß ein Register X und ein Register Y vorgesehen
Der Zug von Impulsen, die keine Information dar- sind, um die Information eines Informationskanals
stellen, bzw. von Steuerimpulsen wie die Impulse 11 des Bandes 10 zu speichern. Die von dem Band 10 ab-
_und 15, die verwendet.werden zur Synchronisierung 70 gefühlte Information kann mit einem dieser Register,
ζ. Β. in Ruhe mit dem Register F, verbunden sein,
und dieses Register F kann als voll betrachtet werden, wenn ein Wort von Information, z. B. zwölf
Stellen, abgelesen worden ist.. Die Füllung des
Registers Y kann in einem solchen Fall abgefühlt
werden, z.B. durch einen Begrenzungsimpuls oder
durch geeignete Zähler, die in einer Zweigleitung zu
dem Register angeordnet sind. Wenn ein Begrenzungsimpuls verwendet wird, dann kann dieser Begren-
und dieses Register F kann als voll betrachtet werden, wenn ein Wort von Information, z. B. zwölf
Stellen, abgelesen worden ist.. Die Füllung des
Registers Y kann in einem solchen Fall abgefühlt
werden, z.B. durch einen Begrenzungsimpuls oder
durch geeignete Zähler, die in einer Zweigleitung zu
dem Register angeordnet sind. Wenn ein Begrenzungsimpuls verwendet wird, dann kann dieser Begren-
Verzögerungselement 68 ist so eingestellt, daß eine genügende zeitliche Verzögerung erzielt wird, um es
möglich zu machen, daß das Flip-Flop 54 in seine >&«-Lage umschaltet, bevor das Signal der Leitung
38 einen Impuls auf der Leitung 67 hervorruft. Wenn das Flip-Flop in seine »<z«-Lage bei dem Empfang
eines Signals auf der Leitung 65 zurückgeschaltet wird, dann wird die Schleuse 66 veranlaßt, ein Ein-
Stufe in dem Register weitergeschaltet, bis das Register Y voll ist. Die Füllung des Registers kann angezeigt
werden, wie dies bereits erörtert wurde, durch das Auftreten eines Begrenzungsimpulses in einer
vorbestimmten bzw. der letzten Speicherstufe des Registers, und in dieser Stufe des Arbeitsablaufes
wird ein Signal zu dem Flip-Flop 54 über die Leitung 65 zurückgesandt. Das Flip-Flop 54 wird dadurch in
seinen Zustand, in dem es einen »««-Ausgang hervorzungsimpuls von Anfang an in der ersten Stufe des io ruft, zurückgestellt, wodurch die Transformatorwick-Registers
vorgesehen sein, so daß, nachdem das lung 55 stromlos wird und wodurch ein Signal an
Register zwölf Stellen gespeichert hat, dieser gespei- die Schleuse 66 gelangt, welches die Schleuse eincherte
Begrenzungsimpuls in der letzten Stufe des schaltet.
Registers erscheint und anzeigt, daß das Register, In dem Zustand vor dem Empfang des Startsignals
Y z.B., voll ist. Das Auftreten dieses Begrenzungs- 15 auf der Leitung 38 war die Schleuse 66 durch einen
impulses in der letzten Stufe des Registers Y kann »a«-Ausgang des Flip-Flops 54 eingeschaltet. In
danach veranlassen, daß das nächste Wort von Infor- diesem Anfangsstadium des Arbeitsablaufes war jemation
auf das andere Register geleitet wird, welches doch kein zweiter Eingang an die Schleuse 66 über
dem betreffenden Informationskanal zugeordnet ist, die Leitung 67 angelegt, da ein Verzögerungselement
z. B. das Register X. Der Begrenzungsimpuls in dem 20 68 zwischen den zweiten Eingangsanschluß der
Register Y kann gleichzeitig den Ausstoßstromkreis Schleuse. 66 und den Ausgang des Impulsumformers
des F-Registers so verbinden, daß während der nach- 52 eingeschaltet ist. Sobald das Startsignal auf der
sten Zeitspanne, in der das X-Register gefüllt wird, Leitung 38 erscheint, wird dieses Startsignal an die
das F-Register entleert werden kann. Die umgekehrte »&«-Eingangsseite des Flip-Flops 54 über den Puffer
Situation tritt natürlich ein, wenn das X-Register ge- 25 53 angelegt und ebenso· an den zweiten Eingangsfüllt
ist. Auf diese Weise'wird eines der Register anschluß 66 über das Verzögerungselement 68. Dieses
gefüllt, während das andere geleert wird und umgekehrt, d. h., Füllung und Leerung der Register erfolgen
abwechselnd.
