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DE1065449B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1065449B
DE1065449B DENDAT1065449D DE1065449DA DE1065449B DE 1065449 B DE1065449 B DE 1065449B DE NDAT1065449 D DENDAT1065449 D DE NDAT1065449D DE 1065449D A DE1065449D A DE 1065449DA DE 1065449 B DE1065449 B DE 1065449B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steps
character
relay
transmission
relays
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1065449D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1065449B publication Critical patent/DE1065449B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M5/00Conversion of the form of the representation of individual digits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Communication Control (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Telegrafiesysteme und speziell auf Systeme, die falsch empfangene Telegrafiezeichen feststellen und unterdrücken.
Druckende Telegrafensysteme in der Art, wie sie allgemein benutzt werden, benutzen den Baudotcode, bei dem jedes Zeichen aus fünf Schritten besteht, die aus Trenn- und Zeichenschritten bestehen. Derartige Zeichen, die über einen Funkweg oder über einen Trägerfrequenzkanal gesendet werden, werden oft durch Fadings oder durch statische oder andere Interferenzerscheinungen beeinflußt.
Um eine Übertragung dieser Zeichen ohne Zeichenausfall zu gewährleisten, werden z. B. Nachrichtenempfangssysteme benutzt, bei denen jedes Zeichen wiederholt und die empfangenen Telegrafierschritte verglichen werden. Stimmen die wiederholten Schritte nicht überein, wird ein Fehlzeichen gedruckt oder ein Alarmzeichen gegeben. Dieses System besitzt jedoch den Nachteil, daß ein Fehler in irgendeinem der wiederholten Zeichen dieses Zeichen ungültig macht und daß das System einen relativ großen Prozentsatz von Verwerfungen aufweist.
Ein anderes System sieht vor, daß jedes Codezeichen die gleiche Anzahl von stromleeren und stromerfüllten Schritten aufweist. Dieses System erfordert jedoch einen Spezialcode und kann in einem Standardsystem wie dem Baudotcodesystem nur mit einer zusätzlichen Umsetzung verwendet werden.
In anderen bekanntgewordenen Verfahren wird den fünf Telegrafierschritten ein sechster hinzugefügt, der in seiner AVertigkeit Zeichenschritt oder Trennschritt ist. Zur Feststellung, ob die Übertragung des Zeichens richtig oder falsch war, muß noch ein siebenter Schritt hinzugefügt werden, und die Kontrolle erfolgt dann dadurch, daß immer ein festes Verhältnis zwischen Trenn- und Zeichenschritten, beispielsweise 3 :4, vorhanden sein muß.
Die Erfindung geht von diesem gegebenen Stand der Technik aus und schafft durch das vorgeschlagene Verfahren eine technisch einfachere Lösung, d. h. eine größere Einsparung an Schaltmitteln. Nach der Erfindung wird den umzuwandelnden fünf Telegrafierschritten, von denen jeder in bekannter Art und Weise eine von zwei elektrischen Wertigkeiten aufweist, ein Telegrafierschritt hinzugefügt, dessen elektrische Wertigkeit dadurch bestimmt ist, daß die Summe der einen Wertigkeit der sechs Telegrafierschritte immer ungerade ist und empfangsseitig eine Umwandlung in das Fünfschrittalphabet nur dann stattfindet, wenn eine Überprüfung der sechs Telegrafierschritte ergibt, daß die Zahl einer elektrischen Wertigkeit ungerade ist. Die empfangenen stromerfüllten Schritte werden auf der Empfangsseite gezählt. Ist ihre Summe eine gerade Zahl, dann wird das Zeichen unterdrückt und
zur Umsetzung eines Fünfschrittalphabets in ein Sechsschrittalphabet und umgekehrt zur teilweisen Fehlererkennung
Anmelder:
Mackay Radio and Telegraph Company, New York, N. Y. (V. St A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Ciaessen, Patentanwalt, Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Beanspruchte Priorität: V. St. v. Amerika vom 27. Juli 1956
George Taylor Royden, South Orange, N. J., und John William Butterworth, Patterson, N. J.
(V. St. Α.),
sind als Erfinder genannt worden
Fehleranzeige gegeben. Andererseits kann natürlich der zusätzliche sechste Schritt so gewählt werden, daß die Gesamtzahl der Zeichenschritte für ein richtiges Zeichen immer eine gerade Zahl ergibt.