Ein Schaltelement kann für die Verbindung der 30
verschiedenen Zeitimpulse und der Informationsimpulse abwechselnd zu den X- und F-Registern vorgesehen sein. In Verbindung mit einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung werden Transistoren
als Schalter zur Ausführung dieser Verbindungen ver- 35 gangssignal an die »ö«-Seite eines weiteren Flip-Flops wendet. Der Arbeitsvorgang kann durch Auftreten 70 zu schicken, sofern immer noch ein Signal an der eines Impulses auf der Leitung 38 in Gang gesetzt Leitung 38 liegt, und dadurch dieses Flip-Flop 70 in werden. Diese Leitung 38 entspricht der Leitung 38 seine Lage einzustellen, in der es einen »&«-Ausgang in Fig. 2. Das Auftreten eines Impulses auf der erzeugt, und hierbei die Wicklung 71 des Transfor-Leitung 38 zeigt an, daß das ' Flip-Flop 37 unter 40 mators 56 zu erregen. In diesem Stadium des Arbeitsdem Einfluß eines von dem Band 10 empfange- ablaufs schaltet ein Signal auf der Leitung 65, weinen Begrenzungsimpulses in seine den Ausgang »a« dies anzeigt, daß das Register Y voll ist, den Registererzeugende: Lage eingestellt worden ist, wodurch das Stromkreis in die zweite Arbeitsstellung um, wodurch System in dem Zustand ist, in dem es einen Block 13 die Transistoren 74 und 75 leitfähig gemacht werden von Informationen aufnehmen und abfühlen kann. Die 45 in Abhängigkeit von den Potentialen, die an den Stirnfront des Impulses" auf der Leitung 38 (Fig. 4) Wicklungen 72 und 73 auftreten. Informationsimpulse wird durch einen Impulsumformer 52 geformt, und an dem Anschluß 61 und Zeitimpulse an dem Andanach durchläuft der Impuls auf der Leitung 38 Schluß 63 fließen nun zu dem Register X über die einen Puffer 53 zu der »&«-Eingangsseite des Leitung 76 und die Leitung 77 und veranlassen, daß Flip-Flops 54 und stellt dadurch das Flip-Flop 54 50 das Register X die Information speichert und weiterin die Lage, in der es »&«-Ausgänge liefert. schaltet.
verschiedenen Zeitimpulse und der Informationsimpulse abwechselnd zu den X- und F-Registern vorgesehen sein. In Verbindung mit einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung werden Transistoren
als Schalter zur Ausführung dieser Verbindungen ver- 35 gangssignal an die »ö«-Seite eines weiteren Flip-Flops wendet. Der Arbeitsvorgang kann durch Auftreten 70 zu schicken, sofern immer noch ein Signal an der eines Impulses auf der Leitung 38 in Gang gesetzt Leitung 38 liegt, und dadurch dieses Flip-Flop 70 in werden. Diese Leitung 38 entspricht der Leitung 38 seine Lage einzustellen, in der es einen »&«-Ausgang in Fig. 2. Das Auftreten eines Impulses auf der erzeugt, und hierbei die Wicklung 71 des Transfor-Leitung 38 zeigt an, daß das ' Flip-Flop 37 unter 40 mators 56 zu erregen. In diesem Stadium des Arbeitsdem Einfluß eines von dem Band 10 empfange- ablaufs schaltet ein Signal auf der Leitung 65, weinen Begrenzungsimpulses in seine den Ausgang »a« dies anzeigt, daß das Register Y voll ist, den Registererzeugende: Lage eingestellt worden ist, wodurch das Stromkreis in die zweite Arbeitsstellung um, wodurch System in dem Zustand ist, in dem es einen Block 13 die Transistoren 74 und 75 leitfähig gemacht werden von Informationen aufnehmen und abfühlen kann. Die 45 in Abhängigkeit von den Potentialen, die an den Stirnfront des Impulses" auf der Leitung 38 (Fig. 4) Wicklungen 72 und 73 auftreten. Informationsimpulse wird durch einen Impulsumformer 52 geformt, und an dem Anschluß 61 und Zeitimpulse an dem Andanach durchläuft der Impuls auf der Leitung 38 Schluß 63 fließen nun zu dem Register X über die einen Puffer 53 zu der »&«-Eingangsseite des Leitung 76 und die Leitung 77 und veranlassen, daß Flip-Flops 54 und stellt dadurch das Flip-Flop 54 50 das Register X die Information speichert und weiterin die Lage, in der es »&«-Ausgänge liefert. schaltet.
Wenn das Flip-Flop 54 entsprechend eingestellt ist, Während der Zeitspanne, in der Information und
wird die Wicklung 55 eines Transformators 56 er- Zeitimpulse in das Register X übertragen werden,
regt, wodurch die Transistoren 57 und 58 leitend ge- dient der Ausgang des Synchronisierers, der in bezug
halten werden durch geeignete Potentiale an den Win- 55 auf Fig. 5 beschrieben wird, dazu, das Register Y in
düngen 59 und 60 des Transformators 56. Der leitende die Recheneinrichtung zu leeren. Wenn das Register X
Zustand des Transistors 57 macht es möglich, daß durch Eingangsimpulse gefüllt ist, dann wird diese
Information von dem Anschluß 43' (Fig1. 2) über den Tatsache wieder durch einen Begrenzungsimpuls anAnschluß
61 (Fig. 4) und dann über den Transistor gezeigt, und zwar diesmal auf der Leitung 78, wobei
57 zu der Leitung 62 fließt, welche eine Eingangs- 60 das Flip-Flop 70 veranlaßt wird, in seine »a«-Lage
leitung für das Register Y bildet. In ähnlicher Weise zurückzuschalten. Dadurch wird' die Leitung 79 ermacht
die Leitfähigkeit des Transistors 58 es mög- regt, wobei ein Signal über die Schleuse 69 zu einem
lieh, daß Zeitsignale von der Leitung 27 (Fig. 2) über Pulsformer 52« gelangt. Die Stirnfront des Impulses
den Anschluß 63 (Fig. 4) durch den Transistor 58 auf von dem Flip-Flop 70 wird durch den Impulsformer
die Leitung 64 fließen, wodurch die Zeitsignale auf 65 52 a geformt und dann über den. Puffer 53 zu der
der Leitung 64 dazu dienen, das Verschieberegister Y »6«-Eingarigsseiite des Flip-Flops 54 geleitet, wodurch
fortzuschälten nach dem Empfang jedes Informations- das Flip-Flop 54 auf die Eingangssteuerung für das
impulses auf der Leitung 62. F-Register umschaltet.
Die Information fließt infolgedessen in das Re- Das entsprechende Verfahren wird nun für aufein-
gister.Y1 und diese Information wird von Stufe zu 70 anderfolgende Informationsworte fortgesetzt, bis ein
voller Block von Informationen empfangen worden ist. Bei der Beendigung eines solchen Informationsblocks
stellt die siebenhundertundzwangzigste Zählung des Zählers 42 das Flip-Flop 37 (Fig. 2) in seine
»b«-Lage, wodurch das Signal auf der Leitung 38 verschwindet. Infolgedessen schließen die Schleusen
66 und 69 (Fig. 4). Wenn das letzte Register voll ist, z. B. das Register X, dann schaltet das Signal auf der
Leitung 78 das Flip-Flop 70 in seine »a«-Lage, wie dies beschrieben worden ist, aber das Flip-Flop 54
wird nicht in seine »&«-Lage geschaltet, weil die Schleuse 69 nun geschlossen ist. Dieselbe Bedingung
besteht" natürlich, wenn auf der Leitung 65 ein Beendigungssignal für das Flip-Flop 54 existiert. Wenn
also ein vollständiger Block von Informationen abgelesen worden ist, bleiben beide Flip-Flops 54 und
70 in ihrer »a«-Lage stehen, und keine der Transformatörenwicklungen
55 oder 71 wird betätigt. Die Transistoren 57., 58, 74 und 75 sind alle unerregt, so
daß keine weiteren Zeit- oder Informationssignale zu zu einem der Register X oder F fließen können.