In Ausgestaltung der Erfindung wird das abgeänderte Codezeichen zuerst auf einen Kanal und dann auf einen zweiten Kanal eines . Multiplex-Telegrafiesystems übertragen. Auf der Empfangsseite wird, wenn bei der ersten Übertragung kein Fehler festgestellt wird, die zweite Übertragung nicht beachtet. Ist ein Fehler bei der ersten Übertragung festgestellt worden, dann wird das Zeichen unterdrückt und die zweite Übertragung geprüft. Wird ein Fehler bei der zweiten Übertragung nicht festgestellt, dann wird das empfangende Zeichen abgedruckt oder anderweitig verwertet. Sollte aber bei der zweiten Übertragung ein Fehler festgestellt worden sein, der auf einen Fehler in der ersten Übertragung folgt, dann ist eine Fehleranzeige vorgesehen.
Die Erfindung wird an Hand der Beschreibung und an Hand der Zeichnungen, die ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens aufweisen, besser verstanden werden.
Fig. 1 a und 1 b, wobei Fig. 1 a an die linke Seite der Fig. Ib angelegt gedacht ist, stellen ein Stromlaufdiagramm dar, das auf der Sendeseite benutzt
909 628/152
wird, um den Fünfschrittcode in einen Sechsschrittcode umzuwandeln, wie es bei vorliegender Erfindung gefordert wird; in
,Fig. 2 ist ein Stromlaufdiagramm eines Relaisspeichers auf der Empfangsseite;
- Fig: 3 a und 3 b, wobei Fig. 3 a an der oberen Seite der Fig. 3b anzulegen ist, stellen ein Stromlaufdiagramm der Fehlerfeststellvprrichtung auf der Empfangsseite dar.
In Fig. 1 ist der Stromläüf auf der Sendeseite dargestellt, der zur Prüfung jedes der fünf Schritte eines Zeichens und Hinzufügung, eines sechsten Schrittes dient, wobei der sechste Schritt so gewählt ist, daß die Gesamtzahl der stromerfüllten Schritte immer eine ungerade Zahl ist. Es ist indessen genausogut möglich, daß in diesem System eine gerade Zahl von Zeichenschritten benutzt werden kann.
Der Stromkreis der Fig. 1 enthält fünf Relais K1 bis K5, und zwar ist immer für jeden Schritt des Fünfer-Baudotcodes ein Relais vorgesehen. Das eine Ende der Wicklungen jedes Relais liegt an dem negativen Pol einer Batterie, und das andere Wicklungsende steht mit Kontakten in Verbindung, die durch die fünf Abfühlstifte für .,die fünf Codeschritte in einem Lochstreifensender bekannter Bauart gesteuert werden. Ändere geeignete-und bekannte Mittel können natürlich angewendet werden, um die Relais K1 bis K5 entsprechend den Telegrafierschritten zu betätigen. ·
Jedes Relais Kl bis K4 ist mit drei Sätzen Wechselkontakten 1-2, 3-4, 5-6 versehen, während das Relais K 5 nur mit zwei derartigen Kontaktsätzen 1-2 und 3-4 ausgestattet ist. Die Kontakte 1 und 2 des Kontaktsatzes 1-2 sind entsprechend mit dem negativen Pol (stromleerer Schritt) und mit dem positiven Pol (stromerfüllter Schritt).einer Batterie verbunden, während die Kontaktzunge , dieser Kontaktsätze mit den Segmenten Tl bis T 5 eines Kanals einer Senderverteilerplatte EP eines Multiplex-Verteilers und mit entsprechenden Kontaktfedern eines Übertragungsrelais TR verbunden sind.
Die Kontakte 4 der Kontaktsätze 3-4 der Relais K1 bis if 4 sind entsprechend mit den Kontakten 5 der Kontaktsätze 5-6 derselben Relais verbunden, und die Kontakte 3 stehen in ähnlicher Weise mit den Kontakten 6 der gleichen Relais, in Verbindung. Der Kontakt 3 und der Kontakt 6 des Relais Kl liegen an dem .positiven Pol (stromerfüllter Schritt) der Batterie, und der Kontakt 4 und der Kontakt 5 dieser Relais liegen an dem negativen Pol (stromleerer Schritt) der Batterie. Die Kontakte 3 der Relais K1 bis K 5 liegen in einer Reihe, die die Kontaktfedern der Kontaktsätze 3-4 der Relais Kl bis Ki enthält. Die Kontakte 5 der Relais Kl bis K 4 und der Kontakt 4 des Relais K 5 liegen ebenfalls in einer Reihe, in der sich die Kontaktfedern der Kontaktsätze 5-6 der Relais Kl bis iC4 befinden. Die Kontaktfeder des Kontaktsatzes 3-4 des Relais K 5 ist mit der sechsten Schrittstellung T6 des gleichen Kanals auf der Senderverteilerplatte verbunden.
Mit der oben beschriebenen Anordnung der Kontakte der Codeschrittrelais Kl bis K 5 ist es möglich, ■ daß ein sechster Schritt zu einem Fünfschrittzeichen in der Weise hinzugefügt wird, daß die Gesamtzahl der stromerfüllten Schritte immer ungerade ist. Zum Beispiel wird der Buchstabe »A«, der in dem Baudotcode aus der Schrittfolge »stromerfüllt, stromerfüllt, stronileer, stromleer, stromleer« besteht, in die . Schrittfolge »stromerfüllt, stromerfüllt, stromleer, ' stromleer,■ stromleer, .stromerfüllt« übergeführt, und der Buchstabe »O«, der die Schrittfolge »stromleer, stromleer, stromleer, stromerfüllt, stromerfüllt« aufweist, zeigt dann die Schrittfolge »stromleer, stromleer, , stromleer, stromerfüllt, stromerfüllt, stromerfüllt«. Wenn die Anzahl der stromerfüllten Schritte in dem Fünfschrittcodezeichen immer ungerade ist, wie z. B. beim Buchstaben »B« (stromerfüllt, stromleer, stromleer, stromerfüllt, stromerfüllt), dann wird, ein sechster Schritt (stromleer) hinzugefügt.
ίο Der Sender ist in bekannter Weise so ausgebildet, daß er den gespeicherten sechsten Codeschritt zuerst über einen Kanal und dann über einen zweiten Kanal eines Funk-Multiplex-Telegrafiesystems sendet, z. B. eines Frequenzumtastsystems.
Da es wünschenswert ist, den Streifen des Lochstreifensenders während der Zeit fortzuschalten, in der auf einem anderen Kanal gesendet werden soll, ist es notwendig, einen zweiten Satz von Speicherrelais SKI bis SK5 vorzusehen, weiterhin ein Ubertragungsrelais TR und ein Trennrelais RR. Das eine Ende der Wicklung der Relais SKI bis SK5 liegt an einem entsprechenden Kontakt des Übertragungsrelais TR, die anderen Enden dieser Relaiswicklungen liegen parallel an dem negativen Batteriepol. Die Kontakte dieser Relais SKI bis SK5 sind in derselben Weise wie die des Relaissatzes Kl bis K 5 angeordnet. Diese Relais sind jedoch zusätzlich mit Haltekontakten 7 versehen, die in parallel liegenden Haltestromkreisen liegen und an einem Kontakt des Trennrelais RR angeschlossen sind. Die zu den Kontaktsätzen 1-2 zugehörigen Kontaktfedern sind mit den Segmenten Tl bis T 5 eines zweiten Kanals der Verteilerplatte FP verbunden, und die Kontaktfeder des Kontaktsatzes 3-4 des Relais SK 5 steht mit der sechsten Schrittstellung T6 dieses Kanals in Verbindung.
Die Lochstreifenfortschaltleitung SP steht mit dem inneren Segment 5"Gl der Verteilerplatte EP in Verbindung, so daß in der Zeit, in der die Verteilerbürste über das erste Segment Tl (unteres Segment) des zweiten Kanals hinwegläuft, der Lochstreifensender weitergeschaltet wird. Die Wicklung des Übertragungsrelais TR liegt an dem inneren Segment SG 2, so daß dieses Relais während des ersten T6-Impulses (unteres Segment) anspricht, und die Wicklung des Trennrelais RR ist an das innere Segment SG 3 angeschlossen, so daß es zeitlich dann anspricht, wenn die Bürste über das erste Tl-Segment (oberes Segment) des ersten Kanals lauft.