Während die Informationen abwechselnd den Registern X und F eingespeichert werden, sind weitere
Synchronisierungsmittel vorgesehen, um die Register X und Y in abwechselnder Folge auf eine
Recheneinrichtung oder einen ähnlichen Verbraucher-Stromkreis .zu entladen. Dieser Ausgangssynchronisierungsschalter
ist in den Fig. 5 a und 5 b dargestellt. Der Transformator 80 des Ausgangsschalters hat Eingangswicklungen
81 und 82. Dieselben Signale, welche den Wicklungen 55 und 71 des Transformators 56
(Fig. 4) zugeführt werden, können auch den Wicklungen 81 und 82 und darüber den Transformatorausgangswicklungen
83 bis 86 zugeführt werden und betätigen dabei entsprechend die Ausgangstransistoren
87, 88, 89 und 90, die mit den Registern .X und Y verbunden sind. Es ist natürlich möglich, die. Wicklungen
83 bis 86 auf dem gleichen Transformator 56 anzuordnen, der die Eingangssteuerung der Register X
und Y betätigt, so daß ein einziger Transformator sowohl dem Eingang wie den Ausgängen der Register
X und Y zugeordnet ist. .
Angenommen, die Wickung 81 (Fig. 5 b) wird erregt, wenn das F-Register gefüllt werden soll und das
X-Registef voll ist. In dieser Zeitspanne sind: die
Transistoren 87 und 90 leitend, und. das X-Register wird abgelesen, wie dies später beschrieben wird. In
gleicher Weise werden die Transistoren 88 und 89 leitendgeschaltet, wenn das F-Register voll ist und das
X-Register abgelesen werden soll. In der anschließenden
Zeitspanne wird dann das F-Register abgelesen.
Jedesmal, wenn die Register X oder Y voll sind, erscheint ein Signal auf einer der-Leitungen 78 oder
65 (Fig. 4). Diese Signale, die den beschriebenen Flip-Flops 54 und 70 zugeleitet werden, können, ferner
über einen Puffer 91 (Fig. 5 a) und ein Verzögerungsglied 92 einem Anschluß 128 bzw.. einem . Flip-Flop
112a- zugeführt werden, um der Steuerschleuse 113a
der Recheneinrichtung zu signalisieren, daß jetzt eine Ablesung des Registers stattfindet. Das verzögerte
Signal stellt das Flip-Flop 112 a in seinen »»«-Zustand ein, wodurch die Schleuse 113 a aufgetastet wird
und die Rechentaktsignale zu dem Anschluß 93 des Ausgang'sschalters der Fig. 5 b durchläßt. DieRechensteuersignäle,
die an" dem Anschluß 93 (Fig. 5 b) erscheinen, laufen über die Transistoren 87 oder 88, je
nachdem, welcher Stromkreis, leitend ist, zu dem An-. Schluß 95 oder 96 und schalten dabei die Register X
oder Y-.— je nachdem, welches voll ist -^- auf Ablesen
der.gespeicherten Information um.