Es wird jetzt klar, das beim Abtasten eines Fünfschrittcodes durch den Lochstreifensender die Relais des Relaissatzes Kl bis K 5 entsprechend Strom erhalten und entsprechende Potentiale der stromerfüllten und stromleeren Schritte auf den Segmenten Tl bis T 5 (erster Kanal) der Verteilerplatte EP erscheinen. Wie bereits erklärt, erscheint ein sechster Schritt auf dem sechsten Segment T6 (erster Kanal), so daß die Gesamtzahl der stromerfüllten Zeichenschritte immer eine ungerade Zahl ist. Der erste Kanal wird übertragen, wenn die Bürsten über die Segmente Tl bis T 6 (rechts) streichen. Während dieses T6-Schrittes (unteres Segment) zieht das Ubertragungsrelais TR über das innere Segment SG 2 an, und Stromkreise von kurzer Dauer werden über seine Kontakte und die Kontakte 1-2 der Relais if 1 bis K 5 geschlossen, um einige der Speicherrelais SKI bis SK 5 zu betätigen, die sich über den Kontakt 7 und den Kontakt des Trennrelais RR selbst halten, und legen entsprechende Zeichenschrittpotentiale an die Segmente Tl bis T6 (links) des zweiten Kanals.
5 6
Während des Überstreichens der Verteilerbürsten Kontakt des Relais S3 selbst halten. Die zweite Überüber das erste Tl-Segment (links) wird ein Impuls tragung eines Zeichens, das in dem Relaissatz ifö 2 auf die Leitung SP gegeben, um den Lochstreifen- gespeichert ist, wird dabei nicht beachtet. ■"■■'■ sender fortzuschalten, damit das nächste Fünf schritt- Wird ein Fehler in der ersten Übertragung codezeichen abgetastet und der Relaissatz Kl bis K 5 5 festgestellt, dann wird ein positives Potential wie vorher betätigt wird. Nach der Übertragung des auf die Leitung 8 gegeben. Das Relais A1 wird zweiten Kanals und während der Zeit, in der die aus diesem Grunde nicht anziehen, da der Abtast-Bürsten über das Segment Π (rechts) gleiten, zieht impuls über die Leitung P' augenblicklich das Redas Trennrelais RR über das innere Segment 5G 3 lais 6" 1 betätigt. Das Zeichen, das in dem Relaissatz an und öffnet die Haltestromkreise der Relais SKI io RSl gespeichert ist, wird deshalb nicht auf die Um- und SK5. setzerrelais RCl bis RC5 übertragen. Nachdem alle
Auf der Empfangsseite werden die Sechsschritt- sechs Telegrafierschritte der zweiten Übertragung des codezeichen über die beiden Kanäle empfangen, über Zeichens empfangen und in dem Relaisspeicher RS2 die Empfangsverteilerplatte RFP (Fig. 3) aufgenom- eingespeichert worden sind, wird ein zweiter Abtastmen und in derselben Weise abgetastet, wie die Fünf- 15 impuls von der Verteilerplatte des Verteilers abgeschrittzeichen durch die Vorrichtung nach Fig. 1 ab- nommen und über die Leitung P" empfangen; dabei getastet werden, mit der Ausnahme, daß eine Fehler- zieht augenblicklich das Relais S2 an, das mit seinem anzeige erfolgt, wenn die Anzahl der stromerfüllten Kontakt 14 positive Batteriespannung an die Wick-Telegrafierschritte eine gerade Zahl ist. Der Emp- lung des Relais A2 legt.
fangsverteiler läuft natürlich synchron und in Phase 20 Wenn ein fehlerhaftes Zeichen bei der zweiten
mit dem Verteiler auf der Sendeseite. Übertragung in dem Speicherrelaissatz RS2 nicht
Fig. 2 zeigt einen Abtaststromkreis auf der Emp- festgestellt wurde, dann läßt das negative Potential fangsseite. Rl bis R6 sind sechs Eingangszeichen- auf die Leitung 8' während der Zeit, in der der zweite schrittrelais. Die Anordnung der Kontakte dieser Abtastimpuls auf der Leitung P" erscheint, das ReRelais ist ähnlich derjenigen der Relais Kl bis K6 25 lais A2 sofort ansprechen. Hierdurch' werden die der Fig. 1, mit der Ausnahme, daß jeder der Relais Rl Zeichenschritte, die in RS2 gespeichert sind, über die bis i?5 mit einem zusätzlichen Selbsthaltekontakt 7 Kontakte des Relais A2 und die Kontakte von Al versehen ist und daß die Kontaktfeder des Relais R 6 auf die Umsetzerrelais RC1 bis RC 5 übertragen. Die an einer Fehleranzeigeleitung 8 liegt. Es wird jetzt fünf Telegrafierschritte, die in den Relais RCl bis gezeigt, daß beim Empfang des sechsten Codeschrittes 30 RC 5 gespeichert sind, werden auf einen Umsetzer eines Zeichens mit einer geraden Zahl von strom- über die links angeordneten Kontakte der Relais geerfüllten Schritten, z. B. »stromerfüllt, stromleer, geben. Der Umsetzer wandelt in bekannter Weise die stromleer, stromleer, stromleer, stromerfüllt«, posi- Multiplex-Zeichen in Start-Stop-Zeichen um, die getive Batteriespannung (Fehler) an die Fehleranzeige- eignet für den Betrieb eines Fernschreibers oder eines leitung 8 gelegt wird; besitzt das Zeichen hingegen 35 Streifenlochers sind.
eine ungerade Anzahl von stromerfüllten Schritten, Beim Anziehen des Relais S2 wird ein Ladestrom-
wie z. B. »stromerfüllt, stromerfüllt, stromleer, strom- kreis für den Kondensator 15 geschlossen, der beim
leer, stromleer, stromerfüllt«, dann liegt negative Abfall des Relais 6*2 sich über die Wicklung des Re-
Batteriespannung (kein Fehler) an dieser Leitung 8. lais H2 entlädt. Das Relais H2 öffnet den Selbst-
In Fig. 3, in der ein Stromlaufdiagramm einer 40 haltestromkreis für die Relais RS2 über die Lei-
Fehlerfeststell- und Fehleranzeigeanordnung darge- tung 9'.
stellt ist, sind zwei Speicher- oder Abtastrelaissätze Wird ein fehlerhaftes Zeichen bei der zweiten
RSl, RS2 ähnlich wie in Fig. 2 vorgesehen. Die Übertragung durch den Relaissatz RS2 festgestellt,
ersten sechs Telegrafierschritte der ersten Übertra- wenn ein Fehler bereits bei der ersten Übertragung
gung werden empfangen und in den Relais Rl bis i?6 45 durch den Relaissatz RSl festgestellt worden war,
(Fig. 2) des ersten Relaissatzes RSl gespeichert. Die dann verhindert ein positives Potential auf der Lei-
angezogenen Relais halten sich über die Leitung 9 tung 8' das Ansprechen des Relais A 2, wenn das Re-
und über den Kontakt des Relais Hl. Nachdem der lais S2 sofort auf den zweiten Abtastimpuls von der
sechste Schritt empfangen worden ist, wird ein posi- Verteilerplatte RFP anspricht. Ein Zeichenimpuls,
tiver Abtastimpuls von der Verteilerplatte RFP des 50 der durch die Polaritäten an den Kontakten des Re-
Empfangsverteilers aufgenommen und über die Lei- lais A 2 bestimmt ist, läuft über die Kontakte des Re-
tungP' gegeben, um für einen Augenblick ein Re- \a.is Al zu den Speicherrelais RCl bis RC 5. In
laisvSl anziehen zu lassen, das über den Kontakt 10 Fig. 3 sind die Polaritäten für das Zeichen »Zwischen-
und über die Wicklung des Alarmrelais F an die raum« angegeben, aber es könnte irgendein anderes
Wicklung des Schaltrelais Al positive Batteriespan- 55 Zeichen, wie z.B. »32. Kombination«, eingefügt wer-
nung legt und mit dem Kontakt 11 einen Ladestrom- den. Ein dritter Abtastimpuls von der Verteilerplatte
kreis für einen Kondensator 12 schließt. Beim Ab- RFP über die Leitung P'" erscheint eine geeignete
fallen des Relais >S 1 entlädt sich der Kondensator 12 Zeit später nach dem Beginn des nächsten Zyklus,
über die Wicklung des Relais Hl, das den Selbst- Das Relais S3 spricht daraufhin an und unterbricht
haltestromkreis für die Relais des Relaissatzes RSl 60 die Selbsthaltestromkreise der Relais RCl bis RCS.