Die aus dem jeweiligen Register abgelesene Information durchläuft die Leitung 97 oder 98, die Transistoren
89 oder 90, welche durch Potentiale an den Windungen 85 und 86 des Transformators 80 leitendgeschaltet
worden sind, und gelangt zu der gemeinsamen Ausgangsleitung 94, so daß die von einem der
Register X und F gespeicherte Information über die Leitung 94 abgelesen und einer Recheneinrichtung
oder einem anderen Verbrauchsstromkreis des gesamten Systems zugeführt wird. -
Das Verzögerungsglied 92 (Fig. 5 a) bewirkt eine ausreichende zeitliche Verzögerung, um es zu ermöglichen,
daß die Transistoren 57, 58 und 74, 75 sowi^e die Steuer-Flip-Flops 54 und 70 (Fig. 4) umschalten,
bevor die Ablesesignale auf. die Leitung 94 zu der Recheneinrichtung oder dem Verbraüchskreis gesendet
werden. In dem Fall, daß die Recheneinrichtung aus logischen oder aus Geechwindigkeitsgründen nicht in
der Lage ist, das erste Register zu leeren bis zu dem Zeitpunkt, in dem das zweite Register voll wird, dann
kann diese Tatsache durch das Flip-Flop 112 ermittelt werden. Die Füllung eines der Register X oder.F
bewirkt einen Impuls über den Puffer 91, wodurch das Flip-Flop 112 in seine »««-Bedingung gestellt wird
und die Schleuse 113 öffnet. Wenn das gefüllte Register danach geleert worden ist, dann wird ein Rückstellsignal,
welches anzeigt, daß die Ablesung vollendet ist, über die Leitung 114 ,ausgesandt, um die
Flip-Flops 112 und 112a in.ihre »b«-Lage zurückzustellen. Wird das andere Register gefüllt, bevor die
Rückstellung stattfindet, dann verläuft das Signal »Register voll«, welches über den. Puffer 91 hindurchgeht,
auch über die jetzt geöffnete Schleuse 113 zu der Fehlerleitung 115. Das Auftreten eines Fehlersignals
auf der Leitung 115 zeigt an, daß der Eingangskreis versuchen wird, Information in ein volles Register
einzuspeichern. Es ist natürlich zu beachten, daß Fehler dieser Art. normalerweise nicht auftreten. Damit
solche Fehler nicht .auftreten können, muß die Recheneinrichtung .. in der Lage sein,. ein volles
Register schneller zu entladen, als die Informationsquelle
Zeit braucht, um ein Register zu füllen. Typische Recheneinrichtungen arbeiten gewöhnlich
mit Geschwindigkeiten, die wesentlich höher liegen als die in den Eingangsstromkreisen. Die; Fehleranzeige
nach Fig. 5 a kann daher als eine Verfeinerung betrachtet. werden,: welche nur in äußerst seltenen
Fällen praktisch verwendet wird. . :
Die bisherigen Erläuterungen bezogen sich auf das Niederschreiben, das Abfühlen, das Untersuchen, die
Speicherung und die Ablesung von Informationen "von einem einzigen Kanal auf einem Band 10. Wenn
mehrere Kanäle für die Aufzeichnung und die Wiedergabe
verwendet werden, sind weitere Betrachtungen .erforderlich. Fig. 6 zeigt ein System, welches eine
Mehrkanalaufzeichnungseinrichtung verwendet. Für eine solche Mehrkanalaufzeichnung sind mehrere Ein-.
gangsleitungen 1, 2 usw. bis η vorhanden, welche dazu dienen, abgefühlte Signale an Speicherelemente
116, 117 und 118 zu liefern. Jedes dieser Speicherelemente entspricht den bereits anläßlich Fig. 4.und 5
beschriebenen Bauelementen zusammen mit deren Verschieberegistern. Jedes der Speicherelemente 116,
117 und 118 hat eine Ausgangsleitung 128 a, 128 & und 128 c, und diese Ausgangsleitungen sind ihrerseits
■mit den »»«-Eingängen der Flip-Flops 121, 120 und
119 verbunden. Wenn jedes dieser Speicherelemente 116,117,118 ein.gefülltes Register hat, dann erschei-"
nen Ausgänge auf der entsprechenden Leitung 128 α, 128 b und 128 c, wodurch die Flip-Flops 119 bis 121
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I 065
in ihre ^>a«-Lage umgeschaltet werden. Wenn alle
Speicherelemente 116,117, 118 bereit sind, Ausgänge
zu liefern, dann kann dieses Zusammentreffen ermittelt
werden durch eine Koinzidenzschleuse 123, welche eine Leitung 124 erregt, um der Recheneinrichtung zu
signalisieren, daß gleichzeitige Ablesung von: mehreren
Registern stattfinden kann. Jedes Speicherelement 116. 117', 118 arbeitet dann gleichzeitig mit
dem Recheneinrichtungstakt in der bereits beschriebenen Weise, und alle Speicher liefern synchron und ίο
parallel.Signale auf die Ausgangsleitungen 125, 126 und 127. ■,;■ .