über die Leitung 9 öffnet. Ein Alarmunterbrechungsdruckknopf PB ist vor-
Wurde in der ersten Übertragung eines Zeichens gesehen, der in seiner Ruhelage das Relais F kurzin dem ersten Speicherrelaissatz RSl kein Fehler schließt. Beim kurzzeitigen Niederdrücken dieses festgestellt, dann wird negatives Potential an die Lei- Druckknopfes wird dieser Kurzschluß aufgehoben, tung 8 gelegt, wie es an Hand der Fig. 2 erklärt 65 und es kann jetzt ein Strom über die Wicklung des wurde, und zwar während der Dauer des Impulses, Relais F bei angezogenen Relais Sl und S2 fließen, der auf der Leitung P' sich befindet, zieht augenblick- die auf den ersten und zweiten Abtastimpuls ansprelich das Relais A1 an, das mit seinen Kontakten das chen, wenn keine Fehler auftreten. Dieses Relais F gespeicherte Zeichen zu den Speicherrelais RC1 bis fällt durch Anordnung eines Kupfermantels zeitver- RC 5 überträgt, die sich über die Leitung 13 und den 70 zögernd ab, und es bleibt deshalb in der Zeit zwischen
den Impulsen angezogen. Es fällt aber ab, wenn zwei aufeinanderfolgende Impulse fehlen, um die Stromkreise über die Relais A1, A 2 und die Leitungen 8, 8' herzustellen. Beim Abfallen verriegelt sich das Relais F wieder selbst über seinen Kontakt 14'. Mit dem Kontakt 16 schließt es einen Stromkreis für eine Alarmklingel B und eine parallel dazu liegende Anzeigelampe L.
Das Bedienungspersonal, das durch den Alarm aufmerksam gemacht ist, prüft den gedruckten Nachrichtentext, unterbricht den Alarm durch Niederdrücken des Druckknopfschalters PB und entscheidet, ob der Fehler so beträchtlich ist, daß die Nachrichtenübertragung unterbrochen ist.
Die Erfindung wurde in einem Ausführungsbeispiel beschrieben.
Dieses Ausführungsbeispiel wurde im Zusammenhang mit einer Umwandlung des bekannten Fünfschritt-Baudotcodes in einem Sechsschrittcode beschrieben, bei dem die Anzahl der stromerfüllten Schritte bei allen übertragenen Codezeichen ungerade war. Die Erfindung kann ebenfalls auf ein System angewendet werden, bei dem ein Sechsschritt-Telegrafiecode in einen Siebenschrittcode umgewandelt wird, der eine ungerade (oder gerade) Anzahl von stromerfüllten Schritten besitzt, oder auf irgendein System, in dem der übertragene Code eine Kombination von Zeichenschritten enthält, die den einen oder den anderen von zwei elektrischen Werten besitzen, so daß die gesamte Anzahl der Zeichenschritte des einen dieser elektrischen Werte eine ungerade oder in dem umgekehrten Fall eine gerade Zahl für jedes übertragene Codezeichen ist.

Claims (9)

Patentansprüche: 35
1. Verfahren zur Umsetzung eines Fünf sehr itt- :. alphabets in ein Sechsschrittalphabet und umgekehrt, bei dem die sechs Schritte die Nachricht des ursprünglichen Zeichens völlig enthalten und
' diese empfangsseitig auf ein bestimmtes Kenn-
zeichen zur teilweisen Fehlererkennung überprüft , werden, dadurch gekennzeichnet, daß den umzuwandelnden fünf Telegrafierschritten, von denen jeder in bekannter Art und Weise eine von zwei
: elektrischen Wertigkeiten aufweist, ein Telegranerschritt zugefügt wird, dessen elektrische Wertigkeit dadurch bestimmt ist, daß die Summe der einen Wertigkeit der sechs Telegrafierschritte immer ungerade ist und empfangsseitig eine Um-.. Wandlung in das Fünfschrittalphabet nur dann stattfindet, wenn eine Überprüfung der sechs Te-
: legrafierschritte ergibt, daß die Zahl einer elektrischen Wertigkeit ungerade ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck des empfangenen Zeichens unterdrückt wird, wenn es nicht die bestimmte Zahl von Zeichenschritten des einen elektrischen Wertes (Polarität) enthält.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung des Empfangsgerätes zur Prüfung der ankommenden Zeichen eine Anzahl von Relais, und zwar je eines für jeden Zeichenschritt, enthält, weiterhin Schaltungselemente, die diese Relais abhängig davon ansprechen lassen, ob der Telegrafierschritt eines empfangenen Zeichens ein stromerfüllter oder ein nicht stromerfüllter Schritt ist, und die dabei Stromkreise benutzen, die die Kontakte dieser Relais für die Bestimmung mit einschließen, ob die Anzahl der Zeichenschritte in jedem Zeichen ungerade oder gerade ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Satz von fünf Relais, und zwar je eines für jeden Schritt der Codezeichen, vorgesehen ist und daß diese Relais in Abhängigkeit davon ansprechen, ob die Schritte des Codezeichens stromerfüllt oder stromleeer sind, und daß andere Kontakte dieser Relais für die Übertragung der Schritte der Fünfschrittcodezeichen, die noch nicht umgewandelt sind, vorgesehen sind und Schaltelemente bei der Übertragung der sechsten Schritte in dem Fall wirksam werden, wenn die Gesamtzahl der stromerfüllten Schritte eine vorher bestimmte charakteristische Zahl ist.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das umgewandelte Codezeichen nach Übertragung über zwei Multiplex-Übertragungskanäle einer Empfangseinrichtung zugeführt wird, die zur Prüfung der ersten Übertragung eine Prüfeinrichtung enthält, die feststellt, ob die Zeichen die vorher bestimmte charakteristische Zahl von Zeichenschritten enthalten, und die Übertragung in dem Augenblick unterdrückt, wenn die Zahl von Zeichenschritten nicht enthalten ist, die eine Prüfeinrichtung für die zweite Übertragung enthält, die die zweite Übertragung in dem Augenblick durchführt, wenn die erste Übertragung unterdrückt ist und die zweite Übertragung die erforderliche Zahl von Zeichenschritten enthält.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fehleranzeige angeordnet ist, die einen Fehler anzeigt in dem Fall, daß weder die erste noch die zweite Übertragung die charakteristische Zahl von Zeichenschritten enthält.
7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangsvorrichtung einen Multiplex-Verteiler enthält und die erste und zweite Prüfeinrichtung eine Anzahl von Prüf relais für jeden Schritt des empfangenen Zeichens enthält, wobei die Wicklungen dieser Relais mit den entsprechenden leitenden Segmenten dieses Verteilers in Verbindung stehen, und weiterhin Relaisspeichervorrichtungen für die Speicherung und Wiederholung der empfangenen Schritte und weiterhin ein erstes und zweites Schaltrelais angeordnet ist, die eine Schaltverbindung zwischen dem ersten und zweiten Prüfrelais sowie den Speicherrelaisvorrichtungen herstellen.
8. Verfahren nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfangsverteiler einen ersten und. einen zweiten Zeitimpuls erzeugt und durch diese das Schließen der Stromkreise des ersten und zweiten Schaltrelais gesteuert wird.
9. Verfahren nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfangsverteiler einen dritten Zeitimpuls erzeugt, der die für die Relaisspeichervorrichtungen vorgesehenen . Selbsthaltestromkreise unterbricht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 704 242, 862 764,
446, 871 622, 884 649, 954 068.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
ίίϊι ΟΠΟ K9R/1K9
DENDAT1065449D Pending DE1065449B (de)

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DE1065449B true DE1065449B (de) 1959-09-17

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DE (1) DE1065449B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1135949B (de) * 1960-06-01 1962-09-06 Siemens Ag Verfahren zur teilweise gesicherten UEbertragung von Telegrafiezeichen, bei dem jedes zu uebertragende Telegrafiezeichen aus zwei Teilzeichen mit je sechs Schritten zusammengesetzt ist
DE1186777B (de) 1959-08-29 1965-02-04 Wilmot Breeden Ltd Tuerfuehrung fuer Fahrzeugtueren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1186777B (de) 1959-08-29 1965-02-04 Wilmot Breeden Ltd Tuerfuehrung fuer Fahrzeugtueren
DE1135949B (de) * 1960-06-01 1962-09-06 Siemens Ag Verfahren zur teilweise gesicherten UEbertragung von Telegrafiezeichen, bei dem jedes zu uebertragende Telegrafiezeichen aus zwei Teilzeichen mit je sechs Schritten zusammengesetzt ist

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