Diese Arbeitsweise der Fig. 6 ist wünschenswert in iMehrkarial·, Auf zeichnungs- und Wiedergabesystemen
insoweit, als tatsächlich die Signale auf den Eingangsleitungen 1, 2 bis η — ζ. Β. infolge mechanischer Ungenauigkeiten
in dem System — zeitlich nicht synchronisiert zu sein brauchen. Daher können die
Register in den. Speicherelementen 116, 117 und 118 ,zu- unterschiedlichen Zeiten voll werden. Bei der An-Ordnung
nach Fig. 6 werden diese unsynchronisierten Signale synchronisiert, und die eine Ablesung der gefüllten
Register findet nur statt, wenn die Register aller Kanäle gefüllt sind. Wenn die Rechemeinrich- ,
tung ein Informationswort abgelesen hat und dadurch eines der Register in jedem der Speicherelemente 116,
.117, 118 geleert hat, dann liefert die Recheneinrich-.tung ein Signal auf die Rückstelleitung 122 und veranlaßt
dadurch eine Rückstellung der Flip-Flops 121, 120 und 119 in ihre »&«-Lage. Dieses auf der Rückstelleitung
122 erscheinende Rückstellsignal kann den -Flip-Flops 112 (Fig. 5 a) in jedem der Speicherelemente
116,117, 118 usw. natürlich auch zugeführt werden.
Claims (14)
1. Informationsspeichersystem mit einem die gespeicherten' Signale abfühlenden Wandler und
einem, mehrere Kennzeichen tragenden Aufzeichnungsmittel, die gegeneinander bewegt werden,
wobei unterschiedliche binäre Informationssignale durch Zeitimpulse identifiziert werden, dadurch
gekennzeichnet, daß die Informationssignale: Impulse einer ersten für ein erstes binäres Nachrichtenelement
kennzeichnenden Phasenlage und Impulse einer zweiten für ein zweites binäres Nachrichtenelement kennzeichnenden Phasenlage
aufweisen, daß mit dem Wandler verbundene Schaltmittel zur Erzeugung einer Folge von in
gleichmäßigen Abständen auftretenden Zeitimpulsen auf Informationssignale beider Phasenlagen
ansprechen und daß von diesen Zeitimpulsen gesteuerte Prüfmittel in gleichen regelmäßig aufeinanderfolgenden
Zeitintervallen Informationssignale abgreifen und auf ihre Phasenlage statt
auf ihre Amplitude prüfen, so daß eine größere Dichtigkeit der auf dem Aufzeichnungsträger gespeicherten
Information ermöglicht wird und durch Schräglauf hervorgerufene Fehler korrigiert
werden.
2.·.System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Wandler verbundenen
Schaltmittel einen Oszillator enthalten, der eine hohe Trägheit gegen Frequenzänderungen besitzt,
(Schwungradeffekt), so daß er Impulse erzeugt, deren Frequenz von der durchschnittlichen Frequenz
der Informationsimpulse abhängt, und daß in Abhängigkeit von dem Auftreten von Informationssignalen
gesteuerte Schaltmittel zur Erzeugung von Synchronisierimpulsen vorgesehen, sind,
welche dem Oszillator zugeführt werden, um dessen Ausgangsfrequenz und.-phase: einzustellen.
3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit, dem Ausgang des Oszillators der
Eingang eines binären Zählers (25) verbunden ist, -. an dessen Ausgang die Zeitimpulse auftreten.
4. System nach Anspruch 1, dadurch' gekennzeichnet,
daß das Aufzeichnungsmittel Informationsimpulse in Abstand voneinander mit dazwischenliegenden
Steuerimpulsen trägt und daß der Wandler Steuer- und Informationssignale
liefert, welche den aufgezeichneten Steuer- und Informationsimpulsen entsprechen.
5. System nach Anspruch,4, dadurch gekennzeichnet, daß die Informationsimpulse zur Darstellung
von Blöcken von Informationen (Wortgruppen) angeordnet sind und daß die Steuerimpulse
in den Zwischenräumen zwischen Informationsblöcken angeordnet sind, wobei die S teuerimpulsabschnitte
Begrenzungsimpulse der einen kennzeichnenden Phasenlage enthalten, die unmittelbar
an dem Beginn und an dem Ende jedes Steuerimpulsabschnittes angeordnet sind und zwischen
denen eine Anzahl von Impulsen der anderen kennzeichnenden Phasenlage liegt.
6. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Ausgang des Oszillators
verbundene binäre Zähler für die Halbierung der Ausgangsfrequenz des Oszillators dient, wobei
ein Zug von Zeitimpulsen an dem Ausgang des binären Zählers erscheint, und daß auf die abgeführten
Steuersignale ansprechende Schaltmittel die Ausgangsphase1 des binären Zählers einstellen.
7. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Oszillator ein Schwungradoszillator
ist,
8. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Aufzeichnungsmittel
ein magnetisches Band verwendet wird, von dem die Signale durch einen magnetischen
Wandler abgefühlt werden.
9. System nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Informationssignale gemischte
Signale der verschiedenen Phasen enthalten, die für verschiedene Informationszahlenwerte kennzeichnend
sind, und daß die Steuersignale, einen Zug von in Abstand voneinander auftretenden
Signalen einer einzigen Phase enthalten und einen Begrenzungsimpuls für die Kennzeichnung der
Grenzen zwischen Steuersignalblöcken und Informationssignalblöcken.
10. System nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Untersuchungsschleuse (18) vorgesehen
ist, welche Eingänge besitzt, die mit dem Ausgang des Wandlers und mit dem Ausgang des
Erzeugers für die Zeitimpulse verbunden sind, und daß ein Verbrauchsstromkreis an den Ausgang
der Untersuchungsschleuse angeschlossen ist.
11. System nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das magnetische Band eine Mehrzahl
- von in der Phase modulierten Impulsen trägt, wobei
Impulse einer ersten Phase kennzeichnend sind für einen ersten binären Zahlenwert und Impulse
einer zweiten Phase kennzeichnend sind für einen zweiten binären Zahlenwert.
12. System nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingang eines Steuerkanals eine
Reihenschaltung eines Differentiators (19) und eines Gleichrichters (22) enthält, die mit dem Ausgang
des Wandlers (16) gekoppelt ist, und daß der
Ausgang dieser Reihenschaltung mit dem Oszillator (23) gekoppelt ist und Impulse liefert, um
den Oszillator zu synchronisieren.
13. System nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß während des Ablesens der Informationsblöcke,
die aus einer Mehrzahl" von binären Zahlenwerten bestehen, durch den magnetischen
Wandler wirksam gemachte Zählmittel (42) die Vollendung des Ablesens eines Informationsblockes
signalisieren.
14. System nach Anspruch 5 unter Verwendung eines Auswertestromkreises, der an den, Ausgang
des Wandlers angeschlossen ist und von Impulsschleusen, die eine Übertragung von Signalen auf
den Auswertestromkreis während der Abfühlung der Steuerimpulse verhindern, dadurch gekennzeichnet,
daß diese Impulsschleusen in Abhängigkeit von dem Abfühlen der Begrenzungsimpulse
am Ende eines Steuerabschnittes aufgetastet werden, um die Übertragung der Informationsimpulse
auf den Auswertestromkreis zu ermöglichen, und daß während der anschließenden Ablesung der Informationssignale
die Zeitimpulse durch den Zähler (42) so lange gezählt werden, bis dieser
Zähler ein Schließungssignal für die genannten, Impulsschleusen liefert, so· daß nur eine vorbestimmte
Anzahl von Informationssignalen auf den Auswertestromkreis übertragen werden kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US600752A US2972128A (en) | 1956-07-30 | 1956-07-30 | Phase modulated pulse recording systems |
Publications (1)
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Family
ID=24404912
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1065464D Pending DE1065464B (de) | 1956-07-30 | Informationsspeichersystem· |
Country Status (4)
| Country | Link |
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| US (1) | US2972128A (de) |
| DE (1) | DE1065464B (de) |
| FR (1) | FR1179763A (de) |
| GB (1) | GB853202A (de) |
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- DE DENDAT1065464D patent/DE1065464B/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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